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Helios 02.06.2021 19:31

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1605008)
......
dass Experten damit rechnen, dass sich Privatinsolvenzen verdoppeln werden und auch Verbraucher mit mittleren Einkommen verstärkt betroffen sein werden.
........

hmm - das liegt daran, dass die Dauer von 7 auf 3 Jahre reduziert wurde, nach den neuen Insolvenzregelungen - alles Corona in die Schuhe schieben ist nicht fair.

edith: und natürlich sind jetzt 3 Jahre Wartedauer bis zur Entlassung aus den Schulden attraktiver als vorher, also wird der Weg jetzt vermutlich öfters gegangen

JENS-KLEVE 02.06.2021 21:32

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1605009)
Weshalb man alles dafür tun sollte die Maßnahmen so schnell als möglich reduzieren zu können. Ich hab mal gehört, Impfen gilt da als wesentlicher Bestandteil.

Kreis Kleve hat eine hohe impfbereitschaft. Die Folge: kein Impfstoff in den impfzentren vorhanden. Frustrierend für alle, die unbedingt wollen und in den Medien immer neue Aufrufe zu noch mehr impfbereitschaft sehen.

https://www.kreis-kleve.de/de/fachbe...n-impfzentrum/

keko# 02.06.2021 21:35

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1605021)
hmm - das liegt daran, dass die Dauer von 7 auf 3 Jahre reduziert wurde, nach den neuen Insolvenzregelungen - alles Corona in die Schuhe schieben ist nicht fair.

edith: und natürlich sind jetzt 3 Jahre Wartedauer bis zur Entlassung aus den Schulden attraktiver als vorher, also wird der Weg jetzt vermutlich öfters gegangen

Laut Zeitungsbericht 6 Jahre. Laut Zeitungsbericht haben die Experten das beachtet (deshalb sind es ja Experten ;-). Ebenso, dass wir 2019 schon Anzeichen einer Rezession hatten und dass im vergangenen Jahr Insvolvenzberatungsstellen wegen Corona geschlossen waren und so Anträge liegen blieben. Daher werden sich die echten Corona-bedingten Fälle vermutlich erst in der 2. Jahreshälfte tatsächlich herauskristallisieren.
Immerhin haben wir noch 2,6 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Fände ich sensationell, wenn sich die Vollbremsung in manchen Bereich nicht niederschlagen würde. Die Experten gehen laut Zeitungsbericht jedenfalls zeitverzögert davon aus.
Meiner persönlichen Meinung nach ist ein Grundeinkommen unausweichlich, da sich in den kommenden Jahren "die Digitalisierung" zusätzlich bemerkbar machen wird, neben dem strukturellen Umbau der Automobilbranche.
Spannend, spannend....
:Blumen:

JensR 03.06.2021 20:13

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1604969)
denn bei fast allen nicht-medizinischen Pandemie-Interventionen, von denen zweifellos fast alle zu gewissen gesellschaftlichen Problemen und Schäden führen, geht es im Kern um die Frage, was uns Menschenleben wert sind.

d'accord.. die Betrachtung ist nur sehr einseitig. Und ziemlich moralisierend. Wenn es wirklich ernst wäre, würden wir Tabak verbieten, Rennräder besser auch.. also für mich ist das einfach zu stark der Holzhammer in der Argumentation. Die Frage ist auf der anderen Seite ja auch, was kostet uns das vllt in späteren Jahren noch an Leben, aufgrund dessen was wir in den letzten 14 Monaten veranstaltet haben.

Anyway - ich bin beim Captain: Impfen führt hoffentlich zur Verkürzung all dessen. Weswegen ich mich, der sich sonst nur alle 10 Jahre mal ne Tetanus holt, auch bereits im Januar angemeldet hatte (in der Schweiz ging das) und mittlerweile einmal geimpft wurde.

MattF 04.06.2021 08:55

Zitat:

Zitat von JensR (Beitrag 1605142)
d'accord.. die Betrachtung ist nur sehr einseitig. Und ziemlich moralisierend. Wenn es wirklich ernst wäre, würden wir Tabak verbieten, Rennräder besser auch..

Der Unterschied von Corona zu Rauchen ist halt, ob ich rauche kann ich selber entscheiden, ob ich mit Corona angesteckt werde, wird von Aussen an mich herangetragen.

deralexxx 04.06.2021 09:15

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1605175)
Der Unterschied von Corona zu Rauchen ist halt, ob ich rauche kann ich selber entscheiden, ob ich mit Corona angesteckt werde, wird von Aussen an mich herangetragen.

Und es wurde ja gerade in den letzten 20 Jahren eine Menge für den Schutz der Nichtraucher getan. Flugzeuge, Züge, Kneipen, Clubs, Bahnhöfe (bis auf ausgewiesene Bereiche) --> alles Rauchfrei

HerrMan 04.06.2021 09:25

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1605039)
Meiner persönlichen Meinung nach ist ein Grundeinkommen unausweichlich, da sich in den kommenden Jahren "die Digitalisierung" zusätzlich bemerkbar machen wird, neben dem strukturellen Umbau der Automobilbranche.
Spannend, spannend....
:Blumen:

Menschen mit Lust an der düsteren Sicht auf Corona haben oben drauf krasse Prognosen zu den längerfristigen Effekten von long-covid-Kranken zur Hand...

Off topic: ein Bekannter bei VW hat mir die Tage erzählt, der Konzern will am Standort D bis 2025 70.000 Stellen abbauen. Hoffen wir mal, dass es sich dabei um eine gezielt gestreute Falschmeldung des Betriebsrats handelt.

JensR 04.06.2021 09:54

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1605175)
Der Unterschied von Corona zu Rauchen ist halt, ob ich rauche kann ich selber entscheiden, ob ich mit Corona angesteckt werde, wird von Aussen an mich herangetragen.

das Corona und Rauchen nicht das gleiche sind, sollte ja wohl jedem klar sein :confused:

Es sollte weiterhin klar sein, dass dies ein überspitzter Hinweis war, dass dieses Motto "jedes Menschenleben um jeden Preis retten" ziemlich differenziert betrachtet wird in der Gesellschaft.

Und vollkommen zurecht, denn das Risiko zu sterben, ist dem Leben inhärent. Der unterschiedliche Umgang mit der Tatsache spiegelt sich dann auch im Umgang mit Corona wieder. In der Schweiz kann ich als selbstbestimmt in den Exit gehen unter bestimmten Voraussetzungen. Hier wird nicht versucht, das Leben bis ins Unendliche zu verlängern, auch wenn es für den Betroffenen nur noch Leiden ist. In dem Kontext ist es auch nicht verwunderlich, dass die Risiken von Corona vs Schäden durch Lockdowns in den letzten 9 Monaten etwas differenzierter beurteilt wurden als in Deutschland

Der Vollständigkeit halber: ich habe in den letzten Monaten deutlich mehr unfreiwillig passiv geraucht, als ich Kontakt mit aktuell, zukünftig oder ehemalig Corona-Infizierten hatte.

Zitat:

So erhöht Passivrauchen das Risiko für Lungenkrebs und sehr wahrscheinlich auch für Brustkrebs bei jungen Frauen sowie Krebs der Nasenhöhle und der Nasennebenhöhlen. Zudem belastet es das Herz-Kreislaufsystem und erhöht das Schlaganfallrisiko um schätzungsweise 20 bis 30 Prozent.


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