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Schwarzfahrer 17.12.2021 16:35

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer
...
Leben mit Corona langfristig muß mehr sein, als Impfen und Masken.
Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1638979)
Konkrete Ideen oder Vorschläge?

M.

Stehen in verschiedenen Postings von heute (keko, welfe, Mo, noam,...); auch im Absatz drunter, einfach weiterlesen.

Übrigens zum Thema Schichtdienst - ich bin sicher, dafür lassen sich auch attraktivere Lösungen finden, wenn man es ernsthaft versucht. Unattraktive Arbeitszeitmodelle lassen sich aber nur ändern, wenn es entstprechend Druck und konkrete Vorschläge von unten, Flexibilität und Experimentierbereitschaft bei allen, sowie Vertrauen seitens der Vorgesetzten gibt. Als ich vor 25 Jahren in der Forschung als Ingenieur beschloss, wegen unserem Sohn in Teilzeit zu gehen (meine Frau auch, damit wir beide gleich viel Zeit haben), gab es großes Sträuben: das geht doch gar nicht für einen Projektleiter. Ich blieb hartnäckig, hatte Glück, und konnte zeigen, daß Arbeit auch anders organisiert werden kann. Inzwischen machen es viele Kollegen, und die Firma bietet aktiv das Modell an (hätte ich patentieren sollen?). Seither habe ich mich viel damit befasst - und in fast allen Berufen gibt es Beispiele, wie angeblich unabänderbare Abläufe auf den Kopf gestellt und flexibilisiert werden können.

Schwarzfahrer 17.12.2021 17:35

Kann hier ein Mathematiker helfen? Wie mag Herr Tschentscher aus unten stehenden Zahlen errechnet haben, daß ?
(Tabelle aus Bild, inzwischen auch auf anderen Portalen publiziert; wegen Nachmeldungen reicht mir, wenn einer das bis KW 44 erklären kann).

Hafu 17.12.2021 17:44

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1639000)
...
Übrigens zum Thema Schichtdienst - ich bin sicher, dafür lassen sich auch attraktivere Lösungen finden, wenn man es ernsthaft versucht. Unattraktive Arbeitszeitmodelle lassen sich aber nur ändern, ...

Pflegebedürftige Menschen müssen leider auch am Wochenende gewaschen und neu gewindelt bzw. das Stoma gewechselt werden und Dekubitusprophylaxe funktioniert auch nicht, wenn man sie nur werktags von 8h bis 18h betreibt.

Und dieselbe Situation mit komplexeren Anforderungen besteht auch auf Intensivstationen. Ich fürchte dass du mit der Extrapolation eines Teilzeitarbeitsmodells eines Ingenieurs auf den Pflegeberuf etwas zu kurz springst.

Natürlich kann man mit Geld ein paar Leute extra motivieren nachts zu arbeiten (deshalb gibt es ja auch in der Pflege durchaus attraktive steuerfreie Nachtzuschläge bzw. Sonn- und Feiertagszuschläge auf den tariflichen Stundenlohn (letzteres z.B.i.d.R. 30%). So ziemlich alle Nachtschwestern/ Nachtpfleger, die ich in meiner beruflichen Laufbahn kennen gelernt habe, machten die Schichten primär wegen der besseren Bezahlung.
Das gleiche gilt für Wochenendschichten. Das Kernproblem, dass Wochenendarbeit und Nachtarbeit nur schlecht mit einem üblichen Sozial- und Familienleben in Einklang zu bringen ist, bleibt aber nunmal.

Im medizinischen Bereich gibt es seit Jahrzehnten einen Personaldrift von den Intensivstationen in den operativen Bereich und in die Funktionsabteilungen, weil es dort Kernarbeitszeiten gibt und die Qualifikationen für z.B. Anästhesiepfleger oder OP-Pflegekräfte ähnlich sind bei deutlich attraktiveren Arbeitsbedingungen.
Den Personaldrift gibt es übrigens nicht nur für die Pflege sondern genauso auch für den ärztlichen Bereich.

Hafu 17.12.2021 17:54

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1639004)
Kann hier ein Mathematiker helfen? Wie mag Herr Tschentscher aus unten stehenden Zahlen errechnet haben, daß ?
(Tabelle aus Bild, inzwischen auch auf anderen Portalen publiziert; wegen Nachmeldungen reicht mir, wenn einer das bis KW 44 erklären kann).

Gähn.

Stell dich doch nicht doofer als du bist. Du hast doch mutmaßlich den von dir verlinkten NDR-Text gelesen und verstanden? Da wird doch (von seriösen Quellen) alles erklärt.

Die Inzidenz ist unter Ungeimpften (auch mit gut gepflegten Zahlen z.B. aus Thüringen oder Bayern ein Vielfaches der Inzidenz unter Geimpften. Aber das wahre Problem ist nunmal die Menge an Ungeimpften auf den Intensivstationen. Denn die Impfdurchbrüche verlaufen nunmal viel häufiger harmlos wie Infekte bei Infizierten.

Mo77 17.12.2021 18:10

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639005)
Pflegebedürftige Menschen müssen leider auch am Wochenende gewaschen und neu gewindelt bzw. das Stoma gewechselt werden und Dekubitusprophylaxe funktioniert auch nicht, wenn man sie nur werktags von 8h bis 18h betreibt.

Und dieselbe Situation mit komplexeren Anforderungen besteht auch auf Intensivstationen. Ich fürchte dass du mit der Extrapolation eines Teilzeitarbeitsmodells eines Ingenieurs auf den Pflegeberuf etwas zu kurz springst.

Natürlich kann man mit Geld ein paar Leute extra motivieren nachts zu arbeiten (deshalb gibt es ja auch in der Pflege durchaus attraktive steuerfreie Nachtzuschläge bzw. Sonn- und Feiertagszuschläge auf den tariflichen Stundenlohn (letzteres z.B.i.d.R. 30%). So ziemlich alle Nachtschwestern/ Nachtpfleger, die ich in meiner beruflichen Laufbahn kennen gelernt habe, machten die Schichten primär wegen der besseren Bezahlung.
Das gleiche gilt für Wochenendschichten. Das Kernproblem, dass Wochenendarbeit und Nachtarbeit nur schlecht mit einem üblichen Sozial- und Familienleben in Einklang zu bringen ist, bleibt aber nunmal.

Im medizinischen Bereich gibt es seit Jahrzehnten einen Personaldrift von den Intensivstationen in den operativen Bereich und in die Funktionsabteilungen, weil es dort Kernarbeitszeiten gibt und die Qualifikationen für z.B. Anästhesiepfleger oder OP-Pflegekräfte ähnlich sind bei deutlich attraktiveren Arbeitsbedingungen.
Den Personaldrift gibt es übrigens nicht nur für die Pflege sondern genauso auch für den ärztlichen Bereich.

Es gehört die die bereitschaftszeit TVöD §9 geändert.
Das wäre mal ganz konkret.
Verlässliche Dienpläne. Wunschdienste. Und Ausfallmanagement.

deralexxx 17.12.2021 18:15

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639007)
Gähn.

Stell dich doch nicht doofer als du bist. Du hast doch mutmaßlich den von dir verlinkten NDR-Text gelesen und verstanden? Da wird doch (von seriösen Quellen) alles erklärt.

Die Inzidenz ist unter Ungeimpften (auch mit gut gepflegten Zahlen z.B. aus Thüringen oder Bayern ein Vielfaches der Inzidenz unter Geimpften. Aber das wahre Problem ist nunmal die Menge an Ungeimpften auf den Intensivstationen. Denn die Impfdurchbrüche verlaufen nunmal viel häufiger harmlos wie Infekte bei Infizierten.

https://correctiv.org/faktencheck/20...nsivstationen/

keko# 17.12.2021 18:25

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639005)
Pflegebedürftige Menschen müssen leider auch am Wochenende gewaschen und neu gewindelt bzw. das Stoma gewechselt werden und Dekubitusprophylaxe funktioniert auch nicht, wenn man sie nur werktags von 8h bis 18h betreibt.

Und dieselbe Situation mit komplexeren Anforderungen besteht auch auf Intensivstationen. Ich fürchte dass du mit der Extrapolation eines Teilzeitarbeitsmodells eines Ingenieurs auf den Pflegeberuf etwas zu kurz springst.

Natürlich kann man mit Geld ein paar Leute extra motivieren nachts zu arbeiten (deshalb gibt es ja auch in der Pflege durchaus attraktive steuerfreie Nachtzuschläge bzw. Sonn- und Feiertagszuschläge auf den tariflichen Stundenlohn (letzteres z.B.i.d.R. 30%). So ziemlich alle Nachtschwestern/ Nachtpfleger, die ich in meiner beruflichen Laufbahn kennen gelernt habe, machten die Schichten primär wegen der besseren Bezahlung.
Das gleiche gilt für Wochenendschichten. Das Kernproblem, dass Wochenendarbeit und Nachtarbeit nur schlecht mit einem üblichen Sozial- und Familienleben in Einklang zu bringen ist, bleibt aber nunmal.

Im medizinischen Bereich gibt es seit Jahrzehnten einen Personaldrift von den Intensivstationen in den operativen Bereich und in die Funktionsabteilungen, weil es dort Kernarbeitszeiten gibt und die Qualifikationen für z.B. Anästhesiepfleger oder OP-Pflegekräfte ähnlich sind bei deutlich attraktiveren Arbeitsbedingungen.
Den Personaldrift gibt es übrigens nicht nur für die Pflege sondern genauso auch für den ärztlichen Bereich.

Es gibt wohl Dinge, die man kaum ändern kann. Dazu gehört in diesen Berufen scheinbar Wochenendarbeit und auch Nachtschichten.
Bessere Bezahlung ist vermutlich auch nicht die alleinige Lösung.

Ich sehe aber auch in meinem Beruf, in dem ich schon eine lange Zeit arbeite, dass das Arbeitsaufkommen ständig zunimmt. Ich renne wortwörtlich der Arbeit davon ;-) Vor einigen Jahren hatten wir Jahresgespräche, dann Halbjahres- und nun Quartalsgespräche. Dabei geht es natürlich nicht zuletzt darum, die Angestellen auszuquetschen. Kollegen, auch ältere wie ich, werden immer weiter ausgepresst, bis sie auch abends und am Wochenede arbeiten, wenn sie nicht standhaft sind oder es sich nicht leisten können, oder eben kündigen. Solche Dinge fallen nicht vom Himmel sondern sind änderbar.

Wäre doch schön, wenn man diesbezüglich konkrete Verbesserungsvorschläge vom Bundesgesundheitsminister Lauterbach hört. Scheinbar gibt es diesen Bedarf ja.

lyra82 17.12.2021 19:00

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1639010)
Dabei geht es natürlich nicht zuletzt darum, die Angestellen auszuquetschen. Kollegen, auch ältere wie ich, werden immer weiter ausgepresst, bis sie auch abends und am Wochenede arbeiten, wenn sie nicht standhaft sind oder es sich nicht leisten können, oder eben kündigen. Solche Dinge fallen nicht vom Himmel sondern sind änderbar.

Eben.
Ich habe auch einige Bekannte im Gesundheitsbereich, die sich "auspressen" lassen.
Letztlich könnten sie einfach "Nein" sagen, tun sie aber nicht.
Sie würden mit Sicherheit nicht entlassen, wenn sie "Nein" sagen würden.
Mein Eindruck ist, dass sie da irgendwie Selbstbestätigung draus ziehen ...

Schwarzfahrer 17.12.2021 20:18

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639005)
Ich fürchte dass du mit der Extrapolation eines Teilzeitarbeitsmodells eines Ingenieurs auf den Pflegeberuf etwas zu kurz springst.

Ich meine natürlich nicht, daß Teilzeit für alle Berufe das Richtige ist. Es geht darum, daß Arbeitsbedingungen sehr wohl private und berufliche Prioritäten verbinden können, wenn entsprechend kreativ und mit gutem Willen von Arbeitnehmer- und Arbeitgeberseite aus gestaltet wird. (ich bin z.B. auch im Gegenzug für meine Teilzeit auch in gewissen Grenzen privat erreichbar, um Abläufe zu sichern; dafür gibt mir die Firma mehr Freiheit, mal 10 h am Tag zu arbeiten und auch öfter frei zu machen, je nach anfallender Arbeit). Kein Arbeitszeitmodell ist alternativlos. Ideen für die Gestaltung der Arbeit in der Pflege kamen auch schon von einigen hier. [/quote]

Mo77 17.12.2021 20:24

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1639009)

Solche Berichte steigern nicht unbedingt vertrauen.
https://snanews.de/20211217/hamburg-...h-4726838.html

Schwarzfahrer 17.12.2021 20:25

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639007)
Stell dich doch nicht doofer als du bist. Du hast doch mutmaßlich den von dir verlinkten NDR-Text gelesen und verstanden? Da wird doch (von seriösen Quellen) alles erklärt.

Was genau wird erklärt? ich finde keine Erklärung, worauf die Aussage basiert, daß über 90 % der Infizierten ungeimpft seien. Es ist nur erkennbar, daß unser hochmodernes Land un dessen hochkompetenten Behörden und Wissenschaflter unfähig oder nicht willens sind, bei einem Großteil der Infizierten, ja nicht mal bei Hospitalisierten, den Impfstatus zu erfassen, obwohl diese Zahl als Hauptargument für die aktuelle Politik verwendet wird. Peinlich.
Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639007)
Die Inzidenz ist unter Ungeimpften (auch mit gut gepflegten Zahlen z.B. aus Thüringen oder Bayern ein Vielfaches der Inzidenz unter Geimpften.

Wenn ich alle ungeklärten Fälle als ungeimpft zähle, ist es in Hamburg maximal ein Faktor 3 (75% zu 25 %). Real dürfte der Abstand geringer sein. Ist auch ein Vielfaches, aber sehr weit von über 90 % weg. Außer ich unterstelle daß mehr als die Hälfte der Geimpften falsche Angaben macht, ohne daß es jemandem auffällt - diese Unfähigkeit unterstelle ich allerdings keiner Behörde.
Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639007)
Aber das wahre Problem ist nunmal die Menge an Ungeimpften auf den Intensivstationen. Denn die Impfdurchbrüche verlaufen nunmal viel häufiger harmlos wie Infekte bei Infizierten.

Möglich, aber leider nicht mal aus den RKI-Zahlen sicher ableitbar, da dort auch ein Großteil unbekannten Status hat. Und das hat nichts mit der falschen Zahl von Herrn Tschentscher zu tun, mit dem er politische Beschlüsse begründet.

happytrain 17.12.2021 20:30

Zitat:

Zitat von Matthias75 (Beitrag 1638947)
Keine Ahnung, ob es sinnvoll und machbar ist, Teile der Ausbildung zu verkürzen oder ganz zu streichen und wie sinnvoll es ist, reine "Corona-Pflegekräfte auf der Station zu haben. Ich stelle mir sowohl das Zusammenstreichen des Curriculums wie auch die Umsetzung in der täglichen Arbeit nicht so einfach vor. Und was macht man mit den Pflegekräften nach der Pandemie? In Ruhe die restliche Ausbildung nachholen lassen?

Unabhängig davon, dass es dringend erforderlich ist, gegen den Personalnotstand im Gesundheitsbereich vorzugehen, kann das aber nicht die Lösung für die Pandemie sein.

Ziel muss sein, dass die Krankenhäuser und Intensivstationen entlastet werden! Es wäre für mich auch kein hinnehmbarer Zustand, wenn wir genug Kapazitäten zur Aufnahme einer größeren Zahl Patienten hätten, aber dennoch täglich eine 3-4-stellige Anzahl dieser Patienten verstirbt!

Ziel muss aus meiner Sicht sein, schwere Erkrankungen so gut wie möglich zu vermeiden. Und genau dafür fehlen mir die Alternativen zur Impfung (außer Lockdown und co., was ich aber nicht als langfristige Alternative ansehe).

M.

Es gibt die verkürzte Ausbildung (1 Jahr) zum KPHelfer schon lange. Erst wurde sie in den 90 fast abgeschafft, nun seit 3 Jahren wieder aufleben gelassen.
Hilft aber nix, da die 1-Jährigen wenig Behandlungspflege sondern meist Grundpflege machen können /dürfen. Da gibt es dann Bürokratie ohne ende. Dürfen z.B keine Medis stellen, geben, usw. darf nur 3 jährig Ex.
Was uns in der Pflege viel Zeit raubt ist die extrem hohe Verwaltungs und Dokumentationspflicht. Dies könnten Verwaltungs, Codierkräfte machen und würde entlasten, wegen mir auch eigenes Berufsbild, z..b KH-verwaltungsfachangestellter, ähnlich MFA….

deralexxx 17.12.2021 20:43

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1639021)
Solche Berichte steigern nicht unbedingt vertrauen.
https://snanews.de/20211217/hamburg-...h-4726838.html

Hast du den von mir verlinkten Artikel gelesen?
Du schickst dazu nur einen Artikel der sich genau wie der von Schwarzfahrer nur auf Artikel von Welt bezieht und den gleichen „Sachverhalt“ wiederkäut.

Wichtigste Aussage:

Vorhandene Daten zeigen, dass Ungeimpfte häufiger schwer an Covid-19 erkranken als Geimpfte

deralexxx 17.12.2021 20:47

Zitat:

Zitat von happytrain (Beitrag 1639024)
Es gibt die verkürzte Ausbildung (1 Jahr) zum KPHelfer schon lange. Erst wurde sie in den 90 fast abgeschafft, nun seit 3 Jahren wieder aufleben gelassen.
Hilft aber nix, da die 1-Jährigen wenig Behandlungspflege sondern meist Grundpflege machen können /dürfen. Da gibt es dann Bürokratie ohne ende. Dürfen z.B keine Medis stellen, geben, usw. darf nur 3 jährig Ex.
Was uns in der Pflege viel Zeit raubt ist die extrem hohe Verwaltungs und Dokumentationspflicht. Dies könnten Verwaltungs, Codierkräfte machen und würde entlasten, wegen mir auch eigenes Berufsbild, z..b KH-verwaltungsfachangestellter, ähnlich MFA….

Was denkst du denn dann, wenn du siehst, dass noch mehr Daten insbesondere im Kontext von Corona erfasst werden soll?

Mo77 17.12.2021 21:22

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1639026)
Hast du den von mir verlinkten Artikel gelesen?
Du schickst dazu nur einen Artikel der sich genau wie der von Schwarzfahrer nur auf Artikel von Welt bezieht und den gleichen „Sachverhalt“ wiederkäut.

Wichtigste Aussage:

Vorhandene Daten zeigen, dass Ungeimpfte häufiger schwer an Covid-19 erkranken als Geimpfte

Keep cool
Hab ich nie abgestritten - bin ein Freund vom Impfen. Bin gegen relativ viel geimpft. Auch gegen Masern habe ich mich vermutlich noch mal impfen lassen.
Berufsbeginn in der Jugendhilfe.

Eine Impfung ist ein sehr guter Schutz vor einem schweren Verlauf der aber ja nicht zwangsläufig Eintritt.
Die Impfung ist definitiv kein Rundumschutz vor Ansteckung und Weitergabe.
Aber das ist ja alles bekannt.

Das Label "Pandemie der Ungeimpften" kann ich nicht supporten.

Zu dem gleichen Sachverhalt: wie bewertest du das?

Mo77 17.12.2021 21:35

Zitat:

Zitat von happytrain (Beitrag 1639024)
Es gibt die verkürzte Ausbildung (1 Jahr) zum KPHelfer schon lange. Erst wurde sie in den 90 fast abgeschafft, nun seit 3 Jahren wieder aufleben gelassen.
Hilft aber nix, da die 1-Jährigen wenig Behandlungspflege sondern meist Grundpflege machen können /dürfen. Da gibt es dann Bürokratie ohne ende. Dürfen z.B keine Medis stellen, geben, usw. darf nur 3 jährig Ex.
Was uns in der Pflege viel Zeit raubt ist die extrem hohe Verwaltungs und Dokumentationspflicht. Dies könnten Verwaltungs, Codierkräfte machen und würde entlasten, wegen mir auch eigenes Berufsbild, z..b KH-verwaltungsfachangestellter, ähnlich MFA….

Ich kenne das aus der Eingliederungshilfe.
Die 1 jährigen kosten das Unternehmen nicht in dem Umfang weniger als dass sich der Einsatz lohnt.
Selbe Problematik mit Medikamenten (Vergabe ist unter durchfuhrungsverantwortung der Fachkraft möglich)
Können nicht alleine arbeiten etc
Ich habe es als rohrkrepierer erlebt.

Aber das mit den Medikamenten ist ein gutes Beispiel. Ich kann eine Hilfskraft Schulen und bin mir sicher, dass sie es genau so gut kann.
Vielleicht sogar besser (routine kann ein Manko werden)
Bei allem wo das DÜRFEN der Hinderungsgrund ist kann man was ändern.
Ich habe beobachtet, dass dir abgelieferte Qualität nicht immer 1:1 was mit der Qualifikation zu tun hat.
Viel mehr trägt Motivation, Wertschätzung, Selbstwirksamkeit, Gestaltungsmöglichkeiten der Arbeitsprozesse eine Rolle.

deralexxx 17.12.2021 21:48

Zitat:

Zitat von Mo77 (Beitrag 1639032)
Keep cool

Zu dem gleichen Sachverhalt: wie bewertest du das?

:Blumen:

Ich verstehe, dass man gerne mehr Daten haben möchte. Ich bin mir aber nicht sicher, ob mehr Daten den Kern der Aussage sehr verändern würde. Mehr Daten erfassen hat ja nicht nur positive Seiten, wie Keko auch öfters anführt im Bezug auf Datenschutz (wie genau sollen Daten erfasst werden, Alter, Gewicht, Impfstatus, weitere Vorerkrankungen). Vieles wird sicher schon im Krankenhaus erfasst, ob diese Daten aber an zentrale Register gegeben werden sollen? Bin ich mir nicht sicher. Zumal diese Datensätze wahrscheinlich selbst ohne Namen allein über Geburtsjahr, Vorerkrankungen und Krankenhaus in dem behandelt wurde im Falle eines Datenlecks wieder einer Person zugeordnet werden könnte.

Der andere Aspekt ist meine Vermutung, dass schon jetzt viel Aufwand durch Fachersonal aufgebracht werden muss, in Detektivarbeit diese Daten, Impfstatus etc heraus zu finden, war besonders bei Notfällen schwer sein dürfte. Wenn ich die Wahl hätte zwischen „behandelst du ggf noch einen Patienten mehr pro Tag oder erfasst du Daten“ würde ich den Patienten nehmen, bin aber kein Experte für Abläufe im Krankenhaus.

Last but not least, ist eine einheitliche Erfassung von so kurzfristigen Dingen wie Patientenstatistiken nichts triviales, da muss ja auch die Software vorhanden sein. Mitarbeiter müssen in ganz Deutschland geschult werden und es muss in den Arbeitsablauf integriert werden. Ich stelle mir das deutlich komplexer vor, als in einer Excel Tabelle eine Spalte hinzuzufügen die dann per Mail rumgeschickt wird.

bentus 17.12.2021 22:01

Da wir es heute von besserer Vergütung für Gesundheitspersonal hatten. Tagesaktuelles Angebot der VKA für die Klinikärzte: Geboten wird ein einmaliger 1200€ Bonus und dann bis Ende 2024 3% mehr Gehalt. Das bei mehr als 3% Inflation pro Jahr also eine effektiv deutliche Lohnkürzung. Bislang wurde an Ärzte exakt gar kein Corona Bonus ausgenommen. Diesen haben die Verwaltungsmitarbeiter der Unikliniken im Homeoffice bekommen, aber kein Arzt.

noam 17.12.2021 22:25

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1639005)
Natürlich kann man mit Geld ein paar Leute extra motivieren nachts zu arbeiten (deshalb gibt es ja auch in der Pflege durchaus attraktive steuerfreie Nachtzuschläge bzw. Sonn- und Feiertagszuschläge auf den tariflichen Stundenlohn (letzteres z.B.i.d.R. 30%). So ziemlich alle Nachtschwestern/ Nachtpfleger, die ich in meiner beruflichen Laufbahn kennen gelernt habe, machten die Schichten primär wegen der besseren Bezahlung.
Das gleiche gilt für Wochenendschichten. Das Kernproblem, dass Wochenendarbeit und Nachtarbeit nur schlecht mit einem üblichen Sozial- und Familienleben in Einklang zu bringen ist, bleibt aber nunmal.

Ich hab ja nun auch recht lange im Schichtdienst gearbeitet. Dieser ist vor allem in Form des Wechselschichzdienstes sehr ungesund.

Diesem sollte man eben nicht nur mit Sonderzuschlägen für ungünstige Zeiten entschädigen sondern vor allem mit einer reduzierten Wochenarbeitszeit. Wenn ich dann nämlich statt 40h 9 to 5 „nur“ 30h im Wechselschichtdienst arbeite, ist das durchaus mit Familie und Sozialleben zu vereinbaren. Und gerade durch die teilweise Freizeit unter der Woche auch sehr attraktiv gerade für junge Leute. Und da ich für so ein Arbeitsmodell natürlich deutlich mehr Personal brauche, fallen einzelne Ausfälle durch Krankheit oder ähnliches nicht so sehr ins Gewicht, da sich die Last auf mehreren Schultern verteilt.

Man muss es halt angehen und die Leute mitnehmen. Das Abfischen der Arbeitskraft aus den östlichen EU Ländern ist nicht nur hoch unsolidarisch sondern auch nicht nachhaltig.

Mo77 17.12.2021 22:34

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1639041)
Ich hab ja nun auch recht lange im Schichtdienst gearbeitet. Dieser ist vor allem in Form des Wechselschichzdienstes sehr ungesund.

Diesem sollte man eben nicht nur mit Sonderzuschlägen für ungünstige Zeiten entschädigen sondern vor allem mit einer reduzierten Wochenarbeitszeit. Wenn ich dann nämlich statt 40h 9 to 5 „nur“ 30h im Wechselschichtdienst arbeite, ist das durchaus mit Familie und Sozialleben zu vereinbaren. Und gerade durch die teilweise Freizeit unter der Woche auch sehr attraktiv gerade für junge Leute. Und da ich für so ein Arbeitsmodell natürlich deutlich mehr Personal brauche, fallen einzelne Ausfälle durch Krankheit oder ähnliches nicht so sehr ins Gewicht, da sich die Last auf mehreren Schultern verteilt.

Man muss es halt angehen und die Leute mitnehmen. Das Abfischen der Arbeitskraft aus den östlichen EU Ländern ist nicht nur hoch unsolidarisch sondern auch nicht nachhaltig.

Kommt ja oft noch faktorisierte Bereitschaftszeit drauf.
Dann bist gleich mal noch länger im Betrieb.

Auch die Schichtabfolgen sind mitunter eine Katastrophe.
Dubiose Schaukelschichten (früh, spät, früh, spät.....)
Ruhezeitverkürzungen
Gibt viel elend
Die mitgliederzahlen der Verdi geben den AN aber auch kein scharfes Schwert.

Thomas W. 18.12.2021 07:37

Nachdem man wochenlang analysierte, warum es in einigen Regionen deutlich besser lief als bei uns in der vierten Welle holen eben diese Länder nachdem es nun dort auch kälter wird in massiven Schritten ihren Rückstand bei den Coronafällen auf .
Impfquote hin Impfquote her ?

keko# 18.12.2021 08:39

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1639038)
...
Vieles wird sicher schon im Krankenhaus erfasst, ob diese Daten aber an zentrale Register gegeben werden sollen? Bin ich mir nicht sicher. Zumal diese Datensätze wahrscheinlich selbst ohne Namen allein über Geburtsjahr, Vorerkrankungen und Krankenhaus in dem behandelt wurde im Falle eines Datenlecks wieder einer Person zugeordnet werden könnte.

Der andere Aspekt ist meine Vermutung, dass schon jetzt viel Aufwand durch Fachersonal aufgebracht werden muss, in Detektivarbeit diese Daten, Impfstatus etc heraus zu finden, war besonders bei Notfällen schwer sein dürfte. ...


Last but not least, ist eine einheitliche Erfassung von so kurzfristigen Dingen wie Patientenstatistiken nichts triviales, da muss ja auch die Software vorhanden sein. Mitarbeiter müssen in ganz Deutschland geschult werden und es muss in den Arbeitsablauf integriert werden. Ich stelle mir das deutlich komplexer vor, als in einer Excel Tabelle eine Spalte hinzuzufügen die dann per Mail rumgeschickt wird.

Was du hier beschreibst bzgl. Datenhaltung wäre der klassische Fall: die Daten (also hier der Impfstatus) wird in einer zentralen Datenquelle abgespeichert. Das ist tatsächlich sehr aufwändig. Zum einen muss die Infrastruktur geschaffen werden, zum anderen kann es schwerwiegende Folgen haben, wenn diese Daten massenhaft nach aussen gelangen (technischer Fehler, Angriffe, usw).
Was aber aktuell vor unseren Augen bei Corona passiert, ist der andere Fall: jeder trägt seine Daten selbst mit sich und ist dafür selbst verantwortlich. Datenträger ist aktuell ein mobiles Telefon. Die Verantwortlichkeit wird damit auf den "Patienten" selbst übertragen, ebenso ist es nicht so fatal, falls dieser eine Impfstatus in die Öffentlichkeit gerät.

:Blumen:

deralexxx 18.12.2021 08:51

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1639053)
Was du hier beschreibst bzgl. Datenhaltung wäre der klassische Fall: die Daten (also hier der Impfstatus) wird in einer zentralen Datenquelle abgespeichert. Das ist tatsächlich sehr aufwändig. Zum einen muss die Infrastruktur geschaffen werden, zum anderen kann es schwerwiegende Folgen haben, wenn diese Daten massenhaft nach aussen gelangen (technischer Fehler, Angriffe, usw).
Was aber aktuell vor unseren Augen bei Corona passiert, ist der andere Fall: jeder trägt seine Daten selbst mit sich und ist dafür selbst verantwortlich. Datenträger ist aktuell ein mobiles Telefon. Die Verantwortlichkeit wird damit auf den "Patienten" selbst übertragen, ebenso ist es nicht so fatal, falls dieser eine Impfstatus in die Öffentlichkeit gerät.

:Blumen:

Fast, ich rede davon, was benötigt werden würde, wenn man eine (bessere) Erfassung des Impfstatus im Krankenhaus haben wollte. Ich vermute, es gibt einige Patienten, die dort nicht mehr in der Lage sind, ihr Smartphone zu zeigen. Und die wenigsten haben wohl das Impfzertifikat auch auf dem Smartphone ihres Angehörigen gespeichert (was aber generell eine gute Idee ist, wenn mal der eigene Akku leer ist).

Den Impfstatus im Krankenhaus "herausfinden" ginge vermutlich auch über Untersuchung im Blut, aber auch das kostet ja wieder Geld, Zeit und Laborkapazität.

Mo77 18.12.2021 08:55

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1639038)
:Blumen:

.

Last but not least, ist eine einheitliche Erfassung von so kurzfristigen Dingen wie Patientenstatistiken nichts triviales, da muss ja auch die Software vorhanden sein. Mitarbeiter müssen in ganz Deutschland geschult werden und es muss in den Arbeitsablauf integriert werden. Ich stelle mir das deutlich komplexer vor, als in einer Excel Tabelle eine Spalte hinzuzufügen die dann per Mail rumgeschickt wird.

Auch hier erscheint der Berg so groß, dass man den ersten Schritt scheut.
Viele Krankenhäuser arbeiten bereits mit Software.
Vermutlich ist es nur ein Anruf beim software hersteller. Es wird im Stammdatenblatt ein Auswahlkästchen generiert.
Die Schulung wird per Ausdruck gemacht. Im lohnzettel und 2 mal bei einer Übergabe bestochen.
Du hängst sowas sehr hoch auf.
Der Weg von der Steintafel zur Softwarelösung wäre ein weiter Weg.
Mit etwas Weitsicht hätte das schon längst implementiert sein können. Die Pandemie läuft nicht seit gestern.
Man kann sich nicht über ein Jahr sagen: na do kurzfristig kann man da nichts machen.

Mo77 18.12.2021 08:57

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1639054)
Fast, ich rede davon, was benötigt werden würde, wenn man eine (bessere) Erfassung des Impfstatus im Krankenhaus haben wollte. Ich vermute, es gibt einige Patienten, die dort nicht mehr in der Lage sind, ihr Smartphone zu zeigen. Und die wenigsten haben wohl das Impfzertifikat auch auf dem Smartphone ihres Angehörigen gespeichert (was aber generell eine gute Idee ist, wenn mal der eigene Akku leer ist).

Den Impfstatus im Krankenhaus "herausfinden" ginge vermutlich auch über Untersuchung im Blut, aber auch das kostet ja wieder Geld, Zeit und Laborkapazität.

Das stimmt natürlich.
Die beste Software nutzt nichts wenn ich die Daten schlicht nicht habe.

keko# 18.12.2021 09:50

Zitat:

Zitat von deralexxx (Beitrag 1639054)
Fast, ich rede davon, was benötigt werden würde, wenn man eine (bessere) Erfassung des Impfstatus im Krankenhaus haben wollte. Ich vermute, es gibt einige Patienten, die dort nicht mehr in der Lage sind, ihr Smartphone zu zeigen. Und die wenigsten haben wohl das Impfzertifikat auch auf dem Smartphone ihres Angehörigen gespeichert (was aber generell eine gute Idee ist, wenn mal der eigene Akku leer ist).

Den Impfstatus im Krankenhaus "herausfinden" ginge vermutlich auch über Untersuchung im Blut, aber auch das kostet ja wieder Geld, Zeit und Laborkapazität.

Die externe Lösung über ein mobiles Endgerät hat natürlich den Nachteil, dass man dieses Gerät dann immer bei sich tragen muss und man es verlieren kann. Je zahlreicher und wichtiger die auf dem Endgerät abgespeicherten Daten sind, desto schwerwiegender der Verlust. Logische Weiterentwicklung wäre aus meiner Sicht ein Mikrochip, den man sich unter die Haut verpflanzt. Aus Schweden konnte ich im Internet Nachrichten lesen, dass sich immer mehr Menschen dort einen Mikrochip einsetzen lassen, wenn auch prozentual in geringer Zahl.

Klugschnacker 18.12.2021 09:57

Ein Mikrochip unter der Haut ist ein 1a-Vorschlag, um die Daten von Impfskeptikern zu erfassen!
:Maso:

Mo77 18.12.2021 10:20

Man kann auch einfach ihre Kontoauszüge ansehen.
Wenn: Summe Einkäufe Amazon > Einzelhandel = ungeimpft
Strichcode tattoo wäre eine oldschool Lösung.
Ist ja nicht so, dass die VT'ler eine kennzeichnungspflicht orakelt haben.
Beim digitalen Impfpass hatte man sie ausgelacht als das orakelt wurde.
:Lachanfall:
Der Mikrochip muss dann aber auch telefonieren können und bezahlen, identifizieren und den ganzen nicht mehr wegzudenkenden überlebenswichtigen modernen Stuff.
Aber bitte nicht im Finger, sonst kann man bald Kurse bei der yakuza über Amputation machen.

TRIPI 18.12.2021 10:48

Zitat:

Zitat von Klugschnacker (Beitrag 1639060)
Ein Mikrochip unter der Haut ist ein 1a-Vorschlag, um die Daten von Impfskeptikern zu erfassen!
:Maso:

Das ist einfach. Man müsste nur jemanden als Impfgegner verkleiden und diesen Chip als alternativen Bio-Microchip vorschlagen lassen. Dann müssten sofort Wieler, Drosten und Lauterbach synchron widersprechen dass der nix nützt. Nach zwei Wochen haben den 90% der Schwurbler.

dr_big 18.12.2021 11:04

Wir haben doch schon viele Jahre eine elektronische Gesundheitskarte, warum kann man die nicht nutzen? Das Ding wurde mit viel Geld eingeführt und taugt zu nix.

Mo77 18.12.2021 11:22

Man könnte auch dem Impfstoff was fluoreszierendes beimengen, dass die Leute nachts leuchten.
Unter einem bestimmten Lumenwert gehen dann Türen im Einzelhandel nicht auf etc.
Für Datenschutzskeptiker kann auch was genommen werden was nur unter Schwarzlicht zu sehen ist.

LidlRacer 18.12.2021 18:13

Von der Hoffnung, dass Omikron wesentlich milder wird als Delta, müssen wir uns wohl verabschieden.

Lauterbach:
Der angefügte neue NHS report zu Omicron in UK ist sehr bedeutsam. Er zeigt, erstmalig, dass es unwahrscheinlich ist, dass Omicron deutlich milder verläuft.
https://twitter.com/Karl_Lauterbach/...34669336940550

TriVet 18.12.2021 18:22

Übrigens hier mal wieder eine Booster-Impfung ohne Nebenwirkungen.
Habe vorgestern Abend Moderna bekommen, vorher Astrazeneca und zweitImpfung mit Biontech.
Alle drei ohne Probleme. :Blumen:

welfe 18.12.2021 18:45

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1639073)
Wir haben doch schon viele Jahre eine elektronische Gesundheitskarte, warum kann man die nicht nutzen? Das Ding wurde mit viel Geld eingeführt und taugt zu nix.

Aber nur für Kassenpatienten, oder?

Zwei meiner Kinder liegen mit Impfnebenwirkungen nach dem Boostern flach: eine hatte AZ plus 2x Biontech, die andere 3x Biontech. Beide haben seit Mittwoch 39 Fieber, starke Kopfschmerzen, dicke Lymphknoten. Eine davon Pflegepersonal Klinik.

JENS-KLEVE 18.12.2021 19:08

Holland geht wieder in einen harten Lockdown!

LidlRacer 18.12.2021 19:18

Zitat:

Zitat von JENS-KLEVE (Beitrag 1639107)
Holland geht wieder in einen harten Lockdown!

Etwas in der Art müssten wir auch tun, ich sehe aber nicht mal bei Lauterbach entsprechende Aktivität.

Drosten warnte gestern:
"So geht es los [bezieht sich auf den verlinkten Guardia-Artikel]. Omikron wird zu massiven krankheitsbedingten Arbeitsausfällen führen. Auch in essentiellen Berufsgruppen."
https://twitter.com/c_drosten/status...50600615125004

Dazu passt der in London ausgerufene Katastrophenfall und die dort massiv von durch Corona verursachten Ausfällen betroffene Feuerwehr.
https://www.spiegel.de/wissenschaft/...9-ad8b02511899

noam 18.12.2021 19:58

Währenddessen marschieren in Osnabrück 2000 Freiheitskämpfer durch die Stadt und es finden sich nur 300 Gegendemonstranten zusammen.

sabine-g 18.12.2021 20:06

Zitat:

Zitat von noam (Beitrag 1639110)
Währenddessen marschieren in Osnabrück 2000 Freiheitskämpfer durch die Stadt und es finden sich nur 300 Gegendemonstranten zusammen.

Klug von den Gegendemonstranten.
Versammlungen sind insgesamt total dämlich.

noam 18.12.2021 20:23

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1639111)
Klug von den Gegendemonstranten.
Versammlungen sind insgesamt total dämlich.

Man hätte sich ja mit genügend Abstand entlang der Aufzugsstrecke als eine Art Lichterkette positionieren können anstatt selber dicht gedrängt in einer Einmündung zu stehen.

Kreativ waren manche Schriftzüge auf Plakaten in Fenstern oder Schaufenstern.

Erstaunlich viel Zuspruch bekam der Demozug allerdings von Unbeteiligten Verkehrsteilnehmern. Das fand ich schon befremdlich.

svmechow 18.12.2021 21:54

Ich werde nächste Woche auch wieder impfen, und zwar im 5-Minuten-Takt, wenn wir Cominarty geliefert bekommen. Bei Moderna dauert es etwa doppelt so lang, weil ich den meisten Menschen erstmal erklären muss, dass das Zeug nicht giftig ist und auch nicht schlechter als Biontech. Was da so aus dem Hut gezaubert wird an abstrusen Gründen gegen Moderna; angefangen bei erfundenen Schwangerschaften bishin zu angeblich stattgehabten Anaphylaxien. Aber ich freue mich über jede*n einzelne*n, der zum Impfen kommt und reg mich nicht über blöde Diskussionen auf:)))))


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