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Triasven 11.08.2020 19:18

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1546818)
Auf den Punkt wollte ich auch noch kommen - ich glaube, dieser Spiegel-Artikel dazu wurde hier schon verlinkt:
Die Furcht vor Corona ist größer als das tatsächliche Risiko
In einer großen Befragung sollten Menschen beantworten, wie sie ihr persönliches Risiko einer schweren Covid-Erkrankung einschätzen. Das Ergebnis verblüfft auf den ersten Blick.


"Für wie groß halten Sie die Wahrscheinlichkeit, dass das neue Coronavirus bei Ihnen im Laufe der nächsten zwölf Monate eine lebensbedrohliche Erkrankung auslöst?"

"Rund 28 Prozent sahen ihr Risiko bei mehr als 50 Prozent."

Diese Zahl ist derart absurd hoch, dass es sich lohnt, darüber nachzudenken, wie sie entstanden sein könnte. Daher habe ich das eben getan.

Hier die Website zur Befragung:
https://www.soep-cov.de

Die Methodik:
https://www.soep-cov.de/Methodik

Hier die relevante Frage im Zusammenhang:
https://www.soep-cov.de/.cm4all/upro...corona2_de.pdf (Seite 6)

"12 Für wie groß halten Sie die Wahrscheinlichkeit, dass das neue Corona-Virus bei Ihnen im Laufe der nächsten 12 Monate eine lebensbedrohliche Erkrankung auslöst?

Bitte geben Sie einen Prozentwert zwischen 0 und 100 an. 0 bedeutet „überhaupt nicht wahrscheinlich“, 100 bedeutet „absolut wahrscheinlich“. Mit Prozentwerten dazwischen können Sie abstufen."


100 bedeutet "absolut wahrscheinlich"
ist schon mal komisch formuliert.
"Absolut wahrscheinlich" ist für mich etwas völlig anderes als 100%ige Wahrscheinlichkeit, was absolute Sicherheit wäre.
"Absolut wahrscheinlich" halte ich für absolut nicht quantifizierbar, manche mögen es mit "sehr gut möglich" gleichsetzen.

Dazu kommt:

- Es ist eine sehr umfangreiche Befragung.
- Sie fand telefonisch statt, die Befragten hatten die Frage also nicht vor Augen.
- Niemand wird sich minutenlang Zeit für eine einzelne Frage genommen haben.
- Insbesondere wird sich niemand die Zeit genommen haben, auszurechnen, was denn eine realistische Wahrscheinlichkeit sein könnte.

Vor diesem Hintergrund denke ich, ein großer Teil der Befragten wird die Frage so verstanden haben, dass es nur um die Wahrscheinlichkeit ging, sich zu infizieren, was dann auch die Möglichkeit beinhaltet, dass es lebensbedrohlich werden könnte, was aber natürlich viel unwahrscheinlicher ist.

Dabei spielt dann auch noch eine Rolle, dass der größte Teil der Befragung früh (ab dem 1. April, also noch in der Nähe des Höhepunktes der täglichen Neuinfektionen und etwa am Höhepunkt der täglichen Todeszahlen) stattfand. Da dürften vielen noch die Aussagen etlicher Experten präsent gewesen sein, dass es eine Durchseuchung des größten Teils der Bevölkerung geben wird, was man jetzt nicht mehr so hört.

Mit einfachen Worten:
Du ziehst die Ausagekraft des Artikels in Zweifel?

Stefan 11.08.2020 19:23

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546819)
.....die nur darauf abzielen deinen Gegenüber (für den du meist einen gewissen Grad an Abneigung hegst und für dessen Meinung du i.d.R. nichts übrig hast) zu diskreditieren weglässt, und dich stattdessen zur Sache äusserst.

Wolltest Du das nicht Deinem Spiegel sagen, statt es mir zu schreiben?

Flow 11.08.2020 19:23

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546788)
Dass die Medien von Merkel / bill Gates oder sonst wem ihre Anweisungen erhalten. Da hört bei mir Verständnis auf und da gibt es für mich auch kein „sorgen ernst nehmen“ mehr.

Vielleicht erinnerst du dich an das Strategiepapier des Innenministeriums, daß wir hier Anfang April diskutierten.
Daraus z.B. die "Schlußfolgerungen für Kommunikation" :
Zitat:

4. Schlussfolgerungen für Maßnahmen und offene Kommunikation
4 a. Worst case verdeutlichen!
Wir müssen wegkommen von einer Kommunikation, die auf die Fallsterblichkeitsrate zentriert ist. Bei einer prozentual unerheblich klingenden Fallsterblichkeitsrate, die vor allem die Älteren betrifft, denken sich viele dann unbewusst und uneingestanden:
«Naja, so werden wir die Alten los, die unsere Wirtschaft nach unten ziehen, wir sind sowieso schon zu viele auf der Erde, und mit ein bisschen Glück erbe ich so schon ein bisschen früher».

Diese Mechanismen haben in der Vergangenheit sicher zur Verharmlosung der Epidemie beigetragen.

Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung auf die menschliche Gesellschaft verdeutlicht werden:


1) Viele Schwerkranke werden von ihren Angehörigen ins Krankenhaus gebracht, aber abgewiesen, und sterben qualvoll um Luft ringend zu Hause. Das Ersticken oder nicht genug Luft kriegen ist für jeden Menschen eine Urangst. Die Situation, in der man nichts tun kann, um in Lebensgefahr schwebenden Angehörigen zu helfen, ebenfalls.
Die Bilder aus Italien sind verstörend.

2) "Kinder werden kaum unter der Epidemie leiden": Falsch. Kinder werden sich leicht anstecken, selbst bei Ausgangsbeschränkungen, z.B. bei den Nachbarskindern. Wenn sie dann ihre Eltern anstecken, und einer davon qualvoll zu Hause stirbt und sie das Gefühl haben, Schuld daran zu sein, weil sie z.B. vergessen haben, sich nach dem Spielen die Hände zu waschen, ist es das Schrecklichste, was ein Kind je erleben kann.

3) Folgeschäden: Auch wenn wir bisher nur Berichte über einzelne Fälle haben, zeichnen sie doch ein alarmierendes Bild. Selbst anscheinend Geheilte nach einem milden Verlauf können anscheinend jederzeit Rückfälle erleben, die dann ganz plötzlich tödlich enden, durch Herzinfarkt oder Lungenversagen, weil das Virus unbemerkt den Weg in die Lunge oder das Herz gefunden hat. Dies mögen Einzelfälle sein, werden aber ständig wie ein Damoklesschwert über denjenigen schweben, die einmal infiziert waren. Eine viel häufigere Folge ist monate- und wahrscheinlich jahrelang anhaltende Müdigkeit und reduzierte Lungenkapazität, wie dies schon oft von SARS-Überlebenden berichtet wurde und auch jetzt bei COVID-19 der Fall ist, obwohl die Dauer natürlich noch nicht abgeschätzt werden kann.
(Hvm)
Würdest du das als "bewußte und absichtliche Beeinflussung der öffentlichen Meinung" gelten lassen ?
Denkst du, daß dieses "Erzielen der gewünschten Schockwirkung" komplett ohne Einbeziehen der Medien stattfindet ?

Triasven 11.08.2020 19:25

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1546822)
Wolltest Du das nicht Deinem Spiegel sagen, statt es mir zu schreiben?

Nein, das war genau an dich (begründetermassen) gerichtet. Kannste drüber nachdenken und abstellen, oder halt nicht.

Estebban 11.08.2020 19:25

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546821)
Mit einfachen Worten:
Du ziehst die Ausagekraft des Artikels in Zweifel?

Ist es jetzt plötzlich doch nicht mehr so genehm Artikel zu hinterfragen? Gerade den Zeitpunkt der Umfrage finde ich doch spannend. Das Stimmungsbild hat sich doch bei uns allen sehr dynamisch entwickelt - Anfang April wusste man nicht so viel wie heute, man stand unter dem Eindruck des Horrors aus Italien. Ich glaube auch dass die Umfrage heute anders aussähe - nichtsdestotrotz ist das Ergebnis nun mal wie es ist.
Ich persönlich erlebe es tagtäglich allerdings in der Tat auch anders (Masken, Anstand, Gemecker über Maßnahmen).
Warum das Ergebnis so ist wie es ist, finde ich spannend. Es bleibt zu beobachten wie sich’s weiter entwickelt.

Estebban 11.08.2020 19:30

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1546823)
Vielleicht erinnerst du dich an das Strategiepapier des Innenministeriums, daß wir hier Anfang April diskutierten.
Daraus z.B. die "Schlußfolgerungen für Kommunikation" :
(Hvm)
Würdest du das als "bewußte und absichtliche Beeinflussung der öffentlichen Meinung" gelten lassen ?
Denkst du, daß dieses "Erzielen der gewünschten Schockwirkung" komplett ohne Einbeziehen der Medien stattfindet ?

Ja würde ich gelten lassen. Hier wird ja ganz klar eine Strategie beschrieben, mit der die Stimmung in der Bevölkerung angesprochen werden soll. Das ist denke ich in der Politik (Siehe Wahlkämpfe der letzten 30-50 Jahre) Gang und gäbe.
Aber den letzten Teil verstehe ich nicht, bzw wie stellst du dir das vor? Gibt es dann einen zoomcall mit allen Journalisten wie sie zu arbeiten haben?
Natürlich kommuniziert man, wie man es gerne lesen würde. Aber der Journalist ist am Ende immer noch für das verantwortlich was er schreibt / sendet. Da gibt es eben keine höhere Macht die sagt „du machst das so und so“. Hinterfragen kann man die Qualität des deutschen Journalismus wenn etwas unhinterfragt übernommen wird. Aber es ist eben kein „meinungsdiktat“. Und zu diesem Papier gab es ja ausreichend Dokumentation, so dass es sogar in einem sportforum ausgiebig diskutiert wurde..

Triasven 11.08.2020 19:35

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546825)
Ist es jetzt plötzlich doch nicht mehr so genehm Artikel zu hinterfragen? .

Stellst du die Frage an mich? Falls ja, ich finde es klasse, sich mit dem Artikel sachkritisch auseinanderzusetzen.

Ich z.B. mache z. Zt. die gleichen Erfahrungen (viel mehr Angst, als rational begründet) in meinem Umfeld. ( Masken tragen im Unterricht, Reiserückkehrer unter Strafandrohung zu Tests zwingen, usw. usw.) Und das alles unter dem Aspekt, dass die Krankenhäuser so gut wie leer sind.

Aber evtl. Ist ja nur mein engeres Umfeld so verängstigt, und sowohl der Spiegelartikel als auch ich irren sich.
Wobei, warum sollte sich der Spiegel irren, und weshalb sollte der Autor weniger Ahnung haben als lidl... und einen unsinnigen Artikel herausbringen. Will er damit irgendwen manipulieren?

Flow 11.08.2020 19:37

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546826)
Da gibt es eben keine höhere Macht die [...]

Also auch keine "finstere" Macht und auch keine Echsenmenschen, ja ?

Aber zumindest die klar erklärte Absicht einer "Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Regierung", möglicherweise und passenderweise auch unter Zuhilfenahme der Medien, soweit möglich.

Können wir uns darauf für heute einigen ?

NBer 11.08.2020 20:01

wunderbar und mutig, wie hier den meinungsfreiheitverfechtern in der höhle des löwen der spiegel vorgehalten wird: https://www.youtube.com/watch?v=vS2i_bRD0R0

Triasven 11.08.2020 20:10

Zitat:

Zitat von NBer (Beitrag 1546832)
wunderbar und mutig, wie hier den meinungsfreiheitverfechtern in der höhle des löwen der spiegel vorgehalten wird: https://www.youtube.com/watch?v=vS2i_bRD0R0

Das finde ich auch.

Der Fehler lag halt darin, den Kabarettisten überhaupt einzuladen.

Die hier haben es da wesentlich besser gemacht. (Am Anfang zumindest)

https://https://www.ndr.de/kultur/Streit-um-Lisa-Eckhart-Eine-gefaehrliche-Entwicklung,lisaeckhart106.html

qbz 11.08.2020 20:11

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1546828)
Also auch keine "finstere" Macht und auch keine Echsenmenschen, ja ?

Aber zumindest die klar erklärte Absicht einer "Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Regierung", möglicherweise und passenderweise auch unter Zuhilfenahme der Medien, soweit möglich.

Können wir uns darauf für heute einigen ?

Jedes Ministerium hat doch eigene Haushaltsstellen für Pressearbeit, Öffentlichkeitsarbeit und Werbe-Kampagnen. Gehört zu deren Aufgaben.
Besonders das Familien-, Verkehr-, und Umweltministerium "glänzen" mit einer Vielzahl an Kampagnen.
https://www.bmu.de/ministerium/kampagnen/
oder aus dem Gesundheitsministerium:
Hände waschen wie Walter, noch vor Corona 2019.

Solche Werbekampagnen ersetzen oft die eigentlich notwendigen Reformen oder gezielte, effektive Massnahmen, wie z.B. bei allen Greenwashing Kampagnen und kosten wenig.

Insofern läuft die Kritik einer Meinungsbeeinflussung durch die Regierung meines Erachtens ins Leere, weil das deren tägliches Brot ist. :Blumen:

Ps. Eine Bundeskanzlerin und ihre Minister scheinen mir auch eher auf das Wohlwollen von Friede Springer, Frau Burda und Frau Mohn angewiesen als umgekehrt.

Estebban 11.08.2020 20:26

Zitat:

Zitat von Flow (Beitrag 1546828)
Also auch keine "finstere" Macht und auch keine Echsenmenschen, ja ?

Aber zumindest die klar erklärte Absicht einer "Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch die Regierung", möglicherweise und passenderweise auch unter Zuhilfenahme der Medien, soweit möglich.

Können wir uns darauf für heute einigen ?

Das klingt hervorragend :Huhu:

spanky2.0 11.08.2020 20:47

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546825)
Ich persönlich erlebe es tagtäglich allerdings in der Tat auch anders (, Anstand, Gemecker über Maßnahmen).
Warum das Ergebnis so ist wie es ist, finde ich spannend. Es bleibt zu beobachten wie sich’s weiter entwickelt.

Ich persönlich glaube, dass es tatsächlich einige Leute gibt, die deswegen gerne weitere oder gar stärkere Einschränkungen fordern oder gar einen zweiten Lockdown 'herbeiwünschen', weil sie gemerkt haben, dass es ihnen gar nicht so schlecht ging damit. Man hatte plötzlich viel mehr Zeit für andere Dinge. Mehr Zeit für die Familie und mehr Zeit im Allgemeinen(zB Sport). Kurzarbeitergeld war zwar bisschen weniger als sonst aber man kann trotzdem gut davon leben. Homeoffice ist zwar 'ne Umstellung, aber man spart Fahrtkosten und Fahrzeiten. Man ist nach dem Feierabend direkt zu hause. Usw usw....

Ich weiss, hört sich jetzt wieder Böse an (vom spanky) gespickt mit Verallgemeinerungen und Vorurteilen. Aber ich glaube die Menge der Menschen, die so denken, ist nicht zu unterschätzen. Natürlich gibt es auch Menschen, die finanziell sehr hart getroffen wurden und bei denen es um die Existenz geht. Aber wenn man Umfragen glauben darf, ist das bei uns zumindest im Moment (immer noch) die Minderheit.

LidlRacer 11.08.2020 21:01

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546821)
Mit einfachen Worten:
Du ziehst die Ausagekraft des Artikels in Zweifel?

Ja,
1. die Aussage der Befragung

2. noch stärker die Aussagekraft des Artikels

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546827)
Wobei, warum sollte sich der Spiegel irren, und weshalb sollte der Autor weniger Ahnung haben als lidl... und einen unsinnigen Artikel herausbringen. Will er damit irgendwen manipulieren?

Der Spiegel-Autor will vermutlich niemanden manipulieren, sondern er wird sich wahrscheinlich nicht ernsthaft mit der Befragung beschäftigt haben, sondern oberflächlich mit dieser Meldung der Befragungsmacher:
https://www.diw.de/documents/publika...aktuell_52.pdf

Dabei hat er schon 2 Fehler bei genau dem Satz eingebaut, der meinen Zweifel erregt hat:
"Rund 28 Prozent sahen ihr Risiko bei mehr als 50 Prozent."

Laut Daten wäre korrekt:
"Rund 26 Prozent sahen ihr Risiko bei 45 oder mehr Prozent."

Aber auch den Befragungsmachern selbst möchte ich widersprechen:
In ihrem ausführlicheren Paper
https://www.diw.de/documents/publika...diw_sp1095.pdf
heißt es:
"Die Angaben von 5.783 Befragten zeigen, dass sich die Befragten von dieser durchaus nicht einfach zu beantwortenden Frage nicht überfordert fühlen. Der Anteil derer, die keine Angabe machen, beträgt nur 2,3 Prozent."

Dort auf S. 6 erkennt man im Diagramm eine irrationale Häufung bei 50% (was genau genommen Angaben von 45 bis 54 % sind).
Ich interpretiere das so, dass viele Befragte keine quantitative Ahnung hatten, und sich dachten, dass dann 50 % als Mittelding nicht so ganz verkehrt sein würde.

Eine höhere Angabe ab 55 % wurde gerade mal von ca. 8 % gemacht.

Die Befragungsmacher diskutieren allerdings auch lesenswert generell Tendenzen zu falschen Risikoeinschätzungen und deren Folgen.

Seyan 12.08.2020 07:58

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546741)
Die Asiaten werden gerne mal zitiert, wenn es um die Maske geht.

Irgendwo las ich mal, ein Grund wäre die beschissene Luft, die dort ab und zu mal herrscht.

Gibts denn Studien darüber, wie die Verhinderung von Krankheiten mit/ohne Maske in Asien wirkt bzw. früher nicht wirkte?

Kommt auf das Land an. In China kann ich mir gut vorstellen, dass die Leute auch wegen der schlechten Luft eine Maske tragen. In Japan ist die Luft aber von guter Qualität (zumindest hatte ich bei keinem meiner Besuche des Gefühl, wegen der Atemluft eine Maske zu benötigen). In Südkorea usw. kann ich das nicht beurteilen.

Aber Südostasien tickt in der Hinsicht eh anders: die haben wegen der Vogelgrippe und anderer Viruserkrankungen halt eine grundsätzlich andere Einstellung (aufgrund Erfahrungen) und zumindest in Japan ist die Mentalität halt auch eine ganz andere als bei uns (völlig wertfrei). Masken werden von Frauen auch getragen, wenn sie morgens keine Zeit zum Schminken hatten :Cheese:

Natürlich sind Masken kein Allheilmittel. Auch in Südostasien gibt es die Influenza. Allerdings verbreitet sich die Influenza viel stärker durch Schmierinfektionen als z.B. Corona. Und da konnte man sehen, dass in Japan die Influenza-Zahlen zumindest dieses Jahr deutlich gesunken sind, weil die Leute durch Corona noch einmal massiv mehr an die Hygiene gedacht haben (siehe z.B. hier https://jamanetwork.com/journals/jam...rticle/2764657 )

Insofern sehe ich da schon eine klare Tendenz dazu, dass Masken und Hygiene sehr viel helfen, Viruserkrankungen "klein" zu halten. Die Frage ist halt: wie bequem ist ein Mensch (Hände waschen etc. kostet ja Zeit und muss erledigt werden) bzw. wie schlimm empfindet er ein Stück Stoff als Einschränkung der persönlichen Freiheit (siehe auch damals das Thema Sicherheitsgurt im Auto)?

keko# 12.08.2020 08:21

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546826)
...
Aber den letzten Teil verstehe ich nicht, bzw wie stellst du dir das vor? Gibt es dann einen zoomcall mit allen Journalisten wie sie zu arbeiten haben?
Natürlich kommuniziert man, wie man es gerne lesen würde. Aber der Journalist ist am Ende immer noch für das verantwortlich was er schreibt / sendet. Da gibt es eben keine höhere Macht die sagt „du machst das so und so“. Hinterfragen kann man die Qualität des deutschen Journalismus wenn etwas unhinterfragt übernommen wird. Aber es ist eben kein „meinungsdiktat“....

Meine Meinung hierzu: in der Medienwelt gibt es eine Konzentration hin zu Schwergewichten. Zudem sind es ganz normale Wirtschaftsunternehmen, die den allgemeinen und branchenspezifischen Sparzwängen unterliegen. Der Schreiber ist normalerweise ein Angestellter, der genauso Angst um seinen Job hat wieder jeder andere auch. Er kann auch nicht selbst etwas herausgeben, sondern es muss genehmigt werden. Die Intendanten der großen Anstalten haben eine politische Ausrichtung. Die sog. "Blattlinie" gibt es nicht erst seit ein paar Jahren. Es gibt Alpha-Journalisten, deren Verbindungen zu Organisationen und in die Politik längst in Büchern dokumentiert sind.
Ich habe mich vor ein paar Jahren damit beschäftigt und die größte Verwunderung für mich war, dass darüber längst alles nachvollziehbar geschrieben ist.
Leider reißen die Neuen Rechten oder die Alt-Right Bewegung Bruchstücke aus den aus meiner Sicht z.T. unschönen Entwicklungen heraus und plärren sie hinaus. So fallen sie in den Topf Verschwörungstheorie oder Rechtes Geplärre und werden nicht ausreichend diskutiert.
(sorry für etwas OT an dieser Stelle)

Estebban 12.08.2020 08:33

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1546873)
Meine Meinung hierzu: in der Medienwelt gibt es eine Konzentration hin zu Schwergewichten. Zudem sind es ganz normale Wirtschaftsunternehmen, die den allgemeinen und branchenspezifischen Sparzwängen unterliegen. Der Schreiber ist normalerweise ein Angestellter, der genauso Angst um seinen Job hat wieder jeder andere auch. Er kann auch nicht selbst etwas herausgeben, sondern es muss genehmigt werden. Die Intendanten der großen Anstalten haben eine politische Ausrichtung. Die sog. "Blattlinie" gibt es nicht erst seit ein paar Jahren. Es gibt Alpha-Journalisten, deren Verbindungen zu Organisationen und in die Politik längst in Büchern dokumentiert sind.
Ich habe mich vor ein paar Jahren damit beschäftigt und die größte Verwunderung für mich war, dass darüber längst alles nachvollziehbar geschrieben ist.
Leider reißen die Neuen Rechten oder die Alt-Right Bewegung Bruchstücke aus den aus meiner Sicht z.T. unschönen Entwicklungen heraus und plärren sie hinaus. So fallen sie in den Topf Verschwörungstheorie oder Rechtes Geplärre und werden nicht ausreichend diskutiert.
(sorry für etwas OT an dieser Stelle)



Da hast du absolut recht; andere Länder zeigen ja noch viel mehr wie problematisch eine konzentrierte Medienlandschaft sein kann (In den USA Fox News etc; in Österreich hat im „IbizaVideo“ die FPÖ Führung nicht davor zurückgeschreckt die Krone-Zeitung kaufen zu wollen...).
Umso wichtiger finde ich persönlich die Stärkung des ÖRR - auch da ist nicht alles Gold was glänzt, es ist mE aber ein Bollwerk gegen die Konzentrierung in privaten Händen / Interessen. Und der ÖRR selber ist so divers (was ihn natürlich auch teuer macht...), dass wir wohl alle Formate finden, die wir ätzend finden; darüber spricht man natürlich lauter und öfter als über Formate die man gut findet

keko# 12.08.2020 08:41

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546876)
Da hast du absolut recht; andere Länder zeigen ja noch viel mehr wie problematisch eine konzentrierte Medienlandschaft sein kann (In den USA Fox News etc; in Österreich hat im „IbizaVideo“ die FPÖ Führung nicht davor zurückgeschreckt die Krone-Zeitung kaufen zu wollen...).
Umso wichtiger finde ich persönlich die Stärkung des ÖRR - auch da ist nicht alles Gold was glänzt, es ist mE aber ein Bollwerk gegen die Konzentrierung in privaten Händen / Interessen. Und der ÖRR selber ist so divers (was ihn natürlich auch teuer macht...), dass wir wohl alle Formate finden, die wir ätzend finden; darüber spricht man natürlich lauter und öfter als über Formate die man gut findet

Vergleichbar mit anderen Ländern leben wir in paradiesischen Zuständen. Es geht mir auch gar nicht darum, die Situation hier schlecht zu reden, sondern falsche Entwicklungen zu erkennen.

TriAdrenalin 12.08.2020 09:07

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546797)
https://https://www.google.de/amp/s/amp2.handelsblatt.com/meinung/kommentar-das-framing-papier-der-ard-zeugt-von-einem-kruden-demokratieverstaendnis/24009608.html

Eine Diskussion darüber ist aber zu weit weg von der eigentlichen Corona Diskussion.
Ich bin auch nicht im Bilde, ob das Handelsblatt eine Triathlon Szene Konforme Quelle ist.

Bevor hierüber eine neuerliche OT Diskussion entbrennt: Meine Meinung zum Thema Medien+ Corona hab ich kundgetan.
Ich würde mich über einen Irrtum meinerseits freuen, und die Berichterstattung in D zu diesem Thema bringt (anders als meinen Erwartungen nach) die Bevölkerung mit weniger Sorge, Angst und Misstrauen durch den Herbst und Winter.

Danke. Immerhin kannst Du eine Quelle nennen. Der Kommentar (persönliche Meinung des Autors) ist m.e. in sich selbst extrem manipulativ. Über die Inhalte kann man natürlich trefflich diskutieren, aber hieraus pauschal etwaige Manipulationsmotivation der ÖR abzuleiten, wäre falsch, da derartige Dokumente idR in Empfehlungen münden, die nicht automatisch umgesetzt werden. Anyway, eine OT Diskussion braucht es hier tatsächlich nicht.

dr_big 12.08.2020 09:15

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1546749)
Da bleib ich dann lieber beim Single Malt Whisky mit 50% oder mehr.:Cheese:
Desinfiziert auch ganz prima.:cool:

Im Winter auch gerne ein Cremaet.

Jetzt steigen die Zahlen auch in Madrid stark an. Und was machen die Madrilenen im August? Viele fahren an die Küste, treffen sich dort mit der ganzen Verwandschaft...
Ich bin schon gespannt, ob ich da Ende September hinfliegen kann.

LidlRacer 12.08.2020 12:38

Wenn das an den Schulen überall so läuft, wie an dem Gymnasium, an dem ich eben vorbeigekommen bin, sehe ich schwarz. Hier in NRW sollen die Regeln ja eigentlich besonders streng sein (mit Masken im Unterricht), aber ich sah:
- einen brechend vollen Schulhof
- keine Abstände, als hätte noch nie jemand vom Virus gehört
- Masken nur bei gefühlt der Hälfte der Schüler

Ich fürchte, wer zur Regeleinhaltung neigt, gilt als Weichei und Außenseiter - einige wenige sah ich abseits einzeln mit Maske.

Bockwuchst 12.08.2020 12:54

https://www.bento.de/politik/coronav...4-ce093b8f96d8

Lasst uns die Maske auch nach Corona tragen.

Triasven 12.08.2020 13:21

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1546926)
https://www.bento.de/politik/coronav...4-ce093b8f96d8

Lasst uns die Maske auch nach Corona tragen.

Weniger Grippeinfizierte dank Maske.

Gibts denn schon Studien darüber, wie stark die Anzahl der Grippekranken von Januar-April 2020 dank des konsequenten Tragens einer Maske durch die Bevölkerung in diesem Zeitraum reduziert werden konnte?

Estebban 12.08.2020 13:28

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546936)
Weniger Grippeinfizierte dank Maske.

Gibts denn schon Studien darüber, wie stark die Anzahl der Grippekranken von Januar-April 2020 dank des konsequenten Tragens einer Maske durch die Bevölkerung in diesem Zeitraum reduziert werden konnte?

Die Maskenpflicht wurde zum 27.04. eingeführt...

Triasven 12.08.2020 13:38

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546937)
Die Maskenpflicht wurde zum 27.04. eingeführt...

Ok, dann ändere ich meine Aussage:

Weniger Grippekranke dank geschlossener Gastromie, Verbot von Veranstaltungen und Kontaktverbot.

Ich bin jedoch, anders als anscheinend der Autor, dagegen, dies auch nach der Corona Pandemie weiterzuführen.

LidlRacer 12.08.2020 13:51

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546938)
Ich bin jedoch, anders als anscheinend der Autor, dagegen, dies auch nach der Corona Pandemie weiterzuführen.

"Dieser Erfolg spricht dafür, selbst nach der Coronakrise freiwillig eine Maske zu tragen, wenn man sich krank fühlt. Ehe man mit einer heftigen Erkältung oder gar Grippe in die vollgestopfte Bahn und ins Großraumbüro hustet, bleibt man einfach zu Hause. Oder man trägt zumindest im öffentlichen Raum, wenn kein Abstand möglich ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung. Ganz freiwillig, einfach, um die Mitmenschen zu schützen. So ist es in vielen asiatischen Ländern schon seit Jahren üblich. Und ich würde mir diese Rücksichtnahme in Zukunft auch in Deutschland wünschen. Nun, wo alle eine Maske haben, sollte das nicht zu schwer sein."

Was genau daran lehnst du warum ab?
Alles?
Aus Prinzip?
Weil du für Unvernunft statt Vernunft bist?

Körbel 12.08.2020 13:56

Zitat:

Zitat von spanky2.0 (Beitrag 1546840)
Ich persönlich glaube, dass es tatsächlich einige Leute gibt, die deswegen gerne weitere oder gar stärkere Einschränkungen fordern oder gar einen zweiten Lockdown 'herbeiwünschen', weil sie gemerkt haben, dass es ihnen gar nicht so schlecht ging damit. Man hatte plötzlich viel mehr Zeit für andere Dinge.....

Ich weiss, hört sich jetzt wieder Böse an (vom spanky) gespickt mit Verallgemeinerungen und Vorurteilen. Aber ich glaube die Menge der Menschen, die so denken, ist nicht zu unterschätzen.

Kannst mich dazu zählen, muss ja nicht der harte lockdown sein, aber etwas weniger von allem, würde mir und meiner Frau nicht viel ausmachen.
Wir haben aber auch gut reden.

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1546889)
Im Winter auch gerne ein Cremaet.

Jetzt steigen die Zahlen auch in Madrid stark an. Und was machen die Madrilenen im August? Viele fahren an die Küste, treffen sich dort mit der ganzen Verwandschaft...
Ich bin schon gespannt, ob ich da Ende September hinfliegen kann.


Cremaet??? Kenn ich nicht:

Nun die Masse der Hauptstädter sind ja schon seit Ende des lockdown hier an den Küsten eingefallen. Die Sommerferien sind ja schon in vollem Gange, aber die Strände sind lange nicht so überfüllt wie in Jahren zuvor.

Wo willst du denn hin nach Spanien?
Ich denke schon das du fliegen kannst, rechne aber mit einer evtl Quarantäne wenn du zurückfliegst.
Ich hab zwar keine Kristallkugel, aber es gibt ja jetzt schon für 4 Regionen Reisewarnungen.

Trimichi 12.08.2020 14:01

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1546742)

Tja da solltest du mal einige Tage mit einem Wohnmobil mal bei der Vuelta mit unterwegs sein, da siehts du mal richtig radsportverrückte.
Die drehen mindestens genauso durch wie die Italiener.

Falls das eine Anspielung sein soll, ich war noch nie in Alcudia und wergen auch mit dem WoMo dort ganz bestimmt nicht "hintigern". Dort soll es gefährliche Einheimische geben in Höhlen lebend, die Nachbarn sind noch gefährlicher, habe ich gelesen.

In der Berichterstattung von ARD und ZDF die TdF beftreffend wurde stehts von den "radsportverrückten Italienern" gesprochen. Sicherlich sind die Spanier radsportbegeistert, aber verrückt? Na-ja, da du es ja eingetippt hattest, ich will jedenfalls nichts von deinen Kartoffeln, noch möchte ich mit Dir mit Zitronen um die Wette falten.

Wie wäre es stattdessen mit einem kleinen Coronagedichtcontest? Hier gabs doch mal jemanden unter "Sonstigen" von wegen dem Sportgedicht der Woche. The Grip oder so? Ich versuchs mal in meiner kurzen Rolle als Nachmittagspausenkasperle, damit die Arbeitenden das Frühnachmittagstief besser überwinden können (circadian-rhythmisch bedingt freilich)

Corona hier, Corona dort, es pflanzt sich fort von Ort zu Ort.

Gut?

Gehe jetzt mal lieber Radeln, Dir auch noch einen schönen Tag! :)

LG,
MunA.:Blumen:

Körbel 12.08.2020 14:10

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1546942)
Falls das eine Anspielung sein soll, ich war noch nie in Alcudia und wergen auch mit dem WoMo dort ganz bestimmt nicht "hintigern". Dort soll es gefährliche Einheimische geben in Höhlen lebend, die Nachbarn sind noch gefährlicher, habe ich gelesen.

Na-ja, da du es ja eingetippt hattest, ich will jedenfalls nichts von deinen Kartoffeln, noch möchte ich mit Dir mit Zitronen um die Wette falten.

Was soll ich auf Malle?:Nee:
Ich bin doch kein Inselaff!!!:Nee:

Also du schreibst in Rätseln. Ich glaube das Kraut welches du rauchst ist genmanipuliert oder sonst irgendwie verseucht.:Lachanfall:

keko# 12.08.2020 14:13

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1546941)
....

Nun die Masse der Hauptstädter sind ja schon seit Ende des lockdown hier an den Küsten eingefallen. Die Sommerferien sind ja schon in vollem Gange, aber die Strände sind lange nicht so überfüllt wie in Jahren zuvor.

Wo willst du denn hin nach Spanien?
Ich denke schon das du fliegen kannst, rechne aber mit einer evtl Quarantäne wenn du zurückfliegst.
Ich hab zwar keine Kristallkugel, aber es gibt ja jetzt schon für 4 Regionen Reisewarnungen.

Als Laie beschleicht mich das Gefühl, dass Corona nicht kompatibel mit Reisen ist.
Der zweite Lockdown ist für mich nur eine Frage der Zeit.
Mein Arbeitgeber hat längst die beschlossenen Maßnahmen über die nächsten Wochen hinaus verlängert. :-)(-:

Trimichi 12.08.2020 14:19

[quote=Körbel;1546945]Was soll ich auf Malle?:Nee:
Ich bin doch kein Inselaff!!!:Nee:

Zitat:

Zitat von Nobodyknows (Beitrag 1507497)
Ist das nicht ein bißchen früh? :Cheese:



Salud
N. :Prost:


Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1546945)

Also du schreibst in Rätseln. Ich glaube das Kraut welches du rauchst ist genmanipuliert oder sonst irgendwie verseucht.:Lachanfall:

Ich rauche Pueblos. Ein Spitzentabak für einfache Leute. Kostet 4,80 EUR das Päckchen erhältlich an vielen Tankstellen. Auch im Supermarkt übrigens, in vielen jedenfalls, REWE z.B.. Wie oft denn noch!

Und ich weiss auch, dass du auf Alcatraz oder wie auch immer dieses Kaff mit A. beginnend an der spanischen Festlandküste heißt, wohnst. Jedenfalls kann man da ganz schnell hinfliegen. Ok ich schau im Atlas nach (nicht der in Marokko, kannst Du mir folgen?)! Des haste jetzt davon! Alicante freilich. Denkst Du das wüßte ich nicht?

Bitte rauche weniger. Auch mein Vorschlag nun. Und jetzt nichts wie aufs Rad und an den See.

Oh tun mir meine Augen weh wenn ich den See seh!

Besser?

LG,
MunA

Triasven 12.08.2020 14:19

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1546939)
"Dieser Erfolg spricht dafür, selbst nach der Coronakrise freiwillig eine Maske zu tragen, wenn man sich krank fühlt. Ehe man mit einer heftigen Erkältung oder gar Grippe in die vollgestopfte Bahn und ins Großraumbüro hustet, bleibt man einfach zu Hause. Oder man trägt zumindest im öffentlichen Raum, wenn kein Abstand möglich ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung. Ganz freiwillig, einfach, um die Mitmenschen zu schützen. So ist es in vielen asiatischen Ländern schon seit Jahren üblich. Und ich würde mir diese Rücksichtnahme in Zukunft auch in Deutschland wünschen. Nun, wo alle eine Maske haben, sollte das nicht zu schwer sein."

Was genau daran lehnst du warum ab?
Alles?
Aus Prinzip?
Weil du für Unvernunft statt Vernunft bist?

Ich lehne Kontaktverbot, Schliessen der Gastronomie und Verbot von Veranstaltungen ab, da sie der Wirtschaft und der Bevölkerung schaden.

Weshalb der Autor die geringere Anzahl von Grippekranken in diesem Frühjahr fälschlicherweise mit dem Tragen von Masken in Verbindung bringt, kann ich dir nicht sagen.
Ich kann dir auch nicht sagen, weshalb in Asien das Tragen von Masken zur Reduktion von Grippererkrankten beitragen soll, da ich darüber keine Studien kenne.

Der Artikel suggeriert also unter falschen Annahmen etwas vermeintlich gutes. So etwas lehne ich ab.
Bedenkt man, mit welcher Akribie du gestern den Spiegel Artikel auseinandergenommen hast, und wieviel weniger stichhaltig dieser Artikel ist, täte es mich arg überraschen, wenn du den Inhalt gutheissen würdest.

Körbel 12.08.2020 14:22

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1546946)
Als Laie beschleicht mich das Gefühl, dass Corona nicht kompatibel mit Reisen ist.
Der zweite Lockdown ist für mich nur eine Frage der Zeit.
Mein Arbeitgeber hat längst die beschlossenen Maßnahmen über die nächsten Wochen hinaus verlängert. :-)(-:

Ehrlich gesagt rechne ich auch mit Einschränkungen nach den Ferien, in wie weit die nun kommen, muss man abwarten.

Tatsache ist, ich habe schon jede Menge Baumaterial mir besorgt, damit ich diese Zeit mit sinnvollen Renovierungen mir vertreiben kann.:Cheese:

Dann kommt ja noch die Olivenernte, also bis Ende Nov. bin ich beschäftigt.:cool:

JENS-KLEVE 12.08.2020 14:27

Spanien ist seit Tagen über 50 - da hätte längst was beim RKi oder auswärtigen Amt passieren müssen.

shoki 12.08.2020 14:34

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1546954)
Spanien ist seit Tagen über 50 - da hätte längst was beim RKi oder auswärtigen Amt passieren müssen.

Seit heute
https://www.auswaertiges-amt.de/de/R...herheit/210534

Schwarzfahrer 12.08.2020 14:36

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546936)
Weniger Grippeinfizierte dank Maske.

Gibts denn schon Studien darüber, wie stark die Anzahl der Grippekranken von Januar-April 2020 dank des konsequenten Tragens einer Maske durch die Bevölkerung in diesem Zeitraum reduziert werden konnte?

Zitat:

Zitat von Estebban (Beitrag 1546937)
Die Maskenpflicht wurde zum 27.04. eingeführt...

Die Grippeepidemien der letzten Jahre sind alle bis Ende März/spätestens Ende April abgeklungen. Dieses Jahr war einfach ein "schwaches" Grippejahr, völlig unabhängig von Corona - vielleicht wäre sonst die Übersterblichkeit durch Corona (gut, in D praktisch nicht messbar) vor allem als verlängerte Girppesaison aufgefallen. Sicher haben die verringerten Kontakte trotzdem zu weniger Infektionen geführt, aber ich kenne dazu keine erfassten Statistiken (mit Gegenrechnung von Infektionen durch versiffte, zu selten gewaschene Masken?).

Zitat:

Zitat von Bockwuchst (Beitrag 1546926)
https://www.bento.de/politik/coronav...4-ce093b8f96d8

Lasst uns die Maske auch nach Corona tragen.

Bitte, wer das Bedürfnis hat. Ich bleibe, wenn ich krank bin, zu Hause. Wer unbedingt raus will/muss, kann Abstand halten, oder sich eine Maske umbinden, nach belieben. Und sollte ich mich selbst gefährdet fühlen würde ich eine entsprechende Schutzmaske (FFP) nehmen, bevor ich von anderen verlange, etwas meinetwegen zu tun. Ich schaue sonst gerne meinem Gegenüber ins Gesicht (und zeige meins offen), und halte nichts von Vermummungen welcher Art auch immer im zwischenmenschlichen Bereich. Das habe ich vermutlich mit vielen Mitmenschen unseres Kulturkreises gemeinsam.

keko# 12.08.2020 14:37

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1546954)
Spanien ist seit Tagen über 50 - da hätte längst was beim RKi oder auswärtigen Amt passieren müssen.

Eine Reisewarnung für die Inseln hätte wohl handfeste wirtschaftliche Auswirkungen.

LidlRacer 12.08.2020 14:38

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546949)
Ich lehne Kontaktverbot, Schliessen der Gastronomie und Verbot von Veranstaltungen ab, da sie der Wirtschaft und der Bevölkerung schaden.

Weshalb der Autor die geringere Anzahl von Grippekranken in diesem Frühjahr fälschlicherweise mit dem Tragen von Masken in Verbindung bringt, kann ich dir nicht sagen.
Ich kann dir auch nicht sagen, weshalb in Asien das Tragen von Masken zur Reduktion von Grippererkrankten beitragen soll, da ich darüber keine Studien kenne.

Der Artikel suggeriert also unter falschen Annahmen etwas vermeintlich gutes. So etwas lehne ich ab.
Bedenkt man, mit welcher Akribie du gestern den Spiegel Artikel auseinandergenommen hast, und wieviel weniger stichhaltig dieser Artikel ist, täte es mich arg überraschen, wenn du den Inhalt gutheissen würdest.

Sofern du dich nicht nur auf Seiten von Spinnern herumtreibst, ist es inzwischen einfach eine gesicherte Erkenntnis, dass Masken die Infektionsgefahr vermindern. Sie sind kein Wundermittel, aber sie helfen, und das sollte eigentlich für jeden plausibel sein.
Ich diskutiere das nicht weiter.

Triasven 12.08.2020 14:41

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1546956)
Die Grippeepidemien der letzten Jahre sind alle bis Ende März/spätestens Ende April abgeklungen. Dieses Jahr war einfach ein "schwaches" Grippejahr, völlig unabhängig von Corona - vielleicht wäre sonst die Übersterblichkeit durch Corona (gut, in D praktisch nicht messbar) vor allem als verlängerte Girppesaison aufgefallen. Sicher haben die verringerten Kontakte trotzdem zu weniger Infektionen geführt, aber ich kenne dazu keine erfassten Statistiken (mit Gegenrechnung von Infektionen durch versiffte, zu selten gewaschene Masken?)..

Ich finde es in der Tat erstaunlich wie schnell und unüberlegt die Maske zur Wunderwaffe gegen ALLES geworden ist.

Nun soll die Maske plötzlich auch vor Grippeviren, die anders als Corona in erheblich höheren Anteil über eine Schmierinfektion übertragen wird, schützen?

Mit Maske fässt man sich viel häufiger ins Gesicht und schmiert sich alles mögliche in Mund Nase und Augen.

erstaunlich, erstaunlich

Triasven 12.08.2020 14:42

Zitat:

Zitat von LidlRacer (Beitrag 1546958)
Sofern du dich nicht nur auf Seiten von Spinnern herumtreibst, ist es inzwischen einfach eine gesicherte Erkenntnis, dass Masken die Infektionsgefahr vermindern. Sie sind kein Wundermittel, aber sie helfen, und das sollte eigentlich für jeden plausibel sein.
Ich diskutiere das nicht weiter.

Sie hilft also gegen Grippe, ja?


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