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El Stupido 02.09.2020 11:19

Schnelltest von Roche wohl noch diesen Monat auf dem Markt:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/e.../26150326.html

Stefan 02.09.2020 11:35

Zitat:

Zitat von keko
....Haiti....

Die Zahlen sehen tatsächlich nicht so schlimm aus, wie es der Text (den ich im ersten Post ohne Quellenangabe zitiert hatte) aussagt, aber besiegt haben sie Corona nicht. Wenn man "Haiti" bei Google eingibt, dann fragt man sich bei den Suchergebnissen, in welchem Bereich sie keine grossen Probleme haben. Bei solchen Ländern fragt man sich dann auch, wie gut deren Statistiken sind, wenn man sieht, welch hoher Aufwand in D dafür betrieben wird und wie kontrovers die Zahlen trotzdem diskutiert werden.
Wahrscheinlich wird es dort einige Coronatote geben, die nicht als solche erfasst werden.
Zu den unerwartet niedrigen Todeszahl in einigen armen Ländern der Welt: Risikofaktoren wie hohes Alter, Diabetes, Herzkrankheiten, Übergewicht... sind dort nicht so weit verbreitet wie z.B. in den USA, Spanien.... Evtl. profitieren die armen Länder hinsichtlich Corona davon.

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1550676)
Spahn.....oder in einem hohen Posten in der Pharmaindustrie.

Ist das nicht ein grosses Problem bei jedem Politiker, der seinen Job nicht aus Überzeugung macht? Aus Sicht des einzelnen Politiker ist es sehr lukrativ, im Sinne zukünftiger Arbeitgeber zu handeln und nicht zum Wohle der Nation. Bei Glöckner vermisse ich z.B. das Sponsorenlogo auf der Bluse.

dr_big 02.09.2020 11:43

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1550682)
Schnelltest von Roche wohl noch diesen Monat auf dem Markt:

https://www.tagesspiegel.de/wissen/e.../26150326.html

Mir ist noch nicht klar, für was dieser Antikörper-Schnelltest eigentlich gut sein soll. Kann das jemand erklären?

MattF 02.09.2020 11:54

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1550686)
Mir ist noch nicht klar, für was dieser Antikörper-Schnelltest eigentlich gut sein soll. Kann das jemand erklären?

Aus dem Artikel:

Zitat:

Besonders in der bevorstehenden Grippesaison sei es wichtig zu wissen, ob eine Person am Coronavirus oder an der Grippe erkrankt sei, lässt sich Thomas Schinecker, Chef der Roche-Diagnostik-Sparte zitieren. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, seien Testlösungen, die Ärzten und Patienten eine schnelle Antwort auf den Infektionsstatus geben, von entscheidender Bedeutung.

Schwarzfahrer 02.09.2020 11:57

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1550665)
Das scheint anderen aktuellen Studien zu widersprechen - vielleicht liegts aber auch einfach an der Formulierung der Fragen und der möglichen Antworten.
Müsste man sich im Detail anschauen - könnte man auch hier:
https://www.moreincommon.de/media/gu...sammenhalt.pdf

In Deinem Link steht:
Zitat:

Jeweils rund 70 Prozent der Menschen nehmen die Krisenpolitik der Bundesregierung eher als demokratisch denn als undemokratisch, eher als fair denn als unfair, eher als kompetent denn inkompetent wahr.
Das ergibt ziemlich genau die 30 %, die die Regierung kritisiert. Daß es in anderen Ländern noch weniger Vertrauen in die Regierungen gibt, zeigt nur, daß die Überhöhung der Pandemie ein weltweites Problem ist.

FinP 02.09.2020 11:58

Zitat:

Besonders in der bevorstehenden Grippesaison sei es wichtig zu wissen, ob eine Person am Coronavirus oder an der Grippe erkrankt sei, lässt sich Thomas Schinecker, Chef der Roche-Diagnostik-Sparte zitieren. Um die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, seien Testlösungen, die Ärzten und Patienten eine schnelle Antwort auf den Infektionsstatus geben, von entscheidender Bedeutung.
Aber genau das macht der Schnelltest ja nicht - der testet nicht auf aktuelle Infektion sondern auf eine vergangene...

keko# 02.09.2020 13:33

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1550684)
Die Zahlen sehen tatsächlich nicht so schlimm aus, wie es der Text (den ich im ersten Post ohne Quellenangabe zitiert hatte) aussagt, aber besiegt haben sie Corona nicht. Wenn man "Haiti" bei Google eingibt, dann fragt man sich bei den Suchergebnissen, in welchem Bereich sie keine grossen Probleme haben. Bei solchen Ländern fragt man sich dann auch, wie gut deren Statistiken sind, wenn man sieht, welch hoher Aufwand in D dafür betrieben wird und wie kontrovers die Zahlen trotzdem diskutiert werden.
Wahrscheinlich wird es dort einige Coronatote geben, die nicht als solche erfasst werden.
Zu den unerwartet niedrigen Todeszahl in einigen armen Ländern der Welt: Risikofaktoren wie hohes Alter, Diabetes, Herzkrankheiten, Übergewicht... sind dort nicht so weit verbreitet wie z.B. in den USA, Spanien.... Evtl. profitieren die armen Länder hinsichtlich Corona davon.

Ich könnte mir vorstellen, dass die niedrigen Zahlen sich zusammensetzen aus
- weniger Akribie beim Erfassen
- geringere Wohlstandskrankheiten
- wetterbedingt vorteilhafte Lebensweise (Fenster und Türen quasi ganzjährig offen)

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1550684)
Ist das nicht ein grosses Problem bei jedem Politiker, der seinen Job nicht aus Überzeugung macht? Aus Sicht des einzelnen Politiker ist es sehr lukrativ, im Sinne zukünftiger Arbeitgeber zu handeln und nicht zum Wohle der Nation. Bei Glöckner vermisse ich z.B. das Sponsorenlogo auf der Bluse.

Solche Karrieren sind ja mittlerweile hinreichend dokumentiert. Ich könnte mir vorstellen, dass wir bzgl. Corona in den folgenden Jahren auch noch die eine oder andere Karriere bewundern können.

LidlRacer 02.09.2020 14:12

Nochmal etwas vertieft dazu:

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1550651)
Dazu passt auch die Umfrage: Jeder Dritte glaubt, dass die Regierung die Corona-Krise überhöht, wodurch auch die Demonstrationen gegen überzogene Corona-Maßnahmen nicht so ganz als Anliegen einer vernachlässigbaren Minderheit zu sehen sind. (Sehr wohl aber die obskuren Verschwörungstheorien, die medial gern in den Mittelpunkt gestellt werden).

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1550665)
Das scheint anderen aktuellen Studien zu widersprechen - vielleicht liegts aber auch einfach an der Formulierung der Fragen und der möglichen Antworten.
Müsste man sich im Detail anschauen - könnte man auch hier:
https://www.moreincommon.de/media/gu...sammenhalt.pdf

Ich zitiere den ganzen (kleinen) Abschnitt (S. 26)

"Misstrauen und Verschwörungstheorien

[Am Anfang steht ein Diagramm zu einer Frage, das ich schlecht hier rein bekomme. Die Frage lautet:
Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu?
Die Regierung lässt diese Krise größer aussehen als sie ist, um ihre eigenen Pläne durchzusetzen.
Soweit ich es verstehe, wurde hier nicht mit ja oder nein geantwortet, sondern mit dem persönlichen Grad der Zustimmung zwischen 0 und 100 %
Im Schnitt liegt dieser bei 30 %, wird aber noch nach verschiedenen Persönlichkeitstypen aufgeschlüsselt.]

Tiefsitzendes Misstrauen gegenüber der Regierung äußert sich auch in dem Zulauf, den die Corona-Proteste bereits im Frühjahr und zuletzt im August erlebt haben. Auf Großdemonstrationen äußert sich Widerstand gegen die (größtenteils bereits wieder aufgehobenen) Beschränkungen des öffentlichen Lebens, die Teilnehmenden zweifeln zudem häufig die Existenz (und Gefährlichkeit) des Virus selbst an. Auch unsere Daten
zeigen eine große Affinität vieler Menschen für Verschwörungstheorien: Gefragt danach, ob die Regierung die Corona-Krise größer aussehen lässt als sie ist, stimmt immerhin ein Drittel der Befragten zu. Der Blick auf die Typen zeigt: Im Kern sind davon besonders die Wütenden überzeugt (63 Prozent), aber die grundsätzliche Anschlussfähigkeit solcher Auffassungen ist nicht auf diesen Typen beschränkt. Auch in anderen Bevölkerungsteilen, insbesondere beim unsichtbaren Drittel, findet die Aussage Anklang. Ähnliche Muster ergeben sich hinsichtlich der Medien: Der Aussage „Die Medien scheinen ihre eigenen Absichten zu verfolgen, statt einfach nur die Fakten zu berichten” stimmen sogar 49 Prozent der Gesamtbevölkerung zu. Dies zeigt: Die Vertrauensverhältnisse innerhalb unserer Gesellschaft und gegenüber dem Gemeinwesen sind auch in der Corona-Krise immer noch schwach genug, um konspirativem Denken Vorschub zu leisten – weit über den Kreis der einschlägigen Demoteilnehmenden hinaus."

Beide fett markierten Fragen scheinen mir ungeeignet, irgendetwas über Misstrauen und "die Affinität vieler Menschen für Verschwörungstheorien" herauszufinden.

Das hat schon beinahe die Qualität der Doping-Studie, die ihre Schlüsse aus dem Konsum von Koffein- und Kopfschmerztabletten zog.

„Die Regierung lässt diese Krise größer aussehen als sie ist, um ihre eigenen Pläne durchzusetzen.“
Das ist so schwammig und harmlos formuliert, dass auch ich vielleicht partiell zustimmen würde. Um es positiv zu formulieren: Es kann durchaus sinnvoll sein, die aktuell vielleicht (noch) nicht sooo großen Corona-Risiken so darzustellen, dass die Bevölkerung motiviert wird, sich aktiv an der Verringerung dieser Risiken zu beteiligen, da anderenfalls die Risiken immer weiter wüchsen.

„Die Medien scheinen ihre eigenen Absichten zu verfolgen, statt einfach nur die Fakten zu berichten.”

Eine Frage über "die Medien" insgesamt zu stellen, ist überhaupt schon mal absurd.
Die Medien reichen z.B. von einer seriösen Wissenschaftssendung im Ersten bis zu Attila Hildmanns Telegram-Kanal.

Abgesehen davon erscheint mir auch schon die Forderung, "einfach nur die Fakten zu berichten" absurd. Erstens gibt es beinahe unendlich viele Fakten, so dass sowohl die Medien auswählen müssen, worüber sie berichten, wie auch die Konsumenten, was sie sehen oder lesen wollen. Beides erfolgt subjektiv.
Und ich sehe es keinesfalls als verwerflich an, wenn nicht nur Fakten berichtet werden (z.B. die wörtliche Wiedergabe einer Rede von Hildmann), sondern wenn diese auch eingeordnet und bewertet werden.

Ganz am Ende kommt aber eine Frage, die andere Umfragen bestätigt:
Inwieweit stimmen Sie der folgenden Aussage zu?
„Es ist mir wichtig, dass sich alle Bürger an die COVID-19-Regeln halten.”


Dies ergab im Schnitt eine 90%ige Zustimmung. Auch hier konnte wohl jeder seinen Zustimmungswert frei wählen.


Schließlich noch dies aus Deinem Späteren Posting:
"In Deinem Link [also der von mir kritisierten "Studie"] steht:
Zitat:
Jeweils rund 70 Prozent der Menschen nehmen die Krisenpolitik der Bundesregierung eher als demokratisch denn als undemokratisch, eher als fair denn als unfair, eher als kompetent denn inkompetent wahr.
Das ergibt ziemlich genau die 30 %, die die Regierung kritisiert. Daß es in anderen Ländern noch weniger Vertrauen in die Regierungen gibt, zeigt nur, daß die Überhöhung der Pandemie ein weltweites Problem ist."

Die genaue Frage hierzu:
"Wenn Sie daran denken, wie die Bundesregierung bisher mit der COVID-19-Situation umgegangen ist: Welcher der folgenden gegensätzlichen Begriffe beschreibt das Regierungshandeln besser?
Demokratisch | Undemokratisch

Kompetent | Inkompetent
Gerecht | Ungerecht"

Könntest Du beispielhaft beschreiben, wie eine demokratisch gewählte Regierung undemokratisch handeln kann, bzw. wie/wo sie das getan hat?


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