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Alex Yee läuft 02:06:38
Der Olympia Sieger im Triathlon läuft in Valencia 2:06 über die 42,2 Kilometer.
Vielleicht startet er ja in nächster Zeit bei einer Langdistanz. |
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Zur Einordnung: Die zweitschnellste Zeit eines Britren jemals !
Triathlon hat er allerdings dieses Jahr nicht wirklich viel gemacht. |
Das ist schon eine beeindruckende Zeit, wenn man bedenkt, das Mo Farah beim London-Marathon im April 2018 in 2:06:21 h gelaufen und sechs Monate später den Chicago-Marathon mit neuem Europarekord von 2:05 gewonnen hat.
Das ist ja noch nicht so lange her. Berücksichtigen muss man aber, wie schon oben erwähnt, dass er seit Olympia eher wie ein Läufer trainiert hat. In Valencia waren wohl moderate Bedingungen, nicht ganz ideal, aber auch nicht wirklich warm. Aber bisschen kühler hätte es sicher noch sein dürfen. Die Entwicklung im Laufbereich ist schon erstaunlich, würde mich nicht wundern, wenn in den nächsten Jahren die Sub2 im Marathon fällt. Im Triathlon muss man halt vorher noch Radfahren, da müsste Yee wohl noch einiges zulegen, um im Nondrafting konkurrenzfähig zu sein. Ansonsten reicht wohl auch eine 2:25 nicht im LD-Marathon.. |
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Wird ihm in den kommenden Jahren Richtung LA weiterhelfen |
Krasse Zeit! Kann man sagen, dass die neuen Schuhe 1min pro 10km bringen im Vgl. zu vor 15 Jahren?
Wäre immernoch eine 2:10! Solch ernsthafte Marathonversuche von einem männlichen aktiven Triathlet sind mir nicht bekannt. Steffen Justus ist mal eine 2:18 oder so gelaufen, aber das war am Ende der Saison. |
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Weiterhin scheint Yee schon immer sein sehr starker Läufer gewesen sein (ursprünglich Duathlet und hat auch immer mal wieder ambitioniert an reinen Laufevents teilgenommen) und ist da offensichtlich auch sehr planvoll und ehrgeizig an die Sache rangegangen. Und er ist sehr leicht. Von vielen Triathleten haben wir ja eher Zeiten aus der Off-Saison, bei ihm wars jetzt ein ambitioniertes Sabbatical. |
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Wo ziehst du die Grenze? Alle nur noch Barfuß und in Leinen, wie bei den antiken griechischen Spielen. Frechheit, dass alle Leichtathletikrekorde auf Aschebahnen auf so nem neumodischen Tartanbelag unterboten wurden. |
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Fest steht aber, dass es bereits Grenzen gibt, z.B. bezüglich der Sohlenhöhe. Von mir aus könnten die Regeln eben dahingehend geändert werden, dass im Wettkampf Schuhe mit unterstützender Karbonplatte o.ä. nicht erlaubt sind. Es wäre dadurch rein gar nichts verloren, die Leistungen wären vergleichbarer und würden sich außerdem trotzdem steigern mit der Zeit. |
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Es gab mal ein "Experiment", in dem man Leistungssportler unter "alten Bedingungen" antreten ließ; das betraf, soweit ich mich erinnere, zumindest mal Schwimmen, Rudern und Laufen. Interessanterweise waren die Zeitdifferenzen gar nicht mal so groß, wie man gedacht hatte. Modernes Training scheint immer noch mehr auszumachen als das Equipment. :Blumen: (ich finde leider weder den Titel noch einen Link, vielleicht kann jemand anders aushelfen) |
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Meine private Wunschverbotsliste bei Wettkämpfen möchtest du nicht haben.;) |
Die große Entwicklung der letzten Jahre sind eigentlich die Schaumstoffe nicht die Platten. Die Platten sind in erster Linie da um die sehr weichen Schaumstoffe zu stabilisieren, beim Metaspeed Ray ist die Platte zum Beispiel kürzer um Gewicht zu sparen.
Ein Plattenverbot wäre daher ziemlich sinnlos, man kann Schaumstoffarten regulieren, aber das wäre meiner Meinung nach kein guter Schritt. Ich finde die aktuellen Regeln zum Thema Schuhe ziemlich gut, Marken haben Spielraum um mit Geometrie und Foam Entwiclungsfortschritte zu machen und es ist einfach zu erkennen was man im Wettkampf nutzen darf. Außerdem würde ein Verbot, das man ja nur im Wettkampf durchsetzen kann meiner Ansicht nach kaum Preise senken oder den Markt ändern. Marken bauen ja bereits einige max Cushion Schuhe die im Wettkampf verboten sind und viel Geld kosten, weil sie fürs Training genauso beliebt sind. Die Preisentwicklung ist zudem losgelöst von jeder Technologie, es gibt keinen technischen Grund, dass der Pro Evo fast das doppelte vom leichteren Metaspeed Ray kostet. Ich denke es wäre ein Irrglaube, dass mit strengeren Regeln für Wettkampfschuhe diese plötzlich nurnoch 120€ kosten. |
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Gute Laufschuhe haben als ich mit Laufen angefangen habe auch schon teilweise über 150 DM gekostet. Das ist jetzt über 25 Jahre her. Wenn also ein Schuh 2000 sagen wir mal 75€ m gekostet hat und wir eine Inflation von etwa 2,5% p.a. annehmen, müsste der gleiche Laufschuh heute etwa 140€ kosten. Da ist ein Carbontreter mit ca. 200€ nicht extrem viel teurer. Alle diese Argumente sind innovationsbehindernd. Die 40mm sind genauso willkürlich, haben aber einen sinnvollen Hintergrund. Fraglich ist lediglich, ob bei 50mm die Stabilität nicht auch noch ausreichend gut wäre. Nur weil es ein paar Nostalgiker gibt, die früher eh alles besser fanden: Fahrt doch am Rad weiter mit butterweichen Stahlrahmen mit Singlepivot Felgenbremsen und 19mm Reifen, die bei jedem 2. Kieselstein platt waren. …und bitte hört auf in den Urlaub zu fliegen. Das konnten eure Großeltern/ Urgroßeltern auch nicht. War aber ja anscheinend alles besser! |
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Wenn ein Triathlonprofi plötzlich eine 2:06h läuft, dann finde ich das bemerkenswert. Ich frage mich, wie er das macht. Sollten die Schuhe der Grund dafür sein, dann sehe ich das kritisch. Ich sehe keinerlei Bereicherung und mich würde interessieren, was er mit normalen Schuhen läuft. Zitat:
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https://www.tri247.com/triathletes/alex-yee Zitat:
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Laufsport ist einfach, Schuhe, Hose, Shirt, raus und los. Kaufen MUSS sich keiner irgendwas. Das gleiche gilt unter anderem auch für schwimmen und und Radfahren. Niemand braucht ein 10 k Rennrad, oder TT. Also ist Triathlon mit allen Disziplinen auch einfach und kostengünstig machbar. Zum Thema Alex Yee und plötzlich 2:06 Stunden. 3000 m 7:45 min (2018) 5000 m 13:13 min (2025) 10000 m 27:51 min (2018) Hm 1:01 h (2025) Vom HKS hat er als Kurzdistanz Triathlet für die Renndauer von ~2 h ideale Voraussetzungen. Die Zeiten auf den Unterdistanzen passen auch und jetzt hat er halt mit dem entsprechenden Fokus das auf die Strecke gebracht was er kann. Die top10 aus Valencia wären eventuell ohne der Platten etwas langsamer, aber vom Ergebnis gleich. Und wo willst du die Grenze ziehen? Bei der Carbonplatte, die einen begrenzten Effekt hat? Beim Schaum, der für den bounce und somit für den vortrieb verantwortlich ist? Nur im Rennen? Oder auch im Training, weil der weiche Schaum ja eigentlich erst die hohen Umfänge und die gesteigerten Intensitäten ermöglicht, ohne sich zu verletzen? Wie schaut’s dann mit den High-Carb Produkten aus? Limit auf 40 Gramm pro Stunde. Oder lieber nur Wasser und Banane, wie damals? Bicarb? Ich glaube man kann die letzten 50 Jahre Sportwissenschaften so durchgehen. Ändern wird’s nichts. Und für alle die puristisch unterwegs sein wollen gibt es preiswerte Möglichkeiten. Kurzer fun fact am Rande. Die ersten Modelle an Natural Running Schuhen als Gegenspieler zu den Carbon- und Max-cushion Schuhen sind schon wieder am Markt ;) |
Ich fände ein Verbot von Carbonschuhen gut. Die Ergebnisliste bleibt von der Reihenfolge her die gleiche, aber der Sport wird billiger.
Bitte seht das nicht nur aus der Triathlon-Perspektive, wo solche Schuhe zwei, drei Jahre halten, wenn man sie nur in Wettkämpfen nutzt. Bei Läufern sprechen wir je nach dem von 2 bis sogar 3 Paaren pro Saison. Mein Sohn (19) ist Läufer, der regional ums Podium mitläuft. Alle seine Gegner laufen in Carbonschuhen. Er selbst hat sicher Laufschuhe im Wert von 800-1.000 Euro im Schrank. Das ist eine extreme Entwicklung, finde ich, die nicht sein müsste. |
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Oder ist es ein „will haben weil die anderen auch“ Ding? Je nachdem welches Paar man nimmt halten sie doch 300-500 km. Das wären 20-30x10 km Wettkämpfe. Wenn man natürlich in jeder intensiven Trainingseinheit mit den Dingern rumrennen muss wird’s teuer. Wenn’s exklusiv für Wettkämpfe benutzt wird kommt man, selbst als ambitionierter Läufer gut durch die Saison. |
So lange haltbar sind wohl nicht alle Fabrikate
https://www.triathlon-szene.de/forum...ad.php?t=53877 |
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Und der Rest ist pure Polemik, darauf erwartest du wohl nicht ernsthaft eine Antwort. Gefragt hattest du, wem Carbonschuhe weh tun könnten, aber das war dann wohl doch nur Rhetorik. :Gruebeln: |
Ganz einfach, einen Carbonschuh mit 400km auf der Uhr verkaufst du nicht mehr. Nen Carbonschuh mit weniger als 100km kriegst du entweder günstig oder verkaufst ihn weiter.
Und zu den Schwimmanzügen: Paul Biedermann meinte damals, dass er immer mindestens 5 zum Wettkampf dabei hat, weil er beim Anziehen nie sicher sein kann, dass das Ding nicht kaputt geht. Absolut niemandem tut Innovation weh. Denn niemand muss das Zeug kaufen. Erst recht kein Nachwuchsathlet im Wachstum (bzw. dessen Eltern). Aus einem Mittelmäßigen Läufer wird auch mit Carbonschuhen kein Wunderläufer und umgekehrt. Ich finde die Diskussion um 200€ Schuhe oder Schwimmanzüge sehr witzig. Dass Nachwuchswettkämpfe immer spärlicher werden und zig hundert KM mit entsprechenden Kosten zu diversen Rennen gefahren werden müssen, ist akzeptiert, Material zu kaufen, ist es nicht. Verstehe ich nicht. Und wie Kampfzwerg schreibt. Ich kann Triathlon auch mit Material machen, das für alle 3 Disziplinen weniger als 1500€ kostet. Mit solchem Equipment bin ich auch immer noch im Vorderfeld. Blöd halt, dass ich selbst mit Equipment für mehr als 30.000€ trotzdem nicht gewinnen werde. Liegt dann wohl doch eher daran, dass ich 10km auf der Olympischen nicht unter 35min laufen kann und keine 5W/kg auf ne Stunde treten kann. |
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Trotzdem halte ich das nicht für ein starkes Argument. Im Sport wollen wir Chancengleichheit. Sie ist eine Voraussetzung für einen fairen Wettkampf. Das setzt eine Eigendynamik in Gang, eine Aufrüstungsspirale, der man sich nur schwer entziehen kann. Ob das Aerolenker für 3.000 Euro sind, Skiwachse für mehrere hundert Euro, oder Laufschuhe für 300 Euro selbst im Nachwuchsbereich: Das sind alles Dinge, die man durchaus diskutieren sollte, finde ich. :Blumen: |
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Und Du schreibst das genau richtig, ohne diese Schuhe bist Du einfach nicht kompetitiv. Der Unterschied ist so groß, dass er eine komplette Vorbereitung auf einen Marathon kompensieren kann. Im Prinzip ist das dann nicht mehr Laufen, sondern eine andere Sportart. Ich kann mir auch vorstellen, dass eine Menge Spaß verloren geht, wenn Du Deine Leistungsfähigkeit kennst, aber trotzdem unter Deinen Möglichkeiten bleibst, weil Du diese Schuhe ablehnst. Von daher fände ich ein Wettkampfverbot auch ok. Ich hatte 2020 gehofft, dass man die Teile gar nicht zulässt. Aber naja, das ist Geschichte. |
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Oder man kauft sich die Schuhe einfach wenn sie runtergesetzt sind wie jetzt am Singles Day. Nike Vaporfly 3 für 115 Euro. Habe ich erstmal auch nicht gebraucht, weil mein anderes Paar nach 300KM noch Top ist, aber auch Carbon-Schuhe gibt es für wenig Geld wenn man nicht immer unbedingt das neuste Model braucht.
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Es geht mir auch nicht ausschließlich um den Preis, sondern darum, dass nach meiner Idee eines Laufwettkampfes nur Schuhe verwendet werden sollten, die den Fuß schützen und unterstützen. Nicht aber Schuhe, die irgendwie den Vortrieb verstärken. Off topic: Darüber hinaus gibt es viele Dinge, die in einem (Triathlon) Wettkampf nach meiner Auffassung mal auf den Prüfstand gehören, wie z.B. Aerohelme, Felgen > 30mm, Wattmesser, Pulsmesser (sofern nicht medizinisch notwendig), Aerorahmen, Neoprenanzüge > 3mm, ... |
Ich kann den Wunsch nach Regulierung bzw. Verbot schon verstehen. Es gibt im Sport über die Jahrzehnte genügend Beispiele. Von Stabhochsprung, über Tennis, Schwimmen bis Formel 1.
Allerdings empfinde ich das Argument des niedrigschwelligen Zugangs nicht zielführend. Das müsste dann nämlich für alle Sportarten gelten. Auch bei denen, die ein Mindestinvestment weit höher als das eines Carbonlaufschuhs erfordern. Zugang für Talente muss also über Förderung funktionieren. Gelte das Prinzip der Niedrigschwelligkeit nur beim Laufsport, hieße es im Umkehrschluss: hast du nicht viel Geld, musst du halt Läufer werden. Die Materialregulierung folgt meines Erachtens keiner zwingend konsistenten Logik. Insbesondere nicht im Vergleich der Sportarten. Natürlich steht Chancengleichheit und Fairness im Fokus. Genauso wie Sicherheit, Erhalt der sportlichen Identität und vor allem die Bewahrung der menschlichen Leistung. Schaut man auf den letzten Punkt und vergleicht die Leistungsentwicklung in einzelnen Sportarten, so fällt der Laufsport nicht sonderlich auf. Im Marathon gab es eine Leistungsentwicklung von ca, 4 % in den letzten 25 Jahren. Im Stabhochsprung waren es 2,6 %. Der Stundenweltrekord beim Radfahren wurde um 15 % verbessert. Im Eisschnelllauf über 1.500 m sind es 6 % und beim Gewichtheben 5 %. Der Laufsport ist im Vergleich der Entwicklungen eher unterrepräsentiert. Trotz Carbonschuhen. Im Umkehrschluss ergeben sich für mich keine Ansätze für ein Verbot von VCarbonschuhen. |
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Bin absolut pro der ganzen Schnickschnack. Find es einfach professionell alles im rechtlichem erlaubten Rahmen zu optimieren. Wer oben mitspielen will muss investieren. Das ist im Sport wie in der Wirtschaft so. Die Marken produzieren schließlich den ganzen Kram aus wirtschaftlichem Interesse. Wenn da halt jeder meint er brauch das Zeug, bitte.
Man kann Triathlon und jede Einzelsportart bis zu einem gewissen grad low Budget ausüben. Wenns halt um Geld und Sponsoren geht muss man halt investieren. Das gehört einfach dazu. |
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Jetzt mal ehrlich: Für 90% der Athleten, die Triathlon machen, ist doch Ankommen das Ziel, die tragen die Schuhe nicht. Für einen soliden AK-Athleten (also die restlichen 10%), der auf ner olympischen im Bereich 35-38min läuft, also 3:30-3:45 Pace, bringt ein Carbonschuh so 5-8 Sek. Macht also im Besten Fall 1,5min. Das dürfte bei den meisten Olympischen Distanzen einen Unterschied von 3-5 Plätzen (bei ner Gesamtzeit von ca. 2h machen. Das ist für mich kein Grund anzunehmen, dass ich im Wettkampf nicht mehr konkurrenzfähig bin, ob ich jetzt den Schuh habe oder nicht. Ich jedenfalls finde es geil, dass man nach 10km nicht mehr jeden Rückenmuskel spürt, wie mit den Rennschlappen vor 20 Jahren mit minimaler Dämpfung. |
Sam Laidlow will den Barcelona Marathon laufen
https://tri-today.com/2026/01/sam-la...lona-marathon/ |
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