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Hafu 06.06.2019 06:57

Zitat:

Zitat von Mirko (Beitrag 1456497)
Gute Einstellung!

Nur der Helm geht optisch gar nicht, mit dem Ding ist Hafu wahrscheinlich 1995 auf Hawaii angetreten. :Cheese:
Da muss echt mal was neues schickes her! Als Profi geht es bekanntermaßen ja nicht nur um Leistung, sondern auch darum Blicke und Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Style ist also wichtig. :cool:

Zitat:

Zitat von Greyhound (Beitrag 1456507)
Das denke ich mir auch jedes Mal. Vielleicht den Helm in passender Farbe folieren. Diese Tribals sind doch schlimmer als jedes Arschgeweih :Cheese: . Der Bericht liest sich aber echt gut.

Schreibt das mal RudyProject und studiert deren Website nach alternativen Zeitfahrhelmen.:Huhu:

Als "Profi" (so richtig ist man im Erdinger Nachwuchsteam eigentlich noch kein Profi) kann man sich seine Ausrüstung nicht so ohne weiteres selbst zusammenstellen.

Frederic hat genau zwei Helme zur Verfügung gestellt bekommen, nämlich den Spectrum und den Boost. Beide sind für ein flaches Zeitfahren herzlich ungeeignet. (Nicht zufällig ist auch RudyProject-Athlet Ben Kanute mit dem sechs Jahre alten Wing57 unterwegs, ebenso wie vor dem Giro das BahrainMerida-Team)

Greyhound 06.06.2019 08:40

Das hatte ich mir schon gedacht, daher hatte ich folieren als Option geschrieben. Aber was erzähle ich, wer weiß was da alles in den Verträgen steht.

felixb 06.06.2019 11:24

Die Helmgeschichte ist schon ein bisschen blöd als Profi.
Aber vielleicht würde ich an der Radposition noch mal feilen. Er geht vorne mit dem Oberkörper auf so einigen Bildern wieder runter. Für mich sieht die Position schon eher zu tief aus. Vielleicht ist er mit 0,5 bis 1 cm weniger Überhöhung genauso schnell und kann dabei den Kopf besser runterziehen als jetzt - und wäre damit schneller.
Abgesehen davon, dass es komfortabler sein dürfte ;).

Die Geschichte mit dem Anzug ist natürlich wirklich übel, gerade bei dem Tempo und dem engen Feld. Aber muss man dann eben nehmen, wie es kommt. Nur ich glaube, wenn es noch mal passiert, würde ich persönlich als Athlet völlig am Rad drehen :dresche
Ich meine die Vermutungen, wieviel es gekostet haben mag, sind natürlich Spekulation. Aber es ist halt schon eine Ironie, wenn man an allem feilt - vor allem sich selbst - und dann wird potentiell was verschenkt. Blöde Sache.

Neoprenmiteingriff 06.06.2019 12:19

Klettverschluss und gut ist ;-)

Die Anzüge halten doch ohnehin nur ein Rennen

Hafu 06.06.2019 12:49

Zitat:

Zitat von Neoprenmiteingriff (Beitrag 1456599)
Klettverschluss und gut ist ;-)

Die Anzüge halten doch ohnehin nur ein Rennen

Ein Anzug, der für über 300,-€ verkauft wird, darf schon mehrere Rennen halten. Ich selbst habe in Samorin den Anzug (von Kiwami) getragen, der auch schon Kona bei mir überstanden hat (und dort beim Schwimmen natürlich auch runtergerollt war und in T1 hektisch angezogen wurde). Beim Rennen davor in Riccione hatte ich Frederics 2018er-Kiwami-Anzug an, der schon 8 oder 9 Rennen überstanden hat.

Zitat:

Zitat von felixb (Beitrag 1456579)
...Aber vielleicht würde ich an der Radposition noch mal feilen. Er geht vorne mit dem Oberkörper auf so einigen Bildern wieder runter. Für mich sieht die Position schon eher zu tief aus. Vielleicht ist er mit 0,5 bis 1 cm weniger Überhöhung genauso schnell und kann dabei den Kopf besser runterziehen als jetzt - und wäre damit schneller.
Abgesehen davon, dass es komfortabler sein dürfte ;). .

Natürlich muss man sich über die Position Gedanken machen, erst recht nachdem er die Position jetzt in Samorin nur 65km stabil halten konnte. Dass man sich auf dem Niveau von Frederic freut, von Konkurrenten überholt zu werden, weil man sich dann mal kurz aufrichten darf/ muss, um den korrekten Abstand nach vorne wieder herzustellen, habe ich zum ersten mal in einem Blog gelesen.

Allerdings ist er vorne von der Pad-Höhe genauso tief wie ich und da er 3cm tiefer sitzt fährt er damit auch 3cm weniger Überhöhung als ich mit meinem 51 Jahren. Und ich konnte in Kona und jetzt in Samorin diese Position jeweils bis zum Ende durchfahren (wenn auch mit 70 Watt weniger). Ich meine, dass er (vorläufig) einfach lernen muss, diese Position zu halten. solange wir nicht genug Zeit haben, verschiedene Positionen unmittelbar miteinander auszutesten (er ist ziemlich selten bei uns am Chiemsee) zumal beim nächsten großen Rennen am Walchsee die Aerodynamik eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Immerhin war Frederic mit seiner Position trotz defektem Anzug bei gleicher Wattleistung wie Joe Skipper, der etwas weniger Überhöhung fährt, dafür mit einfach-Kettenblatt unterwegs war, eineinhalb Minuten schneller auf dem Rad unterwegs und Peter Heemryck, der deutlich aufrechter sitzt, hat mit 30 Watt mehr gerade mal zwei Minuten auf Frederic gut gemacht.

(das alles unter der fiktiven Voraussetzung, dass die auf Strava geposteten Wattwerte alle korrekt gemessen sind, was ich z.T. bezweifle)


Zitat:

Zitat von felixb (Beitrag 1456579)
...Ich meine die Vermutungen, wieviel es gekostet haben mag, sind natürlich Spekulation. Aber es ist halt schon eine Ironie, wenn man an allem feilt - vor allem sich selbst - und dann wird potentiell was verschenkt. Blöde Sache.

Unabhängig vom aerodynamischen Nachteil hat der Anzugdefekt auf jeden Fall 40s Zeit in T1 gekostet, denn soviel schneller waren ja Angert, Clavel und Bowden, die kurz hinter ihm aus dem Wasser gekommen waren, beim 1. Wechsel wärend Frederic versuchte, den Anzug noch zu reparieren bzw. den Reißverschluss wieder einzufädeln. Das so entstandene Loch hat er dann gleich auf den ersten 5km der Radstrecke wieder zugefahren, was sicher rückblickend für das Gesamtpacing auch keine gute Idee war.

deralexxx 06.06.2019 13:05

Hochachtung für die Offenheit im Blog und auch sehr schön geschrieben.

Schade das jetzt die Podium Serie gerissen ist.

Auch nice, dass gerade er in dem Pushing Limits Beitrag erwähnt wird:
https://pushing-limits.de/sport/komm...itel-verdient/

Weiter so.

A

felixb 06.06.2019 13:49

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1456606)
Natürlich muss man sich über die Position Gedanken machen, erst recht nachdem er die Position jetzt in Samorin nur 65km stabil halten konnte. Dass man sich auf dem Niveau von Frederic freut, von Konkurrenten überholt zu werden, weil man sich dann mal kurz aufrichten darf/ muss, um den korrekten Abstand nach vorne wieder herzustellen, habe ich zum ersten mal in einem Blog gelesen.

Allerdings ist er vorne von der Pad-Höhe genauso tief wie ich und da er 3cm tiefer sitzt fährt er damit auch 3cm weniger Überhöhung als ich mit meinem 51 Jahren. Und ich konnte in Kona und jetzt in Samorin diese Position jeweils bis zum Ende durchfahren (wenn auch mit 70 Watt weniger). Ich meine, dass er (vorläufig) einfach lernen muss, diese Position zu halten. solange wir nicht genug Zeit haben, verschiedene Positionen unmittelbar miteinander auszutesten (er ist ziemlich selten bei uns am Chiemsee) zumal beim nächsten großen Rennen am Walchsee die Aerodynamik eine eher untergeordnete Rolle spielt.

Immerhin war Frederic mit seiner Position trotz defektem Anzug bei gleicher Wattleistung wie Joe Skipper, der etwas weniger Überhöhung fährt, dafür mit einfach-Kettenblatt unterwegs war, eineinhalb Minuten schneller auf dem Rad unterwegs und Peter Heemryck, der deutlich aufrechter sitzt, hat mit 30 Watt mehr gerade mal zwei Minuten auf Frederic gut gemacht.

Wattwerte sind je nach Leistungsmesser ja schon oft unterschiedlich, wohl wahr.
Ja vielleicht ist es nicht (nur) die Überhöhung. Ich denke an der Position kann er wohl noch arbeiten, kam ja auch letztens an anderer Stelle hier mal raus. Muss nicht zwingend Überhöhung sein, aber die gesamte Einstellung. Denke da ist noch was zu holen. Sitzt schon recht gequetscht drauf, aber vielleicht waren das auch nur Momentaufnahmen.
Da würde ich mir nächste Zeit mal vermehrt das Augenmerk drauf legen. Ich meine ... der Unterschied zur excellenten Konkurrenz war ja jetzt nicht groß. Man muss nicht den Sanders machen ;). Aber ein bisschen Feinarbeit ist bestimmt nicht verkehrt.

Vielleicht ist er auch einfach nur zu stark für den Anzug. :Cheese:

Scherz beiseite. Bei einem normaler besetzten Rennen wäre er deutlich weiter vorne gelandet trotz der Probleme. Die Zeitabstände waren ja ziemlich gering. Denke da kann man schon dennoch zufrieden sein!

Hafu 06.06.2019 14:44

Zitat:

Zitat von felixb (Beitrag 1456621)
...Ich denke an der Position kann er wohl noch arbeiten, kam ja auch letztens an anderer Stelle hier mal raus. Muss nicht zwingend Überhöhung sein, aber die gesamte Einstellung. Denke da ist noch was zu holen.

Gegenüber dem Rennen in Riccione vor vier Wochen sitzt er jetzt ohnehin schon anders. Ich habe die serienmäßigen Armschalen vom C68 gegen deutlich schmälere getauscht und für diese auch zusätzliche Löcher gebohrt, so dass die Schalen (und somit auch die Ellbogen) jetzt 6cm enger und eineinhalb cm weiter vorne sind

Zitat:

Zitat von felixb (Beitrag 1456621)
... ...Aber ein bisschen Feinarbeit ist bestimmt nicht verkehrt.

Sowieso nicht

Zitat:

Zitat von felixb (Beitrag 1456621)
... Vielleicht ist er auch einfach nur zu stark für den Anzug. :Cheese:

Mit Cube hat er in diesen Tagen einen Termin hinsichtlich des Anzugdesigns. Natürlich ist das mit dem Anzug (und zwei unterschiedlichen Defekten bei drei Rennen) doof gelaufen, aber andererseits ist Cube grundsätzlich bis jetzt ein sehr hilfsbereiter Sponsor mit sehr offener Kommunikation, die auch an engmaschiger Rückmeldung interessiert sind, so dass ich sehr optimistisch bin, dass die das in den Griff bekommen.

Zitat:

Zitat von felixb (Beitrag 1456621)
...Scherz beiseite. Bei einem normaler besetzten Rennen wäre er deutlich weiter vorne gelandet trotz der Probleme. Die Zeitabstände waren ja ziemlich gering. Denke da kann man schon dennoch zufrieden sein!

Stimmt schon, nur wäre er mit der Leistung aus Samorin vom vergangenen WE im Kraichgau deutlicher zweiter geworden, während es für das sportlich respektable Samorin-Ergebnis keinerlei Geld gab, was gerade in seiner Situation mit noch wenig finanziellem Support durch Sponsoren einen großen Unterschied macht. Aber die Saison ist ja noch nicht zu Ende.


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