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anlot 17.05.2021 17:45

Sorry, die erste Frage hattest Du schon beantwortet. Zu spät gesehen.
Nutzt Du das Klebeband auch für die Pads?

Thomas W. 17.05.2021 20:10

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1602272)
Welche hast Du im Auge? Am besten sollte Nudow/Schönhagen/Nudow sein. Wende am Ortsschild. Wenigster Verkehr, wenigste Störfaktoren, am gleichmäßigsten zu fahren.
.

Vielen Dank .
War vorhin nach der Arbeit schon aufm Parkplatz Güterfelde .
Würde die Strecke nach Nudow ab dem Kreisverkehr dort schon starten .

Leider hat mich das Wetter genau 18 Uhr massiv veralbert .

Beste Grüße

captain hook 17.05.2021 21:10

Zitat:

Zitat von Thomas W. (Beitrag 1602312)
Vielen Dank .
War vorhin nach der Arbeit schon aufm Parkplatz Güterfelde .
Würde die Strecke nach Nudow ab dem Kreisverkehr dort schon starten .

Leider hat mich das Wetter genau 18 Uhr massiv veralbert .

Beste Grüße

Also ich bin gefahren :dresche war super :Lachanfall:

captain hook 18.05.2021 10:40

Wie schon angedeutet, wars gestern total super. Das Wetter kam wie vom Radar vorhergesagt.

Anlässlich einer kürzlichen Diskussion darum, ob Aeroanzüge überhaupt was bringen versuche ich mich mal an einer eigenen kleinen Untersuchung dazu im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten.

Dazu muss ich natürlich Daten sammeln. Weil je mehr Daten, desto besser.

Trotz Wetterradar musste also die 43km Teststrecke (nochmals unterteilt in verschiedenen weitere in sich geschlossene Out an Back Segmente) im Umland (gibt dann immer ne ~90km Runde) befahren werden.

So gesehen hatte ich dann also eigentlich Glück, die Teststrecke war noch fast komplett trocken, die 20km nach Hause war dann eher so Weltuntergang mit überfluteten Straßen. Was man nicht so alles für "Daten" auf sich nimmt.

Hier die Results der beiden relevantesten Abschnitte

43km Strecke
43,3kmh für 245W vs 42,7kmh für 233W

30km Strecke
43,6kmh für 247W vs 42,9kmh für 235W

Allerdings war dieses Mal mehr Wind, weshalb beim Weg raus deutlich mehr Watt angefallen sind als zurück.

Grundsätzlich ist Rückenwind/Gegenwind für solche Fahrten nicht so schön, weil man aufm Rückenwind nie das reinfährt, was im Gegenwind verloren gegangen ist.

Vergleichszahlen dazu für das ziemlich störunanfällige 30km Segment

hin 42,0kmh für 249W vs 43,0kmh für 270W
zurück 43,9kmh für 221W vs 44,4kmh für 224W

So... weitersammeln.

Ach so, die schnelleren Daten sind von gestern.

Sonntagabend war stravatauglicher, weil da alles leer war, auch schon beim aus der Stadt fahren. Da hatte die ganze 90km Einheit nen 41er Schnitt bei 229W oder so. Das geht natürlich unter der Woche dann eher nicht so im Feierabendverkehr.

Thomas W. 18.05.2021 21:37

Nabend nochmal - Danke nochmal für den Tip mit der Strecke.
Schaffst Du die Strecke komplett in Position also auch alle Kurven.
Schaltest Du auf den "Hügeln" ?

Ich finde die angesprochene 90er Verlängerung leider nicht , kannst Du die bitte mal reinstellen.
Ist das ohne Schönhagen über Märtensmühle und Ruhlsdorf ?


Hammer Strecke und die nettesten Autofahrer seit Ewigkeiten gerade mal ein Autofahrer, der nicht komplett die Seite gewechselt hat.
Ich war so begeistert, dass ich bestimmt 10 Watt vor lauter Bedanken verloren hab :Cheese:

Liebe Grüße

captain hook 19.05.2021 10:32

https://www.strava.com/segments/28185496?filter=overall

Das wäre aktuell die Verlängerung.

Die Originalrunde kann man wegen einer Baustelle aktuell nicht fahren.

Kann ich mal posten wenn die wieder frei ist.

So, gestern weiteres Testdaten sammeln. War ganz witzig.

43km ~46,4kmh im Mittel bei rd. 293W. Leider immer noch Wind aus südlicher bzw. nördlicher Richtung im Wechsel, so dass sich immer Gegenwind und Rückenwind Situationen ergeben. Meine Beobachtung: man fährt im Rückenwind nicht rein, was im Gegenwind verloren geht. An der Aufklärung wie groß der Einfluss ist, wird gearbeitet. Vielleicht hat ja von euch auch schonmal jemand Versuche dazu übernommen oder sich dem Thema rechnerisch genähert. Wäre für Input dankbar.

Hein hat ein Rechenmodell gebaut, mit dem man über Leistung, RoWi, Antriebsverluste, Luftdichte und Geschwindigkeit die cda ermitteln kann. Das sorgt für eine bessere Vergleichbarkeit der Daten bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Bedingungen.

Da kann man auch gut erkennen, dass es Abschnitte gibt, die man konsequent Aero gleichmäßig fahren kann bessere realworld Werte ergeben als wenn man häufiger aus der Position gehen muss wenn zB viele Kurven enthalten sind, man antreten muss etc.

@Thomas: nein, ich bin nicht lebensmüde. Da ist ja trotz allem Verkehr auf der Strecke. Und >46kmh avg Speed macht an sehr vielen Stellen 50kmh+. Da geh ich zur Übersichtlichkeit oder um die Kurven und Kreisverkehre aus der Position zur Sicherheit. Kostet übrigens so 0.003 bis 0.005 cda Punkte. Also im Mittel so um die 3-5W an Effizienz.

flachy 19.05.2021 10:58

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1602402)
...
Sonntagabend war stravatauglicher, weil da alles leer war, auch schon beim aus der Stadt fahren. Da hatte die ganze 90km Einheit nen 41er Schnitt bei 229W oder so. Das geht natürlich unter der Woche dann eher nicht so im Feierabendverkehr.

Aloha Captain,

wenn Du magst, kannst Du gern ein paar Insider-Tipps zu meinen aktuellen Fragen beisteuern, definitiv hilfreicher als mein klassisches Learning by doing...
Saß diese Woche die ersten Male auf dem Tribike (Cannondale Slice mit Ultegra DI, P2M und Rotor 3D, ovale Kettenblätter usw., habe ich dem Markus T. abgekauft und mit neuen Kyzr LRS 60/80 bestückt).
Ich hatte bislang nie DI, Powermeter und auch so krasse Radschuhe.

Jetzt meine Fragen:
Ovale Kettenblätter (ROTOR Rings 53/39) - wo liegt da der Vorteil zu den "normalen", runden Kettenblättern? Ich habe bei den ersten 170km (verteilt auf zwei Ausfahrten, jeweils im knappen 35-er Schnitt - was für mich zur aktuellen Zeit und in anbetracht fehlender Rennplanung schon ziemlich schnell ist)jetzt keinen Unterschied gespürt.
Markus meint, durch die korrekte Positionierung zur Kurbel wird damit der obere Totpunkt schneller überwunden und somit Kraft gespart.
Hokuspokus oder wie sind Deine Erfahrungen mit solchen Teilen?

P2Max Wattmesser - ich habe den jedes Mal vor der Abfahrt mit dem Garmin Edge kalibriert, korrekt?
Und am Ende der Runde hatte ich 222W/ca.35 kmh/250HM bzw. 218 W/34km/h/280 M (Knie- und Ärmlinge, enges Zootradzeug, normaler Helm, Shimano Sphyre Radschuhe).
Wenn Du/ihr Eure Tests fahrt, läuft der Watmmesser dann ebenfalls von Haustür zu Haustür?
Oder stoppst Du/ihr dann die Aufwärmstrecke und das Cool Down Segment raus? Bei mir sind dies jeweils ca. 5km (in der Summe also 10)...

Habe gestern 2x15 Minuten ziemlich auf Anschlag auf einer flachen Runde integriert und versucht, 300 Watt zu halten.
Obwohl mir subjektiv mein gefühlter Input konstant erschien, zeigte der 3 Sekunden Wattwert bei beiden Intervallen schwankende Werte zwischen 260 - 360 Watt an. Ist das normal oder spielen da unbewusst Einflüsse mit rein und so eine Schwankung ist nicht zu ändern (Wind mit ca. 40 km/h war teilweise von hinten/Seite und vorne)?

Da ich die Position vom Markus so ungefähr übernommen habe (PRO-Lenker mit integrierten Aufsätzen im Basebar, bei dem die Armschalen direkt auf dem Basebar liegen), komme ich vorn aktuell ca. 2-3cm tiefer als bei meinen vorherigen TT-Bikes (Speedmax und Speedconcept).
Das ist am Anfang eher unbequem und fetzt eigentlich erst nach einer Eingewöhnung von ca. 30 Minuten und ab 33, 34 kmh.
Die Aerodynamik ist aber definitiv besser als zuvor.
Bei Anstiegen hingegen fällt es schwer, in Aeroposition zu bleiben und die komplette Kraft aufs Pedal zu bringen.
Meine Rückenschmerzen (RR outdoor als auch bei Zwift) sind beim Slice in Aeroposition komplett weg.
Deine Erfahrung - kann "man" sich im fortgeschrittenen Athleten-Alter dennoch an kleine Anpassungen gewöhnen oder sollte man/ich dies besser lassen?

LRS Kyzr - dort sind Keramiklager verbaut und ich lasse den LRS diese Saison im Slice. Fahre damit sowieso nur bei trockenem Wetter, ab jetzt bis Mitte September vielleicht 3x die Woche, den Rest der Workouts RR und Zwift.
Ist die Laufzeit solcher Keramik-Lager limitiert?
Und merkst Du den Unterschied zu klassischen Lagern irgendwie?
Wenn ja, ab welchem Speed und zu welchem Vorteil (eingesparte Watt vs. "klassische" Lager bei identischem LRS, z.B. 60/80)?

Und ich habe bei Dir mal gelesen, dass Du Dir die Shimano S-Phyre Radschuhe geleistet hast. Da habe ich danach auch einmal zugeschlagen (in breiter Ausführung) und die sind mega-cool. Ich muß die Boa's gar nicht richtig anziehen und habe einen satten Sitz im Schuh, da wackelt nix - guter (wenn auch unbewusster) Tip von Dir!:Blumen:

captain hook 19.05.2021 14:05

Zitat:

Zitat von flachy (Beitrag 1602624)
Aloha Captain,

wenn Du magst, kannst Du gern ein paar Insider-Tipps zu meinen aktuellen Fragen beisteuern, definitiv hilfreicher als mein klassisches Learning by doing...
Saß diese Woche die ersten Male auf dem Tribike (Cannondale Slice mit Ultegra DI, P2M und Rotor 3D, ovale Kettenblätter usw., habe ich dem Markus T. abgekauft und mit neuen Kyzr LRS 60/80 bestückt).
Ich hatte bislang nie DI, Powermeter und auch so krasse Radschuhe.

Jetzt meine Fragen:
Ovale Kettenblätter (ROTOR Rings 53/39) - wo liegt da der Vorteil zu den "normalen", runden Kettenblättern? Ich habe bei den ersten 170km (verteilt auf zwei Ausfahrten, jeweils im knappen 35-er Schnitt - was für mich zur aktuellen Zeit und in anbetracht fehlender Rennplanung schon ziemlich schnell ist)jetzt keinen Unterschied gespürt.
Markus meint, durch die korrekte Positionierung zur Kurbel wird damit der obere Totpunkt schneller überwunden und somit Kraft gespart.
Hokuspokus oder wie sind Deine Erfahrungen mit solchen Teilen?


Manchem liegt es, anderen nicht. Soweit die Zusammenfassung. Eine pauschale Aussage dazu lässt sich nicht treffen. Ich bin früher Oval gefahren und fahre jetzt wieder rund. War aber Zufall. Ich wollte nicht am TT was anderes fahren als am RR und am RR Oval 100% sauber schaltbar zu bekommen war ein Graus. So wurde es dann an beiden Rädern rund. Ich hab letztens mal zwischendurch oval montiert und konnte keine positiven Effekte feststellen.



P2Max Wattmesser - ich habe den jedes Mal vor der Abfahrt mit dem Garmin Edge kalibriert, korrekt?
Und am Ende der Runde hatte ich 222W/ca.35 kmh/250HM bzw. 218 W/34km/h/280 M (Knie- und Ärmlinge, enges Zootradzeug, normaler Helm, Shimano Sphyre Radschuhe).
Wenn Du/ihr Eure Tests fahrt, läuft der Watmmesser dann ebenfalls von Haustür zu Haustür?
Oder stoppst Du/ihr dann die Aufwärmstrecke und das Cool Down Segment raus? Bei mir sind dies jeweils ca. 5km (in der Summe also 10)...

Natürlich werden die Powermeter regelmäßig kalibriert und natürlich werden Testsegmente isoliert betrachtet. Alles andere macht das keinen Sinn.


Habe gestern 2x15 Minuten ziemlich auf Anschlag auf einer flachen Runde integriert und versucht, 300 Watt zu halten.
Obwohl mir subjektiv mein gefühlter Input konstant erschien, zeigte der 3 Sekunden Wattwert bei beiden Intervallen schwankende Werte zwischen 260 - 360 Watt an. Ist das normal oder spielen da unbewusst Einflüsse mit rein und so eine Schwankung ist nicht zu ändern (Wind mit ca. 40 km/h war teilweise von hinten/Seite und vorne)?

wenn man mit Druck über eine Welle fährt, steigt die Wattleistung. Ja. Auch ansonsten ist absolutes Gleichmaß nicht erreichbar. Deshalb legen sich viele Leute so kurze Zeiträume gar nicht auf die Anzeige, sondern arbeiten mit 30s Schnittanzeige oder so. Ich hab den 3s Wert trotzdem ganz gerne im Blick. Zusätzlich zum Schnitt.


Da ich die Position vom Markus so ungefähr übernommen habe (PRO-Lenker mit integrierten Aufsätzen im Basebar, bei dem die Armschalen direkt auf dem Basebar liegen), komme ich vorn aktuell ca. 2-3cm tiefer als bei meinen vorherigen TT-Bikes (Speedmax und Speedconcept).
Das ist am Anfang eher unbequem und fetzt eigentlich erst nach einer Eingewöhnung von ca. 30 Minuten und ab 33, 34 kmh.
Die Aerodynamik ist aber definitiv besser als zuvor.
Bei Anstiegen hingegen fällt es schwer, in Aeroposition zu bleiben und die komplette Kraft aufs Pedal zu bringen.
Meine Rückenschmerzen (RR outdoor als auch bei Zwift) sind beim Slice in Aeroposition komplett weg.
Deine Erfahrung - kann "man" sich im fortgeschrittenen Athleten-Alter dennoch an kleine Anpassungen gewöhnen oder sollte man/ich dies besser lassen?

Anpassungen - speziell wenn man Probleme hat - lohnen sich immer. Ich befinde mich in einem ständigen Feinanpassungsprozess. Auch wenn ich


LRS Kyzr - dort sind Keramiklager verbaut und ich lasse den LRS diese Saison im Slice. Fahre damit sowieso nur bei trockenem Wetter, ab jetzt bis Mitte September vielleicht 3x die Woche, den Rest der Workouts RR und Zwift.
Ist die Laufzeit solcher Keramik-Lager limitiert?
Und merkst Du den Unterschied zu klassischen Lagern irgendwie?
Wenn ja, ab welchem Speed und zu welchem Vorteil (eingesparte Watt vs. "klassische" Lager bei identischem LRS, z.B. 60/80)?

Zu KYZR kann ich nix sagen. Hatte von denen nur mal vor etlichen Jahren was zum testen. Dürfte mit dem was die heute machen nur noch wenig zu tun haben nehme ich an. Keramik ist nicht pauschal gut oder schlecht. Deshalb kann man auch nicht pauschal etwas zu Einsparungen und Haltbarkeiten sagen. Grundsätzlich kann so ein Lager in der Praxis nix besser als ein gleichwertiges Stahllager. Die theoretischen Detailunterschiede könnte man erörtern, würde hier aber den Rahmen sprengen.

Und ich habe bei Dir mal gelesen, dass Du Dir die Shimano S-Phyre Radschuhe geleistet hast. Da habe ich danach auch einmal zugeschlagen (in breiter Ausführung) und die sind mega-cool. Ich muß die Boa's gar nicht richtig anziehen und habe einen satten Sitz im Schuh, da wackelt nix - guter (wenn auch unbewusster) Tip von Dir!:Blumen:

Sehr gerne. Scheinen für viele Füße ein gute Form zu haben.


Aloha Flachy, ich hoffe Du haust mit der neuen Karre nochmal richtig einen raus.


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