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dr_big 10.08.2020 21:27

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1546559)
Tja das mit dem "Maskenpulver" haben wir hier in Spanien, es ist Pflicht und die Fallzahlen steigen.

...

Die meisten Spanier stecken sich gerade bei privaten Familienfeiern an (Beerdigungen, Hochzeiten,..). Da kann die Maskenpflicht im öffentlichen Raum eben nichts dran ändern.

qbz 10.08.2020 21:36

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546580)
....
Darüberhinaus hat Schwarzfahrer die globale Vernetzung bereits erläutert. Für eine Exportnation wie Schweden ein unbeeinflussbarer Faktor.
...

Wir hatten das in diesem Thread schon mal diskutiert. Der Exportanteil von Schweden und DE am BIP ist annähernd gleich.

qbz 10.08.2020 21:55

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1546578)
......
Angesichts der extrem vernetzten globalen Wirtschaft treffen die wegen Corona in den meisten Ländern getroffenen Maßnahmen natürlich auch die Länder, die selbst weniger strikt reagiert haben.
.....

Interessanterweise kommt gerade das Land, das am Striktesten reagierte, wirtschaftlich am besten weg. (rein sachliche Feststellung, keine Wertung!), besser als USA, die EU, DE, SE.

Helmut S 10.08.2020 22:01

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1546604)
Hafu - ich habe geschrieben, dass ich Bill Gates misstraue [...] Ich habe das Recht ihm nicht zu vertrauen, finde ich.

Zwischen nicht vertrauen und misstrauen ist ein riesiger Unterschied. :Blumen:

merz 10.08.2020 22:04

Ich hab diesen komischen Tic, kein Symptom, immer wenn jemand „Schweden“ sagt , „Vietnam“ zu sagen:

Harter lockdown, happy life

https://www.zeit.de/politik/ausland/...welle-lockdown

Ich könnte auch sagen China, oder Taiwan, oder Neuseeland -

Was soll ich mit diesen wirren post sagen will: anstand immer auf irgendein Land zu schauen, dass ein bisschen weniger eingeschränkt war als Deutschland, kann man auch mal auf Ansätze sehen wo man früher stärker eingeschränkt hat - abgerechnet wird am Ende, in ein paar Jahren - was gilt ist:
1. rule of virus economics:
„The best way to fix the economy is to get control of the virus.“

m.

BananeToWin 10.08.2020 22:43

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1546615)
Harter lockdown, happy life

Zwei Dinge, die ich nur schwer zusammen in einem Satz unterbringen könnte.

merz 10.08.2020 23:15

Perspektive sehen: Neuseeland war z. bsp. richtig konsequent, und hat jetzt Monate mit Neuinfektion bei deutlich weniger als 10 Fällen / Tag im ganzen Land, okay, Inseln am Ende der Welt, aber Vietnam war mit hartem Lockdown auch lange erfolgreich

m.

Triasven 11.08.2020 00:50

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1546625)
Perspektive sehen: Neuseeland war z. bsp. richtig konsequent, und hat jetzt Monate mit Neuinfektion bei deutlich weniger als 10 Fällen / Tag im ganzen Land, okay, Inseln am Ende der Welt, aber Vietnam war mit hartem Lockdown auch lange erfolgreich

m.

In der Tat ein Totalversagen der Medien (und vieler Tweets von Politikern).
Den Menschen zu suggerieren, wenn man sich nur ganz ganz dolle anstrengt, kann man das Virus auslöschen...... Und wenn das nicht klappt, eine Gruppe von Schuldigen suchen, auf die man mit dem Finger zeigen kann.

Du hast aber recht, man sollte nicht ständig auf andere Länder schauen, und abgerechnet wird am Schluss.
Es wird interessant zu sehen, ob ein Land den ständigen Wechsel von strikten Massnahmen (Herbst/Winter) im Wechsel mit Lockerungen (Frühjahr/Sommer) länger seiner Bevölkerung „verkaufen“ kann, als das gleichmässige Beibehalten von wenigen Empfehlungen über das ganze Jahr, mit der Erkenntnis, dass das Virus ein weiterer saisonalbedingt wirkender Atemwegsvirus sein wird, der nie wieder verschwindet.

Körbel 11.08.2020 02:55

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1546576)
Nur nochmal zur Erinnerung: die veröffentlichten Zahlen belegen stets die Wirksamkeit (oder Unwirksamkeit) von vor zwei oder drei Wochen getroffenen Maßnahmen (Stichwort Inkubationszeit, Testlatenz, Meldelatenz).


Bars, Kneipen und Nachtclubs hatten vor zwei Wochen (mit Ausnahme der Biermeile am Ballermann) auch noch auf. Wie es aktuell im Bereich Festlandsspanien aussieht, weiß ich nicht. Wer abends in einer Bar/ Club ein oder mehrere Bier trinkt, der trägt garantiert keine Maske.

Ich bin mir fast sicher, dass die Mehrzahl der Spanier ähnlich vernünftig ist, wie die meisten Italiener, weil ja auch Spanien von der ersten Covid-19-Welle so hart getroffen war, dass fast jeder jemanden in seinem erweiterten Bekanntenkreis kennt, der an Covid-19 schwer erkrankt oder gestorben ist, aber es genügen halt 5-10% Unvernüftige/ Leichtsinnige innerhalb der Bevölkerung, um die Infektzahlen spürbar negativ zu beeinflussen und die gibt es in Spanien definitiv (in Deutschland natürlich auch).

Stimmt alles was du schreibst, trifft aber auch auf Deutschland zu.
Bis auf die Discotheken, die in -D- geschossen sind, zumindest was ich bis heute weiss.

Und ja die spanische Bevölkerung ist vernünftig, genau wie in anderen Ländern, aber ich weiss das in Deutschland nicht so viele ausländische Touristen einfallen wie hier an der gesamten Küste.

Zitat:

Zitat von dr_big (Beitrag 1546605)
Die meisten Spanier stecken sich gerade bei privaten Familienfeiern an (Beerdigungen, Hochzeiten,..). Da kann die Maskenpflicht im öffentlichen Raum eben nichts dran ändern.

Das weisst du von wem?
Selbst erlebt oder nur gelesen?

Trimichi 11.08.2020 03:27

Zitat:

Zitat von ThomasG (Beitrag 1546574)
Michi - mein Englisch ist sehr schwach und deshalb wäre es für mich sehr mühsam mich so mit dem Artikel von Brydon zu beschäftigen, dass ich mir zumindest die Kernaussagen erschlossen habe.
Ich antworte jetzt hauptsächlich nach meinem gesunden Menschenverstand.
Über den verfüge ich denke ich schon im Großen und Ganzen.
Für mich ist völlig klar, dass die Psyche einen sehr großen Einfluß auf das Immunsystem haben kann.
Nicht zuletzt aus diesem Grund halte ich die derzeitige Situation, in der sich praktisch die ganze "Welt" schon seit Monaten befindet, für sehr gefährlich.
Ich habe den Eindruck, es gibt viele Menschen, die das alles stark verunsichert und verängstigt hat.
Natürlich gehen die Menschen damit unterschiedlich um.
Auch das hängt ganz stark davon ab, wie sie psychisch beisammen sind meiner Meinung nach.
Einige wollen nach außen stark wirken und bemühen sich ihre Ängste zu verbergen, andere sind da ganz anders und haben die Bereitschaft sie zu zeigen.
Selbst (was ja extrem unwahrscheinlich ist) wenn sich diese ganze Lage überraschend in eine ganz andere Richtung drehen würde - die Leute auf einmal nicht mehr so viele beunruhigende Meldungen u.ä. hören oder lesen würden in Bezug auf das neue Coronavirus, sondern viel mehr beruhigende, dann werden die meisten das, was sich über die Monate in sie - ich schreibe mal eingegraben hat - nicht einfach so löschen oder überschreiben können.
Da finde ich wird es Zeit, dass man den Fokus nicht mehr "nur" in erster Linie auf die Leute legt, die sich mit Viren oder Epidemien bzw. Pandemien auskennen, sondern auch vermehrt Leute zu Wort kommen lässt, die sich mit der Psyche der Menschen sehr gut auskennen und die prinzipiell wahre Menschenfreunde sind.
Was ich damit meine?
Leute, denen u.a. sehr daran liegt, dass es möglichst vielen Menschen auf der Erde psychisch und physisch gut geht und das einfach, weil sie sich in andere hineinversetzen wollen und das auch gut können - sie also empathisch sind - und Gutes bewirken wollen.

T - Danke für die deine Antwort. Der Artikel zeigt, und belegt wissenschaftlich, dass mit einem Virus infizierte Personen unter Stress anders reagieren als Menschen, die nicht gestresst wurden (im Versuchsaufbau durch kognitives Testen z.B.). In der Kontrollgruppe (Nicht-Gestresste) brach die Erkältung nicht aus im Vergleich zur Experimentalgruppe (Gestresste). Beide Gruppen wurden mit einem Erkältungssvirus infiziert. D.h. Stress wurde als Ursache für den Ausbruch der einer Erkältungserkrankung als ursächlich nachgewiesen. Nochmalig, sowohl KG (Kontrollgruppe, nicht gestresst) und EG (Experimentalgruppe, gestresst) wurden mit einem leichten Erkältungsvirus zuvor infiziert. Hinzu kommt schlechte Laune als Einflussgröße. Diejenigen, die optimistisch blieben hatten bessere Chancen auf Gesundheit, also insofern, dass die leichte Erkältung nicht ausbricht.

Und was bedeutet das diese Erkenntnisse in Bezug auf Schweden und Deutschland und deren Mortalitätsraten?

Ältere Menschen haben ein schwächeres Immunsystem. Stress ist nicht gut, und schlechte Laune auch nicht, die Physis (Stichwort: Psychosomatik, aber bitte nicht die klassische Psychosomatik) als auch die Psyche (gr. psyche, Atem) oder Seele bzw. die (Erhöhung der) Lebensqualität betreffend. In dem Artikel wurde auf die HHNA (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse) eingegangen. Die Sinnesorgane melden Stress, der wird verschaltet und die Nebennierenrinde scheidet Stresshormone aus, kurzfristig. Wird der Stressor nicht abgeschaltet, extern, oder intern durch Stressmanagement wie z.B. Entspannungsübungen, kann das zu chronischem Stress führen, da der Sympathikus innerviert wird und weitere, dauerhaft wirkende Stresshormone freigesetzt werden.

Was bedeutet das dies nun für Virologen? Nichts. Da diese dieses nicht wissen, noch die entsprechenden empirischen, von z.B. der APA (American Psychological Association) genehmigten, Versuche am Menschen nachvollziehen können (Versuchsaufbau, Statistik, Fachenglisch usw.). Basale Begründung: Verbreitung von Dauerstress, siehe Definition von Stress bei Hans Seyle als Allgemeines-Anpassungs-Syndrom (AAS). Der Mensch wird gestresst, massenmedial, dauerhaft, früh-, mittags- und abends, Alarmphase, bringt Widerstand gegen den Stessor auf (Widerstands- und Anpassungsphase) und wenn die Ressourcen erschöpft sind, was durch Dauerstress (Panikmache, Massenhysterie) erreicht wird, kommt es zum Kollaps.

Selektiv negativ formuliert frage ich noch einmal: was bedeutet das für ältere Menschen? Oder um es auch einmal "bösartig" zu formulieren, nun, die Hälfte der Toten geht auf das Konto des RKI. Nun hat das RKI ja was gemacht und Leben gerettet, sagen 25% dieser Hälfte. Ergo - cogitamus, ergo sumus - kann behauptet werden, dass, hätte man nichts gemacht, vgl. Schweden oder auch einige Kantone in der Schweiz, so wären weniger Menschen gestorben als durch die in Deutschland durchgeführten Maßnahmen. 25% der Toten gehen auf das Konto des RKI plus nochmalig 25% wegen der schlechten Laune anstelle des im Artikel erwähnten Optimismus. Ergo ein Nullsummenspiel? Quod erat demonstrandum (q.e.d.)? 25% der Toten gehen meiner Schätzung nach auf das Konto von Missmanagment durch die Regierung und in der Verantwortung auf das RKI.

Lass' dir das mal auf der Zunge zergehen: in Deutschland werden Menschen durch Panikmache (Stress) in den Tod getrieben. Um nun deutlicher zu werden oder dieses das einmal "theaterwissenschaftlich" aufzurollen, Dramatik und Theatralik einfließen zu lassen, also etwas zu übertreiben, Übertreibung im Rahmen der Natürlichkeit des menschlichen Verhaltens zu Beginn des dritten Milleniums geltend zu machen als Ausdrucksmittel, was typisch ist für die Schauspielerei und diese Kunst (Zunft).

Aufgabe der Kunst ist es ja allgemein, gewisse Dinge anzusprechen ( zu "teasen" u.a., könnte man vllt neu-dt. sagen, wenn man so möchte), als Teilmenge von der einer Kultur. Und nicht etwa unnütz' wie Oscar Wilde schrieb im "Dorian Grey".

Daher erstmal überlegen, bevor einige wenige in der ihrer Bösartigkeit mir wieder irgendwelche Dinge unterjubeln möchten oder zu unterstellen trachten.

Einen schönen guten Morgen allen Frühaufstehern hier im Forum. :Blumen:

Grüße,
M :)

ThomasG 11.08.2020 05:45

Danke Michi - ich will trainieren gleich und habe den Text deshalb nur überflogen und noch nicht einmal bis ganz zum Schluß durchgehalten.
Ich werde mich ihm aber auf jeden Fall noch wesentlich intensiver und aufmerksamer zuwenden.
Vielen Dank für die Zeit und Mühe!
Schon beim Überfliegen hatte ich wieder einmal das Gefühl der Michi ist zwar sagen wir mal von der Persönlichkeit her recht vielschichtig, aber er dürfte auf jeden Fall auch ein sehr schlaues und gebildetes Kerlchen sein :-).
Schönen Tag und bis dann :-)!

Triasven 11.08.2020 06:43

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1546629)

Was bedeutet das dies nun ....wenn die Ressourcen erschöpft sind, was durch Dauerstress (Panikmache, Massenhysterie) erreicht wird, kommt es zum Kollaps.
:)

Entweder das, oder es kommt zur „Leck mich“ Gleichgültigkeit.

https://https://www.spiegel.de/psychologie/die-angst-vor-corona-ist-groesser-als-das-tatsaechliche-risiko-a-80c1a0c8-c5c3-46f2-ba45-22a6270e1db8

Hafu 11.08.2020 07:41

Zitat:

Zitat von Körbel (Beitrag 1546627)
...
Und ja die spanische Bevölkerung ist vernünftig, genau wie in anderen Ländern, aber ich weiss das in Deutschland nicht so viele ausländische Touristen einfallen wie hier an der gesamten Küste.
...

Aus irgendeinem Grund scheint die spanische Bevölkerung leider nicht so vernünftig wie z.B. die italienische zu sein:



(Man hat das Gefühl, das Foto wäre aus 2019, aber es ist tatsächlich erst zwei Wochen alt. Googel mal nach vergleichbaren Bildern von Strade bianche mit vergleichbar vielen Fans am Straßenrand. Gibt es keine.)

Seyan 11.08.2020 08:21

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546535)
Noch ist es einfach: Maskenverweigerer sind die Covidioten.
Was aber, wenn das „Maskenpulver“ verschossen ist, alle dieses Ding im Gesicht haben und die Fallzahlen trotzdem steigen.

Dann hast du (bzw. die Kritiker) nicht verstanden, worum es geht.
Wenn alle Masken tragen und die Fallzahlen steigen trotzdem, dann lautet die Frage nicht: "Warum tragen wir die Dinger?" sondern "Wieviel mehr Infizierte gäbe es wohl ohne Masken?"

Masken sind kein Allheilmittel. Genausowenig wie Tempolimits. Auch mit Tempolimits gibt es Verkehrsunfälle. Auch mit Tempolimits kann die Zahl von Verkehrsunfällen steigen. Das heißt dann aber nicht, dass das Tempolimit der Grund dafür ist.

So funktioniert kausale Logik nicht.

Schwarzfahrer 11.08.2020 08:30

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1546640)
Dann hast du (bzw. die Kritiker) nicht verstanden, worum es geht.
Wenn alle Masken tragen und die Fallzahlen steigen trotzdem, dann lautet die Frage nicht: "Warum tragen wir die Dinger?" sondern "Wieviel mehr Infizierte gäbe es wohl ohne Masken?"

Masken sind kein Allheilmittel. Genausowenig wie Tempolimits. Auch mit Tempolimits gibt es Verkehrsunfälle. Auch mit Tempolimits kann die Zahl von Verkehrsunfällen steigen. Das heißt dann aber nicht, dass das Tempolimit der Grund dafür ist.

So funktioniert kausale Logik nicht.

Sorry, aber Deine Beispiele sind auch keine kausale Logik.
Würden wir Wehiwasser gegen Corona benutzen, und die Fallzahlen stiegen, könnte man mit der gleichen Logik argumentieren: Wieviel mehr Infizierte gäbe es ohne Weihwasser. Kausale Logik verlangt, daß die These nachgewiesen ist, d.h. ein direkter Zusammenhang zwischen Maske tragen und Fallzahlsenkung nachgewiesen ist, bzw. auch anders herum. Für gegenteilige Korrelationen (wie es sie reichlich gibt) muß dann zumindest eine plausible Hypothese vorhanden sein - die habe ich aber noch nicht gefunden.
Und Dein Beispiel mit Tempolimit zeigt noch etwas: es ist ein Beitrag von vielen Faktoren zur Senkung von Unfallzahlen bzw. Folgen - entsprechend ist der Ausmaß von Tempolimits eine Frage der Verhältnismäßigkeit, bzw. Abwägung, was mehr wiegt: fließender Verkehr, zügiges vorankommen, Sicherheit. Genauso müsste das Thema Maske differenzierter betrachtet werden: wo ist tatsächlich ein Nutzen drin, wo ist es überflüssige und unnötig belastende Symbolaktion, die die Akzeptanz unnötig senkt.

Triasven 11.08.2020 08:37

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1546640)
Dann hast du (bzw. die Kritiker) nicht verstanden, worum es geht.
Wenn alle Masken tragen und die Fallzahlen steigen trotzdem, dann lautet die Frage nicht: "Warum tragen wir die Dinger?" sondern "Wieviel mehr Infizierte gäbe es wohl ohne Masken?"

Masken sind kein Allheilmittel. Genausowenig wie Tempolimits. Auch mit Tempolimits gibt es Verkehrsunfälle. Auch mit Tempolimits kann die Zahl von Verkehrsunfällen steigen. Das heißt dann aber nicht, dass das Tempolimit der Grund dafür ist.

So funktioniert kausale Logik nicht.

Ich glaube, du hast meinen Beitrag nicht ganz verstanden.

Mir ging es nicht um die kausale Logik, sondern darum, dass sich medial und politisch für den Weg entschieden wurde, Schuldige dafür zu suchen (und zu finden), dass das Virus nicht ausgelöscht werden kann.
Allein das Wort: MaskenVERWEIGERER ist schon eine Frechheit.
Passt gut zu Impfverweigerer, Testverweigerer, NichtZuHauseBleiber, Hygienedemonstranten oder eben zusammengefasst: „Covidioten“

Nur wer wird der Covidiot sein, wenn sich plötzlich ALLE an die Regeln halten und die Fallzahlen trotzdem steigen?

Ob das Masketragen per se sinnvoll ist oder nicht, war nicht Bestandteil meines Posts. Der Covidiot Tegnell z. B. sieht den Maskenwahn sehr kritisch.

Schwarzfahrer 11.08.2020 08:41

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546642)
Nur wer wird der Covidiot sein, wenn sich plötzlich ALLE an die Regeln halten und die Fallzahlen trotzdem steigen?

Keine Sorge, Sündenböcke finden sich immer. Es ist leider eine alte menschliche Kunst, für Naturkatastrophen wie für eigene Fehler kreativ Verantwortliche zu definieren (s. Hexenprozesse, Kulakenverfolgung, Judenhass, u.v.a.m.).

Seyan 11.08.2020 09:26

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546642)
Allein das Wort: MaskenVERWEIGERER ist schon eine Frechheit.
Passt gut zu Impfverweigerer, Testverweigerer, NichtZuHauseBleiber, Hygienedemonstranten oder eben zusammengefasst: „Covidioten“

Solange man sich nur selbst schädigt, wenn man eine empfohlenes (oder vorgeschriebenes) Verhalten nicht verfolgt, ist das jedem sein Bier.

Sobald aber andere damit geschädigt werden, unterstelle ich dem Verweigerer eine gewisse Asozialität.

Einfach ausgedrückt: würde die Ignoranz der Masernimpfung lediglich in der eigenen Schädigung enden, dann soll jeder das Ding verweigern, wenn er will. Sobald aber ein Verweigerer eine Person ansteckt, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, ist der Schritt zur Asozialität erreicht. Meine ganz eigene Meinung.

Triasven 11.08.2020 10:01

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1546649)
Solange man sich nur selbst schädigt, wenn man eine empfohlenes (oder vorgeschriebenes) Verhalten nicht verfolgt, ist das jedem sein Bier.

Sobald aber andere damit geschädigt werden, unterstelle ich dem Verweigerer eine gewisse Asozialität.

Einfach ausgedrückt: würde die Ignoranz der Masernimpfung lediglich in der eigenen Schädigung enden, dann soll jeder das Ding verweigern, wenn er will. Sobald aber ein Verweigerer eine Person ansteckt, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, ist der Schritt zur Asozialität erreicht. Meine ganz eigene Meinung.

Ist dann der Raucher oder der Fettleibige auch asozial, weil er durch seinen ungesunden Lebenswandel Intensivbetten länger belegt und somit evtl. älteren Menschen den Platz wegnimmt?

keko# 11.08.2020 10:05

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546642)
....

Ob das Masketragen per se sinnvoll ist oder nicht, war nicht Bestandteil meines Posts. Der Covidiot Tegnell z. B. sieht den Maskenwahn sehr kritisch.

Mag der Begriff Covidiot auch begründbar sein, bin ich der Meinung, dass man ihn nicht verwenden soll, den meiner Meinung nach impliziert er, dass man diese Menschen bereits aufgegeben hat.

Triasven 11.08.2020 10:07

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1546656)
Mag der Begriff Covidiot auch begründbar sein, bin ich der Meinung, dass man ihn nicht verwenden soll, den meiner Meinung nach impliziert er, dass man diese Menschen bereits aufgegeben hat.

Da stimme ich dir 100% zu. Ich bin dafür, dass ab sofort keiner hier im Forum mehr diesen Begriff verwendet oder andernfalls für immer des Raumes verwiesen wird.:Blumen:

anlot 11.08.2020 10:09

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546654)
Ist dann der Raucher oder der Fettleibige auch asozial, weil er durch seinen ungesunden Lebenswandel Intensivbetten länger belegt und somit evtl. älteren Menschen den Platz wegnimmt?

Und ganz nebenbei auch noch jährlich ca. 3.000 Tote durch Passivrauchen verursacht. Warum akzeptieren wir dies so einfach ohne täglich davon zu berichten? Warum sehen wir 70.000 Tote durchs Rauchen als akzeptabel an und erlassen keine nationalen Verbote?

Trimichi 11.08.2020 10:10

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1546636)
Aus irgendeinem Grund scheint die spanische Bevölkerung leider nicht so vernünftig wie z.B. die italienische zu sein:



(Man hat das Gefühl, das Foto wäre aus 2019, aber es ist tatsächlich erst zwei Wochen alt. Googel mal nach vergleichbaren Bildern von Strade bianche mit vergleichbar vielen Fans am Straßenrand. Gibt es keine.)

Seltsam. Dabei gelten doch die Italiener als die "radsportverrückte" Nation. :Gruebeln:

Wir hier halten uns an die Bestimmungen. Müssen wir ja und tun das auch gerne. Neulich sind wir zu zweit das Pegnitztal von Neuhaus nach Hersbruck geradelt im Triathlon-Modus, d.h. mit Windschattenfahrverbot und auf Zug. Schon nach wenigen Kilometerchen kam die Polizei von hinten herangedüst. War alles in Ordnung.

Es gelten 12 Meter Abstand? Beim Triathlon. Oder wie groß war die Windschattenbox gleich noch mal? Ich habe was von 20 oder sogar 30 Metern Abstand beim Radfahren gelesen, meine ich. Beim Überholen haben wir uns an die 30 Sekunden Regel und den Abstand von 1,5 Metern gehalten. Letzteres sehe ich problematisch an wegen Gegenverkehrs und unachtsamen PKW-Fahrer*innen.

Stefan 11.08.2020 10:14

Zitat:

Zitat von Trimichi (Beitrag 1546661)
...........

Wir hier halten uns an die Bestimmungen. Müssen wir ja und tun das auch gerne. Neulich sind wir zu zweit das Pegnitztal von Neuhaus nach Hersbruck geradelt im Triathlon-Modus, d.h. mit Windschattenfahrverbot und auf Zug. Schon nach wenigen Kilometerchen kam die Polizei von hinten herangedüst. War alles in Ordnung.

Was sollen das für "Bestimmungen" sein? Du kannst auch 1cm Abstand zum Vordermann halten und hälst damit die Strassenverkehrsordnung und sämtliche Coronavorgaben in Deutschland ein.

keko# 11.08.2020 10:15

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1546660)
Und ganz nebenbei auch noch jährlich ca. 3.000 Tote durch Passivrauchen verursacht. Warum akzeptieren wir dies so einfach ohne täglich davon zu berichten? Warum sehen wir 70.000 Tote durchs Rauchen als akzeptabel an und erlassen keine nationalen Verbote?

Es wird einfach abgewägt. So wie bei den Verkehrstoten ja auch.
Selbiges wird meiner Meinung nach bei Corona passieren. Spätestens dann, wenn aus den Kurzarbeitern Arbeitslose werden.

Trimichi 11.08.2020 10:17

Zitat:

Zitat von Stefan (Beitrag 1546663)
Was sollen das für "Bestimmungen" sein? Du kannst auch 1cm Abstand zum Vordermann halten und hälst damit die Strassenverkehrsordnung und sämtliche Coronavorgaben in Deutschland ein.

Ich habe nur gehört, dass man ja auch schwitzt und auch mal rotzt aus der Nase.
Daher:

1. fliegt der Rotz und/oder Speichel ja nach hinten raus weg und trifft im ungünstigen Fall den Hinterherfahrrenden. Daher 20 oder besser 30 Meter Abstand halten?`
2. warum sollten die Abstandsregelungen (1,5m) auf dem Rad nicht gelten???

Daran halte ich mich, falls ich wen von der Us Army trainiere. Sonst big ärger, und darauf habe ich keine Lust. Gilt allerdings so nicht für Zivilisten?

Grüße,
MunA

Cogi Tatum 11.08.2020 10:21

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546657)
Da stimme ich dir 100% zu. Ich bin dafür, dass ab sofort keiner hier im Forum mehr diesen Begriff verwendet oder andernfalls für immer des Raumes verwiesen wird.:Blumen:

Sorgsamer Umgang mit Sprache ist heute wichtiger denn je.
Spontan muß ich aber auch an die Filmszene mit "Er hat Jehova gesagt" denken. :Cheese:

Schwarzfahrer 11.08.2020 10:48

Zitat:

Zitat von keko# (Beitrag 1546664)
Es wird einfach abgewägt. So wie bei den Verkehrstoten ja auch.
Selbiges wird meiner Meinung nach bei Corona passieren. Spätestens dann, wenn aus den Kurzarbeitern Arbeitslose werden.

Welchen rationalen Grund gibt es, diese Abwägung nicht gleich vorzunehmen? Es liegt hoffentlich nicht nur daran:
Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546631)

Die Politik nimmt ja auch sonst nicht immer Rücksicht auf Ängste der Bevölkerung.

runningmaus 11.08.2020 10:52

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546654)
Ist dann der Raucher oder der Fettleibige auch asozial, weil er durch seinen ungesunden Lebenswandel Intensivbetten länger belegt und somit evtl. älteren Menschen den Platz wegnimmt?

An dieser Stelle müssten auch Sportler, mit ihren häufigen Sportunfällen und Sportverletzungen angeführt werden ....

Oder aber, man lässt ihnen alle ihre Pläsierchen. :Blumen:

sabine-g 11.08.2020 10:55

Zitat:

Zitat von Triasven (Beitrag 1546654)
Ist dann der Raucher oder der Fettleibige auch asozial, weil er durch seinen ungesunden Lebenswandel Intensivbetten länger belegt und somit evtl. älteren Menschen den Platz wegnimmt?

oder halt weil er im Flugzeug dem Normalgewichtigen die Hälfte von seinem Platz streitig macht

Schwarzfahrer 11.08.2020 11:04

Zitat:

Zitat von Seyan (Beitrag 1546649)
Solange man sich nur selbst schädigt, wenn man eine empfohlenes (oder vorgeschriebenes) Verhalten nicht verfolgt, ist das jedem sein Bier.

Sobald aber andere damit geschädigt werden, unterstelle ich dem Verweigerer eine gewisse Asozialität.

Einfach ausgedrückt: würde die Ignoranz der Masernimpfung lediglich in der eigenen Schädigung enden, dann soll jeder das Ding verweigern, wenn er will. Sobald aber ein Verweigerer eine Person ansteckt, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen kann, ist der Schritt zur Asozialität erreicht. Meine ganz eigene Meinung.

Gilt das für alle Infektionskrankheiten, daß man asozial ist, wenn man andere ansteckt? Oder sind Corona und Masern Spezialfälle? Nicht gegen alles gibt es eine Impfung, aber viele Krankheiten können bei einer gewissen Bevölkerungsgruppe tödlich enden, besonders bei Alten und merhfach erkrankten (Influenza, Noro-Virus, Salmonellen, ...). Gibt es eine Liste von Krankheiten, die als akzeptables Lebensrisiko gelten, und solche, wegen derer man auch als nicht bekannt Erkrankter prophylaktisch sich von allen anderen fernzuhalten hat, bzw. Kontakte und handlungsfreiheit einschränken muß, um potentielle Infektionen zu verhindern? Wie wird eine solche "Ranking-Liste" erstellt?

anlot 11.08.2020 11:21

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1546683)
Gilt das für alle Infektionskrankheiten, daß man asozial ist, wenn man andere ansteckt? Oder sind Corona und Masern Spezialfälle? Nicht gegen alles gibt es eine Impfung, aber viele Krankheiten können bei einer gewissen Bevölkerungsgruppe tödlich enden, besonders bei Alten und merhfach erkrankten (Influenza, Noro-Virus, Salmonellen, ...). Gibt es eine Liste von Krankheiten, die als akzeptables Lebensrisiko gelten, und solche, wegen derer man auch als nicht bekannt Erkrankter prophylaktisch sich von allen anderen fernzuhalten hat, bzw. Kontakte und handlungsfreiheit einschränken muß, um potentielle Infektionen zu verhindern? Wie wird eine solche "Ranking-Liste" erstellt?

Vielleicht möchten diejenigen, die sonst bei jeder neuen "Corona Schreckens-Nachricht" sofort auf der Bühne stehen, hierzu mal antworten?

Na, Lidl-Racer ?!

merz 11.08.2020 11:24

Meldepflichtige Infektionskrankheiten wären ja mal ein Anfang, ist ein eingespielter Regelprozess

m.

Schwarzfahrer 11.08.2020 11:25

Hier noch mal eine gute Nachricht für alle, denen die steigenden Infektionszahlen angst machen:
Trotz steigender Infektionszahlen hat die Zahl der Corona-Intensivpatienten am Montag den niedrigsten Stand erreicht, seit im April alle Krankenhäuser zur Meldung verpflichtet wurden.
Wäre das nicht auch eine Schlagzeile auf den großen Portalen Wert?

Cogi Tatum 11.08.2020 11:38

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1546688)
Vielleicht möchten diejenigen, die sonst bei jeder neuen "Corona Schreckens-Nachricht" sofort auf der Bühne stehen, hierzu mal antworten?

Eine Antwort auf eine rhetorische Frage, gestellt von weit vorne liegenden Teilnehmern im Wettbewerb um das letzte Wort ist möglich, aber nicht immer sinnvoll.

Ich sehe es einfach so, dass Schweigen nicht immer Zustimmung bedeutet und oftmals auch noch Gold sein kann.

keko# 11.08.2020 11:47

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1546679)
Welchen rationalen Grund gibt es, diese Abwägung nicht gleich vorzunehmen? ...

Im aktuellen Internetzeitalter erscheinen mir Politiker bisweilen nur noch als Getriebene, die sich zu aktuellen Hypes zu Wort melden.

Flow 11.08.2020 11:49

Zitat:

Zitat von Cogi Tatum (Beitrag 1546695)
Eine Antwort auf eine rhetorische Frage, gestellt von weit vorne liegenden Teilnehmern im Wettbewerb um das letzte Wort ist möglich, aber nicht immer sinnvoll.

Ich sehe es einfach so, dass Schweigen nicht immer Zustimmung bedeutet und oftmals auch noch Gold sein kann.

Alternativ :
Wenn der "Unfug" zuviel Gehalt aufweist, läßt man ihn vielleicht sicherheitshalber unkommentiert stehen.

merz hat zumindest einen Anfang geliefert.
Wobei die ursprünglichen Fragen dabei eben eine Ebene weitergeschoben sind.

"Unter welchen Bedingungen werden Infektionskrankheiten meldepflichtig." und "Wie ist dann im Einzelnen damit umzugehen."

Wo werden wir SARS-CoV-2 letztendlich einordnen, und kommt dabei auch das gesamte Gefüge auf den Prüfstand ?

anlot 11.08.2020 11:52

Zitat:

Zitat von Cogi Tatum (Beitrag 1546695)
Eine Antwort auf eine rhetorische Frage, gestellt von weit vorne liegenden Teilnehmern im Wettbewerb um das letzte Wort ist möglich, aber nicht immer sinnvoll.

Ich sehe es einfach so, dass Schweigen nicht immer Zustimmung bedeutet und oftmals auch noch Gold sein kann.

Hast Du auch inhaltlich etwas beizutragen? Meine Frage war übrigens ernst gemeint.

Cogi Tatum 11.08.2020 12:06

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1546699)
Hast Du auch inhaltlich etwas beizutragen? Meine Frage war übrigens ernst gemeint.

Inhaltlich könnte ich den ARD-Deutschlandtrend vom 06.08 ins Spiel bringen bei dem auf die Frage "Sind die Corona-Maßnahmen ausreichend? nur 11 Prozent der Befragten antworteten "Sie gehen zu weit", 59 Prozent antworteten "Sie sind ausreichend" und 28 Prozent der Meinung waren "gehen nicht weit genug".

Wenn die Mainstream-Parteien diese Zahlen der Mainstream-Medien zur Entscheidungsfindung nutzen, dann ist doch die hier teilweise hinterfragte Vorgehensweise nachvollziehbar. Denn die Mehrheit, der Mainstream im Lande ist zufrieden, bzw. will schärfere Maßnahmen.

Ist das inhaltlich genug?

Bockwuchst 11.08.2020 12:07

Zitat:

Zitat von anlot (Beitrag 1546699)
Hast Du auch inhaltlich etwas beizutragen? Meine Frage war übrigens ernst gemeint.

Verstehst du denn auch den Unterschied zwischen "krank werden und dann dummerweise jemand anstecken" und "ich hab keinen Bock auf ne eigentlcih funktionierende Impfung und nehm bewusst in Kauf, dass ich dann jemand anstecke"?


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