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Energie Drinks erst ab 18 Jahren
Leider bisher nur in Polen, aber vielleicht bekommen wir das in D ja auch noch hin. Ich fänd es gut.
https://www.deutschlandfunknova.de/b...eid=9c05108edc |
Fände ich gut, da ich kein Freund davon bin. Stand letztes an der Tankstelle und war überrascht wieviel Sorten es inzwischen an Energie-Drinks gibt und auch 1L oder 2L Flaschen.
Somit hat der Energie-Drink seinen Weg ins normale Leben gefunden und für viele gehört er dazu, wie die profane Dose Cola. Wobei ich sagen muss, die Dosis macht das Gift und als Erwachsener kann man selber über sich bestimmen, aber Kinder sollte man so lange, wie möglich davon fernhalten. |
Also ich weiß nicht ?!
Wie heißt es so schön: Gut gewollt ist nicht immer gut gemacht. Die Möglichkeiten der Umgehung sind mannigfaltig. Und…… bei welchen Produkten und Dienstleistungen fängt man an und wo hört man auf ? |
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Alkohol ab 16, Energydrink ab 18. Völlig gaga. |
Klar, Bier und Wein ab 16, aber Flying Horsepiss oder wie auch immer das Zeug heisst erst ab 18... Macht total Sinn. Kiffen (iin der Schweiz) ab 16... aber Koffein und Taurin beschränken.
Absoluter Verhältnisblödsinn. Klar ist das Zeug scheisse, schon der Zuckergehalt sollte jedes denkende Wesen davon abhalten, das zu trinken- aber der Staat kann nicht alle Erziehungsaufgaben übernehmen. Genau dafür haben die Kinder eigentlich Eltern. Drei Tassen Kaffee mit fünf Stücken Würfelzucker wirken genauso und das wäre legal? Herr, lass Hirn regnen. |
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Bei uns im Edeka wurden schon öfters vor mir an der Kasse keine Energydrinks an Kinder verkauft.
Warum jemand freiwillig die Katzenpisse trinken will ist mir eh ein Rätsel. |
Ich finde Überraschungseier und Nutella problematischer, da sie in größeren Mengen von Kindern konsumiert werden. Große Mengen an Energy Getränken werden doch erst ab Ausbildung oder Studium konsumiert.Die Alternativen Cola und Kaffee sind da nicht besser.
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Wenn es um Zuckergehalt bspw. geht, finde ich den Ansatz von Özdemir, dass man Werbung für Kinder einschränkt, eigentlich ne gute Sache, aber der wird nie kommen, weil die Lobbyorganisationen zu groß sind. Wenn man alleine überlegt, wie viel Geld die Lebensmittelindustrie investiert hat, um gegen die flächendeckende Lebensmittelampel zu arbeiten. |
Einfach mal über den Tellerrand schauen. In Norwegen ist das Gesundheitswesen nicht profitorientierten Unternehmen überlassen, sondern in Staatshand. Man hat festgestellt, dass ungesunde Verhaltensweisen in Ernährung und Konsum von Getränken dazu führt, dass die Leute krank werden und das Gesundheitssystem belasten und damit dem Staat Geld kosten. Nun hat man zB Suchtmittel wie Nikotin, Alkohol oder auch Süßstoffe und Zucker als Kostenverursacher ausgemacht und hier eben einen Kompensationssteuer erlassen, so dass Produkte, die "krank machen" einfach unglaublich teuer sind und damit deutlich weniger konsumiert werden.
Und wenn man einfach mal mit offenen Augen durch Norwegen geht, sieht man, dass das nicht ganz falsch sein kann. Wenn man hier Teile adaptieren und regulierend eingreifen würde, wäre sicher vielen geholfen. |
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Wenn ich mir die Kinder gerade an Schulen mit echt vielen Dummbratzeltern anschaue, die selber schon 100kg zu viel mit sich rumschleppen, glaube ich nicht an die Selbstregelung in diesem Bereich. Preis ist aber ein gutes Regulativ. Jegliche Alkoholgetränke sollten mMn auch erst ab 18 zu kaufen sein, wie alle anderen Suchtmittel auch, gerne auch abhängig und unter Berücksichtigung vom Zuckergehalt. Aber davon hält uns die Lobby und der Grundsatz 'Gewinne privatisieren und Gesundheitskosten sozialisieren' ab. NmpM T. |
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Das ist imho noch akzeptabel, wobei aufklären der vielleicht noch bessere Weg ist. Von Verboten halt ich nichts. Als mündiger Bürger muss ich selbst entscheiden können was ich mir antue. Bei Verboten für Minderjährige kommt es drauf an.. Bei Energydrinks ist ein Verbot imho unsinniig. Beispiele die dies konterkarieren wurden hier schon aufgeführt. |
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Sieht man ja auch hier im Forum. Für jeden Handschuh, jeden Schal, jeden Helm und jeden Radschuh den man braucht, muss man das Volk um Entscheidungshilfe bitten. |
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https://www.ndr.de/ratgeber/gesundhe...nerung126.html Und es betrifft mit steigender Zahl schon ca. 20% der Bevölkerung. Zuckersteuer wäre auch eine Möglichkeit, und zwar bei der Produktion. In UK haben Getränke der Softdrinkindustrie einen deutlich reduzierten Zuckergehalt, seit den Produzenten eine Zuckermengen abhängige Steuer auferlegt wurde... https://www.tagesschau.de/wirtschaft...hrung-101.html Das einfach auf alle zuckerhaltigen Lebensmittel anwenden.,. :Blumen: Wir müssen dann nach deiner Einstellung aber auch §216 abschaffen. https://dejure.org/gesetze/StGB/216.html Gleiches Recht für alle.:Blumen: :Huhu: :Cheese: |
Wir haben hier ein grundsätzliches Merkmal unserer Wirtschaft vor Augen, auf die wir uns viel einbilden: Unternehmen sind ausschließlich dem Eigenwohl verpflichtet, nicht dem Gemeinwohl.
Das betrifft nicht nur Energy-Drinks, sondern die gesamte Nahrungsmittelindustrie. Beispielsweise ist ein Müsli ein gesundes Nahrungsmittel; speziell für Kinder werden die Haferflocken aber so abgewandelt, dass es sich um echten Dreck handelt. Smacks, Tigerpops und wie die alle heißen sind Süßigkeiten und kein Müsli. Wohlgemerkt: Die Hersteller wissen sehr wohl wie man ein hochwertiges, gesundes Müsli herstellt. Sie bieten auch welches an. Aber an Kindern verdienen sie mit süßem Dreck mehr, und alles weitere regelt der Markt. Ich bin der Meinung, wir sollten solche Sachen besteuern wie Zigaretten. Im Gegenzug sollte die Umsatzsteuer für gesunde Grundnahrungsmittel wie Obst und Gemüse entfallen. |
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Und wenn dann gewisse Triathlet*innen hier im Forum paar Cent mehr für Riegel, Gels etc. zahlen oder für den Traubensaft etc. mit dem sie selbst flüssige Carbs anrühren während sie für gewisse Aerogains hunderte Euro zahlen ohne mit der Wimper zu zucken... |
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Wir brauchen eine progressive Zuckersteuer.
In der Formel muss natürlich ein gewisser Freibetrag sein. Abhängig vom Grundumsatz (Muskelmenge, ...) und Bewegungsmenge. Zudem wird mit dem BMI faktorisiert. Warum sollen denn dünne mal ne Cola hoch besteuern? Das ganze streng kontrollieren schafft auch Arbeitsplätze bei Polizei und Finanzämtern. Vielleicht haben ja Schornsteinfeger, Postboten oder Müllmänner noch Lust auf eine Schnüffelapp. Die können ihre Bonuspunkte dann in Mehrzucker oder Geld umwandeln. Irgendwie schon cool wie wir es geil finden Steuern zu erfinden und zu erhöhen wenn wir glauben, damit andere erziehen zu können. Vermutlich ist es schlussendlich nicht nur Zucker progressic zu besteuern sondern generell die Kalorienzufuhr... Wer übrigens Sport macht stößt in dem Moment mehr als 12 mal so viel Luft aus. Somit auch mehr Co2. Da könnte man auch mal progressiv ran. Die armen Ausdauersportler sind dann wirklich arm.... Aber diese Geschichte aus dem Paulanergarten ist eher was für den Klima Faden :Lachanfall: |
Richtig, genau in so einem Szenario endet das Ganze dann. Das will der ein oder andere hier aber nicht so richtig wahrhaben.
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Früher war das alles etwas einfacher :Lachen2: https://youtu.be/xhA-uPPGpiM?si=e5Cf5I-jdaLX_hc1 |
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Zudem ist das IMHO weniger ein politisches Thema sondern vielmehr eins von Bildungsdefiziten die durch die Schule verursacht werden. Man lernt jeden Blödsinn, aber der Stellenwert von Wissen für das Leben - angefangen eben bei gesunder Ernährung - ist IMHO viel zu niedrig. |
Mächtige Menschen und Politiker mögen keine gebildeten Menschen, die könnten ja das falsche Handeln durchschauen und eine Revolution anzetteln.
Also lieber die "Massen" dumm und fett halten. Statt Brot und Spiele früher heißt es heute Zucker und PayTV. NmpM T.:Blumen: |
Immer alles dem Staat in die Schuhe schieben? Der sorgt immerhin dafür das wir alle das Lesen lernen. Mit dem Rüstzeug kann sich auch jeder mal selber informieren und das auch noch einfacher als früher. Das kann ich ganz bequem von daheim auf der Couch machen, brauche nicht mal in Büchereien dafür.
NmpM :Cheese: |
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https://www.bpb.de/themen/bildung/do...en-lesen-2021/ |
Ein Sprichwort sagt:
Man kann die Pferde zur Tränke führen, saufen müssen sie selbst. |
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Ich sehe schon das schlechte Ernährung auch eine Sache des Bildungstands ist, aber des Lesens sind sie bestimmt alle mächtig. Sie interessieren sich schlicht nicht dafür. Sie sind es auch nicht gewohnt ihr Leben selbstverantwortlich in die Hand zu nehmen. Aber da kommen viele Faktoren zusammen, am Lesen liegt es bestimmt nicht. |
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