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aequitas 20.11.2020 16:14

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1567637)
Hm, lohnt sich das wirklich, sich das über ne Stunde lang anzuhören?
Hab jetzt ein paar kürzere Interviews von Antes gelesen, und die fand ich unergiebig.
Er stellt richtig fest, dass wir keine zuverlässigen Studien haben, die uns genau sagen, welche Maßnahmen wie viel bringen.
Viel mehr sagt er dort nicht.

Es ist auch darüber hinaus lohnenswert (habe zum Anhören meinen Lauf genutzt, da kann man so etwas gut hören), da der Podcast nicht nur mit Antes, sondern auch dem DEGAM-Präsidenten Scherer ist.

Wie gesagt geht es auch darum, welche Kennziffern wir kennen und was wir davon haben oder auch was wir daraus schließen können. Gerade wenn wir anhand von Zahlen/Daten Schlüsse ziehen wollen, dann müssen wir auch bestimmte Prinzipien erfüllen, um sinnvoll damit arbeiten zu können. Dort gibt es bisher starke Einschränkungen.

Bockwuchst 20.11.2020 16:14

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1567633)
Wer sich etwas mehr für Daten und Statistik interessiert, der sollte in den neuen Evidenz Update Podcast der ÄrzteZeitung reinhören. Denn beim wirren Zahlenvergleich der hier teilweise betrieben wird, fehlt offensichtlich ein Verständnis für grundlegende Prinzipien der Datenerhebung, -aufbereitung und -analyse. Zugegeben eher fortgeschritten, aber trotzdem nachvollziehbar erläutert:

Hammer, Welle, Lockdown – wissen wir, was wir tun?

Der Siebentages-R-Wert ist knapp unter 1, die zuletzt vom Robert Koch-Institut gemeldete Zahl der nachgewiesenen Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 wieder über 22.000, aber die Kurve scheint etwas abzuflachen. Wir sind dennoch im exponentiellen Anstieg, sagt der Mathematiker und Biometriker Gerd Antes in diesem "EvidenzUpdate". Nur viele, auch in der Politik hätten aber nicht verstanden, was das bedeutet.

Ein Ende des momentanen Lockdowns zeichnet sich im Moment jedenfalls nicht ab. Im Gegenteil: Die Bundesregierung hätte lieber diese Woche schon Verschärfungen gehabt. Doch wissen wir überhaupt, was wir tun? Modelle sollen uns vorhersagen, wann wir wo den "Hammer" ansetzen sollen. Nur haben eben auch diese Modelle ihre Grenzen. Darüber sprechen wir in dieser Podcast-Episode.


Als kleiner Teaser und Aufreger: dort wird u.a. die naive Merkel Rechnung aus dem Oktober kritisiert.

Hab da Mal vor ein paar Wochen ne folge angehört, fand ich eher ermüdend. Wenig Info auf viel Zeit gestreckt.

aequitas 20.11.2020 16:22

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1567639)
Hab da Mal vor ein paar Wochen ne folge angehört, fand ich eher ermüdend. Wenig Info auf viel Zeit gestreckt.

Ich habe vor kurzem auch eine Tageszeitung aufgeschlagen. Fand ich ziemlich ermüdend und wenig Info auf viele Seiten gestreckt.

Geht's noch ein wenig inhaltsloser?

LidlRacer 20.11.2020 16:23

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1567638)
Es ist auch darüber hinaus lohnenswert (habe zum Anhören meinen Lauf genutzt, da kann man so etwas gut hören), da der Podcast nicht nur mit Antes, sondern auch dem DEGAM-Präsidenten Scherer ist.

Wie gesagt geht es auch darum, welche Kennziffern wir kennen und was wir davon haben oder auch was wir daraus schließen können. Gerade wenn wir anhand von Zahlen/Daten Schlüsse ziehen wollen, dann müssen wir auch bestimmte Prinzipien erfüllen, um sinnvoll damit arbeiten zu können. Dort gibt es bisher starke Einschränkungen.

Die Einschränkungen sind mir bewusst.

Da wir aber im kurzfristigen Bereich nun mal nichts besseres haben und auch nichts besseres haben können, schaue ich weiter auf die täglichen Zahlen, ohne diese überzubewerten.

aequitas 20.11.2020 16:29

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1567641)
Die Einschränkungen sind mir bewusst.

Da wir aber im kurzfristigen Bereich nun mal nichts besseres haben und auch nichts besseres haben können, schaue ich weiter auf die täglichen Zahlen, ohne diese überzubewerten.

I doubt it.

Du starrst auf die Zahl der gemeldeten Neuinfektionen und siehst nichts anderes. Gestern oder heute hast du auf Basis dieser Zahl eine Verschärfung der Maßnahmen gefordert. Das entbehrt einfach jeglicher Grundlage auf Basis dieser schwammigen Zahl - gerade in dieser Woche - plump weitere Gießkannenmaßnahmen zu fodern. Das was du betreibst ist quasi die Definition einer Überbewertung.

JamesTRI 20.11.2020 16:42

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1567619)
Ich habe mich ja schon desöfteren geoutet als jemand, der in dieser Pandemie gerne Infektzahlen unterschiedlicher Länder vergleicht und gleichzeitig die dort ergriffenen Maßnahmen gegenüberstellt, um sowohl zu lernen, was man besser nicht machen sollte als auch besonders effektive Infekteindämmungsmaßnahmen zu finden.

Taiwan ist da ein besonders interessantes Beispiel, das ich schon im Frühjahr ein paar mal als mögliches "Role model" für Deutschland genannt habe (insbesondere weil Taiwan im Ggs. zu China ein liberale Demokratie und ein Rechtsstaat ist), als hierzulande noch diskutiert wurde, ob Maskennutzung überhaupt einen Nutzen bei Covid-19 hatte.

Hier gibt es einen sehr guten Artikel, verfasst von einem in Taiwan lebenden Journalisten über die aktuelle Situation in Taiwan, bei der man nur neidisch werden kann.

Am Wochenende fand übrigens (ohne wesentliche Einschränkungen) die Challenge Taiwan statt. Mit 5200 (!) Teilnehmern.





Bilder wie aus einer fremden Zeitepoche...

Wie ich ja immer sage: Frischluftsport ist kein Problem und kein Risiko.
Und insbesondere für Menschen, die sich bereits immunisiert haben wie ich (Beitrag heute früh :liebe053: glücklich), können sich durchaus auch mit anderen Sportlern draußen treffen und auch an Wettkämpfen teilnehmen. Regierung sollte Vereinssport wieder erlauben, wie auch Hallenbäder öffnen und endlich mal Sportwettkämpfe ausnahmslos genehmigen.:Cheese: :cool:

DocTom 20.11.2020 16:58

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1567636)
Wissenschaftliche Beweise für die "paar Tausend" Suizide würden bestimmt nicht nur mich interessieren.

2020 wird nachgereicht sobald verfügbar:
https://de.statista.com/themen/40/selbstmord/

https://de.statista.com/themen/69/todesursachen/

https://www.augsburger-allgemeine.de...d57332446.html
Bleiben ca 10k erfasste suizide in D pro Jahr in der Vergangenheit.

Beweise, dass alle "Corona Toten" an(!), und nicht nur mit(!) Corona gestorben sind, gibt es auch nicht. Oder lieferst Du diese?

https://m.focus.de/gesundheit/news/o..._11907346.html

In zwei, drei Jahren werden wir es durch Studien belegt wissen. Wenn denn die Toten überhaupt alle (!) nach Rechtmedizinischen Grundsätzen obduziert wurden.
https://www.mdr.de/wissen/corona-obd...schau-100.html

Zumindest die Lungenschäden durch Zweitinfektionen mit Bakterien lassen sich mit Bakteriophagen mindern, Todesfälle damit reduzieren:
https://www.genengnews.com/insights/...ry-of-covid-19

Spannende Geschichte.

Abschließend noch ein positiver WHO Kommentar zum schwedischen Weg:
https://www.stern.de/gesundheit/who-...--9327528.html

Stefan 20.11.2020 17:18

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1567645)
......

Trimichi schreibt zuerst, dass er seine Aussagen hier wissenschaftlich beweist. Dann schreibt er von tausenden Toten. Ich frage ihn daraufhin nach Quellen dafür.

Statista ist mir bekannt und nach Corona und Suizid kann ich in der Suchm. meiner Wahl suchen.

War es ein Versehen, dass Du meinen Beitrag zitiert hast?


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