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Rückschlüsse auf Pulswerte
Hallo in die Runde,
mein Maximalpuls liegt laut Leistungsdiagnostik bei 176. Am vergangenen Wochenende habe ich einen 10km Wettkampf absolviert. Der Puls lag im Schnitt bei 164, maximal bei 168 (bei voller Ausbelastung). Kann man anhand der Pulswerte Rückschlüsse auf das zurückliegende Training ziehen? Oder auf das kommende Training, um womöglich Besserungen zu erreichen? Ich frage mich zum Beispiel, ob es üblich ist, dass ich im Schnitt 12 Schläge unter dem Max Puls laufe. Sollte man Rückschlüsse ziehen können, wäre ich über tipps dankbar. Danke & viele Grüße |
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Hast Du die Werte mit einem Brustgurt gemessen? Bist Du absolut gleichmässig durchgelaufen? Die 164 und 168 liegen sehr dicht zusammen. |
Ermittelt per Garmin Pulsgurt.
Recht gleichmäßig gelaufen. Bin vom Typ her eher ein typischer "Diesel mit wenig Drehmoment" |
Solche Tabellen kennst Du? Dann würde dein Puls doch genau im Rahmen liegen.
https://lauftipps.ch/wettkaempfe-lau...zen-wettkampf/ |
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Ersten schwankt er sowieso leicht, abhängig vom Allgemeinzustand und dann sind die Methoden eben nicht narrensicher. Also ich würde sagen +/- 4 Schläge sind da locker drin. Aber es ist ja auch gar nicht so entscheidend, welche absoluten Werte man hat, sondern die relativen Verhältnisse sind wichtig. So ungefähr wird dein Wert schon stimmen, evtl. geringfügig zu niedrig. |
Mir leuchtet ein, dass man einen 10er nicht konstant mit Max-Puls laufen kann.
Und trotzdem weiß ich aus der Vergangenheit, dass ich zum Beispiel 15km-Wettkämpfe schon im Schnitt mit 168 Schlägen gelaufen bin, selbst einen Halbmarathon schon mal mit 166 Schlägen im Schnitt. Soll heißen, ein wenig Luft müsste nach oben noch sein. Nur was muss ich dafür trainieren? Bzw. welche Rückschlüsse kann ich aufgrund der aktuellen Werte auf mein bisheriges Training ziehen? Das ist für mich die entscheidende Frage. VG |
Worauf trainierst du denn aktuell hin?
Straßenlaufsaison ist - zumindest hierzulande - ja so gut wie rum bis auf paar Silvesterläufe. Machst du Cross-Wettkämpfe im Winter? Oder willst du einfach im Winter einen "Lauf-Block" machen, Umfänge steigern und brauchst Orientierung für gelegentliche Qualitätseinheiten? Sollen dann irgendwann pB dran glauben wenn möglich? |
Zitat:
Eine ernsthafte Vorbereitung gilt dann im Frühjahr einem HM-Start. |
Zitat:
Ich würde sagen, "Tempohärte" trainieren. Lange Intervalle und lange Tempoläufe. |
Zitat:
Könnte sogar passen. Wenn ich auf die letzten Woche schaue habe ich zwar viel für die Vo2Max gemacht, längere Intervalle bzw. Tempoläufe im Schwellenbereich sind da allerdings kaum vorgekommen |
Ist die Leistungsdiagnostik denn (halbwegs) aktuell?
Wurde die HFmax da auch beim Laufen ermittelt? Sehe das wie lyra82. Die langen Intervalle und TDL dann auf der Straße statt auf der Bahn. So lange es nicht glatt ist bietet sich das an. Bergauf-Wiederholungsläufe würde ich ggfs. auch hin und wieder machen. Bei den GA1 Läufen würde ich an deiner Stelle hin und wieder mal ein paar Steigerungen einbauen (über ca. 100 Meter immer schneller werdend bis hin zum Sprint, dann laaaangsam austrudeln der Verletzungsprohylaxe wegen). Im Frühjahr kannst du dann wieder kurze IV auf der Bahn machen und einen kurzen (5k?) Testlauf im Rahmen eines Wettkampfes machen. |
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