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leiti 22.11.2016 06:52

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1273848)
... (2016 war Kona übrigens wegen des Versetzens einer Wendeboje zu kurz)....

es wurde begradigt - also an die 3,8 angepasst :Huhu:

Thorsten 22.11.2016 07:49

Das wird Trump nächstes Jahr wieder anpassen. America first und Meilen statt Kilometer und überhaupt ... die Chinesen :dresche :Lachen2:.

Hafu 22.11.2016 09:41

Zitat:

Zitat von leiti (Beitrag 1273849)
es wurde begradigt - also an die 3,8 angepasst :Huhu:

Das meinst du im Spaß, oder?;)

hazelman 22.11.2016 10:08

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1273815)
Ein Kumpel von mir war in Arizona. Schwimmen war zu lang (4km),

Nawwww.... gemessen mit GPS-Uhr? Die wirft doch mal 3.5, mal 4,5 aus.

hazelman 22.11.2016 10:09

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1273848)
Brent MacMahon ist 'ne 47' geschwommen, Marko Albert und Maik Twelsiek eine 49' und die kommen in Kona üblicherweise in der 50' Gruppe aus dem Wasser (2016 war Kona übrigens wegen des Versetzens einer Wendeboje zu kurz). Von der Spreizung der Zeiten bekannter Profis würde ich für Arizona von ziemlich exakt passenden 3,86 km (=1,9 mi) ausgehen.

Eben!

ArminAtz 22.11.2016 10:46

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1273880)
Das meinst du im Spaß, oder?;)

Nein, denke leider Ernst :Cheese:

captain hook 22.11.2016 11:21

Ich hab keine persönlichen Befindlichkeiten bzgl. der Streckenlänge. Ich habe lediglich mitgeteilt, wie lang die Strecken waren, die er jeweils aufgezeichnet hat. Ich hab mir jetzt auf Strava ungefähr 10 Leute angeschaut die mit ihm im Wasser unterwegs waren, alle haben >3900m aufgezeichnet. Warum das so ist, wie es woanders ist und ob die Uhren nicht tun was sie sollen... Viel Spass bei der Diskussion. Auf jeden Fall taten es dann alle ziemlich gleich. Auf jeden Fall geben die aufgezeichneten Strecken (meiner Meinung nach) keinen Anlass ob der Zeit an massiv zu kurzen Strecken zu denken. Andernorts werden ja wohl gerne mal nur knappe 175km geradelt oder knappe 40km gelaufen.

X S 1 C H T 23.11.2016 16:43

Lionel Sanders stepping back from Ironman triathlons after breaking world record

spanky2.0 23.11.2016 17:14

Danke für das Interview.

Die Überschrift suggeriert zunächst er würde zumindest für eine (längere) Zeit vom Langistanz-Ironman Zirkus zurücktreten.
Zu Beginn des Interviews beschreibt er auch, dass er sich ein ganzes Jahr fast ausschliesslich aufs Schwimmen konzentrieren will. Am Ende des Artikels steht aber, dass er schon im September (70.3) und im Oktober (Hawaii) an den Weltmeisterschaften wieder teilnimmt, weil er endlich den WM Titel haben möchte.

Ich finde das relativiert die Überschrift doch ziemlich. Im Grunde ist es nichts anderes, als sich jetzt das ganze Jahr auf Hawaii vorzubereiten mit dem Trainings-Schwerpunkt, seine Schwimm-Performance zu verbessern.

X S 1 C H T 23.11.2016 17:33

Zitat:

Zitat von spanky2.0 (Beitrag 1274193)
Danke für das Interview.

Die Überschrift suggeriert zunächst er würde zumindest für eine (längere) Zeit vom Langistanz-Ironman Zirkus zurücktreten.
Zu Beginn des Interviews beschreibt er auch, dass er sich ein ganzes Jahr fast ausschliesslich aufs Schwimmen konzentrieren will. Am Ende des Artikels steht aber, dass er schon im September (70.3) und im Oktober (Hawaii) an den Weltmeisterschaften wieder teilnimmt, weil er endlich den WM Titel haben möchte.

Ich finde das relativiert die Überschrift doch ziemlich. Im Grunde ist es nichts anderes, als sich jetzt das ganze Jahr auf Hawaii vorzubereiten mit dem Trainings-Schwerpunkt, seine Schwimm-Performance zu verbessern.

Der letzte Satz hört sich aber für mich an als wolle er den 70.3 Titel. Kona ist dort doch nur eine Randbemerkung.

spanky2.0 23.11.2016 18:12

Zitat:

Zitat von X S 1 C H T (Beitrag 1274198)
Der letzte Satz hört sich aber für mich an als wolle er den 70.3 Titel. Kona ist dort doch nur eine Randbemerkung.

yepp...stimmt...kann man so sehen/rauslesen.

rundeer 23.11.2016 18:15

Ich kann das Interview grad nicht anschauen. Aber auf Slowtwitch diskutieren sie, dass er Kona 2017 ganz bleiben lassen will und erst zurück kommt, wenn er vollständig bereit ist.

X S 1 C H T 23.11.2016 19:55

Der Post auf seiner Seite ist auch wieder sehr schön zu lesen!

amimarc 23.11.2016 22:29

In einem triathlete Interview sagt er deutlich, dass er 2017 nicht in Kona starten wird!

Hafu 24.11.2016 07:18

Wartet's ab.
Lionel ist oft ein wenig sprunghaft in seinen Plänen.

Er ist Profi und wenn er in seinem Sport in relevantem Ausmaß Geld verdienen will, kommt er an Kona nicht vorbei. Gerade auch der jetzige Ironman-Rekord lässt sich auf der 70.3er-Distanz nicht richtig vergolden, da müsste er schon weiterhin auf der vollen Distanz antreten.

Würde fast wetten, dass man ihn in Kona an der Startlinie sehen wird (man beachte nur das Finish-Photo von Craig Alexander auf seinem jüngsten Blog-Post), zumal er die nötigen Punkte mit dem IMA und einigen zukünftigen 70.3-Rennen sicher beisammen haben wird.

Er will halt im Vorfeld halbwegs sicher sein, im Schwimmen konkurrenzfähig zu sein.

rundeer 24.11.2016 07:50

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1274279)
Wartet's ab.
Lionel ist oft ein wenig sprunghaft in seinen Plänen.

Er ist Profi und wenn er in seinem Sport in relevantem Ausmaß Geld verdienen will, kommt er an Kona nicht vorbei. Gerade auch der jetzige Ironman-Rekord lässt sich auf der 70.3er-Distanz nicht richtig vergolden, da müsste er schon weiterhin auf der vollen Distanz antreten.

Würde fast wetten, dass man ihn in Kona an der Startlinie sehen wird (man beachte nur das Finish-Photo von Craig Alexander auf seinem jüngsten Blog-Post), zumal er die nötigen Punkte mit dem IMA und einigen zukünftigen 70.3-Rennen sicher beisammen haben wird.

Er will halt im Vorfeld halbwegs sicher sein, im Schwimmen konkurrenzfähig zu sein.

Zumal ihm später einmal, wenn er für den Sieg richtig bereit ist, jede Kona Erfahrung zugute kommen kann. Man bedenke nur einmal wie oft Macca starten und scheitern musste, um es schlussendlich zu schafen. Das Rennen hat sich zwar seither entwickelt, aber sicher nicht in eine Richtung, in welcher Erfahrung weniger Wert wäre.

Vielleicht trägt bei ihm auch das Mentale zu diesem Entscheid bei. Er kann glaub nicht einfach antreten um zu lernen. Dafür ist er viel zu ehrgeizig und macht sich grosse Gedanken wenn was nicht aufgeht.

Bis Kona aber keine LD mehr zu machen fände ich sehr sinnvoll.

FuXX 24.11.2016 10:36

Zitat:

Zitat von rundeer (Beitrag 1274283)
Zumal ihm später einmal, wenn er für den Sieg richtig bereit ist, jede Kona Erfahrung zugute kommen kann. Man bedenke nur einmal wie oft Macca starten und scheitern musste, um es schlussendlich zu schafen. Das Rennen hat sich zwar seither entwickelt, aber sicher nicht in eine Richtung, in welcher Erfahrung weniger Wert wäre.

Vielleicht trägt bei ihm auch das Mentale zu diesem Entscheid bei. Er kann glaub nicht einfach antreten um zu lernen. Dafür ist er viel zu ehrgeizig und macht sich grosse Gedanken wenn was nicht aufgeht.

Bis Kona aber keine LD mehr zu machen fände ich sehr sinnvoll.

Ist die Frage ob es bei Macca an der Erfahrung lag, oder daran, dass das eigentlich nicht sein Rennen ist. Kühlere Bedingungen waren eigentlich besser für ihn. Die Leute die Hitze mögen haben Kona meist auch beim ersten Mal gut hinbekommen.

ph1l 24.11.2016 12:14

Sanders Problem ist das er sich selbst coacht,
da fehlt irgendwo der langfristige Plan.

Gerade im schwimmen bräuchte er jemanden der ihn permanent "nervt" und korregiert. Was das ausmachen kann hat man ja bei Kienle gesehen als er nur 1,5min Rückstand auf Frodeno hatte.

Zweifelsohne ist Sanders begabt, aber er glaubt das wenn er Wattzahl X und Laufzeit Y brigen kann Weltmeister wird. Das stimmt so nicht - um Weltmeister zu werden muss man als erstes über die Ziellinie, und das schafft man sicher nicht wenn man als letzter Pro aus dem Wasser steigt und dann mit Trinkrucksack wie bei der Camel-Trophy hinterherfährt und wasweissichwieviel Watt verschenkt. Er braucht jemanden der gewisse dinge für ihn plant und in die richtigen Bahnen lenkt. Trainieren kann er ja, daran mangelt es nicht.

ritzelfitzel 29.06.2017 12:59

Sanders verzichtet auf Start bei 70.3-WM

"...Lionel Sanders verzichtet trotz seiner Favoritenrolle freiwillig auf die Ironman-70.3-WM am zweiten Septemberwochenende in Chattanooga."

"Solange es bei einer Ironman-70.3-WM keine 20 Meter lange Windschattenbox gibt, werde ich dort nicht antreten"

" Der große Fokus wird für Sanders in diesem Jahr erstmals auf der Ironman-WM liegen. "Ich fühle mich so, als wenn jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, in Kona voll anzugreifen. Ich habe genug Lehrgeld gezahlt, fühle mich jetzt mental bereit und habe die nötigen Erkenntnisse, was Equipment und Verpflegung angeht".


Das ist mal ne Ansage...

(edit: ich sehe gerade der Thread ist noch im Antidoping-Bereich angelegt. War keine Intention meinerseits, den verlinkten Artikel hier zu platzieren.)

Mirko 29.06.2017 13:24

Zitat:

Zitat von ritzelfitzel (Beitrag 1312632)
Sanders verzichtet auf Start bei 70.3-WM

"...Lionel Sanders verzichtet trotz seiner Favoritenrolle freiwillig auf die Ironman-70.3-WM am zweiten Septemberwochenende in Chattanooga."

"Solange es bei einer Ironman-70.3-WM keine 20 Meter lange Windschattenbox gibt, werde ich dort nicht antreten"

" Der große Fokus wird für Sanders in diesem Jahr erstmals auf der Ironman-WM liegen. "Ich fühle mich so, als wenn jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, in Kona voll anzugreifen. Ich habe genug Lehrgeld gezahlt, fühle mich jetzt mental bereit und habe die nötigen Erkenntnisse, was Equipment und Verpflegung angeht".


Das ist mal ne Ansage...

(edit: ich sehe gerade der Thread ist noch im Antidoping-Bereich angelegt. War keine Intention meinerseits, den verlinkten Artikel hier zu platzieren.)

Geiler Typ der Lionel!
Seid "The Championship" bin ich Fan! Wahnsinnsrennen gegen Sebi :Blumen:

Den Thread könnte man ja mal verschieben an eine sinnvollere Stelle!

spanky2.0 29.06.2017 13:26

Zitat:

" Der große Fokus wird für Sanders in diesem Jahr erstmals auf der Ironman-WM liegen. "Ich fühle mich so, als wenn jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, in Kona voll anzugreifen. Ich habe genug Lehrgeld gezahlt, fühle mich jetzt mental bereit und habe die nötigen Erkenntnisse, was Equipment und Verpflegung angeht".


Das ist mal ne Ansage...
..und vor allem interessant. Denn ich meine mich zu erinnern, dass er nach Hawaii im letzten Jahr fest entschlossen war, dieses Jahr nur Mitteldistanzen zu machen und definitiv NICHT für Hawaii zu trainieren bzw. dort zu starten. Frage mich woher sein Sinneswandel kommt?! Ob es tatsächlich nur an den 20m liegt, kann ich mir dabei nicht vorstellen. Aber wenn er ein gutes Gefühl bei der Sache hat, warum nich?! :Cheese:

ArminAtz 29.06.2017 14:26

Hauptgrund nennt Sanders, und das meint er ernst, dass er fürchtet, eventuell heuer das letzte Mal gegen Frodo auf Hawaii antreten zu können.

Sanders meint, und da hat er meines Erachtens nicht unrecht, dass wenn Frodo heuer die 8h auf Hawaii unterbietet und erneut gewinnt, zurücktritt.

X S 1 C H T 29.06.2017 14:31

Zitat:

Zitat von ArminAtz (Beitrag 1312670)
Hauptgrund nennt Sanders, und das meint er ernst, dass er fürchtet, eventuell heuer das letzte Mal gegen Frodo auf Hawaii antreten zu können.

Sanders meint, und da hat er meines Erachtens nicht unrecht, dass wenn Frodo heuer die 8h auf Hawaii unterbietet und erneut gewinnt, zurücktritt.

Wo hast du das gelesen?

Gozzy 29.06.2017 14:34

Zitat:

Zitat von ArminAtz (Beitrag 1312670)
Hauptgrund nennt Sanders, und das meint er ernst, dass er fürchtet, eventuell heuer das letzte Mal gegen Frodo auf Hawaii antreten zu können.

Sanders meint, und da hat er meines Erachtens nicht unrecht, dass wenn Frodo heuer die 8h auf Hawaii unterbietet und erneut gewinnt, zurücktritt.

Sehr gut möglich. Sein Buch ist ja auch schon eine Weile vorbestellbar (Erscheinungsdatum laut Amazon 21.05.2018!) Vielleicht kann man diese schon als Biographie betrachten?

ArminAtz 29.06.2017 14:53

Zitat:

Zitat von X S 1 C H T (Beitrag 1312672)
Wo hast du das gelesen?

TRS Podcast

X S 1 C H T 29.06.2017 15:27

Zitat:

Zitat von ArminAtz (Beitrag 1312679)
TRS Podcast

merci!

Hafu 17.10.2017 12:49

Es gibt einen eigenen Lionel Sanders Thread, den der Threadersteller nicht zufällig in der Antidoping-Sektion des Forums untergebracht hat:

http://www.triathlon-szene.de/forum/...ad.php?t=29734

Als ich zum ersten mal vor 4 Jahren von Sanders gehört und in den 'Ergebnislisten gelesen habe, hatte ich zugegeben auch erst ähnliche Gedanken, wie sie Ator oben formuliert hat, von daher kein Vorwurf.

Da Sanders aber nahezu jedes Teil seines Trainings, seiner Lebensweise, seiner Gedankenwelt mit der Öffentlichkeit teilt wie kein anderer Triathlonprofi, ist es -wenn man sich erstmal näher mit ihm beschäftigt hat- bei dem beispiellosen Grad an Transparenz, das er vorlegt schwer vorstellbar, dass er zu unerlaubten Maßnahmen greift. Gibt auch keine Indizien in seinem Umfeld, die darauf hinweisen.

Er hat ganzjährig eine sehr hohe Wettkampfdichte (mit competition tests) und ist, da er fast nie Trainingslager absolviert, nahezu immer verfügbar für Trainingskontrollen.

Hundertprozentig weiß man es bei keinem Leistungssportler. Ich hatte wie gesagt vor vier Jahren, als Sanders erstmals mit einem Sieg über Raelert in der Szene auftauchte, schon meine Zweifel, aber in den vergangenen Jahren kann ich mich an nichts bei Sanders erinnern, was diese Zweifel erhärtet hätte.

loomster 17.10.2017 12:51

Die Werte von Sanders sind doch schon seit längerem in unterschiedlichen Plattformen zu sehen. Habe selbst von der Slowtwitch-Mafia keinen Hinweis entdeckt, dass er unsauber dabei ist.

NBer 17.10.2017 13:05

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1336428)
......Und nen 4er Schnitt hat ja absolut nix mit "schnell" laufen zu tun .....

endlich sagts mal einer. überragend war nur die radperformance von sanders. das schwimmen für profiverhältnisse schlecht, der lauf durchschnittlich.
für 4min/km braucht man keine ideale technik, nicht einmal für 3:30min/km. technisch herausfordernd wird es erst ab 3min/km und drunter dann.

repoman 17.10.2017 13:14

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1336431)
endlich sagts mal einer. überragend war nur die radperformance von sanders. das schwimmen für profiverhältnisse schlecht, der lauf durchschnittlich.
für 4min/km braucht man keine ideale technik, nicht einmal für 3:30min/km. technisch herausfordernd wird es erst ab 3min/km und drunter dann.

Das stimmt natürlich, allerdings sollte man den ökonomischen Gedanken nicht außer acht lassen. Ich denke mal Sanders muss einen deutlich höheren Kraftaufwand betreiben, beim Radfahren wie beim Laufen, als die meisten anderen.

captain hook 17.10.2017 13:15

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1336431)
endlich sagts mal einer. überragend war nur die radperformance von sanders. das schwimmen für profiverhältnisse schlecht, der lauf durchschnittlich.
für 4min/km braucht man keine ideale technik, nicht einmal für 3:30min/km. technisch herausfordernd wird es erst ab 3min/km und drunter dann.

Auch wenn es an der Aussage zur technischen Ausführung nix ändert... unabhängig vom technischen Anspruch an den Lauf am Ende eines IMs ist eine 2:51h nach so einem Höllenritt eine herausragende Leistung. Vielleicht hätte er allerdings lieber 2min aufm Rad hergeschenkt und wär 5 schneller gelaufen. Aber auch dafür hätte er nicht technisch sauberer laufen müssen. Allerdings baute sein Humpelstil hinten raus als er richtig platt war noch weiter ab. Ob das wirklich gesund ist hab ich mich dabei mehrfach gefragt.

Ich sehe absolut null Veranlassung aus dem gesehenen irgendwelches Doping ableiten zu wollen. Selbst dann nicht, wenn ich mich bewusst bemühen würde da was zu seinen Lasten auszulegen. Da würde mir zu anderen schon mehr einfallen, zu Sanders nicht.

Vielleicht täte der eine oder andere Triathlet besser daran weniger auf seine Optik wert zu legen und öfters mal die Kampfsau raushängen zu lassen. ;-)

captain hook 17.10.2017 13:17

Zitat:

Zitat von repoman (Beitrag 1336436)
Das stimmt natürlich, allerdings sollte man den ökonomischen Gedanken nicht außer acht lassen. Ich denke mal Sanders muss einen deutlich höheren Kraftaufwand betreiben, beim Radfahren wie beim Laufen, als die meisten anderen.

Muss garnicht unbedingt sein. Kaum vertikale Bewegung in der Hüfte, sehr geringer Fußhub. So eine optisch ansprechender Flugstyle zB von Lange sieht toll aus, ist aber extrem aufwändig.

Hafu 17.10.2017 13:24

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1336431)
endlich sagts mal einer. überragend war nur die radperformance von sanders. das schwimmen für profiverhältnisse schlecht, der lauf durchschnittlich.
für 4min/km braucht man keine ideale technik, nicht einmal für 3:30min/km. technisch herausfordernd wird es erst ab 3min/km und drunter dann.

Beschäftige dich mal mit seinem Training. Die Laufleistung vom Samstag ist kein Maßstab für Sanders. Et hat zuviel Kraft in Kona beim Radfahren gelassen und deshalb für sein Niveau einen indiskutabel schlechten Marathon hingelegt.
Sanders ist mit genau dieser Technik durchaus in der Lage ein 3-Minuten-Tempi zu laufen! Und zwar auch im Training.

repoman 17.10.2017 14:00

Zitat:

Zitat von captain hook (Beitrag 1336442)
Muss garnicht unbedingt sein. Kaum vertikale Bewegung in der Hüfte, sehr geringer Fußhub. So eine optisch ansprechender Flugstyle zB von Lange sieht toll aus, ist aber extrem aufwändig.

Da könntest du recht haben, Lange hat aufgrund seines geringen Gewichts da sicher Vorteile.

Ator 17.10.2017 14:16

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1336399)
Was ist das bitte, wenn nicht eine Anklage?

Ich meine, grundsätzlich ist es schon eine sehr berechtigte Frage (ich habe sie mir auch gestellt), wie man o-beinig und humpelnd auf Weltklasse-Niveau unterwegs sein kann.

Mehr wollte ich eigentlich auch nicht gefragt haben. Und beruhigend, dass ich nicht der einzige bin, der sich das fragt.

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1336399)
Aber Du hättest es m.E. neutraler formulieren können und nicht im Doping Thread platzieren sollen.

Tut mir Leid, wenn meine Wortwahl zu direkt war. Das war nie meine Absicht :Blumen:

Vielleicht liegt meine direkt Schreibweise daran, dass man bei Beiträgen in einem Forum sonst immer sehr klar und direkt formulieren muss, wenn man eine gezielte Antwort auf eine konkrete Sache haben möchte. Ohne eine gezielte Formulierung wird häufig etwas missverstanden und man ist den Rest des Threads nur damit beschäftigt, zu erklären, was man meint. Interessant, dass das bei einem so sensiblen Thema plötzlich nicht mehr gilt und sofort alle wissen, was gemeint ist :Blumen:

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1336423)
Es gibt einen eigenen Lionel Sanders Thread, den der Threadersteller nicht zufällig in der Antidoping-Sektion des Forums untergebracht hat:

http://www.triathlon-szene.de/forum/...ad.php?t=29734

Als ich zum ersten mal vor 4 Jahren von Sanders gehört und in den 'Ergebnislisten gelesen habe, hatte ich zugegeben auch erst ähnliche Gedanken, wie sie Ator oben formuliert hat, von daher kein Vorwurf.

Danke! :Blumen: Ich dachte schon, jetzt werde ich von jedem geköpft :Cheese:

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1336423)
Da Sanders aber nahezu jedes Teil seines Trainings, seiner Lebensweise, seiner Gedankenwelt mit der Öffentlichkeit teilt wie kein anderer Triathlonprofi, ist es -wenn man sich erstmal näher mit ihm beschäftigt hat- bei dem beispiellosen Grad an Transparenz, das er vorlegt schwer vorstellbar, dass er zu unerlaubten Maßnahmen greift. Gibt auch keine Indizien in seinem Umfeld, die darauf hinweisen.

Er hat ganzjährig eine sehr hohe Wettkampfdichte (mit competition tests) und ist, da er fast nie Trainingslager absolviert, nahezu immer verfügbar für Trainingskontrollen.

Hundertprozentig weiß man es bei keinem Leistungssportler. Ich hatte wie gesagt vor vier Jahren, als Sanders erstmals mit einem Sieg über Raelert in der Szene auftauchte, schon meine Zweifel, aber in den vergangenen Jahren kann ich mich an nichts bei Sanders erinnern, was diese Zweifel erhärtet hätte.

Danke für den Link und die Infos.

Wenn man bei einem Sportler eine lückenlose und konstante Leistungssteigerung über Jahre erkennen und nachvollziehen kann, dann spricht das meines Erachtens auch für ein gutes Indiz für sauberen Sport.

keko# 17.10.2017 14:46

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1336431)
endlich sagts mal einer. überragend war nur die radperformance von sanders. das schwimmen für profiverhältnisse schlecht, der lauf durchschnittlich.
für 4min/km braucht man keine ideale technik, nicht einmal für 3:30min/km. technisch herausfordernd wird es erst ab 3min/km und drunter dann.

Warum schaffen es dann nicht Tausende und nur er?

FlyLive 17.10.2017 14:47

Zitat:

Zitat von Ator (Beitrag 1336386)

Lionel Sanders hat auf Hawaii eine beeindruckende Leistung gezeigt. Das war super. Keine Frage. Allerdings
- sitzt er wie ein Amateur auf dem Rad

Im Doping Thread ist Sanders (zur Zeit noch ) unpassend. Wobei Du sicher sein kannst, da Du nicht alleine bist mit einfachem Hinterfragen von Effizienz zum Ergebnis.

Allerdings muss ich Sanders beim Thema Radfahren zur Seite springen. Nach dem IM Hawaii habe ich auf meiner letzten Ausfahrt mit dem Crosser spontan mal den O-Beinigen Sanders gemacht....für 15-20 Sekunden und hatte sogar gefühlt gut Druck auf dem Pedal. :Lachen2:
Probier mal den Sanders beim nächsten radeln - bei mir hat es funktioniert. Ob ich es aber über mehrere Minuten bzw. Stunden durchhalten würde, weiß ich nicht. Dazu bin ich zu eingefahren mit meiner Nullachtfuffzehn-Technik.

Den humpeligen Laufstil krieg ich sicher nicht mal kurzfristig hin - zu kompliziert.

Sanders hat mir auf alles Fälle sehr viel Spaß gemacht mit seiner Haudrauf-Methode. Einzig seine Aggro-Attacke gegen Lange im Zielbereich fand ich sehr merkwürdig und unschön. Stierblut getrunken....wahrscheinlich ;)

Hafu 17.10.2017 15:27

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1336465)
...Allerdings muss ich Sanders beim Thema Radfahren zur Seite springen. Nach dem IM Hawaii habe ich auf meiner letzten Ausfahrt mit dem Crosser spontan mal den O-Beinigen Sanders gemacht....für 15-20 Sekunden und hatte sogar gefühlt gut Druck auf dem Pedal. :Lachen2:
Probier mal den Sanders beim nächsten radeln - bei mir hat es funktioniert. Ob ich es aber über mehrere Minuten bzw. Stunden durchhalten würde, weiß ich nicht. Dazu bin ich zu eingefahren mit meiner Nullachtfuffzehn-Technik.

...

Peter Sagan fährt auch mit wesentlich breiterer Knieführung als der große Rest der Radprofis, also ist es schon vorstellbar, dass man mit dieser Technik u.U. mehr Kraft entwickeln kann, als mit einem klassischen Stil und Knieführung nahe am Oberrohr.

Die Überhöhung von Sanders ist in der Seitenansicht mittlerweile übrigens erheblich und man kann nicht sagen, dass er da aerodynamisches Potenzial verschenkt.

jonasb 17.10.2017 15:42

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1336465)
Sanders hat mir auf alles Fälle sehr viel Spaß gemacht mit seiner Haudrauf-Methode. Einzig seine Aggro-Attacke gegen Lange im Zielbereich fand ich sehr merkwürdig und unschön. Stierblut getrunken....wahrscheinlich ;)

Meines Verständnisses nach hat Sanders im Ziel Patrick ehrlich und mit vollem Respekt gratuliert! Oder gibst du einem guten Freund auch nur lasch die Hand, küsschen rechts küsschen links und am besten noch kreischend auf der Stelle hüpfen :Huhu:

Und ich finde das muss man Sanders hoch anrechnen nachdem solange vorne war. Die einzige Aggro-Szene war, als er mit fletschenden Zähnen versucht hat an Patrick dran zu bleiben. :cool:

Alteisen 17.10.2017 15:58

Zitat:

Zitat von FlyLive (Beitrag 1336465)
Sanders hat mir auf alles Fälle sehr viel Spaß gemacht mit seiner Haudrauf-Methode. Einzig seine Aggro-Attacke gegen Lange im Zielbereich fand ich sehr merkwürdig und unschön. Stierblut getrunken....wahrscheinlich ;)

Das sah in der Tat seltsam aus. Lange hat aber im in einem Interview danach gesagt, dass sie gute Kumpels seien und sich sehr mögen.


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