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Trimichi 31.07.2020 16:30

Zitat:

Zitat von Itchybod (Beitrag 1544997)
Vielleicht nehme ich sogar nocht "schock Horror" eine Plastiktüte, um den Garmin nach Hause zu tragen.

Was für die Qaulitöt von Garmin spricht? Könnte ja regnen und Dein Garmin wird nass. Oder wie ist das gemeint?:bussi:


Plastiktüten vermeide ich wo es nur geht und benutze eine FAIRTRADE-Tüte der Firma LIDL. Sofern sie nicht in der Waschmaschine ist.

Ernsthaft, bitte entsorge deinen Hundkot via Plastiktüte in einem MIKA-Abfalleimer. Keine öffentlichen Mülleinmer bnutzen, also z.B. die vergitterten. Diese roten Mülltüten mit all den Garmins drin, schaut voll krass arg aus in einer grünen Auenlandschaft. ... :cool:

Grüße,
MunA

ironmansub10h 31.07.2020 16:55

Zitat:

Zitat von Itchybod (Beitrag 1544997)
Ich versuche auch gerade weniger zu bestellen. Wenn ich was online kaufe, versuche ich weniger bei Amazon zu kaufen. Aber es ist halt so bequem.
Ich finde es auch nicht ok, dass Amazon wohl praktisch keine Steuern zahlt. Es gibt sicher genur Gründe nicht bei Amazon zu kaufen.
Aber was Tranport und Verpackung angeht, weiß ich halt nicht.
Sagen wir ich kaufe mir einen neuen Garmin. Dafür muss ich das Auto anwerfen oder mit dem ÖPNV 10-20 km fahren. Wenn ich Pech habe, hat das erste Geschäft den gar nicht vorrätig……. Der Garmin musste vorher auch zu dem Händler gefahren werden und verpackt is er auch. Vielleicht nehme ich sogar nocht "schock Horror" eine Plastiktüte, um den Garmin nach Hause zu tragen.
Ist es da nicht effizienter, das Teil online zu ordern? Die Post muss eh täglich durch die Siedlung gurken. Gut es wird dann blöd, wenn DHL, Hermes, DPD und UPS auch noch die gleich Tour machen müssen.
So einfach scheint mit die Sache halt dann doch nicht zu sein.

Eben, die Argumente mit dem Transport ist mühsam, die Artikel werden eben auch ZUM Händler gekarrt. Ich kaufe viel online, eben aus 2 Gründen. Die Servicewüste mit genervten Einzelhändlern, überteuerte Ware, wenig bis kaum Service wenn dann mal was defekt ist, muss ich die Teile auch versenden. Und generell kann ich vom Klatschen von den Balkonen der Leute nicht leben. Meine Lebensmittel kaufe ich vor Ort, Fleisch nur beim Metzger, Bauern und sonst schau ich das ich mein Autostehen lasse und alles zu Fuss und Rad erledige. Das gleichts denke ich gut aus. Und wer Steuern zahlt und wer nicht, das kann ich eh nicht beeinflussen.

mamoarmin 31.07.2020 17:26

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1543945)
https://www.faz.net/aktuell/rhein-ma...-16873510.html

Interessante Initiative, die aber wie immer kein Gehör finden wird, weil Familien keine Lobby in Deutschland haben. Spannend vor allem die Aussage, dass man nicht mehr hinnehmen will, dass Schulen, KiTas und co. Kinder direkt mit einem Schnupfen nach Hause schicken.

Das ist etwas, was ich in vielen Aspekten und Hygienekonzepten als übertrieben ansehe. Da niest man einmal und hustet, weil man sich verschluckt hat und die Leute drehen total durch. An manchen Stellen finden Temperaturscans statt und man wird mit 37°C abgewiesen. Hallo? 37°C ist eine ganz normale Körpertemperatur (wird von der WHO auch so angegeben), die durch verschiedene Umstände zustande kommen kann.

Vorsicht gut und schön, aber wir haben es hier mit einer absoluten Paranoia zu tun, und an der Stelle massiv zu Lasten der Familien.

Aber wenn einer früher krank zur Arbeit kam, hat der Chef denjenigen auch nicht heimgeschickt, sondern zum Teil noch gelobt "Super, dass sie trotzdem zur Arbeit kommen!" wo ist da denn die Paranoia?

Diesen Tenor darf sich meine Frau auch sehr häufig anhören. seit leitet eine Kita mit 90 % Migrationshintergrund. Da ist wenig Verständnis vorhanden, sprachlich, kulturell und Bildungsstand.
Nur kurz, die Betreiber der Kitas müssen nunmal sehr vorsichtig mit der minimal vorhandenen Personaldecke umgehen, die schon eng gestrickt ist, wenn normales Tagesgeschäft läuft.
Aufgrund der Quarantäneregelungen führt eine einzige eingeschleppte Coronapositivmeldung dann zur kompletten Kitaschliessung. Will keiner hören, wird aber so sein. Nach den Ferien wird normaler Betrieb verlangt, sprich, normaler Alltag, keine Gruppentrennungen mehr und auch die Mitarbeiter werden wieder miteinander kontakten, da es anders nicht geht. Also ist es sinnvoll hier minimalstes Risiko zu fahren, dazu gehört auch, dass nach den Ferien jeder in Quarantäne muss, der aus einem Risikogebiet kommt und-oder einen Test hat....Die Regelung, das ab gewisser Körpertemperatur und oder Krankheitsanzeichen das Kind wieder nach Hause muss, halte ich für notwendig, um möglichst lange allen einen Kita öffnen zu können. Klar, normalerweise werden Kinder mit 40 Grad Fieber, Läusen, Durchfall, Armbruch, Gehirnerschütterung trotzdem in der Kita abgegeben. Das ist normale Härte und kommt nahezu täglich vor. Das Zusammenspiel komplette Öffnung plus Ferienrückkehrer plus alulhutträger wird sicherlich sehr schnell zum Gau führen, wartet mal ab.
Übrigens spricht keiner davon, die Kitaangestellten besonders zu schützen oder zu testen, kein Wort.

Trimichi 31.07.2020 17:31

Ist eigentlich was schon wegen des neuen Infektionsherds in Ramstein durch die Presse gegeistert?

Grüße,
MunA

Körbel 31.07.2020 17:36

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 154502)
Klar, normalerweise werden Kinder mit 40 Grad Fieber, Läusen, Durchfall, Armbruch, Gehirnerschütterung trotzdem in der Kita abgegeben. Das ist normale Härte und kommt nahezu täglich vor.

Nicht dein Ernst?
Was für Rabeneltern!!!
Warum setzt man dann Kinder in die Welt???

Hafu 31.07.2020 17:57

Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1545026)
...
Aufgrund der Quarantäneregelungen führt eine einzige eingeschleppte Coronapositivmeldung dann zur kompletten Kitaschliessung. Will keiner hören, wird aber so sein. ...

Ich weiß, dass das in manchen Bundeslländern so läuft, aber das ist kompletter Schwachsinn und gehört schnellstens abgestellt. Nach einem positiven Sars-CoV-2-Fall (und auch nicht nach zwei oder drei positiven Fällen) braucht man keine Kita oder Schule schließen. Und man muss auch nicht die Kontaktpersonen des positiv Getesteten pauschal 14 Tage in Quarantäne schicken, wie es zur Zeit auch noch praktiziert wird.
Das sind wissenschaftlich überholte Verhaltensweisen aus dem Anfang der Epidemie, als die Testkapazität noch begrenzt war.

Krankenhäuser werden auch nicht geschlossen nach ein oder zwei positiven Fällen (auch nicht wenn die Fälle das Personal betreffen).

Der PCR-Test ist derart empfindlich, so dass er schon bei geringer Viruslast positiv wird, also bevor der Betroffene selbst schon infektiös ist. Daher ist es ausreichend enge Kontaktpersonen einer SARS-CoV-2-positiven Person engmaschig innerhalb der mutmaßlichen Infektionszeit abzustreichen. Solange der Test negativ ist, darf der Betreffende weiter arbeiten. Erst wenn der Test positiv werden sollte, ist eine Quarantäne indiziert. Und diese Quarantäne müsste auch nicht, wie bislang noch vom RKI empfohlen 14 Tage dauern, da man nur maximal 5 Tage ab dem positiven Test infektiös ist, sondern es würden 7 Tage Quarantäne bei symptomfreien Verlauf genügen.


Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1545026)
...
Nach den Ferien wird normaler Betrieb verlangt, sprich, normaler Alltag, keine Gruppentrennungen mehr und auch die Mitarbeiter werden wieder miteinander kontakten, da es anders nicht geht.

Die Mitarbeiter sollten Abstand zueinander halten und konsequent Mundschutz tragen. Das geht. und wenn deine Frau die Kita leitet, hat sie es auch in der Hand, auf Durchhalten des Hygienekonzepts zu bestehen. Wir haben während der ganzen Pandemie mit voller Belegschaft durchgearbeitet und der Mundschutz wird bei uns auch in jeder Dienstbesprechung getragen, auch von jeder Reinigungskraft oder vom Servicepersonal.


Zitat:

Zitat von mamoarmin (Beitrag 1545026)
... Das Zusammenspiel komplette Öffnung plus Ferienrückkehrer plus alulhutträger wird sicherlich sehr schnell zum Gau führen, wartet mal ab.
Übrigens spricht keiner davon, die Kitaangestellten besonders zu schützen oder zu testen, kein Wort.

Ich erwarte keinen Super-Gau durch die Kita-Öffnungen und die Wiedereröffnung der Schulen (meine Frau ist Grundschullehrerin und somit auch betroffen). Kinder bis etwa zum Alter von 10 tragen sehr wenig zum Infektionsgeschehen bei. Bei weiterführenden Schulen wird die Problematik aber größer.
Das größere Problem für Kitas und Grundschulen sehe ich im Kontakt der Erzieherinnen und der Lehrer untereinander, aber das ist letztendlich dasselbe Problem, das auch in vielen Betrieben und Büros und sonstigen Arbeitsplätzen besteht. Man braucht ein anhaltendes Risikobewusstsein aller Menschen, dass das Problem der Pandemie nur lokal eingegrenzt aber noch nicht gelöst ist und dass man weiterhin die nötige awareness braucht, um durch das eigene Verhalten nicht selbst zum Teil des Problems zu werden.

Karhu 31.07.2020 19:51

Heute früh 05.30 ARAL Tankstelle: die Hälfte der Kunden hatte keine Maske auf, die Hälfte der Masken Träger nur halbherzig. Werde jetzt wieder immer meine FFP3 Doppelfilter Halbmaske aufsetzen. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Das schlimme ist - wir werden alle Suppe auslöffeln müssen als Schicksalsgemeinschaft.
Dass die Krankenkassen Beiträge explodieren werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Auch die Mehrwertsteuer wird in 2 - 3 Jahren auf 24 - 25 % steigen - so meine Vermutung. Heia Safari in den Abgrund :-)

Triasven 31.07.2020 20:31

Zitat:

Zitat von Karhu (Beitrag 1545041)
Heute früh 05.30 ARAL Tankstelle: die Hälfte der Kunden hatte keine Maske auf, die Hälfte der Masken Träger nur halbherzig. Werde jetzt wieder immer meine FFP3 Doppelfilter Halbmaske aufsetzen. Gegen Dummheit ist kein Kraut gewachsen. Das schlimme ist - wir werden alle Suppe auslöffeln müssen als Schicksalsgemeinschaft.
Dass die Krankenkassen Beiträge explodieren werden, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Auch die Mehrwertsteuer wird in 2 - 3 Jahren auf 24 - 25 % steigen - so meine Vermutung. Heia Safari in den Abgrund :-)

An Corona erkrankte Menschen sind genau das. Menschen, die eine Krankheit haben. Sie sind keine stigmatisierten Schwerverbrecher, die Schuld am Untergang der Welt oder an kostenexplodierenden Krankenkassenbeiträgen sind.

Darüber hinaus ist das weltweit erklärte Ziel der Pandemiebekämpfung nicht die Ausrottung des Virus, sondern das Vermeiden von überlasteten Gesundheitssystemen bis es Impfstoffe oder zumindest Heilbehandlungen gibt. Corona krank sein ist also per se und höchststaatlich geduldet.

Sollte man sich immer vor Augen halten, wenn man mit dem Finger auf andere zeigt.

Und noch eines sollte man immer im Hinterkopf haben: zum „Schuldigen“ wird man schneller als einem lieb ist.

Die bösen Urlauber, die jetzt zurückkommen und vor 3 Monaten noch mit dem Finger auf die „#Wirbleibenzuhause Ignorierer und dafür anstatt lieber in der Gruppe joggen Geher“ gezeigt hatten, können ein Lied davon singen.

Tönnies, Maskenverweiger, jugendliche Partygänger, CoronaApp Verweigerer... es sind nicht mehr viele Gruppen da, die als Sündenböcke herhalten müssen. Eh’ man sich‘s versieht, steht man auf der falschen Seite.
Nur die BLM Demonstranten und ClanHochzeitsfeierer können machen was sie wollen. Alle anderen sollten immer achtsam sein.


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