![]() |
Schuhe auf dem Rad an und aus - wie übe ich das?
Zugeschaut habe ich in der vergangenen Saison oft, wie die anderen das machen, auch die Vorbereitungen sind klar (mit Gummibändchen fixieren), aber wie übe ich das, möglichst ohne mich auf die Fre§§e zu legen :Cheese:
Gibts Tipps und Tricks? Bitte nur ernstgemeinte Antworten... ;) |
Oh, sehr gute Sache.
Interessiert mich auch!!:Huhu: |
Zitat:
Ganz ehrlich und ernst gemeint: Damit Du nicht auf die "Fresse" fliegst: Laß es sein! Das Unfallrisiko für Dich und andere bei so einem Quatsch ist unterhalb der Bundesliga nicht zumutbar! |
Such Dir eine Stelle, an der Du sicher fahren kannst.
Dann fährst Du erstmal ein bißchen im Kreis, steigst aus dem rechten Schuh aus-, wackelst einmal mit dem Fuß (nicht obligatorisch), stellst ihn auf den Schuh und pedalierst ne Runde. Dann wieder einsteigen und den Schuh zumachen. Danach das gleiche mit dem linken Fuß. Und danach wieder rechts, danach wieder links. Dann wichtig zweimal rechts und einmal links usw. :-) So sparst Du Dir erstmal die ganzen Gummibänder. Wenn das funktioniert, dann kannst Du mal die Gummi-Methode ausprobieren. Das aussteigen läuft wie oben. Und wenn das klappt, dann übst Du noch aus dem vollen Lauf aufs Rad zu springen (ohne auf die Fresse zu fallen) und aus der Fahrt (natürlich nicht aus voller) abzuspringen und zu laufen. Zu guter letzt kannst Du diese Übung noch verschärfen und Dir eine Markierung suchen und versuchen, möglichst früh nach dieser auf bzw. möglichst spät vor dieser abzusteigen. Ob es sinnvoll ist, das zu können ist fraglich. Unzweifelhaft ist, dass man es, wenn man es nicht kann, es im Wettkampf lieber bleiben lässt. |
Anziehen: IMHO gar nicht! Das können nur wenige Vernünftig. Viele eiern erst mal rum und kommen gar nicht richtig "In den tritt" und verschenken so viel mehr Zeit.
Ausziehen: Früh genug die Verschlüsse öffnen und Füße auf die Schuhe. Beim "links absteigen" das rechte Bein hinter das Linke und dann hoppp, ab in T2. |
Die Beschreibung von FinP trifft es voll.
Würde mir dafür einen größen Parkplatz von nem Einkaufszentrum oder SB-Markt suchen. Da kannste dir am Schluss auch nen kompletten Parcours aufbauen zu üben. Viel Spass und bleib auf den Füßen. ;) |
Beim anziehen erstmal genug Geschwindigkeit aufnehmen, also wirklich richtig in Fahrt kommen, dann kannst Du es versuchen, alles andere endet nur in rumgeeiere.
Ausziehen ist relativ einfach. Gruß strwd |
Zitat:
Ausziehen sollte keine größeren Probleme machen! |
Schuhe auf dem Rad anziehen ist wie Rollwende beim Schwimmen. Es geht auch ohne, aber besser wenn man es trotzdem kann. Der Aufwand es zu erlernen ist gering und Zeit sparen ist immer gut.
Suche eine ruhige Straße, springe Barfuß auf dein Rad und beschleunige bis ca. 30km/h. Schiebe jetzt einen Fuß in den Schuh ohne Hilfe und erst wenn du drinnen bist greife runter um mit den Klettverschluß den Schuh (eventuell die Schuhzunge noch richten) zu schließen. Dasselbe jetzt mit dem anderen Fuß. |
Zitat:
Zitat:
Ironie? Aber nie im Leben... :) |
Zitat:
|
Bei mir sind die Radschuhe beim Tria-Rad IMMER in den Pedalen, ich ziehe sie mir auch im Training auf dem Rad an und aus, dann braucht man das irgendwann auch nicht mehr zu üben.
Klar, dass ich das im Wettkampf - jeder Länge - auch mache, eigentlich schon immer. Was die Sturz-Gefahr angeht: Ich finde es viel gefährlicher in Radschuhen mit dem Rad durch die Wechselzone zu rennen als barfuß GRüße Bambi |
Zitat:
Die Dinge, die das Anziehen schwierig machen, wurden oben genannt: Hautpaugenmerk ist da eine zu niedrige Geschwindigkeit - je schneller man ist um so ruhiger das Bike und so leichter das Einsteigen in die Schuhe. Aufspringen ist halt so ne Sache - da muss man das Risiko des auf-die-Fresse-fliegens einfach mal in Kauf nehmen. Darwin hatte da in seiner Evolutionstheorie ein paar interessante Thesen aufgestellt... (natürliche Selektion oder so ähnlich) :Cheese: |
Zitat:
oder riesengroßes Veto Beim Absteigen werden zuerst beide Schuhe ausgezogen und die Füße stehen auf den Schuhen. Dann bleibt der linke Fuß auf dem Pedal/Schuh, das rechte Bein schwingt von hinten über den Sattel und wird zwischen linkem Bein und Rahmen vor das linke Pedal geführt. Beim Absteigen wird zuerst der rechte Fuß möglichst weit vor dem Pedal aufgesetzt, dann verlässt der linke Fuß das Pedal/Schuh und man kommt direkt ins flüssige Laufen. Wenn man den rechten Fuß hinter der Pedale lässt, macht man sich sofort einen Knoten ins Bein und stolpert. Wie von dir beschrieben, klappt das sicher im Fußgängertempo (wenn ich zum Einkaufen fahre, steige ich auch so ab), aber nicht bei 15-20 km/h. |
Zitat:
|
Nö nichts mit Veto.
|
Zitat:
|
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Zitat:
|
Bitte nicht so kompliziert Jungs, ich lerne noch ;)
Aber im Ernst, es waren ja schon gute Ratschläge dabei - nur trauen müßt ich mich`s jetzt noch. Hat nicht einer noch ein paar alte Stützräder rumliegen.... :Cheese: Solltet Ihr also auch nach Ostern immer noch nichts von mir hören, ist`s wohl schiefgegangen ;) |
Zitat:
p.s. In USA, wo dieser Quatsch auch totalen Bewegungslegasteniker beim ersten Tria-Seminar für 500 erzählt wird (bei uns ist das erst in 2 jahren soweit), isses bei einigen Rennen mittlerweile verboten, die Schuhe schon in T1 ans Rad zu machen. Es ist einfach zu viel passiert! |
Die von Thorsten beschriebene Methode funktioniert nur eingeschränkt, da haut man sich die Pedale in die Hacken des rechten Beines.
Das rechte Bein muss hinter das Pedal geführt werden (für Linksabsteiger). ;) Gruß strwd |
|
Zitat:
Auch'n Argument. |
Zitat:
Welche sollen das denn sein? Speedplay? Geht! Look & Schimpanso? Geht! |
Zitat:
|
Zitat:
|
Kann mich nur voll und ganz hazelman anschließen:
Lass es sein. Ich behaupte mal, dass man damit kein Stück Zeit gewinnt - im Gegneteil. (wenn man es nicht richtig gut beherrscht!!) Und das Risiko, sich richtig fett auf die Fresse zu legen (und zusätzlich andere auch noch gleich mit umzuhauen gerade in der hektischen Wechselzone) steht in keinem Verhältnis. Bisher konnt ich mit allen meinen Pedalsystemen die paar Meter gut auch auf Schuhen laufen. Und ich will eigentlich normalerweise auch immer alles "können" u hab mir deshalb auch noch die Rollwende beigebracht (obwohl die im Freiwasser auch relativ wenig bringt ;) ) - aber das Üben von "ohne Schuh aufs Rad springen" hab ich aus Vernunftgründen ganz schnell wieder gelassen...:Cheese: Marc |
Zitat:
Zitat:
|
Zitat:
Edith meint ich soll doch gleich den Link reinstellen: http://www.cyclocross.de/technik.htm |
Zitat:
|
Ach, das ist so einfach...
1. Schuhe mit Gummis am Rad festmachen und in Position bringen. 2. Auf den Schuhen losfahren 3. Einsteigen 4. Aussteigen 5. Auf den Schuhen wieder anhalten. Im Training zigmal üben und dann im WK umsetzen.Bringt viel Zeit und selbst ein schlauer Mann wie der Hazelman ist hier schlichtweg unwissend und ignorant auf dem Holzweg :Cheese: |
Moin,
Zitat:
Untergrund. Da legt man sich am Ende noch beim normalen Aufsteigen (auf Asphalt) noch hin. Und eine Kamera an dieser Stelle ist hier ja schon angedroht worden;-) Nur deshalb, und nicht um Zeit zu sparen, habe ich die Schuhe immer am Rad. Ich steige allerdings auch normal auf, lasse irgendwelche Sprünge auf das Rad sein, und fahre erst mal in Ruhe mit den Füßen auf den Schuhen aus der Hektik am Ausgang der WZ heraus, ruhig auch ein paar hundert Meter. Wenn dann alles rollt, werden die Schuh in Ruhe angezogen. Unten rumfummeln und dabei *weiter nach vorne* gucken und das Rad *in Bewegung halten* sollte man IMHO nicht nur zum Schuhe anziehen können. Viele Grüße, Christian |
Zitat:
|
Mit ein bisschen Übung kriegt doch selbst der größte Grobmotoriker die Schuhe auf dem Rad an und aus. Und es bringt auf jeden Fall was, da man a) barfuß schneller laufen kann und b) die Schuhe anzieht während man mit 30 km/h durch die Gegend rollt.
Aufspringen habe ich mich allerdings noch nicht getraut. Hab zuviel Schiss auf den Weichteilen zu landen :) |
Zitat:
Da ist eins meiner Probleme: ich bin grottenlangsam in barfuß oder in Socken... ! Mit Schuhen gehts inzwischen... :) ... und wenn ich dann so Wechselzonen wie in Erlangen sehe, wo es rund 800m (oder sind es 1000m ? ) zu laufen gilt... dann trab' ich doch lieber das Stück vom Rad zum Ausgang und zurück in Mountainbikeschuhen :Cheese: grüßle |
Zitat:
Und genau in dem Moment, in dem Du neben dem Rad abbremst, um gemütlich Deine am Rad befestigten Schuhe zu erklimmen, muss der erste beschuhte Athlet, der gerade im Laufschritt auf sein rad springen will, ausweichen. Er schafft es gerade noch so, an Dir vorbeizusteuern. Der zweite Athlet hinter Dir sieht dich aber wegen das ersten nicht und semmelt volle Kanne in Dich rein. Diese Methode ist bei Kirmesrennen unangebracht!!!! Einen durchaus schnellen Mannschaftskollegen von mir hat es letztes Jahr in der beschriebenen Situation sowas von zerlegt... aua! p.s. Ja, da bin ich missionarisch! |
Zitat:
|
Zitat:
Also: Nix Blödsinn! |
Zitat:
Fazit für mich bleibt: Schuhe bleiben am Bike es sei denn der Untergrund in der Wechselzone ist steinig oder sehr matschig (Zofingen letztes Jahr) und aufspringen will ich meinen Cojones nicht zumuten |
Zitat:
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 13:31 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.