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Entwicklung ftp-Schwelle innerhalb der Saison
Hallo,
mich würde mal interessieren, inwiefern sich Eure Rad ftp-Schwelle im Laufe eines Trainingsjahres nach oben entwickelt. Also sozusagen von "Kaltstart" nach der Off-Season mit 5 KG Winterspeck bis zum "race-ready" Mensch-Maschinen-Status kurz vorm Rennen:) Was kann man realistisch erwarten? 10 Prozent? Mehr? |
Zitat:
10% kann man schon erreichen, vor allem wenn man während der 5kg Winterspeck Off-Season halt Wochenlang gar nichts macht :Cheese: |
Zitat:
Ich brauche also mindestens 10 %...das sollte auch erreichbar sein, wenn ich nicht wieder an Corona erkranke oder an einer komischen Erkältung? Kaltstart und auf die Dauer von 12 Monaten sollten 10 % drinnen sein, wenngleich "Schwellle" steigern ja nur die Leistung wiederspiegelt, wie die Leistung gesteigert wurde wäre dann schon gut zu wissen... |
Mahlzeit,
bei mir sind es im Schnitt über die letzten Jahre auch jeweils etwa 10%. Ich erinnere mich auch, dass Arne das schon in Beiträgen als Faustregel (-10% zu Saisonbeginn) ausgegeben hat. Gruß Peter |
Cool, danke für Euren Input, das ist ungefähr das, was bei mir auch rauskommt....10 bis 15 Prozent.
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Ich habe solch große Schwankungen nicht (mehr). Liegt vermutlich daran, dass ich im Winter aber auch kaum Pause mache und versuche zumindest 12h+/Woche zu trainieren, in diesem Jahr eher 14h+/Woche.
Hinzu kommt, dass auf der Langstrecke ja nicht so viel spezifisches Training an der Schwelle stattfindet. Sie sinkt leicht ab und steigt (bislang) im Sommer leicht über das Niveau des Vorjahres. Ich habe aber das Gefühl, dass dies nicht ewig so weitergehen wird. |
Zitat:
Ich mach nach einem Herbstmarathon 4 Wochen komplett Lauf und Radpause und geh nur sporadisch mal schwimmen und mach Dehnen und Stabi und so. Ausserdem ess ich viele Süßigkeiten:) Dann fang ich langsam wieder an mit 5-7 Stunden pro Woche im Dez bis 12-14 Std. kurz vor Langdistanz im Juli. Bei mir - allerdings auch eher ein kraftloser Storchenbein-Radler - steigt die Schwelle dann von ca 200 auf 230 (so war es jedenfalls letztes Jahr). |
Zitat:
Die meisten Trainingseffekte im Ausdauersport bilden sich recht schnell wieder zurück. Wenn man präzise darüber sprechen will, macht der unpräzise Begriff der FTP Probleme. Deswegen wird er in der Sportwissenschaft kaum benutzt; hier spricht man lieber von der maximalen Sauerstoffaufnahme, die sich leichter messen lässt. Wie misst man denn seine FTP? In den allermeisten Fällen handelt es sich lediglich um Abschätzungen auf der Basis von Daumenregeln. Man macht einen kurzen Leistungstest und leitet daraus die ungefähre maximale Stundenleistung ab. Das ist per se ein unscharfes Ergebnis. Müsste man seine angenommene maximale Stundenleistung tatsächlich eine ganze Stunde lang fahren, würde man in der Off-Season wahrscheinlich dumm aus der Wäsche schauen. Auch bei einer um 15% reduzierten Zielbelastung (also bspw. 212 statt 250 Watt). Insofern ist die FTP bei den meisten Athleten eher eine fiktive und geschätzte Größe als eine reale, gemessene. Aber das kennt Ihr ja alles. Ich denke, 10-20% Verlust in der Off-Season kommen schon ungefähr hin. :Blumen: |
Danke für die Hintergründe! :Blumen:
Mir ist schon klar, dass es eher ein laienhaftes pi-mal-Daumen Abgefrage ist, aber die grobe Spannbreite ist für mich ein guter Anhaltspunkt. |
@Arne: Wobei man natürlich korrekterweise erwähnen sollte, dass die VO2 max und die FTP auch gänzlich unterschiedliche Bereiche darstellen sollen. Statt FTP könnte man die Schwelle per Laktat messen - das wäre darstellbar und sicher genauer als die FTP.
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Zitat:
Gruß Peter |
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