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anlot 29.03.2020 23:46

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1521121)
Glaube ich leider nicht.

Versuche doch bitte mal auf die Argumente von DOC Tom einzugehen. Oder stellst Du die Angaben der WHO auch in Frage?

guinness2018 29.03.2020 23:50

Gute Besserung hafu

anlot 29.03.2020 23:54

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1521128)
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum manche hier über mögliche Unschärfen bei der Zahl der Corona-Toten diskutieren. Ich habe den Eindruck, dass mit dieser Diskussion die tatsächliche Lage schöngeredet werden soll. Das empfinde ich als Nebenschauplatz, als Ablenkungsmanöver.

Es ist doch völlig egal, ob (das ist die heutige offizielle Zahl) in Italien tatsächlich 10.779 Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben sind, oder vielleicht ein paar weniger oder auch mehr. Ein Blick auf die Lage in Italien, die überforderten Spitäler, die verzweifelten Ärzte, die Leichentransporte durch die Armee usw. beweist doch, dass die Lage wirklich außergewöhnlich dramatisch ist.

Wenn dem nicht so wäre, hätten wir doch alljährlich solche Bilder aus Italien gesehen. Habt ihr? Wann war zuletzt die Lage in Italien so schlimm, dass die Leichenbestatter nicht mehr nachkommen?

Also was soll die Diskussion, ob die Zahl der Corona-Toten hundertprozentig richtig ist? Das sollen die Statistik-Ämter später klären. Als Argument in der Diskussion, die wir hier führen, ist hundertprozentige Exaktheit völlig wurscht.


Da wir hier in Deutschland leben und hier unsere Entscheidungen treffen müssen, halte ich eine sauber Aussendarstellung und Transparenz für sehr wichtig. Vor allem da die Zahlen dem RKI ja vorliegen, wäre es ein leichtes dies zu tun.

Über die Hintergründe der Aussmaße in Italien oder Spanien müsste man eigentlich ein eigenes Thema eröffnen. Ich halte die Vergleichbarkeit mit D für nicht gegeben.

repoman 29.03.2020 23:58

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1521117)
Zu diesem Thema meint das RKI als Antwort auf eine Anfrage zu der Definition: Todesfall durch Covid-19.

"Gerade bei COVID-19 dürften die Fälle, in denen sich unter der Infektion ein Geschehen verwirklicht, dass auch unabhängig von der Infektion eingetreten wäre, angesichts der zumeist kurzen Zeitspanne von einigen Tagen zwischen der Infektion und dem Tod und den für COVID-19 typischen vielfach schweren bis hin zu tödlichen Krankheitsverläufen zu vernachlässigen sein."
https://fragdenstaat.de/anfrage/covi...alldefinition/

Weshalb bezieht sich ein Prof. em. Dr. med. Sucharit Bhakdi nicht auf die publizierte, statistisch verbindliche Todesfalldefinition des RKI und nimmt eine nicht zutreffende Klassifikation an, frage ich mich als Medizinlaie?

Ich habe das obige übrigens in diesem Thread schon mal auf dieselbe Frage geantwortet.
https://www.triathlon-szene.de/forum...postcount=3648

Zitat:

Zitat von trithos (Beitrag 1521128)
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum manche hier über mögliche Unschärfen bei der Zahl der Corona-Toten diskutieren. Ich habe den Eindruck, dass mit dieser Diskussion die tatsächliche Lage schöngeredet werden soll. Das empfinde ich als Nebenschauplatz, als Ablenkungsmanöver.

Es ist doch völlig egal, ob (das ist die heutige offizielle Zahl) in Italien tatsächlich 10.779 Menschen nach einer Corona-Infektion gestorben sind, oder vielleicht ein paar weniger oder auch mehr. Ein Blick auf die Lage in Italien, die überforderten Spitäler, die verzweifelten Ärzte, die Leichentransporte durch die Armee usw. beweist doch, dass die Lage wirklich außergewöhnlich dramatisch ist.

Wenn dem nicht so wäre, hätten wir doch alljährlich solche Bilder aus Italien gesehen. Habt ihr? Wann war zuletzt die Lage in Italien so schlimm, dass die Leichenbestatter nicht mehr nachkommen?

Also was soll die Diskussion, ob die Zahl der Corona-Toten hundertprozentig richtig ist? Das sollen die Statistik-Ämter später klären. Als Argument in der Diskussion, die wir hier führen, ist hundertprozentige Exaktheit völlig wurscht.

In den beiden Beiträgen ist zur Zahl der Todesfälle eigentlich alles gesagt. Wenn ich hier dann Nonsens von diversen Wichtigtuern und Eiferer lese, kann ich nur den Kopf schütteln.:( :confused:

LidlRacer 30.03.2020 00:02

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1521132)
Versuche doch bitte mal auf die Argumente von DOC Tom einzugehen. Oder stellst Du die Angaben der WHO auch in Frage?

Welches Argument von DocTom hältst Du für relevant? Ich kann mich an keins erinnern.

Zahlen der WHO? "Dass mehr als 80% der Infizierten einen milden Verlauf haben"?
Warum sollte irgendjemand daran zweifeln?
Fast 20 % haben also einen schweren Verlauf. Das werden katastrophal viele, wenn man die Ausbreitung nicht strikt eindämmt.

Körbel 30.03.2020 00:35

Zitat:

Zitat von DocTom (Beitrag 1521120)
7Mrd Menschen auf diesem Planeten, bisher 34000 SARS-CoV2 Tote, wer ist da realitätsfremd?
Oder kannst Du tatsächlich in die Zukunft sehen?

Nee, aber die Vergangenheit spricht Bände.
Das ist nichts gegen die Pest im Mittelalter mit 25 Mio Toten.

Tatsache, es gibt viel zu viele Menschen auf dieser Erde.
Aids hat es nicht geschafft.
Ebola hat es nicht geschafft.
Lassa hat es nicht geschafft.
usw

Und noch zig andere Krankheiten haben es nicht geschafft die Spezies Mensch auszurotten.
Ob man sich darüber freuen soll, bleibt jedem überlassen.

Auch das wird die Menschheit überstehen.
Für den betroffenen Einzelnen schlimm, fürs grosse Ganze ist diese Pandemie ein kleiner Furz in der Menschheitsgeschichte.

Viele da draussen haben es nicht verstanden, das es besser ist mal zu Hause zu bleiben.
Sie riskieren was, naja wenn sie dieses Risiko brauchen, ich brauche es nicht.

Das Schlimme daran,
manch Unvorsichtiger überlebt es,
manch Übervorsichtiger eben nicht.

Körbel 30.03.2020 00:55

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1521137)
Fast 20 % haben also einen schweren Verlauf. Das werden katastrophal viele, wenn man die Ausbreitung nicht strikt eindämmt.

Und trotzdem reden jetzt schon sehr viele nur vom wirtschaftlichen Schaden und von sonst nichts anderem.

papa2jaja 30.03.2020 06:10

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1521018)
Abhören der Lunge hat bei Viruspneumonie wenig Aussagekraft.

Zunächst mal gute Besserung, und ich hoffe, du kriegst den Test zeitnah. Und vielen Dank für die Info, den Unterschied zwischen viraler und bakterieller Lungenentzündung hinsichtlich der stethoskopischen Untersuchung kannte ich (als Laie natürlich wieder mal) nicht. Pass trotzdem gut auf dich auf, wenn du wieder arbeiten gehst!
Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1521024)
Da jetzt aber überall Corona dahinter zu mutmaßen ist relativ sinnlos.

Sehe ich auch so. Trotzdem, wir leben in Reichweite der zu jenem Zeitpunkt hauptsächlich betroffenen Zone, wir haben hier sehr viele chinesische Touristen, mehrere Schulkameraden meiner Söhne waren damals zu Kurztrips in Japan/Hongkong, und der Husten klang bei meinen Söhnen wirklich wie damals, als der ältere eine Lungenentzündung hatte (vor vielen Jahren). Da fragt man sich halt.
Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1521087)
...könnte ein Zusammenhang zwischen Witterung und covid19 Ausbreitung bestehen.

Also heiß und feucht behindert die Ausbreitung? Ich habe leider nicht das Sitzfleisch, mir das gesamte Video anzusehen. Aber danke für den Link!


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