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keko# 27.04.2021 18:25

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1598963)
:::
Die Reihenfolge müßte sein, erst mal gute Bedingungen für Arbeitgeber, Firmen, Investitionen an solchen Standorten schaffen, solche Firmenansiedlungen entsprechend fördern (steuerlich, Infrastruktur-Investitionen, Verkehr...) - dann kommen auch die Menschen freiwillig hin.

Laut meiner Tageszeitung ist Prio erst mal Klimawandel, Digitalisierung und Stopfen von Löchern in den Arbeitsämtern.
Jungen Menschen empfehle ich die beide Dokus "Digitale Tagelöhner" und "The Cleaners" auf ARTE ;-)

Trimichi 27.04.2021 20:02

Gibt es eigentlich schon einen Annalena-Rap? Falls ja, so bitte ich um den link. Falls nein, so formuliere ich mal die ersten zwei Zeilen und empfehle auch einen Takt.

Textvorschlag:


1,2,3, hi ! Ich bin Annalena, kann auch bis vier, kein Problem, willst du Trampolinspringen gehn?! Da bin ich gut, hab nur Mut, alles gut,.

1,2,3, hi! Ich bin Annalena, vier Buchstaben mal zwei, kann ich auch, Annalena, schon seit der Grundschule höre ich Nena!

Taktvorschlag hier: https://www.youtube.com/watch?v=cE_cc_LlgAU

Nur eben müsste das Video unter Annalena versus Armin gefunden werden können. Künstlerisch schwierig, aber vllt durchaus machbar???

Einst steht fest: Rap ist ganz sicher Waldorf-Pädagogisch gut, weil Sprechgesang eben besser hängen bleibt als ein Evergreen.

Es gibt nur eine Alternative, sei dabei, Zeile 3, weder Anna noch Lena, auch nicht Nena, unsere neue Bundeskanzlerin, sie heißt Annalena.

Usw.

Ich hoffe, dass es bald eine Annalena-Song gibt. Ich bin für Rap, und nicht wie "Angiee, Angiee", dieser Evergreen von den Stones. Für Merkel war das ja okay so.

:)

qbz 27.04.2021 21:27

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1598921)
Die sog. eher wirkungslose Mietpreisbremse ist eine Bundesangelegenheit und auch der beschlossene Mietendeckel braucht ab jetzt ein Bundesgesetz, wie das Bundesverfassungsgericht feststellte. Insofern finde ich es schon wichtig, auch für die Bundestagswahl, zu sehen, wie sich die Parteien da positionieren und wer gegen den Mietendeckel geklagt hatte. .....

Wer sich für die Folgen aus dem Bundesverfassungsgerichtsurteil für alle Länder und den Bund interessiert, hier wird das Urteil aus juristischer Sicht von einer Juristen für Mietrecht erläutert:
Zitat:

Das wesentliche Ergebnis der Entscheidung ist nun: Nur der Bund darf Mietpreise regulieren. Damit ist klargestellt, dass das Mietpreisrecht – ein traditionelles Instrument der sozialen Wohnungsversorgung, noch bis in die 1980er-Jahre in einigen Großstädten der Bundesrepublik eingesetzt – nicht (mehr) in die Zuständigkeit des Gesetzgebers für das Wohnungswesen fällt. Länder können auf das Mittel der Preisregulierung für Wohnraum nicht zurückgreifen, obwohl sie für die Wohnungsfrage zuständig sind. Ihnen ist das vielleicht schärfste Schwert der Wohnungspolitik genommen.

Was sich der Bund mit der sogenannten Mietpreisbremse zur Bewältigung des Problems steigender Mieten ausgedacht hat, gilt nun als abschließend. Die Länder dürfen keine weitergehenden Regeln erlassen, auch wenn sie sehen, dass die bundesweiten Maßnahmen den Zuständen vor Ort nicht gerecht werden.
.......
Interessanterweise hat Karlsruhe ein Türchen offengelassen für weitaus drastischere wohnungspolitische Maßnahmen durch die Länder: Diese dürften wohl tatsächlich Zwangsbewirtschaftung von Wohnraum einführen, also etwa die Auswahlkriterien der Mieter:innen bestimmen oder Pflichten des Mietverhältnisses vorgeben. Solche Regelungen verlassen laut der Entscheidung das Terrain des Bürgerlichen Rechts und eröffnen damit die Kompetenz des Landes – dann sind auch preisrechtliche Vorgaben möglich.
https://www.freitag.de/autoren/der-f...tumpf-geworden

El Stupido 28.04.2021 08:43

Neue, spannende Umfrage:

https://twitter.com/Wahlen_DE/status...91014876336129

Hieraus auszugsweise:

Zitat:

Wahrscheinliche Direktmandatsgewinne durch..
CDU/CSU: 169 (-62)
GRÜNE: 66 (+65)
SPD: 53 (-6)
AfD: 8 (+5)
LINKE: 3 (-2)

Abgeordnete gesamt: 711 (+2)

+/- zu 2017

MattF 28.04.2021 09:06

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1599052)
Neue, spannende Umfrage:

https://twitter.com/Wahlen_DE/status...91014876336129

Hieraus auszugsweise:

Wie Schwarzfahrer es bevorzugt, werden insbesondere die Grünen ja sehr viel mehr durch Direktmandate geerdet. Das ist doch schön :Huhu:

TriVet 28.04.2021 09:41

Zitat:

Zitat von El Stupido (Beitrag 1599052)
Neue, spannende Umfrage:

https://twitter.com/Wahlen_DE/status...91014876336129

Hieraus auszugsweise:

FDP mit 91 einfach weggelassen. Geil

merz 28.04.2021 09:55

FDP: Die Karte bildet doch die Direktmandate / Erststimme ab, oder?

m.

TriVet 28.04.2021 09:59

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1599068)
FDP: Die Karte bildet doch die Direktmandate / Erststimme ab, oder?

m.

Oooops. 😎

Trimichi 28.04.2021 14:21

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1598995)
Gibt es eigentlich schon einen Annalena-Rap? Falls ja, so bitte ich um den link. Falls nein, so formuliere ich mal die ersten zwei Zeilen und empfehle auch einen Takt.

Textvorschlag:


1,2,3, hi ! Ich bin Annalena, kann auch bis vier, kein Problem, willst du Trampolinspringen gehn?! Da bin ich gut, hab nur Mut, alles gut,.

1,2,3, hi! Ich bin Annalena, vier Buchstaben mal zwei, kann ich auch, Annalena, schon seit der Grundschule höre ich Nena!

Taktvorschlag hier: https://www.youtube.com/watch?v=cE_cc_LlgAU

Nur eben müsste das Video unter Annalena versus Armin gefunden werden können. Künstlerisch schwierig, aber vllt durchaus machbar???

Einst steht fest: Rap ist ganz sicher Waldorf-Pädagogisch gut, weil Sprechgesang eben besser hängen bleibt als ein Evergreen.

Es gibt nur eine Alternative, sei dabei, Zeile 3, weder Anna noch Lena, auch nicht Nena, unsere neue Bundeskanzlerin, sie heißt Annalena.

Usw.

Ich hoffe, dass es bald eine Annalena-Song gibt. Ich bin für Rap, und nicht wie "Angiee, Angiee", dieser Evergreen von den Stones. Für Merkel war das ja okay so.

:)

Hm. Hm. Hm. So ist das wenn man sich entscheiden muss. Die Resonanz hier im Forum lässt mich schlussfolgern, dass ich die falsche Entscheidung getroffen habe, verständlich wenn man die Werte der Kiffer und LSD-Generation (68ziger) und deren Ziel, eine von den ihren in Berlin unterzubringen als unsere Bundeskanzlerin, als Ausgangspunkt nimmt? Na gut, ok, ich hatte mich falsch entschieden. Kein Problem!

Daher muss es dann also doch etwas fetziger und moderner sein, und daher rudere ich nun zurück und sage, nein, Text und Takt passen nicht. Nun also dann doch auf die harte Tour, ok, ich wollte ja einen kindergerechten Waldorf-Pädagogiki-Rap apologetisieren, aber nein, ok, Schluss damit, dann eben nicht!

Es muss so gehen:

Titel "Grünes Haus" passt ja auch im Original hervorragend. Daher nur minimal Änderungen in der "Annalena-Variante:"


Ich bin Annalena, du hast nichts anderes verdient!
Alle Augen leuchten green, zieh den Gürtel aus den Jeans!
Ich bin Anna, Lena, ein grünes Haus steht in Berlin
Ein grünes Haus steht in Berlin!

Annalena, außer Konkurrenz
Vor meinem Haus steht ein alter grüner Benz
Ich steig ein, rauch' mein Gras und fahr' los
Fuß auf dem Gas, na klar über Rot!
Alle spazieren vor sich hin
Der Bio-Laden vegetiert vor sich hin
Selbst Gott hat meinen Segen
Jeder meiner Gesten, drückend überlegen
Wo wird ein Maulwurf begraben?
Es gibt keine Antwort mehr auf eure Fragen!
Verschwörungstheorien - Illuminaten
(Was sagst du dazu?) - Hmmm, Verarschen!
Mann ich bin Anna, Lena, ich weiß alles
Ein Blatt Papier wird erst zum Kranich wenn du's faltest
Green Berlin - ich seh die Welt mit andern' Augen
Schmeiß die Krücken weg und fang an zu laufen

Ich bin Annalena, du hast nichts anderes verdient!
Alle Augen leuchten green, zieh den Gürtel aus den Jeans!
Ich bin Anna, Lena, ein grünes Haus steht in Berlin
Ein grünes Haus steht in Berlin!

Was geht ab, Milfs? Alles ist perfekt!
Heute gehen wir morgen erst ins Bett!
Zieh dir was an, wir gehen raus randalieren
A.C.A.B , 8 Cola , 8 Bier
20 Stunden Annalena am Tag tun dir gut
Deine alte Hood is'n alter Hut
Es gibt kein' Gangster, der keine Witze kennt
Ich bin Straße - Seifenkistenrennen!
Hab' Hunger, klau mein Essen aus der Kita
Was ist Kennedy? Kennedy ist ein Berliner!
Prima Klima - Hautfarbe Lila
Ab jetzt essen sie keine Hunde mehr in China
Diese Welt spielt verrückt
Vielleicht hast du Glück
Bekommst auch ein kleines Stück
Ein grünes Haus steht in Berlin
Ich bin Anna, Lena, alle Augen leuchten green!

Ich bin Annalena, du hast nichts anderes verdient!
Alle Augen leuchten green, zieh den Gürtel aus den Jeans!
Ich bin Anna, Lena, ein grünes Haus steht in Berlin
Ein grünes Haus steht in Berlin!

hier gehts zu Style und Takt: https://www.youtube.com/watch?v=4ANeLQPeEuA&t=1s

:)

Trimichi 28.04.2021 15:31

Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Leute, jetzt weis ich was gespielt wird, dank der eingehängten Grafik die ich heute im Internet fand.

Nach dem Annalena regiert hat, wird uns eine KI regieren! Das ist der Plan!!! Versteht man erst wenn man die Grafik sieht besser. ;)

Auch wenn nicht jeder Gag ein gelungenes Kunstwerk ist, so bitte ich um Lockerheit wie auch der oder die Admin das zu Tage legt.

Hang lose, wie unser Admin. :Blumen: Danke. :Blumen:

tandem65 28.04.2021 16:55

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1599175)
Hang lose, wie unser Admin. :Blumen: Danke. :Blumen:

Ach Gott, es ist Wahlkampf.:Schlafen:

Trimichi 02.05.2021 20:03

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1599194)
Ach Gott, es ist Wahlkampf.:Schlafen:

So wie es hier aussieht derzeit: https://www.wahlrecht.de/umfragen/ ist die 5%- Hürde, was die Regierungsbildung anbelangt, ausgehebelt.

NiklasD 04.05.2021 16:10

Ich weiß nicht, ob die Seite hier im Thread bereits genannt wurde. Ich bin durch die letzte Sendung von Jan Böhmermann darauf aufmerksam geworden, der dafür "Werbung" gemacht hat, da er wohl eine größere Hintergrundrecherche diesbezüglich plant: https://whotargets.me/de/

Ist ein Browser-Add-In, welches einem zeigen soll, wie viele Beiträge in seinem persönlichen Facebook Feed von Parteien oder politischen Playern gesponsert sind. Finde ich äußert interessant, das mal analysiert zu bekommen.

TTTom 04.05.2021 16:21

Ich bin heute wieder sehr erstaunt, dass die Union noch nicht mal ein Wahlprogramm hat. Scheinbar sind die mit was wichtigerem beschäftigt.
Gut, die breite Masser der Wähler interessiert vielleicht nicht was auf sie zukommt. Aber ein paar Leute im Land interessieren sich doch für künftige Entwicklungen und ein Unternehmen und Investitionen planst du halt mit einem Horizont von mehr als 3 Wochen.

Schwarzfahrer 04.05.2021 16:54

Zitat:

Zitat von TTTom (Beitrag 1600233)
Ich bin heute wieder sehr erstaunt, dass die Union noch nicht mal ein Wahlprogramm hat.

Na ja, seit vielen Jahren hieß das Programm im Wesentlichen "Merkel" und hat offenbar gereicht. Vielleicht ist noch keinem aufgefallen, daß das 2021 nicht mehr ganz passt. :Cheese:

Ansonsten frage ich mich manchmal, welcher Anteil der Wähler überhaupt nach Wahlprogramm wählt, und nicht nach "gefühlter Sympathie" und aktuellen Medieneindrücken von den bekanntesten Protagonisten der Parteien. Oder hat jemand hier schon mal am Ende der 4 Jahre nachgeschaut, ob das getane sich halbwegs mit dem Wahlprogramm bzw. Parteiprogramm deckt?

TTTom 04.05.2021 17:01

Das SPD Wahlprogramm hat 85 Seiten, das der Grünen hat 137. Der "normale" Wähler liest das sicher nicht.
Aber es gibt auch Gruppen, die mit den sich da andeutenden Änderungen rechnen müssen. Bspw. wollen sowohl Grüne als auch SPD eine Vermögensteuer wieder einführen. Die SPD spricht von 1% pro Jahr - im Niedrig- oder Negativzinsumfeld.
Dazu kann man stehen wir man will, aber ich habe jetzt erste Kontakte die ein Auswanderungsszenario entwickeln.

Hafu 04.05.2021 17:26

Zitat:

Zitat von TTTom (Beitrag 1600244)
... Bspw. wollen sowohl Grüne als auch SPD eine Vermögensteuer wieder einführen. Die SPD spricht von 1% pro Jahr - im Niedrig- oder Negativzinsumfeld.
Dazu kann man stehen wir man will, aber ich habe jetzt erste Kontakte die ein Auswanderungsszenario entwickeln.

Was hast denn du für Kontakte, die ernsthaft mit einem Wahlsieg der SPD rechnen? ;) Superreich und trotzdem keinen Schimmer von Wahlprognosen.

Gibt übrigens viele Republikaner in den USA, die angekündigt haben, auszuwandern, wenn "Sleepy Joe" die Wahl gewinnen sollte. Bisher ist die Auswanderungswelle ausgeblieben und so wird das mit deinen Kontakten auch laufen, egal wie die Wahl ausgeht.

Die Grüne planen die Vermögensteuer ohnehin nur für Superreiche ab einem Vermögen von 2 Mio Euro pro Person (also 4 Mio Euro pro Ehepaar, 16 Mio Euro pro übliche Familie).
Wer Vermögen in dieser Größenordnung besitzt, dem ist auch zuzumuten, dass er sich damit an der Finanzierung der vor uns liegenden gesellschaftlichen Aufgaben beteiligt.

TTTom 04.05.2021 17:37

Die SPD als Partner der Grünen halte ich für nicht ausgeschlossen.
Was die Grünen dazu schreiben halte ich auch für ausgewogener.
Ich erwarte fest, dass auf Vermögen und höhere Einkommen
(Ärze, Zahnärzte und soo :Blumen:) höhere Belastungen zukommen.

Aber insbesondere bei Vermögen beschäftigt sich diese Klientel auch bereits jetzt mit möglichen Auswirkungen und Ausweichbewegungen.

Das ist jetzt aber mal nur ein Beispiel. Betrifft andere wirtschaftliche und gesellschaftliche Themen aber ebenso.

Dass eine Partei die den Anspruch auf die Kanzlerschaft erhebt sich nicht äußert macht mich da schon fast fassungslos.

iaux 04.05.2021 19:33

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1600252)

Die Grüne planen die Vermögensteuer ohnehin nur für Superreiche ab einem Vermögen von 2 Mio Euro pro Person (also 4 Mio Euro pro Ehepaar, 16 Mio Euro pro übliche Familie).
Wer Vermögen in dieser Größenordnung besitzt, dem ist auch zuzumuten, dass er sich damit an der Finanzierung der vor uns liegenden gesellschaftlichen Aufgaben beteiligt.


Is natürlich nicht ganz unerheblich wie hier Vermögen berechnet wird. Der landwirtschaftliche Betrieb? Das auf Kredit finanzierte Haus, das 2mio Wert ist auch wenn noch 800k abzuzahlen sind?

merz 04.05.2021 20:37

Das wird ja zum bürokratischen Albtraum (Firmenbewertungen etc.), warum macht man es nicht über die Erbschaftsteuer?

m.

Helios 05.05.2021 07:31

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1600282)
Das wird ja zum bürokratischen Albtraum (Firmenbewertungen etc.), warum macht man es nicht über die Erbschaftsteuer?

m.

ist doch schon längst gemacht - bei 6Mio wird 1 Mio Erbschaft/Schenkungssteuer fällig.

Substanz zu besteuern hämmt den Ehrgeiz Vermögen anzuhäufen ungemein.

Wenn die Renten/Pensionsansprüche der Arbeiter/Angestellten/Beamten bei jenen auch mit angerechnet werden, dann erkennen auch diese Personengruppen um was es geht, bevor sie Anderen gedenken in die Tasche greifen.

Um finanziell unabhängig Leben zu können werden derzeit pro Person 2 Mio $ für gut befunden, war letzens im Börsenfernsehen gemeldet worden.
Das ist dann auch der Betrag, mit dem jeder H4'ler angesetzt werden müsste - sind es 2 Leute mit 2 Kindern, von denen alle auf H4 sind - dann wäre der Haushalt mit 8 Mio$ zu bewerten.

Vergessen wird, dass die mit Vermögen meistens auch die meisten Steuern bereits bezahlen, das werden sie dann natürlich nicht mehr als sinnvolles Lebensziel erachten - sie schmeißen hin, ist eh klar.

tandem65 05.05.2021 07:44

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1600321)
Vergessen wird, dass die mit Vermögen meistens auch die meisten Steuern bereits bezahlen,

Echt jetzt?

Vergessen wird sehr gerne daß die mit Vermögen oft schon mehr Steuern gespart haben als viel je im Leben zahlen können.

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1600321)
das werden sie dann natürlich nicht mehr als sinnvolles Lebensziel erachten - sie schmeißen hin, ist eh klar.

Ja, schon klar, dann lieber auf HartzIV und in der Jogginghose auf die Couch.:Maso:

merz 05.05.2021 07:53

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1600321)
ist doch schon längst gemacht - bei 6Mio wird 1 Mio Erbschaft/Schenkungssteuer fällig.

Das ist ja die gegenwärtige Regelung pro Erbe, für 6 Mio über den einzelnen Freibetrag, 19% für Erben der Klasse I. Ist nicht gerade viel, oder?

m.

TTTom 05.05.2021 08:15

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1600282)
Das wird ja zum bürokratischen Albtraum (Firmenbewertungen etc.), warum macht man es nicht über die Erbschaftsteuer?

m.

Diese Probleme hast du bei der Erbschaftsteuer auch. Bewerte mal ein Haus oder viel schlimmer ne Firma.
Die ErbSt ist so bürokratisch, dass nach den Kosten der Erhebung kaum mehr was bleibt. Eigentlich Unsinn.
Bei der Vermögensteuer wäre es noch viel schlimmer. Da jeder eine Erklärung fertigen muss und bei den meisten nichts um kommt. Und die vereinfachenden Pauschalregelungen wurden ja als verfassungswidrig kassiert. Also musst du auf Marktwert abstellen. Und den ermittle mal für alles (einschließlich Hausstand, Schmuck). Geh mal zum Autoankäufer und frag nach ner Bewertung. Die wird weit von deiner Abweichen.

Effiziente Steuern funktionieren wie die Umsatzsteuer. Kleiner bürokratischer Aufwand und viel Ertrag.

Und der Wahnsinn bei der Erbschaftsteuer für Unternehmen sind ja die Details. Ein "gutes" Unternehmen wird aus erbschaftsteuerlicher Sicht böse, wenn es von mehr als 3 Gesellschaftern gehalten wird. Denn ein Anteil von nicht mehr als 25% ist per se "böse" und wird besteuert. Kann mir das mal einer erklären?


Aktuelles Beispiel aus der Tagespresse ist Thiele. Seine 10% an der Lufthansa sind aus Sicht der ErbSt "böse" und werden besteuert. Kann mir das einer vernünftig erklären? Die Begründung "weil er es hat und kann" scheint mir nicht ausreichend. 30% ErbSt auf gleich welchen Wert kann keiner mal pauschal aus der Tasche ziehen.

noam 05.05.2021 08:39

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1600321)
Substanz zu besteuern hämmt den Ehrgeiz Vermögen anzuhäufen ungemein.

Und? Nur wenn Geld in einen Wirtschaftskreislauf vorhanden ist, kommt es den Beteiligten zu gute. Entziehe ich dem Kreislauf das Geld, in dem ich es für mich anhäufe, kommt es nur noch mir zu Gute.

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1600321)
Wenn die Renten/Pensionsansprüche der Arbeiter/Angestellten/Beamten bei jenen auch mit angerechnet werden, dann erkennen auch diese Personengruppen um was es geht, bevor sie Anderen gedenken in die Tasche greifen.

Vermögen ist aber ungleich einem Anspruch auf Zahlungen. Und zeige mir den (normalen) Beamten oder Angestellten ohne Nebeneinkünfte, der in der Lage ist je 6 Millionen Euro zu vererben.

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1600321)
Um finanziell unabhängig Leben zu können werden derzeit pro Person 2 Mio $ für gut befunden, war letzens im Börsenfernsehen gemeldet worden.
Das ist dann auch der Betrag, mit dem jeder H4'ler angesetzt werden müsste - sind es 2 Leute mit 2 Kindern, von denen alle auf H4 sind - dann wäre der Haushalt mit 8 Mio$ zu bewerten.

Vergessen wird, dass die mit Vermögen meistens auch die meisten Steuern bereits bezahlen, das werden sie dann natürlich nicht mehr als sinnvolles Lebensziel erachten - sie schmeißen hin, ist eh klar.

Alles in alles lese ich bei dir einen erhöhten Neidfaktor auf andere und den Unwillen Einschränkungen in Kauf zu nehmen, die dich selber (ich kenne deine wirtschaftlichen Voraussetzungen nicht) stellvertretend für den Mittelstand kaum bis gar nicht betreffen würden.

Schwarzfahrer 05.05.2021 08:48

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600323)
Vergessen wird sehr gerne daß die mit Vermögen oft schon mehr Steuern gespart haben als viel je im Leben zahlen können.

Es kommt am Ende auf die gezahlte Steuersumme an, nicht darauf, was gespart wurde. Und diese ist auch nach Steuerabschreibungen als absolute Summe höher, als bei Niedrigverdienenden.
Allerdings sehe ich das Thema Steuerabschreibungen auch kritisch. Real ist doch so, daß viele Leute, nur um Steuern zu sparen, deutlich mehr ausgeben, als nötig wäre. Steuersparmodelle sind eigentlich Konsum- und Wirtschaftsfördermodelle. In vielen Fällen merken die Leute nicht, daß durch Steuersparen zwar der Staat um etwas beschissen wurde, man selber aber trotzdem weniger übrig hat. Aber es ist halt ein gutes Gefühl, dem Staat etwas vorzuenthalten.
Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600323)
Ja, schon klar, dann lieber auf HartzIV und in der Jogginghose auf die Couch.:Maso:

Wenn sich die Leute durch entsprechende Ausbildung, Engagement, Arbeit, Unternehmertum nicht deutlich mehr für sich erwirtschaften können, als andere, die dies nicht in ihr Leben investieren wollen oder können, dann sinkt eben die Motivation. Besonders, wenn man von HartzIV auch sorglos leben kann. Wieviel das "deutlich mehr" sein soll, ist diskutabel. Aber ein deutlicher Unterschied ist immer nötig, damit es eine Motivation gibt, aus der Sozialhilfe rauszukommen für alle, die es können.

qbz 05.05.2021 09:31

Die Bundesregierung scheint entschlossen, die Anforderungen des Bundesverfassungsgerichtes an das Klimaschutzgesetz noch vor den Wahlen umzusetzen.

Das Kabinett könnte die neuen Eckpunkte schon am kommenden Mittwoch verabschieden. Danach soll es im beschleunigten Verfahren im Bundestag diskutiert werden.


Zitat:

"...nun ist bis zum Jahr 2030 eine CO2-Reduktion von 65 Prozent angedacht. Das wären zehn Prozentpunkte mehr als bisher geplant. Das höhere Ziel soll sechs Monate nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes überprüft und gegebenenfalls noch einmal angepasst werden. Bis 2040 ist eine CO2-Reduktion von 85 bis 90 Prozent vorgesehen, ein solches Zwischenziel fehlte bisher – was einer der Hauptkritikpunkte des Verfassungsgerichts am bisherigen Klimaschutzgesetz war. Bis 2045, fünf Jahre früher als bisher, soll Deutschland vollständige Treibhausgasneutralität erreichen. Sogenannte natürliche CO2-Senken – also zum Beispiel Wälder und Moore, die das Treibhausgas binden – sollen angerechnet werden und drei bis fünf Prozentpunkte zur CO2-Reduktion beisteuern.

Wie die Regierung die neuen, ehrgeizigeren Ziele erreichen will, ist noch nicht ganz klar. Auf den ersten Blick zumindest scheinen die dafür geplanten Maßnahmen den höheren Klimaschutzambitionen nicht gerecht zu werden. So sollen die CO2-Einsparziele für einzelne Wirtschaftssektoren erst ab 2024 verschärft werden. Für die Zeit nach 2031 wurden weiterhin keine konkreten Jahresziele ausgelobt. Und ein beschleunigter Kohleausstieg ist bisher gar nicht Thema."

Helios 05.05.2021 11:16

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1600326)
Das ist ja die gegenwärtige Regelung pro Erbe, für 6 Mio über den einzelnen Freibetrag, 19% für Erben der Klasse I. Ist nicht gerade viel, oder?

m.

schaut so im Durchschnitt aus, ist es aber nicht, hier sind bereits - ich mein - 30% in der Spitze dabei - die 6 und 1 hab ich mir gemerkt, als ich mir das mal einen nachmittag zu Gemüte führte.

(Ab 6 Mio stehst beim FA auf der Liste, wo sie Dir die Schwarzen Schwadronen an den Hals schicken und wenn sie dich liquidiert haben, lassen sie im FA die Korken knallen, wieder einen erlegt :Lachen2: ).

Eine sehr weit entfernte kinderlose Verwandte mit Häuschen war verstorben - beim Firseur meinte man, dass ich den selben urururu-sonstwas gehabt hätte und ich mich doch um das Häuschen kümmern könnte - mein Komentar war: bei 70% Erbschaftssteuer hab ich keine Lust, nur einen Finger zu krümmen, soll sich wer anders freuen/ mit dem FA herumärgern.

Vermögen aufbauen heisst erstmal Konsumverzicht - Einige scheint dafür die Lebenserfahrung zu fehlen, meist wurde das Vermögen bereist schon x-mal versteuert und deshalb wird es als komplett ungerecht empfunden, das man nochmal geschröpft wird und nicht nur der Ertrag.

Hafu 05.05.2021 11:32

Wird brutal offtopic hier, aber es gibt massenweise vernünftige Untersuchungen darüber, dass man das ganze Konstrukt "Erben" mal massiv hinterfragen sollten.

Es schadet nachweislich in fast allen Fällen den Erben, schränkt sie in ihren Lebensentwürfen ein, führt regelmäßig zu Zerwürfnissen unter den Nachkommen und trägt i.d.R. kein bisschen zu mehr Lebensglück bei.

Die sinnvollste Investition mit der nachweisbar höchsten Rendite ist die Ausbildung der eigenen Kinder. Hier ist jeder Cent gut angelegt. Ansonsten macht ein gewisses begrenztes Vermögen noch als persönliche Altersvorsorge Sinn, aber alles Vermögen was darüberhinaus geht und das zu hoch ist, als dass man es selbst noch sinnvoll verbrauchen kann, ist kontraproduktiv: für denjenigen der es nach dem Tod vererbt sowieso, aber auch für die dann meist 50 bis 60 Jahre alten "Kinder", die es bekommen (sofern vorhanden) und die zum Zeitpunkt des Erbes oft nur wenige Jahre von der eigenen Rente entfernt sind und erst recht für andere Verwandte.

Helios 05.05.2021 11:47

Das würde ich nicht so ideologiebehaftet betrachten - es gilt immer noch der alte Grundsatz: eine Generation schaffts - eine erhält es - und die 3. verballert es.

Spätestens die 4. Generation steht wieder mit null am Start, sollte es überhaupt eine geben, wie im Fall der Verstorbenen weit entfernt verwandten unbekannten Dame.

tandem65 05.05.2021 11:52

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1600340)
Wenn sich die Leute durch entsprechende Ausbildung, Engagement, Arbeit, Unternehmertum nicht deutlich mehr für sich erwirtschaften können, als andere, die dies nicht in ihr Leben investieren wollen oder können, dann sinkt eben die Motivation. Besonders, wenn man von HartzIV auch sorglos leben kann. Wieviel das "deutlich mehr" sein soll, ist diskutabel. Aber ein deutlicher Unterschied ist immer nötig, damit es eine Motivation gibt, aus der Sozialhilfe rauszukommen für alle, die es können.

OK, Du argumentierst gerade für den Mindestlohn oder verstehe ich Dich falsch?
Nach meiner Erfahrung ist jedenfalls mein Nettoeinkommen trotz höherer Steuerlast heute höher als noch vor einem oder zwei Jahren mit deutlich niedrigerem Einkommen.
Ich kann mich aber auch täuschen.;)
Jedenfalls ist das eine alte ausgelutschte Fake-News Kamelle, daß nur weil die Steuerlast höher ist auch gleich der Eindruck vermittelt wird daß auch das Netto verfügbare Einkommen geringer ist als mit niedrigerem Einkommen. Ja ich weiß um die Schwellenwerte, ich weiß aber auch daß es einen Spitzensteuersatz gibt.;)
Und ich schätze schon daß selbst bei etwas höherem Spitzensteuersatz es einen merkbaren Unterschied zum HartzIV-Regelsatz gibt der ausreichend groß ist selbst Dich zum Arbeiten zu bewegen.
Ein wenig Mitgefühl meinerseits hast Du daß Du Deine Arbeitsmotivation hauptsächlich aus dem monetären Erfolg ziehst. Allerdings nur ein wenig, Augen auf bei der Berufswahl!:Huhu:

merz 05.05.2021 12:17

noch was letztes zum Erben: Wenn man sich über eine ausweichende Arm-Reich Schere in einer Gesellschaft Sorgen macht - das ist ein Erbeffekt.

Wenn man es egalitärer haben will, muss man höher besteuern.

m.

Schwarzfahrer 05.05.2021 12:30

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600412)
OK, Du argumentierst gerade für den Mindestlohn oder verstehe ich Dich falsch?

Wenn das Prinzip, daß Arbeit immer mehr einbringen muß, als Sozialhilfe, dann ja.
Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600412)
Nach meiner Erfahrung ist jedenfalls mein Nettoeinkommen trotz höherer Steuerlast heute höher als noch vor einem oder zwei Jahren mit deutlich niedrigerem Einkommen.

Dis ist natürlich so. Mir ging es um den Unsinn, daß manches wichtger ist, was sie dem Staat vorenthalten, als was sie selber unterm Strich haben.
Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600412)
Jedenfalls ist das eine alte ausgelutschte Fake-News Kamelle, daß nur weil die Steuerlast höher ist auch gleich der Eindruck vermittelt wird daß auch das Netto verfügbare Einkommen geringer ist als mit niedrigerem Einkommen.

Wenn ich das vermittelt habe, dann war ich unklar. Natürlich hast du hier Recht.
Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600412)
Und ich schätze schon daß selbst bei etwas höherem Spitzensteuersatz es einen merkbaren Unterschied zum HartzIV-Regelsatz gibt der ausreichend groß ist selbst Dich zum Arbeiten zu bewegen.

Die Differenz ist natürlich im niedrigen Einkommensbereich entscheidend. Wenn die Sozialhilfe reicht, um sich wohlhabend zu fühlen (aus Sicht vieler Länder ist unsere Sozialhilfe so hoch), dann kann die Motivation, da rauszukommen, schon mal gedämpft sein (je nach Ambition im Leben).
Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600412)
Ein wenig Mitgefühl meinerseits hast Du daß Du Deine Arbeitsmotivation hauptsächlich aus dem monetären Erfolg ziehst.

Du irrst Dich was mich betrifft; trotzdem ist es ein Fakt, daß viele Menschen die monetäre Motivation deutlich höher bewerten als ich.

tandem65 05.05.2021 12:42

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1600421)
Dis ist natürlich so. Mir ging es um den Unsinn, daß manches wichtger ist, was sie dem Staat vorenthalten, als was sie selber unterm Strich haben.

Siehst Du, ich formuliere es eben noch postiver. Ich freue mich darauf irgendwann mal 48% Einkommenssteuer zu bezahlen. Ob das dann 48% oder 51% ist mir dann auch wurscht. Allerdings wünsche ich mir tatsächlich mehr Gleichbehandlung, also deutlich weniger Ausnahmen.

Schwarzfahrer 05.05.2021 13:22

Zitat:

Zitat von tandem65 (Beitrag 1600422)
Allerdings wünsche ich mir tatsächlich mehr Gleichbehandlung, also deutlich weniger Ausnahmen.

Das ist auch in meinem Sinne. Darum mag ich "flat tax"-Modelle: gleicher Steuersatz für alle, keine Abschreibungsmöglichkeiten, spart auch jede Menge Staatskosten, da weniger Steuerprüfungsaufwand.

Helmut S 05.05.2021 13:28

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1600440)
Darum mag ich "flat tax"-Modelle: gleicher Steuersatz für alle

Für alle Einkunftsarten? Und was ist mit der Idee, dass die Leistungsstärkeren einen relativ größeren Anteil tragen sollen?

:Blumen:

noam 05.05.2021 13:45

Man sollte Besteuerung eben immer in Anbetracht dessen bewerten, was die Einsparung bzw der Unterschied an Wirkung auf den Lebensstandard erzielt.

Verdiene ich 10 Millionen Brutto im Jahr verändert sich mein Lebensstandard nicht sonderlich, ob ich nun 6 5 oder 4 Millionen an Steuern zahle. Ich kann mir immernoch alles ohne mit der Wimper zu zucken leisten, was ich überhaupt nicht brauche.

Verdiene ich hingegen 20.000 Euro Brutto im Jahr ist es schon ein erheblicher Unterschied, ob ich davon 8 10 oder 12 Tausend Euro behalte.

TTTom 05.05.2021 14:01

Zitat:

Zitat von Helmut S (Beitrag 1600442)
Für alle Einkunftsarten? Und was ist mit der Idee, dass die Leistungsstärkeren einen relativ größeren Anteil tragen sollen?

:Blumen:

Das Leistungsfähigkeitsprinzip ist einer der Grundpfeiler unserer Besteuerung. Das macht es leider auch saukompliziert. Weil jeder Pups der die Leistungsfähigkeit beinträchtigt berücksichtigt werden soll.

Von der Flat Tax halte ich wenig bis nichts. Da müsstest du insgesamt ans gesamte Abgabensystem ran. Bis zur Beitragsbemessungsgrenze zahlst du ja neben der Steuer als Angestellter auch Sozialabgaben.
Die Flat Tax hätte den Effekt, dass der Großverdiener (und je reicher desto mehr) eine niedrigere effektive Abgabenquote hätte als der Gering- oder Normalverdiener.

Und: Selbständigkeit, Gewerbe und Investments kann ich in eine Flat Tax reinstrukturierungen - in die Köperschaftsteuer.


Im Übrigen wollen Grüne und SPD auch an die Erbschaftsteuer ran, weil hier schon davon gesprochen wurde.

merz 05.05.2021 21:00

Das nehme ich auch, weil es logisch ist, ich hatte nur nichts im Wahlprogramm 2021 der Grünen gefunden, also de facto nichts - vll lassen sie da die SPD mal ran :cool:

Wahlprogramm G 2021:

https://cms.gruene.de/uploads/docume...ammentwurf.pdf

m.

keko# 05.05.2021 21:35

Zitat:

Zitat von TTTom (Beitrag 1600452)
...
Im Übrigen wollen Grüne und SPD auch an die Erbschaftsteuer ran, weil hier schon davon gesprochen wurde.

Ich bin gespannt, an welche Töpfe man nach der Bundestagswahl geht. Vorstellen kann ich mir aber eher, dass die wichtigsten Notenbanken weiterhin sehr viel Geld bereitstellen werden und fast jede Liquidität sichern. Davon gehe ich eigentlich auch aus, unhabhängig davon wer Frau Merkel beerbt.


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