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Flow 10.12.2020 09:55

Bedenklich finde ich, jeden der nicht "auf Linie" ist pauschal einer auszugrenzenden Minderheit zuzuordnen.

Flow 10.12.2020 09:57

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1572549)
Das sehe ich ähnlich. Die Frage muss lauten, wie kommt die große Mehrheit dagegen an?

Was ist das Problem, wenn die große Mehrheit richtig denkt und alles richtig macht ?

Wieso muß sie dann gegen eine Minderheit angehen ?

Stefan 10.12.2020 09:59

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572554)
Wieso muß sie dann gegen eine Minderheit angehen ?

Vielleicht ist die Minderheit gross genug um in einer Pandemie eine Gefahr für die Mehrheit zu sein.

Vicky 10.12.2020 10:00

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572554)
Was ist das Problem, wenn die große Mehrheit richtig denkt und alles richtig macht ?

Wieso muß sie dann gegen eine Minderheit angehen ?

Weil diese Minderheit gefährlich ist. Meinungsfreiheit endet dort, wo andere Personen in Gefahr geraten.

Querdenker sind meiner Meinung nach gefährlich. So sieht es offenbar auch der Verfassungsschutz in BaWü, denn dort werden die Querdenker711 zu Recht beobachtet.

Demos mit 20.000 Menschen ohne Hygiene- und Schutzmaßnahmen während einer Pandemie gefährdet andere - und nicht nur jene, die an der Demo teilnehmen.

Die Gefahr geht von solchen Menschen aus, die das Virus mit und in sich tragen, ohne es zu merken und es so weiter geben.

Flow 10.12.2020 10:03

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1572556)
[...] Gefahr [...].

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1572557)
[...] gefährlich [...] Gefahr [...] gefährlich [...] gefährdet [...] Gefahr

Haben wir es etwas spezifischer ?

Estebban 10.12.2020 10:04

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572554)
Was ist das Problem, wenn die große Mehrheit richtig denkt und alles richtig macht ?

Wieso muß sie dann gegen eine Minderheit angehen ?

Morddrohungen gegen PolitikerInnen, JournalistInnen.
Reichskriegsflaggen bei Demonstrationen.
„Das Volk muss aufstehen und in den Widerstand“
Plakate mit Drosten in Häftlingskleidung

.
.
.
Lübcke. Hanau. Halle. Alles verwirrte Einzeltäter.

Nee, ich wüsste absolut keinen Grund dagegen anzugehen...

Klugschnacker 10.12.2020 10:06

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572552)
Bedenklich finde ich, jeden der nicht "auf Linie" ist pauschal einer auszugrenzenden Minderheit zuzuordnen.

Du bist es, der hier pauschaliert. Mir gegenüber ist der Vorwurf, pauschal jeden Andersdenkenden auszugrenzen, übrigens besonders albern.

Klugschnacker 10.12.2020 10:08

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572558)
Haben wir es etwas spezifischer ?

Nach über 16.000 Postings eine nervige Frage, Flow. Du weißt doch ganz genau, was gemeint ist.

TriVet 10.12.2020 10:09

Mag sein, wir hatten dieses thema schon, ich weiß es nicht:

Kann man eigentlich einen Bereich (welcher Indikator?) außer den (willkürlich, aber zumindest fassbar 50/100T?) nennen, an dem das ganze (unweigerlich) kippt und die Lawine dermassen zu Tale schiesst, dass es kein Halten mehr gibt?
Ist es vielleicht schon so?


Ich persönlich fürchte eher, um im Bild zu bleiben, dass die Infektion im Schneeballsystem weitergegeben wird, also weniger Superspreader, dafür viele 1:1-Weitergaben, weil jeder für sich ein "ach ist doch nur Tante/Nachbar/Freund XYZ und ein Haushalt ist ja erlaubt" proklamiert?!

Vicky 10.12.2020 10:10

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572558)
Haben wir es etwas spezifischer ?

Nun wir können uns ja vielleicht auf Seite 2042 dieses Beitrags darauf einigen, dass wir uns in einer Pandemie-Situation befinden. Von offizieller Seite wurde eine solche jedenfalls am 11. März 2020 ausgerufen.

Vielleicht schaffen wir es sogar uns darüber einig zu sein, dass ein Virus im Umlauf ist, der von Mensch zu Mensch übertragen wird.

Es gibt Zahlensammlungen (RKI Webseite), die belegen, dass innerhalb der ersten 7 Monate der Pandemie in Deutschland ca. 10.000 Menschen verstorben sind, eine (mir aktuell nicht bekannte) Zahl an Menschen unter Langzeitfolgen der Erkrankung leidet.

Diese Zahl der Todesopfer hat sich innerhalb der letzten 7 Wochen verdoppelt auf rund 20.000. Die Zahl der Menschen mit Langzeitfolgen wird ebenfalls nicht verschwinden.

Die laborbestätigten Fallzahlen sind täglich zu begutachten auf der Webseite des RKI.

Das betrachte ich durchaus als Gefahr für die Gesundheit und das Leben. Das sollte konkret genug sein.

KalleMalle 10.12.2020 10:14

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572554)
Was ist das Problem, wenn die große Mehrheit richtig denkt und alles richtig macht ?

Wieso muß sie dann gegen eine Minderheit angehen ?

Nach meinem Eindruck unterstellst Du (hier und auch in früheren Posts), dass es jeder selbst in der Hand hat, ob er sich infziert oder nicht. Und wen es trifft, dem ist nach dem Motto ‚selber schuld‘ nicht zu helfen.
Ich glaube, dass das nicht der Fall ist, sondern dass es mehr oder weniger vom Zufall abhängt, wer infiziert wird und wer nicht. Der Verlauf ist noch viel mehr vom Zufall abhängig.

Gut dran ist natürlich derjenige, der seinen Job vom Homeoffice aus erledigen kann und außer zum Bäcker und in den Supermarkt nirgendwo hin muß.
Es gibt aber ziemlich viele Leute, die diesen Luxus nicht haben. Ich halte es für fair, wenn diese Mehrheit aktiv geschützt wird vor denjenigen, die glauben Corona sei nur ein mediales Ereignis und jegliche Schutzmaßnahmen seien faktisch unnötig.

Flow 10.12.2020 10:14

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1572560)
Du bist es, der hier pauschaliert. Mir gegenüber ist der Vorwurf, pauschal jeden Andersdenkenden auszugrenzen, übrigens besonders albern.

Ja, richtig, es war eine pauschale oder besser grundlegende Aussage.
Ob du das als "Vorwurf dir gegenüber" empfinden willst, darfst du selbst entscheiden ... :Blumen:

Flow 10.12.2020 10:19

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1572561)
Nach über 16.000 Postings eine nervige Frage, Flow. Du weißt doch ganz genau, was gemeint ist.

Von einer Minderheit ausgehende Gefahr. Ich meine, jüngst hatte hier jemand diese Minderheit auf ein paar Hunderttausend geschätzt. Was passiert, wenn sich diese paar Hunderttausend allesamt infizieren, die restlichen 80 Millionen sich korrekt und regelkonform verhalten ?

Estebban 10.12.2020 10:20

Eines muss man Flow lassen.
Wenn auch nicht bewusst, so hat er der Diskussion genau aufgezeigt wieso diese „Szene“ so mächtig im Internet ist.
Arne bringt einen Denkanstoß genau zu dem Thema - hierüber könnte man jetzt mit 98 Prozent der User zielführend diskutieren: Wieso ist das so, was kann man dagegen tun, wie geht man als einfacher User / Bürger damit um.

Stattdessen brüllt Flow ein scheinheiliges „meeeeeinungsfreiheit“ in den Raum und besagte 98 Prozent fühlen sich alle einzeln (mich eingeschlossen) dazu genötigt auf seine Provokation einzugehen - das eigentliche Thema liegt damit schon wieder 2-3 Seiten zurück.

Es ist also das immer gleiche Thema - man bespricht etwas, versucht konstruktiv an Lösungen zu arbeiten und hinterher kommt einer vorbei, brüllt irgendwas in den Raum und die Diskussion ist vorüber.
Würde dies in einer Grundschulklasse passieren, wäre der einzelne längst beim Rektor oder des Unterrichts verwiesen, damit der Rest der Klasse weiterarbeiten kann.

Seyan 10.12.2020 10:21

Ich habe da mal eine Frage:

Wie definiert sich eigentlich der Begriff der Übersterblichkeit? Der wird ja immer wieder in der Diskussion verwendet, daher wäre es sinnvoll, diesen richtig zu verstehen und anzuwenden.

Sind damit z.B. Absolut- oder Relativwerte gemeint? Wird hier irgendwie die Demografie berücksichtigt?

Flow 10.12.2020 10:21

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1572563)
Nun wir können uns ja vielleicht auf Seite 2042 dieses Beitrags darauf einigen, dass wir uns in einer Pandemie-Situation befinden. Von offizieller Seite wurde eine solche jedenfalls am 11. März 2020 ausgerufen.

Vielleicht schaffen wir es sogar uns darüber einig zu sein, dass ein Virus im Umlauf ist, der von Mensch zu Mensch übertragen wird.

Es gibt Zahlensammlungen (RKI Webseite), die belegen, dass innerhalb der ersten 7 Monate der Pandemie in Deutschland ca. 10.000 Menschen verstorben sind, eine (mir aktuell nicht bekannte) Zahl an Menschen unter Langzeitfolgen der Erkrankung leidet.

Diese Zahl der Todesopfer hat sich innerhalb der letzten 7 Wochen verdoppelt auf rund 20.000. Die Zahl der Menschen mit Langzeitfolgen wird ebenfalls nicht verschwinden.

Die laborbestätigten Fallzahlen sind täglich zu begutachten auf der Webseite des RKI.

Das betrachte ich durchaus als Gefahr für die Gesundheit und das Leben. Das sollte konkret genug sein.

Gut, haben wir ja so auf jeder Seite hier stehen ... :)

Aber daran ist nun diese verschwindend kleine Minderheit schuld ?

Bockwuchst 10.12.2020 10:21

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1572559)
Morddrohungen gegen PolitikerInnen, JournalistInnen.
Reichskriegsflaggen bei Demonstrationen.
„Das Volk muss aufstehen und in den Widerstand“
Plakate mit Drosten in Häftlingskleidung

.
.
.
Lübcke. Hanau. Halle. Alles verwirrte Einzeltäter.

Nee, ich wüsste absolut keinen Grund dagegen anzugehen...



Ganz genau so ist es. Ich finde es ist nicht übertrieben sich Sorgen zu machen, dass es auch aus Richtung der Querdenker zu Gewalt kommen kann.
Gestern hatten wir erst die Meldung, dass die EMA Ziel eines Cyberangriffs geworden ist, bei der Daten über den Antrag von Biontech gehackt wurden.
Es wird dazu aufgerufen, vor Impfzentren zu demonstrieren.
Der Schulterschluss mit Reichsbürgern, Hools und Neonazis ist längst Realität.
Was muss noch passieren, dass man das Ernst nimmt?

Bockwuchst 10.12.2020 10:24

https://www.zeit.de/gesellschaft/zei...ety-foundation

Hatten wir des hier schon? Hier warnt einer, der aus Orbans Ungarn geflohen ist. Auch dort ist es mit Verschwörungsmythen los gegangen. Fand ich lesenswert.

Vicky 10.12.2020 10:25

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572571)
Gut, haben wir ja so auf jeder Seite hier stehen ... :)

Aber daran ist nun diese verschwindend kleine Minderheit schuld ?

Lieber Flow, ich bin mir ganz sicher, dass es einer recht geringen geistigen Anstrengung bedarf, um sich diese Frage selbst zu beantworten.

Ich würde jetzt eigentlich schallend los lachen, aber dann stürmt womöglich mein Büro Kollege im Nachbarbüro rein und will gern mitlachen. Innerhalb weniger Minuten hätte ich dann wahrscheinlich die gesamte Büro Etage in meinem schönen Eckbüro (das nebenbei bemerkt ungefähr so groß ist, wie mein Wohnzimmer).

Damit würde ich gegen unsere Hygieneregeln verstoßen.

Schwarzfahrer 10.12.2020 10:28

Zitat:

Zitat von Vicky (Beitrag 1572549)
Das sehe ich ähnlich. Die Frage muss lauten, wie kommt die große Mehrheit dagegen an?

Das Bild zeigt eine aktuelle Umfrage zu den momentanen Corona Regeln... ich will das Bild nicht wieder so klein runter rechnen... da sieht man nichts mehr...

https://pbs.twimg.com/media/Eo3ROMnW...g&name=900x900

Bei den Fragen fehlt mir eine wesentliche Kategorie: Aktuell geltende Maßnahmen sind nicht effektiv genug, es müssen andere Maßnahmen und Strategien angewendet werden. Diese Option könnte die Verteilung wesentlich ändern, und die klare Mehrheit deutlich senken...

captain hook 10.12.2020 10:28

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572552)
Bedenklich finde ich, jeden der nicht "auf Linie" ist pauschal einer auszugrenzenden Minderheit zuzuordnen.

Ich will niemanden ausgrenzen. Ich will nur das Risiko reduzieren, dass ich und Leute aus meinem Umfeld krank werden. Die Freiheit des Einen geht soweit, bis die des Anderen beginnt. Das hat wirklich jeder selbst in der Hand... Sich verantwortungsvoll im Gesamtzusammenhang zu verhalten.

aequitas 10.12.2020 10:28

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1572572)
Ganz genau so ist es. Ich finde es ist nicht übertrieben sich Sorgen zu machen, dass es auch aus Richtung der Querdenker zu Gewalt kommen kann.
Gestern hatten wir erst die Meldung, dass die EMA Ziel eines Cyberangriffs geworden ist, bei der Daten über den Antrag von Biontech gehackt wurden.
Es wird dazu aufgerufen, vor Impfzentren zu demonstrieren.
Der Schulterschluss mit Reichsbürgern, Hools und Neonazis ist längst Realität.
Was muss noch passieren, dass man das Ernst nimmt?

Da würde ich dir und, so wie ich Flow bisher kennengelernt habe, sicher auch zustimmen. Allerdings war das Wording hier vorhin anders. Es wurde in klaren Freund-/Feind-Kategorien von einer echten und richtigen Mehrheit gegen eine zu bekämpfende Minderheit gesprochen. Das ist in einer Demokratie mMn höchst problematisch, wenn es nur diese beiden Kategorien gibt. Ein sehr spannender und teilweise zu Unrecht verrufener Staatsrechtler/Philosoph, allerdings auch "Vordenker" des NS - Carl Schmitt - hat genau so Politik verstanden, als Freund-Feind-Struktur.

Vicky 10.12.2020 10:29

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Ich erkenne hier ein Muster:

Flow 10.12.2020 10:31

Zitat:

Zitat von KalleMalle (Beitrag 1572564)
Nach meinem Eindruck unterstellst Du (hier und auch in früheren Posts), dass es jeder selbst in der Hand hat, ob er sich infziert oder nicht.

Korrekt. Das sehe ich so.
Zumindest zu einem großen Teil.

Zitat:

Gut dran ist natürlich derjenige, der seinen Job vom Homeoffice aus erledigen kann und außer zum Bäcker und in den Supermarkt nirgendwo hin muß.
Es gibt aber ziemlich viele Leute, die diesen Luxus nicht haben. Ich halte es für fair, wenn diese Mehrheit aktiv geschützt wird vor denjenigen, die glauben Corona sei nur ein mediales Ereignis und jegliche Schutzmaßnahmen seien faktisch unnötig.
Das ist auch richtg.
Es gibt Unterschiede, wie leicht es der Einzelne hat, sich selbst zu schützen.

Im Prinzip könnte sich ein jeder zu Hause isolieren (und würde dies wahrscheinlich auch tun, wenn eine wirklich tödliche und hochansteckende Seuche im Umlauf wäre).
Dies hat nur für jeden unterschiedliche Konsequenzen (angefangen beim Jobverlust ...)

Allgemein sollte niemand zur Exposition gezwungen sein.
Weiterhin jedem die Möglichkeit gegeben sein, sich auf leichte Weise selbst zu schützen.

Soweit zur "Gefahr" für den Einzelnen.

Eine andere Sache ist die Gefahr oder die Gefahren für die Gesellschaft.
Eine schwebend drohende ist die Überlastung der Gesundheitssysteme.

Eine andere sehe ich in diesem ekelhaft grassierenden Blockwarttum.

Estebban 10.12.2020 10:31

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1572569)
Eines muss man Flow lassen.
Wenn auch nicht bewusst, so hat er der Diskussion genau aufgezeigt wieso diese „Szene“ so mächtig im Internet ist.
Arne bringt einen Denkanstoß genau zu dem Thema - hierüber könnte man jetzt mit 98 Prozent der User zielführend diskutieren: Wieso ist das so, was kann man dagegen tun, wie geht man als einfacher User / Bürger damit um.

Stattdessen brüllt Flow ein scheinheiliges „meeeeeinungsfreiheit“ in den Raum und besagte 98 Prozent fühlen sich alle einzeln (mich eingeschlossen) dazu genötigt auf seine Provokation einzugehen - das eigentliche Thema liegt damit schon wieder 2-3 Seiten zurück.

Es ist also das immer gleiche Thema - man bespricht etwas, versucht konstruktiv an Lösungen zu arbeiten und hinterher kommt einer vorbei, brüllt irgendwas in den Raum und die Diskussion ist vorüber.
Würde dies in einer Grundschulklasse passieren, wäre der einzelne längst beim Rektor oder des Unterrichts verwiesen, damit der Rest der Klasse weiterarbeiten kann.

Und schon ist die gesamte schwurbelelite Um Schwarzfahrer, Aequitas und Flow zur Stelle um jede ernsthafte Diskussion mit Nebenkriegsschauplätzen, wortklauberei und co zu ersticken.

Schönen Tag allerseits, bleibt gesund!

aequitas 10.12.2020 10:34

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1572584)
Und schon ist die gesamte schwurbelelite Um Schwarzfahrer, Aequitas und Flow zur Stelle um jede ernsthafte Diskussion mit Nebenkriegsschauplätzen, wortklauberei und co zu ersticken.

Schönen Tag allerseits, bleibt gesund!

Ach, manchmal hätte ich auch gerne eine solch vereinfachte Weltsicht, die ohne Reflektion und Kritik auskommt.

Flow 10.12.2020 10:36

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1572579)
Ich will niemanden ausgrenzen. Ich will nur das Risiko reduzieren, dass ich und Leute aus meinem Umfeld krank werden. Die Freiheit des Einen geht soweit, bis die des Anderen beginnt. Das hat wirklich jeder selbst in der Hand... Sich verantwortungsvoll im Gesamtzusammenhang zu verhalten.

Stimme ich zu.
In diesen Zeiten sollte es strenge Regeln geben, daß niemand einem anderen ungefragt zu nahe kommt.

(Zum Schutz des Einzelnen. Zum Schutz der Gesellschaft muß man eventuell etwas weiter denken)

Flow 10.12.2020 10:37

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1572580)
Da würde ich dir und, so wie ich Flow bisher kennengelernt habe, sicher auch zustimmen. Allerdings war das Wording hier vorhin anders. Es wurde in klaren Freund-/Feind-Kategorien von einer echten und richtigen Mehrheit gegen eine zu bekämpfende Minderheit gesprochen. Das ist in einer Demokratie mMn höchst problematisch, wenn es nur diese beiden Kategorien gibt.

Danke ... :Blumen:

Schwarzfahrer 10.12.2020 10:38

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1572548)
Es zeigt in meinen Augen, wie aktiv die Skeptiker- und Querdenker-Szene im Internet ist. Obwohl sie nur eine kleine Minderheit darstellt, ist sie im Internet eine große Macht. Man konnte das bereits beim Thema Klimawandel oder bezüglich geflüchteter Menschen sehen, die wir bei uns aufgenommen haben. Diese Überpräsenz einer Minderheit im Internet ist ein Phänomen, das meiner Meinung nach nicht zu unterschätzen ist.

Ob diese Skeptiker wirklich eine so kleine Minderheit sind, ist mir weniger klar als Dir. Umfragen werden immer stark vom medial erzeugten Druck bzw. der aktuellen Lenkung der Aufmerksamkeit beeinflusst, und können über tatsächlich zugrundelegenden Haltungen der Menschen hinwegtäuschen. Und so manche trauen sich nicht, ihre evtl. vom "Mainstream" abweichenden Meinung offen zu äußern, einfach wegen des sozialen Druckes (nur wenige mögen Außenseiter sein, der Mensch als soziales Wesen möchte dazugehören). Sieht man gut z.B. daran, wie sich die Haltung der Menschen zum Thema Klimawandel verhält, seit in den Medien die regelmäßigen Klima-Alarme durch Corona-Alarme verdrängt wurde.

Flow 10.12.2020 10:39

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1572584)
Und schon ist die gesamte schwurbelelite Um Schwarzfahrer, Aequitas und Flow zur Stelle um jede ernsthafte Diskussion mit Nebenkriegsschauplätzen, wortklauberei und co zu ersticken.

Ah, die lokale Minderheit ist identifiziert ... :Cheese:

Soll ich mir für dich auch ein paar beleidigende Sätze und abfällige Kosenamen ausdenken ... ? :Blumen:

Flow 10.12.2020 10:41

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1572585)
Ach, manchmal hätte ich auch gerne eine solch vereinfachte Weltsicht, die ohne Reflektion und Kritik auskommt.

Mir scheint, der Herr führt ein Selbstgespräch. Das könnte man in gewisser Weise auch als reflektiert betrachten ... ;)

Bockwuchst 10.12.2020 10:43

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1572580)
Da würde ich dir und, so wie ich Flow bisher kennengelernt habe, sicher auch zustimmen. Allerdings war das Wording hier vorhin anders. Es wurde in klaren Freund-/Feind-Kategorien von einer echten und richtigen Mehrheit gegen eine zu bekämpfende Minderheit gesprochen. Das ist in einer Demokratie mMn höchst problematisch, wenn es nur diese beiden Kategorien gibt. Ein sehr spannender und teilweise zu Unrecht verrufener Staatsrechtler/Philosoph, allerdings auch "Vordenker" des NS - Carl Schmitt - hat genau so Politik verstanden, als Freund-Feind-Struktur.

Tut mir leid wenn ich das so deutlich sagen muss, aber ich kann nichts verwerfliches daran finden, hier in Freund / Feind zu unterteilen.
Die Leute, die den Rechtsstaat als solchen anerkennen, die nicht die Realität eines gefährlichen Virus leugnen, die bereit sind, auf Basis von Fakten zu diskutieren, sind mein Freund. Dazu müssen sie nicht mal meiner Meinung sein. Ich heiße auch nicht alle Maßnahmen der Reigierung bzw. der Länder gut.
Die Leute, die aus welchen Gründen auch immer Fakten verleugen, die eine Diskussion gar nicht wollen, die den Tod vieler Menschen in Kauf nehmen, weil sie die Gefahr verharmlosen oder sich aus Bequemlichkeit oder Egoismus nicht enschränken wollen, die behaupten wir leben in einer Diktatur, der man Widerstand leisten muss (wenn es sein muss auch mit Hilfe der extremen Rechten), die sind mein Feind.
(Dazu kommt dann noch, dass etliche der führenden Köpfe Kapital daraus schlagen und extrem Spenden einsammeln, ich hoffe das Finanzamt wird da mal tätig)

Vicky 10.12.2020 10:49

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1572584)
Und schon ist die gesamte schwurbelelite Um Schwarzfahrer, Aequitas und Flow zur Stelle um jede ernsthafte Diskussion mit Nebenkriegsschauplätzen, wortklauberei und co zu ersticken.

Schönen Tag allerseits, bleibt gesund!

Der Faden hier ist ein gutes Beispiel dafür. Die meisten (mich eingeschlossen), die eventuell noch ernsthaft diskutieren wollen, verabschieden sich irgendwann aus dem Thread. Verständlich. Wer will sich schon in seiner Freizeit mit solchen zum Teil äußerst kleinlichen Wortspielen herumschlagen, ohne eine echte Diskussion zu führen.

Je mehr Leute sich aus dem Faden verabschieden, desto häufiger und "lauter" werden eben diese sehr kleinlichen Wortspiel Posts.

Damit wären wir also schon bei einer möglichen Gegenmaßnahme... Präsent bleiben. :Blumen:

Flow 10.12.2020 10:49

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1572556)
Vielleicht ist die Minderheit gross genug um in einer Pandemie eine Gefahr für die Mehrheit zu sein.

Ab welcher Größe muß eine Minderheit als Teil der Gesellschaft ofiziell anerkannt und toleriert werden ?

Klugschnacker 10.12.2020 10:52

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1572569)
Es ist also das immer gleiche Thema - man bespricht etwas, versucht konstruktiv an Lösungen zu arbeiten und hinterher kommt einer vorbei, brüllt irgendwas in den Raum und die Diskussion ist vorüber.

Ich finde nicht, dass Flow "gebrüllt" hätte. Ich halte diese Wortwahl für überzogen. :Blumen:

KalleMalle 10.12.2020 10:56

Zitat:

Zitat von KalleMalle (Beitrag 1572564)
Nach meinem Eindruck unterstellst Du (hier und auch in früheren Posts), dass es jeder selbst in der Hand hat, ob er sich infziert oder nicht.

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572583)
Korrekt. Das sehe ich so.
Zumindest zu einem großen Teil.
...

Ok – ich kann selbst entscheiden, ob ich in einen Club oder auf eine Demo gehe. Wer sich dort infiziert, der ist (auch in meinen Augen) selber schuld.
Wenn sich aber derjenige, der sich dort (freiwillig oder unfreiwillig) angesteckt hat in die S-Bahn setzt, dann bleibt mir nur noch die Wahl, das Risiko einzugehen oder das Bahnfahren heute mal bleiben zu lassen. Vorausgesetzt ich weiß überhaupt, dass mein potenzieller Sitznachbar gerade spreadet. Beispiele beliebig erweiterbar.

Aus diesem Grund ist (mir) die Meinung und das Verhalten der Minderheit an dieser Stelle nicht egal und ich halte es für zulässig, dagegen anzugehen.
Ich gebe aber zu, dass es mit lieber wäre, wenn ich dazu Maßnahmen zur Hand hätte, über deren Wirksamkeit keine Zweifel bestehen und die eine soziale Isolation von wem-auch-immer vermeiden.

Flow 10.12.2020 10:56

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1572596)
Ich finde nicht, dass Flow "gebrüllt" hätte. Ich halte diese Wortwahl für Überzogen. :Blumen:

Ich finde auch nicht, daß Estebban "konstruktiv an Lösungen gearbeitet" hat. Er drückt sich halt gerne etwas blumiger aus ... :)

Klugschnacker 10.12.2020 10:56

Zitat:

Zitat von aequitas (Beitrag 1572580)
Es wurde in klaren Freund-/Feind-Kategorien von einer echten und richtigen Mehrheit gegen eine zu bekämpfende Minderheit gesprochen. Das ist in einer Demokratie mMn höchst problematisch, wenn es nur diese beiden Kategorien gibt.

Ein Strohmann. Niemand sprach von einer "zu bekämpfenden Minderheit". Es ging um die überproportional große Aktivität einer Minderheit im Internet.

Bockwuchst 10.12.2020 11:01

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1572595)
Ab welcher Größe muß eine Minderheit als Teil der Gesellschaft ofiziell anerkannt und toleriert werden ?

Du redest da von falschen Kategorien. Was genau willst du mit "offiziell anerkannt und toleriert werden" ausdrücken? Warum sollte man sie irgendwie anerkennen müssen?
Das haut in die gleiche Kerbe wie das ewige Gejammer über Meinungsfreiheit. Sie können ihre Meinung sagen, aber dann sage ich, ihre Meinung ist Scheiße und gefährlich. Niemand hat das Recht, dass man sein Geschwurbel als ernstzunehmende Meiung anerkennt.

aequitas 10.12.2020 11:02

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1572600)
Ein Strohmann. Niemand sprach von einer "zu bekämpfenden Minderheit". Es ging um die überproportional große Aktivität einer Minderheit im Internet.

Nein, Vicky hat davon gesprochen, dass diese Minderheit anzugehen ist und man sich darüber austauschen muss, wie das möglich ist.

Deshalb sage ich: der demokratische und sachliche Austausch, jenseits einfacher Freund-Feind-Zuschreibungen.

Die große Aktivität sehe ich nicht ganz so extrem. Es ist die Aufmerksamkeit, die ihr gewidmet wird und das fehlende Engagement auf der "anderen Seite". Allerdings wird sich auch hier oft gar nicht mehr zugehört, sondern es wird verumpflimpft und abgenickt/abgelehnt.

Problematisch sehe ich in der Debatte oft die Militanz, die auf beiden "Seiten" vorgetragen wird. Dazwischen darf es nichts geben. Man ordnet sich einer der beiden Seiten zu. Entweder für harte Maßnahmen oder für den Tod.


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