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qbz 18.02.2021 08:23

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1585943)
....
3. wieso darf das RKI, was sonst keiner darf:Ist dieser böse Grippe-Vergleich nicht eine subversive Verharmlosung von Covid? Oder haben sie Recht - ist dann nicht vieles, was wir treiben, geringfügig unverhältnismäßig?

Im Unterschied zu Deiner Bewertung vergleicht das RKI halt an anderer Stelle auch die Corona-Sterblichkeit aus der Modellrechnung "Sterblichkeit bei ungehinderter Pandemieausbreitung ohne Infektionsschutzmassnahmen" mit einer Grippewelle und diejenige mit Infektionsschutzmassnahmen. Und nur auf letzterer geht ja die Darstellung im Ärzteblatt zurück.

Bockwuchst 18.02.2021 08:38

https://twitter.com/MKreutzfeldt/sta...237427202?s=19

Ich schätze die Analysen Malte Kreutzfeldt sehr. Auch bei ihm ergibt sich im Moment eine Stagnation, die Infektionszahlen nehmen im Moment nicht weiter ab. Er verweist aber auch darauf, dass die Zahlen im Moment Mal wieder mit eine Mr gewissen Unsicherheit behaftet sind, was unter anderem mit dem Wetter zu tun hat.
Man muss hoffen dass das nur ein statistischer Effekt ist und die Zahlen weiter runter gehen, und das nicht schon das Plateau ist, bevor die Kurve wegen der Mutanten wieder steigen. Wahrscheinlich wissen wir das erst nächste Woche genauer.

Steff1702 18.02.2021 08:43

https://www.focus.de/gesundheit/news..._12994057.html

20-30% sind wegen was anderem im Krankenhaus und dort zufällig positiv getestet...

Schwarzfahrer 18.02.2021 09:18

Zitat:

Zitat von Steff1702 (Beitrag 1585960)
https://www.focus.de/gesundheit/news..._12994057.html

20-30% sind wegen was anderem im Krankenhaus und dort zufällig positiv getestet...

Das passt zu der RKI-Zahl, wonach auch von den Todesfällen ca. 20 % mit und nicht an Corona verstarben. Finde ich gut, daß das Zahlenverhältnis mal erfasst wird, es hilft zur objektiven Beurteilung des Problems.
Schlimm finde ich aber die Aussage im Artikel:
Zitat:

"Auf Grundlage der Schätzung einzelner Kliniken kann ein evidenzbasiertes Institut keine Bereinigung von Fällen vornehmen", sagt das RKI auf Anfrage der "Zeit". Das harte Kriterium sei ein positiver PCR-Test.
Das zeugt von einem krassen Desinteresse des RKI an wissenschaftlicher Evidenz und objektiver Kommunikation. Man sollte sicher nicht nur auf Grundlage von Schätzungen die Daten bereinigen (auch wenn so manches in dem RKI Zahlendschungel auch nicht viel mehr als Schätzungen sind). Aber die Konsequenz müsste sein, hier durch aktive Datenerhebung eine evidenzbasierte Korrektur herbeizuführen. Der Hinweis auf PCR als "hartes Kriterium" ist völlig daneben; im Artikel geht es um schwere Fälle, Hospitalisierungen - das PCR ist dafür mitnichten ein hartes Kriterium bezüglich Krankheitsursache, höchstens für die Zusatzarbeit bzgl. Infketionsschutzmaßnahmen.

keko# 18.02.2021 09:20

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1585943)
.... Oder haben sie Recht - ist dann nicht vieles, was wir treiben, geringfügig unverhältnismäßig?

Es geht halt quasi ans Eingemachte: an Leid, Schmerzen, Verlust und den Tod. Dafür schließen wir Schulen, fahren ganze Wirtschaftszweige runter, schicken Millionen Menschen in Kurzarbeit oder ins HomeOffice, pumpen Billiarden € ins Geldsystem. Ist das nicht irgendwie verständlich? Der Tod ist eine Urangst des Menschen und diese wird gerade direkt angesprochen.
:Blumen:

Adept 18.02.2021 09:28

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1585974)
Es geht halt quasi ans Eingemachte: an Leid, Schmerzen, Verlust und den Tod. Dafür schließen wir Schulen, fahren ganze Wirtschaftszweige runter, schicken Millionen Menschen in Kurzarbeit oder ins HomeOffice, pumpen Billiarden € ins Geldsystem. Ist das nicht irgendwie verständlich? Der Tod ist eine Urangst des Menschen und diese wird gerade direkt angesprochen.
:Blumen:

Ja, bestimmt. Nur dass diese initiale Angst nicht der einzige Treiber für Entscheidungen in diesem Thema sein soll. Ist natürlich auch ein Balanceakt zwischen Gefühl und Vernunft, jeder wird es wahrscheinlich anders bewerten.

Adept 18.02.2021 09:33

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1585949)
Evolution besteht im Wesentlichen aus Mutation und Selektion.
Auf die Mutationen dürfte die Impfung keinen Einfluß haben, auf die Selektion aber sehr wohl.

Grüße ... :Huhu:

Kann man dies nicht mit multiresistenten Bakterien und Antibiotika-Einnahme vergleichen? Das ist es ja so, dass die Bakterien auch durch Mutationen irgendwann resistent werden und das Antibiotikum überleben, wenn sie nicht schnell komplett ausradiert werden.

Wäre das nicht auch bei Corona und dem Impfstoff so? Dass durch Mutationen Stämme entwachsen, die resistent gegen die Impfung sind. Bei Grippe ist es ähnlich, glaube ich?

Steff1702 18.02.2021 09:44

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1585973)
Das passt zu der RKI-Zahl, wonach auch von den Todesfällen ca. 20 % mit und nicht an Corona verstarben. Finde ich gut, daß das Zahlenverhältnis mal erfasst wird, es hilft zur objektiven Beurteilung des Problems.
Schlimm finde ich aber die Aussage im Artikel:
Das zeugt von einem krassen Desinteresse des RKI an wissenschaftlicher Evidenz und objektiver Kommunikation. Man sollte sicher nicht nur auf Grundlage von Schätzungen die Daten bereinigen (auch wenn so manches in dem RKI Zahlendschungel auch nicht viel mehr als Schätzungen sind). Aber die Konsequenz müsste sein, hier durch aktive Datenerhebung eine evidenzbasierte Korrektur herbeizuführen. Der Hinweis auf PCR als "hartes Kriterium" ist völlig daneben; im Artikel geht es um schwere Fälle, Hospitalisierungen - das PCR ist dafür mitnichten ein hartes Kriterium bezüglich Krankheitsursache, höchstens für die Zusatzarbeit bzgl. Infketionsschutzmaßnahmen.

Mir kommt es so vor als besteht da überhaupt kein Wille irgendwas objektiv aufzuarbeiten.
Als würde man wissen dass die Zahlen doch niedriger waren und ihnen der Laden dann um die Ohren fliegt.
Interessant ist auch der Unterschied bei den Todeszahlen zwischen RKI und Divi, 66.698 zu 20.838. Die Differenz sind die Toten aus den Heimen, oder wie?


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