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Canumarama 29.10.2020 11:34

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1561437)
Die Hygienekonzepte bringen nur bedingt etwas. Im Restaurant ist man ja in vielen Fällen dicht und lang mit Leuten zusammen am gleichen Tisch, mit denen man es sonst nicht (oft) ist. Natürlich ist das immer noch eine willkommene Gelegenheit für das Virus, sich zu verbreiten. Diese Gelegenheiten müssen wir zwingend reduzieren.

Beim Frisör bin ich ca. 1 Viertelstunde in der Nähe eines anderen Menschen (beide mit Masken) und ich muss da auch nicht viel reden.

Im Restaurant verbringt man 1 oder mehrere Stunden mit etlichen Menschen und redet viel - ohne Masken. Und mit Alkohol wird das nicht besser.

Die letzten drei Restaurantbesuche habe ich mit meiner Begleitung an einem einzelnen Tisch (2x 4er einmal 2er) gesessen (das war vor Corona auch nicht anders). Ich war weder dicht noch lange mit fremden Menschen in Kontakt. Die anderen Tische standen weit genug weg. Auf dem Weg zur Toilette oder zum Ausgang trug man Maske.
Meinst du vielleicht eher Bars und Kneipen?

lyra82 29.10.2020 11:36

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1561441)
75% der Ansteckungen sind diffus / nicht nachvollziehbar. Es ist durchaus möglich, dass es Schwimmbadansteckungen gab - und es geht darum die absolute Zahl an Kontakten zu senken...

Und was ist mit den ganzen Ansteckungen am Arbeitsplatz?
Und in den Schulen und den Universitäten?
Die paar People im Schwimmbad! Das bringt es nun wirklich nicht.
Das fördert nur eine ablehnende Haltung gegenüber den "Maßnahmen".

Decke Pitter 29.10.2020 11:37

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1561438)
Ich bin in KI-Projekten. Mit Einsatz von moderner Technik geht das viel effektiver. China hat es ja erfolgreich vorgemacht.
Hierzu mein Posting

Was sind das für KI-Projekte?

Wenn wir darauf warten, dass moderne Technik z. B. die Ordnungsbehörden in den Städten und Kreisen unterstützt, müssen wir noch sehr lange warten...

Die Idee ist gut doch die Welt noch nicht bereit. (Tocotronic)
Außer China vielleicht...die sind schon so weit...

Estebban 29.10.2020 11:40

Zitat:

Zitat von lyra82 (Beitrag 1561447)
Und was ist mit den ganzen Ansteckungen am Arbeitsplatz?
Und in den Schulen und den Universitäten?
Die paar People im Schwimmbad! Das bringt es nun wirklich nicht.
Das fördert nur eine ablehnende Haltung gegenüber den "Maßnahmen".

Und was ist hiermit, was ist damit?
Du hast argumentiert, es gäbe keine Übertragungen im Schwimmbad - darauf bin ich eingegangen. Ich würde auch lieber schwimmen gehen - 4 Wochen ohne werde ich wohl überleben.

qbz 29.10.2020 11:42

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1561415)
Man müsste keine 75% reduzieren, wenn man eine höhere Nachvollziehbarkeit der Infektionsketten erreichen könnte. Dafür könnte man zum einen die Gesundheitsämter personell und technisch stärken. In der Presse wird zB über Hindernisse durch Technik, Datenverarbeitung und Datenauswertung ja sogar Zettelwirtschaft berichtet. Nun fällt der Regierung ihr "Internet ist Neuland" gleich doppelt und dreifach auf die Füße.

Jedes Ausweisdokument hat eine maschinenlesbare Zeile am unteren Rand. Für diese gibt es seit Jahrzehnten absolut zuverlässige Lesegeräte, die idiotensicher in der Anwendung sind.

Da sich die Infektionen laut RKI höchst wahrscheinlich hauptsächlich innerhalb geschlossener Räume abspielen, brauche ich doch nur erfassen wer zeitgleich in einer Räumlichkeit war, um etwaige Infektionsketten nachvollziehen zu können. Das könnte man sogar automatisieren.

Also macht man neben einen Hygienekonzept die Verwendung so eines Geräts (dessen Anschaffung durch den Bund subventioniert wird, da dies sicher günstiger ist, als ohne Gegenleistung 75% des normalen Einkommens auszuzahlen) zur Bedingung für das Öffnen von Geschäften, Gotteshäusern, Saunalandschaften und auch Friseure. Der Kunde steckt kurz seinen Ausweis in den Schlitz wenn er kommt und wieder am Ausgang wenn er geht. Das Gerät verschlüsselt die Daten und Zeitstempel und sendet sich über eine End zu End Verschlüsselung auf einen durch das Bundesgesundheitsministerium unterhaltenen Server. Jetzt wird Mensch X positiv getestet und eine Software spukt alle Personen aus, die mit Person X zeitgleich in geschlossenen Räumen waren. Automatisiert wird weiter das Gesundheitsamt am Wohnort der Kontaktpersonen über den Kontakt in Kenntnis gesetzt und die Person mittels Pushnachricht auf das Smartphone und oder per Email gebeten sich in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakt zum Gesundheitsamt (oder angeschlossene Teststation) zur Durchführung eines priorisierten Tests aufzunehmen.

Dafür müsste man sicher rechtlich im Bereich des Datenschutzes tätig werden. Eine Frage der Verhältnismäßigkeit, ob man die Eingriffe in das APR RIS höher bewertet, als die nun vollzogenen Eingriffe in nahezu alle Grundrechte.
......

Letzteres geht in der Tendenz in Richtung chinesische Lösungen, mit externer (behördlicher) Verhaltenskontrolle und Überwachung das Virus einzudämmen. Ich glaube nicht, dass man für die zentrale, staatliche Speicherung der Besucher aller Einrichtungen (vom Geschäft über die Arztpraxis, das Hallenbad bis zum Bordell) eine gesellschaftliche Mehrheit in DE bekommt, aber Überraschungen sind möglich. Übrigens: Allein die Programmierung einer solchen Software bis zur Abnahme in den öffentlichen Behörden mit allen bewilligenden Instanzen würde erfahrungsgemäss mind. 2 Jahre bis zur Einführung der gesamten Technik dauern, ausserdem als Vorlauf die politischen Entscheidungsprozesse, ca. 3-5 Jahre. (vgl. die elektronische Gesundheitskarte z.B.).

Einen stärkeren Ausbau der Gesundheitsämter über den Sommer hin, quasi präventiv, hätte ich mir auch gewünscht, wobei die Rekrutierung von Fachpersonal wohl auch an seine Grenzen stösst, weil man ein gewisses Verhältnis von Fachkräften und schnell angelernten braucht.

LidlRacer 29.10.2020 11:52

Zitat:

Zitat von Canumarama (Beitrag 1561446)
Die letzten drei Restaurantbesuche habe ich mit meiner Begleitung an einem einzelnen Tisch (2x 4er einmal 2er) gesessen (das war vor Corona auch nicht anders). Ich war weder dicht noch lange mit fremden Menschen in Kontakt. Die anderen Tische standen weit genug weg. Auf dem Weg zur Toilette oder zum Ausgang trug man Maske.
Meinst du vielleicht eher Bars und Kneipen?

Sicherlich gibt es solche und solche Restaurantbesuche.

Theoretisch könnte man diese ohne wesentliches Risiko für Mitglieder eines Haushalts zulassen. Aber dann würde sicherlich massiv geschummelt.

Wenn das aber ernsthaft eingehalten würde, würde die Kundenanzahl sich wohl für kaum ein Restaurant lohnen.

Decke Pitter 29.10.2020 11:55

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1561452)
Wenn das aber ernsthaft eingehalten würde, würde die Kundenanzahl sich wohl für kaum ein Restaurant lohnen.

Die Entscheidungen, ob es sich lohnt oder nicht, sollten die Betreiber von Restaurants treffen.
:Blumen:

Dafri 29.10.2020 12:03

Was will man machen. Die Regierung hat nun Entscheidungen getroffen. Kann man eh nicht ändern. Laufen geht,Rad fahren geht, Krafttraining at home geht.
Ein paar Wochen nicht schwimmen....albern.
Gesund bleiben,positiv schauen das es irgendwann sich bessert.
Permanent sich über die Entscheidungen der Politik aufzuregen ist schlecht fürs Immunsystem.:)


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