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Hafu 14.04.2020 12:45

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1524684)
Auch wenn ich mich wiederhole, die App kann nicht von allen genutzt werden und ist nur freiwillig. Damit wird sie einfach nichts bringen. Behördliche Kontrollen über die Nutzung oder Daten wären nur mit richterlichem Durchungsbeschluss möglich, ist also auch unmöglich.

Selbst wenn ich jetzt diese hochgelobte App hätte und einmal quer durch den Bahnhof laufe, dann zeigt mir das Ding an, dass ein Positiver in der Nähe war. Was mache ich jetzt mit der Information? Es können ja noch nichteinmal die Erkrankten getestet werden, was bringt es mir also zu wissen, dass da ein Positiver in meiner Nähe war?
...

Warum schreibst du über eine App, über die du dich offensichtlich noch nicht informiert hast und die es bis jetzt noch nicht gibt, so dass sich niemand aktuell ein seriöses Urteil erlauben kann?

Ich hatte dir einen 30-minütigen Podcast verlinkt, der zumindest in groben Zügen umreißt, was das geplante Anforderungsprofil einer solchen App ist.

Wenn Nutzer der App mehr Freiheiten im Alltag erhalten (mehr Reisefreiheit, Erlaubnis Restaurants und Cafes zu nutzen usw.), als App-Verweigerer, wird das die Nutzungsquote logischerweise auch bei grundsätzlicher Freiwilligkeit mit Sicherheit stark erhöhen.

Trimichi 14.04.2020 12:48

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1524697)
Auch die Dauer der Exposition soll berücksichtigt werden. Nur weil man mal auf der selben STraßenseite gelaufen ist, wird man sich nicht 14 Tage in Quarantäne begebn müssen.

Das kannst Du garantieren?

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1524695)
Du hast nicht verstanden, wie diese App funktionieren soll und provozierst nur rum. Spar dir das doch.


"Ein Staat, der alle verdächtigt, ist selbst verdächtig."
Burkhard Hirsch deutscher Politiker, MdB, Jurist und Bürgerrechtler

Vita:
Er war der Sohn des Landgerichtsdirektors Alfred Hirsch. Nach dem Abitur 1948 in Halle (Saale) absolvierte Hirsch ein Studium der Rechtswissenschaft in Marburg, welches er 1954 mit dem ersten und 1959 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Von 1960 bis 1967 war er bei der Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie tätig. 1961 promovierte er in Rechtswissenschaft. Ab 1964 war er als Rechtsanwalt in Düsseldorf zugelassen. Von 1967 bis 1971 war er Justitiar bei der Walzstahlkontor West GmbH in Duisburg-Rheinhausen und von 1973 bis 1975 Direktor bei der Mannesmann AG in Düsseldorf.


https://de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_Hirsch

dr_big 14.04.2020 12:53

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1524717)
...

Wenn Nutzer der App mehr Freiheiten im Alltag erhalten (mehr Reisefreiheit, Erlaubnis Restaurants und Cafes zu nutzen usw.), als App-Verweigerer, wird das die Nutzungsquote logischerweise auch bei grundsätzlicher Freiwilligkeit mit Sicherheit stark erhöhen.

Auf welcher mit dem Grundgesetz vereinbarer gesetzlichen Basis soll das erfolgen?

Bockwuchst 14.04.2020 13:08

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524718)
Das kannst Du garantieren?

Nein, wie sollte ich? Du aber behauptest alle möglichen fürchterlichen Dinge ohne einen konkreten Anhaltspunkt zu haben und ohne dich ausführlicher informiert zu haben.

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524718)
"Ein Staat, der alle verdächtigt, ist selbst verdächtig."
Burkhard Hirsch deutscher Politiker, MdB, Jurist und Bürgerrechtler

Vita:
Er war der Sohn des Landgerichtsdirektors Alfred Hirsch. Nach dem Abitur 1948 in Halle (Saale) absolvierte Hirsch ein Studium der Rechtswissenschaft in Marburg, welches er 1954 mit dem ersten und 1959 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Von 1960 bis 1967 war er bei der Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie tätig. 1961 promovierte er in Rechtswissenschaft. Ab 1964 war er als Rechtsanwalt in Düsseldorf zugelassen. Von 1967 bis 1971 war er Justitiar bei der Walzstahlkontor West GmbH in Duisburg-Rheinhausen und von 1973 bis 1975 Direktor bei der Mannesmann AG in Düsseldorf.


https://de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_Hirsch

Schönes Zitat. 100% Zustimmung.

abc1971 14.04.2020 13:16

Zitat:

Zitat von lbu1979 (Beitrag 1524698)
Warum das Schreiben nicht positiv sehen, ja vieles hat man schon woanders gehört/gelesen und ja, es werden keine ganz klaren Aussagen gemacht, bezüglich Zeitpunkten und KPIs.
Aber es zeigt, das ein extrem komplexes Thema, verständlich zusammengefasst und mit Empfehlungen versehen wurde, welche eine gute Basis sind.
Ich glaube, man muss immer betrachten, in welcher Lage wir uns befinden (ich weiß, viele hier sagen, das hätte man alles wissen müssen und besser planen können), keiner hatte praktische Erfahrungen bis jetzt, viele Politiker agieren populistisch. Das ist für mich ein Hoffnugnsschimmer für ein strukturiertes vorgehen. Ein Kommentar wie aus der FAZ empfinde ich als schwach und absolut unwürdig für eine, nach eigenen Maßstäben, seriöse Zeitung.


Sehe ich ganz anders.
Solche Entscheidungen sollten aus meiner Sicht faktenbasiert sein. Die Leopoldina-Empfehlung liefert hierzu, aus meiner Sicht, keinen Beitrag und ich habe die Befürchtung, dass diese auf Grund der sakrosanten Stellung der Verfasser, leider eben nicht kritisch hinterfragt wird. Die FAZ macht dies. Die ist journalistische Pflicht.

DocTom 14.04.2020 13:19

Zitat:

Zitat von abc1971 (Beitrag 1524723)
Sehe ich ganz anders.
Solche Entscheidungen sollten aus meiner Sicht faktenbasiert sein...

Sagt auch Herr Fleischhauer in seiner focus Kolumne zu den Corona Zahlen und politischen Entscheidungen!
:cool:

keko# 14.04.2020 13:21

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1524605)
Es steht dir später ja frei, GPS und Bluetooth wieder auszuschalten.
Du darfst dein Handy sogar daheim lassen.

Es geht möglicherweise darum, dass dieser Fall als Einfallstor genutzt wird und es langfristig Standard wird, dass du in verschiedenen Bereichen getrackt wirst.

deirflu 14.04.2020 13:34

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1524727)
Es geht möglicherweise darum, dass dieser Fall als Einfallstor genutzt wird und es langfristig Standard wird, dass du in verschiedenen Bereichen getrackt wirst.

Zum Thema App kann ich eigentlich nur sagen dass viele liebgewordene Apps die wir so im Alltag nutzen viel schlimmer sind was Datenschutz angeht, bei denen vermutet aber niemand eine Staatliche Verschwörung.

Facebook, Whatsapp usw haben alle Zugriff auf Ortsdaten, Kamera, Mikrofon usw. könnten also problemlos auch zu Spionage genutzt werden und das mit Erlaubnis der Nutzer weil keiner liest was er da so bestätigt beim Installieren.

Wer da jetzt angst um seine Privatsphäre hat sollte alles andere auch nicht nutzen oder einsehen das es ein Sinnvolle App ist die uns helfen wird ein Stück Normalität zu gewinnen.

Die Österreichische Regierung hat sich schon ganz klar gegen eine Pflicht ausgesprochen, auch eine Bevorteilung von Usern der App ist nicht vorgesehen zumal diese Rechtlich nicht haltbar wäre, Schlagwort Grundrechte.

Ich sehe die App eher als zusätzlichen persönlicher Schutz, auch wenn die jetzige Version noch so ihre Probleme hat. Wenn das ganze vorbei ist werde ich sie wieder löschen.


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