triathlon-szene.de |  Europas aktivstes Triathlon  Forum

triathlon-szene.de | Europas aktivstes Triathlon Forum (https://www.triathlon-szene.de/forum/index.php)
-   Politik, Religion & Gesellschaft (https://www.triathlon-szene.de/forum/forumdisplay.php?f=30)
-   -   Corona Virus (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=47641)

Flow 12.07.2021 20:33

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1610851)
Und ich auch.:Blumen:

Ferner auch kein Interesse an müßigen Reiberein ... hab' aktuell hier vor Ort schon mehr als genug (z.T.) überflüssigen Stress ... :Lachen2:

Vielleicht können wir uns darauf einigen, daß sowohl von dir wie von mir genannte Faktoren Einfluß auf die Virenevolution haben.

Grüße ... :Huhu:

LidlRacer 12.07.2021 20:35

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1610841)
Auf welches Niveau müßten Replikationen gesenkt werden, um Mutationen, die Evolution der Viren abzwürgen ?

Das ist doch keine ja/nein-Frage, ob es Mutationen gibt, sondern eine Frage der Menge und der Wahrscheinlichkeit.

Bei doppelter Inzidenz dürfte es etwa doppelt so viele Mutationen geben. Allerdings war für die Entstehung der bisher relevanten Mutationen nie die deutsche Situation entscheidend.
Idealerweise müsste weltweit die Inzidenz niedrig gehalten werden, um das Risiko noch gefährlicherer Mutationen zu verringern. "Abwürgen" kann man es nicht.

Hafu 12.07.2021 20:48

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1610853)
...
Vielleicht können wir uns darauf einigen, daß sowohl von dir wie von mir genannte Faktoren Einfluß auf die Virenevolution haben.
Grüße ... :Huhu:

Einverstanden.

Ich halte den aktuell von Deutschland eingeschlagenen Weg, den wir aber gerade im Begriff sind zu verlassen, im Hinblick auf die Minimierung des Risikos von Escape-Mutationen für richtig.

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1610854)
...
Idealerweise müsste weltweit die Inzidenz niedrig gehalten werden, um das Risiko noch gefährlicherer Mutationen zu verringern. "Abwürgen" kann man es nicht.

Das hatte ich auch beim Lästern über Boris Johnsons Experiment im Hinterkopf. Es ist natürlich eine Pandemie und was in Indien oder Südamerika passiert bekommen wir stets zu spät mit und es ist außerhalb unserer Kontrolle.

Allerdings ist die situation gerade in GB auch weltweit ziemlich einzigartig, weil nirgendwo sonst die Inzidenzen derart hoch (und weiter steil ansteigend) sind, während gleichzeitig derartig viele Menschen doppelt oder einfach geimpft sind. Das ist für das Risiko von Escape-Mutationen eine ausgesprochen ungute Mischung, die es in anderen Ländern bis jetzt noch nicht gibt.

LidlRacer 12.07.2021 21:36

Im Gegensatz zu Boris Johnson, der an der praktisch vollständigen Abschaffung von Schutzmaßnahmen am 19.7. festhält, werden manche durch Schaden zumindest etwas klüger:

"Der niederländische Premierminister Mark Rutte hat sich für die aktuellen Lockerungen in seinem Land entschuldigt. Die Regierung habe einen »Einschätzungsfehler« gemacht, zitiert der niederländische Sender NOS den Premierminister. »Was wir für möglich hielten, war doch nicht möglich.«

In den Niederlanden ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen explosionsartig gestiegen. Angesichts dieser Entwicklung hat das Land eine Reihe von Coronamaßnahmen wieder verschärft. Klubs und Discos müssen seit Samstag erneut geschlossen bleiben, für Gaststätten ist um Mitternacht Schluss. Auch Festivals und andere Großveranstaltungen, bei denen kein Sicherheitsabstand gewährleistet werden kann, sind nun wieder untersagt."
https://www.spiegel.de/wissenschaft/...3-4de2f021db15

Schwarzfahrer 12.07.2021 21:56

Vernunft hebt hier und da ihr zartes Köpfchen:
Natürlich muß die Politik gleich draufhauen, sonst müßte sie ja zugeben, daß die bisherige Fokussierung falsch gewesen sein könnte:
Aber auch in anderen Ländern kommen späte Einsichten, (die es ja seit Monaten gibt, nur bisher nicht akzeptiert wurden):

Klugschnacker 12.07.2021 22:07

Es ist ein Märchen, dass bisher allein die Inzidenzwerte die Grundlage für politische Entscheidungen gewesen seien.

Es wurden bisher stets auch andere Werte und Kennzahlen mit berücksichtigt. Zum Beispiel der R-Wert, der bei niedrigen Inzidenzen sehr wichtig ist. Oder die Auslastung der Krankenhäuser. Ferner die relative Zahl der Toten in den verschiedenen Altersgruppen. Oder die Positiv-Rate bei den Tests. Oder die Anzahl geimpfter Personen.

Mich ärgert die Falschdarstellung, es sei bisher allein die Sieben-Tage-Inzidenz berücksichtigt worden. Es entsteht der falsche Eindruck, man würde das nun als Fehler erkennen. Das entspricht aber nicht den Tatsachen. Es werden nach wie vor eine ganze Reihe an Kennzahlen verwendet, bloß deren Gewichtung verschiebt sich (versuchsweise) geringfügig.

merz 12.07.2021 22:16

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1610864)

Aber auch in anderen Ländern kommen späte Einsichten, (die es ja seit Monaten gibt, nur bisher nicht akzeptiert wurden):

Das ich noch mal einem Welt Artikel nachgoogle :) (eigentlich sollte bei einer Überschrift wie „
Wo Covid wieder zur „Grippe“ wird“ Schluss sein)

Quelle zu dem Artikel über SG ist hier und - Überraschung - es liest sich ganz komisch anders


https://www.straitstimes.com/opinion...-with-covid-19

LidlRacer 12.07.2021 22:34

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1610866)
Das ich noch mal einem Welt Artikel nachgoogle :) (eigentlich sollte bei einer Überschrift wie „
Wo Covid wieder zur „Grippe“ wird“ Schluss sein)

Quelle zu dem Artikel über SG ist hier und - Überraschung - es liest sich ganz komisch anders


https://www.straitstimes.com/opinion...-with-covid-19

Vielen Dank für diese Richtigstellung!
Ähnliches hatte ich vermutet.


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 19:22 Uhr.

Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2024, Jelsoft Enterprises Ltd.