![]() |
Sattelstütze ist raus! :-) Und jetzt?
Hallo zusammen,
ich habe mir im Winter einen "neuen" Stahlrenner gegönnt. Die Anführungszeichen bedeuten (natürlich), dass das Schätzchen schon ein paar Jahre auf dem Buckel hat. Ich bin an diesem Angebot aber nicht vorbei gekopmmen, weil die Geometrie des Tandems sowohl für mich als auch für meine Freundin ideal gepasst hat, was bei meiner Körpergröße von 1,96m und dem Wunsch nach einem Tandem sonst wohl den Gang zum Rahmenbauer bedeutet hätte. Außerdem war der Preis einfach sagenhaft günstig; wahrscheinlich auch, weil es nicht so viele "Mutanten gibt, die Tandem fahren wollen;-) Der Preis hatte natürlich aus seinen Preis: Es steht eine Totalüberholung an, was ich grundsätzlich eher attraktiv finde. Die festsitzende Sattelstütze, von der ich beim Kauf auch wusste, habe ich nun mit WD 40, ein paar Tagen Geduld,"etwas" Kraft und viel Gequietsche nun heraus bekommen. Im Sitzrohr befindet sich nun nur noch die Schlotze aus Rost und WD40... Ich würde das nun so gründlich wie möglich reinigen, so weit ich da ran komme auch mit Stahlwolle, und die Sattelstüze gut gefettet wieder einsetzen. Nun also endlich zu meiner Frage: Gibt es sonst noch Tipps oder Dinge, die ich dabei beachten sollte? Viele Grüße, Christian |
habe zwar keine ahnung, fand aber alten Stahlrenner restaurieren ganz interessant.
Auch wenn ausgerechnet die Stattelstütze nicht Thema ist.;) :Cheese: |
Falls noch nicht geschehen, dann würde ich auch das Tretlager ausbauen und nachsehen was sich da so an Rost angesammelt hat. Mit viel wd40 und konsequentem Auswischen bekommt man den Rost gut raus.
|
Das kommt immer drauf an, wassd mit der Hütte vorhast.
Zwischen _irgendwie_fahrbereit kriegen und Komplettrestauration mit Neulack und Innenkonservierung ist so ziemlich alles möglich... |
Wie immer wären Bilder hilfreich. :)
|
Moin,
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Deswegen sage ich mal _gut_ und _nachhaltig_ fahrbereit machen und an meine Wünsche anpassen: Statt 8-fach Lenkerendschalthebel neue 10-fache STIs , weil ich schon finde, dass es gerade beim Tandem ein Sicherheitsgewinn ist, die Pfoten immer an der Bremse haben zu können. Neue Bremsen, die zugehörigen Züge als "NOKONs", damit die mechanisch betätigten Seilzugbremsen möglichst wenig Verluste in den Zügen haben. Denn hydraulische Maguras gehen wegen des favorsierten Rennlenkers nicht und hydraulische Scheibenbremsen (die ich bei einem Tandem durchaus in Betracht ziehen würde;-) gehen wegen des Alters der "Hütte" nicht. Bzw meint Edith, dass der Aufwand dafür zu hoch wäre und man dann doch besser gleich zum Rahmenbauer gepilgert wäre. Damit sind dann alle Verschleißteile ohnehin neu und die Karre entspricht dann auch meinen Wünschen so weit wie möglich. Ansonsten finde ich die Basis noch sehr gut: Keine Lackschäden und bis auf die eine festsitzende Sattelstütze auch kein Rost oder sonstige Beschädigungen. Die hintere Sattelstütze und der Vorbau gingen z.B. ohne irgendwelche Probleme raus. Zitat:
Wenn ich mir das von oben noch sichtbare Rohrinnere so ansehe, bekomme ich das mit etwas Stahlwolle oder einer kleinen Drahtbürste ohne viel Aufwand wieder blank. Daher die Eingangsfrage dieses Fadens etwas präzser gestellt: Kann/muss/sollte ich da wegen der Nachaltigkeit(s.o.) noch mehr machen? Gibt es irgendwelche Tricks für die Beurteilung und Bearbeitung des Rohrinneren, an das ich so nicht so ohne weiteres herankomme? Viele Grüße, Christian (1) Hach, das waren noch Zeiten als ich als Schüler erst wie blöde auf den (/§"&%)§( Keilen herum gehämmert habe, um die Kurbeln anschließen mit den ergonomisch günstigen 175°/185° zu montieren. V-Motor sozusagen;-) (2) Schon klar, dass Viele heutzutage der Ansicht sind, dass das nicht nötig wäre. Es zeigt mir aber, dass das Rad zu seiner Zeit schon als richtiges Tandem konzipiert wurde. |
Zitat:
Daher kommt auch die stete Diskussion, wann ein Boxer-Motor ein Boxermotor ist (nämlich wenn die sich gegenüberliegenden jeweils gleichzeitig auf und ab gehen (sich also beim Nachuntengehn 'boxen') und wann ein V-Motor mit 180° Zylinderwinkel (wenn sich gegenüberliegende Kolben das Pleuel aufm gleichen Hubzapfen haben, damit also einer nach unten und der andre gleichzeitig nach oben geht und umgekehrt). |
Moin,
Zitat:
Stimmt , Du hast recht! Ich werde es aber trotzdem nicht korrigieren, weil "Boxermotor mit 175° / 185° Kurbelwinkel sozusagen" eine etwas sperrige Formulierung wäre. Zitat:
Und wenn das Dein einziger Kommentar zu meinem Vorhaben ist/bleibt, bin ich schon mal beruhigt! Viele Grüße, Christian |
Ist das machbar, mit einem Drahtbürstenaufsatz per flexibler Welle an der Bohrmaschine das Rohr innen zu bürsten, wie ein Kaminkehrer den Hauskamin?!
SOwas wie hier: https://www.bauhaus.info/bohrzubehoe...lle/p/11402102 |
Also meine Erfahrung aus alten Stahlrosszeiten ist immer noch: Rost, wenn einmal schön eingeölt, lässt sich nach kurzer Zeit ziemlich gut mit einem Lappen wegputzen. Ich gehe mal davon aus, dass das vor allem die Alu-Stütze war, die ein wenig gegammelt ist. Das geht dann gern mal fest. Da das Innere des Sattelrohrs kein optisch wichtiges Teil ist: was spricht dagegen, das einfach mit einem Lappen innen zu reinigen. Die Stütze je nach Gusto sauber wischen oder kurz mit Polierpaste abrubbeln. Wenn’s dann leicht reingeht (immer ganz zärtlich, dann haben beide Seiten Spass), schön mit Lagerfett einschmanden, Sattelklemme ebenfalls, fertig ist die Hütte.
Aber klar, man kann auch das Steuerrohr von innen noch schön machen... |
Zitat:
|
Moin,
Zitat:
Viele Grüße, Christian |
Zitat:
Zitat:
Bau das Ding auseinander, machs sauber, je nach Leidensfähigkeit und zu erzielendem Mindesthaltbarkeitsdatum kannsts innen mit Fertan behandeln und hinterher mit Wachsspray (bzw. Hohlraumkonservierung) konservieren. Mit dem Sitzrohr würd ich gar keinen grossen Zinnober veranstalten. Neue(?) Sattelstütze mit Fett einbauen, fertig. Was willste da gross abrasiv anstellen, ohne den Durchmesser zu verändern, so dass die Sattelstütze am End eventuell nimmer hält? Einmal kurz mit ner Drahtbürste durch, wennst was hast, womit du da reinkommst, Dreck rausblasen, fertig. |
Nimm erstmal eine alte Sattelstütze, paar mal rein und raus um eventuelle Grate zu lösen. Sonst ist eine neue Stütze sofort zerkratzt.
Kann Dir auch Fertan Rostumwandler empfehlen, und in meine Stahlrahmen kommt immer Hohlraum Schutzwachs als Spray rein, gibt es auch von Fertan. Mit einem Pinsel kommst du nicht so tief, und ich rede mir ein, dass das Spray sich gut bis unten verteilt. Würde auch schauen wo der Rahmen sonst Öffnungen hat, und überall wo du rankommst auch etwas reinsprühen, da dies auch die Öffnungen sind, wo Feuchtigkeit eindringt. |
Zitat:
Notfalls, wenn ne Büchser Konservierungs- oder Pflegewachs mit anderem Sprühkopf zuhause steht, geht auch n Liner vom Brems- oder Schaltzug, den man in die Sprühöffnung oder auf das kurze Sprühröhrchen aufsteckt, am Ende verschliesst und radial n paar Löcher reinsticht/-schmilzt. |
Zitat:
Hohlraumsonde 3 Strahl Verlängerung - 60cm - Fluid Film Oder gleich mit Dose Sprühzeugs: https://www.ebay.de/itm/FLUID-FILM-A...e/162546364216 |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 5)
Moin,
vielen Dank erst mal für die Kommentare und Tipps bis hierher! Ich denke, die "Hütte" mal von innen etwas zu versiegeln, kann ja nicht schaden. Wie versprochen nun noch eine paar Bilder von meinem Projekt. 1.) Dass das Rad schon so "zerfleddert" ist, bitte ich zu entschuldigen;-) Als ich angefangen habe, hätte ich nicht gedacht, dass Bilder von Interesse sein würden. Wie schon mal erwähnt, finde ich die Rahmenmaße (62cm Höhe, Oberrohrlänge 59cm, RH52 hinten ist genau "Schatzis" Maß) bei meiner Körpergröße sehr interessant... 2. ) ... das entspricht fast genau "Opa Christians Renner" von dem ich hier mal berichtet habe. Weil im Lauf der Jahre auch mal der Rahmen gewechselt werden musste, hat der inzwischen RH63cm und OL 60cm. Wie bei allen meinen "richtigen" Rädern ist eine 185mm Kurbel verbaut, in diesem Fall eine TA Carmina Compact. Für solche Sonderwünsche ist die Kurbel noch recht preiswert und wie ich finde auch recht ansehnlich. 3.) Der Versuch die Innenansicht des Sitzrohres wiederzugeben. Ich finde, das sieht gar nicht so dramatisch aus. 4.) Die Sattelstütze hat den Ausbau eigentlich auch ganz gut überstanden(?). Bei dem Ledersattel weiß ich a) noch nicht ob er zu meinem Hintern passt und b) ob ich das "schicklich" finde, mich selber auf Leder zu betten und "Schatzi" auf den Terry zu setzen, der nach einigem Rumprobieren noch mit dem alten Tandem für sie gepasst hat. 5.) Unten die alte schon demontierte Antriebskurbel des "Captains" (für die Synchronkette auf der linken(!) Seite mit dem Exzenter, der zum Einstellen der Kettenspannung dient. Oben im Bild die ensprechende 185mm-Kurbel von meinem alten - Gott hab' es selig - Tandem. Die 185mm Kurbel hat mir Customcranks vor ein paar Jahren mal gemacht: Eine von der Länge mal abgesehen normale Dreifachkurbel, in die das Pedalgewinde für die linke Seite hinein geschnitten wurde. Da es sich um eine Dreifachkurbel handelt, sitzt alles weiter außen und die Kettenline der Synchronkette passt nicht mehr. Der Q-Faktor dürfte auch nicht ganz ideal sein. Da werde ich noch etwas überlegen müssen, wie das zu lösen ist. Denn in dem originalen Exzenter lässt sich nicht einfach eine entsprechend kürzere Lagerpatrone montieren, da hierfür keine Gewinde vorhanden sind. Auf der anderen Seite hat der Exzenter mit 47mm einen etwas ungewöhnlichen Durchmesser. Dafür habe ich zwar schon eine Idee, die ich erstmal nicht verraten will (Publikumsjoker;-) Wenn einem von Euch noch etwas beseres einfällt, bin ich für Vorschläge offen! Die noch montierte Vorderradbremse ist übrigens eine seltenene hydraulische Magura Felgenbremse mit Rennradbremsgriff! Falls ich mit der neuen Bremslösung (10-Fach Shimano STIs, NOKON-Züge und Cantis mit langen Hebeln für große Bremskräfte) nicht zufrieden sein sollte, habe ich immer noch die Option, vorne mal eine V-Brake mit einem dafür passenden Bremshebel zu montieren, den ich auch noch von dem alten Tandem im Fundus habe. Die hydraulische Bremse würde ich dann für das Hinterrad nehmen. Denn bei einem Tandem ist die Lastwechselreaktion längst nicht so deutlich ausgeprägt wie bei einem normalen Rad. D.h. man kann - und muss es auch - mit dem Hinterrad deutlich zur Verzögerung beitragen. Edith meint noch, dass ich es erst mal mit den STIs und den Cantis probiere, weil ich sonst wieder - wie bei dem alten Tandem - Lenkerendschalthebel verbauen müsste. Das wäre zwar schön oldschool aber auch etwas unpraktisch und damit IMHO auch etwas unsicherer. Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit! Christian |
Vielleicht hat tandem ja n paar Ideen;- der kennt sich mit den Schweinereien solcher Huber ja ganz gut aus.
Wie wurde denn bisher geschaltet? Das ist nicht so gut zu sehn. Naja, eigentlich gar nicht. Und wie ist der Exzenter geklemmt? Ich kenn die Masse zugegebenermassen nicht so auswendig, aber die Dinger gibts ja auch einzeln und wenn da bei dir nicht grad irgendso n Eigenbau-Spezialpatent reingesteckt wurde, könnsts ja einfach austauschen und ne normale Tretlagerpatrone verwenden. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 3)
Moin,
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Das Exzentergehäuse hat eine Breite von 68mm, d.h. ich brauch "nur" einen Exzenter mit 47mm Durchmesser und BSC-Gewinde und kann dann - genau wie von Dir vorgeschlagen - eine normale Tretlagerpatrone verbauen. Da ich bisher aber nur Exzenter mit 54 und 56 mm Durchmesser gefunden habe, vermute/befürchte ich, dass diese 47mm ein Maß sind, das mittlerweile nicht mehr gebräuchlich ist. Genauso wie die 140 mm Breite vom Hinterbau dieses Schätzchens. Da bekommt man aber mit etwas Suchen und für "etwas" Geld noch Naben, wenn es denn sein müsste;-) Tandems sind eben leider(!) ein Nischenprodukt. Viele Grüße, Christian |
Also 47mm für den Exzenter kommen mir schon recht dürftig vor. Da klingen deine 54 oder 56mm schon plausibler.
Wobei ich diese radiale 'Klemmung' (es ist ja eher ne Arretierung) schonmal irgendwo gesehen hab. Kann aber auch an irgendnem 'normalen' Bike mit nabenschaltung zum Kettespannen gewesen sein. Hatte dann aber gefühlt auch nen dickeren Exzenter. Ich mein, tendenziell ist gegen das Ding nix zu sagen, abgesehen vielleicht davon, dass es seitlich verrutschen kann. Die Welle an sich verschleisst ja an sich nicht und die Lager kann man tauschen. Dein eigentliches Problem ist halt deine Spezialkurbel, nicht die Exzenterlösung...:Cheese: Mal blöd gefragt: welchen Aussendurchmesser haben denn die Lager von dem Ding? Mit Glück und 34mm liesse sich ja vielleicht ein reguläres BSA-Gewinde reinschneiden, wenn das Ding erfreulicherweise schon 68mm (=BSA) breit ist. Die Kassette gibts bei Baumarkt-MTBs, würd mich nicht wundern, wenns gar keine ist sondern ein Schraubkranz. in dem Fall könnts eng werden mit 10fach... 140mm Einbaubreite ist (war?) der Standard am MTB, ebenso wie 48 Speichen. Wenn da alle Stricke reissen, würd ich mich bei nem Stahlrahmen nicht scheuen, den auf 135mm zusammenzubiegen;- halt ordentlich, also so dass das Hinterrad hinterher noch mittig und grad drinsteht. Der Ausdruck 'Biegen' differenziert da leider nicht zwischen Schlosser und Mechaniker...:Cheese: Aber wie auch immer: der Hintergrund war natürlich, die Speichen flacher stehn zu haben, das würde nicht nur mit ner Scheibenbremsnabe konterkariert werden, zudem ja auch 12 Speichen fehlten. Hier ruhig mal ne vollständige Bestandsaufnahme vornehmen, ehe die ersten Investitionen anstehen. |
Liste der Anhänge anzeigen (Anzahl: 1)
Moin,
Zitat:
Zitat:
Aber ein Rad von der Stange ist laaaangweilig! Und mal unabhängig von der durch Messungen nicht zu beantwortenden Frage wieviel 0,x% Leistungssteigerung denn eine zur Körpergröße passende Kurbel nun bringt, will ich es einfach nicht einsehen, dass bei einem vernünftigen Rad bei jeder anderen Komponente/Position um Millimeter gerungen wird. Nur bei dem Teil, an dem man sich im Wortsinn stundenlang abarbeitet, passen dann zwei Größen - 170mm und 175mm - für alle: Ja, ne, is' klar! Das ist wie bei den Blues Brothers in Bob's Country Bunker: (...) "Was für Musik habt ihr hier denn so?" "Oh! Wir haben beides! Country und Western! Unten noch ein Bild von mir und meinem Jungen (Der damals noch gemacht hat, was ich von ihm wollte und auch die Trikots im Partnerlook noch super fand. Heute würde er sich wohl eher erschießen, bevor er die gleiche Klamotten wie ich anziehen würde;-) bei der ersten Probefahrt vom alten Tandem. Nein, das ist kein 24er, Ich bin wirklich so groß;-) Schon klar, das mir die Karre mit RH 56 viel zu kein ist. Aber für 400 Eur, die ich damals dafür bezahlt habe, konnte ich über ein paar "kleine Unanehmlichkeiten" gerne hinwegsehen. Wenigstens war auf dem Bild die 185mm Kurbel schon montiert, sonst hätte man das Gefährt wohl für ein Kinderrad gehalten. Zitat:
Was wäre denn der richtige Kernlochdurchmeser für ein BSA Gewinde? Man könnte sich ja eventuell einen passenden Rohling fertigen lassen, um dann das Gewinde reinzuschneiden. Zitat:
Als ich das gelesen habe, dämmerte es mir, dass ich bisher nur glaubte, dass das eine Kassette ist. Ich habe daraufhin ziemlich hektisch das Hinterrad rausgerupft und geguckt: Es ist eine Kassette! :-) Ein Schraubkranz wäre jetzt echt doof gewesen, weil ich die ganzen Teile für den Umbau schon geordert habe. :Lachanfall: Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Viele Grüße, Christan |
Aja also, siehste.
Am Ende wird alles gut, und wenns nicht gut ist, ists auch noch nicht das Ende. Mit der Kurbellänge stimm ich dir zu. Ich hab nicht alle Links angeguckt von dir (hüstel, gar keinen, ehrlich gesagt), aber mich irritierts auch immer, dass dieses Gefeilsche um die Sitzposition die Kurbellänge und auch die Aufbauhöhe der Pedale nicht berücksichtigt, wie einige andere Parameter mehr (Q-Faktor zum Beispiel. Wenn ich drei tage hintereinander mit meinem RS-Flyer gefahrn bin, komm ich mir vor, als hätt' ich aufm Gaul den kompletten Westen der USA durchquert). Mein Weg wär nu, denk ich, dass ich mir den vorhandenen Exzenter vorknöpfe. Ich präzisiere: dein eigentliches Problem ist die Kettenlinie deiner 185mm-Kurbel. Lassen wir mal die Symetrie weg: der einfachste Weg wär, den Exzenter nach rechts zu verschieben, bisses passt. Scheint ja möglich zu sein. Dann muss der Bruder, der diese Lösung ersonnen hat, irgendwoher die Welle bekommen haben. Und ich schätze, wenn man sie mal ausbaut, steht auch drauf, woher (gut, kann natürlich auch EDCO oder so gewesen sein, dann siehts weiterhin düster aus, da irgendwo ne kürzere Welle rauszuschlachten). Gleichzeitig hätte man den Exzenter so nackig, um klären zu können, wie es mitm Reinschneiden eines Tretlagergewindes aussähe. Am geilsten aber wär natürlich, dass die aktuell verbaute Tretlagerwelle asymetrisch ist udn du schlicht nur den Exzenter umdrehen müsstest. Wenn innen die Aufnahmen des kleinsten Kettenblattes dann einer Kurbelbewegung im Weg wären, hülfe das Ansetzen einer Flex mit Trennscheibe oder auch schlichtes Schwingen der Feile. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 22:20 Uhr. |
Powered by vBulletin Version 3.6.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.