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Langdistanz alleine machen - Trainingseffekt?
Hallo zusammen,
hab zwar ein bisschen gesucht, finde aber nichts vergleichbares. Außer das Frodeno eine LD zuhause in den eigenen 4 Wänden gemacht hat … aber das meine ich nicht. Macht es aus irgendwelchen Gründen Sinn eine Langdistanz alleine mal ganz locker abzuspulen? Absichtlich im erwähnten lockeren Bereich um ggf Grundlageneffekte zu erwirken … oder führt das zum Gegenteil das sowas eher die persönliche Weiterentwicklung im normalen Training hemmt? Ich würde das gerne mal ausprobieren wie sich das hinten raus so anfühlt … hab aber bedenken das ich dann die darauf folgenden Wochen kein ordentliches Training mehr zustande bekomm. Hintergrund ist, dass ich nächstes Jahr in Roth gemeldet bin und bislang keine Triathlon Erfahrung habe. Koppeleinheiten mache ich aber bereits seit einiger Zeit. Grüße |
Würde ich nicht machen.
Als Hobbysportler haut dich das ordentlich aus dem Konzept und die Frage ist wie lange braucht du locker dafür? Schwimmen und Radfahren über die Distanz wirst du vermutlich auch gut verkraften, aber der Marathon danach wird dich einige Zeit beschäftigen und das Training der nächsten Wochen deutlich beeinflussen und die Trainings LD wird keinen Benefit für deine Form haben. Du kannst mal einen BIG Day machen. https://joefrielsblog.com/ironman-big-day/ |
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Trainingsläufe über 30km halte ich nicht für sinnvoll, man macht dann mehr kaputt als man aufbaut. Schwimmen und Radfahren zu koppeln kenne ich kaum, ich erkenne Da auch keinen positiven Effekt. Koppeln nach dem Radfahren ist sehr zu empfehlen, würde ich aber auch eher kürzere Läufe empfehlen. Von mir also ein klares Nein, wegen des Marathons.:Huhu: |
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Wenn du Lust daruf hast : Mach es !
Das Training der nächsten (Tage/) Wochen wird darunter "etwas leiden". Nötig ist es nicht. Effektiv kann man sicherlich sinnvoller trainieren. Ist aber bestimmt eine prima Erfahrung. Viel Vergnügen ... :Huhu: |
Was erhoffst du dir davon?
Natürlich kann eine richtig lange Einheit mal einen anderen Reiz setzen... die Studienlage sagt aber eher, dass du nach 5, maximal 6 Stunden Ausdauertraining keine signifikanten zusatzgewinne mehr hast. Dafür dauert deine Regeneration länger, dein hormonhaushalt gerät durcheinander, du wirst evtl krank, du könntest dich (gerade beim laufen) verletzen etc pp. Von dem Gedanken, dass du in der Woche danach noch richtig trainieren kannst würde ich mich auch lösen. Den Gedanken hatte vor seiner ersten langdistanz (da du ja wissen willst, wie es sich anfühlt wird es deine erste sein?) sicher jeder mal - bringen tut es dir effektiv nichts. Zumal wenn du ein echtes Gefühl haben willst wie es ist müsstest du es ja auch im renntempo machen ;) Andererseits - wenn doch dieses Jahr eh nichts mehr ansteht an Wettkämpfen. Schnapp dir ein paar Leute mit denen du es zusammen machen kannst (und wenn die anderen nur Teilstücke machen ist auch gut) und mach dir nen geilen Tag. Du bist am Ende platt aber stolz wie Bolle! Nur löse dich von dem Gedanken, dass das Sinn ergeben soll :) |
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Bevor ich mich (recht erfolglos) an der LD versucht habe hatte ich nie eine Fahrt > 120 km gemacht. Für den Kopf fand ich das echt gut, im Training auch wirlich lang gefahren zu sein. |
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Im TriMag haben sie vorgeschlagen, eine LD auf zwei Tage aufzuteilen.
Erster Tag: 3,8km Schwimmen 20-30km Laufen Zweiter Tag: 180km Rad Rest Laufen Ist deutlich wenig stressig und trotzdem fordernd genug. |
Eigentlich wurde schon alles gesagt, aber zu folgendem Punkt ein paar Anmerkungen
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Taste dich doch einfach langsam ran, mach ein paar längere Koppeleinheiten, Laufen nach langem Radfahren, lang Laufen nachkürzerem Radfahren etc.. Nutze das Jahr, um mal ein paar Sachen auszuprobieren. Du wirst relativ schnell merken, wieviel Erholung du brauchst bzw. was dein Körper verkraftet oder wo deine Schwachpunkte sind, an denen du noch arbeiten musst. Eins wird dir dabei vermutlich recht schnell auffallen: Zitat:
Ich würde mir zudem den Zeitpunkt sehr genau überlegen. In der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung macht es sicher wenig Sinn, sich mit so einer Einheit abzuschießen. M. |
Da dieses Jahr sowieso keine Wettkämpfe anstehen würde würde ich sagen wenn du Lust drauf hast einfach machen. :)
Der Triathlet ist bei mir hier in der Nähe. Er war für Roth angemeldet und als das abgesagt wurde hat er seinen eigenen Triathlon geplant. Er hat sich für seine eigene Langdistanz sogar ein provisorisches 25m Schwimmbecken gebaut. :Lachen2: Hier der Link zu einen Video |
Geil! :Lachanfall: :Lachanfall:
Da soll meine Frau noch einmal sagen ich sei verrückt! :bussi: :Blumen: |
Oder als Long Course Weekend.
Freitags 3,8 Schwimmen Samstags 180 km Rad Sonntags Marathon. Plan ich für dieses Jahr, da Wettkämpfe eh ausfallen. |
FAZ Rhein Main Teil von heute: Agegroup-Athletin Anne Hauck (nicht Haug) hat eine Solo-LD in etwa 10:50 durchgezogen, braucht ein bisschen Orga und mentale Stärke
m., finde leider nichts dazu weiter online |
Danke für die vielen Antworten.
Vielleicht schieb ich es zum Spaß mal Ende August ein. Alternativ gäbe es noch die Idee ein Everesting zu versuchen was ich aber arg Monoton finde. Bei meinen bisherigen MTB Rennen hab ich immer die Renndistanzen ziemlich auf Punkt trainiert um meinen Energiehaushalt im Griff zu haben. Deshalb ja diese Überlegungen. Ich wollte eigentlich dieses Jahr mal in den Triathlon Sport reinschuppern … durch die ganzen Absagen hat das leider nicht geklappt. Hoffe doch sehr das ich vor Roth 2021 mal irgendwo bei einem Triathlon vorher starten kann. Kurz zu mir … nachdem das Schwimmtraining seit März im Freiwasser abläuft bin ich auch kürzlich aus einer Laune heraus mal 10km im See geschwommen. Radfahren auf dem RR laufen auch (außer der Arbeitsweg) meist auf 130km oder auch mal 200km raus. Beim Laufen hab ich bisher bei 25km aufgehört … koppeln nach dem Radfahren tue ich öfters mal 4km im Anschluss und ab und an auch mal 10km. Ich bin mir nicht sicher ob so ne Aktion einen dann eher Abschreckt wenn es zäh wird oder ob man daran wächst... Es könnte auch sein das ich eigentlich völlig falsch trainiere … diesbzgl. lass ich mich Ende des Monats mal auf eine Analyse ein. Leistungstest inkl Spiro auf dem Rad und danach mit der Vorbelastung eine Laufanalyse. Ich frag auch dort mal den Mediziner was er von der LD im Training hält. Grüße |
Ich werde einen machen in Moskau am Fr den 28.08 bei mir zu Hause Schwimmen im 25m Becken, Start um 0630 1.5 km nach Hause joggen Zwift 180 km so 5h20 und dann 31 x um den Block für den Marathon so 4h10, muss ja wohin die Form, davor mache ich einen Test Oly Tria gleiches Set up nur halt andere Distanz am 01.08
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Ich denke die Erfahrung kann dich weiter bringen und vielleicht das ein oder andere ins richtige Licht rücken ;) Such dir wettermäßig einen schönen Tag aus und los geht's. (Ich würde Rad und Lauf geringfügig einkürzen, 160 Km und 37 km) |
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![]() :Cheese: |
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an so eine erste langdistanz und auch noch an den ersten triathlon überhaupt solltest du rangehen wie an einen langen trainingstag....... |
Deine ursprüngliche Frage hat er angedeutet du bist ein Neuling im Ausdauersport deine Erfahrung sagt einfach nur du bist neu im Triathlon, hast aber offensichtlich kein Problem mit den Distanzen an sich, sondern willst einfach nur testen ob du am richtigen Weg bist.
Ich würde nach wie vor keine ganze LD machen, da sie keinen Benefit hat. Der Big Day den ich oben beschrieben habe, hätte einen Trainingsbenefit und du kannst ihn regelmäßig als Standortbestimmung einbauen. Du bekommst ein Gefühl für das Zusammenspiel der 3 Disziplinen und du siehst ob du doch am richtigen Weg befindest |
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