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Trainingsplanung: Intuition oder Kalkül?
![]() Trainingsplanung: Intuition oder Kalkül? Von Karsten Keßler Wie trainiert man erfolgreich? Durch das disziplinierte Abarbeiten ausgeklügelter Trainingspläne, als Datensammler und wandelndes Lexikon angewandter Sportwissenschaft? Oder besser als spontan und intuitiv agierender Springinsfeld, der sich hauptsächlich von seinem Gefühl leiten lässt? In diesem Beitrag steht, wo die Stärken beider Herangehensweisen liegen und wie man sie für sich nutzt. » Weiterlesen… |
Klasse Artikel, trifft genau meine Vorgehensweise.
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hmmm, irgendwie versteh ich das nicht. überschrift und artikelanfang beschäftigen sich mit trainingsplanung, aber dann entgleitet es irgendwie in wettkampfplanung. ich meine, alles was da steht, ist ja richtig, aber irgendwie nachher nicht mehr zum eigentlichen thema gehörend.....
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Ja schön beschrieben und erklärt sehr gut, warum gerade Einsteiger so an ihren Plänen hängen oder danach gieren.
Je mehr eigene Erfahrung (Input) vorhanden ist, desto unabhängiger trainiert man. Das gilt auch für die Belastungsbestimmung. Anfangs stark Pulsfixiert geht man dann langsam zum Gefühl über. (Central Governor) |
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Felix |
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keko,
ich habe mich in dem Bericht sofort wiedergefunden. ;) Schön geschrieben. Gruß strwd |
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Erfahrung ist leider nur die Summe der eigenen Fehler. |
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Aber da die meisten Menschen ähnlich funktionieren, würden wenigstens die gröbsten Fehler vermieden und ein erfahrener Trainer lehrt seine Athleten selbstständig zu werden. (So hab ichs jedenfalls immer praktiziert) |
Jetzt würde es mich aber mal interessieren, wer von euch hier, mit Trainer/Betreuer angefangen hat. :Holzhammer:
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Ein Trainer laesst sich in nicht-technischen Disziplinen leicht durch Selbststudium ersetzen. Kein Mensch kann in mich hineinhoeren. Ich trainiere ein paar Athleten, aber das hat in 90% der Faelle mehr mit Zweitmeinung/Bestaetigung und dem "daily hug" zu tun, als mit reiner Wissensuebermittlung und Trainingssteuerung.
Das Gros der Sportler ist zu faul/uninteressiert/dumm, um sich mit der Materie intensiv zu beschaeftigen. Und Trainingsplaene bringen Geld... Um es auf den Ausgangsartikel zurueckzubringen: als Leistungssporttrainer ist man eher Psychologe, als handfester Trainingsmethodiker (aehnlich einem Manager). |
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Im ersten Jahr alles an Büchern verschlungen, was es gab und eine eigene Meinung entwickelt. Die nächsten 3-4 Jahre dann trial & error und dann lief es. Die Zeit nehmen sich nur leider sehr wenige Athleten. Der schnelle Erfolg ist wichtiger. |
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@keko: ausgezeichneter Artikel. Qualitativ weit ueber dem, was man in Printmedien zu lesen bekommt. :Danke:
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Vor 8 Jahren und zusammen mit einer Leistungsdiagnostik (meine Erste + Letzte). Wollte halt alles richtig machen. Der Trainer hat leider keine Rücksicht auf mein hohes Alter und darauf, dass ich in allen Disziplinen quasi Anfänger war, genommen. Da ich es nicht anders wusste, habe ich strikt den Plan befolgt und war nach 3 Monaten verletzt. Daraufhin habe ich mir Lektüre gekauft und erst mal gelesen und bin dann vorsichtig an die Geschichte herangegangen. Ich habe dann weitere, eigene Fehler begangen ... Der Rest ist Geschichte, inzwischen 3 1/3 LDs, 8 MDs, ungezählte ODs und SPs. Gruss strwd |
Toll geschriebener Artikel:Danke:
Vieles des Beschriebenen sollte man sich öfter auch im restlichen Leben von Zeit zu Zeit auf der Zunge zergehen lassen. Bin auch der Meinung, dass der Instinkt oder eben das Bauchgefühl des Menschen in der heutigen Zeit viel zu wenig beachtet wird bzw. man verlernt hat, darauf zu hören, obwohl es meiner Meinung nach ein Hauptkriterium für Erfolg ist - gerade heutzutage, in fast allen Lebenslagen. ciao |
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Derzeit ist das "Bauchgefühl"-Management wieder sehr in Mode gekommen. Allerdings wird zumeist der Anteil der Ratio sowie der bereits gemachten persönlichen Erfahrungen an einer solchen "Bauchentscheidung" ganz gerne unterschlagen. Insofern grenzt sicher der Artikel wirklich sehr gut von dem ab, was diesbezüglich teilweise durch die Presse geistert! http://www.business-wissen.de/organi...anagement.html Für Entscheidungstheorie-Freaks sei ergänzend der o.a. Artikel empfohlen, der allerdings etwas trockner und mehr auf das Business bezogen geschrieben ist. |
wenn man dem bauchgefühl der trainingswissenschaft den vorrang gibt, darf man aber auch nicht einem anderen faktor unterliegen, de rmindestens genauso gefährlich ist, wie falsch angewandte trainingswissenschaft.......dem gruppen- oder freundesdruck.
wenn man nur am rumhorchen ist, was andere (und da vor allem die besseren, wo man ja hinwill) so trainieren, schlackern einem schnell die ohren. wer sich davon beeinflussen lässt, ist dann auch bald sehr weit weg vom bauchgefühl. da wären wieder ein paar grundlegende prinzipien der trainingswissenschaft angebracht........ |
Das ist richtig, hat nach meinem Verstaednis jedoch nichts mit der vorliegenden Diskussion zu tun.
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Ich glaube, dass trifft nur auf wenige zu, die sich länger mit dem Sport beschäftigen. Sicher ist es interessanter, sich selbst mit der Materie zu beschäftigen und eigene Erfahrungen zu sammeln, dass macht ja auch mit einen Reiz aus, diesen Sport zu machen. Aber als Anfänger stößt man da oft an seine Grenzen, oder ist etwas verunsichert, weil eben nicht direkt das Wissen da ist und man angst hat, etwas wichtiges falsch zu machen. Ich glaube, dass ist auch der Grund, warum dann erst einmal stur an so eine Plan festgehalten wird. Und wie du schon schreibst, gerade bei technischen Disziplinen ist Hilfe oft unerlässlich, erst recht, wenn es da ans eingemachte geht, wie leicht ist da was falsches eingeprägt. Da ist man oft froh, wenn da jemand ist, dem man vertrauen kann und mal ein Auge drauf wirft. :Gruebeln: glaub werd mir auch bald proffesionelle Hilfe holen. Auch in Bezug auf TP heißt das aber nicht, dass man nicht interessiert ist, oder der jenige zu faul ist, sich mit der Materie zu beschäftigen. :) |
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"Die optimale Entscheidungsregel ist die, dass man die Dinge so weit wie möglich analysiert, sie „setzen“ lässt und dann aus dem Bauch heraus entscheidet."
:confused: Ist es dann noch eine Bauchentscheidung? Ich finde die Idee des Artikels wirklich super, das Thema auch, aber ich bin noch am Einordnen der Inhalte. Klingt ein wenig wie ein Mix aus Schulaufsatz, Yogiteetrinkertreffen und Trainer. Aber gut. |
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Sorry keko, etwas :offtopic: aber... Worauf würdest du heute achten, bei deiner Auswahl für einen geeigneten Trainer? So was wie eine Zertifizierung gibt es da ja glaube ich noch nicht? |
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- ersterer sollte einen kostenlosen oder billigen testmonat anbieten - er fragt Dich erstmal stundenlang aus und laesst dich die naechsten Wochen einfach weitermachen und fragt weiter - er will langfristig mit dir arbeiten und macht daher klar, dass die umsetzung der ziele durchaus erst im folgejahr eintreten kann - mund-zu-mund propaganda: wenn du eine empfehlung bekommst, dann frag den tipgeber aus, warum genau er den trainer gut findet. wuerde das zu dir passen? usw usf |
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Es gibt keine Entscheidung, die einer rationalen Komptente entbehrt? Rationale Komponente = Hirnentscheiung? |
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- eigene erfolge sind nicht unbedingt ein ausschlaggebendes kriterium - schau lieber auf die erfolge bzw entwicklungen seiner bisher trainierten sportler (wobei einen bereits guten athleten noch schneller zu machen höher einzuschätzen ist, als einen blutigen anfänger über ne ironmandistanz zu bringen) |
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rumhorchen ist sehr sehr sehr sehr gefährlich weil ja die Schwerpunkte anders gesetzt werden. Wenn ich höre was ein Kollege so auf der Rolle wegspult werde ich ganz weiß im Gesicht. Hört man genauer hin und fragt nach was er sonst so macht kommt schnell heraus das er wenig läuft. Vermutlich bringt es eine menge wenn man die Philosoph darlegt vergleicht und diskutiert um evtl andere wege zu gehen ohne die Saison gleich zu verpfuschen. Auf mein Bauchgefühl kann ich mich leider nicht verlassen. |
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