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Helios 09.02.2020 11:42

Zitat:

Zitat von Ravistellus (Beitrag 1510000)
.........
Ich hätte kein Problem mit der amerikanischen Version,
.....

mir wurde es gestern nachmittag doch noch geliefert :)

nimm es im Original :Lachanfall: - die kocht vor Wut (durchs ganze Buch), einfach köstlich.

Sie beschreibt auf Seite 19 wie die Body Position Fraktion Einzug in die Bäder hielt mit "pressing the T" (man kann noch spüren wie sie Umfänge gebolzt hat und überall lag nur Treibholz mit "T" pressen herum).

Sie äzt über Seiten - auf Seite 24 erklärt sie den Körperbau von great swimmers "; they have broad shoulders and distinctive V-shaped bodies, rigth?"

Sie ist eine Olympiasiegerin, sie will gewinnen - das ist O.K.

Die Beschreibung des early vertical forearm's kann ich erkennen und nachvollziehen, ebenso wie sie ihn an Land ins Muskelgedächtnis einschleift - ich hätte zwar vermutet, dass eine Übertragung von Land-äkschn ins Wasser nicht so einfach übertragbar ist, kann aber sagen, das sowas ähnliches bei mir sehr gut funktioniert hat.

schnodo 09.02.2020 12:20

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1510003)
...die kocht vor Wut (durchs ganze Buch), einfach köstlich.

Ich würde sagen sie amüsiert sich. ;)

So stellt sie z.B. fest, dass die Reduktion des Wasserwiderstandes im Schwimmen erst dann wichtig wird, wenn man sich tatsächlich vorwärts bewegt, was manche Leute übersehen. :Cheese:

schnodo 09.02.2020 16:09

Heute habe ich das eigentlich geplante Schwimmen abgeblasen. Zuerst habe ich mich die malade Gemahlin gekümmert. Dann konnte ich, bei der Essenszubereitung das Küchenmesser beherzt führend, nicht zwischen Zwiebel und Daumen unterscheiden und habe mir ordentlich in den Daumennagel gesäbelt. Da ich es gerne habe, wenn die Messer scharf sind, bekam auch die Fingerkuppe ihren Teil ab. :Maso:

Als Ersatzhandlung fürs Schwimmen habe ich mir How To Swim In A Public Lane | Swimming Pool Etiquette & Hacks angeschaut. Aus dem Video habe ich einen interessanten Tipp mitgenommen. Wenn die Wand bei der Wende mit schwätzenden Schwimmern so belegt ist, dass man nicht abstoßen kann, soll man einfach eine spektakuläre Rollwende ohne Wandberührung machen. Das sollte ausreichen, um der gesprächigen Runde wieder in Erinnerung zu rufen, dass die Wand nicht nur zum Festhalten da ist. Das probiere ich bei Gelegenheit mal aus. :)

TiJoe 09.02.2020 16:16

Mit Messern neigst Du irgendwie zur Selbstverstümmelung...:(

Gute Besserung!:Blumen:

schnodo 09.02.2020 17:11

Zitat:

Zitat von TiJoe (Beitrag 1510048)
Mit Messern neigst Du irgendwie zur Selbstverstümmelung...:(

Ja, leider manifestiert sich meine Grobmotorik nicht nur im Schwimmen. Und ich habe im Eifer des Gefechts mal wieder einige Grundregeln missachtet. ;)

Zitat:

Zitat von TiJoe (Beitrag 1510048)
Gute Besserung!:Blumen:

Danke schön! :Blumen:

FMMT 09.02.2020 21:13

Gute Besserung :Blumen:

schnodo 09.02.2020 22:59

Zitat:

Zitat von FMMT (Beitrag 1510094)
Gute Besserung :Blumen:

Vielen Dank! :Blumen:

schnodo 17.02.2020 13:06

triathlon-szene.de/swimcademy.com Schwimmseminar in Frankfurt - Teil 1
 
Gestern fand das Schwimmseminar in Frankfurt statt und ich will nun zeitnah meine Eindrücke sammeln, damit sie nicht durch das Sieb rieseln, das mein Gedächtnis darstellt. Es war toll, einige Forumsmitglieder zu treffen. Besonders gefreut hat es mich, dass ein weit angereistes Mitglied sich als leidenschaftlicher Schwimmer, Swim-Runner und interessierter schnodo-schwimmt-Leser geoutet hat. :-)(-:

Gut in Erinnerung geblieben ist mir Björn Hauptmannls hervorragende Visualisierung des Armzuges¹, die ich Euch nicht vorenthalten darf. Mehr dazu später. :)


Bildinhalt: Björn Hauptmannl Diagramm

Der Morgen...
fing damit an, dass ich verschlief. Ich hatte die vorletzte Nacht überhaupt kein Auge zugemacht, weil mir meine Gemahlin eine Woche zuvor eine satte Erkältung an die Backe geheftet hatte und mein Körper diese entweder mit exzessivem Schlafbedürfnis oder kompletter Schlaflosigkeit quittierte. Deswegen habe ich am Morgen des Schwimmseminars ohne böse Absicht sowohl den Wecker als auch die Holde ignoriert und mich einfach nochmal für eine Stunde umgedreht. Aufgewacht bin ich dann spontan und im Nachhinein betrachtet à la minute près. Denn gerade als ich das morgendliche Mindest-Pflegeprogramm in 20 Minuten durchgetaktet hatte und dabei war, mir die Schuhe anzuziehen, rollte eine stattliche Karosse am Fenster vorbei.

Meine Vermutung, diese könne ein Freiburger Kennzeichen haben, bestätigte sich. Klugschnacker aka Arne war so nett, mich zur Schonung der Umwelt auf der Fahrt von Freiburg nach Frankfurt daheim aufzusammeln. Durch die nette Unterhaltung mit Arne verging die Fahrt wie im Flug und wir waren überpünktlich eine halbe Stunde vor Beginn des Workshops bei der Sportschule angekommen. Nach und nach trudelten immer mehr Teilnehmer ein, daruner die anmutige bellamartha, die ich freudig begrüßte, nur Coach Björn Hauptmannl glänzte durch Abwesenheit, was uns aber nicht davon abhielt munter weiter zu erzählen. Schließlich fiel dann jemandem auf, dass als Treffpunkt nicht der Eingangsbereich, sondern der Seminarraum angegeben war und dort saß dann auch schon der ungeduldig wartende Trainer mit einigen besser informierten Teilnehmern. ;)

Es folgte ein Theorieteil, der für mich persönlich nichts Neues oder Überraschendes zu Tage förderte. Als Verbesserungsvorschlag könnte ich vielleicht einbringen, die sehr textlastige Präsentation mit einigen anschaulichen Bildern aufzupeppen.

Erste Wassereinheit
In der ersten Wassereinheit ging es um Wasserlage und Wassergefühl. Dazu führten wir diverse Übungen wie Badewanne oder Sculling auf dem Rücken durch, die dazu dienen sollen zu erspüren, wie man die Position im Wasser und den Vortrieb beeinflussen kann.

Die Übungen kannte ich fast alle, aber ich habe dennoch gelernt, dass meine Bewegungen z.B. beim Badewannenschwimmen zu abgehackt sind und ich meinen Körper zu sehr anspanne. Wichtig ist es, um das Wasser nicht entgleiten zu lassen, fließende Bewegungen zu machen, so dass der Wasserdruck kontinuierlich spürbar ist und nicht durch ruckartiges Herumzappeln verloren geht. Der Körper soll so entspannt sein, wie es nur möglich ist, ohne die gewünschte Position aufgeben zu müssen. Statt es erzwingen zu wollen, lässt man zu, dass das Wasser den Körper trägt. Schwer zu erklären, nicht ganz einfach umzusetzen, aber ich habe gespürt, dass es viel bringt und werde in Zukunft verstärkt darauf achten, mehr Entspannung und Fluss zu erlauben.

Nach der ersten Wassereinheit stand das Mittagessen an, gefolgt von der...

Videobesprechung
Die Teilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Ich war in der ersten Gruppe bei der Videobesprechung während die zweite Gruppe die Zeit mit Trockenübungen verbrachte. Später wurde gewechselt.
Direkt auffällig bei meinem Video war, dass ich die Schulter nicht stehen lasse. Zität Björn: "Wenn Du das so anfängst, dann geh durch die Tür." Recht hat er. ;)

Das Problem war mir bewusst, allerdings bin ich schon seit einiger Zeit daran, es zu verbessern. Nur hatte ich durch die Erkältung der vergangenen Woche keine Gelegenheit, die gewünschte Position so einzuüben, dass ich sie ohne weiteres Nachdenken zumindest eine Bahn lang halten kann, weshalb es das übliche Bild des Jammers war. Ein zweiter Kritikpunkt war das frühe Wegnehmen des Drucks beim Finish. Laut Björn "ein Geschenk", das man einfach mitnehmen sollte. Ich will nun nicht sagen, dass es sich hierbei um ein Danaergeschenk handelt, aber das Geschenk muss ziemlich hart erarbeitet werden, weil die ungewohnte Anstrengung im hinteren Bereich des Zuges ordentlich auf die Pumpe geht.

Allerdings hatte mich auch schon Anto im November darauf hingewiesen und somit werde ich in Zukunft in jeder Einheit versuchen, mindestens 200 m als Drill zu schwimmen, nur mit Blick auf den soliden Abdruck zum Finish. Unterstützt durch Krafttraining an Land. Das Zugseil wird da reichen müssen, zu mehr kann ich mich vermutlich nicht aufraffen.

Ein weiterer auffälliger Punkt ist meine unruhige Kopfhaltung. Beim gezeigten Beispiel muss ich allerdings mal schauen, ob das nicht daran lag, dass ich versucht habe, den Endpunkt der Videoaufnahmestrecke zu erkennen und suchend umher geschaut habe. Generell ist es aber tatsächlich so, dass ich meinen Kopf unbewusst und unproduktiv bewege. Auch das muss besser werden.

...Teil 2 demnächst.

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¹ Das ist natürlich nicht der Armzug. :Cheese:
Mit der Zeichnung hatte Björn in der abschließenden Fragerunde illustriert, warum es sich lohnt, sich mit der Schwimmstrecke, Wind und Wasserverhältnissen im Freiwasserschwimmen vorher vertraut zu machen und dazu noch eine schöne Anekdote über Thomas Lurz erzählt.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 03:27 Uhr.

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