triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Trainings-Blogs (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=35)
-   -   schnodo schwimmt (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=42161)

Matthias75 12.11.2019 14:08

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1492576)
Nachdem ich beim Startsprung nur mäßiges Talent bewiesen habe, haben wir uns nicht mit den Feinheiten beschäftigt, sondern Anto hat in erster Linie versucht, Verletzungen zu vermeiden. ;)

Weil es mit den Händen am Block gar nicht klappte, meinte er, ich solle die Finger für den Anfang ("mach mal zwei- bis dreitausend Sprünge" - nicht ganz ernst gemeint) komplett vom Block weglassen, sondern quasi schon mit übereinander gelegten Händen auf den Punkt zielen, wo ich eintauchen möchte.

Hinweise von einem halben Autodidakten: Übe das gleich richtig. Die Eintauchphase hängt maßgeblich davon ab, wie du auf dem Startblock stehst und wie du die abdrückst. Ich tauche z.B. vollkommen unterschiedlich ein, wenn ich statt mit versetzter Beinstellung mit beiden Füßen vorne am Startblock stehe (so wie es in grauer Vorzeit in einem anderen Jahrtausend mal Pflicht war). Mit versetzte. bei en und dem von Chris beschriebenen „Abstoßen“ aus den Armen heraus fällt es mir viel einfacher flacher, aber dennoch „geschmeidiger“ einzutauchen, so dass ich weniger Schwung verliere.

(Bei uns hat man früher noch so einen Hullahoop-Reifen genommen, durch den wir, wahlweise senkrecht in der Luft gehalten oder waagrecht auf das Wasser gelegt, durchspringen mussten. Wenn du das probierst, bitte nicht nur eine Person zum Halten des Ringes anstellen, sondern auch eine fur die Kamera :Lachen2: )

M.

Matthias75 12.11.2019 14:11

Zitat:

Zitat von Schlumpf2017 (Beitrag 1492589)
2) Kopfsprung habe ich gelernt vom Startblock aus und ein Bademeister hat meine Füße festgehalten.

Kopfsprung oder Startsprung?:Gruebeln:

M.

schnodo 12.11.2019 15:16

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1492613)
Hinweise von einem halben Autodidakten: Übe das gleich richtig. Die Eintauchphase hängt maßgeblich davon ab, wie du auf dem Startblock stehst und wie du die abdrückst. Ich tauche z.B. vollkommen unterschiedlich ein, wenn ich statt mit versetzter Beinstellung mit beiden Füßen vorne am Startblock stehe (so wie es in grauer Vorzeit in einem anderen Jahrtausend mal Pflicht war). Mit versetzte. bei en und dem von Chris beschriebenen „Abstoßen“ aus den Armen heraus fällt es mir viel einfacher flacher, aber dennoch „geschmeidiger“ einzutauchen, so dass ich weniger Schwung verliere.

Danke für Deine Hinweise! :Blumen:

Flach eingetaucht bin ich ja schon, es ging darum, steiler einzutauchen und erst im Wasser in die Horizontale zu überstrecken.


Bildinhalt: Swim start 45 degree angle

Dass ich zuviel mit meinen Händen herumgefuhrwerkt habe, war eines der begleitenden Probleme. Deswegen bekam ich die Anregung zuerst die Hände unter Kontrolle zu bekommen und die Zielposition mit weniger offenem Winkel anzupeilen, was mir sinnvoll erschien. Bei einigen Versuchen hat das auch gut geklappt. Das Schwungbein habe ich auch dabei hinten angestellt.

Da fällt mir noch ein, dass er sagte, dass ich im Lauf der Zeit auch das hintere Bein höher bekommen soll, das unterstützt das steilere Eintauchen. Wenn ich genau darüber nachdenke, ist Anto vermutlich auch ein Vertreter der Kleinert'schen Variante, das Gewicht nicht nach hinten zu verlagern und Spannung aufzubauen, sondern sich vorne über den Kipppunkt zu beugen. Ansonsten würde es keinen Sinn machen, die Hände vom Block zu nehmen. :Gruebeln:

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1492613)
Bei uns hat man früher noch so einen Hullahoop-Reifen genommen, durch den wir, wahlweise senkrecht in der Luft gehalten oder waagrecht auf das Wasser gelegt, durchspringen mussten. Wenn du das probierst, bitte nicht nur eine Person zum Halten des Ringes anstellen, sondern auch eine fur die Kamera :Lachen2:

M.

Meine Meinung dazu war bislang...
Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1478516)
Zwischendurch springt er, um zu demonstrieren, wie der ganze Körper durch ein Loch gefädelt werden soll, durch einen Hula-Hoop-Reifen. Das würde ich mich, glaube ich, nicht trauen. :Lachen2:

...und da hat sich nix geändert, erst recht nicht nach dem Wochenende. Falls ich es mir doch mal anders überlege, wirst Du es mitbekommen. :Cheese:

Schlumpf2017 12.11.2019 15:37

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1492616)
Kopfsprung oder Startsprung?:Gruebeln:

M.

Hahaha Kopfsprung natürlich. Ist aber über 50 Jahre her :-)

schnodo 12.11.2019 16:07

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1492517)
Was mir bei dem Video auffällt, ist Deine Wasserlage.

Nachdem ich Dir geantwortet hatte, habe ich über diese nochmal nachgedacht. Mir fiel ein, dass Anto, der von außen gefilmt hatte, sagte, die sähe gar nicht schlecht aus. Ich erinnere mich, dass er wie Du die Schultern erwähnte und ich erkenne auch, dass z.B. an einigen Stellen mein Hintern die Wasseroberfläche durchbricht. Das war wohl der Grund.


Bildinhalt: schnodo's balance, swim performance camp 2019

Aber eigentlich sollten meine Beine überwiegend höher liegen als die Hüfte. Das gelingt, so wie ich es beobachte, nicht, weil ich einerseits eine generelle Sitzhaltung einnehme, die ich nicht auflösen kann und meine Hüfte in der Rotation dann auch zu sehr absinkt - die von Dir beschriebene "ruhige Hüfte" fehlt da komplett.

Es muss ja nicht gleich aussehen wie bei Saleta Castro, aber ein bisschen weniger gehockt wäre schon schön.

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1458817)
Bei den Spaniern hauptsächlich, weil Saleta Castro so schön schwimmt. :Cheese:


Das mit der Sitzhaltung schleppe ich nun schon so lange mit mir rum, ich glaube ich muss nun doch mal daheim ein wenig an der Flexibilität arbeiten. So langsam nervt mich dieser "Defekt".
:quaeldich:

chris.fall 12.11.2019 17:35

Moin,

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1492576)
Bei guten Schwimmern sehe ich beide Varianten

Danke :cool: ;)

Mal im Ernst: Ich bemerke da bei mir keinen großen Unterschied zwischen den beiden Kopfhaltungen. Das bedeutet aber nicht, dass es ihn nicht gibt! Es wird schon so sein, dass ich mit der tiefen Rübe im Becken ein paar Zehntel schneller bin, nur bemerke ich diesen kleinen Unterschied ohne eine präzise Zeitmessung eben nicht.

Und vor allem "sackt mir die Kiste hinten nicht weg", wenn ich den Kopf für's Freiwaser hochnehme. Deswegen denke ich, dass die Kopfhaltung für die Wasserlage gar nicht so entscheidend ist. Und vor allem ist dieser Tipp - Kopf runter - der hier in jeder Diskussion zum Therma Wasserlage sofort kommt, für Triathleten, die nun mal meistens im Freiwasser wettkämpfen, nicht wirklich hilfreich.

Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1492576)
Oder vielleicht muss ich beides so zusammenfügen, dass es für mich passt. Ich weiß es einfach noch nicht... :Gruebeln:

Jo, im Becken muss die Rübe runter, um auch die letzten Zehntel rauszukitzlen und im Freiwasser nach oben/vorne, damit man auch sieht wo's lang geht. Auf eine gute/stabile Wasserlage sollte(!) das keinen (allzu großen) Einfluss haben.


Zitat:

Zitat von schnodo (Beitrag 1492576)
Was die Spannung auf den Armen angeht, so hatte ich vor einiger Zeit mal zwei Videos verlinkt. Interessanterweise empfiehlt Jens Kleinert, sich eher nach vorne zu lehnen, während Dominik Franke die "Spannungsvariante" zeigt. Ich werde, wenn ich das Eintauchen mal ordentlich hinbekomme, mit beiden Varianten experimentieren. :)

Je weiter man sich nach vorne lehnt, desto schneller kommt man weg, weil der Weg ins Wasser nicht so weit ist. Allerdings steht man auch immer instabiler, je weiter man sich nach vorne beugt (s.u.). Deshalb finde ich für mich die "Spannungsvariante" deutlich besser. Denn da gleiche ich den etwas längeren Weg dadurch aus, dass der Impuls für den Absprung zuerst/zusätzlich aus den Armen kommt und dass ich (mit den Armen) etwas schneller reagiere.

Bei den Startsprüngen in "grauer Vorzeit", die Matthias75 erwähnt hat, hat man sich immer so weit wie möglich nach vorne gebeugt, um dann auch möglichst schnell los zu kommen. Das Gekippel dabei hat natürlich den einen oder anderen Fehlstart provoziert. UND man musste, um den Absprung einzuleiten, immer erst mal mit den Armen nach hinten schwingen, was natürlich Zeit gekostet hat. Diesen überflüssigen Schwinger ist man durch die Hände am Block natürlich los - weswegen heutzutage ja auch wirklich jeder so startet - aber das Problem bleibt, dass der Stand auf dem Block immer instabiler wird je weiter man nach vorne geht.


Viele Grüße,

Christian

schnodo 12.11.2019 23:14

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. :Cheese:


Bildinhalt: schnodo beim Swim Performance Camp2019 in Karlsruhe

Helios 13.11.2019 07:00

habens Dir schon die Klage wegen Geschäftsschädigung zugesandt?? :)


Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 20:54 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2022, Jelsoft Enterprises Ltd.