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Helmut S 26.03.2020 08:01

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1520110)
Und es geht zunächst erstmal um Deutschland, da sich die Politik in unseren Nachbarländern laufend ändert und sich nicht von deutschen Entscheidungsträgern beeinflussen lässt.

Darüberhinaus gibt es derzeit unfassbar große Produktionskapazitäten. gerade auch in der Textilbranche, die derzeit im Lockdown oder wegen mangelnder Auftragskapazitäten still stehen.

Ich finde den Ansatz gut und richtig, dass solche Betriebe helfen, wenn es ihnen möglich ist.

Man muss wahrscheinlich aber schon genauer hinsehen und aufpassen, dass man nicht Textilindustrie mit Bekleidungsindustrie verwechselt und nicht Sitz und Produktionsstandort.

Was Bekleidung betrifft, wird sowas in D kaum noch gefertigt. Auch wenn es hier Unternehmen mit Sitz gibt und die nicht unwichtig sind, produzieren die längst im Ausland. Und seit Bulgarien zur EU gehört ... Die Textilindustrie ist da noch besser aufgestellt. Vor allem im Bereich der technischen Textilien. Ob die Masken fertigen können? Keine Ahnung. Wahrscheinlich schon, für den Fall, dass sie Rohstoffe haben/kriegen. Unterm Strich sind das dann auch meist kleine Betriebe - im besten Fall Mittelständler und im Ausnahmefall sowas wie der Wolfgang Grupp (trigema).

Die "unfassbar großen Produktionskapazitäten" halte ich für etwas übertrieben und würde ich nicht ungeprüft so unterschreiben wollen. Es wird Kapazitäten geben, freilich und man kann ja auch bereits lesen, dass sich Betriebe, zumindest in europaweit betrachtet (wie zB das schwedische H&M) engagieren. Den europäischen Ansatz halte ich hier für deutlich vielversprechender als den nationalen Ansatz.

Und nebenbei bemerkt: Wenn sich die Hilfspakete der Bundesregierung weiterhin so als Luftnummer herausstellen wie sie das bisher getan haben, dann wird es einen Großteil dieser mittelständischen Unternehmen hier in kürzester Zeit nicht mehr geben. Diese Unternehmen haben in der Regel eine relativ geringe Eigenkapitalquote und die Umsatzrendite in der Branche ist auch nicht gerade berauschend meines Wissens nach und die Liquiditätsausstattung ebenfalls nicht. :Blumen:

ThomasG 26.03.2020 08:07

Zitat:

Zitat von n-tv.de
Wie bei vielen Unternehmen bricht auch bei Trigema durch die Corona-Krise ein Großteil der Aufträge weg. Stattdessen stellen sie die Produktion frühzeitig auf Atem-Schutzmasken um, was sich für Firmen-Chef Wolfgang Grupp als gute Entscheidung erweist.

Quelle: https://www.n-tv.de/mediathek/videos...e21667438.html

Helmut S 26.03.2020 08:26

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1520121)
[...] und im Ausnahmefall sowas wie der Wolfgang Grupp (trigema).

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1520122)

Jap. Danke. Der Grupp is quasi sowas wie der Vorzeigeunternehmer der deutschen Bekleidungsindustrie. In der Vergangenheit kam man eigentlich nicht an ihm vorbei, denn er tingelte werbewirksam durch die Medien - insbesondere TV - um seiner Branche wegen der Verlagerung der Produktion ins Ausland die Leviten zu lesen. Leider gibt es solche Betriebe in Deutschland kaum noch. Den Grupp finde ich ganz gut - allerdings is er manchmal schon recht kategorisch. Ein Patriarch alter Schule :Blumen:

LidlRacer 26.03.2020 08:42

Eine Masken-Bastelanleitung für Leute wie mich, die mit Nähen nichts am Hut haben:
https://www.moms-blog.de/atemschutzm...en-ohne-naehen

Basiert auf dieser von Wissenschaftlern propagierten Anleitung aus Honk Kong:
https://www.scmp.com/news/hong-kong/...ong-scientists

Hauptmaterialien sind Küchenpapier und ein Papiertaschentuch.

FlyLive 26.03.2020 08:50

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1519791)
Hier machen sich Teeniegruppen nen Spaß draus ältere Leute anzuhusten und laut Corona zu rufen. Ganz übel...

Anhusten und ........solche Dummheiten, gibt es wohl noch überall.

Mikala 26.03.2020 08:51

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1520109)
meine Frau hat gestern nach 1 Woche, nachdem die Symptome auftauchten, die Hütte nicht nur zum Luftschnappen verlassen - die "Sürvaiva" klatschen sich ab.
Einige hat es nur 2 Tage gerüttelt und dann ging es weiter - wenn man zu den 96% gehört, ist alles gut.

Genau, aber genau die Patienten, die es nur kurz schüttelt, sollten zwei Wochen zu Hause bleiben.

:Huhu:

merz 26.03.2020 09:31

RKI meldet für heute fast 5.000 neue Fälle für Deutschland und 50 neue Todesfälle

https://experience.arcgis.com/experi...3b17327b2bf1d4

m.

TriVet 26.03.2020 09:31

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1519856)
Dann müsste aber auch die Mortalität auf dem Niveau von Südkorea liegen und gemessen daran, dass die Infektwelle, die NewYork erreicht hat, erst 10 Tage alt ist, sind 200 Tote bei 15 000 Infizierten (Die Todeszahl hinkt normalerweise der Infektzahl ein bis zwei Wochen hinterher), zu groß.

Ich traue aber New York, das einen überdurchschnittlichen Bildunsstand hat, ebenso wie Wahington,das gute finanzielle Mittel und eine überdurchschnittliche medizinische Versorgung hat und das sich auch politisch wenig von Trump hineinreden lässt, weitaus eher zu, das Covid-19-Problem in den Griff zu bekommen, aber natürlich nur zu dem erheblichen ökonomischen Preis, den auch Deutschland zur Umsetzung des essentiellen social distancing zahlen muss.

Im Spiegel klingt das dramatisch anders:
https://www.spiegel.de/politik/ausla...1-9e55633bf8ef


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