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Körbel 12.11.2021 15:48

Was ist nur mit dem Drosten passiert?
 
So langsam wirds unheimlich, der sammelt Sympathiepunkt auf Sympathiepunkt.

https://utopia.de/news/christian-dro...YJ3o9tVga5BAnM

Also werden wir jetzt alle Vegetarier/Veganer und dann ist Ende mit der Pandemie.:liebe053:

Körbel 12.11.2021 17:29

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1633051)

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1633066)
In der Tat starker Spot.

Echt jetzt?
Ich könnte kotzen bei solch einer Heuchelei.

Fragt mal Jugendliche
im Gazastreifen,
im Jemen,
in Syrien,
in vielen Statten Afrikas oder
die Jugendlichen die im Moment an der belarusisch-polnischen Grenze sich den Arsch abfrieren und hungern.
Das ist eine geraubte Kindheit und Jugend.

Aber nicht das, was dieser vermaledeite spot aufzeigt.
Das ist Jammerei auf allerhöchstem Luxus-Niveau!

Siebenschwein 12.11.2021 17:43

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1633078)
Echt jetzt?
Ich könnte kotzen bei solch einer Heuchelei.

Fragt mal Jugendliche
im Gazastreifen,
im Jemen,
in Syrien,
in vielen Statten Afrikas oder
die Jugendlichen die im Moment an der belarusisch-polnischen Grenze sich den Arsch abfrieren und hungern.
Das ist eine geraubte Kindheit und Jugend.

Aber nicht das, was dieser vermaledeite spot aufzeigt.
Das ist Jammerei auf allerhöchstem Luxus-Niveau!

Ich hätte nicht gedacht, dass ich Körbel im Corona- Faden einmal zustimmen müsste. Aber es ist passiert.
Jetzt aber schnell wieder Unsinn posten, sonst bricht mein Weltbild zusammen:)

lyra82 12.11.2021 18:51

Ich fand den Spot auch total dämlich!

Klugschnacker 12.11.2021 19:11

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1633078)
Ich könnte kotzen bei solch einer Heuchelei. […] Das ist Jammerei auf allerhöchstem Luxus-Niveau!

Gibt es Empathie nur noch für das allerallergrößte Problem der Welt? Darauf läuft Dein Argument nämlich hinaus.

Im zwischenmenschlichen Bereich ist es normal, dass man die Probleme seiner Mitmenschen zunächst anerkennt. Man muss sie sich ja nicht zu eigen machen. Wenn Deine Frau ein Ehe-Problem mit Dir besprechen will, verweist Du vermutlich nicht auf die Situation der Frauen in Afghanistan, vor dessen Hintergrund sie offenbar ein Luxus-Problem habe. Oder?

Ich wende mich auch deshalb kleineren Problemen meiner Mitmenschen zu, weil ich mich auch über deren Aufmerksamkeit gegenüber meinen Problemen freue, die allesamt kleine Probleme sind, gemessen am Leid der Welt.

Es ist außerdem absurd, das Wohlergehen von Jugendlichen am Leid der Welt zu messen. Denn sie sind für dieses Leid nicht verantwortlich. Diese Verantwortung tragen wir Erwachsenen. Wenn es einen großen Unterschied zwischen einem Mädchen in Bangladesh und Berlin gibt, dann ist das am ehesten das Versäumnis von uns Erwachsenen. Es ist nichts, was wir den jungen Menschen vorhalten können, mit dem Hinweis, sie mögen sich nicht so anstellen.

sabine-g 12.11.2021 19:14

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1633084)
Gibt es Empathie nur noch für das allerallergrößte Problem der Welt? Darauf läuft Dein Argument nämlich hinaus.

Im zwischenmenschlichen Bereich ist es normal, dass man die Probleme seiner Mitmenschen zunächst anerkennt. Man muss sie sich ja nicht zu eigen machen. Wenn Deine Frau ein Ehe-Problem mit Dir besprechen will, verweist Du vermutlich nicht auf die Situation der Frauen in Afghanistan, vor dessen Hintergrund sie offenbar ein Luxus-Problem habe. Oder?

Ich wende mich auch deshalb kleineren Problemen meiner Mitmenschen zu, weil ich mich auch über deren Aufmerksamkeit gegenüber meinen Problemen freue, die allesamt kleine Probleme sind, gemessen am Leid der Welt.

Es ist außerdem absurd, das Wohlergehen von Jugendlichen am Leid der Welt zu messen. Denn sie sind für dieses Leid nicht verantwortlich. Diese Verantwortung tragen wir Erwachsenen. Wenn es einen großen Unterschied zwischen einem Mädchen in Bangladesh und Berlin gibt, dann ist das am ehesten das Versäumnis von uns Erwachsenen. Es ist nichts, was wir den jungen Menschen vorhalten können, mit dem Hinweis, sie mögen sich nicht so anstellen.

sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür

hein 12.11.2021 19:23

Zitat:

Zitat von lyra82 (Beitrag 1632884)
Woher weiß man, dass das so ist?
Die Kurven, die ich für 2 Impfungen gesehen habe sind so, dass der Impfschutz ca. 6 Monate sehr gut ist, und danach fast linear deutlich runter geht, so dass er nach ca. 12 Monaten nahe Null ist.
Warum sollte das nach 3 Impfungen anders sein?

Gegenwärtig würde ich davon ausgehen, dass man sich ca. alle 6 Monate nachimpfen lassen muss, um einen vollen Schutz zu behalten.

Zitat:

Zitat von lyra82 (Beitrag 1632902)
Für die Kurven die ich meinte, s. z.B. hier, Fig. 2:
https://www.science.org/doi/10.1126/science.abm0620
(Abb. ganz am Ende des PDFs)

Danke für die Links. Leider bin ich erst heute dazu gekommen, das erste Paper zu überfliegen. Zum Lesen und Verstehen werde ich wohl nicht kommen. Aber zur angesprochenen Figure 2 kann ich trotzdem etwas sagen.

In der Grafik ist auf der Y-Achse ein Maß für den Impfschutz aufgetragen und auf der X-Achse wurden Angaben zur Zeit gemacht. Auf den ersten Blick sieht es tatsächlich so aus, dass der Impfschutz in den ersten sechs Monaten sehr gut ist und dann steil abfällt. Allerdings muss man hier sehr vorsichtig sein. Normalerweise sollte der Impfschutz nur einer Verteilung folgen (Figure 3 zeigt Daten, die nur einer Verteilung folgen). In Figure 2 ist aber deutlich zu sehen, dass die initiale Verteilung nach sechs Monaten von einer anderen Verteilung überlagert wird. Immer wenn man so etwas sieht, sollte man ganz genau aufpassen, was man sich ansieht. Wenn man dann etwas genauer hinschaut, dann sieht man, dass auf der X-Achse Datumsangaben stehen.
Ich interpretiere die Daten so, dass mit dem Datum auch weitere Änderungen eingetreten sind. Die untersuchte Population bestand aus Veteranen der US Armee. Ich habe keine Ahnung, ob es sich um ehemalige oder auch aktive Soldaten handelt. Allerdings ist es denkbar, dass sie zu unterschiedlichen Zeiten unterschiedlichen Risiken ausgesetzt waren. Z. B. könnten sie am Unabhängigkeitstag verstärkt an superspreader Events teilgenommen haben und auch danach noch Kontakt zueinander gehabt haben. Sobald eine kritische Masse an Infektionen gleichzeitig vorliegt, explodieren die Infektionszahlen. Vermutlich könnten Personen mit mehr Verständnis zur untersuchten Population noch weitere Gründe finden, warum der zweite Effekt grade im Juli eingesetzt hat.
Will sagen: in der Grafik sind Impfschutz und noch etwas anderes sichtbar. Daher vertut man sich,wenn man aus dieser Grafik nur den Impfschutz ablesen möchte.

Mo77 12.11.2021 19:41

BÄÄMMMM

B1.621 liegt unter dem Weihnachtsbaum

merz 12.11.2021 19:45

@hein: in der VHA sind nur Veteranen, im Juli 2021 fingen die Infektionszahlen jn den USA wieder an zu steigen

m.

hein 12.11.2021 19:58

@ merz: Danke - damit bleibt es bei der Schlussfolgerung, dass dort Impfschutz + etwas Anderes abgebildet ist.

Stefan 12.11.2021 20:01

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1633087)
BÄÄMMMM

B1.621 liegt unter dem Weihnachtsbaum

Vielleicht schreibst Du uns auch, was jetzt die Neuigkeit ist?
B1.621 hat man schon vor über 10 Monaten nachgewiesen. Spielt es jetzt in D eine besondere Rolle.....?

Google funktioniert bei mir auch, aber ich finde solche Posts nicht iO.
https://www.n-tv.de/wissen/Neue-SARS...e22926514.html

TriVet 12.11.2021 20:26

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1633085)
sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür

Plus eins. :Blumen:

docpower 12.11.2021 20:37

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1633084)
Gibt es Empathie nur noch für das allerallergrößte Problem der Welt? Darauf läuft Dein Argument nämlich hinaus.

Im zwischenmenschlichen Bereich ist es normal, dass man die Probleme seiner Mitmenschen zunächst anerkennt. Man muss sie sich ja nicht zu eigen machen. Wenn Deine Frau ein Ehe-Problem mit Dir besprechen will, verweist Du vermutlich nicht auf die Situation der Frauen in Afghanistan, vor dessen Hintergrund sie offenbar ein Luxus-Problem habe. Oder?

Ich wende mich auch deshalb kleineren Problemen meiner Mitmenschen zu, weil ich mich auch über deren Aufmerksamkeit gegenüber meinen Problemen freue, die allesamt kleine Probleme sind, gemessen am Leid der Welt.

Es ist außerdem absurd, das Wohlergehen von Jugendlichen am Leid der Welt zu messen. Denn sie sind für dieses Leid nicht verantwortlich. Diese Verantwortung tragen wir Erwachsenen. Wenn es einen großen Unterschied zwischen einem Mädchen in Bangladesh und Berlin gibt, dann ist das am ehesten das Versäumnis von uns Erwachsenen. Es ist nichts, was wir den jungen Menschen vorhalten können, mit dem Hinweis, sie mögen sich nicht so anstellen.

Danke, Arne :Blumen:

Foxi 12.11.2021 20:38

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1633066)
In der Tat starker Spot.:Blumen:

Gut nachvollziehbar, was gemeint ist. Aber nicht unmittelbar meine Gedankenwelt.

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1633084)
Gibt es Empathie nur noch für das allerallergrößte Problem der Welt? Darauf läuft Dein Argument nämlich hinaus.[...]

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1633085)
sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1633092)
Plus eins. :Blumen:

Zitat:

Zitat von docpower (Beitrag 1633095)
Danke, Arne :Blumen:

Ja, da hat (mal wieder) jemand weiter gedacht. Das beeindruckt mich, Klugschnacker. Danke. :Blumen:

Siebenschwein 12.11.2021 20:40

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1633084)
Gibt es Empathie nur noch für das allerallergrößte Problem der Welt? Darauf läuft Dein Argument nämlich hinaus.

Im zwischenmenschlichen Bereich ist es normal, dass man die Probleme seiner Mitmenschen zunächst anerkennt. Man muss sie sich ja nicht zu eigen machen. Wenn Deine Frau ein Ehe-Problem mit Dir besprechen will, verweist Du vermutlich nicht auf die Situation der Frauen in Afghanistan, vor dessen Hintergrund sie offenbar ein Luxus-Problem habe. Oder?

Ich wende mich auch deshalb kleineren Problemen meiner Mitmenschen zu, weil ich mich auch über deren Aufmerksamkeit gegenüber meinen Problemen freue, die allesamt kleine Probleme sind, gemessen am Leid der Welt.

Es ist außerdem absurd, das Wohlergehen von Jugendlichen am Leid der Welt zu messen. Denn sie sind für dieses Leid nicht verantwortlich. Diese Verantwortung tragen wir Erwachsenen. Wenn es einen großen Unterschied zwischen einem Mädchen in Bangladesh und Berlin gibt, dann ist das am ehesten das Versäumnis von uns Erwachsenen. Es ist nichts, was wir den jungen Menschen vorhalten können, mit dem Hinweis, sie mögen sich nicht so anstellen.

Ich glaube trotzdem, dass es ganz wichtig ist, sich der Relationen bewusst zu werden. Natürlich ist es für einige Leute schwierig. Aber den wahren Problemen von Leuten, die ihren Job verloren haben oder deren Angehörige verstorben sind, wird man mit so einem Jammer-Spot sicher nicht gerecht. Ich kenne auch keine Jugendlichen, die nicht trotzdem einen Weg gefunden hätten, sich zu treffen oder zu feiern.
Von daher finde ich dieses Tränendrüsengedrücke eher absurd. Aber ist ja nur ein Werbespot. :Blumen:

JENS-KLEVE 12.11.2021 22:15

Die Relationen werden uns noch bewusst werden. Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen. Es gibt nicht punktuelle, sondern flächendeckende Probleme.

Sozialarbeit bei uns wurde personell verdoppelt und ist trotzdem überlastet.

Nicht vergessen: Diese Generation ist unsere Zukunft

noam 12.11.2021 23:23

Eine mir recht nahestehende Person hat heute mal bei ihrem Hausarzt nach dem nächstmöglichen Impftermine für ihre Erstimpfung angefragt. Irgendwann in drei Monaten, man habe so viel zu tun.

Tjoa… da hat von der Verband der Hausärzte mit ihrer Forderung die Impfzentren zu schließen und das Impfen den Hausärzten zu überlassen ein wenig an der Realität vorbei agiert.


PS: Impfung erfolgt erst jetzt nach erfolgreich abgeschlossener Schwangerschaft

sybenwurz 13.11.2021 00:03

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1633084)
Gibt es Empathie nur noch für das allerallergrößte Problem der Welt?

Nein. Sicherlich nicht.
Aber wie sagte Billy Joel mal in nem Livekonzert: "...they were the lucky ones, others didn't come back at all."
Wir haben ne weltweite Krise, die wir uns nicht ausgesucht haben und gegen die wir nur gemeinsam ankommen.
Wir haben die Wahl, wie beim Klima, ob wir das tun, zusammenstehen und sie gemeinsam überwinden.
All die jungen Leute, die nicht nur in den beiden Weltkriegen sondern auch anderen tatsächlich ihre Jugend gestohlen bekamen, die nicht gefragt wurden, ob sie in die sinnlose Zerstörung gehen wollten, ihr Leben 'für ihr Vaterland' (für das einige Schwachmaten heutzutage so arg schwärmen) zu lassen, auch jene, die alleine durch die Opposition zu irgendwelchen Regimes zutode kamen und auch heute immer noch kommen, hätten sicherlich mit Begeisterung ihren Tod gegen ein paar an sich lächerliche Einschränkungen aufgrund einer weltweiten Seuche eingetauscht.
Ein so billiger und heuchlerischer Vergleich zugunsten des Kommerz und auf Kosten des Andenkens jener, die tatsächlich ihre Jugend in Schützengräben verloren hat, selbst derer, die lebend nach Hause kamen und denen, wie auch ihren Familien zuhause, tatsächlich 5 oder mehr Jahre gestohlen wurden für wahnsinnige Machtphantasien irrsinniger Herrscher, verursacht mir Übelkeit.

Letztes Jahr um die Weihnachtszeit kam die Phrase vom 'härtesten Weihnachten seit Kriegsende' auf, zusammen mit solchen Bildern von den Skipisten:




Wird das dann dieses Jahr das zweithärteste oder gar noch härter als letztes Jahr?

sybenwurz 13.11.2021 00:07

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1633108)
Eine mir recht nahestehende Person hat heute mal bei ihrem Hausarzt nach dem nächstmöglichen Impftermine für ihre Erstimpfung angefragt. Irgendwann in drei Monaten, man habe so viel zu tun.

Tjoa… da hat von der Verband der Hausärzte mit ihrer Forderung die Impfzentren zu schließen und das Impfen den Hausärzten zu überlassen ein wenig an der Realität vorbei agiert.


PS: Impfung erfolgt erst jetzt nach erfolgreich abgeschlossener Schwangerschaft

Ich hatte gestern die dritte Impfung, hätte nach Online-Anmeldung im Impfzentrum nach zwo Tagen nen Termin haben können (weil ich dienstags dranwar, die aber nur Do-Sa impfen aktuell), das ging selbst mir zu fix, daher warens immerhin neun Tage.
Ist das regional so krass unterschiedlich?

LidlRacer 13.11.2021 00:28

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1633110)
Ich hatte gestern die dritte Impfung, hätte nach Online-Anmeldung im Impfzentrum nach zwo Tagen nen Termin haben können (weil ich dienstags dranwar, die aber nur Do-Sa impfen aktuell), das ging selbst mir zu fix, daher warens immerhin neun Tage.
Ist das regional so krass unterschiedlich?

Ja. Bei uns war das Impfzentrum nicht auf Standby sondern gerade komplett abgebaut (mit Mega-Party für das Personal zum Abschied).
Wird so auch nicht wieder aufgebaut, sondern in noch einzurichtender anderen Lokalität und kleiner ...

LidlRacer 13.11.2021 00:36

Hurra!

Wir waren kurzzeitig Weltmeister bei den täglichen Neuinfektionen (in absoluten Zahlen)!
Mit ein bisschen Ehrgeiz sollten wir das doch wohl bald wieder und vielleicht etwas länger schaffen ...


https://twitter.com/RolfMeissler/sta...61183375167492

tomerswayler 13.11.2021 02:43

Noam, gibt's bei euch keine Impfbusse, die an täglich wechselnden Plätzen auf Impfwillige warten? Orte und Zeiten findet man hier über die Homepage der Stadt.

Cruiser 13.11.2021 06:41

Moin,
spricht eigentlich medizinisch etwas gegen die Boosterimpfung bereits nach 5 Monaten?
Nach der 3. Impfung ist eine nächste Auffrischung nach heutigen Erkenntnissen voraussichtlich erst wann wieder nötig?

Merci und sorry, falls das schon mal Thema war!

:Blumen:

Stefan 13.11.2021 06:48

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1633109)
...
Letztes Jahr um die Weihnachtszeit kam die Phrase vom 'härtesten Weihnachten seit Kriegsende' auf, zusammen mit solchen Bildern von den Skipisten:
...

Ohne ein Urteil zum Werbesport abzugeben, den ich mir nicht angesehen habe:
In den Skigebieten tummeln sich aber die Menschen, die daheim in einer grossen Wohnung leben, einen Garten haben...

Meine beiden Neffen haben hinterm Haus einen Wasserspielplatz, einen Turm mit Kletterwand, ein Trampolin, Schaukel, Sandkasten und Wippe. Die Schliessung der Spielplätze in Deutschland haben sie kaum bemerkt. Frag mal jemanden mit Kindern und kleiner Wohnung in einer grossen Stadt.

Trimichi 13.11.2021 06:50

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 1633116)
Moin,
spricht eigentlich medizinisch etwas gegen die Boosterimpfung bereits nach 5 Monaten?
Nach der 3. Impfung ist eine nächste Auffrischung nach heutigen Erkenntnissen voraussichtlich erst wann wieder nötig?

Merci und sorry, falls das schon mal Thema war!

:Blumen:

Servus Cruiser,

es wurde gesagt, dass ich, nach der meiner dritten Impfung für ein Jahr meine Ruhe habe. Bitte gerne, und sorry, falls das schon mal Thema war.

Medizinisch war es so, dass der mein Hausarzt wohl gegen diese Impfung gewesen wäre. Hat der impfende Arzt so gesagt. Da war es aber schon zu spät. Ich war bereits im Impfzentrum und geimpft worden.

Gruss,
Trimichi

Stefan 13.11.2021 07:15

------------------

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 1633116)
Moin,
spricht eigentlich medizinisch etwas gegen die Boosterimpfung bereits nach 5 Monaten?
:Blumen:

Drosten:
"BOOSTER-ZEITPUNKT

Nach meiner persönlichen Ansicht, ich möchte da
jetzt nicht irgendwie mit bestehenden Empfehlungen
ins Gehege kommen, aber man muss sich vielleicht
auch klarmachen: Die Welle kommt jetzt. Und diejeni-
gen, die jetzt vier Monate nach der Impfung, nach der
zweiten Dosis sind, die würden auch sehr stark von
einer dritten Dosis profitieren. Denn wir sehen ja, dass
der Impfschutz nicht mehr so belastbar ist, schon nach
drei, vier, fünf Monaten, und nicht erst plötzlich nach
sechs Monaten verschwunden ist. Das heißt, die be-
sonders alten Leute, die aber erst vor vier Monaten die
zweite Dosis hatten, die würden auch jetzt von einer
Booster-Dosis profitieren, weil jetzt die Welle kommt.
Es geht nun mal um die Welle und nicht um das Datum
im Impfpass "

Aus (Seite4): https://www.ndr.de/nachrichten/info/coronaskript338.pdf


------------------------


Tedros Adhanom Ghebreyesus (Generaldirektor der WHO) zu den Boosterimpfungen:


Tedros said, “it’s not just about how many people are vaccinated, it’s about who is vaccinated. It makes no sense to give boosters to healthy adults, or to vaccinate children, when health workers, older people and other high-risk groups around the world are still waiting for their first dose. The exception, as we have said, is immunocompromised individuals. Countries with the highest vaccine coverage continue to stockpile more vaccines, while low-income countries continue to wait. Every day, there are six times more boosters administered globally than primary doses in low-income countries. This is a scandal that must stop now."
https://www.unmultimedia.org/tv/unif.../2685/2685849/

KevJames 13.11.2021 07:37

Gelöscht

Rälph 13.11.2021 07:45

Zitat:

Zitat von Cruiser (Beitrag 1633116)
Moin,
spricht eigentlich medizinisch etwas gegen die Boosterimpfung bereits nach 5 Monaten?
Nach der 3. Impfung ist eine nächste Auffrischung nach heutigen Erkenntnissen voraussichtlich erst wann wieder nötig?

Merci und sorry, falls das schon mal Thema war!

:Blumen:

Bei mir war es so:

1.) Covid 19
2.) 1. Impfung nach 5 Monaten
3.) 2. Impfung (also praktisch der Bosster) nach weiteren 5 Monaten

Keine Probleme mit diesem Muster gehabt.

Klugschnacker 13.11.2021 08:05

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1633109)
Ein so billiger und heuchlerischer Vergleich zugunsten des Kommerz und auf Kosten des Andenkens jener, die tatsächlich ihre Jugend in Schützengräben verloren hat, selbst derer, die lebend nach Hause kamen und denen, wie auch ihren Familien zuhause, tatsächlich 5 oder mehr Jahre gestohlen wurden für wahnsinnige Machtphantasien irrsinniger Herrscher, verursacht mir Übelkeit.

Meine Güte! Hast Du es nicht etwas kleiner? Ein Video drückt etwas Mitgefühl gegenüber unserer Jugend aus.

Wir Erwachsenen haben den Jugendlichen gegenüber viel von Solidarität gesprochen, die man gegenüber den Alten zu zeigen habe, weil diese anfälliger für eine Ansteckung mit dem Virus sind. Wo ist jetzt Deine Solidarität, Deine Empathie der Jugend gegenüber?

Stelle Dir vor, die jungen Menschen hätten ihrerseits auf die Toten des Zweiten Weltkrieges und das Andenken an die Gefallenen verwiesen, als wir sie um Rücksicht baten. Stattdessen haben sie persönliche Opfer gebracht, die man ruhig mal anerkennen darf. Ohne dass einem "übel" wird oder man "kotzen" muss. Diese Wortwahl ist aus meiner Sicht wirklich fehl am Platz.

dr_big 13.11.2021 08:12

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1633108)
Eine mir recht nahestehende Person hat heute mal bei ihrem Hausarzt nach dem nächstmöglichen Impftermine für ihre Erstimpfung angefragt. Irgendwann in drei Monaten, man habe so viel zu tun.

Tjoa… da hat von der Verband der Hausärzte mit ihrer Forderung die Impfzentren zu schließen und das Impfen den Hausärzten zu überlassen ein wenig an der Realität vorbei agiert.

Der Hausarzt bekommt sein Geld dafür, dass er einmal im Quartal die Versichtenkarte durch den Schlitz zieht. Alles weitere ist nur Aufwand ohne finanziellen Nutzen und das scheuen die Hausärzte. Bei meinem fast 90jährigen Schwiegervater hat der Hausarzt auch nur gemeint, er müsste zuerst den Impfstatus prüfen (Antikörper) und könnte dann erst entscheiden, ob es sinnvoll ist. Das hieß durch die Blume: geh besser wo anders hin. Zum Glück gibt es bei uns noch Impfzentren, da war es dann schnell erledigt.

Noam: gibt es vielleicht in benachbarten Bundesländern Impfzentren? Oder bei anderen Ärzten fragen?

dr_big 13.11.2021 08:19

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1633121)
------------------

Drosten:
"BOOSTER-ZEITPUNKT
...

Da hat er fachlich sicher Recht, man wird aber kaum einen Arzt finden, der früher als 6 Monate boostert.

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1633121)
------------------------

Tedros Adhanom Ghebreyesus (Generaldirektor der WHO) zu den Boosterimpfungen:
...

Egal wie viel oder wenig wir in den reichen Ländern boostern, in den ärmeren Regionen wird deshalb keine einzige Impfdosis mehr ankommen.

Bleierpel 13.11.2021 08:23

Sascha Lobo trifft den Nagel (mal wieder) auf den Kopf:

https://www.spiegel.de/netzwelt/netz...f-872a1776ac4c

KevJames 13.11.2021 08:29

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1632958)
Sehr interessante Grafik, die ich gerade auf Twitter entdeckt haben.

Anhang 46889

Man kann darüber spekulieren, woran das liegt, aber ich vermute, dass da auch social media wie z.B. Facebook und Telegram-Informationsblasen, die sich gegenseitig selbst verstärken, einen Anteil haben und die mutmaßlich besonders im deutschsprachigen Sprachraum, besonders befeuert von Querdenkern und Schwurbler-Experten wie Wodarg, Homberg oder Bahkdi, die in der Pandemieleugnung einen neuen Lebenssinn gefunden haben besonders wirkmächtig sind.

Möglicherweise auch einfach daran, dass unser Bildungsniveau (vor allem in der "unteren Hälfte" weit schlechter ist, als wir das uns eingestehen wollen. Dies hat mit Fehlern im Bildungssystem aber auch der mangelnden Bereitschaft entsprechend ins System zu investieren zu tun. Da helfen Quervergleiche auch nur bedingt weiter.
Von der mangelnden gesellschaftlichen Wertschätzung für diesen Bereich ganz zu schweigen ...
(Andere angeführte Gründe halte ich für schlichtweg falsch (rechter Rand) dieser ist in anderen europäischen Ländern deutlich ausgeprägter, vielfach schon gar kein Rand mehr und in seiner Verankerung deutlich weiter, zumindest als in Deutschland und der Schweiz.

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1632982)
Ich finde schon, daß moralische Beurteilung, wenn negativ, automatisch eine Verurteilung mit vermittelt. Moralische Beurteilung zielen immer auf die Person. Werturteile sind möglich ohne moralischen Zusatz, weil sie dann eher auf den Inhalt zielen. Dies sauber zu trennen ist mein Anliegen, eben um ein "Aufheizen" zu vermeiden.

So leid es mir tut irrst Du Dich einfach fachlich. Ich habe es ja bereits erklärt ("Möchte kein Papagei sein." :Cheese:)
Was Du artikulierst ist eine Meinung, aber eben kein Urteil - somit befinden wir uns auch nicht im Stadium einer fachlichen Diskussion.

Limette 13.11.2021 08:47

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1633109)
Nein. Sicherlich nicht.
Aber wie sagte Billy Joel mal in nem Livekonzert: "...they were the lucky ones, others didn't come back at all."
Wir haben ne weltweite Krise, die wir uns nicht ausgesucht haben und gegen die wir nur gemeinsam ankommen.
Wir haben die Wahl, wie beim Klima, ob wir das tun, zusammenstehen und sie gemeinsam überwinden.
All die jungen Leute, die nicht nur in den beiden Weltkriegen sondern auch anderen tatsächlich ihre Jugend gestohlen bekamen, die nicht gefragt wurden, ob sie in die sinnlose Zerstörung gehen wollten, ihr Leben 'für ihr Vaterland' (für das einige Schwachmaten heutzutage so arg schwärmen) zu lassen, auch jene, die alleine durch die Opposition zu irgendwelchen Regimes zutode kamen und auch heute immer noch kommen, hätten sicherlich mit Begeisterung ihren Tod gegen ein paar an sich lächerliche Einschränkungen aufgrund einer weltweiten Seuche eingetauscht.
Ein so billiger und heuchlerischer Vergleich zugunsten des Kommerz und auf Kosten des Andenkens jener, die tatsächlich ihre Jugend in Schützengräben verloren hat, selbst derer, die lebend nach Hause kamen und denen, wie auch ihren Familien zuhause, tatsächlich 5 oder mehr Jahre gestohlen wurden für wahnsinnige Machtphantasien irrsinniger Herrscher, verursacht mir Übelkeit.

Letztes Jahr um die Weihnachtszeit kam die Phrase vom 'härtesten Weihnachten seit Kriegsende' auf, zusammen mit solchen Bildern von den Skipisten:




Wird das dann dieses Jahr das zweithärteste oder gar noch härter als letztes Jahr?

Danke für diesen Beitrag :Blumen: :Blumen: :Blumen:

JENS-KLEVE 13.11.2021 08:57

https://www1.wdr.de/fernsehen/mensch...-krise100.html

Ein guter Beitrag mit ein paar Beispielen, die für sich genommen vielleicht nicht so heftig oder krass sind, wie andere Einzelschicksale sind. Man muss aber sehen, dass diese Kinder exemplarisch für eine Masse von Einzelschicksalen stehen.
Da hilft dann auch das Klettergerüst im Garten nicht unbedingt weiter.

TriVet 13.11.2021 09:32

Ich bin erstaunt bis irritiert oder auch morbide fasziniert, wie wenig Mitgefühl manche zu haben scheinen. Oder es tarieren, portionieren und zuteilen glauben zu müssen.
Das ist doch kein Kuchen, der aufgeteilt werden muss, das gilt es doch nicht aufzurechnen.
Oder darf ich mit dem einbeinigen kein Mitleid haben, schließlich ist der Beinlose noch schlimmer dran?

Mich als Vater (zwei meiner Kids sind Jungs von 13 und 15 Jahren) hat das Filmchen sehr berührt. Auch wenn meine beiden aus verschiedensten Gründen bis jetzt glücklicherweise sehr gut durch diese Zeit gekommen sind. :Liebe:


Back to topic:

Weiter oben im Faden war eine Empfehlung, nach AZ und BT-P sich den Booster mit
Moderna geben zu lassen.
Hat da jemand eine Quelle? Angeblich soll Moderna ja eher mal eine Myokarditis auslösen?
Danke.

dr_big 13.11.2021 09:37

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1633139)
Weiter oben im Faden war eine Empfehlung, nach AZ und BT-P sich den Booster mit
Moderna geben zu lassen.
Hat da jemand eine Quelle? Angeblich soll Moderna ja eher mal eine Myokarditis auslösen?
Danke.

Ich habe als Empfehlung gelesen:
- Grundimmunisierung mit 2x Biontech -> Booster mit Moderna
- Grundimmunisierung mit AZ/Biontech -> Booster mit Biontech

Ich finde die Seite aber gerade nicht mehr :confused:

Hafu 13.11.2021 09:59

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1633085)
sehr guter Beitrag, vielen Dank dafür

:Blumen:

Natürlich spricht der Spot nur Menschen an, die eigene Kinder haben, die von der Corona-Situation betroffen sind oder Menschen, die wie Arne unterstreicht, genug Empathie haben sich in die Situation von Jugendlichen hineinzuversetzen.

Und darüber greift der Spot auch sehr gekonnt und ohne belehrende Wertung das fast nie spannungsfreie Eltern-Kind-Verhältnis zwischen familiärer Nähe und der unvermeidlichen Tendenz zur Abnabelung Kinder vom Elternhaus auf.

Wir haben daheim einen Studenten, der eineinhalb Jahre nach dem Abi das erste mal eine Uni von innen gesehen hat und eine Studentin, die nach nur einem normalen Semester ihres Wunschstudiums, auf das sie lange hingefiebert hatte und sich durch viele Aufnahmeprüfungen bis zur Zulassung durcharbeiten musste, eineinhalb Jahre nur noch online ihre Dozenten sehen konnte.

Whataboutism-Argumentation (und nichts anderes ist der Hinweis auf Kriegsflüchtlinge und hungernde Kinder in diesem Zusammenhang) führt Kommunikation stets ins Absurde.

Limette 13.11.2021 10:30

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1633144)
:Blumen:

Natürlich spricht der Spot nur Menschen an, die eigene Kinder haben, die von der Corona-Situation betroffen sind oder Menschen, die wie Arne unterstreicht, genug Empathie haben sich in die Situation von Jugendlichen hineinzuversetzen.

Das stimmt so nicht, ich habe auch noch einen studierenden Sohn, genauso betroffen wie deine Kids und einen weiteren Sohn, der sogar überdurchschnittlich betroffen ist. Dennoch fand ich den Spot nicht gut, sondern völlig überzogen.

sybenwurz 13.11.2021 10:47

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1633125)
Wo ist jetzt Deine Solidarität, Deine Empathie der Jugend gegenüber?

Denkst du, die könnte ich nicht dennoch haben?

Zitat:

Zitat von TriVet (Beitrag 1633139)
Das ist doch kein Kuchen, der aufgeteilt werden muss, das gilt es doch nicht aufzurechnen.

Eben.
Aber halt auch nicht auszuschlachten.

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1633144)
Und darüber greift der Spot auch sehr gekonnt und ohne belehrende Wertung das fast nie spannungsfreie Eltern-Kind-Verhältnis zwischen familiärer Nähe und der unvermeidlichen Tendenz zur Abnabelung Kinder vom Elternhaus auf.

Dies auf jeden Fall.
Aber ist nicht das Betändige der Wandel? Die letzten zwei Jahre der Jugend verlaufen eben anders als jene davor, wenngleich einige, wie mein Töchterchen, davon eher wenig mitbekommen. Von sechs Wochen Sommerferien 2020 war sie 5,5 Wochen unterwegs, teils zur Ausübung eher verletzungsträchtiger Hobbys, auch sonst erscheint sie mir eher unbeeidnruckt und ihrer Jugend beraubt.
Wie hiess es anfangs der Pandemie so schön: 'den ganzen Tag zuhause rumhängen, Netflix gucken, chatten und datteln;- nun sollt ihrs tatsächlich und beschwert euch'.
Sorry fürs Polemisieren, Dinge sind nun halt mal anders, inwieweit das in welchen Facetten gut oder schlecht ist, finde ich, sollten wir noch nicht abschliessend beurteilen, nur weil es zwangsbedingt jetzt anders ist als zuvor.


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