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Lauftechnik umstellen von Fersenlauf auf Mittelfuß
Hallo,
ich spiele mit dem Gedanken meine Lauftechnik von Ferse auf Mittelfuß umzustellen, da mein eines Knie wohl etwas emofindlich ist. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht, wie lange habt ihr gebraucht dafür (also von Null bis ihr einen HM laufen konntet)? Wie eit ihr vorgegangen, immer mal 100m Mittelfuss eingestreut ins Normale Training? Aktuell laufe ich HM so in 1:50 Danke und Beste Grüße |
Einfach schneller laufen, dann kommt das von selbst.
Alternativ Schrittfrequenz erhöhen bei gleichem Tempo. |
Hallo,
ich konnte nach einem Bänderriss im Knöchel nicht mehr über die Ferse laufen, da dies nach 2-3 Schritten höllische Schmerzen verursachte. Ich bin dann nach 6-8 Wochen Pause durch den Bänderriss direkt mit dem Vorfuß-/Mittelfußlaufen gestartet. Natürlich erst mit kürzeren Strecken von ca. 5km, die dann aber komplett durchgelaufen. Mir hat die Umstellung keinerlei Probleme bereitet. Wobei das wohl von Mensch zu Mensch extrem unterschiedlich ist. |
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wenn man es wirklich probieren möchte hilft nur eins...komplette umstellung von jetzt auf gleich........mit der maßgabe am anfang natürlich deutlich kürzere strecken zu laufen als vorher. eine technikänderung lernt sich am besten durch die wiederholungsmethode...sprich die neue technik so viel anwenden wie es geht, den neuen bewegungsablauf motorisch einschleifen. das anwenden der alten ungewollten technik ist da nur kontraproduktiv. ich würde mal mit 3km reinem mittelfußlaufen anfangen, schauen ob ich am nächsten tag muskelkater in der wade habe. wenn nicht, mal 5km probieren. usw usf langsam die kilometerzahl wieder erhöhen. halt immer nur so weit laufen wie ich a) die neue technik halten kann und b) am nächsten tag beschwerdefrei bin. |
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Bei der Umstellung habe ich mich durch einige Bücher von Dr. Matthias Marquardt begleiten lassen. Zuerst habe ich viele Kraft und Technikübungen gemacht und dann langsam angefangen zu laufen. Der ein oder andere wird sagen, dass ist alles quatsch und funktioniert eh nicht.:dresche Ich für mich kann sagen, dass ich in all den Jahren weniger Verletzungen hatte und mir heute nicht mehr vorstellen kann Ferse zu laufen.:Cheese: https://www.matthias-marquardt.com/b...tural-running/ |
es gibt eigentlich keine diskussion ob ferse oder mittelfuß...
wer auf der ferse aufkommt macht grundsätzlich schon was falsch und hat defacto eine falsche lauftechnik. zusätzlich tut er sich und seinem körper damit nix gutes... der fussaufsatz soll unter dem körperschwerpunkt erfolgen....wenn man das befolgt kann man praktisch nicht mehr auf der ferse landen und macht schon mal viel richtig... p.s.: wenns gewohnt is auf der ferse zu landen und das ändert, wird einem anfangs was anderes weh tun (muskelkater in den schienbeinen zb häufig).... |
Ich hab (entgegen aller Vernunft) in der Vorbereitung auf meine erste LD umgestellt. Lt. Arnes Plänen geht es im November ja mit vielen kurzen Laufeinheiten los. Das hat bei mir problemlos geklappt.
Mein Mann hat mal in der Marathon-Vorbereitung nach Greif auf Vorfuß umgestellt, ging bei ihm auch problemlos. Ist halt nicht jeder gleich. Ich würde bei der Uhr die Schrittfrequenz anzeigen lassen und da regelmäßig kontrollieren. Wenn sie hoch genug ist, dann kannst Du m.E. nicht mehr über die Ferse laufen. |
ich wünsche dann viel Spaß beim Beheben von Problemen mit der Achillessehne.
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es braucht schon zeit bis sich die strukturen daran gewöhnen.... fersenlauf = megapfui! :Huhu: |
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Mit zunehmender Geschwindigkeit verlagert sich das Aufsetzen des Fußes eh nach vorne. Das dann krampfhaft auch bei langsamen Läufen umzusetzen ist Quark. |
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Gruss Matthias |
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ps: und die meisten die denken, dass sie vorfuß laufen, denken das auch nur. |
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Hm, ich lauf immer auf der Ferse, selbst barfuß. Es gibt ein Bild von mir beim Zielsprint, voll auf die Ferse, Tempo unter 4min/km. Ist ein paar Jahre her, heute bin ich nicht mehr so schnell. Eine Umstellung auf Mittel/Vorfuß sehe ich, für meinen Fall betrachtet, als nicht empfehlenswert. Oder gibt es Gründe mit 50 Jahren noch zu wechseln?
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p.s.: ich glaube, dass 4:00 min/sec zu sehr am Profitum orientiert sind über die LD, und auf den Vorderfußlauf bezogen sind, kann mich aber täuschen. Lassen wir es 5' 00'' / Km für den Mittelfußlauf sein? |
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Ähnliche Fragen tauchen immer mal wieder auf. Vor 6 Jahren habe ich meine Erfahrungen geteilt:
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Btw Knieprobleme können unterschiedlichste Ursachen haben. Jetzt mal "auf gut Glück" den Laufstil ändern, finde ich originell. |
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Bei konstantem Lauftempo bremst der nach vorne verlagerte Landepunkt im exakt gleichen Maße, wie das nach vorne Lehnen antreibt. Der Gewinn an Geschwindigkeit ist Null, die Aufprallkräfte sind höher. |
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Viele Läufer stehen sehr aufrecht und drücken sich eher nach oben ab, statt nach hinten. Behält man beim leicht nach vorne geneigtem Oberkörper die Schrittlänge bei und setzt die Füße mit dem Ballen bzw Mittelfuß und unter dem Körper auf, wird man schneller und drückt sich mehr nach vorne ab. Quasi wie beim Sprint. Hoffe, ich habe die Trainer so richtig wiedergegeben.:Blumen: |
Ich hatte vor zig Jahren nen BSV mit Operation, Komplikationen und Reha. Vor der Reha wurde mir gesagt, ich können lange Laufen aufgeben. In der Reha hatte ich nen guten Physiotherapeuten der meinte, man könne das doch mal angehen.
Ich hab mir dann einfach eingeredet, daß beim Vorfusslaufen Fuss und das untere Bein als zusätzliche Feder wirkt und Schläge vom Rücken abfedert. Ich habe dann wirklich mit dem Laufen wieder bei 0 angefangen. Wie schon vorher jemand schrieb. Von einem Tag auf den anderen keinen Meter mehr auf der Ferse aufkommen! Aber das dauerte seine Zeit: Laufen mit Gehpausen, langsam die Distanz verlängert und immer schön in die Achillessehne reinhören. Hat ca. 6 Monate gedauert, bis ich die Alsterrunde (mit Hin- und Zurücklauf 13km) durchlaufen konnte. Viel schneller bin ich dabei zwar nicht geworden aber weder Achilles noch Rücken zwicken beim oder nach dem Rennen. |
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Aber ja: krampfhaft sollte es nicht sein, sondern im Idealfall ein normaler Bewegungsablauf. Laufen eben... |
Das Tempo /Ermüdung hat schon was zu sagen
.... aufgrund meiner Meniskus-Problematik muss ich auch wieder mehr auf dem Mittelfuss/Vorfuss landen um mein Knie zu entlasten.
Da ich ja beides kann, also sowohl Mittelfussläufer als auch Fersenläufer bin, kann ich aus Erfahrung sagen, dass das Tempo bzw. Die Ermüdung sehr wohl dazu führt eher auf der Ferse zu landen. Bei diversen Ultras sah ich mich auf Bildern zum Teil mit Fersenlauf als auch mit Mittelfuss daher kommend. Und das beim gleichen Wettkampf. Ich denke sobald die Muskulatur ermüdet, der Rumpf nicht mehr stabil gehalten wird, die Hüfte einknickt, dann neigt der Läufer zum Fersenlaufen. Ich halte es beim derzeitigen Laufen auch so, dass ich in Etappen steigere. Da ich aber nicht voll raus bin aus dem Stil, ist es nicht ganz so schwierig. Da spielen anderenFaktoren ne grössere Rolle. Tempo zum Beispiel : ) |
Bin von Ferse auf Vorfuss gewechselt. Hatte einige Zeit nur Laufdrills gemacht und nach ca. 3 Monaten Angewöhnung ging es gut mit dem Vorfusslauf
Übrigens Mittelfusslaufen ist nicht möglich, beim Mittelfuss ist eine Wölbung nach oben und auf dieser kann man nur landen, wenn man Plattfüsse hat. ;) Zitat:
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immer wieder herrlich diese diskussionen, vor allem im breitensportbereich. schaut man sich bei volksläufen und normalen triathlons um, laufen 90% über die ferse, vll 8% über den mittelfuß und vll 2% sind reine vorfußläufer. das sind so meine beobachtungen.
in den ersten 10-20 de rgesamtwertung mögen die prozentzahlen anders sein, dafür kippt das verhältnis dann hintenraus ins komplette gegenteil. da läuft praktisch niemand mehr auf dem vorfuß. |
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Ich werde dieses Jahr mal anschauen wie du so läufst - im Triathlon nach anstrengendem Radfahren. Ich warte in T2 und lauf dir hinterher. Anschließend zeig ich dir dein Laufvideo. |
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Stoptaste im Video drücken bei Landung: (bei der Zeitlupe) https://www.youtube.com/watch?v=PH-3cHxXAK0 |
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Wenn das Tempo konstant ist, also nicht beschleunigt wird, kannst Du die Füße nicht unter dem Körper aufsetzen. Sondern in jedem Fall davor. Lehnst Du Dich nach vorne und verlagerst Du damit den Körperschwerpunkt nach vorne, muss auch der Schritt nach vorne verlängert werden. Sonst würdest Du beschleunigen oder umfallen. Deswegen lehnen sich gute Läufer nicht nach vorne, sondern haben den Körper verhältnismäßig aufrecht. Ein Coach, der seinen ermüdeten Schützling beim Marathon anfeuert, ruft ihm zu: "Mach Dich nochmal groß für die letzten Kilometer!". Das erleichtert, den Schritt nach hinten lang und nach vorne kurz zu machen ("Vokuhila"). Es ist unter Trainern und Läufern ein verbreiteter simpilfizierender Irrglaube, beim Laufen würden sich die Beine vom Boden abdrücken, und die Vorlage des Körpers sei eine Art Gaspedal. Ich kann bei Interesse gerne mal näher darauf eingehen, möchte aber hier den Thread nicht kapern. :Blumen: |
Es gab hier schon mal so eine Diskussion.
Das Schlagwort war umpfen oder ompfen oder xxxxxxx. Mir fällt es nicht ein. |
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(Der ein oder andere wird sagen, dass ist alles quatsch und funktioniert eh nicht.) Und nein, du bist bei diesem Thema unwissend. :Cheese: |
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Ich versichere Dir: Wenn eine Umstellung irgendwas bringen würde hätte ich diese längst vollzogen. Ich habe ALLES ausprobiert. |
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Alle Menschen sind unterschiedlich und somit passt es bei dem einen so und bei dem anderen so. |
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Ich habe vor Jahren meine Laufstil auf Mittelfuß umgestellt. Schneller bin ich damit nicht geworden, aber mir macht das Laufen mehr Freude, es fühlt sich aktiver und ökonomischer an, auch im Triathlon ist es kein Problem zumindest nicht auf der Mitteldistanz. Langdistanz und Marathon nehme ich da mal raus, denn damit habe ich keine Erfahrung mit Mittelfuß. Lange Läufe im Training bis knapp unter 30 km hab ich damit aber schon absolviert. Man sollte die Umstellung aber langsam angehen und ich würde es nicht in einem Jahr machen indem ich eine LD geplant habe. |
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@Arne: ich geb das mal an meine(n) Trainer weiter. Ich werde, wie von Sabine auch schon jemandem vorgeschlagen, meinen Laufkollegen bitten, mich beim Laufen aufzunehmen. Analyse zeigt dann ob "gefühlt aufrecht" auch wirklich aufrecht ist, ob Vorfuß, bzw Mittelfuß auch wirklich nicht Hackenauftritt ist. Spannender Thread für mich, als bisher reiner Gefühlsläufer ist das Halten der Lauftechnik über HM oder 30km mein erstes Ziel... :Blumen: |
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Hier zum Thema Vor Mittel und Fersenläufer ein paar Higspeed Videos und einige Anmerkungen von Peter Greif. Peter Greif hat hier aber Hobbyläufer und Läuferinnen gefilmt, leider nicht die, für uns Trias massgeblichen, Laufweltmeister und Rekordhalter verschiedener Distanzen. Ist etwas mehr Text. https://www.greif.de/nl-einmalige-hi...-laeufern.html sein Resümee: Zitat:
https://www.greif.de/nl-bodenkontaktzeiten-1.html# keine Ahnung, wie lange ich jetzt schon laufe. Ich hab mal ca 20 Meter versucht Vorderfuss zu laufen. Bäh.... Meine "Lauftechnik" verliere ich, wenn ich zu schnell losgelaufen bin. Dann wird es hintenraus zäh und unrund. Dem TE wünsche ich trotzdem viel Erfolg und Spass bei der Laufstilumstellung. Vielleicht wird man ja nicht durch die Umstellung besser, sondern deswegen, weil man einfach mehr läuft in dieser Phase der Stilumstellung. Lirum larum Löffelstil. |
Patrick Lange:
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