triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Politik, Religion & Gesellschaft (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=30)
-   -   Corona Virus (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=47641)

felixb 15.04.2020 16:53

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1525136)
Ich frage woher die Angst eines gesunden mittelaltrigen Menschen rührt, an Corona zu erkranken.

Ganz einfach.
Es sind nicht alle mittelalt und gesund.

Habe bspw. 2 Risikofaktoren. Diabetes Typ 1, der zudem noch höchst fluktuierend reagieren kann + Asthma.
Mir ist klar, dass bei einer guten Einstellung das Problem nicht so groß sein mag, ich weiß aber wie sich schon normale Krankheiten auf meinen Stoffwechsel auswirken. Dann ist der nämlich nicht mehr gut eingestellt. Außerdem weiß ich wie ich in einem Krankenhaus bei einem potenziellen Aufenthalt aufgehoben bin. Nämlich sehr schlecht, weil schon in normaler Lage kaum einer sich mit Diabetes Typ 1 auskennt. Geschweige denn mit Abnormitäten durch Krankheiten.

Trotzdem mache ich mir primär jetzt zwar Sorgen, aber keine wirkliche Todesangst. Anders sieht das aus, wenn man noch ca. 70J Leute im unmittelbaren Umfeld hat. Davon jemand mit Herzkrankheit und jetzt schon wenig Luftdurchsatz.

Man ist es nicht immer nur selbst, der da eine Rolle spielt.

Alteisen 15.04.2020 16:54

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1525136)
Ich frage woher die Angst eines gesunden mittelaltrigen Menschen rührt, an Corona zu erkranken.

Probiere es doch aus. Ab nach New York, die haben sicherlich noch Platz in einem der Massengräber in denen nicht nur 80+ jährige liegen.

Triasven 15.04.2020 17:04

Zitat:

Zitat von Alteisen (Beitrag 1525142)
Probiere es doch aus. Ab nach New York, die haben sicherlich noch Platz in einem der Massengräber in denen nicht nur 80+ jährige liegen.

Auweia bist du verblendet.

NBer 15.04.2020 17:12

jeder gesunde mittelalterliche mensch muss doch langsam eingesehen oder mitbekommen haben, dass es nicht um IHN geht, sondern um die, die eben nicht seine konstitution haben und die auch er dann anstecken kann. und genau deshalb ist auch der gesunde mittelalterliche mann von allen maßnahmen betroffen.

chris.fall 15.04.2020 17:15

Moin,

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1525136)
Ich frage woher die Angst eines gesunden mittelaltrigen Menschen rührt, an Corona zu erkranken.

bei den Menschen der "hohen Risikogruppen" lese ich etwas von Mortalitätsraten von 20% oder sogar 25%, d.h. für diese Menschen wäre Russisch Roulette im Vergleich noch ein sicherer Sport.

Die Kurve mit der altersabhängigen Wahrscheinlichkeit eines schweren Verlaufs ist wie jedes natürliche Phänomen garantiert irgend ein stetiger Verlauf. Das bedeutet wiederum, dass bei jedem Erwachsenen das Risiko eines schweren Verlaufs je nach (noch unbekannter) Kurvenform 0,x .. x% ist.

Bei solchen Wahrscheinlichkeiten verzichte ich gerne darauf, mit meiner Erkrankung zu einer besseren Statistik und der gesicherten Erkenntnis beizutragen, ab wann denn da eine 0 vor dem Komma steht.

In diesem Zusammenhang noch ein großes Lob von mir an Boris Johnson, der sich da im Gegensatz zu mir vorbildlich und unter großen persönlichen Opfern in den Dienst der Wissenschaft gestellt hat.


Viele Grüße,

Christian

Triasven 15.04.2020 17:31

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1525148)
jeder gesunde mittelalterliche mensch muss doch langsam eingesehen oder mitbekommen haben, dass es nicht um IHN geht, sondern um die, die eben nicht seine konstitution haben und die auch er dann anstecken kann. und genau deshalb ist auch der gesunde mittelalterliche mann von allen maßnahmen betroffen.

Hast du es immer noch nicht verstanden?

Ansteckung ungleich Eindämmung.

Es gibt absolut keine Möglichkeit, die VERHINDERT, dass sich ein Risikopatient ansteckt und er an Covid 19 stirbt. Ausser er selbst sperrt sich solange ein, bis es einen Impfstoff gibt.

Alles andere reduziert lediglich das Risiko. Und dafür finde ich alle Massnahmen toll.

Ich bin sogar dafür Alle Massnahmen noch deutlich zu verschärfen. Niemand sollte mehr rausdürfen, um für alle Risikopatienten die Gefahr einer Ansteckung weitestgehend auszuschliessen.

Nur so lässt sich die Panik und Angst halbwegs unter Kontrolle bringen. Es spielt doch gar keine Rolle mehr, dass das Gesundheitssytem überlastet werden könnte.

Gebot der Stunde:
Bloss kein Corona bekommen, bloss niemanden anstecken. Das ist alles was zählt. Und wenn es Jahre dauern sollte. Jeder Corona Kranke ist ein Kranker zuviel.

Hab ich dich so richtig wiedergegeben?

Triasven 15.04.2020 17:51

Zitat:

Zitat von chris.fall (Beitrag 1525151)
Bei solchen Wahrscheinlichkeiten verzichte ich gerne darauf, mit meiner Erkrankung zu einer besseren Statistik und der gesicherten Erkenntnis beizutragen, ab wann denn da eine 0 vor dem Komma steht.

Christian

Ganz schön egoistisch.

Wäre es dann nicht sinnvoll, alles soziale Leben auf Null runterzufahren und alle solange komplett zu isolieren, bis es einen Impfstoff gibt, auch wenn das Jahre dauert?

So richtig kann ich deine Aussage nicht einordnen. Gerade unter dem Aspekt, dass das Virus nunmal da ist.

Wie soll es denn weitergehen, damit DU dich nicht ansteckst?

Körbel 15.04.2020 17:55

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1525136)
Ich finde die Massnahmen der Bundesregierung zur Eindämmung richtig und wichtig. Ohne Abstriche.

Na wenigstens einer.;)

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1525156)
Ausser er selbst sperrt sich solange ein, bis es einen Impfstoff gibt.

Na dann, fröhliches Warten.

Bis dieser entwickelt wurde und serienreif ist, gehört sogar ein junger Mensch dann zu den Alten und ist dann bei der Impfung einem gewissen Risiko ausgesetzt.

Btw: "Ein Leben wird IMMER tödlich enden!":Huhu:


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:23 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2024, Jelsoft Enterprises Ltd.