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Vicky 14.04.2020 10:53

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1524648)
Fazit :
Rt sollte unter 1 sein.
Wir würden die Epedemie ganz gerne einschränken.
Es ist noch nicht ganz klar, wie.

Kann man das so zusammenfassen ?

Ich habe das SEHR stark gekürzt. Ein bisschen mehr steht da schon drin zu den einzelnen Szenarien. Zum Szenario 3 steht da zum Beispiel drin:

Zitat:

Hier gilt, je strikter die Maßnahmen, desto schneller wird der
Zielwert erreicht. Nach Erreichen des Zielwerts könnte man die Maßnahmen schrittweise aufheben.

Aber auch dann muss mit geeigneten Maßnahmen eine erneute Ausbreitung verhindert werden. Dazu ist eine deutlich ausgeweitete Test-Strategie unerlässlich, um neue Fälle lokal aufgelöst früh entdecken und gegebenenfalls wirksam gegensteuern zu können. Die etablierten und eingeübten Tracing-Systeme müssen bei neu auftretenden Fällen eine konsequente Isolationsstrategie verfolgen, um ein erneutes Aufflammen der Epidemie zu verhindern.

Parallel sollte die Bevölkerung konsequent auf den Nachweis von Antikörpern gegen das Virus getestet werden, um die Durchseuchungsrate zu erfassen und diejenigen zu identifizieren, bei denen zunächst kein Infektionsrisiko mehr besteht.

Bockwuchst 14.04.2020 10:54

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1524648)
Fazit :
Rt sollte unter 1 sein.
Wir würden die Epedemie ganz gerne einschränken.
Es ist noch nicht ganz klar, wie.

Kann man das so zusammenfassen ?

Ist doch trivial. Das wird doch schon seit Wochen so oder so ähnlich diskutiert. Was wäre die Alternative?

dasgehtschneller 14.04.2020 10:54

Weiss man eigentlich bei aktuellen Fällen noch wo die sich angesteckt haben?

Solange sich alle an die Regeln halten sollte es ja zumindest in der Theorie keine Ansteckungen mehr geben. Waren das alles Leute die sich eben nicht an die Regeln hielten oder halten konnten, wie z.B. Pflegepersonal ohne ausreichende Schutzausrüstung? Oder gibts vielleicht noch Lücken welche durch die Social Distancing Massnahmen nicht ganz abgedeckt sind?

Mein einziger Risikofaktor wäre im Moment der wöchentliche Einkauf aber da ich auch da extrem vorsichtig bin, würde ich behaupten dass ich auch da auf der sicheren Seite wäre sofern die aktuellen Empfehlungen zum Social Distancing alle korrekt sind.

Vor allem in Ländern mit komplettem Lockdown frage ich mich da auch ein Stück weit woher die Neuinfektionen 5 Wochen nach Lockdown noch kommen.

qbz 14.04.2020 10:56

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1524621)
.......
Wenn wir uns dagegen mit Ländern wie Südkorea vergleichen, die vor 4 Wochen noch achtmal soviel Sars-CoV-2-Fälle hatten wie wir und die Stand heute weniger als ein Zehntel unserer Fallzahlen aufweisen, und deren Bevölkerung weitaus weniger Einschränkungen im öffentlichen Leben ertragn muss, als wir, muss man allerdings schon mal genauer hinsehen, was Südkorea besser macht als wir in Deutschland.
Die beiden auffälligsten Unterschiede zwischen Südkorea und Deutschland im Rahmen des Kampfes gegen die Epidemie ist einersets die in Südkorea weitverbreitete Nutzung von Mund-Nasen-Schutz und ist andererseits die Nutzung von Mobilfunk-Apps zum Aufspüren von Kontaktpersonen nachgewiesender Covid-19-Infizierter. So "sinnlos" scheint dieses Mittel bei aller Datenschutzproblematik offensichtlich nicht zu sein.

ich würde noch die schnelle Möglichkeit der Testung dazu nehmen. Verdachtsfälle sollten umgehend getestet werden, damit eine schnelle Isolierung möglich ist. Soweit ich gelesen haben, scheinen in Südkoreo quasi Tests auf Nachfrage von Bewohnern jederzeit möglich zu sein.

Vicky 14.04.2020 11:00

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1524655)
ich würde noch die schnelle Möglichkeit der Testung dazu nehmen. Verdachtsfälle sollten umgehend getestet werden, damit eine schnelle Isolierung möglich ist. Soweit ich gelesen haben, scheinen in Südkoreo quasi Tests auf Nachfrage von Bewohnern jederzeit möglich zu sein.

Das sehe ich auch so. Testen ist das A und O, denn nur so kann man herausfinden, wo die Lücken und Schwachstellen liegen.

Die Frage nach den Antikörper-Tests ist in meinen Augen noch nicht ganz geklärt. Es gab ja zuletzt Fälle, wo sich Menschen erneut infiziert haben sollen. Das Thema ist so weit ich weiß noch nicht geklärt, ob es sich tatsächlich um erneute Infizierungen handelt, oder ob die Tests nicht korrekt durchgeführt wurden.

merz 14.04.2020 11:05

Hokkaido hat möglicherweise (ich finde dazu keine besseren Meldungen mit mehr Kontext) nach Lockerung von Maßnahmen ein Wiederaufflammen

https://japantoday.com/category/nati...cases-in-Tokyo


m.

Trimichi 14.04.2020 11:09

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524589)
Soll hier so sehr ähnlich auch kommen. Habe heute früh im Radio gehört, dass Außenminister Maas für eine europa-einheitliche App ist, um somit schneller wieder die Grenzen öffnen zu können. An den Grenzen könne man dann - dank der App - in sekundenschnelle feststellen, wer mit wem Kontakt hatte.

Übrigens nachträglich dito was den anderen Faden anbelangt. Ich bin auch beruhigt, dass Ursula von der Leyen Herrn Urban in die Schranken verweisen wird. (...).

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1524643)
Offenbar herrscht nicht nur bei dir arge Unkenntnis über die europäische App.
(Es wäre übrigens sinnvoll, wenn du per Google halbwegs verlässliche Infos suchst, bevor du aus der unzuverlässigen Erinnerung heraus irgendwas postest, was du im Radio gehört hast.)

Hier gibt's konkretere Infos:
www.pepp-pt.org

Oder kurz und auf Deutsch:
Pepp-PT
So funktioniert das digitale Infektionswarnsystem


"Standortdaten, Bewegungsprofile, Kontaktinformationen oder identifizierbare Merkmale der Endgeräte werden nicht gespeichert. Es erfolgt keine Übermittlung, durch welche Person, wo oder wann genau eine Infektion stattgefunden haben könnte. Damit ist die europäische App-Idee datenschutzfreundlicher als das in Singapur genutzte TraceTogether, das die Telefonnummern der Nutzer speichert."

Bitte gleiche mal Satz für Satz und Zeile für Zeile ab was ich geschrieben hatte und was du daraus gemacht hast.

Da ich ein hilfsbereiter Mensch bin und du offensichtlich lieber das Internet als Infomedium nutzt hier diese meine Information als link: https://apps.derstandard.de/privacyw...-app-in-der-eu

Der deutsche Außenminister Heiko Maas hat sich für eine einheitliche Corona-App in der Europäischen Union ausgesprochen. "Wichtig ist, dass wir nicht bei einem Flickenteppich aus 27 Corona-Apps und 27 Datenschutzregimen landen, sondern möglichst abgestimmt vorgehen", sagte der SPD-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Dienstag).


(...)

Zufrieden? Was kann ich dafür, dass ich lieber höre als klicke, zumal das Radio auch schneller ist als die Schreiberlinge im Internet. Deine Kritik ist unsachlich UND unangemessen.

at Körbel: mir ist bewusst, dass viele Menschen KEIN Händi haben. Ich will ja auch nicht diese App. Sondern Herr Maaß, vgl. den link hier in dem Post.

Flow 14.04.2020 11:11

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1524652)
Ich habe das SEHR stark gekürzt. Ein bisschen mehr steht da schon drin zu den einzelnen Szenarien. Zum Szenario 3 steht da zum Beispiel drin:
Zitat:

Hier gilt, je strikter die Maßnahmen, desto schneller wird der
Zielwert erreicht. Nach Erreichen des Zielwerts könnte man die Maßnahmen schrittweise aufheben.

Wie lange wurde dafür geforscht ... ? ;)

Ich habe an dieser linearen Abbildung, "je strikter desto effektiver", allerdings gehörige Zweifel !
Wie wohl schon oft geäußert ...

Ein wesentlicher Teil der Effektivität gewisser auferlegter Maßnahmen besteht wohl in der Compliance und sinnvollen Umsetzung durch die Bevölkerung.
Platt ausgedrückt :
Mit der Zeit und/oder übertriebene/unsensible Härte nutzen sich gewisse Maßnahmen ab und büßen erheblich an Effektivität ein

merz 14.04.2020 11:12

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1524654)
Vor allem in Ländern mit komplettem Lockdown frage ich mich da auch ein Stück weit woher die Neuinfektionen 5 Wochen nach Lockdown noch kommen.


das finde ich eine sehr gute Frage -Ideen?


m.

Bleierpel 14.04.2020 11:17

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1524643)
Offenbar herrscht nicht nur bei dir arge Unkenntnis über die europäische App.
(Es wäre übrigens sinnvoll, wenn du per Google halbwegs verlässliche Infos suchst, bevor du aus der unzuverlässigen Erinnerung heraus irgendwas postest, was du im Radio gehört hast.)

Hier gibt's konkretere Infos:
www.pepp-pt.org

Oder kurz und auf Deutsch:
Pepp-PT
So funktioniert das digitale Infektionswarnsystem


"Standortdaten, Bewegungsprofile, Kontaktinformationen oder identifizierbare Merkmale der Endgeräte werden nicht gespeichert. Es erfolgt keine Übermittlung, durch welche Person, wo oder wann genau eine Infektion stattgefunden haben könnte. Damit ist die europäische App-Idee datenschutzfreundlicher als das in Singapur genutzte TraceTogether, das die Telefonnummern der Nutzer speichert."

Mir ist immer noch nicht klar, warum man da etwas Neues entwickeln muss und nicht auf bestehendes zurück greifen kann...

Eine solche Entwicklung dauert doch wieder Monate, bis sie serienreif ist...

Oder man macht es in Open Source, der Schwarm entwickelt mit... Aber das ist ja nicht gewohl, wie es scheint...

Vicky 14.04.2020 11:17

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1524663)
Wie lange wurde dafür geforscht ... ? ;)

Ich habe an dieser linearen Abbildung, "je strikter desto effektiver", allerdings gehörige Zweifel !
Wie wohl schon oft geäußert ...

Ein wesentlicher Teil der Effektivität gewisser auferlegter Maßnahmen besteht wohl in der Compliance und sinnvollen Umsetzung durch die Bevölkerung.
Platt ausgedrückt :
Mit der Zeit und/oder übertriebene/unsensible Härte nutzen sich gewisse Maßnahmen ab und büßen erheblich an Effektivität ein

Das ist keine Studie, sondern nur ein Statement. Was diesen Punkt betrifft, bin ich hin und her gerissen. Ich bin der Meinung, dass die derzeitigen Restriktionen ausreichen.

Ich glaube, dass das aktuell eine SEHR schwere Entscheidungsfindung ist. Ich bin froh, dass ich nicht entscheiden muss.

LidlRacer 14.04.2020 11:20

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524589)
Soll hier so sehr ähnlich auch kommen. Habe heute früh im Radio gehört, dass Außenminister Maas für eine europa-einheitliche App ist, um somit schneller wieder die Grenzen öffnen zu können. An den Grenzen könne man dann - dank der App - in sekundenschnelle feststellen, wer mit wem Kontakt hatte.

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524661)
Bitte gleiche mal Satz für Satz und Zeile für Zeile ab was ich geschrieben hatte und was du daraus gemacht hast.

...

Deine Kritik ist unsachlich UND unangemessen.

Man kann mit der App überhaupt nicht feststellen, "wer mit wem Kontakt hatte", da sie völlig anonym funktioniert.

Und dass sie irgendwie bei Grenzkontrollen ausgewertet wird, habe ich auch nirgends gelesen.

LidlRacer 14.04.2020 11:22

Zitat:

Zitat von Bleierpel (Beitrag 1524666)
Mir ist immer noch nicht klar, warum man da etwas Neues entwickeln muss und nicht auf bestehendes zurück greifen kann...

Eine solche Entwicklung dauert doch wieder Monate, bis sie serienreif ist...

Oder man macht es in Open Source, der Schwarm entwickelt mit... Aber das ist ja nicht gewohl, wie es scheint...

Weil es bisher nichts gab, was mit europäischen Vorstellungen von Datenschutz kompatibel ist. Und es scheint bald einsatzbereit zu sein.

Hafu 14.04.2020 11:23

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1524654)
Weiss man eigentlich bei aktuellen Fällen noch wo die sich angesteckt haben?
...
Vor allem in Ländern mit komplettem Lockdown frage ich mich da auch ein Stück weit woher die Neuinfektionen 5 Wochen nach Lockdown noch kommen.

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1524664)
das finde ich eine sehr gute Frage -Ideen?


m.

Aus den Bereichen, die keinem Lockdown unterliegen, z.B. Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern, ÖPNV, Supermärkte.

Darüberhinaus hatten die Länder mit striktem LockDown alle eine sehr hohe Dunkelziffer (erkennbar jeweils an der sehr hohen Mortalitätsrate) aufgrund limitierter Virustests. Sobald also die Testkapazitäten ausgebaut werden, steigt damit auch die Zahl der (gemessenen) Infizierten an.

Vicky 14.04.2020 11:23

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1524664)
das finde ich eine sehr gute Frage -Ideen?


m.

Eine mögliche Erklärung wären die "Superspreader" ohne Symptome. Wenn das Virus wie es hier steht 3 h in der Luft überleben kann und durch ein- /ausatmen übertragen werden kann, könnte es zu neuen Infektionen trotz des harten Lockdowns kommen. Das ist aber nur eine Theorie...

Trimichi 14.04.2020 11:30

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1524669)
Man kann mit der App überhaupt nicht feststellen, "wer mit wem Kontakt hatte", da sie völlig anonym funktioniert.

Und dass sie irgendwie bei Grenzkontrollen ausgewertet wird, habe ich auch nirgends gelesen.

In Zukunft versuche das im Radio Gehörte zu belegen. :Huhu:

Was mir aufstößt ist Maaß für einen ernsthaften Politiker gehalten zu haben, der von sich selbst sagt, dass er Politiker geworden ist, damit sich Auschwitz usw. nicht wiederhole. Das nicht jede*r ein Händi hat oder nutzt oder mitnimmt hatte ich ihm deswegen nicht angekreidet. Ich hätte allerdings erwartet, dass Herrn Maaß die Grundrechte etwas mehr am Herzen liegen. Und nun kommt Dank Dir die Info zu Tage, dass diese App auch noch "Schrott ist", also nicht funktioniert. ... :Nee:

qbz 14.04.2020 11:32

Man braucht doch die Intensivbetten, damit die Patienten selbst oder ihre bevollmächtigten Angehörigen über die Intensität der Behandlung entscheiden können.

Er ist halt Palliativmediziner und möchte, dass mehr Mittel in seinen Bereich fliessen, was ich legitim finde, weil es zu wenige in DE gibt, aber nicht auf Kosten der Intensivmedizin bei der COVID-19 Behandlung finde ich. Er nennt im Interview auch erschreckende Zahlen aus anderen Ländern über die Anzahl der Verstorbenen auf den Intensivstationen, die so für DE nicht zutreffen. In der zitierten Aachener Studie verzichteten 4 Patienten von 26 auf eine Intensivbehandlung und verstarben, 24 wurden wegen Atemversagens intensiv behandelt und davon verstarben 3, was er im Interview leider überhaupt nicht erwähnt. Von 50 Patienten verstarben 7.
https://www.aerzteblatt.de/archiv/21...-und-ohne-ARDS

Ich würde z.B. auf Empfehlung der Ärzte bei Covid-19 mich notfalls einer Intensivbehandlung unterziehen, solange keine Gehirnschädigungen oder langes Koma zu erwarten sind, aber bei anderen Erkrankungen u.U. nicht wie unheilbarer Lungenkrebs z.B..

LidlRacer 14.04.2020 11:33

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524674)
Und nun kommt Dank Dir die Info zu Tage, dass diese App "Schrott ist", also nicht funktioniert.

Nein, diese Info kommt weder von mir noch von sonst irgendwem.

Ich halte die App für sehr sinnvoll.
Offen bleibt allerdings, ob die freiwillige Anwendung ausreichend ist.

abc1971 14.04.2020 11:33

Der Kommentar aus der FAZ, hinsichtlich der Leopoldina-Empfehlung, spricht mir aus der Seele:
https://www.spiegel.de/politik/deuts...6-c417f3a16d4c

(Ich habe die Presseschau des Spiegel verlinkt, da ich den Artikel auf der FAZ Webseite nicht gefunden habe).

Auch nach meiner unmaßgeblichen Meinung war das Ergebnis dieser Empfehlung überschätzt, ist eigentlich nutzlos, da alles andere als studienbasiert undd dazu noch von den falschen Experten formuleirt. Mich stört schon immer, dass ein bestimmter Grad von akademischer Bildung manchmal dazu führt, sich in dem Glauben zu fühlen, zu allen Themen des Weltgeschehens auskunftsfähig zu sein. Ich hoffe nicht, das es so ist, wie die Kanzlerin gesagt hat und die morgigen Entscheidungen orientieren sich genau an diesem Dokument.

merz 14.04.2020 11:44

jetzt online

https://www.faz.net/aktuell/feuillet...-16723553.html

m.

dr_big 14.04.2020 11:46

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1524637)
Was machste wenn derjenige kein Smartphone besitzt?
Darf der dann nicht weiterreisen???



Wers glaubt und mach nur.

Da muss ich dir ausnahmsweise einmal zustimmen, Herr Körbel.

Körbel 14.04.2020 11:46

Zitat:

Zitat von dasgehtschneller (Beitrag 1524654)

Vor allem in Ländern mit komplettem Lockdown frage ich mich da auch ein Stück weit woher die Neuinfektionen 5 Wochen nach Lockdown noch kommen.

Kompletten lockdown gibts in Spanien erst seit 2 Wochen und der wurde wieder etwas gelockert, d.h. einige Leute dürfen unter strengen Auflagen wieder arbeiten.
Baugewerbe, Baumaterial-Handel etc.

Die Infektionen gehen zurück, aber nicht wie gewünscht.
Liegt wohl auch daran, das sich bei manchen die Symptome erst nach 3 oder sogar 4 Wochen erst zeigen.

Hier in unserer Gegend ist nicht ein Fall.
Im 28 km entfernten Elche sind mit einer kleineren Nachbarstadt so um die 120 Fälle und das auf gute 180000 Einwohner.

Trotzdem bleiben die strengen Ausgangssperren bestehen.
Die Polizei arbeitet sogar mit Drohnen um einzelne Wanderer in Waldgebieten zu erfassen und zu sanktionieren.

Wenn man dann im Vergleich sieht was an Wochenmärkten so abgeht, dann ist das ein gewaltiger Unterschied.

In unsere Markthalle werden max. 20 Käufer reingelssen, alle mit Schutz plus Handschuhe und da weiss man warum solche Massnahmen dann doch ziehen.

Dauert halt.

Ich rechne in Deutschland mit einem weiteren Anstieg 14 Tage nach Ostern.
Wenn die Zahlen der Richtigkeit entsprechen.

Flow 14.04.2020 11:51

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1524667)
Das ist keine Studie, sondern nur ein Statement. Was diesen Punkt betrifft, bin ich hin und her gerissen. Ich bin der Meinung, dass die derzeitigen Restriktionen ausreichen.

Offensichtlich wirkt "das allgemeine Verhalten" der letzten Wochen ausreichend effektiv epidemieeindämmend. Woran genau das nun auch immer liegt.
Zitat:

Ich glaube, dass das aktuell eine SEHR schwere Entscheidungsfindung ist. Ich bin froh, dass ich nicht entscheiden muss.
Absolut.
Auch wenn es gerade "prima" läuft, Fehler darf man sich nicht erlauben, aufgrund der wohl weiterhin bestehenden "Explosionsgefahr".
Hinzu kommt die schwierige und ebenso wichtige Aufgabe der erfolgreichen Kommunikation mit der Bevölkerung. Unterschiedliche Schichten (Bildung, kognitive Fähigkeiten, Motivation ...) müssen gleichzeitig auf unterschiedliche Weise angesprochen werden, ohne dabei wohl direkt adressiert werden zu können.

dr_big 14.04.2020 11:51

Auch wenn ich mich wiederhole, die App kann nicht von allen genutzt werden und ist nur freiwillig. Damit wird sie einfach nichts bringen. Behördliche Kontrollen über die Nutzung oder Daten wären nur mit richterlichem Durchungsbeschluss möglich, ist also auch unmöglich.

Selbst wenn ich jetzt diese hochgelobte App hätte und einmal quer durch den Bahnhof laufe, dann zeigt mir das Ding an, dass ein Positiver in der Nähe war. Was mache ich jetzt mit der Information? Es können ja noch nichteinmal die Erkrankten getestet werden, was bringt es mir also zu wissen, dass da ein Positiver in meiner Nähe war?

Das einzig sinnvolle aus meiner Sicht heisst:
1. Allen Personen mit Verdachtsfall einen Test anzubieten
2. Allen Personen einen Antikörpertest anzubieten

abc1971 14.04.2020 12:04

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1524682)
Kompletten lockdown gibts in Spanien erst seit 2 Wochen und der wurde wieder etwas gelockert, d.h. einige Leute dürfen unter strengen Auflagen wieder arbeiten.
Baugewerbe, Baumaterial-Handel etc.

Die Infektionen gehen zurück, aber nicht wie gewünscht.
Liegt wohl auch daran, das sich bei manchen die Symptome erst nach 3 oder sogar 4 Wochen erst zeigen.

Hier in unserer Gegend ist nicht ein Fall.
Im 28 km entfernten Elche sind mit einer kleineren Nachbarstadt so um die 120 Fälle und das auf gute 180000 Einwohner.

Trotzdem bleiben die strengen Ausgangssperren bestehen.
Die Polizei arbeitet sogar mit Drohnen um einzelne Wanderer in Waldgebieten zu erfassen und zu sanktionieren.

Wenn man dann im Vergleich sieht was an Wochenmärkten so abgeht, dann ist das ein gewaltiger Unterschied.

In unsere Markthalle werden max. 20 Käufer reingelssen, alle mit Schutz plus Handschuhe und da weiss man warum solche Massnahmen dann doch ziehen.

Dauert halt.

Ich rechne in Deutschland mit einem weiteren Anstieg 14 Tage nach Ostern.
Wenn die Zahlen der Richtigkeit entsprechen.

Da rechne ich auch ganz stark mit. Nachdem ich über Ostren leider feststellen konnte, dass doch einige ihre Familenfeiern, nach altem Osterbrauch, durchgezogen haben.

TobiBi 14.04.2020 12:07

Meine Frau hat über Ostern gearbeitet (Krankenschwester). Das Personal der Intensiv- und Coronastation bekommt jetzt gratis Essen in der Kantine.

Die Preise für das übrige Personal wurden angehoben……

Aber immerhin klatschen ja alle Leute auf den Balkonen.

LidlRacer 14.04.2020 12:08

Zitat:

Zitat von abc1971 (Beitrag 1524677)
Der Kommentar aus der FAZ, hinsichtlich der Leopoldina-Empfehlung, spricht mir aus der Seele:
https://www.spiegel.de/politik/deuts...6-c417f3a16d4c

(Ich habe die Presseschau des Spiegel verlinkt, da ich den Artikel auf der FAZ Webseite nicht gefunden habe).

Auch nach meiner unmaßgeblichen Meinung war das Ergebnis dieser Empfehlung überschätzt, ist eigentlich nutzlos, da alles andere als studienbasiert undd dazu noch von den falschen Experten formuleirt. Mich stört schon immer, dass ein bestimmter Grad von akademischer Bildung manchmal dazu führt, sich in dem Glauben zu fühlen, zu allen Themen des Weltgeschehens auskunftsfähig zu sein. Ich hoffe nicht, das es so ist, wie die Kanzlerin gesagt hat und die morgigen Entscheidungen orientieren sich genau an diesem Dokument.

Hier ist der Original-Kommentar:
https://www.faz.net/aktuell/feuillet...-16723553.html

Ich halte ihn nicht für ganz fair, da nur einige absurd erscheinende Fachgebiete der Beteiligten ("Theologen, Werkstofftechnikern, Katalyseforschern und Sozialhistorikern") genannt werden, um den falschen Eindruck zu erwecken, dass keiner der Autoren und Mitwirkenden irgendeine relevante Kompetenz besäße.

Ich muss aber gestehen, dass ich das Leopoldina-Schreiben noch nicht annähernd vollständig gelesen habe.

Bockwuchst 14.04.2020 12:09

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524674)
In Zukunft versuche das im Radio Gehörte zu belegen. :Huhu:

Was mir aufstößt ist Maaß für einen ernsthaften Politiker gehalten zu haben, der von sich selbst sagt, dass er Politiker geworden ist, damit sich Auschwitz usw. nicht wiederhole. Das nicht jede*r ein Händi hat oder nutzt oder mitnimmt hatte ich ihm deswegen nicht angekreidet. Ich hätte allerdings erwartet, dass Herrn Maaß die Grundrechte etwas mehr am Herzen liegen. Und nun kommt Dank Dir die Info zu Tage, dass diese App auch noch "Schrott ist", also nicht funktioniert. ... :Nee:

Du hast nicht verstanden, wie diese App funktionieren soll und provozierst nur rum. Spar dir das doch.

dr_big 14.04.2020 12:11

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1524682)
Kompletten lockdown gibts in Spanien erst seit 2 Wochen und der wurde wieder etwas gelockert, d.h. einige Leute dürfen unter strengen Auflagen wieder arbeiten.
Baugewerbe, Baumaterial-Handel etc.
....

Ich kenne aber auch Leute die in den letzten 2 Wochen in der spanischen Industrie gearbeitet haben. Die Interpretation der systemrelevanten Industriebetriebe wurde zum Teil sehr großzügig vorgenommen.

Bockwuchst 14.04.2020 12:14

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1524684)
Auch wenn ich mich wiederhole, die App kann nicht von allen genutzt werden und ist nur freiwillig. Damit wird sie einfach nichts bringen. Behördliche Kontrollen über die Nutzung oder Daten wären nur mit richterlichem Durchungsbeschluss möglich, ist also auch unmöglich.

Selbst wenn ich jetzt diese hochgelobte App hätte und einmal quer durch den Bahnhof laufe, dann zeigt mir das Ding an, dass ein Positiver in der Nähe war. Was mache ich jetzt mit der Information? Es können ja noch nichteinmal die Erkrankten getestet werden, was bringt es mir also zu wissen, dass da ein Positiver in meiner Nähe war?

Das einzig sinnvolle aus meiner Sicht heisst:
1. Allen Personen mit Verdachtsfall einen Test anzubieten
2. Allen Personen einen Antikörpertest anzubieten

Auch die Dauer der Exposition soll berücksichtigt werden. Nur weil man mal auf der selben STraßenseite gelaufen ist, wird man sich nicht 14 Tage in Quarantäne begebn müssen.

lbu1979 14.04.2020 12:16

Zitat:

Zitat von abc1971 (Beitrag 1524677)
Der Kommentar aus der FAZ, hinsichtlich der Leopoldina-Empfehlung, spricht mir aus der Seele:
https://www.spiegel.de/politik/deuts...6-c417f3a16d4c

(Ich habe die Presseschau des Spiegel verlinkt, da ich den Artikel auf der FAZ Webseite nicht gefunden habe).

Auch nach meiner unmaßgeblichen Meinung war das Ergebnis dieser Empfehlung überschätzt, ist eigentlich nutzlos, da alles andere als studienbasiert undd dazu noch von den falschen Experten formuleirt. Mich stört schon immer, dass ein bestimmter Grad von akademischer Bildung manchmal dazu führt, sich in dem Glauben zu fühlen, zu allen Themen des Weltgeschehens auskunftsfähig zu sein. Ich hoffe nicht, das es so ist, wie die Kanzlerin gesagt hat und die morgigen Entscheidungen orientieren sich genau an diesem Dokument.

Warum das Schreiben nicht positiv sehen, ja vieles hat man schon woanders gehört/gelesen und ja, es werden keine ganz klaren Aussagen gemacht, bezüglich Zeitpunkten und KPIs.
Aber es zeigt, das ein extrem komplexes Thema, verständlich zusammengefasst und mit Empfehlungen versehen wurde, welche eine gute Basis sind.
Ich glaube, man muss immer betrachten, in welcher Lage wir uns befinden (ich weiß, viele hier sagen, das hätte man alles wissen müssen und besser planen können), keiner hatte praktische Erfahrungen bis jetzt, viele Politiker agieren populistisch. Das ist für mich ein Hoffnugnsschimmer für ein strukturiertes vorgehen. Ein Kommentar wie aus der FAZ empfinde ich als schwach und absolut unwürdig für eine, nach eigenen Maßstäben, seriöse Zeitung.

JeLü 14.04.2020 12:43

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1524694)
Hier ist der Original-Kommentar:
https://www.faz.net/aktuell/feuillet...-16723553.html

Ich halte ihn nicht für ganz fair, da nur einige absurd erscheinende Fachgebiete der Beteiligten ("Theologen, Werkstofftechnikern, Katalyseforschern und Sozialhistorikern") genannt werden, um den falschen Eindruck zu erwecken, dass keiner der Autoren und Mitwirkenden irgendeine relevante Kompetenz besäße.

Ich muss aber gestehen, dass ich das Leopoldina-Schreiben noch nicht annähernd vollständig gelesen habe.

Wie kommst du darauf, dass implikiert würde, dass keiner der Autoren irgendeine relevante Kompetenz besäße? Alternative Lesarten sind: Einige der Beteiligten würden keine solche Kompetenz besitzen; Zu viele der Beteiligten würden keine solche Kompetenz besitzen.

Man kann meinen, dass Kaube sonst "unter anderem von" oder "vor allem von" schreiben würde. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, warum Kaube darauf verzichtet: Er könnte aus stilistischen Gründen die stärkere Formulierung gewählt haben. Er könnte der Auffassung sein, dass die meisten FAZ-Leser schon wissen würden, dass auch einige Ökonomen unterschrieben haben. Er will sich nicht genau festlegen, was für ihn eine relevante Kompetenz wäre, sondern nur klare Fälle von ersichtlicher Nicht-Kompetenz aufzeigen.

Hafu 14.04.2020 12:45

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1524684)
Auch wenn ich mich wiederhole, die App kann nicht von allen genutzt werden und ist nur freiwillig. Damit wird sie einfach nichts bringen. Behördliche Kontrollen über die Nutzung oder Daten wären nur mit richterlichem Durchungsbeschluss möglich, ist also auch unmöglich.

Selbst wenn ich jetzt diese hochgelobte App hätte und einmal quer durch den Bahnhof laufe, dann zeigt mir das Ding an, dass ein Positiver in der Nähe war. Was mache ich jetzt mit der Information? Es können ja noch nichteinmal die Erkrankten getestet werden, was bringt es mir also zu wissen, dass da ein Positiver in meiner Nähe war?
...

Warum schreibst du über eine App, über die du dich offensichtlich noch nicht informiert hast und die es bis jetzt noch nicht gibt, so dass sich niemand aktuell ein seriöses Urteil erlauben kann?

Ich hatte dir einen 30-minütigen Podcast verlinkt, der zumindest in groben Zügen umreißt, was das geplante Anforderungsprofil einer solchen App ist.

Wenn Nutzer der App mehr Freiheiten im Alltag erhalten (mehr Reisefreiheit, Erlaubnis Restaurants und Cafes zu nutzen usw.), als App-Verweigerer, wird das die Nutzungsquote logischerweise auch bei grundsätzlicher Freiwilligkeit mit Sicherheit stark erhöhen.

Trimichi 14.04.2020 12:48

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1524697)
Auch die Dauer der Exposition soll berücksichtigt werden. Nur weil man mal auf der selben STraßenseite gelaufen ist, wird man sich nicht 14 Tage in Quarantäne begebn müssen.

Das kannst Du garantieren?

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1524695)
Du hast nicht verstanden, wie diese App funktionieren soll und provozierst nur rum. Spar dir das doch.


"Ein Staat, der alle verdächtigt, ist selbst verdächtig."
Burkhard Hirsch deutscher Politiker, MdB, Jurist und Bürgerrechtler

Vita:
Er war der Sohn des Landgerichtsdirektors Alfred Hirsch. Nach dem Abitur 1948 in Halle (Saale) absolvierte Hirsch ein Studium der Rechtswissenschaft in Marburg, welches er 1954 mit dem ersten und 1959 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Von 1960 bis 1967 war er bei der Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie tätig. 1961 promovierte er in Rechtswissenschaft. Ab 1964 war er als Rechtsanwalt in Düsseldorf zugelassen. Von 1967 bis 1971 war er Justitiar bei der Walzstahlkontor West GmbH in Duisburg-Rheinhausen und von 1973 bis 1975 Direktor bei der Mannesmann AG in Düsseldorf.


https://de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_Hirsch

dr_big 14.04.2020 12:53

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1524717)
...

Wenn Nutzer der App mehr Freiheiten im Alltag erhalten (mehr Reisefreiheit, Erlaubnis Restaurants und Cafes zu nutzen usw.), als App-Verweigerer, wird das die Nutzungsquote logischerweise auch bei grundsätzlicher Freiwilligkeit mit Sicherheit stark erhöhen.

Auf welcher mit dem Grundgesetz vereinbarer gesetzlichen Basis soll das erfolgen?

Bockwuchst 14.04.2020 13:08

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524718)
Das kannst Du garantieren?

Nein, wie sollte ich? Du aber behauptest alle möglichen fürchterlichen Dinge ohne einen konkreten Anhaltspunkt zu haben und ohne dich ausführlicher informiert zu haben.

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1524718)
"Ein Staat, der alle verdächtigt, ist selbst verdächtig."
Burkhard Hirsch deutscher Politiker, MdB, Jurist und Bürgerrechtler

Vita:
Er war der Sohn des Landgerichtsdirektors Alfred Hirsch. Nach dem Abitur 1948 in Halle (Saale) absolvierte Hirsch ein Studium der Rechtswissenschaft in Marburg, welches er 1954 mit dem ersten und 1959 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Von 1960 bis 1967 war er bei der Wirtschaftsvereinigung Eisen- und Stahlindustrie tätig. 1961 promovierte er in Rechtswissenschaft. Ab 1964 war er als Rechtsanwalt in Düsseldorf zugelassen. Von 1967 bis 1971 war er Justitiar bei der Walzstahlkontor West GmbH in Duisburg-Rheinhausen und von 1973 bis 1975 Direktor bei der Mannesmann AG in Düsseldorf.


https://de.wikipedia.org/wiki/Burkhard_Hirsch

Schönes Zitat. 100% Zustimmung.

abc1971 14.04.2020 13:16

Zitat:

Zitat von lbu1979 (Beitrag 1524698)
Warum das Schreiben nicht positiv sehen, ja vieles hat man schon woanders gehört/gelesen und ja, es werden keine ganz klaren Aussagen gemacht, bezüglich Zeitpunkten und KPIs.
Aber es zeigt, das ein extrem komplexes Thema, verständlich zusammengefasst und mit Empfehlungen versehen wurde, welche eine gute Basis sind.
Ich glaube, man muss immer betrachten, in welcher Lage wir uns befinden (ich weiß, viele hier sagen, das hätte man alles wissen müssen und besser planen können), keiner hatte praktische Erfahrungen bis jetzt, viele Politiker agieren populistisch. Das ist für mich ein Hoffnugnsschimmer für ein strukturiertes vorgehen. Ein Kommentar wie aus der FAZ empfinde ich als schwach und absolut unwürdig für eine, nach eigenen Maßstäben, seriöse Zeitung.


Sehe ich ganz anders.
Solche Entscheidungen sollten aus meiner Sicht faktenbasiert sein. Die Leopoldina-Empfehlung liefert hierzu, aus meiner Sicht, keinen Beitrag und ich habe die Befürchtung, dass diese auf Grund der sakrosanten Stellung der Verfasser, leider eben nicht kritisch hinterfragt wird. Die FAZ macht dies. Die ist journalistische Pflicht.

DocTom 14.04.2020 13:19

Zitat:

Zitat von abc1971 (Beitrag 1524723)
Sehe ich ganz anders.
Solche Entscheidungen sollten aus meiner Sicht faktenbasiert sein...

Sagt auch Herr Fleischhauer in seiner focus Kolumne zu den Corona Zahlen und politischen Entscheidungen!
:cool:

keko# 14.04.2020 13:21

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1524605)
Es steht dir später ja frei, GPS und Bluetooth wieder auszuschalten.
Du darfst dein Handy sogar daheim lassen.

Es geht möglicherweise darum, dass dieser Fall als Einfallstor genutzt wird und es langfristig Standard wird, dass du in verschiedenen Bereichen getrackt wirst.

deirflu 14.04.2020 13:34

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1524727)
Es geht möglicherweise darum, dass dieser Fall als Einfallstor genutzt wird und es langfristig Standard wird, dass du in verschiedenen Bereichen getrackt wirst.

Zum Thema App kann ich eigentlich nur sagen dass viele liebgewordene Apps die wir so im Alltag nutzen viel schlimmer sind was Datenschutz angeht, bei denen vermutet aber niemand eine Staatliche Verschwörung.

Facebook, Whatsapp usw haben alle Zugriff auf Ortsdaten, Kamera, Mikrofon usw. könnten also problemlos auch zu Spionage genutzt werden und das mit Erlaubnis der Nutzer weil keiner liest was er da so bestätigt beim Installieren.

Wer da jetzt angst um seine Privatsphäre hat sollte alles andere auch nicht nutzen oder einsehen das es ein Sinnvolle App ist die uns helfen wird ein Stück Normalität zu gewinnen.

Die Österreichische Regierung hat sich schon ganz klar gegen eine Pflicht ausgesprochen, auch eine Bevorteilung von Usern der App ist nicht vorgesehen zumal diese Rechtlich nicht haltbar wäre, Schlagwort Grundrechte.

Ich sehe die App eher als zusätzlichen persönlicher Schutz, auch wenn die jetzige Version noch so ihre Probleme hat. Wenn das ganze vorbei ist werde ich sie wieder löschen.


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