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schnodo 05.12.2018 11:11

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423586)
Das liest sich, als würdest du ziemlich viel an deinem Armzug und am Takt ändern. Was bleibt denn übrig vom bisherigen schnodolischen Armzug ?

Idealerweise möglichst wenig. Allerdings ist der schnodolische Armzug robust gegen Änderungen, deswegen muss man sich um den vermutlich nur wenig Sorgen machen. :Cheese:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423586)
Vom Takt wahrscheinlich wenig. Amsterdam macht die Bewegung ja eher eckiger.

Das stimmt, allerdings ist "Amsterdam" ja nicht das Endprodukt, sondern nur eine Eselsbrücke für diejenigen, die einen zu monotonen, gleichförmigen Zug haben. Die Bewegung soll im Amsterdam-Takt beschleunigt werden, aber ohne dass man Pausen für die Silben setzt oder den Druck treppenstufenartig erhöht. Fließende Übergänge der verschiedenen Phasen sind das Ziel.

Auch meine aktuelle Überei erinnert wohl eher an Kraftwerks Mensch-Maschine als an einen Schwimmer. Ich bilde mir aber ein, dass ich, wenn ich die Komponenten einzeln beherrsche, das Abgehackte herausfiltern und die Teile zu einem flüssigen Zug zusammensetzen kann.


Bildinhalt: Kraftwerk-Cover

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423586)
Meine letzte Übungseinheit war mies. Es klappte eigentlich nichts, obwohl ich beim vorletzten sehr guten Training ansetzte.
Heute starte ich einen neuen Versuch. :)

"Mies" ist eigentlich gut, weil "normal" sich beim nächsten Schwimmen wieder super anfühlt. :Lachen2:
Ich drücke die Daumen!

FlyLive 05.12.2018 14:12

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1423614)
Idealerweise möglichst wenig. Allerdings ist der schnodolische Armzug robust gegen Änderungen, deswegen muss man sich um den vermutlich nur wenig Sorgen machen. :Cheese:



.................................


"Mies" ist eigentlich gut, weil "normal" sich beim nächsten Schwimmen wieder super anfühlt. :Lachen2:
Ich drücke die Daumen!

Da gebe ich Dir recht. Es ist schwer aus dem jahrelangen Rhythmus auszubrechen und ein neues Muster einzustudieren. Kleine Änderungen sind dabei fast schwieriger als große Änderungen. man ist einfach nah am alten Muster dran.


Heute ging es von "mies" zu "geht so".
Bei miesen letzten Training habe ich mir "Aua" im Nacken geholt. Da merke ich nun seit zwei Tagen.
Ich bin ziemlich sicher, das es vom "leicht nach vorne schauen" beim atmen kommt. Ich habe beschlossen, das "leicht nach vorne schauen" blöd ist und nicht weiter verfolgt wird. Die Kopfbewegung auf dem "M" behalte ich erstmal bei. Ich glaube, es verbessert die Wasserlage und ist besonders gut, wenn man es schafft, nach dem "M" die Kopfdrehung einzuleiten. Ich werde wieder zur Seite schauen und den Blick unter Wasser wieder eher senkrecht zum Grund richten......"Aua" :Cheese:

Ansonsten bin ich ein konditionelles Wrack. 100m gehen flott ganz gut - bei 400m wird es schon frustrierend. Kommt natürlich auch vom guten fülligen Zustand meines Körpers. Das muss sich ändern ! Ich neige dazu, mein nächstjähriges Projekt "Zuckerfrei" zu gestalten. Mal sehen...

schnodo 05.12.2018 15:44

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423642)
Bei miesen letzten Training habe ich mir "Aua" im Nacken geholt. Da merke ich nun seit zwei Tagen.

Das ist gar nicht schön! Gute Besserung! :Blumen:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423642)
Ich habe beschlossen, das "leicht nach vorne schauen" blöd ist und nicht weiter verfolgt wird.

Ich bin auch kein Fan davon. Bei mir führt das immer dazu, dass ich den Kopf in den Nacken lege, was auch für mich nicht gesund ist. Ich habe beschlossen, dass ich fürs Erste dabei bleibe, nach unten zu schauen aber dabei versuche, meinen Kopf nicht unter Wasser zu drücken.

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423642)
Kommt natürlich auch vom guten fülligen Zustand meines Körpers. Das muss sich ändern ! Ich neige dazu, mein nächstjähriges Projekt "Zuckerfrei" zu gestalten. Mal sehen...

"Fülliger Zustand" ist bei mir nur der Vorname. Ich bin ein schlimm fettes Schwein und kriege die Hose kaum noch zu. Die Feiertage muss ich irgendwie überstehen, ohne durch radikale Abstinenz alle zu beleidigen, aber dann ist Schluss und aus einem schnodo wird ein geschmeidiger Leopard geformt. :Cheese:

-----

Heute habe ich schon wieder fast ausschließlich den Armzug geübt. Meine roboterhaften Übungen tragen erste Früchte: Ich beginne den Druck des Wassers an der ganzen Arminnenseite gleichmäßig zu spüren, auf Oberarm, Unterarm und Hand. Es muss mal gelegentlich jemand draufschauen aber es fühlt sich, wenn es klappt, tatsächlich wie eine Art Paddel an. Auch die Beendigung des Zuges spüre ich nun besser auf Unterarm und Hand. So wie es bei ihm aussieht fühlt es sich an:


Bildinhalt: Der Arm als Paddel

Etwas anderes, dass mir angenehm auffällt, ist, dass mir viele Sachen unangenehm auffallen. :Cheese:
Zu deutsch: Unerwünschte Dinge, die ich vor kurzem noch komplett unbewusst getan habe, registriere ich immer öfter als Fehler. Ich merke mittlerweile ziemlich oft, dass ich die Todeskralle mache. Und ich nehme auch wahr, dass ich mit meinem linken Arm zu sehr nach unten statt nach hinten ziehe. Damit kann ich etwas anfangen. :)

FlyLive 05.12.2018 18:39

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1423669)
Das ist gar nicht schön! Gute Besserung! :Blumen:



Ich bin auch kein Fan davon. Bei mir führt das immer dazu, dass ich den Kopf in den Nacken lege, was auch für mich nicht gesund ist. Ich habe beschlossen, dass ich fürs Erste dabei bleibe, nach unten zu schauen aber dabei versuche, meinen Kopf nicht unter Wasser zu drücken.



"Fülliger Zustand" ist bei mir nur der Vorname. Ich bin ein schlimm fettes Schwein und kriege die Hose kaum noch zu. Die Feiertage muss ich irgendwie überstehen, ohne durch radikale Abstinenz alle zu beleidigen, aber dann ist Schluss und aus einem schnodo wird ein geschmeidiger Leopard geformt. :Cheese:

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Heute habe ich schon wieder fast ausschließlich den Armzug geübt. Meine roboterhaften Übungen tragen erste Früchte: Ich beginne den Druck des Wassers an der ganzen Arminnenseite gleichmäßig zu spüren, auf Oberarm, Unterarm und Hand. Es muss mal gelegentlich jemand draufschauen aber es fühlt sich, wenn es klappt, tatsächlich wie eine Art Paddel an. Auch die Beendigung des Zuges spüre ich nun besser auf Unterarm und Hand. So wie es bei ihm aussieht fühlt es sich an:



Etwas anderes, dass mir angenehm auffällt, ist, dass mir viele Sachen unangenehm auffallen.
Zu deutsch: Unerwünschte Dinge, die ich vor kurzem noch komplett unbewusst getan habe, registriere ich immer öfter als Fehler. Ich merke mittlerweile ziemlich oft, dass ich die Todeskralle mache. Und ich nehme auch wahr, dass ich mit meinem linken Arm zu sehr nach unten statt nach hinten ziehe. Damit kann ich etwas anfangen.

Danke....wird schon wieder. Wärme gefällt meinem Nacken. Die bekommt er nun auch.

Ich denke, mir geht es da genauso. Kopf in den Nacken legen, ist auch nichts für mich.

I love it - gut das ich Dich ab und zu treffe und die fabelhafte Geschichte vom geschmeidigen Leopard miterleben kann. Ich schätze, da wird es in den Bädern bald tolle Frauen wimmeln, die den Raubkaterich sehen möchten. Das gefällt auch meinen Augen ;)
Ich werde dann beim Bademeister nicht mehr nach Erlaubnis zum filmen fragen, sondern ob ich bei deinem Einlauf ins Bad die alte Rocky Hymne abspielen kann.
Man könnte ja die Weihnachtsband oben auf die Empore stellen :Cheese: .

..........................

Ich dachte, das Paddel hättest Du längst gefunden ! Mir klingt deine Wasserdruckgeschichte nach einem Erfolg. Viel Druck bedeutet auch viel Arbeit und rasche Ermüdung - willkommen in der Folterkammer :Cheese:

Ich bin gespannt, wie deine eintauchende Hand in Zukunft aussehen wird.


Übrigens: der Typ auf dem Foto schwimmt nullkommanull wie schnodo. Ich glaube nicht mal, das schnodo so schwimmen will !

schnodo 05.12.2018 19:07

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423693)
Ich dachte, das Paddel hättest Du längst gefunden !

Hätte ich das Paddel gefunden, dürfte es solche Bilder nicht geben, wo der Ellenbogen einen halben Meter vorauseilt:


Bildinhalt: schnodo führt immer noch mit dem Ellbogen

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423693)
Ich bin gespannt, wie deine eintauchende Hand in Zukunft aussehen wird.

In ferner Zukunft bestimmt fantastisch, vemutlich aber nur so lange bis die Gicht sie dann wieder krümmt. :cool:

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1423693)
Übrigens: der Typ auf dem Foto schwimmt nullkommanull wie schnodo. Ich glaube nicht mal, das schnodo so schwimmen will !

Mit einem so gestreckten Arm mag ich selbstverständlich nicht schwimmen. Ich habe das Bild nur genommen weil ich auf die Schnelle kein besseres gefunden habe. Mir hat gefallen, wie stabil und sauber ausgerichtet die Fläche aussieht, die er mit seinem linken Arm gebildet hat, um sich vom Wasser abzustoßen. Wie ein Geodreieck.

Mirko 05.12.2018 20:54

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Da für dich als Foto- und Schwimm-Begeisterter. Musste gleich an dich denken als ob das Foto entdeckte. Ich finde das sieht cool aus!

schnodo 05.12.2018 21:02

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1423723)
Da für dich als Foto- und Schwimm-Begeisterter. Musste gleich an dich denken als ob das Foto entdeckte. Ich finde das sieht cool aus!

Ja, da hast Du Recht. Oberflächenspannung ist irre! Generell entstehen im Wasser interessante Bilder. :Lachen2:


Bildinhalt: Synchronschwimmen

Hier eine andere Perspektive. ;)

TiJoe 06.12.2018 05:48

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1423723)
Da für dich als Foto- und Schwimm-Begeisterter. Musste gleich an dich denken als ob das Foto entdeckte. Ich finde das sieht cool aus!

Das Foto sieht echt abgefahren aus! :Blumen:


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