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qbz 24.04.2020 14:35

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1527513)
.......
Aber es ist meine Verantwortung, wie ich mich mit oder ohne staatliche Vorgaben verhalte, und ich bin allein dafür verantwortlich, wenn ich jemanden anstecke oder jemand mich ansteckt auf Grund von einer bestimmten Verhaltensweise von mir.
......

Der Staat steht aber auch in der gesetzlichen Pflicht, die Menschen zu schützen, z.b. vor jemanden, der mit einer infektuösen Lungentuberkulose rumläuft und andere ansteckt, wozu die Gesundheitsämter zuständig sind. Auch nach der Heilung muss z.B. jemand mit einer TBC verpflichtend zu regelmässigen jährlichen Kontrollröntgenuntersuchungen.

LidlRacer 24.04.2020 15:03

Interessanter Fall eines Videos, das u.a. auch von Faris geteilt wird.

An dieser Stelle geht es um die in New York ggü. letztem Jahr verdoppelten täglichen Todeszahlen:
Interview des BVMW - Bundesverband mittelständische Wirtschaft mit den Experten Prof. Dr. Püschel und Prof. Dr. Bhakdi vom 16.04.

Bhakdi zeigt sich nach zuvor verharmlosenden Aussagen ahnungslos und kann nichts dazu sagen.
Püschel - der von Merkelhassern etc. gern als Kronzeuge angeführt wird - erklärt, dass wir aufgrund der lobenswerten Maßnahmen der Bundesregierung nicht in der Situation von New York sind.

(Ich hab's aber noch nicht bis zum Ende geschaut.)

Triasven 24.04.2020 15:06

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1527518)
Der Staat steht aber auch in der gesetzlichen Pflicht, die Menschen zu schützen, z.b. vor jemanden, der mit einer infektuösen Lungentuberkulose rumläuft und andere ansteckt, wozu die Gesundheitsämter zuständig sind. Auch nach der Heilung muss z.B. jemand mit einer TBC verpflichtend zu regelmässigen jährlichen Kontrollröntgenuntersuchungen.

Das nehme ich anders wahr, kann mich aber auch irren. Den Schutz vor Ansteckung kann nur jeder selbst wahrnehmen. Sprich nicht ich bin verantwortlich, Schwarzfahrer nicht anzustecken, sondern nur er sich selber. Hier kann auch nicht der Staat eingreifen.

Der Staat ist nur verantwortlich, jedem der sich angesteckt hat, die gleiche medizinische Versorgung zukommen zu lassen.

Und das ist bei der Corona Krise eben nicht mehr gewährleistet. Darum überträgt er die Verantwortung des „Angesteckten“ auch auf den „Anstecker“.

Ich bin dazu zu wenig juristischer Laie, aber ich denke nicht, dass es bisher strafbar war, mit ner Erkältung oder Grippe mit der s-Bahn zu fahren.

Corona ist hier der Sonderfall, aber grundsätzlich bin ich nicht verantwortlich, wenn sich jemand anderes an mir mit Grippe o.ä. ansteckt.

Mir ist bewusst dass es auch hier Ausnahmen gibt, (HIV) Aber auch dass ist wieder was anderes (m.E.) da HIV per se tödlich ist und von einem HIV Infizierten immer eine grundsätzliche Gefahr ausgeht, während eine Grippe nicht per se Schaden anrichtet.

Sei es drum, der Staat schützt nicht vor der Ansteckung, sondern davor, medizinisch nicht versorgt zu werden.

Stefan 24.04.2020 15:14

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527522)
Das nehme ich anders wahr, kann mich aber auch irren. Den Schutz vor Ansteckung kann nur jeder selbst wahrnehmen. Sprich nicht ich bin verantwortlich, Schwarzfahrer nicht anzustecken, sondern nur er sich selber. Hier kann auch nicht der Staat eingreifen.

Der Staat ist nur verantwortlich, jedem der sich angesteckt hat, die gleiche medizinische Versorgung zukommen zu lassen.

Du spekulierst auf dünnem Eis. Schau dir doch mal das Infektionsschutzgesetz - IfSG an.

Schwarzfahrer 24.04.2020 15:41

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1527517)
Nur einerseits ist der Umkehrschluss nicht zulässig, dass jeder in der Krise so Handeln kann wie er es aus seiner eigenen, subjektiven Verantwortung heraus entscheidet. Vor allem dann nicht, wenn es Rechtsgüter anderer verletzt.

Nein, aber es ist trotzdem in meiner Verantwortung, und meine Entscheidung, wie ich mich im Detail verhalte, ob ich "nur" den Vorgaben folge, mehr oder weniger tue (im letzten Fall muß ich ggf. Konsequenzen der Regelverletzung nagtürlich tragen).
Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1527517)
Andererseits versuchst du mit der Argumentation aus der Ich-Perspektive und auf die Ich-Situation deine Kritik an den Handlungen des Staates in der Corona-Krise zu rechtfertigen.

Mißverständnis. Ich bezog mich auf qbz-s Beispiel einer Person in Schweden, die sich entschieden hat, nicht zu reisen. und ich meinte, solche persönlichen Entscheidungen können z.T. die Entwicklung stärker beeinflussen, als die staatlichen Maßnahmen. Kann ich natürlich nicht belegen, ist nur ein Gedanke.
Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1527517)
Wir sehen allerspätestens (aber wirklich allerspätestens) seit dem Amtsantritt von D. Trump, dass Demokratien in diesen Zeiten immer mehr in das Dilemma zwischen "Schutz (i.W.S.) des Bürgers" vs. "Freiheit des Bürgers" kommt. Das beginnt beim Datenschutz und zeigt sich jetzt auch in der Corona-Krise beim Gesundheitsschutz. :liebe053:

Dieses Dilemma hat für mich wenig mit Trump zu tun, sondern ist eine grundsätzliche Frage der Priorität, wieviel Verantwortung man an den Staat delegieren möchte, und wieviel man selbst behalten möchte, da letzteres automatisch mit einem mehr an Freiheit einhergeht (was gern vergessen wird) - dazu gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen.

runningmaus 24.04.2020 16:49

Nun, das Leben an sich ist tötlich.
Auch das macht es sehr faszinierend.


Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527522)
....
Mir ist bewusst dass es auch hier Ausnahmen gibt, (HIV) Aber auch dass ist wieder was anderes (m.E.) da HIV per se tödlich ist und von einem HIV Infizierten immer eine grundsätzliche Gefahr ausgeht, während eine Grippe nicht per se Schaden anrichtet.
....

Das ist nicht mehr der aktuelle Stand, bezüglich HIV, sondern eher gut 20 Jahre zurück.

Inzwischen ist HIV hier in D so behandelbar, daß die Menschen damit deutlich länger leben können und (behandelt) auch Sex haben können, ohne ihre Partner zu infizieren - wurde auf dem Benefizlauf LAUF FÜR MEHR ZEIT zu Gunsten der AIDS-Hilfe in Frankfurt vermittelt.

ThomasG 24.04.2020 16:50

Lockerungen? Welchen Experten können wir trauen? | Bessere Zeiten – Wagenknechts Wochenschau #10:

https://www.youtube.com/?gl=DE&hl=de (vom 17.04.2020)

ThomasG 24.04.2020 16:57

Coronavirus-Update #35: "Vielversprechende Impfstudie aus China" | NDR Podcast:

https://www.youtube.com/watch?v=0qsxDbSYz0c

(Auch Drosten geht mit der effektiven Reproduktionszahl zumindest gleich am Anfang des Podcastes so um, als wäre es ein Leichtes diese Zahl zu bestimmen.
Ich habe erst den Anfang gehört.)

Nachtrag: Ab ca. 7:30 Minuten erwähnt Drosten, dass etwa ab Anfang März die Anzahl der Testungen pro Zeiteinheit sehr stark gestiegen ist.
Nachfolgend beschreibt er, was das für einen Einfluß hat.
(Für meinen Geschmack macht er in diesem Part schon ganz schöne Klimmzüge (verbal).)

Noch ein Nachtrag: Nach ca. 19:30 Minuten geht es um die Entwicklung eines Totimpfstoffes.
Einen solchen einzusetzen, birgt prinzipiell relativ große Gefahren.
Es ist aber so, dass man einen solchen weltweit wesentlich schneller zur Verfügung stellen könnte als andere Impfstoffe.
War mir klar, dass es schneller geht oder gehen könnte, wenn man bestimmte herkömmliche Wege bereit ist zu verlassen und ich wette das war vielen klar, die bisher nie oder kaum davon sprachen oder schrieben.

Und noch ein Nachtrag: So etwa ab Minute 33 geht es um das Thema Hintergrundimmunität.
Möglicherweise verfügen einige Menschen über T-Zellen, die in der Lage sind sich rasch und gut gegen das neue Coronavirus zu wehren.
Hoffentlich ist da was dran oder besser noch hoffentlich ist da sehr viel dran und es gibt viele Leute, die davon profitieren können.

Ein letzter Nachtrag: Ab nächste Woche wird es wöchentlich "nur" noch zwei Podcasts geben mit Christian Drosten.
Herr Drosten möchte mehr Zeit und Muße haben sich vorbereiten zu können.
Das finde ich sehr gut.

Triasven 24.04.2020 17:19

Zitat:

Zitat von runningmaus (Beitrag 1527537)
Nun, das Leben an sich ist tötlich.
Auch das macht es sehr faszinierend.



Das ist nicht mehr der aktuelle Stand, bezüglich HIV, sondern eher gut 20 Jahre zurück.

Inzwischen ist HIV hier in D so behandelbar, daß die Menschen damit deutlich länger leben können und (behandelt) auch Sex haben können, ohne ihre Partner zu infizieren - wurde auf dem Benefizlauf LAUF FÜR MEHR ZEIT zu Gunsten der AIDS-Hilfe in Frankfurt vermittelt.

Ich hatte das so in Erinnerung, dass es geahndet werden kann, wenn man wissentlich jemanden (z.B. durch ungeschützten Sex) mit HIV ansteckt, bzw. dem anderen dies bewusst verschweigt.

Aber in der Tat habe ich mich das letzte mal damit vor langer Zeit beschäftigt.

qbz 24.04.2020 17:36

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527522)
Das nehme ich anders wahr, kann mich aber auch irren. Den Schutz vor Ansteckung kann nur jeder selbst wahrnehmen. Sprich nicht ich bin verantwortlich, Schwarzfahrer nicht anzustecken, sondern nur er sich selber. Hier kann auch nicht der Staat eingreifen.
.....

Hier stehen die staatlichen Pflichtaufgaben bei Tuberkulose Erkrankungen z.B. für das Geundheitsamt Darmstadt

* Erfassung aller Neuerkrankungen in Einzelfallakten.
* Dokumentation des Erkrankungverlaufs, der Behandlung und des Therapieerfolges.
* Elektronische Übermittlung der anonymisierten Krankheitsdaten an das hessische Meldezentrum.
* Unterstützung der behandelnden Ärzte, insbesondere bei fehlender Mitarbeit der Patienten.
* Angebot von Tbc-Fachwissen, Beratung der Patienten, Kontaktpersonen und Ärzte.
* Ermittlung und Untersuchung der Kontaktpersonen in Umgebungsuntersuchungen. Ziel: Bekämpfung der Ausbreitung durch frühzeitige Entdeckung von Infektionsquellen und Folgeerkrankungen.

Antracis 24.04.2020 18:58

Mal ein Eindruck aus der Hauptstadtklinikfront. Herr Drosten hat sich ja vor einigen Tagen besorgt gezeigt, weil auf den Charité-Intensivstationen ganz langsam aber stetig immer mehr schwerkranke COVID-19 Patienten eintreffen.

Bei uns kann ich allerdings diese Beobachtung nicht teilen, sowohl bei uns im Klinikum als auch im gesamten Konzern sind die Zahlen, sowohl der Infizierten, als auch der schwerkranken und beatmeten, seit ca. 2 Wochen relativ stabil, nachdem vorher ein deutlicher Anstieg registrierbar war.

Möglicherweise landen in der Charité viele Verlegungen von Schwerkranken aus dem Umland, vor allem nachdem das Ernst-von-Bergmann-Klinikum ja einen weitgehenden Patientenaufnahmestop hat. Die Unikliniken werden ja bevorzugt als Zentren involviert und dadurch kommt es zu den Unterschieden.

Was aktuell vor allem bei den Maßnahmen auffällt ist der sehr schnelle Wechsel von Entscheidungen zur Hygiene ect. Das hängt einerseits von der aktuellen Infektionslage ab, die sich natürlich innerhalb von Abteilungen immer schnell ändern kann.

Andererseits ist aktuell bei den Testungen wohl die Versorgung mit Material das große Problem. Die Laborkapazitäten sind mittlerweile bei uns so hoch, dass wir zuverlässig innerhalb von 24h Ergebnisse erhalten (ich habe vor 3 Wochen noch 5 Tage gewartet!) und wir haben zeitweise auch alle Neuaufnahmen gestestet (Was bei einem Haus mit über 1000 Betten sehr viele sind). Zwischenzeitlich musste das aber immer wieder verändert werden, weil nicht klar war, ob genügend Material zur Verfügung steht. Teilweise wurden die Regime innerhalb weniger Stunden! Geändert, d.h. Offensichtlich ist die Logistik aktuell quasi ohne Zwischenlager, es geht quasi gleich vom Materiallager direkt in die Analysemaschine.

Schwarzfahrer 24.04.2020 19:00

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527522)
Das nehme ich anders wahr, kann mich aber auch irren. Den Schutz vor Ansteckung kann nur jeder selbst wahrnehmen. Sprich nicht ich bin verantwortlich, Schwarzfahrer nicht anzustecken, sondern nur er sich selber. Hier kann auch nicht der Staat eingreifen....

Ich bin dazu zu wenig juristischer Laie, aber ich denke nicht, dass es bisher strafbar war, mit ner Erkältung oder Grippe mit der s-Bahn zu fahren.

Nein, ich bin für beides verantwortlich: daß ich mich nicht anstecke, aber auch daß ich nicht aus Unachtsamkeit Dich anstecke. Deshalb ist es verantwortliches Handeln, mit Schnupfen nicht in die vollbesetzte S-Bahn zu steigen (andererseits, ggf. kommt man anders nicht zum Arzt - da kommt dann die Abwägung, was wichtiger ist). Allerdings leite ich daraus keinen Haftungsanspruch Dir gegenüber ab, wenn Du mir nicht gerade gezielt ins Gesicht gespuckt hast :Cheese: . Unbeabsichtigte Virenübertragung gehört zum Lebensrisiko, das man durch sein Verhalten reduzieren, aber eh nicht eliminieren kann.
Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527522)
Der Staat ist nur verantwortlich, jedem der sich angesteckt hat, die gleiche medizinische Versorgung zukommen zu lassen.

Da stimme ich zu.

Antracis 24.04.2020 19:54

Bezüglich der staatlichen Fürsorge. Etwas nerdig vom Thema, aber vielleicht doch für den einen oder anderen interessant. Ich hatte einmal die Situation, dass ich als Psychiater Nachts die Unterbringung eines Tuberkulose-Patienten im Krankenhaus ärztlich vorläufig anordnen sollte, weil dieser die Klinik verlassen wollte. Nach Einschätzung der behandelnden Ärzte war dieser nicht mehr „zurechnungsfähig“ und aufgrund der Erkrankung erheblich Selbst- und Fremdgefährdend.

Ich will das jetzt nicht weiter verkomplizieren, aber ich konnte die Fragestellung nicht befriedigend klären. In meiner Kompetenz liegt einerseits nur, ob der Patient an einer psychischen Erkrankung leidet und aufgrund dessen eine akute Eigen- und Fremdgefährdung aufweist. Das war nicht der Fall.

Dann konnte ich noch Stellung dazu nehmen, ob der Patienten eine Einsicht in die Folgen seines Handelns hat, das betrifft dann die sogenannte Einwilligungsfähigkeit, in diesem Zusammenhang für eine Entlassung gegen ärztlichen Rat. Also versteht der Patient, welche Gefahr er für sich und für andere mit der Entlassung und dem folgenden Verhalten darstellt. Diese Einwilligungsfähigkeit kann durch psychische Erkrankungen im engeren Sinne oder auch durch Körperliche (Folge)Zustände (Zum Beispiel Intoxikation, schwere Krankheitszustände mit Verwirrtheit) aufgehoben sein.

Das war aber auch nicht der Fall. Der Patient war sich der Folgen sowohl für sich als auch für andere vollkommen bewusst. Der hatte nur keinen Bock und hat sich wenig um die Folgen für andere geschehrt.

Ich habe also den Kollegen erläutert, dass man seine Entscheidung zwar sehr unvernünftig Und risikoreich finden kann, das steht aber dem Patienten frei. Für sich betrachtet hätte er gehen können. Nach meiner Rechtsauffassung und dem des damals konsultierten Hintergrundoberarztes lag auch keine Fremdgefährdung im Sinne des Psychisch-Krankengesetzes, das eine Unterbringung ermöglicht hätte, vor und/oder es gibt halt die spezielle Rechtsgrundlage des Infektionsschutzgesetzes, auf die man sich berufen sollte.

Das sieht die Möglichkeit der „Zwangsabsonderung“ auf Anordnung des zuständigen Amtsgerichtes vor, das konnte aber natürlich erst am nächsten Tag im Eilverfahren beantragt werden, und ist vor allem nicht meine Baustelle.

In der aktuellen Situation in der Nacht hätte es nur die Möglichkeit des rechtfertigenden Notstandes nach StGB gegeben quasi mit der Möglichkeit einer eventuellen Straffreiheit nach Güterabwägung . Das wiederum hab ich an den internistischen Kollegen abgegeben, weil ich a) nicht in der direkten Handlungsverantwortung und b) nicht in der Kompetenz war, die Eigen- und Fremdgefährdung durch die Tuberkulose abzuschätzen, zumindest war der Kollege formal auf jeden Fall qualifizierter als angehender Pulmologe mit fachärztlichem Hintergrund am Telefon.

Interessant ist vielleicht nur, wie es in der Nacht weiterging: Nachdem wir dann gemeinsam nach 2 Stunden zum Patienten gingen, um ihm die Sachlage mitzuteilen, war dieser zwischenzeitlich eingeschlafen und hat laut geschnarcht. :Cheese:

Letztlich hat er dann bis 11 vormittags geschlafen und wollte auch erstmal essen, und bis zu diesem Zeitpunkt gab es schon eine Einleitung des Verfahrens von Gesundheitsamt und Amtsgericht, wobei meiner Erinnerung nach sich dann der Patient dem Lauf der Dinge doch gefügt hat, d.h. es ist kein juristischer Beschluss ergangen.

Lucy89 24.04.2020 21:00

Bei uns in der Klinik sind die Zahlen jetzt seit Wochen stabil. Es ist verrückt, wir hatten als Höchstzahl 21 Patienten stationär (davon die Hälfte intensiv), und die Klinik ist sicher eine der größten in NRW. Da denkt man eigentlich, alles sei soweit ok.
Ich betreue jetzt meine erste Covid-19-Studie und finde es schön, so ein kleiner Teil am wissenschaftlichen vorankommen sein zu können. Noch lieber wäre ich an "vorderer Front", aber da hab ich meinen Beruf wohl verfehlt ;)

bellamartha 25.04.2020 07:19

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1527573)
...
Interessant ist vielleicht nur, wie es in der Nacht weiterging: Nachdem wir dann gemeinsam nach 2 Stunden zum Patienten gingen, um ihm die Sachlage mitzuteilen, war dieser zwischenzeitlich eingeschlafen und hat laut geschnarcht. :Cheese:

Letztlich hat er dann bis 11 vormittags geschlafen und wollte auch erstmal essen, und bis zu diesem Zeitpunkt gab es schon eine Einleitung des Verfahrens von Gesundheitsamt und Amtsgericht, wobei meiner Erinnerung nach sich dann der Patient dem Lauf der Dinge doch gefügt hat, d.h. es ist kein juristischer Beschluss ergangen.

Als ebenfalls in der Psychiatrie Tätige (aber nicht als Ärztin, sondern im Sozialdienst) kenne ich ähnliche Geschichten und finde diese sehr lustig.:Lachen2: Du ackerst und hast Arbeit, darüber schlummert der Patient ein und hat nach dem Schlafen erst mal Hunger. Super!

(Wir haben gerade auch einen Patienten, der unfassbar nervt- unter anderem weil er ständig entweicht und wegen der bestehenden Unterbringung nach Psych-KG von der Polizei zurückgebracht werden muss- dabei aber auch so lustig ist, dass es zumindest nie langweilig wird.)

Wir haben schon eine prima Arbeit, was? Ich liebe sie (meistens)!

Alles Gute für dich und eure Patienten! Für die psychisch Kranken ist es ja im Moment besonders schwer, wir erleben viele als extrem belastet durch die besonderen Umstände und dadurch, dass die Strukturen, die für sie so wichtig sind, überwiegend wegbrechen.

Gruß
J.

Hafu 25.04.2020 07:40

In jeder Krise liegt auch eine Chance
 
Die positiven Auswirkungen auf das Klima durch den rapide gesunkenen Verbrauch an fossilen Brennstoffen und den nahezu komplett unterbrochenen Passagierflugverkehr hatten wir schon hier im Thread thematisiert.

Die Corona-Pandemie hat aber auch positive Nebenwirkungen an Stellen, an denen man sie gar nicht vermutet hätte:

Island setzt Walfang im Sommer aus und eines der beiden isländischen Walfangunternehmen will sich aus dem Walfanggeschäft jetzt komplett zurückziehen.

:liebe053:

anlot 25.04.2020 09:47

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Morgen zusammen. Wahrscheinlich eine blöde Frage, aber lese ich das richtig, dass wir derzeit (nur) noch knapp 40.000 nachweislich Infizierte haben? Eigentlich müsste man dann doch auch diese „netto“ Zahl kommunizieren, oder?

dr_big 25.04.2020 09:56

Das sind die sogenannten "active cases", die werden ja üblicherweise auch dargestellt, z.b. hier:
https://www.worldometers.info/corona...untry/germany/

Triasven 25.04.2020 10:08

Wird eigentlich das Testen von „gesunder“ Bevölkerung drastisch hochgefahren, oder werden weiterhin nur Verdachtsfälle getestet.

Herr Drosten warnt doch davor, dass sich das Virus unbemerkt ausbreiten könnte?

Bockwuchst 25.04.2020 10:48

Soweit ich weiß sind verschiedene Studien in Arbeit, die halt Stichproben aus der Bevölkerung testet um einen Überblick über die Durchseuchung zu bekommen. Zum Teil ist das auch schon angelaufen, zb in München.

Stefan 25.04.2020 10:57

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1527638)
Soweit ich weiß sind verschiedene Studien in Arbeit, die halt Stichproben aus der Bevölkerung testet um einen Überblick über die Durchseuchung zu bekommen. Zum Teil ist das auch schon angelaufen, zb in München.

Im Kanton Genf machen sie Bluttests. Zwischenergebnis ist, dass circa 5.5 % mit dem Virus infiziert waren.

Artikel dazu, in welchem auch was zu den Unsicherheiten steht.

merz 25.04.2020 11:04

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1527627)
Morgen zusammen. Wahrscheinlich eine blöde Frage, aber lese ich das richtig, dass wir derzeit (nur) noch knapp 40.000 nachweislich Infizierte haben? Eigentlich müsste man dann doch auch diese „netto“ Zahl kommunizieren, oder?

Verstehe ich auch so -
Kann man ja errechnen aus den drei Werten, die das RKI angibt, hier von Donnerstag

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/...ublicationFile


m.

Triasven 25.04.2020 11:06

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1527638)
Soweit ich weiß sind verschiedene Studien in Arbeit, die halt Stichproben aus der Bevölkerung testet um einen Überblick über die Durchseuchung zu bekommen. Zum Teil ist das auch schon angelaufen, zb in München.

Ich denke gar nicht so sehr wegen des Überblicks der Durchseuchung.

Die Regierung verfolgt die Strategie der Nachverfolgung der jeweiligen Ansteckungen.

Herr Drosten befürchtet, diese Strategie wird hinfällig, da in 2-3 Wochen deutschlandweit Hotspots aufploppen. Seine Empfehlung: „keine Lockerung“

Und ich frage, ob es nicht auch erfolgversprechend sein könnte, an zu erwartenden Hotspots (z.B. Grosstädten) wie verrückt jetzt schon alle „Gesunden“ zu testen, um nicht erst in 2-3 Wochen von den Kranken überrascht zu werden.

Bockwuchst 25.04.2020 11:07

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1527641)
Im Kanton Genf machen sie Bluttests. Zwischenergebnis ist, dass circa 5.5 % mit dem Virus infiziert waren.

Artikel dazu, in welchem auch was zu den Unsicherheiten steht.

Hab jetzt öfter 2,5 % gelesen. Kommt natürlich auf die Gegend an und wie man die Testpersonen rekrutiert. Freiwillige haben oft nen höheren Anteil als zufällig ausgesuchte, weil sich natürlich mehr Personen für ihren Status interessieren, die irgendwie vermuten sie könnten nen Kontakt haben. Wurde aber schon hinlänglich diskutiert.

Stefan 25.04.2020 11:23

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1527644)
Hab jetzt öfter 2,5 % gelesen. Kommt natürlich auf die Gegend an ..........

Im Kanton Genf gab es, für CH-Verhältnisse, viele Todesfälle und positive Tests pro 1000 Einwohner. Ich hatte Genf genannt, weil mir bekannt war, dass dort eine Studie läuft. Das Genf nicht repräsentativ für Deutschland ist, ist mir bewusst ;-)
SRF: Coronavirus: Fallentwicklung in den Kantonen

dr_big 25.04.2020 12:17

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527630)
Wird eigentlich das Testen von „gesunder“ Bevölkerung drastisch hochgefahren, oder werden weiterhin nur Verdachtsfälle getestet.

Herr Drosten warnt doch davor, dass sich das Virus unbemerkt ausbreiten könnte?

In Deutschland werden Antikörpertests für Selbstzahler angeboten. Ich warte gerade auf mein Ergebnis. Kostet was um die 30 Euro.

Triasven 25.04.2020 13:00

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1527651)
In Deutschland werden Antikörpertests für Selbstzahler angeboten. Ich warte gerade auf mein Ergebnis. Kostet was um die 30 Euro.

Wo kann man die erwerben und sind die zuverlässig?

anlot 25.04.2020 13:25

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1527642)
Verstehe ich auch so -
Kann man ja errechnen aus den drei Werten, die das RKI angibt, hier von Donnerstag

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/...ublicationFile


m.

Stimmt. Aber wäre das nicht sinnvoller immer nur über die tatsächlich Anzahl der Positiv Getesteten zu sprechen? Die Botschaft wäre dann doch wesentlich positiver.

anlot 25.04.2020 13:28

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527656)
Wo kann man die erwerben und sind die zuverlässig?

Würde mich auch interessieren. Wie genau sind die denn?

Bockwuchst 25.04.2020 13:41

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1527661)
Würde mich auch interessieren. Wie genau sind die denn?

Man liest da verschiedene Dinge über die Genauigkeit und es gibt wohl auch Unterschiede zwischen den Herstellern. Ich arbeite ja in ner Biotech Firma und bei uns gibt's ne Menge Leute, die davon Ahnung haben. Unsere Profis halten die immerhin für so zuverlässig dass sich jetzt auf freiwilliger Basis alle Mitarbeiter inkl Haushaltsangehörige testen lassen können (auf Firmenkosten). Der Chef unserer Bioanalytik Abteilung hat das konkrete Produkt ausgewählt.

dr_big 25.04.2020 14:23

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1527656)
Wo kann man die erwerben und sind die zuverlässig?

Frag deinen Hausarzt was er anbietet.

anlot 25.04.2020 14:30

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1527662)
Man liest da verschiedene Dinge über die Genauigkeit und es gibt wohl auch Unterschiede zwischen den Herstellern. Ich arbeite ja in ner Biotech Firma und bei uns gibt's ne Menge Leute, die davon Ahnung haben. Unsere Profis halten die immerhin für so zuverlässig dass sich jetzt auf freiwilliger Basis alle Mitarbeiter inkl Haushaltsangehörige testen lassen können (auf Firmenkosten). Der Chef unserer Bioanalytik Abteilung hat das konkrete Produkt ausgewählt.

Wie heißt denn der Hersteller?

trina 25.04.2020 14:48

Eine Ärztefreundin von mir hat geraten, auf den Test von Roche zu warten, der im Mai kommen soll. Ihrer Meinung nach ist die Zuverlässigkeit der bisherigen Tests eher mittelprächtig.

spanky2.0 25.04.2020 14:58

Zitat:

Zitat von trina (Beitrag 1527669)
Eine Ärztefreundin von mir hat geraten, auf den Test von Roche zu warten, der im Mai kommen soll. Ihrer Meinung nach ist die Zuverlässigkeit der bisherigen Tests eher mittelprächtig.

Ich habe die Vorredner nicht so verstanden, dass sie einen der vielen Selbsttests nutzen, die es schon auf dem Markt gibt. Sondern dass sie sich beim Hausarzt haben Blut abnehmen lassen, welches ins Labor zur Untersuchung geschickt wird. Das sind die selben Labore, die täglich auch die Covid-19 Tests durchführen. Ich denke schon, dass diese auch in der Lage sein sollten, Antikörper im Blut zu erkennen. Oder bin ich da irgendwie schief gewickelt? :Gruebeln:
Mein Blut wird dort nämlich auch gerade auf Antikörper untersucht. :Cheese:

Bockwuchst 25.04.2020 14:59

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1527666)
Wie heißt denn der Hersteller?

Ich will jetzt keine Werbung machen, weil ich persönlich kein Spezialist bin dafür, aber ist ja kein Geheimnis und ich hab mit der Firma nichts zu tun. Ist der Test von Pharmact. Berliner Firma. Die haben immerhin ein CE Zertifikat und ist von der amerikanischen FDA zugelassen. Unsere Leute halten ihn für sensitiv und spezifisch. Kann IgG und IgM Antikörper nachweisen. Ersteres bildet man einige Zeit nach der Infektion, zweites spricht eher für ne noch aktive. Bei einem positiven Test auf IgM wurde unser Betriebsarzt zusätzlich noch einen Rachenabstrich für PCR machen.
Ich sage aber gleich dazu, dass ich nicht sicher bin wie sinnvoll es ist einen Test im Internet zu bestellen und den Zuhause ohne Arzt zu machen. Evtl macht man dann bei der Durchführung doch was falsch und dann war's Käse.
Außerdem muss man sich halt überlegen ob man das Geld wirklich ausgeben will, wenn bei der aktuellen Verbreitung die wahrscheinlichkeit halt über 95% liegt, dass man es noch nicht hatte.

flodei 25.04.2020 14:59

Zitat:

Zitat von trina (Beitrag 1527669)
Eine Ärztefreundin von mir hat geraten, auf den Test von Roche zu warten, der im Mai kommen soll. Ihrer Meinung nach ist die Zuverlässigkeit der bisherigen Tests eher mittelprächtig.

Hier findet man ein paar Infos darüber: https://www.roche.de/medien/meldunge...pern-5133.html

trina 25.04.2020 15:00

Sorry, war vielleicht missverständlich. Ich meine nicht die Selbsttests sondern die beim Arzt verwendeten. Da empfahl die Freundin auf Roche zu warten.

ThomasG 25.04.2020 16:17

Zitat:

Zitat von www.dzif.de
20. März 2020
Pressemitteilung
Struktur der Hauptprotease des Coronavirus aufgeklärt


[...]

Das neue Coronavirus SARS-CoV-2 wurde als Erreger der COVID-19-Pandemie identifiziert. Die virale Hauptprotease (Mpro, auch 3CLpro genannt) ist an der Bildung des Coronavirus-Replikationskomplexes und damit an der Vervielfältigung des Virus beteiligt. Sie stellt ein attraktives Ziel für eine Therapie dar. Ihre Kristallstruktur wurde jetzt durch die Forschungsgruppe von Prof. Dr. Rolf Hilgenfeld an der Universität zu Lübeck und im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) aufgeklärt.

Quelle: https://www.dzif.de/de/struktur-der-...us-aufgeklaert

Zitat:

Zitat von t-online.de
Deutsche Forscher finden Wirkstoff – doch der kommt für diese Krise zu spät

https://www.t-online.de/tv/news/coro...ronavirus.html

ThomasG 25.04.2020 16:30

Zitat:

Zitat von berliner-zeitung.de
Der Jugendkanal ohne Fernseher

Dabei ist Mai Thi Nguyen-Kim froh, dass sie nicht Inhalt gegen Reichweite abwägen muss – denn ihre wöchentlich erscheinenden, aufwändig recherchierten Videos werden finanziert von Gebührengeldern. MaiLab gehört zu Funk, dem öffentlich-rechtlichen Angebot von ARD und ZDF für die 14- bis 29-Jährigen. Was das bedeuten kann, ist gerade bei Thi Nguyen-Kim gut zu beobachten.

Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/zuku...rfolg-li.17504

Zitat:

Zitat von funk.net
maiLab

Kategorie: Information / Wissenschaft

Darum geht es: Mai LIEBT Naturwissenschaften. Mai ist Chemikerin (sogar Dr. Mai!), Science-Nerd und auf der unaufhaltbaren Mission, ihre Liebe für Naturwissenschaften wie eine Seuche im Land zu verteilen. Widerstand ist zwecklos, denn sie lauert überall: Eigentlich wollte man nur ein Video über diese dummen Tidepods anschauen – doch plötzlich erzählt einem diese Mai was von der chemischen Zusammensetzung von Waschmittel. Aber irgendwie kann man nicht wegschalten. Weil man merkt: Shit. Naturwissenschaften sind verdammt geil. Und sogar amüsant – pure Unterhaltung! Nur dass man sich danach nicht dümmer, sondern schlauer fühlt!

Mehr über die Macherin: Mai Thi Nguyen-Kim ist freie Wissenschaftsjournalistin und Dozentin am Nationalen Institut für Wissenschaftskommunikation. Die Chemikerin studierte an der Uni Mainz und dem Massachusetts Institute of Technology. Anschließend promovierte sie an der RWTH Aachen und der Harvard University, wo sie an intelligenten Materialien für medizinische Anwendungen forschte. Für Terra X, Lesch & Co. arbeitet sie als Autorin und Moderatorin und schließt sich dieses Jahr dem Moderationsteam bei Quarks und Planet Wissen an. Mit dem Ziel, junge Menschen – und vor allem junge Mädchen – für Naturwissenschaften zu begeistern, betreibt sie die YouTube-Kanäle maiLab und The Secret Life Of Scientists. Der Großteil ihrer Videos entsteht in Eigenproduktion, von der Recherche bis zum Schnitt. Ihr Video „Trust me I’m a scientist” wurde 2016 im „Fast Forward Science“ Wettbewerb mit dem 1. Platz in der Kategorie „Scitainment“ ausgezeichnet.

Auszeichnungen: Das Wissenschafsformat gewann im November 2018 für den Beitrag „FLUORIDE & ZAHNPASTA – Die ganze Wahrheit“ den Webvideopreis 2018. Der Preis wurde zum 8. Mal verliehen und würdigt innovative und herausragende Werke im Netz. Zudem erhielt „maiLab“ im Oktober mit dem Video „Fluoride verkalken das Gehirn!“ drei Auszeichnungen beim „Fast Forward Science Award“. Im gleichen Monat gab es ebenso den „Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus 2018“ für die Beiträge „FLUORIDE & ZAHNPASTA – Die ganze Wahrheit“ und „Wie fühlt es sich an Tiere zu töten? #AskAScientist“. Chemikerin Mai konnte sich zuvor auch im Juni 2018 doppelt freuen: Das Format wurde nicht nur mit dem „Grimme Online Award“ in der Kategorie „Wissen und Bildung“ ausgezeichnet – auch das Publikum schloss sich dieser Wertung an und votete „maiLab“ auf Platz 1 des Publikumspreises. Im Dezember 2018 wurde Mai Thi Nguyen-Kim vom Branchenmagazin „medium magazin“ zur Journalistin des Jahres in der Kategorie „Wissenschaft“ gewählt. 2019 wurde Mai Thi Nguyen-Kim gemeinsam mit ihrem Kollegen Harald Lesch mit dem Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde sie im Mai 2019 zu einer der Gewinnerinnen des „25 Award “ von „EDITION F “ gekürt. Diesen Preis erhielten Frauen, die mit ihrer Stimme die Gesellschaft bewegen.

Quelle: https://presse.funk.net/format/mailab/

dr_big 25.04.2020 17:38

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1527672)
I.... Berliner Firma. Die haben immerhin ein CE Zertifikat ...

Ein CE Zertifikat gibt es nicht, du meinst wahrscheinlich ein CE Kennzeichen mit dem sich der Hersteller selbst bescheinigt, dass gewisse EU Richtlinien eingehalten werden. Eine Garantie für die Qualitöt ist das aber nicht.


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