![]() |
10x50 aber keine 100
Hallo Langstreckenschwimmer,
ich suche den rettenden Tipp. Mein Problem: ich kann 10 oder 15 50m-Bahnen kraulen, aber nicht direkt hintereinander. 10-20 sec Pause und wieder los. Ich bin nicht besonders außer Atem, aber 2 Bahnen am Stück gehen nicht. Einfach weiter schwimmen ist nicht die Lösung, das habe ich x-mal versucht - und bin am Beckenrand kleben geblieben. Ich habe 2 Kraulkurse gemacht, gehe 2x pro Woche alleine schwimmen, ich kann mich zeitl. keiner Gruppe anschließen und brauche eine Überlistungsidee gegen diesen Bandenmagneten. :confused: |
Maahlzeit,
vielleicht einfach mit verschiedenen Ansätzen arbeiten. - 10x75m, bewusst auch die ersten 50m etwas lockerer angehen. - 50m Kraul und 50m Brust, bzw, Rücken im Wechsel - die Pause verkürzen ...... Gruß Paddle |
Danke, Brust-Kraul-Wechsel ist eine Idee, hab mir Brustverbot auferlegt, bis ich im Schlaf kraulen kann. Heb ich auf, probier ich!
Grüsse Witchcraft |
langsamer Schwimmen!
Wie schnell schwimmst du deine 10x50? Gerade am Anfang kann man nur zwei Tempi-Varianten (Vollgas und Normal) schwimmen. Versuche bewusst etwas langsamer zu schwimmen 10s mehr als Normal (Multiplikation deiner 50m Zeit mit 2) sollten schon ausreichen. Achte dabei auf sauberen Zug und gute Gleitphase. Ein Tipp noch: Zähle mal deine Armzüge auf 25m und versuch dann mal mit einem oder zwei Armzüge weniger die selbe Strecke zu bewältigen. Felix |
Was heisst "Du hast versucht weiterzuschwimmen, klebst aber am Beckenrand"?
Hast du Angst "abzusaufen" oder geht es von der Muskulatur etc. nicht mehr? |
Was genau hält dich am Beckenrand ("die linke/rechte Hand" will ich jetzt nicht hören)? Schlappe Arme, schlappe Beine, keine Luft, keine Lust - irgendwas muss doch der limitierende Faktor sein? Für den muss man dann die Ursache finden und entsprechend dran arbeiten.
Edith merkt, dass KingMabel weniger getippt hat und deshalb eher fertig war. |
Zitat:
|
Hatte das Problem am Anfang auch.
Mein Vorteil war - es war Sommer. Wenn du in einem See schwimmen gehst gibt es nichts zum Anhalten (und auch keinen Grund den Schwimmrytmus zu unterbrechen, da kein Beckenrand im weg ist):Cheese: Ich versuchte möglichst "lange" (beginnend bei ca. 2Minuten) ohne Stop zu schwimmen und mich von Versuch zu Versuch zu steigern (3min, 5min, 7min, 10min) und irgendwann denkst du nicht mehr daran (bei mir nach 2 Tagen) und schwimmst einfach.:Ertrinken: Raimund |
Hi,
ich glaube, ich weiß, was du meinst. Ich bin auch zuerst immer nur 1 Bahn geschwommen, weil ich keine Kondition hatte, dann weil ich möglichst sauber kraulen wollte. Irgendwie hat sich dann die 50m Marke im Hirn festgebrannt. Auch als die Kondition besser wurde und mehr Luft übrig war, konte ich mich nicht zur Wende überwinden. Geklappt hat es dann, wie Paddle schon vorgeschlagen hat. 50m Kraul, Wende und 50 m Brust. Das hat mir geholfen, die innere Sperre nach 50 m zu lösen. Irgendwann klappte es dann auch mit 2x50m Kraul hintereinander. Also, das wird schon. Mindestens wenden und abstoßen, auch wenn du dann zunächst nur ausgleiten lässt, aber die Sperre kommt so weg. Viel Erfolg Ernst Edith sagt noch, natürlich herzlich willkommen. |
Zitat:
|
Zitat:
|
Mein Tipp wäre ja auch: Langsamer schwimmen. 20s Pause sind ja schon fast vollständige Erholung. ;)
Alternativ, mach doch mal auf halber Bahn halt anstatt am Ende. |
....und irgendwann denkst du nicht mehr daran (bei mir nach 2 Tagen) und schwimmst einfach.
...kam der Erfolg schon nach zwei Tagen oder denkst Du jetzt erst nach 2 Tagen ans Aufhören - auf jeden Fall macht Dein Beitrag mir Mut - so mach ich das auch. Danke Carola |
Locker. Wirklich locker. Gaaaaanz vorsichtig bewegen - das ist locker. Ich meine also so richtig locker. Nicht nur einfach locker. Sondern so richtig. Viel lockerer also, als Du Dir denkst wie sich locker anfühlen muss ;)
|
Zitat:
Oder fang an, innerlich zu singen: "Einer geht noch, einer geht noch rein!" |
1. Langsamer schwimmen
2. Öfter schwimmen; mind. 3 x / Woche |
Hört sich für mich nach einem Kopfproblem an, da ich hier nichts von Atemnot oder muskulärer Erschöpfung lese.
In dem Fall musst Du einfach weiterschwimmen. Versuch alle negativen Gedanken nur durch einen zu ersetzen: Wenn ich nicht weiter komme oder mich unwohl fühle, schwimme ich einfach im Bruststil die Bahn zuende. Wenns doch eine Atemnot gibt -> falsche Atemtechnik. Dann vielleicht mal den Ute Mückel Film hier zur Atemtechnik anschauen, oder mal eine Schwimmstunde nehmen. Wenns ein Kraftproblem gibt: Muckibude oder mit dem Theraband oder am besten Zugseil täglich üben. Schwimmen ist kein Ausdauersport sondern eher ein Kraftausdauersport. Ohne Kraft geht da REIN GARNICHTS ! |
Ich atme immer so alle 2 bis 3 Züge... das hilft ungemein. :Huhu:
Axel, hat ein anderes Problem: kann ich 100x100auf100 schwimmen? |
Zitat:
Wer 15* 50m mit kurzer Pause kraulen kann, der kann auch 2- oder 300m am Stück schwimmen. Ich würde es dann auch vielleicht mal in einem 25m-Becken versuchen, da sind die Steigerungen dann kleiner. Trau dich! Volker |
Zitat:
Volker |
Zitat:
Yes,you can !!! |
Zitat:
![]() |
mir geht es ähnlich.
ich kann zwar x-mal 25m schwimmen (habs ausprobiert 100mal ohne das ich danach platt war) aber nach 50m am Stück ist Schluss, da hab ich keine Luft mehr und bin froh das ich den Beckenrand erreiche. Ich brauche so knappe 30sec für 25m mit 19-21 Zügen, 3er Zug. Naja nachher geht's wieder ins Becken. Zuerst Waserlage, dann ein paar Bahnen mit Konzentration auf die Atmung (Kopfhaltung, nur links, nur rechts, 3er Zug, gleichmäßig ausblasen), dann ein paar mit Konzentration auf den Armzug(nach Ute Mückel, vorne lang machen, hinten ganz durchziehen, Kombination). Noch ein paar mit dem Versuch alles zu kombinieren und fertig. Wechsel Brust, Kraul geht nicht. Ich kann kein Brust :Nee: |
die meisten leute, die ständig am beckenrand kleben, haben zwar einen armzug, der für anfänger recht ok ist, aber einen so katastrophalen beinschlag, dass sie oft sogar schon nach 25 m fast absaufen. jedenfalls ist das in meinem schwimmbad so.
wie sieht es bei dir mit dem beinschlag aus? kannst du ohne schwimmen? hast du sowas wie einen halben brustbeinschlag drin? (knie anziehen auf einer seite) -> jemanden beinschlag anschauen lassen. ->versuchen, nur mit armen zu schwimmen. --> wenn die wasserlage das nicht zulässt, hilfsmittel (pullbuoy) verwenden. --> langsam schwimmen später, wenn du >200m am stück schwimmen kannst, die beine wieder einbeziehen ->beinschlag mit brett machen, um effizienz zu prüfen. wenn du dabei gar nicht vorwärts kommst, aber dafür aus der puste, weisst du, warum man 90% mit den armen schwimmen sollte. nicht aufgeben, das kommt schon ! |
Fassen wir die Tipps mal zusammen:
Da ich das Problem aus dem Einschwimmen kenne rate ich dir zu Tipp 2 und 4. Tipp 1 bringt nicht viel, ausser dass der nächste Atemzug auch "weiter" weg ist und die Wasserlage noch schlechter wird. Ich würde eher das Gegenteil ausprobieren und die Geschwindigkeit variieren. Was noch gehen könnte: Fange die Bahn in der Mitte des Beckens an, schwimm zur Wende und zurück zur Mitte. Dann Wechsel zum Brust-Stil oder drehe in die Rückenlage für 5-6 Züge und zurück zum Kraul und zur nächsten Wende. Trainingsziel: die Beckenränder sind NICHT der Endpunkt einer Bahn. SW |
Ich tippe auf schlechte Wasserlage und ineffizienten Beinschlag als Ursache. War bei mir jedenfalls so.
Genau gesagt ein Teufelskreis aus: 1. Schlechte Streckung 2. Erhöhter Beineinsatz um den Bobbes wieder hochzukriegen 3. Außer Atem, da Beinschlag ineffizient. Führt zu 1. und so weiter. Meine Empfehlung wäre, regelmäßig ein Paar Bahnen Beine ohne Brett zu schwimmen. Zum Atmen jeweils einen Kraul Armzug. Man merkt sehr schnell, daß man ohne Streckung des Körpers und effizienten Beineinsatz nicht weiterkommt. Außerdem ist es interessant zu beobachten, was beim Atmen passiert. Im öffentlichen Bad auch eine bewährte Maßnahme, rückenschwimmende Rentner auf Distanz zu halten :Lachen2: Werner |
Jetzt wäre es doch echt mal interessant, von witchcraft zu erfahren, was denn nun sein Problem ist, warum er am Beckenrand kleben bleibt, nachdem hier schon ganz viele ihre früheren Probleme und Lösungen dazu gepostet haben. Vielleicht war seins ja auch dabei ... oder er schwimmt seit 2 Tagen und wendet und wendet und wendet :Cheese:.
|
Wende und wende und wende - gedanklich.
Also, es ist sicher eine Mischung aus im Hirn festgesetzter 50m-Marke, ineffizientem Beinschlag und doch noch fehlender Kraft bei zu hohem Tempo. Die Tipps sind ein echter Neustart und ich brauch jetzt ein paar Tage bis ich mein Patentrezept rausgefiltert habe. Hab mir eine dicke Liste geschrieben und werde jetzt abtauchen! Danke für die Tipps! witchcraft |
Irgendwo in Deutschland gibt es ein Freibad mit 100m-Becken.
Wenn Du bist zum Sommer nicht weiter gekommen bist, dann versuch's mal da... ;) |
Setzte auf den See! bevor ich poste:
10x100 aber keine 1000?!? witchcraft :Hexe: |
Zitat:
|
Zitat:
|
Zitat:
Werner |
Besser ohne Beine! - Nur mit den Armen klappt es sehr gut, Luft und Kraft reichen bis über Wenden hinaus - die Beine verbrauchen irgendwie zu viel Luft - Kraft kann es doch nicht sein bei Spinning, Laufen und Skitouren? Nachdem ich viel nur mit Pullbuoy geschwommen bin, habe ich die Beine mit verringerter Antriebskraft dazu genommen - und jetzt wo das hier thematisiert wird, klar, seither freue ich mich über die 50m-Marke!
Grüße witchcraft :Hexe: |
Die Beine verbrauchen sehr viel Sauerstoff. ;)
Brust ins Wasser drücken, Hintern hoch und mit den Beinen nur einen leichten Schleppschlag ausführen, dann klappen auch mehr als 50m. :Huhu: Gruß strwd Zitat:
|
Zitat:
Also ich bin bisher am besten damit gefahren, wenn ich mich in der Trainingseinheit immer nur auf ein oder maximal zwei (das müssen dann aber ähnliche Dinge sein) Details konzentriert hab. Aber die dann von anfang bis Ende bearbeiten. Naja und da ist bei mir die Priorität beim Beinschlag niedriger als die des Rests. Klar kein Thema die Wasserlage kann sogar noch viel wichtiger sein. Aber wenn du es geschafft hast eine ruhige saubere Wasserlage hinzubekommen, dann kann man meiner meinung nach langsam mit dem Beinschlag anfangen. Allerdings finde ich, ist besonders beim Schwimmen jeder anders. Jeder braucht seinen eigenen "Plan" bzw. muss selbst herausfinden was für ihn funktioniert. Und jeder hat woanders seine Schwächen. Ich empfand es am Anfang nicht sehr schwer gerade (Hintern schön oben) im Wasser zu liegen, wo viele andere immense Probleme haben. Auf der anderen Seite tu ich mir sehr schwer beim Atmen gestreckt zu bleiben. Grüße Flo |
@Flo
Ich denke, Du machst das schon richtig. 8:30 sind recht flott für einen Anfänger. Ich glaube nicht, das ich wesentlich schneller wäre, wenn überhaupt. Ich sehe zu viele, die permanent mit Pullbuoy schwimmen, weil sie keinen Bock haben, es richtig zu lernen (beim WK wird eh mit Neo geschwommen) und die Probleme abzustellen. Glücklich ist, wer einen guten Trainer hat. Werner |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:35 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.