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Plasma 11.12.2021 10:30

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1638069)
Und genau deswegen finde ich gut, dass es in Deutschland die STIKO gibt, die es sich mit dem Impfempfehlungen nicht leicht macht.

Jo. Und aktuell empfiehlt die Stiko eine Impfung für Kinder ohne Vorerkrankungen nicht. Aus dem Grund wird Jens-Kleves´s Kinderärztin vermutlich nicht zur Spritze greifen, zumindest vorerst nicht.

In dem Zusammenhang fand ich Mertens´ Aussage, er würde seine Kinder nicht impfen lassen, unglücklich.

craven 11.12.2021 10:43

Zitat:

Zitat von Limette (Beitrag 1638061)
Da zeigt sich schön was in so einem Impfgegnerkopf vorgeht. Da dreht doch echt ein Teil der Gesellschaft einfach nur komplett durch.
Beängstigend, da fehlt es wirklich an ….. „einfach jeglichem Menschenverstand“


Ich vermute mal, die Entstehung dieses "Geheimtipps" ist vergleichbar zu der der "Querlenker gegen Winterreifen" :Huhu:
Wobei ich es unterstütze, wenn Menschen an die Grünteegeschichte glauben und sich dadurch (ihrer Meinung nach nicht-)impfen lassen :Cheese:

Klugschnacker 11.12.2021 10:47

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1638071)
Es dient mir mit zu einer Entscheidungshilfe ob ffp2 Masken für (meine) Kinder sinnvoll sind. […] Wie handhabst es du mit deinen Kindern bzw würdest du es handhaben wenn du welche hättest. Bitte mit Begründung und Quellenangabe.
:Blumen:

Kann man nicht beide Arten von Masken nutzen, je nach dem, wie die Gefährdungslage ist? Die Kinder haben beide in der Hosentasche und entscheiden selbst, welche gerade besser ist – wäre das eine Möglichkeit?
:Blumen:

Mo77 11.12.2021 11:12

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1638075)
Kann man nicht beide Arten von Masken nutzen, je nach dem, wie die Gefährdungslage ist? Die Kinder haben beide in der Hosentasche und entscheiden selbst, welche gerade besser ist – wäre das eine Möglichkeit?
:Blumen:

Ich persönlich handhabe das so.
Wenn ich mit nachweißlich positiven Menschen arbeite trage ich ffp2 ansonsten OP.
Sachgerechtes benutzen von ffp2 Masken ist komplex.
Die nimmst du nicht dauernd runter (Pause, Luftholen am Fenster, Trinken, Essen,....)
Bei durchfeuchtung müssen sie gewechselt werden, Passform muss stimmen.
Wenn ich die meisten Leute mit ffp2 Masken beobachte werden die nicht sachgerecht getragen. Bei weichen muss man im Prinzip die Atmung sehen weil die sich aufplustern beim ausatmen und zusammenziehen beim einatmen.
Bartträger können im Prinzip keinen luftdichten Abschluss herstellen.
Rasieren rettet leben 😜

Aber selbstverständlich darf jeder sich aus meiner Sicht auch übertrieben schützen.
Bei den meisten Eintragungen in Schulen die ich mitbekommen habe ist es nicht zu Durchseuchungen der Klasse gekommen.
Ob es noch weniger gewesen wären beim (sporadischen) tragen von ffp2 Masken mag ich nicht beurteilen.
Um so jünger die Kinder um so weniger sachgerecht werden die Masken angewendet. Kind ist man ja bis 12 Jahre. Bei Jugendlichen sieht das natürlich schon anders aus. Selbstverständlich sind dir Übergange fließend.
Wenn ich aber Grundschüler mit ffp Masken sehe muss ich schon immer schmunzeln.
Die Kinder werden ja auch hier 3 mal die Woche getestet. Bei einem positiven dann täglich.
Ich glaube, dass ffp2 Masken lediglich das sicheheitsgefühl erhöhen. Das kann aber ja auch wichtig sein. Einige Kinder müssen schließlich die Paranoia der Eltern ausbaden. (und nein, day ist keine Verharmlosung - nerv)
Andere mögen da andere Erfahrungen sammeln und zu anderen Schlüssen kommen.

Helios 11.12.2021 11:55

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1638077)
..............
Kind ist man ja bis 12 Jahre.
.................
Einige Kinder müssen schließlich die Paranoia der Eltern ausbaden. (und nein, day ist keine Verharmlosung - nerv)
Andere mögen da andere Erfahrungen sammeln und zu anderen Schlüssen kommen.

ich wollt grad schon posten, dass zwar meine Hülle ein anderes Alter zeigt, als das was unter der Schädeldecke verkümmert bei 13 geblieben ist :) , aber Du bist solange Kind, solange Deine Erzeuger oder deren Erzeuger am Leben sind - Beispiel ein 87ig jähriger hat mir mitgeteilt, er könne nicht mehr in der Wohnung bleiben und eins seiner Kinder würde die Abwicklung der Mietwohnung für ihn übernehmen - da kam ein 65ig Jähriger :Huhu:

Meine Oma hat in den Zwanzigern des letzten Jahrhunderts gelebt - sie war der Meinung, dass Kinder auch hungern können müssen und hat mir eine Woche nix zum Essen gegeben (das war mir wurscht, hab den Kuchen der Nachbarn geklaut ;) ). Früher waren es mehr die Großeltern, jetzt sehe ich jeden Tag wie Unmengen an kleinen Würmenr in die 2 Kita's in unsere Straße geschleppt und gesuvt werden, jetzt bekommen sie halt die Macken der Erzieher ab.

LidlRacer 11.12.2021 12:05

Zitat:

Zitat von Plasma (Beitrag 1638065)
Kann ich verstehen, dass ihr das so handhabt. Man überlässt die Entscheidung anderen, von denen man glaubt, dass sie richtig handeln.

Was soll man als Eltern auch sonst tun? Im Grunde steht man vor einer Entscheidung, die man als Laie doch gar nicht treffen kann. Es kann sich ja mal jeder fragen, was er vor 2 Jahren zu dem ganzen Themenkomplex gewusst hat. Und? Richtig, nichts. Wer hat sich den schon vor 2 Jahren mit mRNA Impfstoffen beschäftigt, geschweige denn profundes Wissen darüber gehabt? Es ist doch ehrlicherweise so: Man hat sich in den vergangenen 20 Monaten ein bisschen Halbwissen angelesen, mehr nicht. Basierend darauf soll man jetzt entscheiden, ob man seine Kinder impfen lässt oder nicht? Das ist zuviel verlangt.

Und wenn jetzt Leute hier im Forum, die gar keine Kinder im relevanten Alter haben, schreiben, sie würden ihre Kinder impfen lässen, dann kann ich nur müde lächeln. Es ist doch ein riesen Unterschied, sich theoretisch etwas zu überlegen, oder tatsächlich eine Entscheidung treffen zu müssen.

Gut, ich bin so einer, über den Du müde lächeln kannst.

Aber ich gebe zu bedenken:
Es mag psychologisch einfacher erscheinen, erst mal abzuwarten und nichts zu entscheiden nach dem Motto: Wer nichts macht, macht auch nichts verkehrt.

Das scheint mir aber ein Trugschluss zu sein - gerade beim Kampf gegen ein besonders schnelles Virus. Spätestens wenn das Virus schon in der eigenen Stadt ist wie bei Jens in Kleve, ist m.E. keine Zeit mehr zu verlieren.
Damit die Impfung eine relevante Wirkung zeigt, braucht es ja mindestens 2 Spritzen im Abstand von sagen wir mal 4 Wochen + 2 Wochen nach der 2. = 6 Wochen.
Von mir aus beschleunigen wir auf 5.
Wenn man grob von einer Vervierfachung der täglichen Neuinfektionen pro Woche ausgeht, folgt daraus in 5 Wochen ca. eine Vertausendfachung!.

Viel Spaß beim Warten!

Nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung, die meines Erachtens mit größerer Wahrscheinlichkeit falsch ist als die gegenteilige Entscheidung.

keko# 11.12.2021 12:15

Zitat:

Zitat von shurox (Beitrag 1637940)
Hallo, als Eltern von drei Kindern (9 Monate, 2 Jahre und 5 Jahre) stehen wir immer noch bzgl. der Frage, ob wir unseren großen 5-jahre alten Stubbes impfen lassen, ratlos da. ...


Ich muss zugeben, ich bin total verunsichert und dieses Thema raubt mir den Schlaf. Für mich selber stand die Impfung nie in Frage, aber in dieser Hinsicht für unseren Kleinen zu entscheiden ist unglaublich schwer. Und wie es mit den jüngeren Geschwistern aussieht, für die es ja noch gar nichts gibt, ganz zu schweigen.

Sportliche Grüße

Roman

Dankenswerterweise darf man hier in diesem Forum ja seine eigene Meinung darlegen, sofern man keinen anderen User beleidigt und seine Meinung begründet (und nicht völlig über die Stränge schlägt ;-)
(so habe ich das zumindest wahrgenommen und versuche mich auch seit einiger Zeit konsequent dran zu halten.)

In diesem Sinne: Hätte ich noch kleine Kinder unter 12 Jahren und wären sie kerngesund, würde ich sie momentan noch nicht impfen lassen.

Meine Begründung:

- Infektionen in dem Alter verlaufen meines Wissens höchstwahrscheinlich harmlos
- das Solidaritätsprinzip (Impfen zum Schutz für andere) finde ich in dem Alter völlig überzogen
- ich gehe mittlerweile von einer weiteren Anzahl von Impfung aus und würde bei den Kleinen erst mal abwarten, wie sich das entwickelt. Mir ist die aktuelle Situation bei den Jüngsten noch zu sehr "in der Mache".

Und falls jemand seine Kinder impft: no Problem about that :Blumen:

JENS-KLEVE 11.12.2021 12:28

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1638089)
Das scheint mir aber ein Trugschluss zu sein - gerade beim Kampf gegen ein besonders schnelles Virus. Spätestens wenn das Virus schon in der eigenen Stadt ist wie bei Jens in Kleve, ist m.E. keine Zeit mehr zu verlieren.


Viel Spaß beim Warten!

Nicht zu entscheiden ist auch eine Entscheidung, die meines Erachtens mit größerer Wahrscheinlichkeit falsch ist als die gegenteilige Entscheidung.

Es ist nicht meine Stadt, sondern mein Landkreis. Rees liegt auf der anderen Seite des Rheins und isr 40km entfernt. Die Leute in Wesel sind näher dran, obwohl es ein anderer Landkreis ist.

Wäre die Variante so krass, wie du meinst, wären schon jetzt in NRW alle Schulen dicht.

Außerdem warten wir gar nicht, wir lassen uns nur beraten von einem Menschen mit mehr Ahnung und mehr Informationsquellen. Die Stimo-Empfehlung ist ganz frisch und jetzt ist Wochenende.

tomerswayler 11.12.2021 12:38

In Schottland könnte Omi noch dieses Jahr zur bestimmenden Variante werden laut https://twitter.com/kallmemeg/status...12352944283655 .

Mo77 11.12.2021 13:30

In diesem Artikel der Zeit klingt das nicht so schlecht.
Im Prinzip wäre etwas mehr ansteckend und weniger schwere Verläufe ja eine eher positive Entwicklung??
Aber man wird sehen, ist natürlich zu früh um da was zu sagen.

LidlRacer 11.12.2021 14:53

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1638095)
In diesem Artikel der Zeit klingt das nicht so schlecht.
Im Prinzip wäre etwas mehr ansteckend und weniger schwere Verläufe ja eine eher positive Entwicklung??
Aber man wird sehen, ist natürlich zu früh um da was zu sagen.

Omikron ist nicht "etwas" mehr ansteckend sondern dramatisch mehr ansteckend.
Komisch, dass das noch nicht bei jedem angekommen ist.

Daten aus Südafrika sind nur sehr bedingt auf Deutschland übertragbar, da der größte Teil der Bevölkerung dort schon infiziert war und daher zumindest einen gewissen Immunschutz hat.
Und die südafrikanische Bevölkerung ist sehr viel jünger.
Daher sind dortige Einschätzungen zur Krankheitsschwere für uns kaum relevant.

Vielleicht doch mal mehr Drosten zuhören/lesen!

Oder anderen - z.B. der Epidemiologin Meaghan Kall, von der tomerswayler eben ein Posting verlinkt hat. Da gibt es sehr viel mehr Lesenswertes, was nicht unbedingt gute Laune macht.
https://twitter.com/kallmemeg

LidlRacer 11.12.2021 15:56

Modellierer Dirk Pässler:
"In dem Augenblick, in dem wir Omikron in Inzidenzen als erste Stufe nach oben "sehen" können, werden wir Omikron noch nur ca. 6 bis 9 Tage zuschauen können beim Wachsen, dann verschwindet Omikron in den Wolken und wir haben keine Ahnung mehr was gerade los ist
(Mathe-Thread)
1/x"

Klicken und weiter lesen:
https://twitter.com/dpaessler/status...85343087321088

"Da kommt keine Welle, da kommt eine Wand"

Hafu 11.12.2021 17:15

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1638092)
...
In diesem Sinne: Hätte ich noch kleine Kinder unter 12 Jahren und wären sie kerngesund, würde ich sie momentan noch nicht impfen lassen.

Meine Begründung:

- Infektionen in dem Alter verlaufen meines Wissens höchstwahrscheinlich harmlos
- das Solidaritätsprinzip (Impfen zum Schutz für andere) finde ich in dem Alter völlig überzogen
- ich gehe mittlerweile von einer weiteren Anzahl von Impfung aus und würde bei den Kleinen erst mal abwarten, wie sich das entwickelt. Mir ist die aktuelle Situation bei den Jüngsten noch zu sehr "in der Mache".

Und falls jemand seine Kinder impft: no Problem about that :Blumen:

Du bist ja -oberflächlich betrachtet- in guter Gesellschaft, da der Chef der STIKO ähnlich denkt wie du. Allerdings ist Mertens jemand, den Daten offensichtlich erst interessieren, wenn sie in Papers aufbereitet sind und einen Peer-Review-Prozess durchlaufen haben, was dazu führt, dass die STIKO den Entwicklungen in der aktuellen Pandemie stets um Wochen hinterherhinkt, auch wenn sie in ihren stets viel zu spät ausgesprochenen Empfehlungen nie eindeutig falsch liegt.

Drosten andererseits, der im Gegensatz zu Mertens noch selbst forscht, in der Wissenschaftscommunity vernetzt ist und viele Entwicklungen aufgrund der Auswertung von Preprint-Veröffentlichungen antizipiert, hat erst vor kurzem Eltern dringend zur Imnpfung geraten.

Eine vorläufige oder abwartende Entscheidung gegen eine Impfung ist in der jetzigen Situation eine definitive Entscheidung, dass das ungeimpfte Kind mit Covid infiziert werden soll, denn wie aus den Links von Lidlracer sowie auch aus einem recht interessantem Thread von Isabella Eckerle hervorgeht, wird man -wenn man nicht jetzt baldmöglichst impft und zum frühestmöglichen Zeitpunkt die zweite Impfung setzt, komplett ohne Immunität in die Omicron-Wand hineinlaufen.
Es wird im Januar oder Februar, wenn die Daten für Omicron hinsichtlich Krankheitsrisiken und insbesondere dem Risiko eines schweren Verlaufes sicher ausagekräftiger sind, keine zweite Chance mehr geben seine Kinder impfen zu lassen (so dass das Kind auch von der durch die Impfung hervorgerufenen Teilimmunität profitiert).

Aus den USA, wo in den vier Wochen, in denen die Impfung dort bei den 5-11-jährigen schon zugelassen und angewendet wird, liegen aktuell Daten für fast 5 Mio Impfungen vor. Und da die USA ein sehr engmaschiges Überwachungssystem für Nebenwirkungen haben, dass dazu führte, dass auch seltene Nebenwirkungen der dort zugelassenen Impfstoffe früh erkannt und kommuniziert wurden (die Zulassung für J&J wurde deshalb sogar mal kurz ausgesetzt), kann man relativ sicher sein, dass die Impfung bei Kindern keine unerwarteten Risiken mit sich bringt.

Für Omicron liegen aber eben aktuell noch praktisch keine verwertbaren epidemiologischen Daten vor, wieviele immunologisch naive Kinder da schwere Verläufe zu erwarten haben. Man hat nur ein paar, sich zum Teil widersprechende Berichte aus südafrikanischen Krankenhäusern und darüberhinaus muss man davon ausgehen, dass die meisten Kinder dort schon mal Covid-19 durchgemacht haben, im Gegensatz zu der Mehrzahl deutscher Kinder mit ihren monatelangen Schulschließungen und Semi-Lockdowns, also nicht mehr imunologisch naiv sind.

LidlRacer 11.12.2021 18:35

Modellierer Dirk Pässler noch mal ausführlicher:

"Modellrechnungen: Peak von Delta liegt hinter uns, aber Omikron ist keine Welle, sondern eine Wand

Kurzfassung:
  • Die gute Nachricht: Der Peak der Delta-Welle liegt hinter uns
  • Die schlechte Nachricht: Im Vergleich zur Delta-Welle ist Omikron eher eine Wand
  • Ohne einen koordinierten Lockdown dürften wir in Pandemie-Belastungen kommen, die jenseits von allem liegen, was wir bisher kennen."

Es gibt zwar noch viele Unsicherheiten, aber die möglichen Szenarien werden in ihrer Massivität und Geschwindigkeit wieder fast alle überraschen. Auch die Politik.
In den Medien wird das Problem m.E. noch weitgehend ignoriert.

Es gibt wirklich exakt keine Zeit mehr zu verlieren, wenn man seinen Impfschutz noch optimieren will ...

NBer 11.12.2021 18:43

Mal eine kurze Frage an die, die das vielleicht auch durch haben. Ich bin seit Mai doppelt geimpft. Letzte Woche stand meine Boosterimpfung an, ich konnte aber nicht, da Coronainfektion.
Wie lange nach einer Infektion sollte man mit einer (Booster)Impfung warten? Habe ich jetzt mit der Infektion Antikörper, die mir etwas zeitlichen Spielraum zb bis zu einem omnikronangepassten Impfstoff im Frühjahr lässt?

sabine-g 11.12.2021 18:44

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1638121)
Es gibt wirklich exakt keine Zeit mehr zu verlieren, wenn man seinen Impfschutz noch optimieren will ...

Oder noch schnell irgendwo Weltmeister werden, dann braucht man Corona nicht zu fürchten.

Stefan 11.12.2021 18:46

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1638124)
Mal eine kurze Frage an die, die das vielleicht auch durch haben. Ich bin seit Mai doppelt geimpft. Letzte Woche stand meine Boosterimpfung an, ich konnte aber nicht, da Coronainfektion.
Wie lange nach einer Infektion sollte man mit einer (Booster)Impfung warten? Habe ich jetzt mit der Infektion Antikörper, die mir etwas zeitlichen Spielraum zb bis zu einem omnikronangepassten Impfstoff im Frühjahr lässt?

Entwededer Kekulé oder Drosten hat in den letzten Tagen in einem Podcast gesagt, dass das quasi aktuell der bestmögliche Schutz ist (2*Impfung+Infektion)

LidlRacer 11.12.2021 18:55

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1638124)
Mal eine kurze Frage an die, die das vielleicht auch durch haben. Ich bin seit Mai doppelt geimpft. Letzte Woche stand meine Boosterimpfung an, ich konnte aber nicht, da Coronainfektion.
Wie lange nach einer Infektion sollte man mit einer (Booster)Impfung warten? Habe ich jetzt mit der Infektion Antikörper, die mir etwas zeitlichen Spielraum zb bis zu einem omnikronangepassten Impfstoff im Frühjahr lässt?

Ich finde dazu dies:

"Für Genesene beziehungsweise Menschen, die sich vor, während oder nach einer Impfserie mit dem Coronavirus infizieren, gilt:

Wer sich nach der COVID-19-Impfung (unabhängig von der Anzahl der Impfstoffdosen) infiziert, soll in der Regel sechs Monate nach der Infektion eine Booster-Impfung erhalten."
https://www.zusammengegencorona.de/i...-jetzt-wichtig

Keine Ahnung, ob sich durch Omikron etwas an dieser Empfehlung ändert, aber die Seite ist sehr aktuell - Datum von gestern.

NBer 11.12.2021 19:03

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1638126)
Entwededer Kekulé oder Drosten.....

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1638127)
Ich finde dazu dies......

Danke schon mal euch beiden. Liest sich so, als hätte ich erst einmal etwas Zeit und müsste nicht zeitnah einen Nachholtermin suchen.....

Stefan 11.12.2021 19:06

Spon: Lauterbach setzt bei Pandemiebekämpfung auf Expertengremium
Namentlich werden genannt:
-Drosten
-Streek
-Mertens
-Brinkmann
-Wieler
-Karagiannidis
-Priesemann

LidlRacer 11.12.2021 19:20

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1638130)
Spon: Lauterbach setzt bei Pandemiebekämpfung auf Expertengremium
Namentlich werden genannt:
-Drosten
-Streek
-Mertens
-Brinkmann
-Wieler
-Karagiannidis
-Priesemann

Hier gibt's noch viel mehr Namen:
https://www.rnd.de/politik/corona-dr...Z3TU564CQ.html

Keine Ahnung, ob eine konstruktive Zusammenarbeit von Drosten und Streeck möglich ist ...

Fürchte, die FDP hat den Streeck reingedrückt.

merz 11.12.2021 19:32

Dann ist er eingebunden, ist doch okay

m.

Bleierpel 11.12.2021 19:55

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1638132)
Hier gibt's noch viel mehr Namen:
https://www.rnd.de/politik/corona-dr...Z3TU564CQ.html

Keine Ahnung, ob eine konstruktive Zusammenarbeit von Drosten und Streeck möglich ist ...

Fürchte, die FDP hat den Streeck reingedrückt.

2 Jahre zu spät. King Karl macht das richtig!

keko# 11.12.2021 20:12

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1638114)
...
Eine vorläufige oder abwartende Entscheidung gegen eine Impfung ist in der jetzigen Situation eine definitive Entscheidung, dass das ungeimpfte Kind mit Covid infiziert werden soll, denn wie aus den Links von Lidlracer sowie auch aus einem recht interessantem Thread von Isabella Eckerle hervorgeht, wird man -wenn man nicht jetzt baldmöglichst impft und zum frühestmöglichen Zeitpunkt die zweite Impfung setzt, komplett ohne Immunität in die Omicron-Wand hineinlaufen....

Für Omicron liegen aber eben aktuell noch praktisch keine verwertbaren epidemiologischen Daten vor, wieviele immunologisch naive Kinder da schwere Verläufe zu erwarten haben. Man hat nur ein paar, sich zum Teil widersprechende Berichte aus südafrikanischen Krankenhäusern und darüberhinaus muss man davon ausgehen, dass die meisten Kinder dort schon mal Covid-19 durchgemacht haben, im Gegensatz zu der Mehrzahl deutscher Kinder mit ihren monatelangen Schulschließungen und Semi-Lockdowns, also nicht mehr imunologisch naiv sind.

Und obwohl man keine gesicherten Daten für Deutschland hat und die Kinder dann wohl die Infektion durchmachen, soll man sie schon mal impfen lassen?
Aus meiner Sicht ist das eine Umkehrung des Bisherigen: es kommt mir so vor, als sei das Kind grundsätzlich erst mal krank und müsse gesund gemacht werden. Als müssten wir alle ständig vor irgendwas geschützt werden, weil unser Körper unfähig ist.
Aus meiner Sicht verrennen wir uns da gerade in irgendetwas, was wir nie gewinnen können. Denn: der Impfstoff lässt in seiner Wirkung deutlich nach und das Virus mutiert permanent.

merz 11.12.2021 20:37

Je mehr ich über Omikron lese, je schlechter wird meine Stimmung.
Die Modellierungen lass ich mal weg, die sind sehr dunkel.

Kleiner klinischer Bericht über Omikron Impfdurchbrüche bei dreifach geimpften:

https://twitter.com/CiesekSandra/sta...61520827404289

Immerhin, 22 % der Bevölkerung in DE sind geboostert, der vernünftige Teil, weiss was zu tun ist -

https://impfdashboard.de/

m.

keko# 11.12.2021 20:42

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Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1638121)
Modellierer Dirk Pässler noch mal ausführlicher:

"Modellrechnungen: Peak von Delta liegt hinter uns, aber Omikron ist keine Welle, sondern eine Wand

Kurzfassung:
  • Die gute Nachricht: Der Peak der Delta-Welle liegt hinter uns
  • Die schlechte Nachricht: Im Vergleich zur Delta-Welle ist Omikron eher eine Wand
  • Ohne einen koordinierten Lockdown dürften wir in Pandemie-Belastungen kommen, die jenseits von allem liegen, was wir bisher kennen."

Es gibt zwar noch viele Unsicherheiten, aber die möglichen Szenarien werden in ihrer Massivität und Geschwindigkeit wieder fast alle überraschen. Auch die Politik.
In den Medien wird das Problem m.E. noch weitgehend ignoriert.

Es gibt wirklich exakt keine Zeit mehr zu verlieren, wenn man seinen Impfschutz noch optimieren will ...

Gibt es auch schon Modelle zu den wirtschaftlichen Folgen? Ich kann es nur als sensationell bezeichnen, wie dieses Thema gar kein Thema ist. Aus meiner Sicht befinden wir uns so nebenbei längst in einer Wirtschaftskrise, die letztendlich tiefgreifender (da länger) als 2008 sein wird.

LidlRacer 11.12.2021 20:51

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1638140)
Gibt es auch schon Modelle zu den wirtschaftlichen Folgen? Ich kann es nur als sensationell bezeichnen, wie dieses Thema gar kein Thema ist. Aus meiner Sicht befinden wir uns so nebenbei längst in einer Wirtschaftskrise, die letztendlich tiefgreifender (da länger) als 2008 sein wird.

Hättest Du eine Idee, wie wirtschaftliche Folgen zu minimieren sind?
  • Virus ignorieren?
  • Virus verbieten?
  • ...

welfe 11.12.2021 21:23

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1638139)
Je mehr ich über Omikron lese, je schlechter wird meine Stimmung.
Die Modellierungen lass ich mal weg, die sind sehr dunkel.

Kleiner klinischer Bericht über Omikron Impfdurchbrüche bei dreifach geimpften:

https://twitter.com/CiesekSandra/sta...61520827404289

Immerhin, 22 % der Bevölkerung in DE sind geboostert, der vernünftige Teil, weiss was zu tun ist -

https://impfdashboard.de/

m.

Addier mal zu den 22% all diejenigen, die noch gar nicht geboostert werden können, z.B. Jugendliche unter 18 oder Menschen, deren zweite Impfung noch nicht mal 4 Monate zurück liegt (ich hätte da einige junge Mütter anzubieten, die gerade frisch geimpft sind) oder deren Boostertermin bevorsteht. Dann hast du noch ein paar Vernünftige mehr :Huhu:

keko# 11.12.2021 21:39

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1638141)
Hättest Du eine Idee, wie wirtschaftliche Folgen zu minimieren sind?
  • Virus ignorieren?
  • Virus verbieten?
  • ...

Aber natürlich! Ist doch längst bekannt:

Schutz (also Impfung) betroffener Gruppen: Alte Menschen + Menschen mit Vorerkrankung.

Für den Rest: laxe Bestimmungen, die eine natürlich Immunisierung der Bevölkerung zu Folge hat, die nachhaltiger ist.

So wie es jetzt läuft, crahst irgendwann alles: das Gesundheitssystem + die Wirtschaft. Frage ist nur: was crahst zuerst.

:Blumen:

LidlRacer 11.12.2021 21:50

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1638144)
Aber natürlich! Ist doch längst bekannt:

Schutz (also Impfung) betroffener Gruppen: Alte Menschen + Menschen mit Vorerkrankung.

Für den Rest: laxe Bestimmungen, die eine natürlich Immunisierung der Bevölkerung zu Folge hat, die nachhaltiger ist.

So wie es jetzt läuft, crahst irgendwann alles: das Gesundheitssystem + die Wirtschaft. Frage ist nur: was crahst zuerst.

:Blumen:

Aha, also weitgehendes Ignorieren.

Je schneller Du es in weiten Teilen der Bevölkerung laufen lässt, desto schneller und krasser crasht m.E. alles.

Meine 1. Idee wäre:
Überall wo Masken sinnvoll sind, FFP2 vorschreiben.
Kostet quasi nichts und bringt m.E. relativ viel.

Hafu 11.12.2021 21:59

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1638137)
Und obwohl man keine gesicherten Daten für Deutschland hat und die Kinder dann wohl die Infektion durchmachen, soll man sie schon mal impfen lassen?

...

Evt. hast du mich missverstanden: Für die Sicherheit der Impfung in einer immunologisch naiven Gruppe von Kindern hat man mittlerweile valide Daten und die zeigen, dass die Impfung extrem risikoarm ist, wie man es auch von den Covid19-Impfungen bei Jugendlichen und Erwachsenen kennt.

Einzig für das Risiko des Krankheitsverlaufs durch Omicron fehlen diese Daten.

Wenn man also sich gegen eine sichere Impfung entscheidet, die mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit den Verlauf einer Omicron-Infektion abmildert, weil sie aus einem immunologisch komplett naiven Kind ein Kind macht, dessen Immunsystem bereits Kontakt mit diversen Spike-Virus-Antigenstrukturen vpn SARS-COV2 hatte, dann startet man nichts anderes als ein Experiment mit ungewissem Ausgang.
Kann gut gehen, könnte aber auch ungut ausgehen.

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1638137)
...es kommt mir so vor, als sei das Kind grundsätzlich erst mal krank und müsse gesund gemacht werden. Als müssten wir alle ständig vor irgendwas geschützt werden, weil unser Körper unfähig ist.
...

Du hast das Grundkonzept von Impfungen noch nicht durchdrungen: ein Kind ist nicht grundsätzlich krank und muss gesund gemacht werden. Aber jedes Kind kommt immunologisch naiv auf die Welt (wenn man mal von der Leihimmunität durch die Mutter in den ersten paar Monaten absieht) und muss erstmal durch Training des Immunsystems für das spätere Leben fit gemacht werden.

Für harmlose Bakterien und Viren kann man den natürlichen Weg wählen, damit das naive Immunsystem im Umgang mit diesen Erregern trainiert wird , indem es immer mal wieder erkrankt und sich die verschiedenen Abwehrsysteme des Immunsystems dadurch optimieren.
Für potenziell gefährliche Krankheitserreger (wie Masern, Mumps, Röteln, Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten) wählt man aber seit Jahrzehnten nachweislich sehr erfolgreich ein Training des Immunsystems durch Impfung statt durch Durchseuchung.

In welche Kategorie (ob zu den für Kinder harmlosen Erkältungsviren oder zu den potenziell gefährlichen Erregern vor denen man sich schlauerweise besser durch Impfung als durch Durchseuchung schützt, jetzt Omicron gehört weiß aktuell noch niemand. Wir wissen es ja noch nichtmal für die aktuell noch dominierende Deltavariante mit hinreichender Sicherheit.

Helmut S 11.12.2021 22:02

@keko: Man kann doch die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in einer global vernetzten Wirtschaft nicht durch Impfen von vulnerablen Gruppen in D verhindern. Darüber hinaus sind die Gründe für die aktuellen Probleme in der Lieferkette nicht alleine auf die Pandemie zurück zu führen.

:Blumen:

Shangri-La 11.12.2021 22:11

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1638098)
Daten aus Südafrika sind nur sehr bedingt auf Deutschland übertragbar, da der größte Teil der Bevölkerung dort schon infiziert war und daher zumindest einen gewissen Immunschutz hat.

Ich habe das mit der hohen Infektionsratebin SA schon häufiger hier gelesen, verstehe es aber nicht. Ich finde eine Infektionsrate von um die 5% und eine vollständige Impfrate von ca 25% und finde beides sehr niedrig. In Deutschland haben wir eine Infektionsrate von fast 8% und 69,4% sind vollständig geimpft.

Hafu 11.12.2021 22:14

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1638139)
Je mehr ich über Omikron lese, je schlechter wird meine Stimmung.
Die Modellierungen lass ich mal weg, die sind sehr dunkel.

Kleiner klinischer Bericht über Omikron Impfdurchbrüche bei dreifach geimpften:

https://twitter.com/CiesekSandra/sta...61520827404289

...

Ich würde das, was Ciesek da beschreibt nicht Impfdurchbruch nennen, denn die Impfung macht doch derzeit genau das was sie soll:

Zitat:

Zitat von Ciesek
Keiner der Personen hatte einen schweren Verlauf oder musste hospitalisiert werden!

Es ist genau das, was im Übergang von einem potenziell gefährlichen Corona-Virus zu einem üblichen, endemischen Erkältungsvirus zu erwarten ist und auch von Drosten in der Vorausschau auf die nächsten Jahre mehrfach prognostiziert wurde: zu den schon ewig bekannten endemischen 4 Coronaviren, an denen wir immer wieder erkranken und gegen die wir uns auch nicht impfen, kommt halt für vollständig (=3-fach) geimpfte Personen noch eine fünfte Sorte an Coronaviren hinzu.

LidlRacer 11.12.2021 22:20

Zitat:

Zitat von Shangri-La (Beitrag 1638149)
Ich habe das mit der hohen Infektionsratebin SA schon häufiger hier gelesen, verstehe es aber nicht. Ich finde eine Infektionsrate von um die 5% und eine vollständige Impfrate von ca 25% und finde beides sehr niedrig. In Deutschland haben wir eine Infektionsrate von fast 8% und 69,4% sind vollständig geimpft.

Hab ich mich nicht vertieft damit beschäftigt. Vermute eine riesige Dunkelziffer dort.
Ich meine, Drosten nannte Zahlen - ca. zwei Drittel waren infiziert, oder so.
(Sorry, alles etwas vage, habe aber gerade keine Lust, die genaue Quelle zu suchen.)

Hafu 11.12.2021 22:21

Zitat:

Zitat von Shangri-La (Beitrag 1638149)
... Ich finde eine Infektionsrate von um die 5% ...

Die angegebene Infektionsrate stimmt sicher nicht, da in Südafrika nicht ansatzweise so viel getestet wird wie in europäischen Ländern.

Auch mit Querschnitts-Antikörper-Untersuchungen lässt sich die Infektionsrate nicht hinreichend genau bestimmen, da einige Zeit nach dem Infekt (bei milden Verläufen schon ziemlich schnell) die Antikörper wieder unter die Nachweisrate sinken.


LidlRacer 11.12.2021 22:30

Hier schreibt jemand:
"In Südafrika waren knapp 87 Prozent ein oder mehrmals infiziert, man weiß das durch Antikörpertests. Die Übersterblichkeit von 260.000 passt gut dazu, wenn man das Altersprofil der Infizierten in SAF bedenkt. Drosten weiß wie üblich gut Bescheid."
https://twitter.com/Henrik56934991/s...50752792633347

dr_big 11.12.2021 23:37

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1638137)
Und obwohl man keine gesicherten Daten für Deutschland hat und die Kinder dann wohl die Infektion durchmachen, soll man sie schon mal impfen lassen?

Die Aussage von Hafu ist doch klar, impfen schützt und ist millionenfach erprobt, die Omicronwelle wird nach aktueller Datenlage aber so massiv und schnell über uns rollen, dass überhaupt keine Zeit mehr bleibt, um erstmal die Gefährlichkeit zu untersuchen und danach noch zu impfen. Entweder jetzt gleich die Kinder impfen, oder der Zug ist abgefahren und du kannst nur noch die Rücklichter ankucken.

KevJames 12.12.2021 05:54

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1638071)
Gegenfrage: Wenn das Ansteckungsrisiko sich durch das Aufstellen von Plexiglas und dahinter ohne Maske arbeiten signifikant erhöht hätte, wie lange glaubst du hätte diese Praxis Bestand?

Daraus schliesse ich, dass Du dies behauptet hast, ohne es zu wissen. Warum eigentlich? Warum kannst Du Deinen Standpunkt nicht vertreten, ohne auf scheinbare Fakten zurück greifen, die es gar nicht gibt (oder Du sie zumindest nicht kennst). So finde ich persönlich das anstrengend.

KevJames 12.12.2021 06:08

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1638093)
Wäre die Variante so krass, wie du meinst, wären schon jetzt in NRW alle Schulen dicht.

Diese Haltung halte ich für brandgefährlich. Übrigens nicht nur in der Pandemie, sondern ganz generell.

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1638124)
Mal eine kurze Frage an die, die das vielleicht auch durch haben. Ich bin seit Mai doppelt geimpft. Letzte Woche stand meine Boosterimpfung an, ich konnte aber nicht, da Coronainfektion.
Wie lange nach einer Infektion sollte man mit einer (Booster)Impfung warten? Habe ich jetzt mit der Infektion Antikörper, die mir etwas zeitlichen Spielraum zb bis zu einem omnikronangepassten Impfstoff im Frühjahr lässt?

Drosten und Wieler würden nein, auf keinen Fall warten sagen. Nach den Infos, die man so von Biontech liest wird es wohl April werden bis es den angepassten dann tatsächlich in Masse gibt. Wer weiss schon, wann Du ihn dann bekommst. Die beiden sagen: "Boostern, jetzt".

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1638130)
Spon: Lauterbach setzt bei Pandemiebekämpfung auf Expertengremium
Namentlich werden genannt:
-Drosten
-Streek
-Mertens
-Brinkmann
-Wieler
-Karagiannidis
-Priesemann

Drosten zieht sich zurück? ;)

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1638140)
Gibt es auch schon Modelle zu den wirtschaftlichen Folgen? Ich kann es nur als sensationell bezeichnen, wie dieses Thema gar kein Thema ist. Aus meiner Sicht befinden wir uns so nebenbei längst in einer Wirtschaftskrise, die letztendlich tiefgreifender (da länger) als 2008 sein wird.

Diese Krisen sind doch strukturell überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Insofern ist diese Situation wirtschaftlich nicht tiefgreifender, zumal im 3. Quartal 2021 doch schon wieder Wachstum zu verzeichnen war. Solche Aussagen halte ich für eine Dramatisierung.


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