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mum 15.04.2021 10:52

Fürs Protokoll:

Die Schweiz öffnet wieder massiv: Outdoor (inkl. Restaurant) relativ viel möglich.
Alles ab diesen Montag.

Mal schauen wo das hinführt.

repoman 15.04.2021 11:30

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1596342)
Du benutzt nach über einem Jahr Pandemie in einem einzigen Absatz dreimal den Ausdruck "Tröpfchen- und Schmierinfektion" als quasi-Synonym, als wenn dies ein einziger Infektionsweg und gewissermaßen das Gegenteil von Aerosol-Übertragung wäre...
Du bist also so was von nicht im Thema drin, dass ich gar nicht weiß wo man bei dir anfangen soll, irgendwas zu erklären.

Nebenbei bemerkt trägt auch dein trotz erkennbarer Wissenslücken reichlich arroganter Zwischenton stark dazu bei, dass die Motivation für Erklärversuche dir gegenüber begrenzt bleibt.
Was Covid-19 angeht findet man:Blumen: alle seriösen Infos leicht recherchierbar im Netz.

Für diejenigen, die sich bereits eine fest vorgefasste Meinung gebildet haben finden sich aber auch reichlich selbsternannte Pseudoexperten, teilweise mit akademischen Titeln, die das eigene vorgefasste Weltbild vermeintlich bestätigen.

Hafu, ich bewundere immer wieder deine Geduld und die investierte (meist vergebliche) Zeit.:Blumen:

LidlRacer 15.04.2021 11:36

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 1596413)
Wiederum liest man von Epidemiologen folgendes:

https://www.tagesschau.de/inland/ges...esetz-111.html


Ist der als Fachmann anerkannt?

Lauterbach hat schon im Oktober auf den selben Unsinn geantwortet.
"Ich schätze Gerard Krause sehr. Trotzdem stimme ich hier nicht zu. Weshalb sollten wir mit Einschränkungen warten, bis sich endlich die Intensivstationen füllen? Mir genügen schon die Infektionen und Erkrankungen auf dem Weg dorthin, um handeln zu müssen."
https://twitter.com/Karl_Lauterbach/...69052165832704

Es ist sinnlos, auf die Zahlen aus den Intensivstationen zu warten, da sie immer mit deutlicher Verzögerung den Infektionszahlen folgen. Man verliert nur noch mehr Zeit, von der wir schon viel zu viel verloren haben - Monate des Nichthandelns!

Wir hören jeden Tag schrillere Alarme aus den Krankenhäusern. Reicht das dem Krause immer noch nicht?

Schwarzfahrer 15.04.2021 11:47

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 1596413)
https://img.welt.de/img/politik/deut...eschluesse.jpg


Das soll morgen verabschiedet werden.
Mein Bad und alle Sportstätten öffnen diesen Sommer gar nicht.
Zwischen 50 und 100 dürfen 5 Personen aus 2 Haushalten zusammen trainieren.

Wie ticken die Ersteller solcher Listen? Es gibt keine Spalte, in der einfach wieder normales Leben vorkommt. Glauben die Planer gar nicht, daß es ein Szenario gibt, in dem wir wieder einfach unbeschwert mit den Mitmenschen umgehen, zur Schule und Arbeiten gehen, Kultur und soziale Kontakte Pflegen? Sie könnten sonst zumindest eine Spalte einfügen mit von mir aus Inzidenz 0 - 0,001 für Normalität (setzt hier von mir aus die reale falsch-positiv-Rate ein), um den Leuten einen minimalen Hoffnungsschimmer zu geben, und sei es nur mit der Null-Covid Vision. Aber wenn die Option in keinem Plan vorkommt, dann werden sich zunehmend mehr Leute fragen, ob sie noch das Ganze wirklich mitmachen, und wozu das ganze. Und dann kann man wieder wunderbar alles, was wir vielleicht beherrschen könnten und auch alles, was wir eh nicht beherrschen können weiter nicht unterscheiden, aber gut den ungehorsamen Menschen als Schuld aufbürden.

Hafu 15.04.2021 11:57

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 1596413)
...
Warum wurde in der Pandemie der Personalschlüssel geändert, um Betten abzubauen?Insolvenzverschleppung ist ja auch verlängert worden.

...

zu Beginn der Pandemie im März gab es mal die Angst, dass Beatmungsgeräte knapp werden könnte, weil genau dies in Bergamo am Gipfel der ersten Welle passiert war und Spahn verfügte deshalb in einer Extra- Aktion der Regierung, dass jede Klinik 30 000 Euro extra erhält, wenn sie vorsorglich neue Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit schafft. Später wurde diese "Fördersumme" sogar auf 50 000 erhöht.

Da Krankenhäuser auch Wirtschaftsunternehmen sind, haben dies natürlich auch nahezu alle Kliniken "auf dem Papier" gemacht und entsprechende Intensivbetten gemeldet, um in den Genuss dieser Sonderförderung zu kommen.


Da ein echtes Intensivbett (inklusive der dafür erforderlichen baulichen Infrastruktur) viel mehr kostet als die o.g. Summen und v.a. auch hoch spezialisiertes Personal benötigt, um überhaupt als Intensivbett mit Beatmungsmaschine betrieben werden zu können wurden in der Realität natürlich kaum echte neue Betten geschaffen, sondern in vielen Fällen einfach die ohnehin vorhandenen Reserve-Beatmungsgeräte normalen Krankenhausbetten zugeordnet.

Von daher ist es ziemlich leicht nachvollziehbar, warum es zu den Schwankungen bei der Meldung freier Intensivbetten kommt, sobald die Gefahr besteht, dass diese Betten dann auch tatsächlich mit schwer kranken Patienten belegt werden.

Der eigentliche Flaschenhals bei der Intensivbetten-Kapazität ist bei jedem Land in Europa das erforderliche Personal und alleine die hohe intensivbettenauslastung durch Covid-19-Patienten in der zweiten Welle im Dezember haben schon zur Überforderung der Pflegekräfte und einem erhöhten Krankenstand geführt. Dasselbe passiert natürlich jetzt auch in der dritten Welle.

deralexxx 15.04.2021 12:05

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1596439)
Wie ticken die Ersteller solcher Listen? Es gibt keine Spalte, in der einfach wieder normales Leben vorkommt. Glauben die Planer gar nicht, daß es ein Szenario gibt, in dem wir wieder einfach unbeschwert mit den Mitmenschen umgehen, zur Schule und Arbeiten gehen, Kultur und soziale Kontakte Pflegen? Sie könnten sonst zumindest eine Spalte einfügen mit von mir aus Inzidenz 0 - 0,001 für Normalität (setzt hier von mir aus die reale falsch-positiv-Rate ein), um den Leuten einen minimalen Hoffnungsschimmer zu geben, und sei es nur mit der Null-Covid Vision. Aber wenn die Option in keinem Plan vorkommt, dann werden sich zunehmend mehr Leute fragen, ob sie noch das Ganze wirklich mitmachen, und wozu das ganze. Und dann kann man wieder wunderbar alles, was wir vielleicht beherrschen könnten und auch alles, was wir eh nicht beherrschen können weiter nicht unterscheiden, aber gut den ungehorsamen Menschen als Schuld aufbürden.

Ich stimme dir selten zu, aber stimmt, wenn man es in so einer Grafik deutlich machen würde, wie es aussehen könnte, wenn die Zahlen entsprechend niedrig <10(?) wären.

Und es gäbe ein Ziel auf das man hin arbeiten kann.

kupferle 15.04.2021 12:08

Zitat:

Zitat von Hafu (Beitrag 1596440)
zu Beginn der Pandemie im März gab es mal die Angst, dass Beatmungsgeräte knapp werden könnte, weil genau dies in Bergamo am Gipfel der ersten Welle passiert war und Spahn verfügte deshalb in einer Extra- Aktion der Regierung, dass jede Klinik 30 000 Euro extra erhält, wenn sie vorsorglich neue Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit schafft. Später wurde diese "Fördersumme" sogar auf 50 000 erhöht.

Da Krankenhäuser auch Wirtschaftsunternehmen sind, haben dies natürlich auch nahezu alle Kliniken "auf dem Papier" gemacht und entsprechende Intensivbetten gemeldet, um in den Genuss dieser Sonderförderung zu kommen.


Da ein echtes Intensivbett (inklusive der dafür erforderlichen baulichen Infrastruktur) viel mehr kostet als die o.g. Summen und v.a. auch hoch spezialisiertes Personal benötigt, um überhaupt als Intensivbett mit Beatmungsmaschine betrieben werden zu können wurden in der Realität natürlich kaum echte neue Betten geschaffen, sondern in vielen Fällen einfach die ohnehin vorhandenen Reserve-Beatmungsgeräte normalen Krankenhausbetten zugeordnet.

Von daher ist es ziemlich leicht nachvollziehbar, warum es zu den Schwankungen bei der Meldung freier Intensivbetten kommt, sobald die Gefahr besteht, dass diese Betten dann auch tatsächlich mit schwer kranken Patienten belegt werden.

Der eigentliche Flaschenhals bei der Intensivbetten-Kapazität ist bei jedem Land in Europa das erforderliche Personal und alleine die hohe intensivbettenauslastung durch Covid-19-Patienten in der zweiten Welle im Dezember haben schon zur Überforderung der Pflegekräfte und einem erhöhten Krankenstand geführt. Dasselbe passiert natürlich jetzt auch in der dritten Welle.


Vorallem der letzte Abschnitt ist dem Gesundheitsminister vorzuwerfen.
Seit Jahren werden in der Pflege Menschen verheizt.
Es wurden Versprechungen gemacht, um den Beruf attraktiv zu machen. Nichts passiert.
Was ist mit dem Personal der geschlossenen Kliniken. Um die hätte man sich ja bemühen können.
Stattdessen zerlegt man den Rest der Gesellschaft (zumindest einen Teil davon), weil einfach an allem gespart wurde.

LidlRacer 15.04.2021 12:11

Zitat:

Zitat von kupferle (Beitrag 1596413)
Warum wurde in der Pandemie der Personalschlüssel geändert, um Betten abzubauen?

Lerne endlich mal zu googeln!
https://www.bundesgesundheitsministe...ergrenzen.html

Aber wahrscheinlich geht das nicht mehr, weil dein Google sich schon drauf eingestellt hat, dass du nur Querdenkerscheiß lesen willst.


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