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petra_g 05.06.2021 07:18

Zitat:

Zitat von uk1 (Beitrag 1605287)
Für mich heißt dass das Pacing im welligen Gelände zu trainieren. Und um den Effekt zu erhöhen Versuch ich viel im Gegenwind zu fahren. Das kotzt einen dann richtig an 30 - 40km mit über 200 Watt reinzutreten und gerade Mal an der 25km/h Marke zu kratzen. Oft auch die letzten 50 km von 140 schön gegen den Wind und wellig. Das ist gut für den Kopf oder so;) Ich freu mich das es nach zwei Jahren Training nun endlich zum Finale kommt.

Die Anhöhe (L3188), wenn man Florstadt/Stammheim hoch fährt und dann nach dem Wald rauskommt, ist bei Wind schrecklich. Schon oft gefahren. Da kann es bei Süd-West oder West Wind so sein wie von dir beschrieben.

Onnomax 06.06.2021 18:27

Bin heute die Strecke abgefahren daher kleine Ergänzung bzw Neuerung: die Bundesstraße zwischen Nidderau und Altenstadt ist jetzt komplett offen und kann ganz normal gefahren werden.
Und das Kopfstein-Pflaster in Hochstadt ist wirklich jedes Mal wieder krass. Das wird wieder einen Konfettiregen an Flaschen, Tachos und sonstigen Anbauteilen da geben.:cool:

Dembo 11.06.2021 09:05

Zitat:

Zitat von Onnomax (Beitrag 1605427)
Und das Kopfstein-Pflaster in Hochstadt ist wirklich jedes Mal wieder krass. Das wird wieder einen Konfettiregen an Flaschen, Tachos und sonstigen Anbauteilen da geben.:cool:

In 2020 hab' ich die Hölle von Hochstadt noch auf meinen Trainingsrunden ausgeklammert (zu nervig), aber es könnte dieses Jahr ja tatsächlich ernst werden, also muss ich da durch. Bislang ein Gel aus der Voratsbox geworfen, die werde ich im Rennen wohl etwas zutapen und das dann sukzessive aufreißen.

dr_big 11.06.2021 09:30

Wie lange ist die Kopfsteinplasterpassage? Gibt es Tipps von Einheimischen, z.B. langsam oder schnell drüber? In welchem Zustand ist das Pflaster?
In meiner Heimat gibt es alle Varianten, vom modernen China-Pflaster, das sich gut fahren lässt, bis zum historischen Pflaster, das noch von Hufeisen poliert wurde.

Klugschnacker 11.06.2021 10:21

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1606089)
Wie lange ist die Kopfsteinplasterpassage? Gibt es Tipps von Einheimischen, z.B. langsam oder schnell drüber? In welchem Zustand ist das Pflaster?
In meiner Heimat gibt es alle Varianten, vom modernen China-Pflaster, das sich gut fahren lässt, bis zum historischen Pflaster, das noch von Hufeisen poliert wurde.

Das Pflaster ist brutal!

Ich bin 2010 da drüber, als man noch mit 8.5 bar unterwegs war. Da lagen nicht nur Trinkflaschen auf dem Boden, die aus den Flaschenhaltern gepurzelt waren. Sondern auch Trinkflaschen samt Flaschenhalter, außerdem Pumpen, Garmins etc. Sogar ein durchgebrochenes Carbon-Vorderrad lehnte an einer Hauswand neben der Strecke. An meinem Rad ist ein Schalthebel vorne aus der Aero-Extension herausgefallen, welcher dort jahrelang ohne Probleme seinen Dienst getan hatte (Syntace C3, Campa Record) ...

Heute ist das mit 25er Reifen und 6 bar gewiss leichter als damals. Trotzdem muss alles gut verschraubt und gesichert sein. Das klingt wie eine Selbstverständlichkeit, doch die Passage ist keine normale Straße und keine normale Herausforderung für’s Material.

Ich fand es am besten, auf dem großen Kettenblatt zügig und mit Zug drüber zu fahren.

sabine-g 11.06.2021 10:31

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1606089)
Wie lange ist die Kopfsteinplasterpassage?

ungefähr 500-600m glaube ich.
Die überflüssigste Passage die es in einem Triathlon geben kann.
Für mich ein Grund nie wieder in FFM zu starten.

Ich war allerdings dort 5x am Start und habe auf dem Stück noch nie irgendwas verloren bis auf die Lust da nochmal drüber zu fahren. :Cheese:

dr_big 11.06.2021 10:52

Danke, dann ist das ja perfekt für meine Schlauchreifen mit 11bar :Maso:

Estebban 11.06.2021 11:01

Ich fand das Kopfsteinpflaster jetzt nicht so dramatisch wie es teilweise dargestellt wird.
Elite Crono und hat bei mir jedes Mal bombenfest gehalten, im Training wie auch im Rennen (4x bzw 2 Starts a 2 Runden). Hinterm Sattel würde ich in der Tat nur Wasser drin lassen, wenn die fliegen gehen sollte, gibt es wenige km danach Nachschub - sollte also kein Problem sein.

Fahrtechnisch ist’s auch easy. Man kommt in den Ort rein, dann gibt es eine vergleichsweise enge Linkskurve - dadurch ist man schon relativ langsam unterwegs. Dann gehts leicht hoch, am Ende etwas steiler aber nicht dramatisch. Etwas dickerer Gang als ohne Kopfsteinpflaster, im Basebar locker hochkurbeln und am Stadttor ist der Spuk schon vorbei. Hier nur vielleicht aufpassen, wenn man es noch nie im Training angeschaut hat: es geht ein Stückchen bergab und dann mit abgeflachtem Bordstein auf die normale Straße - in Aero würde ich dann erst wieder auf der Straße gehen.

Ansonsten entspannt euch, es sind vllt zweimal 90 Sekunden, also im Vergleich zum Rest des Rennens gar nichts. Ich empfand es immer eher als Abwechslung auf der Strecke - aber ich mag auch Roubaix, vllt bin ich kein Maßstab :Cheese:


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