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ThomasG 04.10.2020 19:53

Danke Lidl :-)!
Keine Angst - ich vertraue Schiffmann nicht einfach so über ein gewisses Maß hinaus.
Ich verhalte mich so, als würde das alles stimmen, was man so überwiegend hört und zwar unabhängig von meinen Zweifeln, weil ich eben auf gar keinen Fall anderen Menschen gefährden möchte oder ihnen schaden.

ThomasG 05.10.2020 07:10

Zitat:

Bill Gates zur Corona-Krise
Drei Bedingungen, um die Pandemie zu
stoppen

Von Bill Gates Aktualisiert - am 30.09.2020 - 11:07

[...]

Zwingend findet diese Entwicklung aber nicht statt. Um dorthin zu gelangen, braucht die Welt zuerst drei Dinge: die Kapazitäten, Milliarden Impfstoffdosen zu produzieren, die finanziellen Mittel, um sie zu bezahlen, und Systeme, die diese verbreiten können.
Quelle: https://www.faz.net/2.1690/bill-gate...-16977815.html

dr_big 05.10.2020 08:04

Was willst du mit dem Zitat ausdrücken?

qbz 05.10.2020 08:49

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1556245)

Wie ein möglicher Umgang mit Corona Impfstoffen in DE auf der Zeitschiene aussieht, berichtet die FAZ in diesem Artikel: Das Impfen wird sehr lange dauern. (Link nur für Abonnenten).

"„Eine Zahl, die unter Fachleuten genannt wird, ist fünf Millionen Dosen“, sagt das Stiko-Mitglied Klaus Überla, ein Virologe von der Universität Erlangen-Nürnberg. So viel hätte Deutschland in den ersten Monaten nach der Zulassung zur Verfügung. Der Vorsitzende der Impfkommission, Thomas Mertens, bestätigt, dass diese Schätzung kursiert. Er wolle aber nicht über „ungelegte Eier gackern“. Fünf Millionen Dosen bedeuten aber nicht fünf Millionen Geimpfte.

Der Mainzer Universitätsmediziner Fred Zepp, dienstältestes Mitglied der Impfkommission, schildert das Problem: „Die meisten Impfstoffe, die im Moment in der Entwicklung sind, brauchen zwei Dosen, damit sie wirken. Um alle Menschen in Deutschland zu impfen, brauchten wir dann mehr als 160 Millionen Dosen.“ Fünf Millionen Dosen würden also gerade einmal für zweieinhalb Millionen Menschen reichen.

Die Impfkommission muss deshalb entscheiden, wer zuerst drankommt. Fachleute nennen das Priorisierung. Wie schwierig das ist, zeigt eine Rechnung: Angenommen, es stehen zu Beginn doch 18 Millionen Dosen zur Verfügung, so viele wie für die Grippeimpfung in diesem Herbst. Die Bundesländer beschließen, zuerst alle Menschen über sechzig zu impfen, alle chronisch Kranken und alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Selbst für diese drei Gruppen würde es bei weitem nicht reichen. Rund 18 Millionen Menschen in Deutschland sind über sechzig Jahre alt, fast 22 Millionen haben Vorerkrankungen, Hunderttausende arbeiten in den Krankenhäusern."

qbz 05.10.2020 11:37

Berlin
 
Es wundert mich etwas, dass bisher noch niemand die Entwicklung in Berlin kommentiert hat, welche kontinuierlich mehr positive Tests verzeichnet und was in der Tendenz nicht ausschliesslich auf mehr Testungen zurückgeführt werden kann. Mittlerweile sind 4 Bezirke mit je ca. 250000 Einwohnern (ca. 1 Million) deutlich über der 50/100 000 Infizierte-Grenze im 7-Tage-Durchschnitt, z.T. 60/100000, 1 Bezirk mit 48,5 nur knapp drunter, was ca. 1/3 der Einwohner ausmacht.

Bis jetzt kann ich nicht erkennen, wie der Senat, die Bezirke, Teile der Berliner Einwohnerschaft den Trend stoppen.

Die einzige Beruhigungspille: Die Krankenhausbelegung incl. Intensivbehandlung von Covid-19-Patienten steigt (noch?) nicht im gleichen Verhältnis wie die Zahl der Infizierten sprich positiven Tests, und der Anteil der Senioren ist im Verhältnis (noch?) geringer wie im Frühjahr. Wird das so bleiben?

Die meisten meiner Freunde und Bekannten leben in Berlin. Insofern bin ich indirekt involviert und mit dem Anstieg besuchsweise konfrontiert, während in "meinem" Wohn-Landkreis der Schnitt gerade mal aktuell 1,7/100 000 beträgt (und das nur wegen einer einzigen grossen Feier mit zahlreichen Gästen von ausserhalb des Landkreises.)

https://interaktiv.tagesspiegel.de/l...nd-landkreise/

BananeToWin 05.10.2020 18:47

Drei Professoren der Medizin bzw. Epidemiologie (aus Havard, Standford und Oxford) haben sich am Wochenende getroffen und eine ganz kurze "declaration" ausgearbeitet, wo sie zu einem neuem Umgang mit der Pandemie aufrufen. Geht in die Richtung der Forderungen von Prof. Streek bzw. etwas darüber hinaus.

ThomasG 05.10.2020 19:14

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1556248)
Was willst du mit dem Zitat ausdrücken?

Auf den FAZ-Artikel wurde ich durch ein Video von Clemens Arvay aufmerksam gemacht.
Bisher habe ich lediglich den Anfang gehört und gesehen, aber höchstwahrscheinlich werde ich mir heute Abend noch den Rest zu Gemüte führen.
Mir war nicht nach Krach bzw. danach attackiert zu werden, also habe ich lediglich auf den Artikel aufmerksam gemacht und wollte ganz bewusst nicht dazu schreiben, wie ich das aktuell beurteile.
Arvay hat mich also schon beeinflusst, aber ich denke von ihm kann man sich duchraus mal dazu verleiten lassen bestimmte Blickwinkel einzunehmen und sich darum zu bemühen selbst Hintergrundinformationen dahingehend sich zu suchen, dass man zu einem eigenständigen Urteil kommen kann bzw. sich ihm zumindest annähern.

In Bezug auf Gates bin ich höchstwahrscheinlich bzw. so gut wie sicher durch Jebsen beeinflusst.
Der hat sich in meinen Augen in Bezug auf die Coronakrise nicht immer gerade mit Ruhm bekleckert.
Sogar ich habe an manchen Stellen bemerkt, dass er sich nicht immer wirklich sehr gut auskannte vermutlich bzw. nicht sorgfälltig genug über seine Worte nachdachte u.ä..
Das macht aber nichts.
Jebsen ist auch nur ein Mensch und das wurde mir vor Augen geführt.
Er dürfte wahnsinnig belesen sein und ziemlich viel wissen, aber auch er kocht nur mit Wasser.

So jetzt mal eine sehr subjektive Sache von mir zu Gates.
Ich war voreingenommen ihm gegenüber und das beeinflusste von vornherein wie ich ihn beobachtete, wenn er was öffentlich sagte.
So viel habe ich da nicht gesehen, aber das Interview damals in den Tagesthemen schon.
Er wirkte da auf mich ziemlich kalt.
Es geht um ein sehr ernstes Thema und er schlürft gemütlich an seiner Kaffeetasse oder was da war mitten im Interview vor laufender Kamera.
Und er beeilt sich nicht einmal mit dem Trinken fertig zu werden.
Das ist wieder eine subjektive Sicht von mir.
Was ist das?
Eine Machtgeste?
Ich würde sagen in die Richtung könnte es zumindest gehen.
Auf jeden Fall passt so eine Geste in einem solchen ersten Gespräch in meinen Augen gar nicht zu einem Menschenfreund.

Hier das Video von Clemens Arvay, was ich mir vermutlich gleich jetzt anschauen werde:
https://www.youtube.com/watch?v=8eEMWsuOUiM

ThomasG 05.10.2020 21:09

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1556252)
Wie ein möglicher Umgang mit Corona Impfstoffen in DE auf der Zeitschiene aussieht, berichtet die FAZ in diesem Artikel: Das Impfen wird sehr lange dauern. (Link nur für Abonnenten).

"„Eine Zahl, die unter Fachleuten genannt wird, ist fünf Millionen Dosen“, sagt das Stiko-Mitglied Klaus Überla, ein Virologe von der Universität Erlangen-Nürnberg. So viel hätte Deutschland in den ersten Monaten nach der Zulassung zur Verfügung. Der Vorsitzende der Impfkommission, Thomas Mertens, bestätigt, dass diese Schätzung kursiert. Er wolle aber nicht über „ungelegte Eier gackern“. Fünf Millionen Dosen bedeuten aber nicht fünf Millionen Geimpfte.

Der Mainzer Universitätsmediziner Fred Zepp, dienstältestes Mitglied der Impfkommission, schildert das Problem: „Die meisten Impfstoffe, die im Moment in der Entwicklung sind, brauchen zwei Dosen, damit sie wirken. Um alle Menschen in Deutschland zu impfen, brauchten wir dann mehr als 160 Millionen Dosen.“ Fünf Millionen Dosen würden also gerade einmal für zweieinhalb Millionen Menschen reichen.

Die Impfkommission muss deshalb entscheiden, wer zuerst drankommt. Fachleute nennen das Priorisierung. Wie schwierig das ist, zeigt eine Rechnung: Angenommen, es stehen zu Beginn doch 18 Millionen Dosen zur Verfügung, so viele wie für die Grippeimpfung in diesem Herbst. Die Bundesländer beschließen, zuerst alle Menschen über sechzig zu impfen, alle chronisch Kranken und alle Mitarbeiter des Gesundheitswesens. Selbst für diese drei Gruppen würde es bei weitem nicht reichen. Rund 18 Millionen Menschen in Deutschland sind über sechzig Jahre alt, fast 22 Millionen haben Vorerkrankungen, Hunderttausende arbeiten in den Krankenhäusern."

Danke Jürg :-)!
Wenn ich mich hätte spontan äußern müssen, wieviel Imfdosen voraussichtlich innerhalb kurzer Zeit für Deutschland verfügbar wären, hätte ich eine wesentlich höhere Zahl genannt.
Ich bin wie wahrscheinlich viele Menschen ein bisschen zwigespalten.
Auf der einen Seite ist die Furcht vor bedrohlichen Verläufen und auf der anderen Seite gibt es da Bedenken in Bezug auf die Impfstoffe, die da aktuell wohl innerhalb sehr kurzer Zeit entwickelt und getestet werden usw. usf..
Wir werden uns wohl am Besten alle darum bemühen uns selbst in die Lage zu versetzen kompetent die Risiken einer Impfung oder eben den Verzicht darauf beurteilen und gegeneinander abwägen zu können.
Aktuell sehe ich für den Großteil der Menschen viel eher die Risiken in Verbindung mit ungewöhnlich schnell entwickelten Impfstoffen.

Clemens Aray hat heute ein weiteres Video bereitgestellt.
Was er das sagt, finde ich sehr gut.
https://www.youtube.com/watch?v=9FKxN6Kcums&t=7s


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