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ThomasG 28.04.2020 07:35

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1528139)
Das kannst Du (ggf. mit Hilfe anderer) ändern. :Blumen:
Du musst damit halt irgendwann anfangen.

Gruß
N. :Huhu:

Nett von Dir Nobody (und das obwohl wir uns auch schon ein bisschen gezofft haben!) :Blumen:!
Ich befinde mich denke ich aktuell schon prinzipiell in zumindest einer kleinen Lebenskrise, obwohl meine Probleme einigen wahrscheinlich fast lächerlich erscheinen, wenn ihnen das Ausmaß nicht klar sein kann, weil sie halt mein Leben nicht geführt haben.

Vicky 28.04.2020 07:36

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1528138)
Wikipedia - super Burschi! ;-)!
Wenn der Feind bakannt ist, kriegt der Tag Struktur! (frei nach Volker Pispers, kann aber sein, dass der den Spruch von jemandem übernommen hat)

Wenn man Deine Ansicht genau betrachtet, kann es überhaupt keine unabhängige Institution auf der Welt geben, denn JEDE Institution (egal welche) bekommt ihr Geld von irgend jemandem. Von Luft und Liebe allein können diese Institute oder Einrichtungen... was auch immer... ja schließlich nicht leben. Jemand muss das Gehalt der Mitarbeiter zahlen. Irgendjemand finanziert und nimmt so Einfluss. Ob das der Staat ist, der ein Institut finanziert, private Investoren, Milliardäre... irgendjemand gibt immer etwas mehr Geld, als ein anderer.

Dann sucht man sich eben jemanden aus, den man hinterfragen kann, vergisst dabei aber, auch die Gegenmeinung zu hinterfragen. Wer Fehler und Feindbilder sucht, der findet sie auch. Garantiert.

Flow 28.04.2020 07:44

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1528139)
Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1528136)
...ich bin halt viel unsicherer und zweifle erheblich mehr an dem, was so verbreitet wird und auch an mir selber als so mancher...

Das kannst Du (ggf. mit Hilfe anderer) ändern. :Blumen:
Du musst damit halt irgendwann anfangen.

Gruß
N. :Huhu:

Zum Zweifeln und Hinterfragen gehört sicherlich sehr viel mehr Mut als zum sturen Klammern ans erstverfügbarste (fast) stimmige Weltbildchen.

Und im Prinzip stellt es natürlich auch den "wissenschaftlicheren" Ansatz dar.

Triasven 28.04.2020 07:52

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1528136)
Nobody - ich bin halt viel unsicherer und zweifle erheblich mehr an dem, was so verbreitet wird und auch an mir selber als so mancher.
Es kann ja gut sein, dass wir im Großen und Ganzen ehrlich informiert und recht wenig manipuliert werden von den Leuten, die aktuell die Richtung angeben.
Das Urvertrauen in die Wissenschaft, in die Politik und in Leute, die erst einmal unglaublich reich wurden und dann so wirken, als hätten sie sich grundlegend gewandelt und würden sich stark für ganz viele Menschen relativ selbstlos einsetzen - das fehlt mir.

Diese Verunsicherung ist nicht nur bei dir so, und sie ist auch nicht unbegründet.

Das RKI behauptet heute R wäre wieder bei 1.
Prof Drosten behauptete, als R am 23.3 bei 0,8 stand, man würde das gar nicht für den jeweilig selben Tag ermitteln können, nicht mal richtig abschätzen. Dazu bedarf es vieler Vermutungen, die man erst ein paar Wochen später anstellen könne.

Evtl. ist R heute gar nicht bei 1 sondern schon bei 1,6. Damit ist dann in 2-3 Wochen Feierabend mit der Bettenkapazität.

qbz 28.04.2020 07:58

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1528130)
Sputniknews:Maso: :Nee:
......

Sagen wir mal so: Dass jemand aus unserem Wissenschafts- und Journalismusbetrieb bei RT oder Sputnik ein Interview veröffentlicht, mag auch daran liegen, dass einige unserer Leitmedien seine Ansichten nicht publizieren wollen und der Autor nicht zu einem rechten bis rechts- oder linksextremen kleineren Online-Medium gehen möchte. Auch Scholl-Latour z.B. veröffentlichte in den letzten Jahren zunehmend seine Einschätzung zum Nahen Osten bei RT, und es lohnte sich, diese zu lesen, weil unsere Leitmedien seine Beurteilungen nicht mehr druckten. Dass der russische Staat das wiederum für eigene Zwecke benutzt, liegt auf der Hand.

Inhaltlich bringt der Text keine neuen Gesichtspunkte / Fragestellungen zu Covid-19, da stimme ich Dir zu.

Vicky 28.04.2020 07:58

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1528142)
Zum Zweifeln und Hinterfragen gehört sicherlich sehr viel mehr Mut als zum sturen Klammern ans erstverfügbarste (fast) stimmige Weltbildchen.

Und im Prinzip stellt es natürlich auch den "wissenschaftlicheren" Ansatz dar.

Zweifeln ist wichtig. Aber diese Zweifel sollten nicht einseitig bleiben. Erst dann wird es interessant und man kann sich ein eigenes Bild machen.

Wenn ich zweifle, muss ich auch hinterfragen, ob Informationen, die mich zum zweifeln meiner einstigen Meinung gebracht haben, überhaupt stimmen können. Stimmen die Informationen meiner einstigen Meinung?

Wichtig ist auch zu erkennen, dass es mit Sicherheit Fehler gab in den letzten Wochen in der Kommunikation. Die Frage ist, wie gravierend waren diese Fehler, wie wurden diese korrigiert und welche Konsequenzen sind daraus entstanden.

Man sollte in der Lage sein, Fehler auch verzeihen zu können. Das Thema Ibuprofen kam aus dem Ärztekreis und wurde voreilig kommuniziert. Welche Art Fehler war das? Eine Warnung zur Einnahme eines Medikaments. Ok, die Leute haben kein Ibuprofen mehr genommen. Das wurde bereits nach kurzer Zeit korrigiert mit Gegendarstellungen.

Für mich eine Fehlkommunikation war auch das Maskenthema. Das wurde / musste korrigiert werden. Ok.

Schwerwiegender jedoch sind solche Fehler ala Trump. Einnahme von Medikamenten, die keinesfalls zur Behandlung freigegeben wurden, Injizieren von Desinfektionsmittel in die Lunge mit UV Strahlung... (wie kommt man nur auf so etwas). - Hier verbietet mir der gesunde Menschenverstand , dass ich das ernst nehme. Leider sehen das nicht alle Menschen so. Also ist die Gefahr hier für Leib und Leben SEHR viel höher und der Absender sehr viel unglaubwürdiger.

Das waren hier nur zwei Beispiele, die das einmal verdeutlichen sollen. Was zählt, ist das Ergebnis. Wir hier in DE haben bei weitem nicht so viele Opfer zu beklagen, wie das viele unserer Nachbarländer tun müssen. Dort liegen die Opferzahlen pro Land weit über 20.000. Wir sprechen hier über einen Zeitrahmen von 6 Wochen, in denen diese Opferzahlen entstanden sind. Zur Erinnerung... eine Grippewelle beginnt Anfang Oktober und endet ungefähr im Mai. Das sind als 6 bis 7 Monate.

In DE gibt es derzeit rund 6.000 Opfer. Irgendetwas haben die Leute an der Front bei uns also richtig gemacht. Diese Zahlen zählen für mich.

Flow 28.04.2020 08:05

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1528146)
Zweifeln ist wichtig. Aber diese Zweifel sollten nicht einseitig bleiben. Erst dann wird es interessant und man kann sich ein eigenes Bild machen.

Ja, natürlich ... :)

Vicky 28.04.2020 08:09

Um die kurze Zeitphase noch einmal zu verdeutlichen, hier die Opferzahlen aus den USA:

8 weeks ago: 6 deaths
7 weeks ago: 26 deaths
6 weeks ago: 86 deaths
5 weeks ago: 541 deaths
4 weeks ago: 3,003 deaths
3 weeks ago: 10,986 deaths
2 weeks ago: 23,649 deaths
1 week ago: 42,295 deaths
Right now: 56,255 deaths

Das sind die Zahlen, die mit dem Virus in Verbindung stehen. Es kommen dann noch die Zahlen der anderen Todesfälle hinzu.

Und noch kurz die gemeldeten Fallzahlen:

Feb. 27: 60 cases
Mar. 27: 101,242 cases
Apr. 27: 988,189 cases


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:06 Uhr.

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