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Flow 31.07.2022 14:04

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1673594)
Danke für den Hinweis, habe korrigiert (um die Uhrzeit steigt wieder etwas das Fieber, was sich offenbar auf die Aufmerksamkeit auswirkt...)

PS :
Gute Genesung ... :Huhu:

Schwarzfahrer 31.07.2022 14:58

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1673618)
PS :
Gute Genesung ... :Huhu:

Danke, das wird schon; das größte Problem ist bei sowas die Ungeduld: wenn man nach 2 - 3 Tagen eigentlich fieberfrei ist, und auch die Halsschmerzen anfangen abzuklingen, fällt es immer schwerer zu akzeptieren, daß man sich immer noch nicht wirklich fit fühlt, und über den Tag sich ein zunehmend schlappes Gefühl einschleicht, besonders wenn man meint, daß eigentlich schon etwas Gartenarbeit gehen müsste...:(. Der Kopf weiß aber, daß es noch locker 4 - 5 Tage dauern kann, ich also die nächste Woche sinnvollerweise noch abschreibe.

Die größte Herausforderung ist der putzmuntere Sohnemann, der wegen Betriebsferien nicht arbeiten gehen darf, aber ohne Anleitung sich wenig allein beschäftigen kann. Jetzt muß ich mir noch ein paar Aufträge ausdenken, um ihn aus dem Haus zu bekommen. Ohne das Virus wären wir heute in die Alpen gefahren, und beim Wandern wäre er voll beschäftigt...

waden 31.07.2022 23:30

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1673444)
Ich gehe weite Wege, aber ein Weltkurzabo ist jetzt doch nicht drin.

Deswegen: Sagt Voshaar dort, dass es egal ist, das nachweislich Infektiöse (das war der Punkt) sich einfach so ins Berufsleben schmeissen?

m.

guten Abend Merz, zu diesem Beitrag noch zwei Gedanken:
1. In einstigen Qualtätsmedien wie dem Spiegel und der SZ hat sich weitgehend ein Sensationsjournalismus durchgesetzt, der vom früheren Bemühen nach ausgewogener Berichterstattung, Trennung von Meldung und Meinung, entfernt hat. Wenn ich heute Springerpresse, SZ und SPON parallel lese, erscheint mir der Weg zu SPON so weit wie zur BILD-Zeitung (wie ein Kabarettist schon vor einiger Zeit so treffend sagte: "Der Spiegel ist die Bild-Zeitung für Leute, die Buchstaben gerne mögen"). Ich kenne drei Journalisten der SZ aus unterschiedlichen Ressorts, und mit unterschiedlichem Problembewusstsein ist das allen bewusst. Beispielsweise wurde in der Redaktion schon früh über den Unsinn der Coronagrafiken im Ländervergleich diskutiert, weil die Basis der Datenerhebung zu erheblich divergiert, um eine vernünftige Grafik abzubilden. Allerdings war das Argument zum weiteren Abdruck die Nachfrage der Leser. (Clickbaits)

2. Ist jemand mit einem positiven Test nachweislich infektiös? Eine externe Mitarbeiterin hat nach überstandener Coronaerkrankung einen PCR-Test erhalten, der positiv ist. Wegen CT-Wert 31 darf sie aber aktuell arbeiten (Diese Empfehlung hat die WHO, wenn ich mich recht erinnere, bereits im Februar 2021 ausgesprochen; es dauerte fast ein Jahr, bis das in Deutschland umgesetzt wurde). Schmeißt sich die Dame jetzt, weil sie ja positiv getestet ist "infektiös" ins Berufsleben?

merz 01.08.2022 07:01

Dieekte Ansprache, direkte Antwort, Guten Morgen waden

Ich lese SPon und bild.de (ohne bild plus) und Print Spiegel und Print Bild (das geht schnell) - mir fallen Unterschiede auf, durchaus.
SZ digital ist auch im Mix - finde ich eine erfrischende Ergänzung.
Für die Infografiken zum bundesdeutschen Infektionsgeschehen waren tagesspiegel, rp-online und SPon die üblichen Anlaufstellen - in der Tendenz waren die immer recht gleich. Die WELT kommt da nicht vor, warum? hat quasi politische Gründe- deren Tendenz von Klimakrise bis Corona geht mir seit langem auf die Nerven, diese Freiheit aus dem „Ressort Freiheit“ nehm ich mir.

Zu Corona: Würde mir jemand in einem Büro gegenübersitzen und sagen, „Mensch, Sachen gibt es, Schnelltest schon zweiten Tag positiv aber mir geht es gut“ (lies: die Person hat sich genug Virus-Proteinreste aus dem Mund, Nase, Rachenraum DIY zusammenkratzen können um einen Schnelltest positiv zu bekommen) wäre mir schon, sagen wir, unwohl.

m.

welfe 01.08.2022 08:26

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1673698)
Zu Corona: Würde mir jemand in einem Büro gegenübersitzen und sagen, „Mensch, Sachen gibt es, Schnelltest schon zweiten Tag positiv aber mir geht es gut“ (lies: die Person hat sich genug Virus-Proteinreste aus dem Mund, Nase, Rachenraum DIY zusammenkratzen können um einen Schnelltest positiv zu bekommen) wäre mir schon, sagen wir, unwohl.

m.

Dir ist aber schon klar, wie ungenau gerade die Schnelltests sind? Und Gegenfrage: wenn dieselbe Person mit tränenden Augen, hustend und schniefend dir gegenübersitzt und einen negativen Schnelltest präsentiert, würdest du dich dann wohler fühlen?

Ich frage mich manchmal, wer heute noch als gesund gilt, wenn jeder, der Symptome hat, krank ist und jeder, der keine hat, krank und infektiös sein könnte (und am besten zu Hause bleibt).

merz 01.08.2022 08:43

Sofern ich das richtig verstanden können Schnelltests falsch-positiv sein, klar - aber selten.

Wenn mir jemand „stark verschnupft“ gegenüber sässe geht das garnicht, egal was der Test sagt

m.

Schwarzfahrer 01.08.2022 09:33

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1673698)
Zu Corona: Würde mir jemand in einem Büro gegenübersitzen und sagen, „Mensch, Sachen gibt es, Schnelltest schon zweiten Tag positiv aber mir geht es gut“ (lies: die Person hat sich genug Virus-Proteinreste aus dem Mund, Nase, Rachenraum DIY zusammenkratzen können um einen Schnelltest positiv zu bekommen) wäre mir schon, sagen wir, unwohl.

m.

Mir auch, weil ich wohl die peinliche Frage stellen müsste: wenn es Dir gut geht, wozu überhaupt testen? Testest Du Dich auch auf AIDS, Tuberkulose oder Syphilis einfach so?

Ein wesentlicher Punkt, was ich aus der Medizin über Verwandtschaft und über meiner jahrelange Beschäftigung mit der Borreliose mitgenommen habe, ist die Aussage, daß jeglicher Labortest auf Infektionen nur in Verbindung mit Symptomen, also einem konkreten Anlaß und Verdacht eine Aussage hat. Wenn jemand in der Borreliose-Beratung kommt, daß er positiv auf Borrelien getestet wurde, aber keine Symptome hat, bekommt von mir wie von allen Ärzten die Antwort: keine klinische Relevanz, ignorieren. Warum diese Regel bei Corona (und weiterhin ausschließlich bei Corona) so komplett außer Kraft gesetzt wird, ist mir weiterhin nicht ersichtlich und m.M.n. medizinisch nicht begründbar. Diese Umkehr der Denkweise ist allerdings eine der wesentlichen Komponenten, die zur unverhältnismäßigen Überhöhung dieser einen Krankheit anderen gegenüber beiträgt.

Jimmi 01.08.2022 09:36

Ist Borreliose ansteckend?


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