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schnodo dreht (durch)
Edit: Die englische Fassung wurde am 19. September fertig:
Freestyle Swimming: Arm Movement. Complete. Die von einigen gewünschte deutsche Übersetzung ist auch da: Kraulschwimmen. Armbewegung. Komplett __________________ Vor fast zwei Jahren hatte ich angedroht, einen Ideen-Thread zu meinem spinnerten Monumentalprojekt aufzusetzen. Heute lasse ich der Drohung Taten folgen. Das Videoprojekt soll den Armzug, so wie ich ihn verstehe, möglichst vollständig und möglichst anschaulich beschreiben. So wie ich es mir vorstelle, habe ich es noch nirgends gesehen. Aktuell schwebt mir «Freestyle Swimming: Arm Movement. Complete.» als Titel vor. Dieser Thread soll den Zweck haben, Feedback und Anregungen zu sammeln, damit das ultimative Video zum Armzug keine Bauchlandung wird, sondern als tauglicher Versuch durchgeht. :) Damit Ihr eine Vorstellung habt, worum es mir geht, habe ich den Teil, der zumindest schon mal strukturell meiner Idee entspricht, "unlisted" auf YouTube gestellt. Man findet das Video also nur, wenn man den Link kennt – weil es eine frühe und ziemlich ungare Vorschau ist, die ich nur Euch zumuten kann. ;) Ein zentrales Problem ist meine Unfähigkeit, reproduzierbar so zu schwimmen, wie es die Narration eigentlich verlangt. Leider habe ich momentan also nur ziemlich minderwertiges Material, an dem ich selbst die Rechte besitze, zur Demonstration. Das solltet Ihr berücksichtigen. Zumindest habe ich keine Schwierigkeiten, in meinem Fundus Beispiele für übelste Technikfehler zu finden. ;) In der Vorschau werden Extension und teilweise Catch abgehandelt. Es fehlen noch komplett Power Phase, Finish, Recovery, Hand Entry und Timing, für die ich momentan nur eine Ideensammlung aber kein Script habe. Ob ich jemals damit fertig werde, weiß ich nicht. Aber einen kleinen Teil habe ich schon und wie heißt es so schön: How do you eat an elephant? One bite at a time! :) Hier der gesprochene Part, zur besseren Orientierung für angehende Filmkritiker (das Vorschau-Video hört irgendwo bei CATCH PART 2 auf): INTRODUCTION After twelve years of learning how to swim freestyle, Sheila Taormina's wonderful book "Swim Speed Secrets" has inspired me to create this video. It contains everything I have learned about the part that is the most important, yet the hardest to teach and implement: Arm movement. OVERVIEW Arm movement consists of extension, catch, power phase, finish, overwater recovery, and hand entry. Sheila Taormina calls the power phase the diagonal phase because the hand is directed from a position just outside the shoulder line towards the hip in a diagonal motion. EXTENSION PART 1 Extension is achieved by reaching out your hand as far as possible. That goes beyond lengthening the arm. It is pushed out even further by shifting the shoulder blade, the scapula, forward and bringing the shoulder next to your jaw. This is a movement like shrugging your shoulders. Imagine, you're picking a fruit that is just out of reach. When you've extended enough, you'll feel how the hip is pulled forward and the body naturally rotates. You are doing the same thing in freestyle. EXTENSION PART 2 Extend straight forward in front of your shoulder, either horizontally or with a slight down-angle. That keeps the shoulder above the elbow and the elbow above the wrist. This makes the transition to the catch easier. The following position is not easy to achieve but also tremendously helps with the catch: Make the tip of the elbow point up. EXTENSION PART 3 Ideally, the fingers are slightly apart. The thumb points forward. The hand remains in line with the forearm. That position is kept throughout the underwater phase. It is true that the catch sets up the stroke, but it is important to remember that extension sets up the catch. Incomplete extension limits what the catch can achieve. Aborting the extension also reduces the effective stroke length. EXTENSION PART 4 Avoid crossing over the midline of the body. Crossing over results in snaking from side to side. In many cases, crossing over occurs when moving the head to breathe on the opposite side. Do not pause the stroke. Freestyle is most effective when there are no dead spots in the stroke and the body moves at a fairly constant velocity. CATCH PART 1 The purpose of the catch is creating a solid arm paddle, a platform for the power phase. To prevent shoulder injury, the catch is performed with very little force; it also is the slowest part of the stroke. But don't mistake this for gliding. The catch starts immediately when full extension is achieved. When you're not extending, you're catching. CATCH PART 2 Imagine that after extension you wrap your arm around a log. This position is often called early vertical forearm or EVF. You explore the shape of that log during the catch and press yourself beyond it during the power phase. Johnny Weismueller talked about "grabbing an armful of water". That's what the catch is about. According to Sheila, during the catch you are "finding width and depth". You start the catch by slightly shifting your hand outward. Then rotate the upper arm internally, that is, in the direction that brings your thumb inward and down. During the catch, let your palm be seen from the outside. CATCH PART 3 Keep the scapula shifted forward, so that the shoulder remains connected to the jaw. At the same time, bring the fingertips down. The elbow remains high during this movement. At the end of the catch, the elbow is in the same vertical plane as the hand. The elbow points up, while the fingers point down -- either directly or with an inward angle. That largely is a matter of personal preference. The catch feels like going over a hump. Don't try to force yourself over it. Just maintain the pressure and when you feel you're past it, this is the right time to start accelerating the arm towards the diagonal position. CATCH PART 4 Do not break the paddle by bending your wrist. Do not rush the catch; you'll lose the grip on the water. Do not drop your elbow and do not lead with your elbow. Imagine a line between the shoulder and the wrist. If the elbow is above the line, this is called a high elbow, exactly what we want. Below the line, it becomes a dropped elbow. Leading with your elbow means that your hand and your elbow are no longer in the same vertical plane. Among swimmers who pick up the sport as adults, dropping the elbow and leading with the elbow probably are the most common and most severe stroke defects. Do not lead the stroke with the blade of your hand; this will result in a dropped elbow. |
Macht einen vielversprechenden Eindruck und ist gut aufgebaut.
Schöne positive Beispiele, aber auch deutlich gekennzeichnete Fehlerbilder. Ich persönlich würde mir zusätzlich ;) eine deutschsprachige Version wünschen. Ich lese zwar u.a. auch die Swim Smooth Bücher auf Englisch, aber gelegentlich bleiben dabei Feinheiten auf der Strecke, beim Hören noch mehr, obwohl Du gut und verständlich sprichst :) Frohe Ostern.:Blumen: |
Grau, teurer Freund, ist alle Theorie
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Feedback: Ersetze in obigen Sätzen das Wort und das Thema "Armzug" durch "Sex" und erkenne somit selbst die begrenzten Möglichkeiten bei der Darstellung in einem Video im Hinblick auf "vollständig", "anschaulich" und "tauglich". ;) Gruß N. :Huhu: |
Sehr cool und schön anschaulich!!! Ich bin ja bekanntlich kein Meister der Schwimmerei, konnte aber Deine Erklärungen super nachvollziehen ... und wäre (WENN GERADE MÖGLICH ;)) vielleicht sofort ins Schwimmbad gelaufen um das eine oder andere auszuprobieren :liebe053:
Ich mag es ja immer EINFACH ... und diese Erklärungen (trotz englisch - ja, auch ich nehme ggf. gerne eine deutsche Version :Huhu:) waren selbst für mich prolbemlos verständlich - zumindest in der Theorie :Cheese: Ich bin gespannt auf das Endergebnis- in diesem Sinne - Weitermachen!!! |
Hallo Schnodo,
viel Spass und Erfolg mit deinem Vorhaben. :) |
Vielen Dank für Eure wohlwollenden Rückmeldungen! Ich wünsche allen schöne Feiertage! :Blumen:
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Ich erinnere mich daran, wie ich gelernt habe, eine gute Lötstelle von einer schlechten zu unterscheiden. Es ist sehr hilfreich, schon mal gesehen zu haben, was man da alles verhauen kann. Ich hatte nicht das Gefühl, dass ich dadurch den Drang verspürt habe, mehr schlechte Lötstellen zu produzieren. :) Eigentlich bin ich selbst, 10 oder 11 Jahre in der Vergangenheit die Zielgruppe. Ich habe sehr spät in meiner "Schwimmkarriere" gewisse Details erfahren oder gedankliche Bilder gereicht bekommen, die mir zu einem früheren Zeitpunkt sehr geholfen hätten. "Hätte mir das nur einer gesagt", dachte ich oft. Das ist das Video, wo ich versuche, genau das zu erledigen. Zitat:
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Verweile ruhig. Zitat:
Aber Du liegst natürlich nicht ganz falsch. Das Vorhaben kann grandios scheitern. Wenn es einfach wäre, hätte es schon längst jemand gemacht. Zitat:
Ich dachte mir schon, dass Dir das Befingern von Baumstämmen gefallen könnte. Bitte jetzt keine Bäume fällen! :Lachen2: Zitat:
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INCOMPLETE...
ich glaube, Dein wissenschaftliches Gewissen lässt das nicht zu. Gut gemacht, verständlich. Ich drehe langsam auf dem Trockenen auch durch. Schöne Ostern :-) |
Klasse Projekt.
Prima Video. Danke für's Teilen. Dein Schwimmbücherstapel ist sehr beeindruckend und sicherlich zumindest in D einmalig. |
Yippie yay water-based (schweinebacke) my google is not finding the right words so i can say it is a wonderful project
go for it :Lachen2: |
Danke für Eure Rückmeldung und schöne Osterfeiertage! :Blumen:
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Die meisten Anschaffungen habe ich aber nicht bereut. Obwohl die Marschrichtung ähnlich ist, hat doch jeder seine eigene Sichtweise und findet andere Worte, die helfen, das Bild abzurunden. Und es ist auch interessant, zu erkennen, dass es keine vollständige Einigkeit in teilweise gewichtigen Teilaspekten gibt. Zitat:
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Als bekennender Fan deiner Beiträge, ich selbst habe erst vor 3 Jahren mit dem Kraulen begonnen, würde mir auch eine deutsch Version wünschen.
Ich schwimme grob 2,3 mal die Woche und strebe nach Verbesserung. Leider ist mein Englisch viel zu schlecht un das zu verstehen, auch die Links die du immer wieder in deinen Block teilst schaue ich mir immer an mit dem gleichen Sprach Problem. Daher hoffe ich auf eine Deutsche Version wo viele Erklärungen für mich verständlich wären. Was ich bisher sah war wunderbar, weiter so, ich freu mich schon Gruss Matthias |
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Der Wunsch nach einer deutschen Fassung scheint bei einigen vorhanden zu sein. Allerdings ist das natürlich ein ziemlicher Aufwand und jetzt noch zwei Sprachfassungen gleichzeitig voranzutreiben würde das Gelingen des Projekts noch unwahrscheinlicher machen. Was ich aber relativ einfach machen kann, ist das Gesprochene zu übersetzen und deutsche Untertitel bereitzustellen. Was Du fast immer bei englischen Videos auf YouTube machen kannst, ist, die automatisch generierten Untertitel einzuschalten und diese dann automatisch ins Deutsche übersetzen zu lassen. Das ist zwar nicht optimal, aber der Sinn lässt sich oft erfassen. Das mache ich schon mal gerne, wenn ich ein Video aus Russland oder China vor der Nase habe. :) Ich sehe gerade, dass bei meinem Video die automatische Übersetzung nicht funktioniert, weil ich nicht aufgepasst habe und YouTube die Sprache als Deutsch identifiziert hat, vermutlich wegen der IP. Ich habe das mal geändert... |
Sieht bis hierhin auf jeden Fall schon einmal sehr gut aus.
Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich beim Sehen des Videos nicht denken würde, na gut, dass habe ich so ähnlich schon von mindestens fünf verschiedenen Schwimmtrainern gesehen. Aber das kann man wahrscheinlich abschließend erst am Ende sehen, ob durch Zusammentragen verschiedener Ansätze insgesamt sich ein Bild ergibt, das von den anderen prominenten Videos genügend abweicht. Ein Problem bei der Ankündigung einer erschöpfenden Abhandlung ist, dass man sich wahrscheinlich mehrfach fragen wird, ob man das an anderer Stelle nicht anders gehört hat. Wie du ja weißt, sieht z.B. Holger Lüning die Extension Phase anders. Da würde ich dann schon jeweils kurz hören, warum du dich für eine Variante und nicht für die andere entschieden hast. Damit meine ich nicht, dass du jetzt auf jeden verrückten Freund des Gleitens eingehen solltest, aber die plausiblen Kandidaten sollten schon behandelt werden. Ist natürlich eine Frage, wie harmonisch das dann noch ist. Notfalls müsstest du halt Begleitvideos oder einen Begleittext anbieten. Jedenfalls finde ich es gerade für fortgeschrittene Schwimmer wesentlich interessanter, wenn auch die verschiedenen Philosophien vorgestellt werden. Und das ist ja gerade deine Stärke, das du dich bei verschiedenen Systemen auskennst. |
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Der Schnodo fängt etz des Bscheissn an - das erkennt man an seiner perspektivischen Darstellung - ein jeder mag schwimmen wie er es halt selber sieht - dann passt's scho. Aus videoanalytischer Sicht würd ich aber die 3-Seitendarstellung bevorzugen (für die, die nicht im technischen Zweig an der Realschule waren: das ist was aus dem Technischen Zeichnen und hat zum Ziel auf einer Ebene, aber aus 3 Blickwinkeln das Corpus Delikti, mit einem Glotzer, zu betrachten - zum Beispiel, weil man die "Wahre Länge" ermitteln möchte). Was erreicht man mit der 3-Seitenansicht beim Schwimmen und was kann rauskommen, wenn's blöd läuft: -von der Seite: wie der Hintern hängt, weil die Hüfte z.B. abknickt (oder weil die nicht vorhandene Rumpfmuskulatur vom Hüftgold nach unten gezogen wird) - von vorne: wie man so umeinander-eiert und asymetrisch ums Überleben kämpft - von oben: schlängeln und abbiegen (mehr sog i ned) und wehe es fragt einer nach Zeiten - dann rauchts aber - mein lieber Scholli. :Maso: |
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War als illustrierendes Prinzip gedacht. Du wirst schon zugeben, dass Schnodo nicht auf jede absurde Theorie eingehen sollte, oder? Musst dir halt ein anderes Beispiel denken als TI. |
Danke fürs Feedback! :Blumen:
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Meine Idee ist, das zu präsentieren, was eben nicht überall zu sehen ist, was ich aber selbst gern gesehen hätte. Die Sache mit dem Baumstamm beispielsweise. Aus meiner Erfahrung weiß ich, dass die Beschreibung für viele einen erhellenden Moment darstellt. Und ich meine, dass das Zeigen am real existierende Baumstamm das verstärken kann. Ich möchte in dem Video ein Verständnis und ein gedankliches Bild der – aus meiner Sicht – korrekten Ausführung im Kopf des Betrachters entstehen lassen. Das Ganze garniert mit starken visuellen Analogien wie dem Ballon, der in der Power Phase in der Armbeuge zum Platzen gebracht werden soll. Ich, als jemand, der Schwimmen mit sehr mäßigem Erfolg als liebstes Hobby betreibt und in dem Bereich null Kompetenz vorweisen kann, wäre nicht auf die Idee gekommen, das selbst in die Hand zu nehmen, wenn die Profis das bereits an jeder Straßenecke feil hielten. Zitat:
Mein roter Faden ist, das zu zeigen, was unerlässlich ist, um mein Verständnis des Kraularmzugs wiederzugeben. Das kurzweilig zu gestalten ist bereits Herausforderung genug. Deswegen möchte ich, abgesehen vom Inspirationsschwerpunkt Sheila Taormina, nicht darauf eingehen, wie ich zu meiner Einschätzung komme. Falls Bedarf besteht, kann ich im Nachgang immer noch darüber nachdenken. Eventuell reichen auch Verweise im begleitenden Text. Zitat:
Wenn ich es besser könnte, hätte ich es besser gemacht. Ich habe die Perspektive im vorhandenen Material so gewählt, dass meine Defekte möglichst wenig ins Auge stechen, während ich versuche zu erzählen, wie es denn gehen soll. Mir ist bewusst, dass ich die Positivbeispiele vermutlich alle nochmal drehen muss. Ich muss es schaffen, fürs Video einen oder zwei perfekte Züge zu schwimmen, und das aus verschiedenen Perspektiven. Oder ich schnappe mir jemanden, der es sehr gut kann und für mich tut. Dafür brauche ich aber ein Schwimmbad und Zeit und die Erlaubnis dort zu filmen. Bis dahin muss ich nehmen, was ich habe. :) Ein Sandsturm und Corona haben mir etliche Aufnahmetage in phantastischer Umgebung komplett verhagelt. Zitat:
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Entwurf der deutsche Übersetzung: Einführung bis Wasserfassen
Ich bin dem Wunsch nach deutscher Untermalung des Videos zumindest teilweise nachgekommen. Folgend ein Übersetzungsversuch. Mir ist dabei aufgefallen, dass im Deutschen die Begriffe nicht ganz so klar abgegrenzt scheinen wie im Englischen. Wer also für Streckung, Wasserfassen, Druckphase, Handaustritt, Rückholphase und Eintauchen der Hand korrektere oder knackigere Begriffe kennt, möge die mir bitte mitteilen. :Blumen:
Das Vorschauvideo werde ich in Kürze mit meinen selbst übersetzten Texten versehen, so dass man sich nicht die automatische Übersetzung antun muss. EINLEITUNG Nachdem ich zwölf Jahre damit verbracht habe, Kraulschwimmen zu erlernen, hat mich Sheila Taorminas wundervolles Buch "Swim Speed Secrets" dazu inspiriert, dieses Video zu erstellen. Es enthält alles, was ich über den Teil des Kraulens gelernt habe, der am wichtigsten ist, aber am schwersten zu lehren und umzusetzen: Die Armbewegung. ÜBERSICHT Die Armbewegung besteht aus Streckung, Wasserfassen, Druckphase, Handaustritt, Rückholphase und Eintauchen der Hand. Sheila Taormina nennt die Druckphase die diagonale Phase, da die Hand in einer diagonalen Bewegung von einer Position direkt außerhalb der Schulterlinie nach innen zur Hüfte gebracht wird. STRECKUNG TEIL 1 Die Streckung wird erreicht, indem die Hand so weit wie möglich nach vorne gebracht wird. Dazu braucht es mehr als nur die Streckung des Arms. Der Arm wird noch weiter herausgedrückt, indem das Schulterblatt nach vorne geschoben und die Schulter neben den Kiefer gebracht wird. Dies ist eine Bewegung wie Achselzucken. Stell dir vor, du pflückst eine Frucht, die ein wenig außerhalb deiner Reichweite ist. Wenn du dich genug gestreckt hast, spürst du, wie die Hüfte nach vorne gezogen wird und sich der Körper auf natürliche Weise dreht. Das Gleiche geschieht beim Kraulen. STRECKUNG TEIL 2 Strecke den Arm vor der Schulter gerade nach vorne aus, entweder horizontal oder mit einem leichten Abwärtswinkel. Dadurch bleibt die Schulter über dem Ellbogen und der Ellbogen über dem Handgelenk. Dies erleichtert den Übergang zum Wasserfassen. Die folgende Position ist nicht leicht zu erreichen, hilft aber auch enorm beim Wasserfassen: Lass die Spitze des Ellbogens nach oben zeigen. STRECKUNG TEIL 3 Idealerweise sind die Finger leicht gespreizt. Der Daumen zeigt nach vorne. Die Hand bildet eine Linie mit dem Unterarm. Diese Position bleibt während der gesamten Unterwasserphase erhalten. Es ist wahr, dass das Wasserfassen den Zug vorbereitet, aber es ist wichtig zu bedenken, dass die Streckung das Wasserfassen vorbereitet. Eine unvollständige Streckung limitiert, was das Wasserfassen erreichen kann. Durch das Abbrechen der Streckung wird auch die effektive Zuglänge verringert. STRECKUNG TEIL 4 Vermeide es, mit der Hand die Mittellinie des Körpers zu überqueren. Das führt zu einer seitlichen Schlangenbewegung des Körpers. In vielen Fällen tritt ein solches Übergreifen auf, wenn der Kopf gedreht wird, um auf der gegenüberliegenden Seite zu atmen. Unterbrich den Zug nicht. Kraulschwimmen ist am effektivsten, wenn der Zug keine Totpunkte aufweist und sich der Körper mit einer ziemlich konstanten Geschwindigkeit bewegt. WASSERFASSEN TEIL 1 Der Zweck des Wasserfassenes besteht darin, ein belastbares Armpaddel zu schaffen, eine Plattform für die Druckphase. Um Schulterverletzungen zu vermeiden, wird das Wasserfassen mit sehr wenig Kraft ausgeführt; Es ist auch der langsamste Teil des Zugs. Aber verwechsele dies nicht mit Gleiten. Das Wasserfassen beginnt sofort, wenn die volle Streckung erreicht ist. Wenn du nicht streckst, fasst du das Wasser. WASSERFASSEN TEIL 2 Stell dir vor, du legst den Arm nach der Streckung um einen Baumstamm. Diese Position wird oft als "early vertical forearm" oder EVF bezeichnet. Du erspürst die Form dieses Baumstamms während des Wasserfassens und schiebst dich während der Druckphase darüber hinaus. Johnny Weismueller beschrieb es als "einen Armvoll Wasser greifen". Darum geht es beim Wasserfassen. Laut Sheila findet man mit dem Wasserfassen "Breite und Tiefe". Du beginnst das Wasserfassen, indem du deine Hand leicht nach außen bewegst. Drehe dann den Oberarm nach innen, also in die Richtung, die den Daumen nach innen und unten zeigen lässt. Die Handfläche soll während des Wasserfassens von außen sichtbar sein. Wasserfassen TEIL 3 Das Schulterblatt bleibt nach vorne geschoben, damit die Schulter mit dem Kiefer verbunden bleibt. Bringe gleichzeitig die Fingerspitzen nach unten. Der Ellbogen bleibt während dieser Bewegung oben. Am Ende des Wasserfassenes befindet sich der Ellbogen in derselben vertikalen Ebene wie die Hand. Der Ellbogen zeigt nach oben, während die Finger nach unten zeigen - entweder direkt oder mit einem Winkel nach innen. Das ist größtenteils eine Frage der persönlichen Vorliebe. Das Wasserfassen fühlt sich an, als würde man über einen Hügel rollen. Versuche nicht, den Übergang zu erzwingen. Halte einfach den Druck aufrecht und wenn sich das Gefühl einstellt, den Hügel überwunden zu haben, ist dies der richtige Zeitpunkt, um den Arm in Richtung der diagonalen Position zu beschleunigen. Wasserfassen TEIL 4 Brich das Paddel nicht dadurch, dass du das Handgelenk beugst. Überhaste das Wasserfassen nicht; du verlierst den Halt der Hand im Wasser. Lass den Ellbogen nicht absinken und führe nicht mit dem Ellbogen. Stell dir eine Linie zwischen Schulter und Handgelenk vor. Wenn sich der Ellbogen über der Linie befindet, wird dies als hoher Ellbogen bezeichnet, genau das, was wir wollen. Unterhalb der Linie wird es ein absinkender Ellbogen. Wenn du mit dem Ellbogen führst, befinden sich die Hand und der Ellbogen nicht mehr in derselben vertikalen Ebene. Unter spätberufenen Schwimmern sind der absinkende Ellbogen und das Führen mit dem Ellbogen wahrscheinlich die häufigsten und schwerwiegendsten Zugfehler. Führe den Zug nicht mit der Handkante; Dies resultiert in einem absinkenden Ellbogen. |
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Die Liga der usrpt'ler (= ultra short race pace training) berichtet, dass es ganz normal ist, dass man 40% langsamer im Dauerschwimmen ist, als die 100er Zeit im 25 m Becken - also eine 1:20min/100m im 25 m Becken ist im Plan mit 1:52min/100m auf die 1,9km Strecke (rund 35min). Die Kunst ist die Schere zu schließen - weis der Geier wie das gehen soll. Wenn man von einem ausgewachsenen unbeweglichen Anfänger die simple Übung Schulter an Kiefer verlangt - dann gibt das fett Ärger, weil der Übling schreit wie eine .au vor Schmerzen, wenn man ihr die Schulter ausrengt und den Arm ums Eck biegt - das probiert man nur einmal und dann lässt man es sein..... |
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Ich bin mal gespannt, wieviel schönes Schwimmen :-) noch da ist, wenn wir wieder ins Wasser dürfen. Und wieviel Kondition. Und wann wir wieder schwimmen dürfen. (Körperliche Einschränkung: Krummer Rücken..beim Neo allein schließen wollen kein Entzücken)
Die Übersetzung finde ich gut gelungen. Zumindest in der Theorie sind wir fit. |
Hi Schnodo,
bin sehr beeindruckt von Deinem Projekt, muss aber gestehen, dass ich Deine Schwimmerei bisher nicht verfolgt habe - insbesondere da Schwimmen bei mir im Triathlon so ungefähr die 5. oder 6. Priorität hat. Trotzdem habe ich ein wenig Hoffnung, dass ich etwas aus Deinem Video lernen kann. Wäre ja deutlich effizienter als selbst Dutzende Bücher und Hunderte Videos zu konsumieren. Kannst Du quantifizieren, wie viel Dir die intensive Beschäftigung mit der richtigen Technik gebracht hat? Am besten ausgedrückt in der LD-Schwimmzeit. :) |
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Ich drücke Dir und uns allen die Daumen, dass wir alle bald wieder gesund, halbwegs fit, und schöner als je zuvor wieder zu Wasser gelassen werden. :Cheese: Zitat:
Ich bestreite seit längerer Zeit keine Wettkämpfe. Als ich es noch tat, war ich schlimm langsam (43:26 bei der Challenge Kraichgau 2012). Ich habe im September vor, bei einem reinen Freiwasser-Wettkampf mitzumachen, meinem ersten, dem Langstreckenschwimmen im Chiemsee über 4500 m. Eigentlich wäre ich gerade mitten in der Vorbereitung; am 18. April wollte ich für eine Woche zu Holger Lüning ins T3 auf Teneriffa, und da hätte ich vermutlich auch einige Zeiten nennen können. Was ich stattdessen vorweisen kann, sind nur anekdotische Beweise. Da Du meinen Thread nicht verfolgst, weißt Du vielleicht nicht, dass mir Zeiten ziemlich egal sind und dass ich seit einigen Monaten komplett ohne Aufzeichnung, vulgo Garmin oder Ähnliches schwimme. Ich trainiere eigentlich auch nicht, sondern ich studiere nur die Bewegung ein und experimentiere. Ein kompletter Selbsterfahrungstrip, mit dem einzigen Ziel, die Schwimmbewegung besser zu begreifen und auszuführen. Das heißt aber nicht, dass ich keine Programme schwimme. Mir haben es seit dem Herbst Sheilas Swim Speed Workouts angetan, die sehr gut zu ihrem Buch passen. Die sind leicht techniklastig, unterhaltsam und sehr clever aufgebaut, was die Belastung angeht - "fordernd, aber nicht so hart, dass sie frustrierend wären" habe ich irgendwann mal geschrieben. Wenn ich Sheilas Swim Speed Workouts schwimme, nehme ich die normale Wanduhr mit Sekundenanzeige. Die längste am Stück geschwommene Distanz war dabei 1 km. Früher bin ich 1 km um die 20 Minuten geschwommen, nicht all out, aber viel mehr wäre da nicht gegangen. Seit ich mich mit dem Armzug beschäftige und dann wegen Sheilas Vorgabe auch tatsächlich mal versuche, schneller zu schwimmen, ist die Zeit bis auf 16:30 gefallen (mit Pull Buoy geschwommen). Das ohne Gewähr, weil ich meinen Augen da selbst nicht trauen konnte und befürchtete, mich trotz ausgefeilter Eselsbrücken beim Bahnenzählen vertan zu haben. Da ich mit Rollwende schwimme, kann ich auch nicht zwischendurch bewerten, ob die Kombination Zeit/Distanz plausibel ist. Ich bin aber immer mal wieder 17:00 oder 17:30 geschwommen, was die 16:30, die sich sehr gut und schnell aber trotzdem entspannt anfühlte, nicht komplett abwegig erscheinen lässt. Ich lehne mich jetzt einfach mal aus dem Fenster und sage, dass ich allein durch Fokus auf Technik und ohne die Verbesserung der Zeit als Ziel zu haben, meine Kilometerzeit von 20 Minuten auf 17 Minuten runtergeschraubt habe. Wenn jemand schon viel schneller schwimmt, gibt es natürlich diminishing returns. Dabei darf ich allerdings nicht verheimlichen, dass ich echt gerne schwimme und deshalb viel im Wasser bin. Training oder Üben hin oder her, das macht natürlich einen ziemlichen Unterschied, verglichen mit jemanden, der sich widerwillig einmal die Woche ins Bad quält. Ich will niemanden aus unserer Sasch-Selbsthilfegruppe outen, aber mir fällt ein Kandidat ein, der mit Fokus auf Technik seine Kilometer-Bestzeit, wenn ich mich recht erinnere, innerhalb einer bis zwei Handvoll Monate um anderthalb Minuten auf ca. 15 Minuten gedrückt hat, ohne ansonsten viel zu ändern. Du siehst, es gibt hier leider keine Charts, die Dir die Auseinandersetzung mit der Technik schmackhaft machen könnten. Meine persönliche Erfahrung, auch durch den Austausch mit anderen Schwimmern, ist, dass es manchmal überhaupte keine große Änderung sein muss. Teilweise ist es gefühlt eine Kleinigkeit, die man begreift oder anders betrachtet, und plötzlich ist man in der Lage, die Bewegung produktiver auszuführen – ganz ohne auf das bei Triathleten beliebte Dauerschwimmen verzichten zu müssen. ;) |
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Motivation so eine verdrehte Armposition zu lernen und den Arm darauf zu trainieren, ähnlich wie schnodo das fast zu überkomplett erläutert, war der Hinweis der Herren Gary Hall und Brendon Ford, dass schnelle Schwimmer den early vertical forearm richtig anwenden und dadurch beim Vortrieb weniger Widerstand erzeugen. Der Arm beim grade nach unten Durchziehen ist eine Mega-Bremse und kein Antrieb - das hat erstmal lange gedauert bis dieser perplexe Umstand überhaupt in die tiefe des littel Brains vorgedrungen ist - in meinen sonstigen Unterlagen war diese "Behauptung" nirgends hinterlegt, aber in dieversen DVD's erkannte ich langsam die Systematik eines verborgenen Schwungs beim ominösen Wasserfassen und vorherigen Abknickens. Grau ist alle Theorie - solange sie meine Frau in der praktischen Anwendung zur Weisglut bringt.... finde ich sie gut :) |
Hallo Schnodo,
ein Frage dazu, wie kommt da die Rotation noch mit in's Spiel ? wann wird wie und warum rotiert ? Gruß Matthias |
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Weißguterklärung. Spaß beiseite, ich fände es auch interessant, wie viel schneller Schnodo auf 25/50 geworden ist. Bevor ich es vergesse: Da es sich ja um ein komplettes Video handeln soll, wird auch noch auf Unterschiede zwischen Sprint und Langstrecke eingegangen und werden gleich gute Alternativen genannt? |
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Ich meine, dass ein leichtes Rollen von einer Seite auf die andere hilfreich ist, um in den einzelnen Zugphasen die bestmögliche Position einnehmen zu können und die entsprechende Vorspannung für muskuläre Aufgaben aufzubauen. Wenn man sich mal umschaut, gibt es soviel ich weiß niemanden, der jenseits der Sprintstrecken komplett flach schwimmt. 50-m-Sprinter müssen nicht atmen und haben ihre Muskulatur für den Zweck, 20 Sekunden all-out mit Maxmimalfrequenz und gestrecktem Arm im Laktatnebel zu ballern, ausgebaut. Danach ist dann aber auch Feierabend, da geht kein Zug mehr. Nicht der häufigste Anwendungsfall im Schwimmen. Und selbst Sprinter kommen meist nicht ohne leichte Rotation aus. :) Rotation entsteht aus meiner Sicht, wie im Video gezeigt, einerseits eher passiv durch die Streckung. Dabei rotieren die Schultern stärker als das Becken. Die Rotation wird außerdem aktiv als Aus-dem-Weg-Drehen der Hüfte auf der Zugseite in der Druckphase oder Nach-unten-Drehen der abgewandten Seite betrieben. Das Ergebnis sollte das Gleiche sein, aber mancher tut sich leichter damit, sich vorzustellen die Hüfte wegzudrehen und ein anderer dreht sie gerne rein. Rotation steht aber nicht alleine, sondern hat auch viel mit Beinschlag-Koordination zu tun und das ist ein riesiges Feld. Dieses Video ist zwar in Englisch, aber man sieht in der Übung sehr gut, wie die Spannung aufgebaut wird und in der Hüftrotation ins Wasser gebracht wird: Freestyle Set Up and Drive - Hip Driven Drill Zitat:
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Aber danke für den Hinweis; gerade habe ich mir zum ersten Mal Gedanken darüber gemacht, wie ich das Werk definitiv nicht präsentieren möchte, falls es mal vollendet wird. Ich werde nicht damit hausieren gehen, dass mir der Fokus auf Armtechnik x Minuten in y Monaten gebracht hat. Ich will auch nicht so tun, als hätte ich mir das alles selbst ausgedacht. "Only! here! in! one! video! The incredible stroke technique changes that will make your swim times drop and your performance explode like a nuclear bomb." Bevor es soweit kommt, lasse ich es lieber ganz. ;) Ich vertraue darauf, dass Botschaft sich selbst trägt und weitergetragen wird. Wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter. |
Wieviel schneller du auf kurzen Distanzen versus auf langen Distanzen geworden bist, interessiert mich tatsächlich nur privat. Generell denke ich, dass Feedback immer wichtig ist und außer Eigenwahrnehmung und Videoaufnahmen Leistungsrückmeldung essentiell ist, auch wenn man andere Ziele als Leistungsoptimierung hat. Aber das hat tatsächlich zu wenig mit deinem Projekt zu tun.
Ansonsten akzeptiere ich deinen Fokus, sehe dann aber nicht mehr wirklich, warum es nicht auch schon andere "vollständige Betrachtungen des Armzugs" geben sollte. Wenn mir etwas bei Schwimmvideos fehlt, dann ist es die Auseinandersetzung mit anderen Auffassungen, auch wenn ich docswim und swimsmooth da teilweise ausnehmen muss, aber da wird mir auch zu viel gegen Strohmänner argumentiert. Wie dem auch sei, jetzt ist mir klar, was du willst. Hatte mich da von komplett auf die falsche Fährte führen lassen. |
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Dann schreibst du, dass ebenfalls eine entsprechende Vorspannung für muskuläre Aufgaben aufzubauen sei. Das wird von einigen ja für jede Art des Schwimmens behauptet, für andere, wie Holger Lüning gibt es diese Funktion generell nicht. Du nimmst hier eine Mittelposition ein. Wie begründest du das? Noch eine grundsätzliche Frage, damit ich weiß, welches Kriterium gilt: Was der ideale Armzug ist, wird bei dir woran festgemacht? Was besonders elegant ist? Was schnelle Leute besonders schnell macht? Was für den durchschnittlichen Schwimmer die schnellste Variante ist? Was auch langfristig gesund schwimmen lässt? Das ist keine rein philosophische Frage, da z.B. Swimsmooth bei EVF explizit unterscheidet, was sie Pros empfehlen und was dem Durchschnittsschwimmer. |
Finde ich klasse, schnodo!
Wenn ich Dir ungefragt einen Tipp gegen darf: Verzettle Dich nicht in philosophische Haarspalterdebatten hier, auf Youtube oder sonstwo, das ist reine Zeitverschwendung. :Blumen: |
keine Sorge - wir haarspalten nicht - eine zünftige Internetschlägerei ist was Feines :)
8m/25m ist 32% - also ich bin 32% schneller geworden, weil ich vorher knapp vor meiner Frau angeschlagen habe, das hatte sie schon auf die Palme gebracht. (weil ich der Tüüb bin, der außen am Campingstuhl jahrelange gesoffen und geraucht hat und nachdem "er" ein Büchlein gelesen hat und ein paar dvd angeschaut hat und mit ein paar "Spinnern" aus dem Internet Sachen hin- und herschreibt, kann der plötzlich schneller planschen als "Sie" .....) Die 32% Geschwindigkeitszuwachs konnte aber nur erzielt werden, weil der Hintern nicht hängt und die Füße nicht gespreizt sind und die Sohlen nicht wie zwei Anker hinterhergeschleift werden - also erst muss die Balance und das Streamlining passen, dann erst kann die Propulsion wirken, weil sonst wird die Energie einfach kaputt gemacht. Ich geb aber auch zu, dass ich täglich fast 2h am mit Paddles hingetampten Skiergometer ziehe, was ich grad so schaffe, bzw. mein Puls zu lässt - die Rückenmuskeln wachsen nicht von alleine. Bei solchen Aktionen kann man natürlich auch total daneben liegen - war nicht der Fall und ich hoffe, dass es noch besser läuft, weil mit 10kg weniger Körpermasse, dürfte der Strömungswiderstand noch geringer sein. |
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Klar wäre es schön, wenn ich das jetzt einfach runterrasseln könnte. Das was dazu aber schwimmbegleitend notwendig wäre, macht mir keinen Spaß mehr und deswegen lasse ich es weg. Am schönsten wäre es, wenn das Personal im Bad Buch führen würde über Anwesenheitszeiten, ausgeübte Drills und Zeiten, dann könnte ich immer auf die verweisen. Wird wohl leider nix. ;) Zitat:
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Natürlich habe ich auch in meinem Video ein Urteil gefällt, indem ich das, was mich am meisten überzeugt, verwendet habe. Ich sage aber nicht im gleichen Atemzug, welche Systeme oder Teile derselben ich dadurch "falsch" finde. Das tut niemandem wirklich weh. Und falls Holger Lüning mein Video sieht und meint die Schulter gehört nicht nach vorne, dann schreibt er vielleicht einen Kommentar, bekundet, dass ich ahnungslos bin, und das war's dann. No harm done. :) |
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Ansonsten verabschiede ich mich erstmal. Ich habe wenig Lust, wenn jetzt schon der Arne Dyck mir indirekt -und wie es einen erbärmlichen Diskussionsstil auszeichnet, lediglich- Haarspalterei vorwirft, wo ich doch explizit aufzuzeigen versucht habe, warum ich das nicht für Haarspalterei halte und mit Swim Smooth sogar ein Beispiel für ein System genannt, in dem eine Unterscheidung von Gütekriterien in meinem Sinn Anwendung findet. Ach so, Herr Dyck. Wenn jemand vielleicht eine distinction without a difference vornimmt, sollte man darauf zumindest argumentativ eingehen, wenn diese ersichtlich in good faith vorgenommen wurde. Was ich von solch Anpflaumen von der Seite tatsächlich halte, sage ich lieber nicht in der eigentlich gebotenen Deutlichkeit, da ich vielleicht doch noch hier schreiben möchte. Später. |
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Aber da wir nun schon soweit sind, meine ich, dass diese Mittelposition sich halbwegs mit der deckt, die Sheila Taormina in ihrem Buch beschreibt. Zitat:
Die Lektüre ihres Buches hat meine Schwimmwahrnehmung so verändert, dass ich meinte, jemand muss den Leuten, die noch nichts davon gehört haben, darüber erzählen. Da Sheila stark von Ernest Maglischo beeinflusst ist, nenne ich diese beiden als Leitstrahl für mein Video, wenn auch viele, viele andere Quellen dazu beigetragen haben für mich das Bild abzurunden. Den Großteil davon erwähne ich in meinem Blog. Und natürlich kann ich mich katastrophal irren. In diesem Fall besteht die Kastrophe lediglich darin, dass ich Unfug verzapfe und mich lächerlich mache. Auch wenn ich versuche, es nicht zur Gewohnheit werden zu lassen, so habe ich beides schon wiederholt ausprobiert und für nicht letal befunden. :Lachen2: Zitat:
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Ich habe nach Feedback gefragt, einige haben sich die Mühe gemacht, welches zu geben und ich finde, es gehört sich, dass ich darauf eingehe. Natürlich werde ich versuchen, hier keine Globaldiskussion der Schwimmphilosophie über alle Epochen, Kontinente und Ideologien entstehen zu lassen. Aber es hilft ja auch mir, zu sehen, welche Erwartungshaltung dem Video vielleicht entgegen gebracht wird und wie ich diese vielleicht in Zukunft besser steuern kann. Einige Fragen haben mir schon geholfen, mir darüber klar zu werden, was ich will und was nicht. Und auch, wen ich direkt ansprechen möchte und wer vermutlich nichts mit meinem Vortrag anfangen kann. So kann ich auch die zukünftigen Inhalte besser filtern. Zitat:
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Ich bin also sehr gespannt. Danke für Deine Mühe! :) |
Ich finde das Video sehr hilfreich, um mir die einzelnen Phasen des Armzuges zu vergegenwärtigen, an diesen zu feilen oder sie zumindest mal zu überprüfen.
Wer bei "schnodo schwimmt" mitliest oder sich etwas mit der Begeisterung schnodos fürs Schwimmen auseinandersetzt, wird merken, daß er die Schwimmerei als Muse betreibt. Er ist quasi ein Schwimmschöngeist. Er weist daher eine Technik vor und keine Zeiten. Das Video ist daher für mich weniger eine Anleitung zum headbangen, als vielmehr dem klassischen Ballett zu frönen. |
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Was erzählst Du denn da? Und das als Golden Swim Hero! :dresche |
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