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Es geht schon wieder los...
Alle Jahre wieder, nächster Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt Magdeburg!
https://www.spiegel.de/panorama/just...5-fd9080e057e9 60-80 Verletzte! Was ist eigentlich in unserer Gesellschaft schief gelaufen? |
Kann man nicht einfach mal die F… halten bis überhaupt klar ist, was eigentlich genau passiert ist?
Ein paar Worte des Mitgefühls hätten Dir gut angestanden. Aber nicht mal dafür reicht es. :Nee: |
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Ich frage mich echt, wieso immer direkt Beleidigungen abgefeuert werden müssen. Das zeugt wirklich nicht von Mitgefühl gegenüber irgendjemandem... Aber zur Sache, vollkommen unabhängig was ursächlich für eine Vielzahl an Verletzten gesorgt hat. Viel Kraft an alle die direkt und indirekt betroffen sind. |
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Ich finde einen solchen Anschlag traurig und erschütternd und ich muss nicht warten bis alles klar ist, um es zu teilen. Und mittlerweile sind diese Anschläge LEIDER keine Einzelfälle mehr. Und ich frage mich warum? |
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Interessant: Verdächtiger/Festgenommener ist ein Saudi und ist Psychiater.
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Traurig, aber auch leider nichts Neues :Traurig: :Weinen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_...nd_seit_194 5 |
Wieder so ein AFD-Wahlhelfer :Nee:
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Schrecklich!
Auf Tagesschau.de schreiben sie: "Der festgenommene Verdächtige ist den deutschen Behörden nach Informationen aus Sicherheitskreisen, auf die sich die Nachrichtenagentur dpa bezieht, bislang nicht als Islamist bekannt gewesen. Äußerungen, die der Mann bis zuletzt in sozialen Medien getätigt haben soll, liefern Hinweise darauf, dass er sich möglicherweise verfolgt gefühlt haben könnte." Ob er vielleicht eine Psychose hatte? Für die Menschen, die verletzt wurden oder ihr Leben verloren haben, ist es wohl egal, aber irgendwie kann ich es leichter akzeptieren, wenn die Ursache eine psychische Erkrankung ist als Terrorismus. |
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https://www.tagesspiegel.de/politik/...-12915310.html Kann man sich nicht ausdenken so'n Scheiß! |
Ich bin echt gespannt, was man über die Motive des kranken Typen erfährt.
Stellt euch vor, ihr seid bei ihm in psychologischer Behandlung und dann kommt sowas. |
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Hier in den Dörfern um mich rum, scheitern die Feste auf und neben Straßen mittlerweile fast an den Auflagen für Sicherheit, dass sowas nicht passieren kann. Die Anschlags-Gefahr halte ich dabei um ein Vielfaches geringer als in einer Stadt wie Magdeburg. Und dort kann man scheinbar immer noch recht ungehindert in die Menge rasen? :Nee: |
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1. die Zyniker „egal wer das war, erstmal Demo gegen Rechts machen“; „Deutschland wird sich verändern und ich freue mich drauf“ „das beste Deutschland aller Zeiten“ „Syrische Ärzte bitte bleiben!“ 2. die üblichen Schreihälse „Remigration hätte es verhindert“ 3. die Verschwörungstheoretiker: „Na klar, plötzlich werden direkt Name Adresse alter Beruf und twitteraccount genannt, das stinkt zum Himmel“ ; „False flag, sieht man doch“ „alles Lüge, warum ist er dann nicht in ein Moschee gekracht“ 4. die Prominenten: „Ich kenne den von früheren Diskussionen, ich hab den blockiert, weil ich ihn als saudischen Geheimdienstler / Spion enttarnt habe, der jahrelang abtrünnige Islamisten angezogen und dann verpfiffen hat“ Es ist für diese Leute egal was die Ermittlungen ergeben werden. Die sind extrem flexibel. Ihr Hass auf Ausländer ist fest und es wird ihnen gelingen die Tat auszuschachten. |
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:Blumen: Beileid allen Betroffenen, ein Kleinkind unter den Toten, furchtbar. :Nee: Und das zu Weihnachten, nehmt Kerzen und geht auf die Weihnachtsmärkte und gedenkt der Opfer dieses feigen Anschlages. https://www.zdf.de/nachrichten/polit...issen-100.html |
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Es waren wohl leider keine Absperrungen bei dieser Zufahrt angebracht. :( |
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Leute zur Rechenschaft ziehen zu wollen und Konzepte in Frage zu stellen, ohne zu wissen wie es vor Ort aussieht, finde ich halt mehr als grenzwertig. |
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Aber die Frage ist, wie kann man es anders machen? |
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Das Problem ist der Mensch, nicht ein Sicherheitskonzept. |
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Doch, es geht für die Opfer genau um Lücken im Sicherheitskonzept und Verantwortliche. Nochmal Beileid an alle Opfer, hast du bestimmt irgendwo auch schon zum Ausdruck gebracht... |
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Es ist leider viel schwerer, das Risiko für solche irrsinnigen Taten zu senken, das könnte ein Projekt für Jahre/Jahrzehnte sein. Dafür müßte man nämlich an die Quelle dran: aus fremden, überwiegend islamischen Kulturkreisen zugewanderte und über die Jahre verstärkte Konflikte und ihre in Deutschland früher weniger üblichen gewaltbasierte Konfliktlösungsstrategien. In den 80-ern fing es mit hier ausgetragenen, oft gewaltsamen Fehden zwischen Türken und Kurden an. Heutzutage haben wir auf der einen Seite immer mehr zugewanderte Islamisten, die die westliche Kultur und ihre säkularisierten Glaubensbrüder verachten, und daraus ihre Gewaltbereitschaft ableiten. (aber auch z.B. die teilweise sehr gewalttätig ausgetragenen Konflikte in den exil-eriträischen Gemeinden) Auf der anderen Seite haben wir auch viele enttäuschte säkulare Muslime, die nach unseren Werten leben möchten, und gehofft haben, vor den Eiferern ihrer Heimat hier Schutz zu finden - diese sehen, daß diese Eifere hier frei und ungehindert agieren können, und diejenigen, die sich offen dagegen aussprechen, nur unter Polizeischutz überleben können (Ahmad Mansour, Abdel-Samad, ...). Solche Menschen haben schon bei manchem Anschlagversuch am meisten Mut und Bereitschaft bewiesen, einzugreifen - auch dank der in ihrer Kultur eher noch üblichen Akzeptanz von Gewalt als Konfliktlösung. Es ist allerdings neu, daß einer aus der letzteren Gruppe sich gegen die deutsche Gesellschaft wendet, wie es bei diesem Mann klingt. Das Ziel muß sein, gewaltfreie Konfliktlösung in allen Gemeinschaften zum Standard zu machen. Wie das zu erreichen ist, dürften tiefere Kenner wie Mansour, Abdel-Samad vielleicht beantworten können. Ich halte zumindest eine intensive Beschäftigung mit dem Thema der zugewanderten Gewalt, Akzeptanz unserer Werte und Lebensweise und besonders eine differenzierte Zuwendung des Staates in seiner Kommunikation zu denen, die hier ihre Freiheit vor religiösen Eiferern suchen bevorzugt vor den religiösen Eiferern für wichtig, mit mindestens gleicher Klarheit und Intensität, wie Rechtsextremismus abgelehnt wird. Mal sehen, ob unserer nächsten Regierung hierzu etwas einfällt. |
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Ich halte aber die vorrangige Debatte über evtl. zu schlechte Sicherheitskonzepte für falsch. Menschen die sowas anrichten wollen werden es immer wieder schaffen. |
Welches Sicherheitskonzept???
wenn man einfach mit dem Wagen in den Markt fahren kann und dann Gas geben kann und in 3 min 200 Leute über den Haufen fahren kann, dann ist kein Sicherheitskonzept vorhanden. Eigentlich weigere ich mich die Informationen, so wie sie sind, zu akzeptieren - irgentwie warte ich noch auf eine Wendung - es wird aber immer krasser was durch die Medien veröffentlicht wird. |
Laut ntv hat er wohl Rettungswege genutzt. Schwierige Sache. Werden diese blockiert dauert es vll zu lange, bis die Rettungskräfte ihrem Zielort erreichen.
Ich kenne das Konzept von Magdeburg nicht. Ein perfektes System wird es wohl nie geben. Jetzt aber einfach sagen, man hätte nichts besser machen können wäre allerdings ebenso falsch. Es geht dabei auch nicht um jemanden die Schuld in die Schuhe schieben zu wollen. Es ist wie immer ein Balanceakt zwischen Freiheit und Sicherheit. |
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Ja das hab ich auch gelesen. Wie gesagt kenn ich das Konzept nicht, weiß nicht ob das Auto mit laufendem Motor dort besetzt war um ein Amokfahrzeug mit vll Sprengsatz zu rammen oder ob es dort geparkt war und die Polizisten pinkeln waren/fußstreife gelaufen sind.
Der Vorfall gehört aufgearbeitet. Voreilig nen Schuldigen suchen ist nicht so mein Ding |
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In Bayern kenne ich keinen einzigen Weihnachtsmarkt mit Sperren oder Durchfahrtskontrollen. Hinterher kommen halt wieder die ganzen Schlauschlümpfe um die Ecke und suchen Schuldige, aber man kann einfach nicht jeden Markt zur Festung ausbauen.
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Maßnahmen im Check:So sicher sind die deutschen Weihnachtsmärkte Bei vielen grossen Märkten steht da: Zitat:
Meine Gedanken sind bei den Opfern und Angehörigen dieses tragischen Ereignisses. |
Sicherheitskonzept suggeriert, dass die Besucher geschützt werden, kommen sie zu Schaden, dann passt es nicht - werden 200 Leute umgerammt, dann gibt es keins.
Der Fahrer wollte töten, er hat schlicht und einfach Bock drauf gehabt. In den 80igern einen Wildunfall gehabt, es hört sich schrecklich an, wenn Knochen brechen und überall "Schmiere" ist - wer da ein paar hundert Meter weiter fahren kann und dieses Knochenbrechen dauernd anhören kann (bzw. es mental "schafft") - der will genau das. Das sich so ein Typ einfach auf den Boden legt und festnehmen lässt, das passt für mich nicht zusammen. Irgentwas fehlt. |
Wenn deine sonstigen Posting von einer Verschrobenheit und Schrulligkeit geprägt sind, dann ist dieses angesichts der Tragik des Ereignisses für mein Empfinden besonders taktlos
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Die Leute werden das aber gehört haben und werden damit sicher nicht klar kommen. Der höchst gefühlskalte und hochkriminelle Verbrecher wird sich vermutlich, weil er ja ein Spezialist der menschlichen Abgründe ist, vermutlich Ohrenstopfen und Musik gegeben haben. Geisitg verwirrt oder unzurechnungsfähig ist "Soeiner" auf alle Fälle nicht. man kann sich natürlich auch der Realität verweigern - das ist am Einfachsten. |
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Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren. (frei nach Benjamin Franklin) |
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Sachsen-Anhalts Innenministerin Tamara Zieschang (CDU) hat das Sicherheitskonzept für den Magdeburger Weihnachtsmarkt verteidigt. Die CDU-Politikerin sagte MDR SACHSEN-ANHALT, der Magdeburger Weihnachtsmarkt sei mit Betonklötzen abgesichert worden. "Aber wir können unsere Weihnachtsmärkte nicht einbetonieren". Man brauche Fluchtwege, man brauche Rettungswege. ================================================== https://www.tagesschau.de/newsticker...eburg-100.html bitte bitte die Dame nicht rausschmeißen - sie soll den Opfern und Angehörigen gegenüber treten und die story mit den Flucht-und Rettungswegen erklären :Maso: |
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Ansonsten sind Sicherheitskonzepte halt immer Kompromisse und es gibt keine 100% Sicherheit. Das es bessere Lösungen gegeben haben mag, heisst nicht immer, dass jemand fahrlässig gehandelt hat und belangt werden sollte. Und hinterher ist man immer schlauer. Hätte der Täter mit seinem SUV so eine Holzbude über den Haufen gefahren und wäre so ins Gelände gekommen, meist gibt es ja da viele Stellen, wo das möglich wäre, würden jetzt wahrscheinlich alle Schlaumeier darüber philosophieren, das Holzbuden sowieso überholt sind und es einen Stahlrahmen braucht. Ich finde da Zurückhaltung angebracht. Letztlich ist erstmal primär der Täter der Schuldige und selbst da gibt es aus meiner Sicht Hinweise, dass eine eingeschränkte oder sogar nicht vorhandene Schuldfähigkeit vorliegen könnte. Aber jetzt sollte man erstmal vor allem um die Opfer trauern und dann gerne auch überlegen, was man verbessern kann und auch, ob gegen irgendwelche Vorgaben verstossen wurde oder anderweitig fahrlässig. Ich bin dann auch nicht unbefangen, weil ich in meinem beruflichen Alltag regelmässig Gefährdungsbeurteilungen treffen muss. Die vorhandene Gesetzesgrundlage ist natürlich ein Kompromiss und Ergebnis einer Abwägung zwischen Gefahren und Freiheitsrechten. Das ein Restrisiko bleibt, liegt in der Natur der Sache. Wenn dann real trotzdem etwas passiert, obwohl man nach bestem Wissen und Gewissen ein Urteil gefällt hat, ist es zwar schön, wenn das am Ende ein Gericht feststellt. Die vielen Jahre, bis so eine Untersuchung und ein Prozess dann mal beim Urteil angekommen ist, sind aber nicht gerade komfortabel. Nun muss man Jobs mit solcher Verantwortung nicht machen. Insofern muss auch niemand das Sicherheitskonzept eines Weihnachtsmarktes verantworten. Das ich dennoch erstmal mein persönliches Urteil nicht schon alleine aufgrund des Ergebnisses und wenigen Infos aus der Presse ( weil es so passiert ist, muss jemand schuld sein) fälle, liegt vermutlich auch daran. Ich finde es aber auch fair. Wenn man so sieht, wie das typische Journalistische Vorgehen in so einem Fall ist, scheint es aber vor allem eine breite Nachfrage nach zu hängenden Tätern zu gehen und erstmal nur sekundär ein Interesse am faktischen Vorgang. Und ich hab die nicht wirklich sympathische Erfahrung gemacht, dass vor allem diejenigen Menschen schnell im (Ver)urteilen sind, deren primäre Stärke das Kritisieren und nicht das Erarbeiten und Treffen von Entscheidungen ist. Meine Gedanken sind jetzt vor allem bei den Angehörigen. Alles ist schlimm, vor allem aber das mit dem toten Kleinkind. Tragisch. :( |
Mich lässt das ganze Geschehen fassungslos, aber auch ratlos zurück. Was soll man machen, um so einen Anschlag zu verhindern?
Ich finde das Sicherheitskonzept, mal wieder, zu hinterfragen, ist irgendwie an den Symptomen rumdoktorn, statt an den Ursachen. Es erinnert mich an die Diskussion in den USA, wenn nach jedem Shooting-Massaker wieder überlegt wird, ob das Waffengesetz verschärft werden oder gar jeder mehr bewaffnet werden soll. Warum diese Massaker passieren, wird nicht so rege diskutiert. Vielleicht aber auch, weil es dafür keine einfache Lösung gibt. |
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zur Detailinformation gehört - das wurde jetzt nicht veröffentlicht - es gab mindestens 2 ungesicherte Stellen, weil die Medien berichteten, dass er laut Polizeipressekonferenz vorne rein und hinten wieder rausgefahren ist (- eine Spekulation wäre jetzt, er hätte nochmal ne Runde drehen wollen). "Leider" hat die Polizei ihren Besten Mann vor Ort gehabt, der ihn außerhalb des Marktes nach allen Regeln der Kunst gestoppt hat und nicht wie Dirty Harry es vermutlich gemacht hätte. |
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abs 2 in 1 beantwortet abs 3 - für usa sind wir nicht zuständig, also auch nicht für deren waffengesetze, das nicht eimischen fordern wir aber auch von denen ein, ober-blödmann musk geht gar nicht. abs 4 siehe abs 1 - es geht viel zu einfach |
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