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Artikel: Im stillen Kämmerlein
![]() Im stillen Kämmerlein Von Arne Dyck In wenigen Tagen wird ein neuer DTU-Präsident oder eine neue Präsidentin gewählt – allerdings nicht von der Basis der Triathleten in direkter Wahl, sondern von den Delegierten der Landesverbände. Wie indirekt diese Wahl ist und wie weit weg von den DTU-Mitgliedern diese entschieden wird, zeigt die Tatsache, dass es keinerlei öffentlichen Wahlkampf gibt. Das Werben um Zustimmung zu Konzepten und Standpunkten, ein Wettbewerb der Persönlichkeiten und Marschrouten findet nicht statt. Es gibt keine konkurrierende Zukunftsvorstellungen und Lösungsansätze verschiedener Kandidaten. Es gibt noch nicht einmal die Kandidaten selbst. » Weiterlesen… |
solange wir bei veranstaltungen starten die nicht von der DTU mitgetragen sind bestärken wir diese Situation ja nur. Und vorallem geht's uns ja auch nichts mehr an..
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Das die Struktur der DTU (wie auch anderen Verbänden) dergestalt ist, dass die Landesverbände dort Mitglied sind und nicht die natürlichen Personen, die den Sport ausüben, ist ja nun kein "Geheimnis". Daraus nun "Geheimniskrämerei" abzuleiten oder zu unterstellen, dass es "etwas" zu verbergen gibt, halte ich für gewagt. Welcher Politiker, um diesen Vergleich zu bemühen, liefert denn wirklich die von Dir geforderten Konzepte und Ziele? Und wenn das denn erfolgt, wer hört sich diese an und hinterfragt oder diskutiert dieses mit dem/der Kandidat/in? Da hätte ich jetzt mehr Tiefgang erwartet, als so zu tun, als wenn die Mehrheit der Triathleten sich ernsthaft darum kümmert, wer denn Verbands-/Vereinsarbeit auf gleich welcher Ebene leistet. Hauptsache irgendjemand erledigt das. Rummeckern gehört heute doch schon zum hippen (Forums)ton, denn ernsthaftes Bemühen um Änderung bzw. Engagement als Funktionär habe ich noch nicht auf breiter Front erlebt. Schade eigentlich, wo es doch so viele gibt, die genau wissen wie es geht oder nicht geht ... |
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http://www.dtu-info.de/aktuelles/ite...mber-2008.html Das ist immer noch das einzige was die DTU offiziell bekanntgibt. Weder Kandidaten noch Ziele noch sonst etwas. Die "indirekten" Strukuturen sind so, das ist ja auch durchaus ok. Aber welche Informationen haben denn die Vertreter der Landesverbände? Die sollen doch stellvertretend für die Basis entscheiden. Können sie das überhaupt wenn die Basis bewusst uninformiert gehalten wird? Und warum Öffentlichkeit ausgeschlossen? Dass natürliche Mitglieder kein Stimmrecht haben ist klar, aber warum darf kein Außenstehender etwas von dem erfahren was da abgeht? So ändert sich doch nie was. :Nee: Gruß Meik |
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Zum Artikel: es kann nach Meinung des Autors "richtig" oder "falsch" sein - so generalisiert würde ich das aber nicht sagen. |
200.000 Trias in D, 20.000 organisiert. Sogar der bayerische Schachverband hat mehr Mitglieder (4x soviel um genau zu sein) und der Fachausschuss Synchronschwimmen im DSV ist wahrscheinlich größer als das gesamte DTU Präsidium. DTU ist sportpolitisch nicht relevant. Da muss nix wundern. Der Hinterdupfinger Stopselverein hat eine bessere Presse wenn er neu wählt.
D.h. aber nicht, dass der Sport nicht relevant ist oder die Arbeit der DTU für den SPort nicht relevant ist. Ganz im Gegenteil. |
Das hat nichts mit "Presse" zu tun. Nichtmal auf der Internetseite der DTU oder der Landesverbände gibt´s auch nur ansatzweise Informationen dazu. Das kann jeder Sportverein mit 200 Mitgliedern besser.
Gruß Meik |
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Im Endefekkt geht es schon ums Können. Leadership, soziale Kompetenz, Visonen ... psychosoziale Kompetenz i.W.S. Mir kommt das irgendwie vor wie: "Funktionärsjugend forscht" ... möglicherweise täusche ich mich aber auch ... |
Das die Kandidaten nicht öffentlich bekannt sind, ist eine Sache (übrigens schlimm genug). Das aber der Verbandstag unter Ausschhluß der Öffentlichkeit stattfinden soll, ist eine ganz andere Sache (hier passt mal das Wort skandalös). Ich habe von einem Präsidiumsmitglied, Claudia Wisser, gehört, dass die Landesverbänden (welche ?) einen Antrag auf Ausschluß der Öffentlichkeit stellen wollen. Wenn das stimmt, dann handelt es sich um eine unglaubliche Dreistigkeit.
Cengiz |
quote:Warum ist das so?(.........) Es scheint, dass bezüglich der Wahl des Präsidenten in der Spitze unseres Verbands Strukturen vorherrschen, in denen man mit Taktiererei, mit stillen Verbrüderungen und Seilschaften mehr erreicht als mit offenem Eintreten für Überzeugungen und Visionen in der Öffentlichkeit. unquote
Exakt. Das ist die Situation, die man vorfindet......................................... .................................................. ...................... .................................................. ........... Anstelle der Punkte stünde der Text, den ich hier leider in der Öffentlichkeit nicht schreiben will, ist mir die Sache nicht wert. Wie überall ist eben Filz und Klüngel nicht zu beweisen. Es gibt keine Unterlagen, nichts Schriftliches. Somit kann ich nur schreiben, daß ich weiß wie es ist. Schade. Moderne Zeiten eben. |
Fein, die zu erwartenden Reaktionen.
Weshalb fragt ihr dann nicht bei den Präsidenten, Geschäftsführern der LV nach, wer zur Wahl steht, wie die Position des LV ist etc.? Das kann ganz normal über den Verein angefragt werden und die LV-Vorstände müssen hierzu Auskunft geben. Es geht mir nicht darum, dass nur der Kritik üben darf, der auch was tut, sondern darum, dass es sich die meisten sehr einfach machen. Ein bisschen meckern hier, ein bisschen spekulieren da, stabilisiert nur die bestehende Situation. |
Nur um Missverständnisse zu vermeiden: Ich gehöre ganz bestimmt nicht zur "DTU-alles-Mist"-Fraktion. Ich möchte auch gewiss nicht das Haar in der Suppe suchen. Ich kritisiere in meinem Kommentar lediglich einen ganz bestimmten Aspekt bei der Wahl des DTU-Präsidenten oder der -Präsidentin.
Nicht zuletzt wegen des Auseinanderdriftens der Basis in grundsätzlichen Fragen wie Windschattenfreigabe ja/nein, Langstreckler versus Kurzstreckler etc. halte ich es für wünschenswert, dass an der Spitze der DTU eine von der Basis anerkannte Autorität steht. Um diese Akzeptanz und Anerkennung müssen die Kandidaten vor der Wahl werben. Wer zwar satzungsgemäß gewählt wurde, aber von der Basis nicht als Autorität anerkannt wird, dem wird sie auch wenig Gehör schenken. Dadurch verliert das höchste Amt der DTU eben jene integrative Kraft, die aus meiner Sicht jetzt sehr wichtig wäre. Viele Grüße, Arne |
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Beugehaft? Theorie und Praxis sind nicht immer deckungsgleich. Zitat:
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Na, dann ist ja Deine Erwartungshaltung erfüllt. Daß du das fragst, wundert mich ein wenig. Erstens haben wir es hier mit einem Verein und nicht mit einem Staatenbund zu tun. Zweitens bekommt man oft wenig oder ausweichende Antwort, wenn sich die "Oberen" überhaupt dazu herablassen, dem Fußvolk Nachricht zu geben. Und drittens find ich es merkwürdig, wenn hier sozusagen ein Dienstweg einzuhalten ist. Hallo? Größenwahn? Profilierungssucht? Und letztlich ist es doch völlig nebensächlich, ob einer meckert, de was tut oder einer der nichts tut. Entscheidend ist die Frage ob er Recht hat. |
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Was haben die zu verheimlichen dass (auch wieder angeblich) ein Antrag zum Ausschluß der Öffentlichkeit vorliegt? :confused: Vielleicht mal direkt gefragt: Abends ist doch das Forentreffen, also sind doch eine Menge von uns in FFM, wie wär´s wenn wir dahin gehen und abends hier Bericht erstatten? Einfach mit ein paar Leuten um zu demonstrieren dass es die Basis noch gibt und wissen will was "da oben" abgeht. Gruß Meik |
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Cengiz |
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Viele Grüße, Arne |
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Aber eine Diskussion an dieser Stelle, ich nehme doch an, dass die DTU hier auch mitliest, könnte vielleicht etwas bewirken und wenn es nur ein Nachdenken an gewisser Stelle ist. Dieses Hinterfragen geschieht nach meiner Ansicht viel zu selten, wenn wir, die Basis, in dieser Hinsicht aktiver werden, muss dann auch irgendwann Reaktion erfolgen. Das sollten wir uns für die Zukunft auf jeden Fall auf die Fahne schreiben. Eine Plattform dafür haben wir hier gefunden. Gruß strwd |
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Neue Leute werden nur dann akzeptiert, wenn sie sich diesem System anpassen. Die anderen kommen nicht rein oder fliegen schnell wieder raus. Aber das ist doch bekannt und ein alter Hut aus der Politik. Vergessen wir auch eins nicht: Wenn man im Triathlon Bereich weltweit rumkommen will, ist ein Spitzenfunktionärsposten nicht nachteilig. |
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Gruß Meik |
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Ja, es gibt einen "Dienstweg", der durchaus seinen Sinn und Berechtigung hat. Die DTU ist ein Verband der auf Basis eines Vereins arbeitet und dessen Mitglieder die Landesverbände sind. Deren Mitglieder wiederum sind die Vereine und dort sind dann tatsächlich Sportler organisiert. Das ist eine in Deutschland durchaus gebräuchliche Sportinfrastruktur und nichts was sich die DTU mal eben so ausgedacht hat. Mir sind manche Positionen fremd, die den Anschein erwecken, nur auf Provokation und Eskalation aus zu sein. Verändern kann ich ein System nur nachhaltig aus dem Inneren des System, ansonsten bleibt nur übrig es zu zerstören. Seit vielen Jahren bin ich in diesem Konstrukt unterwegs und mir missfällt vieles, habe aber auch schon genügend Veränderungen erlebt und das es Menschen gibt, die diffiziliste Funktionärsarbeit leisten ohne auch nur jemals ansatzweise dafür ein Danke zu bekommen. |
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Bevor ich mir meine Meinung bilden kann ob und wie das System verändert werden müsste brauch ich erstmal Informationen was aktuell abläuft. Vielleicht ist das ja gar nicht so schlecht. Aber dank dieser Heimlichtuerei die die DTU betreibt kommen doch die ganzen Spekulationen auf. Und ich hab kein Interesse auf dem Verbandstag eine Rede zu halten oder dass das als Provokation aufgefasst wird. Der Dienstweg hat IMHO keine Berechtigung wenn ich die "unteren" Schichten nicht informiere und sie damit ihrer Möglichkeit beraube sich eine Meinung zu bilden und darauf den Dienstweg zu gehen. Warum informieren die Landesverbände ihre Vereine nicht über das was abläuft? Und die dann ihre Mitglieder? Dass nicht jeder direkt bei der DTU anfragt ist ja verständlich, aber ein Dienstweg muss in beide Richtungen befahren werden. Und entsprechende Anfragen einfach nur zu ignorieren ist in meinen Augen nichts als eine bodenlose Frechheit. :Nee: Gruß Meik |
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Da tauchen 10 - 15 Figuren auf, wenn überhaupt, treiben sich auf dem Flur herum, versuchen an der Sitzung teilzunehmen, werden eventuell sofort wieder ausgeladen, dafür fahre ich nicht nach Frankfurt. "Danke schön für Euer Interesse" und das war es. Wenn wir hier im Forum z.B. eine "DTU-Ecke" oder "Landesverbandsecken" einrichten würden und dort ernsthafte und konstruktive Beiträge einstellen bzw. diskutieren, könnte das grösseren Einfluss haben, als sich manch einer vorstellen mag. Gruß strwd |
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Frage Deine Vereins-/Abteilungsleitung bzw. beauftrage diese, Informationen einzuholen. Wie sie das machen? Unerheblich, dafür werden sie von den Mitgliedern gewählt. Was wiederum bedingt, dass die Mitglieder sich überhaupt für das erstmal interessieren, was sich direkt vor ihrer Haustüre abspielt, nämlich im eigenen Verein. Und wenn ich mir dann die Jahreshauptversammlungen in den Vereinen/Abteilungen ansehe, bei denen mit Glück 20-30% der Mitglieder erscheinen, frage ich mich schon mit welcher Berechtigung Meinung geäußert wird. |
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Was nutzt hier eine Verbandsecke? Da fehlt doch wieder das was jetzt auch zu den ganzen Spekulationen führt: Informationen was tatsächlich hinter der verschlossenen Tür abgeht. Oder glaubst du ernsthaft die paar Kommentare und Leser in einer Verbandsecke hier interessieren "die da oben" wirklich? Und in der Form interessiert sich hier unten auch kaum einer für da oben - und so wurschteln Basis und DTU mehr oder weniger unabhängig voneinander herum. Derartig unsinnige Strukturen hat es aber auch in vielen Vereinen. Da gibt es auch oft diese Heimlichtuerei und eingeschränkte Informationsflüsse, geht mir da im kleinen genauso auf den Senkel. Schafft nämlich oft einfach nur Probleme die gar nicht da sein müssten. Und in Zeiten von email und internet ist es kein Thema ein Mindestmaß an Informationen seinen Mitgliedern zur Verfügung zu stellen. So kommt immer wieder nur der Gedanke auf: Die haben was zu verheimlichen - unabhängig davon ob das tatsächlich zutrifft oder nicht. Gruß Meik |
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Freie Meinungsäußerung ist immer noch ein Grundrecht in unserem Land - egal ob sich jemand irgendwo engagiert oder nicht. Und ziemlich einfach die Unterstellung in den Raum zu stellen dass die Leute die sich hier kritisch äußern nicht engagieren würden. :Nee: Gruß Meik |
Ich verstehe das Probelm nicht wirklich. Nochmal: Das ist ein recht junger Verband, der noch dazu in seiner jungen Geschichte auch schon einen Zusammenschluss hinter sich hat. Ausserdem ist der Verband extrem klein. Und das in einer Sportart, in der 90% der Sportler in D nichtmal organisiert sind. Und dann habe die auch noch das Problem, dass OD noch viel weniger wahrgenommen wird in der Bevölkerung als IM. Was erwartet Ihr? Das die sich in vielen Dingen teilweise hölzern, ja saudumm anstellen - mein Gott! Was dann schon ist. Im Endeffekt ist das doch irrelevant.
Seht's doch mal so: Die machen doch gar keinen so schlechten Job: Es gibt ne 1./2. Bundesliga, es gibt nen Kader für internationale WKs und es gibt Nachwuchsarbeit. Ausserdem gibt es nationale Meisterschaften. Es gibt ne Sportordung, Kampfrichterausbildung, Genehmigungsverfahren für Veranstaltunge, Trainerausbildungen und irgendwie machen sie auch was mit den privaten Triathlonveranstaltern im Anti-Dopingbereichund es gibt irgendwie auch sowas wie eine Annäherung an die 226k Strecke. Das hier kommt mir so vor wie die Diskussion in Life of Brian: Was haben denn die Römer je für uns getan? http://de.youtube.com/watch?v=n0hOHJT_HGk peace Helmut |
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Uschi hat doch völlig recht - in jedem normalem Verein erscheinen maximal 20% der Leute zur Jahreshauptversammlung. Und zu 'nem Verbandstag schicken dreiviertel der Vereine noch nicht mal einen Delegierten hin. Wer beschwert sich? Da wird über Politiker geschimpft - und gerade mal die Hälfte der Bevölkerung schafft's, am Wahltag nur um die Ecke zu gehen und z.B. ihr Kreuzchen für den Landtag zu machen. Resultat? Über zwanzig Neonazis in den Landesparlamenten, und die SED-Nachfolger nehmen schon jeden zehnten Parlamentsplatz ein. |
Es sagt doch auch keiner dass alles schlecht ist.
Aber in erster Linie ist die Informationspolitik IMHO arg verbesserungswürdig. Warum präsentieren die nicht ihre tolle Arbeit? Warum muss das im stillen Kämmerlein passieren? Warum darf die Basis nicht offen erfahren wer als Präsi kanidiert? Welche Ziele die Leute haben? Klar wird da auch viel gute Arbeit geleistet. Aber warum nicht offen darüber reden? Allerdings muss man auch sehen dass die meiste (ehrenamtliche) Arbeit in den Vereinen geleistet wird - unabhängig von "denen da oben". Wer organisiert denn die Wettkämpfe, wo kommen die ganzen Helfer her, wer mach die Nachwuchsarbeit? Das sehe ich doch im kleineren Rahmen selber bei uns im Verein. Bin im Orgateam unseres eigenen Tri-Wettkampfes. Und ich fordere nichts was ich nicht selber leiste: Die Abrechnungen werden nicht geheimgehalten, wenn mich ein Mitglied was fragt oder Kritik anbringt hör ich mir das an und geb Antwort. Da gibt´s keine großen Geheimnisse. Wenn ich schon über Gelder des Vereins entscheide dann muss ich den zahlenden Mitgliedern auch irgendwo Rechenschaft ablegen was ich mit dem Geld mache. Warum sollte das beim Verband anders sein? Der gibt unser Geld aus das wir über Veranstalterabgaben, Startpass etc. zahlen. Und da darf das "gemeine Mitglied" nicht erfahren was der Verband so treibt? Ob sein Geld für teure Dienstwagen oder -reisen ausgegeben wird? Oder für Nachwuchsarbeit? Im Grunde tut sich die DTU damit selber keinen Gefallen. Heimlichtuerei endet immer in Spekulationen und einer regen Gerüchteküche. Gruß Meik |
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:Huhu: |
Wer kann mir einen vernüftigen Grund dafür nennen, dass beim Verbandstag die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden soll. Ich sehe keinen. Das hat doch nichts mit Kritik am Verband zu tun. Wenn aber ein nicht ganz unwichtiger Medienvertreter auf Mails einfach keine Antwort erhält, dann ist Kritik wahrlich angebracht. Zumindest eine Antwort, dass man seine Fragen nicht beantworten kann, ist das Mindeste, was der Anstand gebietet.
Cengiz |
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Ein ganz einfaches Argument: Präferenz sachorientierter Diskussionen anstatt populistischer Schaufensterreden. Die Bildzeitung sorgt nicht zwangsläufig für bessere Politik. |
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Wieso sollte es dazu kommen? Wahl- und Rederecht bleibt doch bei den Vertretern der Landesverbände. Mit der Berichterstattung werden doch keine Wähler beeinflusst sondern lediglich Informationen nach außen getragen. Die Wahlen und Diskussionen sind doch gelaufen wenn die Infos an die Öffentlichkeit gelangen. Und Mails gar nicht zu beantworten ... naja, wenn ich mir angucke dass hier das einige wohl für normal halten wundert mich gar nichts mehr. :Nee: Gruß Meik |
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Warum die Geheimniskrämerei? Weil es da auch um Geld geht. Und das nicht zu knapp. Wer immer noch glaubt, die Arbeit würde ehrenamtlich geleistet.... Klar, daß das Oe diese Stellung vertritt, sie gehört schließlich auch ein Stück weit zur Gruppe derer, die kritisiert werden. Und was die Landesverbände betrifft: finster. Von wegen Information....bei den Vereinen kommen offiziell nur wenige infos an. Wer nicht hinter die Kulissen schauen kann, erfährt wenig bis gar nichts. Auf den Verbandstagen ist der Drops doch schon längst gelutscht. Aber letztendlich ist schon ein wenig Wahrheit dabei: die Vereine haben wenig Interesse am Verband, die meisten empfinden ihn ohnehin nur als Geldschneiderei. Konkrete Arbeit leisten nur die, die sich was davon erhoffen. |
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Und jetzt fängt man wieder genauso an ... :( Gruß Meik |
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Wenn in diesen Argumenten irgendeine Logik steckt, dann sagt mir bitte Bescheid. Warum soll jemand auf dem Verbandstag populistische Reden halten, nur weil ein Dutzend Menschen zuhört? Wer zwingt die Person dazu. Sollte man Parlamentsdebatten im geheimen führen, damit eine Sachdiskussion stattfindet. Wenn das deine ehrliche Meinung ist, dann bitte nicht in die Politik gehen, auch nicht in die Sportpolitik. Das mit der Bildzeitung ist übrigens ein klassisches Beispiel für einen völlig hinkenden Vergleich. Was hat die Qualität einer Tageszeitung mit der Frage nach der Öffentlichkeit einer Verbandssitzung zu tun?? Ich sag's dir: Nix, aber auch rein gar nix! Du bzw. niemand wird auf die von mir gestellte Frage eine überzeugenden Antwort geben können. Deswegen auch kein Fragezeichen;-) Cengiz |
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Grüße, Arne |
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