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-   -   Wie krass ist das denn? 4 Tage Blackout in Berlin (https://www.triathlon-szene.de/forum/showthread.php?t=53944)

sybenwurz 04.01.2026 10:48

Wie krass ist das denn? 4 Tage Blackout in Berlin
 
Ich dacht ja erst, das sei ein Scherz, aber es sieht so aus, als könnten sich die Prepper tatsächlich ins Fäustchen lachen und in der arschkalten Wohnung auf Plünderer warten und sich derweil mit kalten Füssen über ihre Konserven hermachen.
(Oder sich bei noch mehr Kälte und Wind irgendwo in nem Stadtpark oder auf nem Grünstreifen verschanzen)

https://www.zdfheute.de/panorama/ber...erung-100.html

qbz 04.01.2026 11:00

Zitat:

Zitat von sybenwurz (Beitrag 1796645)
Ich dacht ja erst, das sei ein Scherz, aber es sieht so aus, als könnten sich die Prepper tatsächlich ins Fäustchen lachen und in der arschkalten Wohnung auf Plünderer warten und sich derweil mit kalten Füssen über ihre Konserven hermachen.
(Oder sich bei noch mehr Kälte und Wind irgendwo in nem Stadtpark oder auf nem Grünstreifen verschanzen)

https://www.zdfheute.de/panorama/ber...erung-100.html

Meine Exfreundin und ihr Freund sind davon betroffen, 71 und 78 Jahre alt. 45000 Haushalte, Pflege-Heime (!), Krankenhäuser. Keine Heizung, kein Strom, kein Mobilfunk (!), Gefahr von Wasserrohrbruch (durchgängig Minus Grade bis -5). Wahrscheinlich kommen sie heute zu mir. Die Bürgermeisterin rät Eltern, wieder in die Weihnachtsferien zu fahren, die Schulen würden da keinen Stress machen, oder zu Verwandten. Schulunterricht kann nicht stattfinden, nur Notbetreuung. (Vielleicht Lagerfeuer auf dem Schulhof) ;-) .

Der Stromausfall begann Sa. früh, am 3.1. und soll bis Do., den 8.1. dauern, 5-6 Tage. Unglaublich diese Dauer für eine provisorische Überbrückung der geschädigten Kabel. Gestern habe ich in der Abendschau 1 Bagger gesehen, der im Einsatz war, um einen prosivorischen Kabelschacht auszuheben.

Antracis 04.01.2026 11:14

Wir sind nur zwei knappe Straßenzüge vom Ausfallgebiet entfernt, war also knapp. Ist aber glücklicherweise noch warm und hell hier. Für die Betroffenen eine echt krasse Sache. Und es war vor ein paar Monaten schon mal am anderen Ende der Stadt für ca. 60h. Das ist schon echt lang. Auch damals handelte es sich. wie auch jetzt wohl wieder, um gezielte Sabotage oberirdischer Stromleitungen.

An der Kabelbrücke über den Teltowkanal bin ich in meinem Leben viele viele Mal vorbeigelaufen beim Sporteln. Seit ca. 2-3 Jahren geht das nicht mehr, weil da eine endlosbaustelle der Berliner Wasserbetriebe ist, wo man irgendwelche Rohre nicht fertigbekommt. Da kannst Du also seelenruhig, vor allem früh morgens, einen Brandsatz legen und nix und niemand kommt da vorbei, weil die Stelle 500m zu jeder Seite Baustelle ist.

Wundern tut es einen schon, dass die Reparatur so lange dauert. andererseits ist eine Kabelverbindung für 35.000 Haushalte nun auch kein Pappenstil und nicht mal eben kurz zusammengelötet, vor allem bei dichtem Schneetreiben und Kälte. Und da helfen auch keine Generatoren. Als bei uns in der Klinik durch Frost ein Starkstomkabel beschädigt wurde, hingen wir mehrere Tage an den gesamten THW-Kapazitäten von 2 Bundesländern. Und das entsprach quasi nur einem kleinen Häuserblock.

Wenn das wirklich wieder so linksextremistische Spinner waren, haben sie es immerhin geschafft, für ein paar Tage aus ihrer Bedeutungslosigkeit zu kommen. Und vielen unschuldigen und teils stark hilfsbedürftigen Menschen das Leben erschwert ( hoffentlich nicht mehr. ).

Schnell lösen kann man das vermutlich nicht, Gibt halt immer noch ein viele vulnerable oberirdische Stellen kritischer Infrastruktur. Die wird man nicht rund um die Uhr bewachen können und das unterirdisch zu verlegen sind dann wieder Bauprojeite für mehrere Jahre ( In Berlin Jahrzehnte und Geld haben wir eh keines…)

Antracis 04.01.2026 11:20

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796647)

Der Stromausfall begann Sa. früh, am 3.1. und soll bis Do., den 8.1. dauern, 5-6 Tage. Unglaublich diese Dauer für eine provisorische Überbrückung der geschädigten Kabel. Gestern habe ich in der Abendschau 1 Bagger gesehen, der im Einsatz war, um einen prosivorischen Kabelschacht auszuheben.

Ob man das nun wirklich so populistisch betrachten muss…vermutlich ist es schwierig und nicht sehr effizient zwei oder drei Bagger gleichzeitig an der gleichen Stelle buddeln zu lassen. :Cheese:

Ich würde jedenfalls bezweifeln, dass es an eingesetzter Anzahl an Gerät liegt liegt. Scheint halt eher so zu sein, dass Feuerschaden an Stromkabeln eine sehr effiziente Sache ist. vielleicht kennt sich ja hier jemand damit aus und kann man grob den Aufbau so einer Kabelanlage schildern, die grob 35.000 Haushalte versorgt. Wenn da dann über lange Zeit drunter ein Feuer brennt, ist das halt vollkommen im Eimer und sogar noch verschmolzen ect….

Ich würde auch denken, dass man das in 48h hinbekommen müsste, ist aber wohl nicht so….

qbz 04.01.2026 11:34

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796650)
Ob man das nun wirklich so populistisch betrachten muss…vermutlich ist es schwierig und nicht sehr effizient zwei oder drei Bagger gleichzeitig an der gleichen Stelle buddeln zu lassen. :Cheese:

Ich würde jedenfalls bezweifeln, dass es an eingesetzter Anzahl an Gerät liegt liegt. Scheint halt eher so zu sein, dass Feuerschaden an Stromkabeln eine sehr effiziente Sache ist. vielleicht kennt sich ja hier jemand damit aus und kann man grob den Aufbau so einer Kabelanlage schildern, die grob 35.000 Haushalte versorgt. Wenn da dann über lange Zeit drunter ein Feuer brennt, ist das halt vollkommen im Eimer und sogar noch verschmolzen ect….

Ich würde auch denken, dass man das in 48h hinbekommen müsste, ist aber wohl nicht so….

Die haben gestern gesagt in der Abendschau gesagt, dass sie provisorische Kabel neu legen, also nicht die geschädigten Reparieren, und es wegen des Wetters auch länger dauern würde (Bodenfrost), da waren an der Interviewstelle eine kleine Gruppe Arbeiter und 1 Bagger im Einsatz. Ich nehme schon an, sie müssen etwas längere Schächte ausheben an Verbindungsstrecke.
Hier gibt es vom Bauleiter (?) konkrete Infos zum Provisorium in der gestrigen Berlin Abendschau, ab Min. 12:56

Siebenschwein 04.01.2026 11:39

Ich dachte, wir haben ein Netz, also nicht nur lineare Anbindung… Aber scheint doch so, dass man von einem einzigen Kabel abhängig ist.
Das einzig positive, das mir dazu einfällt, ist, dass man sich eventuell mal bewusst wird, welchem Terror die Ukrainer konstant ausgesetzt sind und ihnen irgendwann doch die Unterstützung zukommen lässt, due sie benötigen, um die russischen Terroristen nachhaltig von ihrem Tun abzubringen.

Antracis 04.01.2026 11:42

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796647)
Unglaublich diese Dauer für eine provisorische Überbrückung der geschädigten Kabel.

Ich hab mir mal versucht, als blöder Mediziner von Chat-GPT erklären zu lassen, warum das so lange dauert.

Provisorisch überbrücken ist technisch keine Option, da es sich um tonnenschwere fest verlegte Kabelinfrastruktur handelt. Bzw. ist das aprovisorium sicher ähnlich aufwendig. Alleine kriminalistiscge Spurensicherung, Absicherung der Baustelle und genaue Einschätzung des Schadens inklusive möglicher Statikprüfung an der Brücke dauert locker einen Tag.

Dann ist Mensch und Material für ein derart aufwendiges Reparaturvorhaben auch oft erst mit Verzögerung vor Ort. Und das Montieren der neuen Kabelverbindungen ist wohl hochpräzise fehleranfällige Handarbeit, die schon so sehr schwer ist, aber bei den aktuellen Temperaturen und Wetterbedingungen wirds halt noch schwerer.

Auch die Inbetriebnahme der Stelle mit sorgfältiger Prüfung und schrittweiser Belastung dauert als normaler Prozess viele Stunden.


Ich hab mich auch gewundert, aber jetzt verstehe ich das mehr und und schimpfe lieber auf die sabotierenden Idioten, die unschuldige Menschen in Gefahr bringen, als auf diejenigen, die sehr wahrscheinlich gerade ihr bestes geben um zu helfen.

Antracis 04.01.2026 11:53

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1796652)
Ich dachte, wir haben ein Netz, also nicht nur lineare Anbindung… Aber scheint doch so, dass man von einem einzigen Kabel abhängig ist.

So wie ich das verstanden habe, halt nicht überall und manchmal. Der Kanal teilt halt ein größeres Stadtgebiet ab und „einfach“ die Kabel unterirdisch verlegen, ist sicher auch nicht so problemlos unter einem Gewässer.

Stellt sich die Frage, wie man das wirklich gut lösen kann. Wenn man mal jetzt an den konkreten Fall eines gezielten Anschlages denkt, wären halt auch zwei Feuer an zwei oberirdischen Stellen jetzt logistisch schwerer, aber nicht wirklich schwer. Also müsste man unterirdisch ran, was sicher riesige aufwendige und kostspielige Projekte sind. Bis man das fertig hat, hat vermutlich schon jeder seinen eigenen Solarstrom auf dem Haus :Cheese:

qbz 04.01.2026 12:04

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796653)
Ich hab mir mal versucht, als blöder Mediziner von Chat-GPT erklären zu lassen, warum das so lange dauert.

Provisorisch überbrücken ist technisch keine Option, .....

So sprach gestern der Bauleiter. Überbrücken meint ein provisorisches Hochspannungskabel zu verlegen. Am Sa.-Mittag hat die Kriminalpolizei auch die Schadensstelle schon wieder freigegeben, schreibt Stromnetz Berlin.

Die zuständige Senatorin Giffey meinte, dass sie das Stromnetz in den letzten Jahren schon an vielen Orten in die Erde verlegt haben, was als Ziel für das gesamte Stromnetz gilt, um die Verletzlicheit zu verringern. Leider gerade da noch nicht. Berlin spart halt auch überall, so dass so eine Verlegung nach unten dauert.

Stromnetz Berlin (zuständig) teilt zu den Reparaturarbeiten mit: "Die Arbeiten erfordern umfangreichen Tiefbau und Kabelzug. Sie werden zudem durch die Witterung erschwert."

D.h. es müssen offenbar längere Schächte ausgehoben werden. Eine oberirdische provisorische Verlegung des neuen Hochspannungskabel würde natürlich viel schneller gehen, müsste dann aber 24h bewacht werden.

Siebenschwein 04.01.2026 12:46

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796654)
… Also müsste man unterirdisch ran, was sicher riesige aufwendige und kostspielige Projekte sind. Bis man das fertig hat, hat vermutlich schon jeder seinen eigenen Solarstrom auf dem Haus :Cheese:

Haha, wie oft ein Bagger mal fix ein unterirdisches Stromkabel zerlegt, wollen wir hier nicht diskutieren…;) Und die Solaranlage auf dem Dach nützt nix, wenn man die paar hundert Kröten beim Wechselrichter spart, die ihn netzautark machen.

qbz 04.01.2026 14:28

Stromausfall bis Donnerstag: Wieso dauert die Reparatur in Berlin so lange? Unterschiedliche Technologien, eine staubfreie Umgebung: Die Arbeiten nach dem Stromausfall im Südwesten Berlins sind komplex. Eisige Temperaturen sind dabei keine Hilfe.

qbz 04.01.2026 18:12

Das sind die Gebiete, die bis Do. vom Ausfall betroffen sind: Zehlendorf, Schlachtensee, Nikolassee, Wannsee, ca. 35 000 Wohnungen.


z.T. fallen auch S-Bahn Stellwerke aus, was den Verkehr nach Potsdam betrifft, Regional- und S-Bahn.

sybenwurz 04.01.2026 20:14

Der Link ist keiner, nachdem aber alle voneinander abschreiben bzw. die gleichen Texte zitieren, ists nicht schwierig, nen kostenfrei lesbaren zu finden:

https://www.tagesspiegel.de/berlin/s...-15100638.html

MattF 05.01.2026 12:47

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796653)

Ich hab mich auch gewundert, aber jetzt verstehe ich das mehr und und schimpfe lieber auf die sabotierenden Idioten, die unschuldige Menschen in Gefahr bringen, als auf diejenigen, die sehr wahrscheinlich gerade ihr bestes geben um zu helfen.

Sehe ich auch so, und hier waren offensichtlich Leute am Werk die 100% wussten, was sie taten.

Die wussten, dass das die einzige Leitung ist in diesen Stadtteil und der Stadtteil wurde sowieso bewusst gewählt da, da die "Reichen" wohnen.
Und sie wussten, wie man technisch den größten Schaden anrichtet, der nicht mal eben behoben werden kann.

Mit dieser Prämisse, dass die wissen, was sie mache, ist unsere Infrastruktur unschützbar. Es ist zwar eindeutig, dass zu wenig investiert wurde die letzten Jahre, nur werden wir nie unverwundbar sein, egal wie viel Geld und wie lange das dauert.

Das Schimpfen auf den Senat und die Eliten (allgem gesagt, nicht wg der Diskussion hier), führt im Übrigen genau zu dem, was die wollen. Das Land destabilisieren (-> Revolution!).

qbz 05.01.2026 13:07

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1796717)
Sehe ich auch so, und hier waren offensichtlich Leute am Werk die 100% wussten, was sie taten.

Die wussten, dass das die einzige Leitung ist in diesen Stadtteil und der Stadtteil wurde sowieso bewusst gewählt da, da die "Reichen" wohnen.

Ich war öfter mal radfahren auf dem Weg entlang dem Teltow Kanal, wo natürlich jeder die Kabelbrücke über den Kanal deutlich sieht und auch die gleich dort benachbarten Kraftwerke. Kein Hexenwerk, leider.

Einen solchen terroristischen Anschlag aus vorgeblichen Klimamotiven verurteilen alle Linke, Klimaschützer Aktivisten und Organisationen, die ich kenne. Man muss abwarten, wer wirklich dahintersteckt.

sabine-g 05.01.2026 14:21

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796721)
Man muss abwarten, wer wirklich dahintersteckt.

Es waren linke Spinner der "Vulkangruppe".
Warum sollte man daran zweifeln?

Siebenschwein 05.01.2026 14:45

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1796725)
Es waren linke Spinner der "Vulkangruppe".
Warum sollte man daran zweifeln?

False Flag der AfD, weil der Reichstag nicht mehr so gut brennt? Von Russen bezahlte Bulgaren? Einfach nur ein Kabelbrand? Trump, der zeigen möchte, was passiert, wenn er Grönland nicht kriegt? Gelangweilte Kids unter Drogen?

Solange nicht rechtskräftig die Schuld festgestellt wurde oder jemand auf frischer Tat ertappt wurde (OK, van der Lubbe war auch nicht so recht klar), sollte man zumindest zweifeln dürfen.

Schwarzfahrer 05.01.2026 15:06

Was ich mich fragen würde, wenn es mich träfe: wie schnell kann man ein Haus (egal ob Einfamilienhaus oder Mietshaus) an ein Notstromaggregat anschließen, um zumindest die Heizung wieder laufen zu lassen (und geplatzte Rohre u.ä. zu verhindern)? Wird das überhaupt versucht, soweit Geräte verfügbar sind? Es gibt doch sicher einiges im Handel auf Lager. Könnte die Stadt Berlin bundesweit solche Aggregate beschaffen und installieren lassen, wenn die Leitungsreparatur doch länger dauert? Die THW setzt ja ihre Aggregate schon für Pflegeheime und Krankenhäuser ein, aber was ginge für die normalen Wohnungen?

NiklasD 05.01.2026 15:09

Zitat:

Zitat von sabine-g (Beitrag 1796725)
Es waren linke Spinner der "Vulkangruppe".
Warum sollte man daran zweifeln?

Ich würde wenn von linksextremen Spinnern sprechen. Aber der Verfassungsschutz ist sich da in seiner Einschätzung ja selber nicht 100% sicher, wer dahinter steckt. Gem. Chronologie gibt es seit 2011 im Berliner Umland entsprechende Anschläge auf Infrastruktur, die der Vulkangruppe zugerechnet werden, aber soweit ich weiß, wurde dafür noch nie ein mutmaßlicher Täter/Täterin verhaftet.

TriVet 05.01.2026 15:12

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1796733)
Was ich mich fragen würde, wenn es mich träfe: wie schnell kann man ein Haus (egal ob Einfamilienhaus oder Mietshaus) an ein Notstromaggregat anschließen, um zumindest die Heizung wieder laufen zu lassen (und geplatzte Rohre u.ä. zu verhindern)? Wird das überhaupt versucht, soweit Geräte verfügbar sind? Es gibt doch sicher einiges im Handel auf Lager. Könnte die Stadt Berlin bundesweit solche Aggregate beschaffen und installieren lassen, wenn die Leitungsreparatur doch länger dauert? Die THW setzt ja ihre Aggregate schon für Pflegeheime und Krankenhäuser ein, aber was ginge für die normalen Wohnungen?

Wenn man doch jetzt nur ein paar große Batterien, vielleicht auf Rädern, hätte und die so so als mobile Energiequellen vor die Villen stellen könnte…
Ein vehicle to home quasi.
Oder vehicles to grid, wenn es genug waeren.
Wenn man das doch nur haette…;) :cool:

Schwarzfahrer 05.01.2026 15:14

Zitat:

Zitat von Siebenschwein (Beitrag 1796727)
Solange nicht rechtskräftig die Schuld festgestellt wurde oder jemand auf frischer Tat ertappt wurde (OK, van der Lubbe war auch nicht so recht klar), sollte man zumindest zweifeln dürfen.

Zweifeln darf man an allem, allerdings passt der Anschlag sehr gut dazu, daß seit Jahren linke Gruppen Terroranschläge auf Infrastruktur in Deutschland verüben, das kann man beim Verfassungsschutz und beim BMI nachlesen - oder auch die bisherige Bilanz der Vulkan-Gruppen betrachten. Es ist nun mal eine Tatsache, daß die linksextreme Gewalt sich seit Jahren auf die Infrastruktur fokussiert, und weil es ja "nur" gegen Sachen geht, wird die Gefahr unterschätzt und medial wenig beachtet. Jetzt merkt man, daß auch Aktionen gegen Sachen Menschenleben gefährden können.

JENS-KLEVE 05.01.2026 15:19

Ich hatte die letzten Tage wenig Zeit und dachte bzw. hörte es sei ein größerer „Stromausfall“. Dieser Begriff ist etwas irreführend, wenn jetzt klar ist, dass nicht ein Wetterereignis, technischer Defekt oder Schlamperei die Ursache ist.

Es steht ja bereits fest, dass es sich um einen gezielten Anschlag handelt. Bei einer solch folgenschweren Terrorsituation erwarte ich irgendwie mehr Aufregung. Oder gibt es die nur wenn Menschen unmittelbar sterben?

In den Nachrichten ist es nur ein Randthema, den Bürgermeister juckt es nicht, die Bevölkerung nimmt es irgendwie hin. Seltsam.

Adept 05.01.2026 15:22

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1796736)
Zweifeln darf man an allem, allerdings passt der Anschlag sehr gut dazu, daß seit Jahren linke Gruppen Terroranschläge auf Infrastruktur in Deutschland verüben, das kann man beim Verfassungsschutz und beim BMI nachlesen - oder auch die bisherige Bilanz der Vulkan-Gruppen betrachten. Es ist nun mal eine Tatsache, daß die linksextreme Gewalt sich seit Jahren auf die Infrastruktur fokussiert, und weil es ja "nur" gegen Sachen geht, wird die Gefahr unterschätzt und medial wenig beachtet. Jetzt merkt man, daß auch Aktionen gegen Sachen Menschenleben gefährden können.

Nicht nur gegen Sachen wenden sich Linksextreme.

Stichwort: Hammerbande mit mehrfachem versuchten Mord!

Helios 05.01.2026 15:52

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796649)
.........
An der Kabelbrücke über den Teltowkanal ...........
...............
Wundern tut es einen schon, dass die Reparatur so lange dauert. andererseits ist eine Kabelverbindung für 35.000 Haushalte nun auch kein Pappenstil
............

für mich hat es ausgeschaut wie ein Kabelbrand innerhalb einer Trasse durch Überlastung - es ist einfach zuviel und zulange Strom gezogen (verbraucht) worden, bis die Isolation zum brennen anfängt.

Ich hab nicht in dem Bereich gearbeitet und mein Studium ist 40 Jahre her, mich hat aber damals schon gewundert, dass in größeren Netzen mit Gleichzeitigkeiten von 14 % die Leitungen und die Sicherungen dimensioniert wurden - fliegt die Sicherung jetzt öfters, wird halt eine Größere eingebaut, damit ist der "Schutz" der Leitung gegen Überhitzung obsolet - et werd scho jutt jehe - woar jestern och so (oder so ähnlich auf kölsch).

Die Straßen sind leer - die Leute alle nicht auf Arbeit, sondern zu hause alte Urlaubstage abbauen - zusätzlich haben sich das Nutzerverhalten und die Verbrauchsgewohnheiten geändert/erhöht, die Leitungen dürften aber nicht verstärkt worden sein, wenn jetzt noch die Ent-Carbonisierung der Gebäude durch ineffiziente Kaltdampf-Kompressionsmaschinen dazu kommen - dann wird es in Zukunft noch viel mehr Kabelbrände geben, dazu braucht es keine Russen, Ukrainer, linke oder rechte Spinner...

MattF 05.01.2026 16:06

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796721)
Ich war öfter mal radfahren auf dem Weg entlang dem Teltow Kanal, wo natürlich jeder die Kabelbrücke über den Kanal deutlich sieht und auch die gleich dort benachbarten Kraftwerke. Kein Hexenwerk, leider.

Wie gesagt, es geht darum, dass das die einzige Leitung war und man die Stelle im Netz nicht einfach umgehen kann.
Die Leitung zu zerstören ist im übrigen auch so einfach nicht, die ist schon sehr massiv.

Adept 05.01.2026 16:13

Was verspricht sich denn diese "Vulkangruppe" von diesem Anschlag?

Ausser dass mind. 35.000 Leute angepisst sind und sie schon mal nicht unterstützen, egal was sie wollen.

MattF 05.01.2026 16:34

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1796747)
Was verspricht sich denn diese "Vulkangruppe" von diesem Anschlag?

Ausser dass mind. 35.000 Leute angepisst sind und sie schon mal nicht unterstützen, egal was sie wollen.



Ganz grob gesagt glauben diese Spinner, zumindest nach dem, was wohl im Bekennerschreiben steht, dass man damit eine revolutionäre Stimmung in der Bevölkerung erzeugen kann.
Dass man sich gegen die Eliten/ das Establishment auflehnt, davon fegt und mal min der Sozialismus eingeführt wird.

Damit unterscheiden sie sich im Übrigen kaum von den rechten Spinnern.


Es kann natürlich auch ne false Flag Aktion sein, dann ist es aber halt nur umgekehrt, Rechte wollen, dass sich die Bevölkerung gegen die Regierung auflehnt, weil sie die (angebliche) linke Bedrohung nicht in den Griff bekommt.
Dafür sprechen würde in meine Augen, dass der VS wohl komplett im Dunkeln tappt und niemand die Beteiligten kennt.
Akteure der linken Szene sind ja in Berlin untereinander bekannt und vom VS oft unterwandert und gut überwacht.

Adept 05.01.2026 16:38

Ok danke. Verrückt.

Zu den Tätern weiss man also nix. Aber Rechte Szene ist ja auch unterwandert, inklusive paar gesinnungsfreundlicher Mitglieder. :Huhu:

Schwarzfahrer 05.01.2026 16:43

Zitat:

Zitat von Adept (Beitrag 1796747)
Was verspricht sich denn diese "Vulkangruppe" von diesem Anschlag?

Hier sind einige detailliertere Zitate aus ihrem Bekennerschreiben:
Zitat:

Wir haben heute das Gas- und Dampfturbinen-Heizkraftwerk in Lichterfelde angegriffen. Das Kraftwerk produziert auf Erdgasbasis eine elektrische Gesamtleistung von 300 MW. Ziel waren die Starkstromleitungen, um bei dem Unternehmen einen hohen Schaden zu verursachen. Die Kabelbrücke, die nicht öffentlich verzeichnet ist und vom Kraftwerk Lichterfelde über den Teltowkanal geführt wird, haben wir zur Seite der Grünanlagen hin in Brand gesetzt. Wir haben die angeschmorten Kabelstränge mit herumliegenden Stahlstangen zusätzlich kurzgeschlossen.

Das Energieunternehmen wird auf dem freien Markt Strom in Echtzeit kaufen müssen, um die Vertragsverpflichtungen zu erfüllen, die sie mit der Auslieferung des Stroms eingegangen sind, sobald der Ausfall der Lieferung bemerkt wird. Wir gehen nicht davon aus, dass wir dadurch 100.000 Haushalte vom Netz abgetrennt haben, sondern dass wir diese nur vom Netz des Gaskraftwerks abgetrennt haben. Das mehrfach gesicherte Energienetz wird über andere Wege der Energieleitungen die Haushalte in kürzester Zeit wieder über das weit verzweigte Stromnetz anschließen. Der kurzfristige Kauf von Energie zu den marktüblichen Preisen ist möglicherweise teurer als zu dem Zeitpunkt, als das Energieunternehmen den Strom an der Leipziger Strombörse (EEX) gekauft hat. Um nicht hohe Vertragsstrafen an die einzelnen Energieabnehmer zu zahlen bleibt ihnen kein anderer Weg. Wir haben über zwanzig 110 KV Leitungen kurzgeschlossen und die Fernwärmerohre nicht in den Anschlag einbezogen. Aber wir können Auswirkungen auf die Fernwärme nicht ausschließen.

Unsere Aktion unterscheidet sich im Praktischen von der Aktion in Adlershof am 9.9.2025 gegen das Technologiezentrum. Dort handelte es sich um eine Zuleitung, die redundante Absicherung vernachlässigte. Bei der „Vulkangruppe Tesla ausschalten“, die Tesla mit der Zerstörung einer Zuleitung vom Netz nahm und um die 5000 privaten Haushalte mit traf, war die Situation ähnlich. In unserem Fall wird nicht vor einem Objekt wie dem Technologiepark oder der Gigafactory der Strom abgetrennt, sodass dieses Objekt in den Blackout kommt, sondern das Kraftwerk mit seiner weiten Verzweigung der Kabel wird von Stromnetz abgetrennt. Es produziert noch Strom, kann aber diesen nicht mehr in dasNetz einspeisen und somit nicht mehr liefern. Die Versorgungsfähigkeit der privaten Haushalte über andere Kraftwerke bleibt aber erhalten und ist auch so von den Behörden und Energieriesen beabsichtigt. Trotzdem ist nicht ausgeschlossen, dass unsere Aktion einzelne Trafostationen in größerer Mitleidenschaft zieht.
Die Versorgung mit Fernwärme (thermische Leistung um 690 MW) ist durch uns nicht unterbrochen worden.

Die einzelnen Haushalte sind nicht Ziel der Aktion. Ziel der Aktion ist es, der Gaswirtschaft und der Gier nach Energie einen hohen Schaden zuzufügen.

Wenn es zu längeren Ausfällen in privaten Haushalten kommt, wollen wir hiermit deutlich machen, sie sind nicht Ziel des Angriffs. Und dieser Effekt war von uns weder beabsichtigt noch kalkuliert. Wir haben zu jedem Zeitpunkt die Gefährdung von Menschenleben ausgeschlossen.

Da wir keine hundertprozentige Sicherheit darüber haben, welche Kettenreaktionen, die nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen, unsere Abschaltung der Gaswerks zur Folge haben könnten, haben wir folgende Bitte an eventuell in Mitleidenschaft gezogene Haushalte: Klingeln Sie bei Ihren Nachbar:innen an. Bedenken Sie, ältere oder hilfsbedürftige Menschen bei einem Ausfall des Stroms mitzuversorgen. Versorgen Sie sich und andere Menschen, indem Sie solidarische Unterstützung geben. Informieren Sie sich untereinander
.
Laut Welt ist es übrigens eher nicht eine Gruppe, sondern die Behörden gehen

Schwarzfahrer 05.01.2026 16:48

Zitat:

Zitat von MattF (Beitrag 1796750)
Es kann natürlich auch ne false Flag Aktion sein, dann ist es aber halt nur umgekehrt, Rechte wollen, dass sich die Bevölkerung gegen die Regierung auflehnt, weil sie die (angebliche) linke Bedrohung nicht in den Griff bekommt.
Dafür sprechen würde in meine Augen, dass der VS wohl komplett im Dunkeln tappt und niemand die Beteiligten kennt.
Akteure der linken Szene sind ja in Berlin untereinander bekannt und vom VS oft unterwandert und gut überwacht.

Die Vulkan-Gruppen sind allerdings seit 2011 aktiv mit regelmäßigen Sabotageakten. Ich finde es schon befremdlich, daß die Behörden in 14 Jahren immer noch nichts darüber wissen, wer dahinter steckt. Ist es Unfähigkeit oder Desinteresse?

Zu der FalseFlag-Theorie: ich glaube schon, daß es solche linke Spinnergruppen gibt. Ob sie immer in Eigeninitiative handeln, oder z.T. von anderen Interessengruppen manipuliert werden, ist für mich sekundär - wer die Tat vollbringt, ist erst mal verantwortlich. Aber die Idee ist nicht neu:

qbz 05.01.2026 16:57

zum Inhalt des Bekennerschreibens:

“Wir haben heute Nacht das Gaskraftwerk in Berlin-Lichterfelde erfolgreich sabotiert”...... "Stromausfälle waren nicht Ziel der Aktion, sondern die fossile Energiewirtschaft". Der Brandanschlag sei als "Akt der Notwehr und der internationalen Solidarität mit allen, die die Erde und das Leben schützen", zu verstehen. Die Verfasser äußerten außerdem die Hoffnung, dass die fossile Energiegewinnung gestoppt werden könne und diese Tat einen entscheidenden Beitrag leiste. In dem Bekennerschreiben zu dem aktuellen Stromausfall im Berliner Südwesten entschuldigten sich die Verfasser ausdrücklich "bei den weniger wohlhabenden Menschen", die von dem Stromausfall betroffen seien. Das Mitleid für die "vielen Besitzer von Villen in diesen Stadtteilen" hielte sich "in Grenzen".

Die Begründung spricht vor allem von einem Angriff auf die fossile Energiewirtschaft.

https://www.rbb24.de/panorama/beitra...danschlag.html

Die Anschläge, welche der Vulkangruppe bisher öffentlich zugeordnet werden, sind in ihren Begründungen und Angriffszielen allerdings in meinen Augen sehr inkonsistent, weshalb ich nicht nur an eine "links- oder grünextremistische" kriminelle Vereinigung als Möglichkeit denke, sondern auch an Personen, welche hauptsächlich Anschläge verüben wollen, egal welchen Inhaltes und Zielrichtung oder sogar False Flag Anschläge. So hat die Gruppe z.B. auch einen Anschlag auf die Stromversorgung der Tesla Fabrik verübt bzw. dafür die Verantwortung übernommen, eigentlich absurd und im Widerspruch zur obigen Begründung, weil die ja Elektroautos bauen. Ausserdem ist Tesla der grösste Arbeitgeber in der Region, d.h. auch für Sozialisten wäre es komplett absurd, die Fabrik anzugreifen.

* Laut Experte kein Vorwissen für derartige Anschläge notwendig.

Antracis 05.01.2026 17:56

Ideologie ist ja nur eine Seite der terroristischen Existenz. Ob nun religiös oder politisch legitimiert, die Sattelfestheit und auch die theoretische Konsistenz der eigenen Sichtweise schwankt da beträchtlich.

Konsistenter sind da psychologische Macht- und Moralmotive und zur radikalisierung beitragende Gruppendynamiken. Aus beruflicher Perspektive interessiert mich das naturgemäß mehr.

Typisch ist ein grandioses Selbstbild („Wir sehen klarer als die Masse“), Moralische Überhöhung („Unsere Gewalt ist notwendig, eure ist verbrecherisch“)Eine wichtige Rolle spielt oft Kränkung und Wut („Dieses System erkennt unsere Wahrheit nicht an“)
Und der Wunsch nach historischer Bedeutung („Wir zwingen die Geschichte zum Handeln“) sowie Macht über Leben, Angst und Aufmerksamkeit.

Die wenigsten von uns können wohl behaupten, das Leben von 35.000 Menschen über Tage entscheidend geprägt zu haben und soviel mediale Aufmerksamkeit zu erlangen.

Weiterhin ist die Entdeckungsgefahr relativ klein und man kann sich den Kollateralschaden schönreden. Relativ viel Output für wenig in.

Die Gewalt ist da in erster Linie identitätsstiftend, machtvoll und aufmerksamkeitsgenerierend.

Es gibt auch andere Typen, wo dann moralische Rigidität in Grandiosität umschlägt und Unfähigkeit zur Ambivalenz und totale Identifikation mit der Rolle zu solchen Taten führen,

Jedenfalls tritt dann am Ende in den Hintergrund, dass das ganze nur wenig oder in keinster Weise geeignet ist, die Welt ideologisch zu verändern oder zu beeinflussen.

qbz 05.01.2026 18:08

Das können auch nur 1-3 Personen sein.

Der NSU bestand im Kern ebenfalls nur aus 3 eingeweihten Personen und die Ermittler suchten in den falschen Szenen, weshalb sie nicht entdeckt worden sind.

Helios 05.01.2026 18:15

Zitat:

Zitat von Schwarzfahrer (Beitrag 1796752)
Hier sind einige detailliertere Zitate aus ihrem Bekennerschreiben:

Laut Welt ist es übrigens eher nicht eine Gruppe, sondern die Behörden gehen

im Text steht, dass sie das Gaskraftwerk abschalten wollen - warum dann über die Stromseite?? und nicht, wie es logischer wäre, über die Gasseite??

und zuviel Vertragsgeschwafel ..... und über Gelaber über Preise, so als ob sie von einem plötzlich stark steigenden Strompreis profitieren würden.

linke Stromterroristen hab ich mir anders vorgestellt.

MattF 05.01.2026 18:53

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796758)
Das können auch nur 1-3 Personen sein.

Der NSU bestand im Kern ebenfalls nur aus 3 eingeweihten Personen und die Ermittler suchten in den falschen Szenen, weshalb sie nicht entdeckt worden sind.

Genau.

qbz 05.01.2026 19:11

Zitat:

Zitat von Helios (Beitrag 1796759)
im Text steht, dass sie das Gaskraftwerk abschalten wollen - warum dann über die Stromseite?? und nicht, wie es logischer wäre, über die Gasseite??

und zuviel Vertragsgeschwafel ..... und über Gelaber über Preise, so als ob sie von einem plötzlich stark steigenden Strompreis profitieren würden.

linke Stromterroristen hab ich mir anders vorgestellt.

Auf de.indymedia.org steht das ganze, sehr lange, umfangreiche Bekennerschreiben. Die Zeitungen haben nur einen kleinen Teil abgedruckt.

Antracis 05.01.2026 19:59

Zitat:

Zitat von qbz (Beitrag 1796763)
Auf de.indymedia.org steht das ganze, sehr lange, umfangreiche Bekennerschreiben. Die Zeitungen haben nur einen kleinen Teil abgedruckt.

Deckt sich inhaltlich ja mit dem, was ich oben schrieb. Die Eigentümer des besseren Wissens, der besseren Moral, der besseren Gewalt. Oder, dem apodiktischem Schreibstil entsprechend: Der einzig richtigen.

qbz 05.01.2026 20:27

Zitat:

Zitat von Antracis (Beitrag 1796765)
Deckt sich inhaltlich ja mit dem, was ich oben schrieb. Die Eigentümer des besseren Wissens, der besseren Moral, der besseren Gewalt. Oder, dem apodiktischem Schreibstil entsprechend: Der einzig richtigen.

Für mich liest sich jetzt der lange Text eher nicht wie eine False Flag (würde ich kürzer erwarten), sondern sehr bemüht, den Anschlag zu rechtfertigen. (mit wirrer Argumentation).

merz 05.01.2026 21:23

Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll. Wir versuchen damit, die Ausbeutung der Erde zu unterbrechen, die Co²-Toten zu verhindern und die mit der Klimakatastrophe zusammen hängenden Krankheiten zum Stoppen zu bringen. Wir versuchen damit außerdem, dem Artensterben ein Ende zu setzen und die Welt für alle wieder lebenswerter zu gestalten. Jene, die uns „Ökoterroristen“ nennen, sind selbst die wahren Ökoterroristen, formulieren dies im Sinne egoistischer Interessen und Machtkalkül.
Wir sehen die Bewusstlosen, die sich für schlau halten und den Klimawandel für Fakenews.“


„ Da wir keine hundertprozentige Sicherheit darüber haben, welche Kettenreaktionen, die nicht in unserem Verantwortungsbereich liegen, unsere Abschaltung der Gaswerks zur Folge haben könnten, haben wir folgende Bitte an eventuell in Mitleidenschaft gezogene Haushalte: Klingeln Sie bei Ihren Nachbar:innen an.“

So, mmmh

Der Text hat einen seltsamen Sound, finde ich


m.

Siebenschwein 05.01.2026 21:48

Zitat:

Zitat von merz (Beitrag 1796767)
Klingeln Sie bei Ihren Nachbar:innen an.“


Ohne Strom? Klopfen wäre wohl zielführender.
Hirnlose Idioten.


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