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Power & Pace Trainingspläne
Hallo liebes Forum,
ich wollte einmal fragen, ob es hier Forumsteilnehmer gibt, die nach den Plänen von Power & Pace (tri-mag.de) trainieren und wenn ja, welche Erfahrung ihr damit gemacht habt. Dahinter steckt ja mit Björn Geesmann von HYCYS ein versierter Coach bzw. sein Institut. Ich war früher STAPS Athlet und habe die wissenschaftliche, auf Daten basierte Herangehensweise sehr geschätzt. Das hat aber auch zwei oder drei Leistungsdiagnostik pro Jahr benötigt. Wer von Euch hat Erfahrung damit gemacht und seid ihr zufrieden? Preislich ist es ja ein echtes Schnäppchenangebot verglichen mit vielen Konkurrenzangeboten, so lange man auf den direkten Coachkontakt verzichten kann und so flexibel ist mit den vorgegebenen Plänen zu arbeiten (also keine individuelle Anpassung). Mit meiner Leistungssteigerung bei STAPS war ich damals sehr zufrieden; aber ich habe eben gerade den Kontakt zum Coach nur sehr bedingt genutzt - von daher wäre vielleicht das P&P Programm was für mich... Ich hoffe, dass es okay ist auch auf TS über Mitbewerberangebote zu diskutieren :Blumen: Viele Grüsse, cardon |
Ich habe letzte Saison von November 2019 bis August 2020 nach den P&P-Plänen trainiert. Ich war eigentlich auch ganz zufrieden mit meiner Entwicklung. Die Pläne bauen langsam auf und es sind regelmäßig Leistungstests (in Eigenregie) vorgesehen. Bin zur aktuellen Saison aus verschiedenen Gründen dennoch auf die Pläne der TCC gewechselt.
Bin aber auch erst seit 3-4 Jahren dabei - d.h. meine Leistungssteigerung kommt sicher in erster Linie einfach nur von konsequentem Training. Ein motivierender Plan ist da - unabhängig von der Trainingsphilosophie - sicher schon die halbe Miete. Die aktuellen P&P-Pläne sind ja immer im Tri-Mag abgedruckt. Kannst ja zunächst mal dort checken, ob Dir das grundsätzlich taugen würde... |
Hallo,
Grundsätzlich sind die Pläne nicht schlecht und ich habe mir schon eine Menge Einheiten abgeschaut und nach meinen Bedürfnissen angepasst. Was mir da fehlt, ist ein festes Enddatum. Tilly |
Hi,
wir hatten in 2019 extra wegen der P&P Trainingspläne ein Triathlon-Abo abgeschlossen. Ich fand die Pläne eine Riesenenttäuschung. Im Einzelnen: - Trainingsumfänge fand ich viel zu hoch. Im "Finisher"-Plan waren absurd hohe Umfänge drinn. Die Überlastung ist da vorprogrammiert. - Trainingseinheiten fand ich zu kompliziert: Tut mir leid, ich will nicht mit einem Zettel zum Laufen gehen, weil ich mir die ganze Kürzel nicht merken kann. - Zu viele Trainingseinheiten: Also ich hab schon viel Flexibilität, aber als "Finisher" will ich nicht 10 oder 12 Einheiten pro Woche haben. - Keine Berücksichtigung von Überlastungen: Im Podcast hießt es zum Thema Überlastung sinngemäß: Wer den Plan nicht ohne Überlastungsprobleme packt, hat eben Pech gehabt. Kam bei mir richtig arrogant rüber. Daher mein Fazit: Für mich als mittelmäßigen Agegrouper sind die Pläne völlig unbrauchbar. |
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Hatte letztes Jahr auch die Trainingspläne und dafür auch das Abo abgeschlossen.
Da waren die Pläne allerdings noch über TrainingPeaks abrufbar und mit dem Abo fand ich das Preis-Leistungs-Verhältnis wirklich sehr gut. Ich habe mir die Einheiten immer auf die Uhr geladen. Ansonsten hätte ich wohl die gleichen Probleme gehabt wie Nepomuk :Cheese: Seit diesem Jahr sind die Pläne nicht mehr über TrainingPeaks sondern nur über eine neue Plattform (Todays Plan) abrufbar wofür man dann wieder einen kostenpflichtigen Account braucht. Außerdem wurde das Ganze jetzt auch über Facebook als "Community" aufgezogen. Das ist halt so gar nicht mein Ding, wenn dann ständig gefragt wird ob man die Intervalle zwei Sekunden langsamer laufen soll weil man morgens statt mit dem rechten mit dem linken Fuß zuerst aufgestanden ist :cool: Hab dann mein Abo gekündigt und auch die Pläne nicht mehr gekauft. |
Ich hab die auch im Abo . TCC über Trainingpeaks auch.
Irgendwie kommt bei mir immer irgendwas dazwischen , so das ich komplett aus dem Rhythmus falle und keinen Plan mehr habe wo wieder einzusteigen . Außerdem würde ich gerne den Arbeitsweg mit einbeziehen brauche eine stärkere Konzentration auf meine Laufentwicklung und irgendwas mit Ernährung . Ich sollte auch mal kündigen . Habe in dem Jahr keine 10 Einheiten nach Plan trainiert . |
Ich nutze sie seit letztem Jahr als grobe Struktur.
Mir waren Intensität und Umfang vorallen am Ende des letzten Jahres z.b. zu wenig. Ich finde das Baukastenkonzept toll und die Trainingseinheiten ziemlich simpel. Beispiel der Laufeinheit von gestern, 2x4x3 Minuten im Tempo Bereich. Das war schon mit das komplizierteste der letzten Wochen. Für mich war es ungewohnt viel Zeit im Ga2 Bereich zu verbringen. Der wird ja die letzten Jahre sehr verteufelt. Die Podcasts mit Björn sind immer sehr interessant und er erklärt gut was wichtig und eher nicht so wichtig ist. In der Facebook Gruppe wird eigentlich alles auch von Björn beantwortet. Es soll die Tage auch ein P&P Forum für Mitglieder kommen. Also der Kontakt ist schon da wenn man Hilfe benötigt. Alles in allem schon eine gute Sache. Nicht ganz so aufregend wie die TCC Pläne aber das muss es ja auch nicht. |
Hallo,
ich nutze seit November letzten Jahres die P&P Pläne (Racer) zu "erneuten" Vorbereitung auf den 70.3 Rapperswil. Hatte zu meinen "Hochzeiten" auch, so wie Du, individuelle Pläne genutzt, allerdings nicht von Staps. Im Laufe der Jahre benötigte ich allerdings keine so enge Betreuung mehr und daher war ich auf der Suche nach guten standardisierten Plänen. So bin ich dann letztes Jahr mit P&P gestartet. Für meine 70.3 WM Quali Ambitionen wurde mir der Racer Plan empfohlen. Da ich das Triathlon Magazin im Abo habe, nutze ich die online Version inkl. Anbindung an Todays Plan. Im Prinzip macht man mit den Plänen nichts verkehrt. Dennoch wechsel ich nun, doch wieder zu TCC (für die Peak Phase) zurück. Dafür gibt es folgende Gründe: Ein Hauptgrund, den auch schon ein anderer Nutzer monierte, ist, dass man kein eigenes Enddatum (als sein Saison-Höhepunkt) festlegen kann. Als "Ziel" wurde der 27.06. festgelegt, weil dort zufällig der IM Frankfurt stattfinden soll. Bis heute war und ist das für mich nicht wirklich nachvollziehbar warum das so ist und wie das Ende funktionieren soll, wenn bspw. jeder ein anderes Datum als Ziel hat. Am Anfang der Saison wurde mal erwähnt, dass es für die individuelle Anpassung einen speziellen "Wettkampf-Vorbereitungs-Plan" geben soll, den man sich dann in TP reinladen kann. Auf meine mehrfache Nachfrage habe ich dazu leider immer noch keine schlüssige Antwort erhalten. So soll jetzt also jeder dennoch auf den 27.06 hin trainieren, da Tri-Mag dann einen virtuellen Triathlon veranstalten möchte. An dem Punkt bin ich ausgestiegen, da virtuelle Rennen für mich nicht in Frage kommen und erst recht nicht als Saisonhöhepunkt. Darüber hinaus wäre dann immer noch die Frage offen, wie es dann bis zum 08.08. (mein persönlicher Höhepunkt) weitergehen soll. Zum inhaltlichen: Die Pläne sind sehr abwechslungsreich und daher nicht langweilig. Wenn man eine Uhr hat, um diese abtrainieren zu können, funktioniert das super. ABER: die Abwechslung hat auch einen möglichen Nachteil. Es existiert praktisch keine Einheit (von der Entlastungswoche mal abgesehen), die keine Intensitäten beinhaltet. Ich finde das hin und wieder nicht schlimm, nur wenn 6 mal die Woche GA2 und/oder EB Einheiten anstehen, ist das schon ziemlich fordernd. In einem Podcast wurde mal seitens Björn Geesmann erwähnt, dass GA2 Einheiten niemanden wirklich weh tun und daher sinnvoll sind. Das mag aus trainings physiologischer Sicht sicher richtig sein, jedoch finde ich es mental auf die Dauer ziemlich auslaugend, wenn man weiß dass es nach 10 Minuten schon wieder mit Intervallen losgeht. Und 3 x 15 min im 70.3 Renntempo finde ich auch nicht wirklich entspannend. ;-) So weit mein Eindruck. Wenn Du noch weitere Fragen hast, jederzeit gerne. :Blumen: |
Hatte auch Anfang der Saison mit den Plänen gestartet habe aber ausfolgenden Gründen damit wieder aufgehört:
1. mir ist eigentlich immer etwas dazwischen gekommen, so das ich den Plan eh immer selbst neu gestalten musste 2. diese „Abo-Falle“ man kauft ja nicht einen Plan den ich dann wie bei TrainingPeaks immer wieder nutzen kann, sonder man Kauf monatlich eine Plan + Premium bei Todaysplan. Wenn ich den Plan jetzt nächstes Jahr wieder nutzen will muss in jedenfalls das Todaysplan Upgrade dazu kaufen und das rechnet sich nicht. 3. Ich hatte das Gefühl das die Einheiten maximal kompliziert gemacht wurden, ständig sollte man irgend was beim laufen auf der Uhr gedrückt werden. |
Hallo zusammen,
zuerst einmal vielen Dank für euer ausführliches Feedback! Sehr spannend, dass das auch die ganze Bandbreite abdeckt - aber gerade auch einige sich zu Wort gemeldet haben, die nicht uneingeschränkt happy sind. Interessanter Kontrast zu den Tri-Mag und HYCYS Podcasts, die (logischerweise) sehr positiv ausfallen. Nochmals vielen lieben Dank für eure Erfahrung und die Tipps das mal via Zeitschrift "zu testen". Happy training, cardon |
Ich nutze auch p&p (allrounder). Das Meiste des Gesagten kann ich bestätigen.
Mein Fazit: der Plan funktioniert, aber nicht so einfach wie immer kommuniziert. Es ist viel Eigenplanung notwendig. Wer nur einen Rahmen braucht, in dem er sich bewegt, für den ist das sehr gut nutzbar. Die Pläne sind also nicht besser oder schlechter als gewöhnliche Standardpläne aus dem web. In einem Punkt sind sie aber definitiv anders: reines Grundlagentraining findet nicht statt. Intervalle in den verschiedensten Belastungsstufen bilden den Kern des Trainings. Das muß man verkraften können, um diese Pläne nutzen zu können. Wer also "lang und locker" gern hat, wird hier nicht glücklich werden. Ein key-Faktor von p&p ist die Community (facebook, zwift). Wer sich also im und über das Training vernetzen will, dem wird das gefallen. Mir persönlich ist das zu viel blabla, weil viele für mich interessante Themen im "Grundrauschen" untergehen. Mittlerweile hat tri-mag auch ein Forum am Start. Das Ziel ist die Bündelung von Informationen. Das halte ich für eine positive Weiterentwicklung. |
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Ich verwende den P&P Finisher Plan (diese und letzte Saison) und bin sehr zufrieden damit.
Die Einzheiten sind abwechslungsreich und Umfänge sind auf jeden Fall auch passend. Kompliziert finde ich auch keine der Einheiten, da schaut man einfach einmal vorher auf den Plan und macht das. 2x8 Minuten GA2 kann ich mir noch gerade so ohne Uhr beim Laufen merken. Ich kann auch nicht ganz nachvollziehen wenn Leute den Umfang (beim Finisher Plan) zu hoch finden, es soll ja für eine LD reichen. Wenn es zu viel Umfang ist dann kann man ja einfach eine Kategorie niedriger wählen. Ein richtiges Enddatum gibt es tatsächlich nicht, es wurde aber immer gesagt, dass wenn die Wettkampfphase kommt es einen Wettkampfblock inklusive Tapering etc. kommt. Auch die Trainingslager-Blöcke oder "Kurztrainingslager" über Ostern/Weihnachten fand ich super. Das außen rum ist natürlich auch top mit Podcast etc. |
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Hatte ich doch erst gestern bei der Hunderunde den Jan Fitschen Podcast mit Simon Boch (2:10h Marathonalleingang in Dresden) gehört. Auf die Frage vom Jan nach den Geheimnissen des Trainings für Dresden kam ungefähr diese Antwort: "Ich bin gern lang und viel gerannt." Ich glaube, sein am schwierigsten zu merkender Plan in der Vorbereitung waren 20 Kilometer und danach 10x1000m. Unter uns Triathleten, aka Speerspitze des Athletentums, war von vornherein klar, mit so einem luschigen Plan, der bei WhatsApp ja nicht mal eine Zeile füllt, keine szenegeläufigen Hyroglyphen wie TSS, FTP, NP, ATL oder TF beinhaltet, mußte das Läuferlein das Olympiaticket im Marathon verpassen. Ich packe nachher erstmal meinen Schwimmrucksack mit den absoluten Basics wie Paddles, Pool Buoy, Flossen, Schnorchel, Rettungsbojen, Fußfesseln, Schwimmbrett, damit ich im Mai nach 200 Tagen Wasserpause dann auch für die erste Wassereinheit mich nicht lächerlich mache und für den 475 Meter-Workout auch ordentlich ausgerüstet bin.:cool: |
Dem möchte ich voll zustimmen!
Als ehemaliger Abonnent der Triathlon Training kenn ich das, Dort waren auch Trainingspläne drin, deren Termin auf FFM ausgerichtet war. Wer einen anderen Höhepunkt im Jahr hatte , der musste dann mit den Zeiten jonglieren. Fand ich immer irgendwie umständlich, allerdings hatte es immer gepasst, da die Zeitschrift alle 8 Wochen erschien. Vielleicht gibt es ja bei p&p eine Funktion die das Verschieben ermöglicht? Wenn man den gesamten Plan vor sich hat, sollte doch das möglich sein? |
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zum Thema: Die P&P Trainingspläne kenne ich nicht. Ich habe über den Winter aber einige der p&p Youtube Video Einheiten "Athletik für Triathleten" mitgemacht. Ich finde die sind in der Reihenfolge ganz gut aufgebaut und auch sonst eine ganz gelungene Abwechslung (vor allem in der Zeit als die Schwimmäder geschlossen waren und man einen Ausgleich suchte). |
ja mit dem Premium zugang dem man für TodaysPlan bekommt geht dieses verschieben bestimmt. aber da du ja immer nur den Plan für den aktuellen Monat. Es sollte dann im finalen Teil denke so ab Mai irgendwie für jedes Event aufgespaltet werden.
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Im Podcast wurde irgendetwas von 4 Wochen Dauer erzählt, was aber zu dem Zeitpunkt wohl noch nicht ganz klar war. Auf meine erneute Nachfrage was denn nun mit diesem Special sei und das das doch vielleicht etwas unlogisch wäre (insbesondere wenn der Hauptwettkampf nach dem 27.06 liegt), dann für 4 Wochen einen völligen Bruch zu machen, bekam ich leider bis heute keine Antwort. Das heißt nun trainiert die gesamt Community auf einen virtuellen Wettkampf am 27.06. (was nie mein Ziel war und auch nie sein wird) und man lässt sich jeden Monat neu überraschen wie die Pläne aussehen. Ich kann, aus Marketing-Sicht, das aktuelle Vorgehen schon nachvollziehen. Man kann so natürlich viele "bei der Stange" halten und hält eine Kommunikation aufrecht. Das ist ja vielleicht auch in Ordnung. Nur nicht für mich. Ich möchte von Anfang an sicher sein, dass mein Plan auf mein persönliches Enddatum ausgerichtet ist und nicht auf fiktive Ziele hinarbeiten. |
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Zu den Umfängen bin ich mittlerweile echt ratlos und nutze die Pläne daher auch nicht mehr. Obwohl ich nach > 20 Jahren Triathlon inkl. Bundesliga + etlichen IM Rennen sagen würde, dass ich über ein recht gutes Fundament verfüge, waren mit die Umfänge + Intensitäten am Ende viel zu viel. Als Beispiel: der Plan sollte für Ligastarter sein, die evtl. auch mal eine MD machen wollen. Am Ende sah das so aus: Fr: 2 Std Rad EB´s Sa: 2 Std Rad inkl. 3 x 10´GA2 + Koppellauf: 45 min inkl. 2 x 5 min GA2 So: 1,5 Std. Lauf + 4 Std Rad ! Am Wochende drauf, im Prinzip das Gleiche nur mit 1 Std. Koppellauf Diese Umfänge habe ich zu meiner besten IM Zeit gemacht. Allerdings auch noch nicht Anfang April. Zudem weiß ich nicht, warum ein Liga Starter 4 Std Rad + 1,5 KL machen sollte. Aber jeder wie er es braucht. ;-) |
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Und zudem erschließt sich mir immer noch nicht, warum ein Ligastarter (habe ja selbst BL Erfahrung) solche Umfänge trainieren sollte. Aber entscheidender war für mich die Saisonplanung ohne individuelles Zieldatum |
Sagt mal , wie kündige ich denn das Trainingsplan Abo konkret . Ich finde das nicht .
Und TRI mag schreibt mir nur, dass sie dafür nicht verantwortlich sind . PS hab’s gefunden |
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Mir taugt der Plan sehr gut, der Aufbau ist über die Monate hinweg schlüssig. Dadurch konnte mich auch verbessern. |
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Ich kenne bspw. Peak-Phasen die dauern 12 Wochen, davor 12 Wochen Build, etc. Mein ursprünglicher Saison-Höhepunkt war der 06.06., demzufolge hätte ich am 06.03. mit der "Wettkampf-Vorbereitungs-Phase" anfangen müssen. Wenn der besagte "Schnipsel" jedoch nur 4 Wochen lang ist und dieser sich an dem allgemeinen Datum (27.06) orientiert, käme er für mich zu spät. (im übrigen kam ja bis heute noch nichts was man sich hätte reinladen können) Aber auch wenn bspw schon zum Februar ein Special "Wettkampf-Vorbereitung" angeboten worden wäre, wüsste ich dennoch gerne wie das Konzept bis dahin konkret aussieht. Oder weisst Du konkret in welcher Phase Du dich aktuell befindest? Also scheinbar gibts ein "Geheimrezept" der Trainingssteuerung das bislang an mir vorbei gegangen ist. Kann ja sein. Ich hätte es halt nur allzu gerne kennengelernt. :) |
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Generell meine Erfahrung: Ich nutze die im Heft stehenden Pläne als groben Abgleich zu meinem eigenen Training. Grob heißt in der Tat grob: Wie oft welche Disziplin, welche ungefähre Zeitverteilung und was ist die Länge der Key Sessions. Ich hab für mich und meine Ambitionen (gesund eine LD zu finishen) entschieden nach dem Studium von x Trainingsplänen und Büchern, dass ich es nicht zu kompliziert mit dem Training halten will. Sonst werd ich nämlich neben dem restlichen Leben mit Kids und Job wahnsinnig. ;) Allerdings bin ich auch eher lame und habe keine Zeitambitionen - für die Leut mag es sinnvoll sein, genau festgelegte Intervall-Längen etc. zu berücksichtigen. Beruhigend finde ich, dass der ein oder andere hier die hohen Umfänge moniert - ich dachte schon ich wäre ein faules Weichei :-) Marc |
Dann teile ich hier mal meine (natürlich subjektiven n=1) Erfahrungen:
Ich trainiere seit Dezember 2020 nach den P&P-Plänen (Qualifier) und bin bisher begeistert. Das mag daran liegen, dass ich in 18 Jahren Triathlon bisher nie wirklich strukturiert trainiert habe und nun völlig neue (und motivierende) Dinge entdecke. Bisher hab ich überwiegend nach Gefühl trainiert und mir ein grobes Gerüst an Key-Sessions basierend auf Going Long, Arnes 12/18h-Plänen und eigener Trial-and-Error-Erfahrung aus 98 Triathlons inkl. 11 Langdistanzen gebastelt, das dann oft einer gewissen Turbulenz durch den Alltag unterlag. Im Ergebnis hab' ich dann de facto einfach Training in alle Kalenderlücken gepackt und situativ bzw. nach Gefühl in meine "Toolbox" aus den vorgenannten Key-Sessions gegriffen oder alternativ einfach Junk Miles gefressen. Als typischer Wochenverlauf ergab sich häufig, dass ich unter der Woche nur ein paar kurze und unspezifische Einheiten untergekriegt habe und dann oft ein "epic weekend" folgte, an dem ich mich dann komplett abgeschossen habe. Rückblickend war das m.E. nicht wirklich effizient, weil ab der 5. Trainingsstunde am Samstag physiologisch nicht mehr viel passiert sein dürfte und die vermeintliche GA1-Ausfahrt am Sonntag mit leerem Kopf und Speichern sowie kaputten Beinen eher 80% Rekom-Anteil gehabt haben dürfte. In Leidensfähigkeit hatte ich hingegen den schwarzen Gürtel und auch das schadet im Wettkampf ja nicht ;-) Besonders positiv an den P&P-Plänen erlebe ich nun, dass - jede Einheit einen Sinn hat, anspruchsvoll und abwechslungsreich ist, - ich mich durch die professionelle Planung/Steuerung optimal gefordert, aber nie "abgeschossen" fühle, - ich nicht denken und mir überlegen muss, was ich heute am besten mache (praktisch dabei finde ich insbes. die Übertragung der Einheiten aus TdP in Zwift, die man dort dann einfach im ERG-Modus oder auf dem Laufband abspulen kann), - ich aber auch abweichen könnte (und zB eine Ausfahrt mit Freunden oder einen virtuellen Trainingswettkampf einschieben kann), ohne das mit einem Coach abzustimmen, - ich die Online-Plattform mit ihren Insights, Analyse- und Darstellungsmöglichkeiten spannend finde (meine seit Februar 2002 täglich befüllte .xls-Datei hat da schon gewisse limits), - die Pläne inkl. TdP-Premiumabo und die Baukastenoptionen für 25 EUR/Monat m.E. ein Schnäppchen sind und insbes. die "Special-Schnipsel" zu Weihnachten, zu Ostern oder für TL@Home den Baukasten bereichern und Flexibilität ermöglichen, - ich auch die Community als sehr angenehm, konstruktiv und entspannt erlebe (und ja selbst dosieren und situativ entscheiden kann, ob ich einem Zwift-Meetup beitrete und ob bzw. wie aktiv ich mich am Discord-Channel beteilige). Ein Wettkampfergebnis bleibt natürlich abzuwarten und würde die Gesamtbewertung innerhalb einer gewissen Range relativieren. Aber zumindest meine bisherige Leistungsentwicklung stimmt mich positiv: Ich bin trotz schlechtem Wetter und hohem Rollenanteil chronisch motiviert, war bisher weder verletzt noch krank, meine Rad-FTP ist aktuell auf meinem bisher höchsten April-Niveau (Wert aus Quali-Jahr 2009(!) eingestellt mit 29% weniger Radumfang), Laufumfänge deutlich und ohne Wehwehchen erhöht, GA2-Tempo auch auf Niveau meiner bisher besten Saisons von vor 8-12 Jahren, 5km-Test allerdings rd. 1 Minute schlechter als damals (mit nun fast 48 Jahren). Die hier genannten Kritikpunkte kann ich weitgehend nachempfinden, für mich sind sie halt nicht relevant bzw. kein Problem. Ich laufe draußen mit Apple Watch und konnte mir bisher alle Einheiten auch bei Sauerstoffmangel leicht merken. Mit Garmin kann man sich die Einheiten sogar auf die Uhr ziehen und muss gar nicht mehr denken. Die Musterstruktur der Einheiten ist ja immer wieder gleich und deshalb habe ich mich vermutlich dran gewöhnt. Einzig bzgl. dem schon angesprochenen fehlenden Endedatum bin ich auch gespannt. Ich bin für FFM gemeldet, insofern hätte der 27.6. für mich zufällig ideal gepasst, aber ich rechne mit einer Verschiebung und werde mir dann die Pläne der letzten 6-8 Wochen genauer anschauen, sie ggf. mit meinen besonders bewährten Key-Sessions garnieren und in den letzten beiden Wochen dann eh auf meine eigene Taperingstruktur vertrauen. Nicht hauen, bin wirklich kein P&P-Fanboy und schon seit dem TS-Launch hier, aber für mich passt das P&P-Konzept halt gerade richtig gut :Blumen: |
So sehe ich das auch. Top Beschreibung, dem ist nichts hinzuzufügen!
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@allesandro: Deine Erzählung hat aber nichts mit den Plänen von P&P zu tun sondern damit das du nun eine Struktur hast. Die Struktur an sich ist aber natürlich 0815 und kann / muss aber nicht optimal für dich sein.
Für viele reicht es schon wenn sie einfach die Planung des Trainings abgeben können und damit nicht mehr verantwortlich sind für die Inhalte sondern "stumpf" (positiv gemeint" die Vorgaben abarbeiten können und sich darauf konzentrieren können. Mit 25 EUR pro Monat ist natürlich kaum etwas verhaut. Mit einem Training / Betreuung wie man es aber von Arne und seinem Team oder anderen guten Trainern bekommt, sollte / kann man das aber nicht vergleichen. Hängt aber alles immer von der eigenen Erwartungshaltung und Zielsetzung ab. |
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Es gibt m.E. mehrere Strukturebenen und ich bin zu wenig Sportwissenschaftler, als dass ich das inhaltlich unfallfrei vermitteln könnte. Aber wenn die Struktur hinsichtlich Saison-, Monats- und Wochenaufbau bzgl. der Parameter Umfang und Intensität sowie hinsichtlich der Reihenfolge/Kombination der Einheiten sowie die Grundphilosophie, die sich dann auch in jeder einzelnen Einheit widerspiegelt, konsistent und wissenschaftlich fundiert (und in den Junkmiles-Podcasts nachvollziehbar vermittelt) ist, ist das m.E. sehr viel wert. Zumindest zahle ich dafür gerne 25 EUR und würde bezweifeln, dass mir ein individuelles Coaching das Zehnfache an Mehrwert bringen würde (was es wohl in etwa kosten dürfte). Davon unabhängig würde ich gar nicht mehr Verantwortung an einen Coach delegieren wollen, selbst wenn mich das am Ende ein paar Prozent Performance kosten sollte (was ich dann eh anzweifeln und den Coach in den Wahnsinn treiben würde). Für mich, (ja, natürlich n=1, mehr dürfen sich gerne andere zutrauen ;-)) funktioniert das Konzept bisher recht gut und zudem macht es mir großen Spaß. Neben dem strukturellen Aufbau des Plans finde ich auch die inhaltliche Grundphilosophie mit vergleichsweise vielen GA2-Anteilen, kein/kaum Vo2Max/IE, und überwiegend 75-90min langen Läufen angenehm ausbalanciert für eine gute Weiterentwicklung ohne wahrnehmbares Überlastungsrisiko. Als ich noch 10-15 Jahre jünger war, haben mir oft schon bei 50-60km pro Woche die Achillessehnen gezwickt, jetzt laufe ich auch mal 70km pro Woche und fühle mich frisch, vermutlich weil es nie über 90min geht. Ob sich das im Wettkampf bei km30 rächt, werde ich dann freilich erst am 15.8. berichten können... |
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Wenn Du einen Coach beauftragst, einen individuell an Dich angepassten Plan zu schreiben, kostet es allerdings nicht das Zehnfache, sondern vielleicht das Doppelte. Dieser individuelle Plan wird dann nicht wöchentlich neu angepasst, sondern immer für drei Monate in einem Rutsch durchgeplant. So etwas lässt sich für 50 Euro im Monat anbieten. Ein solcher Plan enthält selbstverständlich Deine persönlichen Wettkampftermine und arbeitet gezielt darauf hin. Er nimmt außerdem Rücksicht auf wöchentliche feste Termine wie beispielsweise Deine Schwimmzeiten im Verein oder den Samstags-Radtreff oder den frühen Feierabend jeden Freitag. Er ist an die Jahreszeiten angepasst, denn im Dezember wirst Du mehr auf der Rolle fahren müssen als im Juni. Er beginnt mit Deiner individuellen Fitness am ersten Trainingstag und berücksichtigt Deine persönlichen Leistungsziele, zum Beispiel 9:59 Stunden in Frankfurt. Das sind Dinge, die eine Kopie eines fertigen Plans nicht in gleicher Weise leisten kann. Dafür ist der Preis des hier diskutierten pauschalen Plans unschlagbar. Ein individueller Plan, der alle 7 Tage angepasst wird und eine persönliche Zusammenarbeit mit einem Coach enthält, gibt es bei uns ab EUR 149 pro Monat. Nach meiner Erfahrung werden 9 von 10 Athletinnen oder Athleten damit besser. :Blumen: Grüße, Arne |
@alessandro: wie kommst du auf die 25 €?
Ist da der Premium Account von today plan und die Abo-Gebühr für die Zeitschrift schon dabei? |
Der Premium Account von Todaysplan ist für den Monat in den 25€ enthalten, das Tri Mag Abo natürlich nicht.
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Genau das meinte ich ja :Blumen:
Trainingspläne für mytriathlon MEMBER / Print-Abonnenten25 Euro / Monat Trainingspläne für Nicht-Abonnenten50 Euro / Monat Deshalb fand ich die 25 € etwas irreführend... |
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