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schnodo 04.03.2018 22:48

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1365280)
C
Du meinst C :)

A ist zu sehr gekrümmt.

A ist aber das, was Deiner Schilderung, mit der Hand eine Art Schüssel zu bilden, in der Du das Wasser gefangen hältst, am ehesten entspricht. ;)

FlyLive 04.03.2018 22:50

Ich habe das jetzt mal trocken nachempfunden.
Ich kann nur schwer, ein stabiles Handgelenk aus der Spannung des Arm übernehmen, wenn gleichzeitig die Finger locker (D) hängen.

Ungeübt ist das hängende Handgelenk wahrscheinlich eine Folge der lockeren Finger.

Vielleicht :)

FlyLive 04.03.2018 22:57

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365284)
A ist aber das, was Deiner Schilderung, mit der Hand eine Art Schüssel zu bilden, in der Du das Wasser gefangen hältst, am ehesten entspricht. ;)

Ich fange das Wasser mit angelegten Daumen. Zumindest war das mal so.
Inzwischen biegt der Daumen ab.
In meinen Anfängen habe ich den Daumen am Zeigefinger angelegt. So entstand eine leichte Wölbung in der Handfläche.
A halte ich für verkrampft.

schnodo 04.03.2018 23:13

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1365285)
Ungeübt ist das hängende Handgelenk wahrscheinlich eine Folge der lockeren Finger.

Das Problem ist nicht, dass das Handgelenk hängt, sondern, dass es aktiv eine Bewegung vollführt, die ich weder bemerke noch wünsche. :Lachen2:

schnodo 04.03.2018 23:23

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365260)
...Finis Hand Paddle Bolster ausprobiert?

Jetzt juckt es mich schon fast in den Fingern, die Paddles zu bestellen. Ich weiß aber nicht, ob die einen wirklichen Vorteil gegenüber dem Forearm Fulcrum bieten. Was meinst Du, brauche ich die Paddles? :)

macoio 05.03.2018 00:48

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365277)


Die Teile habe ich noch nie gesehen. Der Hersteller/Verkäufer scheint es auch nicht für nötig zu halten, da ein paar Informationen darüber bereitzuhalten. ;)

Ich glaube die haben auch keine richtigen Vertriebswege nach Europa, für die ebenfalls sehr schönen (großen!) Pullbuoys da habe ich das schonmal recherchiert.

maotzedong 05.03.2018 10:04

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365289)
Jetzt juckt es mich schon fast in den Fingern, die Paddles zu bestellen. Ich weiß aber nicht, ob die einen wirklichen Vorteil gegenüber dem Forearm Fulcrum bieten. Was meinst Du, brauche ich die Paddles? :)



Das ist schwer zu sagen. Braucht man das ganze Zeugs überhaupt ? :Cheese:
Die Forearm Fulcrum bieten eine natürlichere Handhaltung im Handgelenk hinsichtlich der Eintauchphase und der Überwasserphase. Auch (so Feedback) spürt man danach das Wasser besser am Unterarm.

Die Paddle Bolster sind eher gut für die Einleitung des Zuges und der Haltung der Finger.

Weil du auf den ganzen Krempel stehst, würde ich behaupten, ja du brauchst die :Lachanfall:
Können helfen, müssen aber nicht.

schnodo 05.03.2018 10:21

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365324)
Die Forearm Fulcrum bieten eine natürlichere Handhaltung im Handgelenk hinsichtlich der Eintauchphase und der Überwasserphase.

Findest Du? Ich habe den Eindruck, dass auch die einen leichten Knick erzwingen, den ich lieber vermeiden würde. Meine natürliche Haltung wäre gerader.


Bildinhalt: Finis Forearm Fulcrum

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365324)
Weil du auf den ganzen Krempel stehst, würde ich behaupten, ja du brauchst die :Lachanfall:

Eigentlich stehe ich ja nicht auf das Zeug aber ich bin halt immer neugierig und falle auf das Marketing rein. :)

Ich habe deshalb schon viel Mist rumliegen, der unbrauchbar ist. Beispiel: Die FINIS Agility Paddles reiben mir derart den Daumenansatz auf, dass ich keine vier Bahnen damit schwimmen kann.

Ich glaube, ich erspare mir den Kauf erst mal. ;)

maotzedong 05.03.2018 10:26

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365328)
Findest Du? Ich habe den Eindruck, dass auch die einen leichten Knick erzwingen, den ich lieber vermeiden würde. Meine natürliche Haltung wäre gerader.



Für die Einleitung Unterwasserphase und Unterwasserarmzug stimme ich dir zu. Aber für die Eintauchphase und das Eintauchverhalten eigentlich optimal. Wenn du bei den Bolster mit dem Handgelenk abklappst wirst du halt sofort gezwungen mit dem Unterarm zu folgen. Dahingehend sind sie nicht schlecht. Aber due Fulcrum werden es denke ich jetzt am Anfang zur Sensibilisierung auch tun. Hast du einen Schnorchel ?

schnodo 05.03.2018 10:51

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365330)
Hast du einen Schnorchel ?

Was für eine Frage! :Cheese:


Bildinhalt: Schnorchelsammlung

maotzedong 05.03.2018 10:54

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365337)
Was für eine Frage! :Cheese:



Rhetorisch :Lachanfall:

Dann damit mal auf die Wasserfassphase konzentrieren ;)

schnodo 05.03.2018 10:59

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365338)
Rhetorisch :Lachanfall:

Dachte ich mir ja fast. :Lachen2:

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365338)
Dann damit mal auf die Wasserfassphase konzentrieren ;)

In Ordnung. Danke, auch an alle anderen, die sich rege beteiligt haben! :Blumen:

Helios 05.03.2018 12:04

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365224)
........
Ich hatte auch mal Anti-Paddles ausprobiert, die waren es aber auch nicht. Die traditionelle Variante - Faust machen - funktioniert eigentlich gut genug.
.........

huhu :Huhu: - die hab ich bestellt bevor ich ins Forum reinge.ülpst habe und mir die Idee mit den Hundetüten kam - hab die mehr fürs Entchen angedacht ;) - sie meint sie kennt Faust-Kraul und sie hätten das schon mal mit nem Tennisball in der Hand durchgeführt (der macht aber Auftrieb und versaut doch alles...?? ) - egal, sie hat angebissen :Cheese:

Bei meiner Filmerei vom Beckenrand mit Verlängerung ins Wasser und seitlich nebenher laufen ist mir aufgefallen, dass die Leute beim letzten Durchstrecken des ausgestreckten Vor-Arms nochmal einen Kick der flachen Hand nach oben "hin-ditschen" wie ein STOP HALT und dadurch erst so richtig abbremsen (auch das Entchen hat diese Macke). Nach diversen Gesprächen bin ich zu der Auffassung gekommen, dass bei erwachsenen Anfängern und Fortgeschrittenen es giftig ist, auf den nach hinten gehenden Arm die Aufmerksamkeit zu lenken, dann gehts vorne schief.

Insofern sind diese Zwangs-Paddles nicht schlecht.

maotzedong 05.03.2018 12:16

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1365353)

Insofern sind diese Zwangs-Paddles nicht schlecht.

Hab noch mehrere kleine Plastikbälle dabei, die keinen Auftrieb haben. Wenn sie mal wieder im Langwasserbad ist, kann sie gerne zwei haben :bussi: :Lachen2:

Helios 05.03.2018 15:08

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365354)
Hab noch mehrere kleine Plastikbälle dabei, die keinen Auftrieb haben. Wenn sie mal wieder im Langwasserbad ist, kann sie gerne zwei haben :bussi: :Lachen2:

aha :) - Du bist der "Taliban" mit der versteckten Stoppuhr in der Hand??

maotzedong 05.03.2018 15:37

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1365378)
aha :) - Du bist der "Taliban" mit der versteckten Stoppuhr in der Hand??

Nanana....kein Taliban und keine versteckte Stoppuhr :dresche

schnodo 06.03.2018 00:13

Frickeln an der Handhaltung - Tag 1
 
Heute wurde in den Abendstunden 4500 m lang geübt. Nachdem ich so gute Ratschläge zur besseren Kontrolle meiner Hangelenksposition bekommen habe, entschied ich mich, zuerst mit dem Forearm Fulcrum eine Referenz zu schaffen, um an einem anderen Tag mit dem Schnorchel aktiv zu werden.

Ich hatte meine Schwierigkeiten, die Monstrosität satt am Arm zu behalten, nach und nach wurde das Gefühl dafür aber besser. Allerdings meine ich, dass ich sehr viel Schulter-Innenrotation brauche, damit der Druck des Fulcrums auf dem Arm - speziell direkt nach dem Anstellen - halbwegs konstant bleibt. Vermutlich ist das genau der Punkt, wo ich beim Schwimmen ohne meinen Ellenbogen nach hinten durchrutschen lasse.

Ich schätze, dass ich insgesamt fast einen Kilometer mit Forearm Fulcrum geschwommen bin. Meist bin ich im Wechsel 50 m mit und dann 50 m ohne geschwommen; das Ganze dann noch mit und ohne Pull Buoy.

Ich bilde mir ein, dass ich meine Handhaltung bereits besser spüre (ab und zu schaue ich nach ob mein Eindruck stimmt) und der Zug effektiver bzw. kraftvoller wird, aber die Sache ist ganz schön anstrengend. Und auch meine Hände halte ich ziemlich verkrampft. Ich schätze aber, das gibt sich nach der Eingewöhnungsphase. Mein Schultergürtel und meine Nackenmuskulatur sind auf jeden Fall ziemlich verspannt.

Ich glaube, dass wenn ich lange genug (Tage, Wochen...) mein Hauptaugenmerk darauf richte, ich die gewünschte Änderung herbeiführen kann.

Note to self: Ein Experiment will ich demnächst noch versuchen. Ich wüsste gerne, wie sich die Stretch-Cordz-Übungen mit Forearm Fulcrum anfühlen. :)

PS: Überraschenderweise konnte ich beim Rückenschwimmen, wo ich das Forearm Fulcrum überhaupt nicht benutzt hatte, den deutlichsten Unterschied wahrnehmen. Rücken schwimme ich immer noch gemütlicher als alles andere, zum entspannen. Mir kommt es so vor als hätte ich heute einen oder zwei Züge weniger pro Bahn gebraucht. Dummerweise zähle ich die nie beim Rückenschwimmen...

Kido 06.03.2018 01:44

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365135)
Der König der Schwimmfilmer, FlyLive, hat mir dankenswerterweise wieder seine Aufnahmen zur Verfügung gestellt. :Blumen:

Für Interessierte, hier der aktuelle Stand meiner Kraultechnik. In der längeren Sequenz hatte ich versucht, möglichst locker, gestreckt und flach zu schwimmen und mich explizit nicht auf den Armzug zu konzentrieren. Ich wollte dann im Nachgang im Video überprüfen, ob dadurch der Zug komplett schlampig wird.

Ich finde, es sah schon schlimmer aus und die Richtung stimmt, auch wenn das alles andere als "flach" ist. :)


Ich weis nicht ob du das hier bewusst so provoziert hast und ob es vielleicht schon mal erwähnt wurde aber deine Frequenz ist viel zu niedrig. Deine Totzeit vorne ist ziemlich extrem. Schaff dir mal den Temp Trainer Pro von Finis an und mach den SR Ramp test
http://www.swimsmooth.com/ramptest.html
https://www.youtube.com/watch?v=Ihb4XP2Iet8
Ich garantiere dir du schwimmst in einem oder zwei Monaten auf einem neuen Niveau!

mcbert 06.03.2018 05:53

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365471)

Note to self: Ein Experiment will ich demnächst noch versuchen. Ich wüsste gerne, wie sich die Stretch-Cordz-Übungen mit Forearm Fulcrum anfühlen. :)

Zur Info. Von demBuch gibt es jetzt im April eine Neuauflage. Grund genug für mich mit dem Kauf etwas zu warten.

Ansonsten mache ich gerade den berühmten schnodischen Erkältungskreis. Anstatt schwimmen gibts Ingwertee mit Honig und neidische Blicke auf deine Bilder aus Teneriffa.

Grüße

schnodo 06.03.2018 07:56

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1365478)
Ich weis nicht ob du das hier bewusst so provoziert hast und ob es vielleicht schon mal erwähnt wurde aber deine Frequenz ist viel zu niedrig. Deine Totzeit vorne ist ziemlich extrem. Schaff dir mal den Temp Trainer Pro von Finis an und mach den SR Ramp test

Den Tempo Trainer habe ich natürlich. Die Erhöhung der Zugfrequenz habe ich mir aber erst für den Zeitpunkt vorgenommen, wo ich mit meiner Zugmechanik zufrieden bin. Schließlich trainiere ich nicht; ich übe, wie wir bereits vor einiger Zeit festgestellt haben. :Lachen2:

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1365478)
Ich garantiere dir du schwimmst in einem oder zwei Monaten auf einem neuen Niveau!

Das bezweifle ich nicht. Es kommt aber darauf an, wie man Niveau definiert. Vielleicht bin ich an der Art von Niveau, die ich mit einer Erhöhung der Frequenz erreichen könnte im Moment gar nicht interessiert. ;)

Den Ramp Test habe ich aber trotzdem für irgendwann demnächst auf der Liste. Schließlich hatte ich die Schnapsidee, dieses Jahr 100 x 100 schwimmen zu wollen und dann schadet es vermutlich nicht, wenn ich etwas flotter unterwegs bin und nicht den ganzen Tag brauche. :Cheese:

Zitat:

Zitat von mcbert (Beitrag 1365484)
Zur Info. Von demBuch gibt es jetzt im April eine Neuauflage. Grund genug für mich mit dem Kauf etwas zu warten.

Ahhh... interessant. Das scheint sich gut verkauft zu haben. Sehr schön. Ich glaube aber, mir reicht die erste Auflage - vielleicht. :Lachen2:

Zitat:

Zitat von mcbert (Beitrag 1365484)
Ansonsten mache ich gerade den berühmten schnodischen Erkältungskreis. Anstatt schwimmen gibts Ingwertee mit Honig und neidische Blicke auf deine Bilder aus Teneriffa.

Oh nein! Das braucht kein Mensch! Gute Besserung! :Blumen:

Kido 06.03.2018 08:16

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365505)



Das bezweifle ich nicht. Es kommt aber darauf an, wie man Niveau definiert. Vielleicht bin ich an der Art von Niveau, die ich mit einer Erhöhung der Frequenz erreichen könnte im Moment gar nicht interessiert. ;)

Ok solange du Spaß an der Sache hast passt es ja.

Mir fällt dazu nur Mega Megan ein;)

Für mich ist Rythm&Timing genauso wichtig wie die restliche Technik. Um nicht zu sagen ist es ein Teil der Technik der meist wenig bis gar keiner Bedeutung bei gemessen wird.

schnodo 06.03.2018 10:56

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1365512)
Ok solange du Spaß an der Sache hast passt es ja.

Den habe ich. Schwimmen ist mein Highlight an den meisten Tagen. Und das obwohl ich auch ansonsten mit meinem Leben nicht unzufrieden bin. :Lachen2:

Zu dem Video muss man allerdings vielleicht doch noch sagen, dass ich mich dort bewusst auf entspanntes Schwimmen mit viel Streckung konzentriert habe. Normalerweise ist die Ansage bei Videoaufnahmen eher, zügig zu schwimmen. Ich wollte aber sehen, ob der Fokus auf Gemütlichkeit dafür sorgt, dass mein Armzug kollabiert. Das ist zum Glück nicht in dramatischer Weise geschehen.

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1365512)
Mir fällt dazu nur Mega Megan ein;)

Ich weiß gar nicht, wo oft ich die Videos mit Megan schon angeschaut habe, zumindest teilweise. Man stolpert immer wieder über sie und es ist bemerkenswert, welche Fortschritte sie gemacht hat.

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1365512)
Für mich ist Rythm&Timing genauso wichtig wie die restliche Technik.

Das sehe ich ähnlich. Nur glaube ich, dass momentan bei mir nicht der Zeitpunkt ist den Schwerpunkt darauf zu legen. Ich bin noch zu sehr damit beschäftigt, die willkürliche Verteilung meiner Körperteile im Wasser einzudämmen. :Cheese:

Zitat:

Zitat von Kido (Beitrag 1365512)
Um nicht zu sagen ist es ein Teil der Technik der meist wenig bis gar keiner Bedeutung bei gemessen wird.

Ich weiß nicht, ob man das so pauschal sagen kann. Eigentlich jeder Coach im echten Leben oder online, von dem ich etwas halte, legt Wert darauf.

Hier noch einmal meine To-Do-Liste, die nach wie vor aktuell ist:

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1354953)
Ich habe mir überlegt, welche Punkte ich in nächster Zeit angehen will:
  • Armposition stabil halten (immer noch zu starkes Anheben beim Atmen)
  • Arm konstant tiefer eintauchen
  • Handgelenk stabil in Verlängerung des Unterarms halten
  • Eintauchphase verbessern ("mail slot entry")
  • Bessere Rotation durch kontinuierliche Streckung
  • Anspannung in der Streckung minimieren
  • Beinschlag verbessern
  • Beinschlag/Rotation mit Armzug synchronisieren
  • Weniger gleiten, nach der Streckung sofort das Anstellen des Armes beginnen
  • Atmung besser mit Armzug koordinieren
  • Druckvoller ausatmen, tiefer einatmen
  • Zugfrequenz mit Tempo Trainer erhöhen
  • Ballern :Cheese:


macoio 06.03.2018 11:06

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365505)
Den Tempo Trainer habe ich natürlich. Die Erhöhung der Zugfrequenz habe ich mir aber erst für den Zeitpunkt vorgenommen, wo ich mit meiner Zugmechanik zufrieden bin. Schließlich trainiere ich nicht; ich übe, wie wir bereits vor einiger Zeit festgestellt haben. :Lachen2:

Ich glaube er meint nicht Frequenz im Sinne von Üben vs. Training sondern im Sinne der Zugmechanik, zum Bewegungsweg des Körpers gehört die zeitliche Abfolge ja mit dazu.

Ich denke erfahrungsgemäß löst eine bloße Erhöhung der Zugfrequenz mittels Tempotrainer das Problem des Übergleitens nicht. Das ist ja nichts anderes als wenn du dir vornimmst mal ein paar 100er schneller zu schwimmen, das machst du ja auch indem du die Frequenz erhöhst, deshalb lässt du aber nicht automatisch das Übergleiten weg. Trotzdem kann man natürlich mit diesem Rampentest erstmal prinzipiell etwas darüber lernen.

Ich denke folgende 4 Aspekte könnten bei Bedarf helfen etwas daran zu ändern.

A - nie Abschlag schwimmen, diese Übung gehört für Leute mit dem Übergleiten-syndrom auf die Verbotsliste da sie das Problem betont. Alternativ normales einarmig schwimmen, 4er Wechsel etc...


B - beim einarmigen und beidarmigen Schwimmen mit verhältnismäßig großen Paddles und der daraus resultierenden paddle-bedingt etwas niedrigeren Frequenz (in nur wenigen Minuten wird deshalb jemand von diesem Tipp abraten :Cheese: :Huhu: )bei trotzdem notwendiger Antriebsleistung, kann man sich einfacher als beim normalen Schwimmen darauf konzentrieren alle Totpunkte (hauptsächlich den vorn beim Gleiten, aber manche lassen auch hinten liegen oder gönnen sich überwasser eine Bonus-pause) wegzulassen und zu eliminieren. Das geht halt bei einer Frequenz die vielleicht 10 Schläge unter der normalen Frequenz liegt (bei gleichem Tempo) etwas einfacher. Und durch die Paddles merkt man auch wann wirklich Vortrieb erzeugt wird und wann nicht und kann darauf achten dass immer ein Arm Vortrieb erzeugt und keine Pause dabei entsteht. Schwimmt man einfach langsamer als normal um das in Ruhe zu untersuchen entsteht nicht genug Wasserdruck am Arm beim Schwimmen um das so deutlich zu merken.

C - Fußgelenksband, abwechselnd mit viel und wenig Übergleiten schwimmen, eine Nahtot-Erfahrung hat schon so manchen Lernprozess beschleunigt :) . Das Übergleiten ist der technische Fehler der beim Bandschwimmen am stärksten bestraft wird finde ich, den Unterschied merkt man deutlich.

D - Visualisierung. Statt Vorbildern mit einem laaangen Zug in Slow-Motion Aufnahme nachzueifern wo es aussieht als wäre an der Gleit-Theorie doch was dran mal ein paar Videos raussuchen mit einem kürzeren rhytmischen Zug, z.B. das hier von Mel Benson
https://www.youtube.com/watch?v=wt6_bqj_808&t=180s , das schaue ich mir direkt vorm Schwimmen gern an und versuch mir dann beim Schwimmen vorzustellen ich wäre sie (Ok ich weiß dass das komisch klingt :Lachen2: )

maotzedong 06.03.2018 11:31

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365540)
Ich glaube er meint nicht Frequenz im Sinne von Üben vs. Training sondern im Sinne der Zugmechanik, zum Bewegungsweg des Körpers gehört die zeitliche Abfolge ja mit dazu.

Ich denke erfahrungsgemäß löst eine bloße Erhöhung der Zugfrequenz mittels Tempotrainer das Problem des Übergleitens nicht. Das ist ja nichts anderes als wenn du dir vornimmst mal ein paar 100er schneller zu schwimmen, das machst du ja auch indem du die Frequenz erhöhst, deshalb lässt du aber nicht automatisch das Übergleiten weg. Trotzdem kann man natürlich mit diesem Rampentest erstmal prinzipiell etwas darüber lernen.


B - beim einarmigen und beidarmigen Schwimmen mit verhältnismäßig großen Paddles und der daraus resultierenden paddle-bedingt etwas niedrigeren Frequenz (in nur wenigen Minuten wird deshalb jemand von diesem Tipp abraten :Cheese: :Huhu: )

Hab ich da meinen Namen gehört :Blumen: :Cheese:
Bei einarmigen Schwimmen seh ich das ja noch ein, ansonsten ist meine These weiterhin, dass sie die Übergleitproblematik durch zu große Paddels verstärkt, da man in der Druckphase mehr Vortrieb erzeugt, was dazu verleitet, vorne länger liegen zu bleiben.

Ansonsten führt eine Zugzahlerhöhung bei gleicher Zeit natürlich dazu, dass man weniger gleitet :confused:

schnodo 06.03.2018 11:50

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365540)
Ich glaube er meint nicht Frequenz im Sinne von Üben vs. Training sondern im Sinne der Zugmechanik, zum Bewegungsweg des Körpers gehört die zeitliche Abfolge ja mit dazu.

Ich denke erfahrungsgemäß löst eine bloße Erhöhung der Zugfrequenz mittels Tempotrainer das Problem des Übergleitens nicht. Das ist ja nichts anderes als wenn du dir vornimmst mal ein paar 100er schneller zu schwimmen, das machst du ja auch indem du die Frequenz erhöhst, deshalb lässt du aber nicht automatisch das Übergleiten weg. Trotzdem kann man natürlich mit diesem Rampentest erstmal prinzipiell etwas darüber lernen.

Ich glaube, ich habe schon verstanden, dass es um die Effektivität des Zuges geht. Das Übergleiten ist halt keine Sache, die mich sonderlich plagt. Dass ich Möglichkeiten verschenke, Vortrieb zu erzeugen, nehme ich für den Moment hin, weil ich Lust habe, erst andere Dinge zu tun. Und ich habe kein Ziel, das eine Änderung dieser lustbetonten Strategie erfordern würde.

Wenn mir jemand sagt, "Aber so wirst Du nicht schneller!", antworte ich "Macht nix!". :Lachen2:

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365540)
A - nie Abschlag schwimmen, diese Übung gehört für Leute mit dem Übergleiten-syndrom auf die Verbotsliste da sie das Problem betont. Alternativ normales einarmig schwimmen, 4er Wechsel etc...

Abschlagswimmen mache ich so gut wie nie. Das kommt in Deiner Eisenbahnschienen-Übung nicht vor und die schwimme ich momentan mit Vorliebe. :bussi:

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365540)
B - beim einarmigen und beidarmigen Schwimmen mit verhältnismäßig großen Paddles...

Das werde ich eher nicht machen. Ich habe keine großen Paddles und will mir auch keine mehr zulegen. Ich sehe die Gefahr, dass ich nicht aufpasse, ziehe wie ein Ochse, und mir dann die Schulter zerschiesse.

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365540)
C - Fußgelenksband, abwechselnd mit viel und wenig Übergleiten schwimmen, eine Nahtot-Erfahrung hat schon so manchen Lernprozess beschleunigt :) . Das Übergleiten ist der technische Fehler der beim Bandschwimmen am stärksten bestraft wird finde ich, den Unterschied merkt man deutlich.

Ich denke, ich werde generell mehr mit Band schwimmen. Es erscheint mir eine schöne Herausforderung zu sein, trotz Fußgelenksband gleiten zu können. :Cheese:

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365540)
D - Visualisierung. Statt Vorbildern mit einem laaangen Zug in Slow-Motion Aufnahme nachzueifern wo es aussieht als wäre an der Gleit-Theorie doch was dran mal ein paar Videos raussuchen mit einem kürzeren rhytmischen Zug, z.B. das hier von Mel Benson
https://www.youtube.com/watch?v=wt6_bqj_808&t=180s , das schaue ich mir direkt vorm Schwimmen gern an und versuch mir dann beim Schwimmen vorzustellen ich wäre sie (Ok ich weiß dass das komisch klingt :Lachen2: )

Ich versuche gelegentlich, mir vorzustellen, ich schwimme wie Jono van Hazel. Ich finde, der hat einen schönen Rhythmus. Und manchmal versuche ich, mich zu bewegen wie Alexander Popov, dessen Bewegung mit noch mehr fasziniert. Mel Benson schwimmt mir viel zu hochfrequent. Das könnte ich nicht sauber umsetzen und das entspricht auch nicht der Vorstellung, nach der ich meine Schwimmtechnik modellieren möchte.

Wobei es ihr und vermutlich auch Dir schon steht, so zu schwimmen. :Blumen:

Mirko 06.03.2018 11:54

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365545)
Ich denke, ich werde generell mehr mit Band schwimmen. Es erscheint mir eine schöne Herausforderung zu sein, trotz Fußgelenksband gleiten zu können. :Cheese:

Mit dem Bauch auf dem Beckenboden? :Cheese:

schnodo 06.03.2018 11:58

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1365548)
Mit dem Bauch auf dem Beckenboden? :Cheese:

Hehehe... Du sollst Dich nicht über meine Leibesfülle lustig machen! :dresche

Ich glaube, darin könnte auch die Lösung Deiner Zement-Beine liegen. Wenn Du es schaffst, trotz Band horizontal im Wasser zu liegen, hast Du gute Karten, dass es auch ohne Band funktioniert. :Lachen2:

macoio 06.03.2018 12:00

Zitat:

Zitat von maotzedong (Beitrag 1365543)
Hab ich da meinen Namen gehört :Blumen: :Cheese:
Bei einarmigen Schwimmen seh ich das ja noch ein, ansonsten ist meine These weiterhin, dass sie die Übergleitproblematik durch zu große Paddels verstärkt, da man in der Druckphase mehr Vortrieb erzeugt, was dazu verleitet, vorne länger liegen zu bleiben.

Ansonsten führt eine Zugzahlerhöhung bei gleicher Zeit natürlich dazu, dass man weniger gleitet :confused:

gute Reaktionszeit :Cheese:

Wenn man Gleiten nicht in Zeit misst sondern in zeitlichem prozentualem Anteil am Gesamtzyklus (z.B. 20%) ist das nicht unbedingt so, selbst wenn man das Schwimmtempo konstant hält. Wenn ich die Zugfrequenz bei gleichbleibendem Tempo erhöhe muss ich ja primär die Zuglänge verkürzen wenn ich nicht schneller werden will.

maotzedong 06.03.2018 12:17

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365550)
gute Reaktionszeit :Cheese:

Wenn man Gleiten nicht in Zeit misst sondern in zeitlichem prozentualem Anteil am Gesamtzyklus (z.B. 20%) ist das nicht unbedingt so, selbst wenn man das Schwimmtempo konstant hält. Wenn ich die Zugfrequenz bei gleichbleibendem Tempo erhöhe muss ich ja primär die Zuglänge verkürzen wenn ich nicht schneller werden will.

Oder aber ich ändere den Krafteinsatz, was erfahrungsgemäß meistens passiert und funktioniert. Es ist für viele einfacher den Krafteinsatz zu verändern, als das koordinative Bewegungsmuster.

Mirko 06.03.2018 12:34

Das verstehe ich nicht. Ich kann mir das physikalisch nicht erklären. Bei gleichem Zug kann ich meinen Krafteinsatz doch nur über die Frequenz steuern. Den Zug absichtlich ineffektiver zu machen um höhere Frequenz bei gleicher Kraft zu erzeugen kann ja kein guter Plan sein. Ich dachte bisher eher ich sollte möglichst viel Kraft in meinen Zug bekommen (sinnvolle Kraft die Vortrieb erzeugt natürlich). Wo ist mein Denkfehler?

macoio 06.03.2018 12:51

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365545)
Abschlagswimmen mache ich so gut wie nie. Das kommt in Deiner Eisenbahnschienen-Übung nicht vor und die schwimme ich momentan mit Vorliebe. :bussi:

Dann wird sich das mit dem Schneller werden kaum vermeiden lassen, sag hinterher nicht ich hätte dich nicht gewarnt ;)
Wobei mir im Zweifelsfall auch ein Set einfällt mit dem man solch unliebsamen Tendenzen entgegenwirken kann :Lachen2:

maotzedong 06.03.2018 12:54

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1365554)
Das verstehe ich nicht. Ich kann mir das physikalisch nicht erklären. Bei gleichem Zug kann ich meinen Krafteinsatz doch nur über die Frequenz steuern. Den Zug absichtlich ineffektiver zu machen um höhere Frequenz bei gleicher Kraft zu erzeugen kann ja kein guter Plan sein. Ich dachte bisher eher ich sollte möglichst viel Kraft in meinen Zug bekommen (sinnvolle Kraft die Vortrieb erzeugt natürlich). Wo ist mein Denkfehler?


Es kommt immer darauf an, was du erreichen willst.

Meiner persönlichen Ansicht nach gehen gravierende Veränderungen in eingeschliffenen Bewegungsmustern (sei es Innervationsmuster hinsichtlich Bewegungsfrequenz, Veränderung einer Armposition, Veränderung Kopfposition, Synchronisation Arm-Beinschlag, usw...) immer mit einem Verlust von anderen Bewegungstechniken einher (zumindest was das Schwimmen betrifft).

Letztendlich hast du keinen Denkfehler, aber mir ging es in meinem Post nur um die Schulung der Bewegungsfrequenz und Ansteuerung der Muskulatur, inklusive daraus resultierendem inefffektiven Zugmuster. Bei höherer automatisierter Bewegungsfrequenz fällt es dann einfacher, auf bereits alte Innervationsmuster zurückzugreifen.


Meiner Erfahrung nach klappt eine Erhöhung der Zugfrequenz mit Paddles nicht, da hier der Kraftouput zu groß ist (bei Erhöhung der Frequenz) und hier der Zug meistens entweder zu früh abgebrochen wird (weil die Kraft für die korrekte Ausführung fehlt), ich dem optimalen Weg - und Druckpunkten ausweiche (weil bei der erhöhten Frequenz die Kraft fehlt) oder aber ich die Kraft und Gleitphase ausnutze um länger zu gleiten.

Just my 2 cents.

poldi 06.03.2018 13:45

Nun ich bin bekannt dafür dass bei mir in der Nähe immer ein Defibrillator liegt wenn es an der Zeit ist die Leute ein bisschen zu quälen:cool:


Ich denke um die Frequenz zu erhöhen ist das Band keine schlechte Idee am besten noch mit geschlossener Faust schwimmen aber lieber Schnodo achte darauf dass du jemanden in der Nähe hast der sich in Erster Hilfe auskennt.;)

schnodo 06.03.2018 13:59

Zitat:

Zitat von poldi (Beitrag 1365563)
Nun ich bin bekannt dafür dass bei mir in der Nähe immer ein Defibrillator liegt wenn es an der Zeit ist die Leute ein bisschen zu quälen:cool:

Da ist doch bestimmt der Akku schon leergefoltert! :Cheese:

Zitat:

Zitat von poldi (Beitrag 1365563)
Ich denke um die Frequenz zu erhöhen ist das Band keine schlechte Idee am besten noch mit geschlossener Faust schwimmen aber lieber Schnodo achte darauf dass du jemanden in der Nähe hast der sich in Erster Hilfe auskennt.;)

Ich versuche, es nicht zu übertreiben und das kompetente Badpersonal wird mich schon wieder zurückholen, wenn es mich zu sehr zum Licht zieht. :Lachen2:

Die Schwimmsachen sind gepackt; heute ist der Ameo Powerbreather Schnorchel - "resurface before breathing in!" :Lachanfall: - mit dabei, dafür bleibt das Kickboard zuhause.

macoio 06.03.2018 15:26

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Helios 06.03.2018 17:06

O:-)

normalerweise mach ich das.

@maotsedong - die halbe Nacht hab ich nicht geschlafen - also ein Chinese in "rot", aber nicht der "Taliban" und das Langwasserbad ist sein Wohnzimmer.. hmm.. ich komm nicht drauf.

Ich find "Overgliding" stark, weil ich mich da ausruhen kann, sonst würd ich keine 100m schaffen - so sind es ein paar mehr und es reicht meine Frau abzuhängen, mehr wollt ich gar nicht :Lachanfall:

Ich hab mir da so ne skigymnastik-DVD geholt - da hupfen die mit den Füßen links und rechts und die Arme gerade gestreckt - zur Seite - reinziehen - zur Mitte und ausstrecken (als ob grad ein Tor gefallen ist) und tot und Teufel.

Bei mir sieht das so aus, wie wenn ich von einem Füßchen aufs Andere stapfe, als ob ich dringenst pinkeln müsste und mit den Händen wehre ich einen Schwarm Mücken ab.

Genauso wird es im Wasser ausschauen (halt knapp unter der Oberfläche) - und da brauch ich ewig um alles durchzusortieren - wenn es da im Bewegungsmuster Pausen gibt, dann ist das super. :Cheese:

Sollte ich das Stadium des Unterwasser-Maikäfers überwunden haben, dann les ich mir eure Sachen über die Erhöhung der Zugfrequenz bei gleichbleibender Zuglänge nochmal durch - Merci :Blumen:

schnodo 06.03.2018 18:44

Zitat:

Zitat von macoio (Beitrag 1365579)
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Uii! Das sieht eher danach aus als wolle Youtube mit meinen Schwimmdarbietungen eine schnelle Mark machen. Ich kann Dir versichern, dass ich von den Millionen, die an mir verdient werden, keinen Cent sehe. :Lachen2:

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4000 m sind es heute geworden.

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365566)

Sechs Bahnen habe ich den Schnorchel ertragen, dann habe ich das Ding in die Ecke gepfeffert. Der Schnorchel lässt sich nur in einer Position sicher befestigen, in der ich fast direkt nach vorne schaue. Bei neutraler Kopfhaltung stehen die Rohre voraus wie bei einem angreifenden Stier. Wenn ich versuche, ihn für mich besser zu positionieren, rutscht er beim Schwimmen vom Kopf runter. Es tut mir leid um das viele Geld, das ich für den Mist ausgegeben habe... :-((

Heute bin ich 300 oder 400 m mit Fußgelenkband geschwommen. Dabei habe ich festgestellt, dass das im Total-Immersion-Stil kinderleicht ist; könnte ich ewig machen: Abstoßen, Körper kompakt halten, Schultern in Schwimmrichtung schieben, so dass der Schwerpunkt möglichst weit vorne ist und dann schön gemütlich catch-up schwimmen. Geht perfekt und ist fast erholsam. Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt. :Cheese:

Da ich vermutet habe, dass das aber nicht Sinn und Zweck der Übung ist, habe ich auch stressigere Bahnen im Windmühlenstil eingestreut, bei denen mir die Kiste aber ganz schön abgesackt ist.

Heute war auch wieder viel Forearm Fulcrum dabei. Meine Wahrnehmung was die Handhaltung angeht, wird besser. Ich merke jetzt auch in den meisten Fällen, wenn meine Finger beim Eintauchen ins Wasser nicht gestreckt sind. Das wird. :)

schnodo 06.03.2018 20:21

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365471)
Note to self: Ein Experiment will ich demnächst noch versuchen. Ich wüsste gerne, wie sich die Stretch-Cordz-Übungen mit Forearm Fulcrum anfühlen. :)

Gerade eben gemacht. Ich habe den Eindruck, das Forearm Fulcrum ist eigentlich ein dryland-Trainingsgerät. Ich ziehe komplett anders als ich es ohne täte. Man spürt sofort jegliche Tendenz, mit dem Ellenbogen zu führen (mir scheint, das ist meine natürliche Art zu ziehen). Super! Wenn ich im April zwei Wochen Zwangspause habe, weiß ich schon, was ich mache. :Lachen2:

Leider ist das Teil mit meinen StrechCordz nicht so ganz kompatibel, weil es über die Plastikgriffe oder auch die Paddles rutscht und ich Angst habe, dass mir diese aus der Hand katapultiert werden und Personenschäden im Umfeld verursachen. ;)
Ich werde mir wohl zwei Textilschlaufen zurechtschneiden, um eine bessere Kontrolle zu haben.


Bildinhalt: StrechCordz "gold"

FlyLive 07.03.2018 12:02

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1365620)
.... Schultern in Schwimmrichtung schieben, so dass der Schwerpunkt möglichst weit vorne ist und dann schön gemütlich catch-up schwimmen. Geht perfekt und ist fast erholsam. Ich weiß gar nicht, was ihr alle habt. :Cheese:

Da ich vermutet habe, dass das aber nicht Sinn und Zweck der Übung ist, habe ich auch stressigere Bahnen im Windmühlenstil eingestreut, bei denen mir die Kiste aber ganz schön abgesackt ist.

Danke Kumpel !:)

Da ich mich im Wasser außer Form fühle, mir jeder schnelle Meter mehr Anstrengung statt Tempo bringt - habe ich heute fast alle Tempointervalle sausen lassen und mich der Wasserlage, dem Armzug, dem Strecken der Füße und der Eintauchphase gewidmet.

Das Wasser war langsam heute und so konnte ich zwei 200m Intervalle mit Mühe in 3:11/3:16min. schwimmen. Es ging nicht um Vollgas, mehr um zügig.
Der Anstrengung geschuldet, wollte ich lockerer schwimmen und da fiel mir Schnodos Schulterschieber ein. Das probierte ich aus und schwamm dann sehr viel lockerer 3mal 100m in 1:33min. und zweimal 200m in 3:11/3:14min.

Es kam mir tatsächlich so vor, als ob die Beine und Füße leicht ansteigen und sich die Wasserlage verbessert. Die vorgeschobene Schulter muss aber konsequent geübt werden, sonst verliert sich das wieder. Es hat etwas von Bull-Swimming.

schnodo 07.03.2018 12:37

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1365726)
Das probierte ich aus und schwamm dann sehr viel lockerer 3mal 100m in 1:33min. und zweimal 200m in 3:11/3:14min.

Freut mich sehr für Dich! Allerdings streikt mein Hirn und weigert sich, die Information "locker" in Verbindung mit "1:33/100" zu akzeptieren. :Lachen2:


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