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pepusalt 27.05.2021 16:50

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1604083)
Ihr habt ja ein tolles Menschenbild. Klingt nach "der Mensch ist von Natur aus Böse" - und tut alles, um Mitmenschen mit dem Virus anzustecken, und hat wohl sogar noch Freude dran. Ich habe allerdings sowas in der Richtung bisher noch nie von Corona-Maßnahmen-Kritikern gehört (die verschweigen wohl diese geheimen Wünsche wohlweislich, oder?), dafür schon öfter entsprechende Wünsche für "Corona-Leugner" von der anderen Seite. In eurem Weltbild kommt sowas wie Irrtum, Fehler (auch durch gute Absicht), Kompromiss wohl kaum vor. Liegt eine solche Sicht in der Natur des Einzelnen, oder entsteht sowas erst während der Pandemie durch die übersteigerte Angst?

Ich werbe für ein anderes Menschenbild und versuche mich weitestgehenst danach zu richten, auch wenn ich an der Realität damit manchmal verzweifele.

Von den Corona-Maßnahmenkritikern und (ich unterscheide proaktiv mal etwas) über die Coronaverharmlosern bis hin zu harten Covidioten: Ja, leider, die Erfahrung zeigt, dass sich sehr schnell um nahezu alles was geht, trickreich auslegungsreich und zum teil böswillig herumgedrückt wird.
Im Sinne von egoistischen Ellenbogendenken "meinen gewohnten Urlaub lasse ich mir nicht nehmen) und im Falle der Covidioten zum Teil auch ganz aggressives '"Ist doch sogar gut wenn ich positiv bin und Dich und andere auch anstecke".
Wie gesagt, das ist nicht mein Menschenbild, aber meine graduelle exponentielle Erfahrung von Maßnahmenkritikern bis hin zu Hardcore Covidioten. und das ist leider kein Geschwurbel.

captain hook 27.05.2021 16:50

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1604111)
Denkt ihr, dafür wird dann der Scheiterhaufen bereitgehalten? Keine Panik. Die Kinder bekommen vorher gesagt, dass ein positives Ergebnis noch nichts zu sagen hat, sondern nur einen PCR Test beim Arzt zur Folge hat. außerdem gibt es dann feste Abläufe mit Sozialarbeiter usw.

Da ist alles organisiert. Lehrer sind ja meistens auch Pädagogen.

Ich denke gar nichts. Ich habe spekuliert, was in den Menschen vorgehen könnte. Ich hatte mal ausgeführt, dass bei uns zuhause nachgefragt hatte, wie unangenehm das in der Schule wäre und was die anderen Kinder dazu so sagen... ich erntete einen Blick wie "blöde Frage, wo soll da das Problem sein, alles easy".

LidlRacer 27.05.2021 16:51

Zitat:

Zitat von Steff1702 (Beitrag 1604112)
Saisonalität, wie letztes Jahr.

Ebenso wie bei dem kommenden Anstieg nächsten September (4. Welle, dann kannst du wieder Panik verbreiten) und dem Abfall April/Mai 22

Mir ist nicht präsent, dass die recht plötzliche Wende mit einer Wetterwende einher gegangen wäre.

Wenn wir eine 4. Welle bekommen (und davon gehe ich aus), kommt sie schon im Sommer aufgrund der indischen Variante und der kaum noch aufzuhaltenden Lockeritis.

keko# 27.05.2021 16:53

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1604116)
...
Wenn wir eine 4. Welle bekommen (und davon gehe ich aus), kommt sie schon im Sommer aufgrund der indischen Variante und der kaum noch aufzuhaltenden Lockeritis.

Wird wohl grob so ablaufen wie 2020, vermute ich.

pepusalt 27.05.2021 16:56

Zitat:

Zitat von Steff1702 (Beitrag 1604112)
Saisonalität, wie letztes Jahr.

Ebenso wie bei dem kommenden Anstieg nächsten September (4. Welle, dann kannst du wieder Panik verbreiten) und dem Abfall April/Mai 22

Dann hätte es keine Delle zwischen 2. und 3. Welle gegeben

Zitat:

Zitat von Steff1702 (Beitrag 1604112)
Unter der Voraussetzung natürlich, dass wie jetzt weitergetestet wird. Wenn geimpfte in Zukunft nicht mehr getestet werden, wird die 4. Welle natürlich kleiner

So ein hanebüchener Unsinn.
Als ob getestete Geimpfte eine Welle höhertreiben...

crazy 27.05.2021 20:18

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1604024)
Interessant - aber bitte nicht überbewerten. Es geht um eine Nachbeobachtung einer statistisch überschaubaren Gruppe über ca. 60 Tage. Hier von "lebenslang" zu sprechen ist höchst spekulativ und irreführend; nur ein Drittel wird mit Symptom persistance bis 60 Tagen notiert; danach gibt es keine Daten. Auch ist die Zahl für Dyspnea relativiert, da in der (kleinen) Kontrollgruppe es keinen gab, und damit die Vergleichsbasis dünn ist. Eine Vergleichsaufstellung zur Nachbeobachtung bei anderen Infektionskrankheiten wäre interessant, macht aber erst mal wohl keiner, Forschungsgelder dürften aktuell stark auf Covid fokussiert sein. Und die Angabe der Risikozahlen auf drei Stellen nach dem Komma ist bei der groben Genauigkeit höchst irreführend und unseriös - sollte man als Wissenschaftler nicht machen.

Da ich seit Monaten die vollständige Studienlage zu Long Covid beobachte: Nein, mit den 60 Tagen ist es nicht getan.
Im Post darüber hatte ich die Lopez-Leon Studie verlinkt, hier der Abstract

Zitat:

Zitat von deepl.com hat übersetzt
Zusammenfassung
Hintergrund. COVID-19, verursacht durch SARS-CoV-2, kann Folgeerscheinungen mit sich bringen, die Wochen bis Monate nach der anfänglichen Genesung anhalten. Ziel dieser systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse ist es, Studien zu identifizieren, die die Langzeitfolgen von COVID-19 untersuchen und die Prävalenz der einzelnen Symptome, Zeichen oder Laborparameter von Patienten in einem Stadium nach COVID-19 zu schätzen.

Methoden. In dieser systematischen Übersichtsarbeit und Meta-Analyse wurden LitCOVID (PubMed und Medline) und Embase von zwei unabhängigen Forschern durchsucht. Studien, die vor dem 1. Januar 2021 und mit mindestens 100 Patienten veröffentlicht wurden, wurden eingeschlossen. Für Effekte, die in zwei oder mehr Studien berichtet wurden Studien berichtet wurden, wurden Meta-Analysen mit einem Random-Effects-Modell mit der MetaXL-Software durchgeführt, um die gepoolte Prävalenz mit 95% CI zu schätzen. Die Heterogenität wurde mit Hilfe der I2 Statistik bewertet.

Die PRISMA-Richtlinien wurden befolgt.

Ergebnisse. Insgesamt wurden 18.251 Publikationen identifiziert, von denen 15 die Einschlusskriterien erfüllten. Die Prävalenz von 55 Langzeiteffekten wurde geschätzt, 21 Meta-Analysen wurden durchgeführt, und 47.910 Patienten wurden eingeschlossen. Die Nachbeobachtungszeit reichte von 15 bis 110 Tage nach der Virusinfektion. Das Alter der Studienteilnehmer bewegte sich zwischen 17 und 87 Jahren. Es wurde geschätzt, dass 80% (95% CI 65-92) der Patienten, die mit SARS-CoV-2 infiziert waren, ein oder mehrere Symptome entwickelten. Die fünf häufigsten Symptome waren Müdigkeit (58 %), Kopfschmerzen (44 %), Aufmerksamkeitsstörung (27 %), Haarausfall (25 %) und Dyspnoe (24 %). Um ein besseres Verständnis zu erlangen, besteht ein Bedarf an Studien, die nach Geschlecht, Alter, früheren Komorbiditäten, Schweregrad von COVID-19 (einschließlich asymptomatisch) und der Dauer jedes Symptoms.

Interpretation. Aus klinischer Sicht sind multidisziplinäre Teams entscheidend für die Entwicklung von Präventivmaßnahmen, Rehabilitationstechniken und klinische Managementstrategien mit einer ganzheitlichen Patientenperspektive zu entwickeln, die auf die Betreuung nach COVID-19 ausgerichtet sind.

Galvan-Tejada ist Teil dieser (Meta-)Studie, zur Unterstreichung meiner Argumente hatte ich es nur gesondert aufgeführt.

Generell kritisierst Du sehr gerne (und durchaus mitunter solide) Dir nicht passende Beiträge, fundierte Lösungsvorschläge sind aber recht wenige darunter, zumindest in meiner Wahrnehmung.

Schwarzfahrer 27.05.2021 20:38

Zitat:

Zitat von crazy (Beitrag 1604143)
Da ich seit Monaten die vollständige Studienlage zu Long Covid beobachte: Nein, mit den 60 Tagen ist es nicht getan.

Ich war wohl unpräzise: die erst zitierte Studie gab kein Anhaltspunkt über 60 Tage hinaus - das heißt nicht, daß danach nichts ist, aber darüber wissen wir wenig, also der Schluß "lebenslang" ist daraus nicht abzuleiten, das war alles.
Zitat:

Zitat von crazy (Beitrag 1604143)
Generell kritisierst Du sehr gerne (und durchaus mitunter solide) Dir nicht passende Beiträge, fundierte Lösungsvorschläge sind aber recht wenige darunter, zumindest in meiner Wahrnehmung.

Es ist meist nicht als Kritik, sondern als Präzisierung gemeint, weil m.M.n. eine präzisere Betrachtung meist auch die Schlußfolgerungen relativiert (besonders die allzu pauschalen). Plakative Vereinfachungen kritisiere ich auch gerne. Wo ich Ideen zum "anders machen" habe, habe ich schon öfter (auch auf Anfrage) beschrieben. Nur habe ich selten so einfache Weltrettungs-Ideen, die auf ein Bierdeckel oder in einen Satz passen - vieles von meinen Gedanken sprengt den Rahmen eines Forums.
Konkret bei diesem Thema weiß ich nicht, welche Lösung Du erwarten würdest? Langzeitfolgen von Infektionskrankheiten sehe ich als ein großes Problem, das viele Jahre von der Medizin vernachlässigt wurde, und dem ich mich in der Patientenberatung speziell zur Borreliose seit Jahren widme. Wenn Long-Covid das Bewußtsein dafür allgemein schärfen würde, und Behandlungsmethoden über Symptomlinderung hinaus erforscht werden, könnte das vielen Menschen das Leben erleichtern. Sich nur auf das verhindern der Krankheit zu fokussieren unterliegt m.M.n. zu sehr der Kontrollillusion.

deralexxx 27.05.2021 21:30

Zitat:

Zitat von crazy (Beitrag 1604143)

Generell kritisierst Du sehr gerne (und durchaus mitunter solide) Dir nicht passende Beiträge, fundierte Lösungsvorschläge sind aber recht wenige darunter, zumindest in meiner Wahrnehmung.

Da habe ich eine andere Wahrnehmung, Schwarzfahrer erörtert durchaus seine Vorschläge, auch sehr detailliert wenn danach gefragt wird. Die Vorschläge sind meist deutlich vom eingeschlagenen Weg der Politik, ich pers. finde aber in seinen Vorschlägen, immer wieder Aspekte bei denen ich denke “hm stimmt…”. Ich komme dann zwar trotzdem zu einem anderen Schluss, aber das ist eine andere Geschichte.

LidlRacer 27.05.2021 21:35

Carolin Kebekus feat. Karl Lauterbach – La Vida sin Corona (Der Sommer wird gut)
:Blumen:
(aus der heutigen Kebekus-Show)

crazy 27.05.2021 21:45

Zitat:

Zitat von crazy (Beitrag 1604143)
Generell kritisierst Du sehr gerne (und durchaus mitunter solide) Dir nicht passende Beiträge, fundierte Lösungsvorschläge sind aber recht wenige darunter, zumindest in meiner Wahrnehmung.

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1604150)

Es ist meist nicht als Kritik, sondern als Präzisierung gemeint, weil m.M.n. eine präzisere Betrachtung meist auch die Schlußfolgerungen relativiert (besonders die allzu pauschalen). Plakative Vereinfachungen kritisiere ich auch gerne. Wo ich Ideen zum "anders machen" habe, habe ich schon öfter (auch auf Anfrage) beschrieben. Nur habe ich selten so einfache Weltrettungs-Ideen, die auf ein Bierdeckel oder in einen Satz passen - vieles von meinen Gedanken sprengt den Rahmen eines Forums.
Konkret bei diesem Thema weiß ich nicht, welche Lösung Du erwarten würdest? Langzeitfolgen von Infektionskrankheiten sehe ich als ein großes Problem, das viele Jahre von der Medizin vernachlässigt wurde, und dem ich mich in der Patientenberatung speziell zur Borreliose seit Jahren widme. Wenn Long-Covid das Bewußtsein dafür allgemein schärfen würde, und Behandlungsmethoden über Symptomlinderung hinaus erforscht werden, könnte das vielen Menschen das Leben erleichtern. Sich nur auf das verhindern der Krankheit zu fokussieren unterliegt m.M.n. zu sehr der Kontrollillusion.

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1604166)
Da habe ich eine andere Wahrnehmung, Schwarzfahrer erörtert durchaus seine Vorschläge, auch sehr detailliert wenn danach gefragt wird. Die Vorschläge sind meist deutlich vom eingeschlagenen Weg der Politik, ich pers. finde aber in seinen Vorschlägen, immer wieder Aspekte bei denen ich denke “hm stimmt…”. Ich komme dann zwar trotzdem zu einem anderen Schluss, aber das ist eine andere Geschichte.

Mhm, in der Retrospektive hätte ich diesen Satz besser weggelassen, da ich dort irgendwo die Sachebene verlassen und jemanden persönlich kritisiert habe. Pardon ob dessen.
:Blumen:

pepusalt 27.05.2021 22:20

:Cheese: aber mit Einschränkungen!

Steff1702 27.05.2021 23:19

Zitat:

Zitat von pepusalt (Beitrag 1604118)
Dann hätte es keine Delle zwischen 2. und 3. Welle gegeben



So ein hanebüchener Unsinn.
Als ob getestete Geimpfte eine Welle höhertreiben...

Selbstverständlich
Nannte sich früher gesund.
Heute Symptomlos erkrankt mit positivem Test. Hatte gerade jemandem im Umfeld, sogar mit der indischen Variante, das Gesundheitsamt hat 10 Tage nach Ende der Quarantäne angerufen und die Variante mitgeteilt. Die Person hatte sich nicht testen lassen, wieso auch, hatte ja nichts

Steff1702 27.05.2021 23:21

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1604116)
Mir ist nicht präsent, dass die recht plötzliche Wende mit einer Wetterwende einher gegangen wäre.

Wenn wir eine 4. Welle bekommen (und davon gehe ich aus), kommt sie schon im Sommer aufgrund der indischen Variante und der kaum noch aufzuhaltenden Lockeritis.

Willst du wetten? Ich sage die 4.Welle (inzidenz über 100) kommt im Sommer nicht, falls doch spende ich 100 Euro an eine Organisation deiner Wahl.
Wenn nicht umgekehrt?
Sommer bis Ende August, wie letztes Jahr
Als ich Anfang September nach Tallinn geflogen bin, ist die Inzidenz schon wieder leicht gestiegen ( aber immernoch unter 50)

Hafu 28.05.2021 08:29

Könnte ja hier Leute geben, die Drosten nicht auf Twitter folgen.

Wegen des aktuellen Inzidenz-#Anstieges in UK (trotz allerbestem Wetter und höherer impfquote als in Deutschland) ist Drosten besorgt.
Auch die Krankenhauseinweisungen gehen in vielen Bezirken bereits hoch.


Betroffen von den neuen Infektionen (überwiegend verursacht durch die B1.617.2-Variante) sind überwiegend die noch ungeimpften jüngeren Personengruppen. Es ist also keine Immunescape-Variante.

Wenn Drosten im Verlauf der bisherigen Pandemie besorgt war, dann erwies sich die Sorge im späteren Verlauf i.d.R. als begründet.

Dembo 28.05.2021 10:38

Zitat:

Zitat von Steff1702 (Beitrag 1604181)
Willst du wetten? Ich sage die 4.Welle (inzidenz über 100) kommt im Sommer nicht, falls doch spende ich 100 Euro an eine Organisation deiner Wahl.
Wenn nicht umgekehrt?
Sommer bis Ende August, wie letztes Jahr
Als ich Anfang September nach Tallinn geflogen bin, ist die Inzidenz schon wieder leicht gestiegen ( aber immernoch unter 50)

Ich will nicht wetten, denke aber trotzdem, dass es Anzeichen für die nächste Welle gibt. Das Jülich-Modell (https://rtlive.de) für Rt zuckt schon wieder ein ganz klein wenig mit der Wahrscheinlichkeit für Rt > 1 (auf "Details" klicken). Es gibt also (wenige) Pfade, mit denen der aktuelle Pandemieverlauf gut beschrieben wird, die schon von einem Rt > 1 ausgehen. Es bleibt spannend!

keko# 28.05.2021 11:27

Zitat:

Zitat von Steff1702 (Beitrag 1604181)
Willst du wetten? Ich sage die 4.Welle (inzidenz über 100) kommt im Sommer nicht, falls doch spende ich 100 Euro an eine Organisation deiner Wahl.
Wenn nicht umgekehrt?
Sommer bis Ende August, wie letztes Jahr
Als ich Anfang September nach Tallinn geflogen bin, ist die Inzidenz schon wieder leicht gestiegen ( aber immernoch unter 50)

An eine Welle wie im vergangenen Herbst glaube ich nicht, denn ein Großteil der Population wird durchgeimpft sein werden. Es sei denn, es kommt eine neue Mutante nach Deutschland und neue Impfstoffe müssen erst von den Ingenieuren entwickelt werden. Gut vorstellen kann ich mir aber lokale Anstiege und entsprechende Lockdowns spätestens ab September, wenn die Menschen aus dem Urlaub zurück sind, in Schulen gehen und die Temperaturen fallen.

Wie ich gestern in der Zeitung lesen kommte, stellt sich ein großes Einkaufszentrum in Stuttgart bereits auf die neuen Gegebenheiten um und möchte Geschäftsräume für andere Zwecke nutzen. Schon länger hörte ich von großen Unternehmen in Stuttgart, dass nun nur noch Leistung zählt und nicht mehr Anwesenheit (sinngemäß) und man mittelfristig Büroflächen reduzieren will.

Schwarzfahrer 28.05.2021 11:37

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1604234)
Wie ich gestern in der Zeitung lesen kommte, stellt sich ein großes Einkaufszentrum in Stuttgart bereits auf die neuen Gegebenheiten um und möchte Geschäftsräume für andere Zwecke nutzen. Schon länger hörte ich von großen Unternehmen in Stuttgart, dass nun nur noch Leistung zählt und nicht mehr Anwesenheit (sinngemäß) und man mittelfristig Büroflächen reduzieren will.

Ja, so ähnlich plant mein Arbeitgeber auch das neue Gebäude, in das wir in ca. 1,5 Jahren einziehen sollen. Bin gespannt, wie lange es dauert bis sie merken, daß ohne regelmäßige Anwesenheit und Kollegenkontakt (muß ja nicht täglich sein, aber doch häufiger als jetzt) auch die Leistung, die sie zählen wollen, auf Dauer nicht mehr ganz so toll ausfällt...

keko# 28.05.2021 11:44

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1604235)
Ja, so ähnlich plant mein Arbeitgeber auch das neue Gebäude, in das wir in ca. 1,5 Jahren einziehen sollen. Bin gespannt, wie lange es dauert bis sie merken, daß ohne regelmäßige Anwesenheit und Kollegenkontakt (muß ja nicht täglich sein, aber doch häufiger als jetzt) auch die Leistung, die sie zählen wollen, auf Dauer nicht mehr ganz so toll ausfällt...

Ich denke, das wissen sie. Daher wird man sich wohl gelegentlich im Büro treffen können. Interessanter finde ich die Aussage, dass nur noch Leistung zählt. Da werden wohl einige Arbeitnehmer im HomeOffice schmoren :Cheese:

Matthias75 28.05.2021 12:04

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1604235)
Ja, so ähnlich plant mein Arbeitgeber auch das neue Gebäude, in das wir in ca. 1,5 Jahren einziehen sollen. Bin gespannt, wie lange es dauert bis sie merken, daß ohne regelmäßige Anwesenheit und Kollegenkontakt (muß ja nicht täglich sein, aber doch häufiger als jetzt) auch die Leistung, die sie zählen wollen, auf Dauer nicht mehr ganz so toll ausfällt...

Viel wichtiger aus meiner Sicht: Eine klare Trennung zwischen Arbeit und Privatleben.

Aus meinem Umwelt kommen viele mit Home Office klar, wollen aber schon zurück ins Büro, einfach um eine klare Trennung zu haben. Von den räumlichen Begebenheiten, die häufig zu Hause gar nicht vorhanden sind. Wer hat schon bei der Haus-/Wohnungssuche neben Kinderzimmer etc. 1-2 ständige Arbeitszimmer eingeplant?

Viele finden die Option, Home Office machen zu können, gut, würde diese aber nicht dauerhaft nutzen, sondern nur tageweise oder nach Bedarf.

M.

captain hook 28.05.2021 12:06

https://www.pwc.de/de/pressemitteilu...ig-lohnen.html

Über die Einsparpotenziale gibt es ja inzwischen immer mehr Untersuchungen.

keko# 28.05.2021 12:32

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1604248)
https://www.pwc.de/de/pressemitteilu...ig-lohnen.html

Über die Einsparpotenziale gibt es ja inzwischen immer mehr Untersuchungen.

Ich konnte in der Zeitung lesen, dass HomeOffice negative wirtschaftliche Auswirkungen für den öffentlichen Nahverkehr hat. Ebenso Restaurants (Mittagessen) und kleinere Lebenmittelläden und Geschäfte, wo man in der Mittagspause oder nach Feierabend noch kurz vorbei ging.

In Paris, wo ich kürzlich für ein paar Tage bei meiner Erstgeborenen war, sah ich viele "Uber Eats" Fahrzeuge rumsausen. Ich dachte daran, ob dies vielleicht die "Jobs" sind, die "die Digitalisierung" so mit sich bringt und sagte scherzaft zu ihr, dass sie hart studieren soll, damit sie nicht auch mal so rumfährt :Cheese:

captain hook 28.05.2021 12:44

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1604254)
Ich konnte in der Zeitung lesen, dass HomeOffice negative wirtschaftliche Auswirkungen für den öffentlichen Nahverkehr hat. Ebenso Restaurants (Mittagessen) und kleinere Lebenmittelläden und Geschäfte, wo man in der Mittagspause oder nach Feierabend noch kurz vorbei ging.

:

Der Artikel ist hier natürlich auch rumgegangen. Ich vermute, dass dort nicht alle Effekte berücksichtigt haben. Dass es da Verschiebungen geben wird, dürfte offensichtlich sein. Muss ich nur mal die Kantinenbetreiber fragen gehen. Aus der Praxis kann ich berichten, dass das Thema sehr vielschichtig ist. Bislang habe ich noch niemanden gefunden, der sich wirklich zu einer belastbaren Aussage dazu hinreißen lassen hat. Einige große Arbeitgeber haben schon Bauvorhaben zurückgestellt, weil sie nicht mit Gewissheit sagen können wie die Anwesenheit und Arbeit der Zukunft vor Ort aussehen wird und welche Bedarfe dann bestehen. Allerdings vermuten fast alle, dass es sich von dem unterscheidet was es in der Vergangenheit war. Je nach Sichtweise sehen da einige schon die Dollarzeichen in den Augen was die Einsparungen angeht. Ich bin mir nicht so sicher, ob solche Erwartungen vollumfänglich erfüllt werden.

Matthias75 28.05.2021 12:50

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1604248)
https://www.pwc.de/de/pressemitteilu...ig-lohnen.html

Über die Einsparpotenziale gibt es ja inzwischen immer mehr Untersuchungen.

Wird hier zwar OT, aber die Überlegungen sind ja nicht neu. Das Thema "Büro-Sharing" und Flächeneinsparungen wurde schon von einem meiner Professoren vor mehr als 20 Jahren als das "große Ding" angepriesen. Geändert hat sich seither nicht viel. Warum wohl? Sicher, weil die Arbeitgeber nicht wollen. Aber sicher auch, weil viele Arbeitnehmer das gar nicht wollen. Siehe mein Beitrag oben.

Zu der verlinkte Studie nur soviel: Soweit ich das sehe, wurde das nur aus Arbeitgebersicht gerechnet. Mehrkosten beim Arbeitnehmer, v.a. die Mehrkosten durch mehr Wohnfläche wurden nicht berücksichtigt. Wenn mein Arbeitgeber mir sagen würde, dass er für mich keinen dauerhaften Arbeitsplatz im Büro vorgesehen hätte, wäre meine erste Frage, welchen finanziellen Ausgleich ich für die 15qm mehr bekomme, die ich zu Hause benötige. Von "Kleinigkeiten" wie Internetanschluss und Büroausstattung mal abgesehen. wird gerne unter den Tisch fallen gelassen.

Zudem ist die Auswertung der Studie etwas seltsam: Einerseits vor Corona im Schnitt 2Tage/Woche Home Office vor Corona, andererseits hatten vor Corona nur 22% der Befragten den Wunsch, im Home Office zu arbeiten. Vorher haben also gar nicht so viele im Home Office gearbeitet. wie kommt man dann auf einen Schnitt von 2Tagen/Woche?

Wie gesagt, seitens der Berater geistern die Konzepte schon seit Jahrzehnten rum, etabliert hat sich das bislang nicht. Daran wird sich auch nach Corona nicht so viel ändern.

Die Home-Office-Quote wird sich vermutlich schon erhöhen. Fraglich ist für mich aber, wie viele ihr Büro am Arbeitsplatz aufgeben wollen also wieviel der Arbeitgeber wirklich einsparen kann.

M.

sabine-g 28.05.2021 12:59

In unserer Firma gibt es bereits eine "back to new normal" Regelung:
2 Präsenztage in der Firma
2 Tage im Homeoffice
1 Tag kann man selber machen wie man will
Es ist natürlich nicht verboten in die Firma zu kommen, z.B. machen das einige lieber wenn sie nur 10min Arbeitsweg haben, ich habe 70km für einen Weg, da bleibe ich gerne 3 Tage zu Hause.
Ist auch besser für das Training.... :Cheese: .... aber es wird natürlich in erster Linie die Umwelt geschont und meine Nerven.

El Stupido 28.05.2021 13:11

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1604264)
In unserer Firma gibt es bereits eine "back to new normal" (....)

Soll / muss das vorher koordiniert werden?
Bspw. in Form von fixen Werktagen? Z.B. A kommt Mo.-Mi., B kommt Mi. & Do., C kommt Mi.-Fr.
Um also in der Übergangsphase Überschneidungen zu vermeiden und möglichst "Vollbelegung" zu vermeiden?
Oder wird das wochenweise koordiniert? Oder gar ohne Absprachen?

Ich bin seit März 2020 im Homeoffice. Im Sommer gab es zwar Versuche meines Teamleaders á la "lasst uns doch zurück ins Büro gehen" aber dann stiegen die Zahlen (surprise) und man ließ es.
Den Juni darf ich auch noch zu Hause bleiben, wie es über den 01.07. hinaus geht weiß ich (noch) nicht.
Würde gerne wenn möglich weiter ganz zu Hause bleiben (trotz 5 Min. per Pkw bzw. 5-10 Min. per Rad Entfernung zum Büro).

sabine-g 28.05.2021 13:15

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1604269)
Soll / muss das vorher koordiniert werden?
Bspw. in Form von fixen Werktagen? Z.B. A kommt Mo.-Mi., B kommt Mi. & Do., C kommt Mi.-Fr.

Es hat ne Umfrage gegeben, wer wann usw.
Die genauen Präsenztage stehen noch nicht fest, bzw. ich weiß davon noch nichts.
Es soll natürlich so sein dass innerhalb eines Teams nach Möglichkeit alle da sind damit man sich mal zusammenfinden kann.
Auf jeden Fall wird es auch in Zukunft so sein, dass viele an Besprechungen nur virtuell bzw. telefonisch/Skype ( oder ähnliches ) teilnehmen werden.
Es wird aber auch noch ein paar Monate dauern bis es soweit ist schätz ich mal, ggf. sogar noch den Rest des Jahres (ich bin nämlich zu 100% davon überzeugt dass wir uns gerade mit großem Anlauf in die nächste Welle stürzen bei den ganzen Öffnungen und Lockerungen)

keko# 28.05.2021 13:34

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1604261)
Der Artikel ist hier natürlich auch rumgegangen. Ich vermute, dass dort nicht alle Effekte berücksichtigt haben. Dass es da Verschiebungen geben wird, dürfte offensichtlich sein. Muss ich nur mal die Kantinenbetreiber fragen gehen. Aus der Praxis kann ich berichten, dass das Thema sehr vielschichtig ist. Bislang habe ich noch niemanden gefunden, der sich wirklich zu einer belastbaren Aussage dazu hinreißen lassen hat. Einige große Arbeitgeber haben schon Bauvorhaben zurückgestellt, weil sie nicht mit Gewissheit sagen können wie die Anwesenheit und Arbeit der Zukunft vor Ort aussehen wird und welche Bedarfe dann bestehen. Allerdings vermuten fast alle, dass es sich von dem unterscheidet was es in der Vergangenheit war. Je nach Sichtweise sehen da einige schon die Dollarzeichen in den Augen was die Einsparungen angeht. Ich bin mir nicht so sicher, ob solche Erwartungen vollumfänglich erfüllt werden.

Mir ist ein großes IT-Unternehmen bekannt, dass schon lange vor Corona fast komplett auf HomeOffice setzte und dies aber wieder zurückgefahren hat. Grund: die Produktivtät sank und die Fluktation stieg.

Den Arbeitnehmern war es irgendwann egal, für wen sie arbeiteten und wenn jemand z.B. mehr Geld bot, sprangen sie einfach ab.
Zur Produktivtät kann auch ein Gespräch auf dem Gang, in der Kantine oder einfach spontan unter Kollegen beitragen. Ebenso ein paar Witze, Blödeleien oder privater Austausch.

Ich arbeite in einem Unternehmen mit 180.000 Mitarbeitern und kürzlich sprach ich mit einem Personalverantwortlichen, dem ich das sagte. Er meinte, er höre das ständig und sei sich dessen bewußt.

Bockwuchst 28.05.2021 14:30

Wir haben als Konzern mit ca. 20.000 Mitarbeitern global die Ansage von ganz oben bekommen, dass wir auch nach der Pandemie zu sehr großen Teilen weiter aus dem Home Office arbeiten werden. Genaue Regelungen müssen noch erarbeitet werden.

Flow 28.05.2021 16:19

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1604248)
https://www.pwc.de/de/pressemitteilu...ig-lohnen.html

Über die Einsparpotenziale gibt es ja inzwischen immer mehr Untersuchungen.

Da werden wohl (auch) Kosten auf den Arbeit"nehmer" abgewälzt, wenn er seinen Wohnraum um adäquate Arbeitsfläche zu erweitern hat.
Wird das berücksichtigt ?


EDIT :
Gut, hätte mir meinen Beitrag sparen können ... :cool: ... :
Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1604263)
Zu der verlinkte Studie nur soviel: Soweit ich das sehe, wurde das nur aus Arbeitgebersicht gerechnet. Mehrkosten beim Arbeitnehmer, v.a. die Mehrkosten durch mehr Wohnfläche wurden nicht berücksichtigt. Wenn mein Arbeitgeber mir sagen würde, dass er für mich keinen dauerhaften Arbeitsplatz im Büro vorgesehen hätte, wäre meine erste Frage, welchen finanziellen Ausgleich ich für die 15qm mehr bekomme, die ich zu Hause benötige. Von "Kleinigkeiten" wie Internetanschluss und Büroausstattung mal abgesehen. wird gerne unter den Tisch fallen gelassen.


anlot 28.05.2021 19:37

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1604284)
Wir haben als Konzern mit ca. 20.000 Mitarbeitern global die Ansage von ganz oben bekommen, dass wir auch nach der Pandemie zu sehr großen Teilen weiter aus dem Home Office arbeiten werden. Genaue Regelungen müssen noch erarbeitet werden.

Unser Konzern hat 550.000 MA und wir hatten im Sales/Consulting schon immer Home Office. Macht aus meiner Sicht auch zu 100% Sinn.

tomerswayler 29.05.2021 09:24

BionTech/Pfizer wird wohl je 3 Mrd Dosen dieses und nächstes Jahr liefern können laut https://www.fiercepharma.com/pharma/...ine-doses-2021 .

Moderna bis zu 1 Mrd dieses Jahr und ebenfalls 3 Mrd nächstes Jahr.
https://www.fiercepharma.com/manufac...y-to-upward-3b

Trimichi 29.05.2021 10:35

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1604284)
Wir haben als Konzern mit ca. 20.000 Mitarbeitern global die Ansage von ganz oben bekommen, dass wir auch nach der Pandemie zu sehr großen Teilen weiter aus dem Home Office arbeiten werden. Genaue Regelungen müssen noch erarbeitet werden.

Da scheint sich jemand auszukennen und international gut informiert wie auch aufgestellt zu sein? Aber auch dem Volke würde verkündet: "nach der Pandemie ist vor der Pandemie." Wie auch: "die Verträge mit der Pharmaindustrie müssen erfüllt werden". Da passt es natürlich gut, wenn Pfizer e.g. mit Milliarden Dosen aufwarten? Vgl. links post vor diesem post.

Keine Panik alles wird gut. Man will eben erreichen, dass sich das Volke im Sommer etwas erholen kann. Im Sommer wird auch die neue Startbahn fertig, da kann dann auch der gute von dt. Konstrukteuren entwickelte Stealth Bomber landen, so dass diese mit dicken Dingern bestückten Vögel vom Groom Lake (auch als Area 51 bekannt) noch näher an der Grenze zum Osten stehen hier in Central Europe, und dem Russen und natürlich auch dem Chinesen mit mehr an Apparat und Gerät entschieden die Stirn geboten werden kann.

Machen wir uns nichts vor. Dieses Virus ist ein lauer Pfurz in der Landschaft und wer glaubt, dass es so weiter geht wie vorher, der ist schief gewickelt.

Deswegen: lieber laue Pfürze in der Landschaft als ordentlich Pfeffer in der Hose.

Und im home-office muss auch niemand die Abgase der Herren von ganz oben einschnüffeln (Begründung: damit diese selbige selbst nicht riechen müssen). Das nenne ich solidarisch! :Lachanfall: :cool:

:Huhu:

Trimichi 29.05.2021 12:25

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1604339)

Keine Panik alles wird gut. Man will eben erreichen, dass sich das Volke im Sommer etwas erholen kann. Im Sommer wird auch die neue Startbahn fertig, da kann dann auch der gute von dt. Konstrukteuren entwickelte Stealth Bomber landen, so dass diese mit dicken Dingern bestückten Vögel vom Groom Lake (auch als Area 51 bekannt) noch näher an der Grenze zum Osten stehen hier in Central Europe, und dem Russen und natürlich auch dem Chinesen mit mehr an Apparat und Gerät entschieden die Stirn geboten werden kann.

Ich muss mich nach Zurechtweisung für den Begriff Bomber entschuldigen. Rechtsradikales Gedankengut zu transportieren war und ist nicht meine Absicht.

Daher möchte ich vielmehr vom einem Tarnkappenflugzeug gesprochen haben oder von einem Flugzeug als Kernwaffenträger.

Den englischen Begriff verwendet zu haben tut mir leid. Sorry. Und natürlich bedarf es keines Baus einer Landebahn nur wegen der oder des "B-2", weil der Nurflügler freilich luftbetankt werden kann.

:o

tomerswayler 30.05.2021 13:59

Die Zahl der Neufnahmen auf Intensivstationen geht grad ziemlich stark zurück. https://twitter.com/MKreutzfeldt/sta...56023940063232

Sie lag in der Spitze bei fast 800 zum Jahreswechsel, bei etwa 500 im April und ist jetzt auf 125 gesunken im 7 Tages Schnitt. Schaut also weiterhin ganz gut aus und bleibt durch die Impfungen hoffentlich auch so.

merz 30.05.2021 16:17

Überblick verloren .... geht Euch das auch so?

Was hat denn jetzt die "dritte Welle" ausgelöst und was hat sie gebrochen?

m.

tomerswayler 30.05.2021 16:39

Auslöser: Britische Variante + mehr private Kontakte

Brecher: Bundesnotbremse + Schnelltests + Impfungen + weniger private Kontakte + Wetter

iaux 30.05.2021 19:57

Zitat:

Zitat von tomerswayler (Beitrag 1604554)
Auslöser: Britische Variante + mehr private Kontakte

Brecher: Bundesnotbremse + Schnelltests + Impfungen + weniger private Kontakte + Wetter

die Zahlen gingen bereits runter bevor die Notbremse ihre Wirkung zeigen konnte, die Schnelltests kamen auch erst danach. weniger private Kontakte is auch nicht gesichert... das Wetter trägt wohl dazu bei die Infektionen um 20-40% zu verringern...

LidlRacer 30.05.2021 22:06

Wir hatten hier ja mal mindestens einen Fan von Ken Jebsen / KenFM.
Jebsen wird inzwischen vom Verfassungsschutz beobachtet.
https://www.rnd.de/politik/kenfm-ver...S4I43GONA.html

qbz 30.05.2021 22:35

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1604605)
Wir hatten hier ja mal mindestens einen Fan von Ken Jebsen / KenFM.
Jebsen wird inzwischen vom Verfassungsschutz beobachtet.
https://www.rnd.de/politik/kenfm-ver...S4I43GONA.html

Ich gehöre zu den deutlichen Kritikern von Ken Jebsen. Ich gehöre aber auch zu den Kritikern dieser Massnahme des Verfassungsschutzes. Ich hoffe, er klagt dagegen bzw. kann dagegen klagen. Folgt man dem Statement der Schlapphüte, müsste man noch viele, viele andere Menschen in DE unter Beobachtung stellen. Für mich besteht der Zweck ganz offensichtlich darin, Menschen(gruppen) abweichender Meinungen einzuschüchtern und nicht eine nachweisbare Gefahr für die demokratische Verfassung abzuwehren. Wurde Ken Jebsen schon mal angeklagt und verurteilt wegen Volksverhetzung? Ich denke nicht.

captain hook 31.05.2021 07:26

https://www.rbb24.de/panorama/thema/...rklaerung.html

Eine in meinen Augen sehr sachliche Auseinandersetzung damit, warum Zahlen hoch oder runter gehen.


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