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Verpflegung beim langen Lauf (2,5h+)
Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, wie Ihr es mit der Verpflegung beim langen Lauf haltet? Meine Strategie war bisher immer, am Abend zuvor ordentlich KH essen. Morgens vor dem Lauf ein Brot/Brötchen mit Honig, aber dann ohne weitere Verpflegung auf die Strecke. Letzte Woche bin ich allerdings komplett eingebrochen. Ich konnte mich gerade noch zur Tankstelle retten um mit einer halben Tüte Gummibärchen die letzten 3km nach Hause zu kommen. An der Kreuzung vor der Tankstelle hatte ich den Eindruck ich würde torkeln. Es gibt noch 2-3 andere Sachen, die letzte Woche nicht so optimal liefen, aber ich überlege jetzt trotzdem zukünftig was mit auf die Strecke zu nehmen. Wie macht Ihr es? Wenn Ihr was mitnehmt, was? Viele Grüße Markus |
Für den Worst Case einen Traubenzucker oder ein Hydrogel einstecken. Hatte auch mal die Gel-Chips von Ultra Sports, die waren auch nicht schlecht. Für eine kurze Überbrückung reichts, damit man zumindest heimkommt.
Bei wirklich langen Läufen v.a. in Hitze richte ich mir Verpflegungsstationen ein. lg Markus |
mir erschliesst es sich wirklich nicht, wieso man bei nem langen Lauf nix mitnehmen sollte... fläschchen zu trinken, nen Gel, gut is.. bei ner langen Radtour nimmt man ja auch was mit.
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ich machs grad andersrum, während des Tages (bzw Abends vorher wenn Lauf morgens) und direkt vor dem Lauf keine KHs zuführen aber durchaus andere Sachen, zB Naturjoghurt mit Nüssen, oder Gemüse, Käse etc. und dann während dem Lauf nach 1,5h alle 20-30mins ein Gel oder leicht kaubarer Riegel etc.
Bei Hitze unbedingt trinken, zB auf Rundkurs Flasche deponieren oder Laufweste mit Softflasks tragen etc. |
Grundsätzlich stellt sich natürlich immer die Frage, ob und wie du das lange Laufen gewohnt bist?
Jetzt in der Basephase laufe ich (mittlerweile reiner Läufer) die langen Läufe (35-38km) nach nem normalen (Ballaststoffarmen) Frühstück mit maximal Wasser. Das Tempo liegt dann ungefähr bei 85% des geplanten Marathontempos. Wenn es später spezifischer mit WK Anteilen wird, passe ich demzufolge auch die Verpflegung an; sprich ich konsumiere das im Training, was ich auch im Rennen nehme (in meinem Fall Iso und Gel). Für deinen nächsten Lauf würde ich einfach mal ein Notfallgel mitnehmen. Meistens braucht man es nicht, aber die Gewissheit eins dabei zu haben, hilft. viel erfolg! |
Früher bin ich mehr oder weniger nüchtern losgelaufen und habe nur etwas zu Trinken mitgenommen. Am Tag nach dem Lauf war ich dann aber total platt, hatte alle 1,5-2h Heißhungerattacken und war anfälliger für Infekte.
Mittlerweile laufe ich zwar immer noch nüchtern los, nehme ich aber 2-3 Gels mit und versorge mich ca. alle 40-45min. Ich erhole mich besser, habe weniger Heißhunger und dem Immunsystem scheint es auch besser zu bekommen. Zudem kann ich die Wettkampfverpflegung ausreichend testen. M. |
Für Läufe über 2h deponiere ich Wasserflaschen auf der Runde. Auf Kohlenhydrate oder Nahrung an sich verzichte ich. Allerdings achte ich darauf am Abend vorher reichlich langkettige Kohlenhydrate zu mir zu nehmen z.B. Vollkornnudeln.
Meine langen Läufe sind allerding fast nur im GA1 Bereich. Ich denke, wenn man spezifischer trainiert, z.B. mit Tempowechseln sollte man Kohlenhydrate zuführen um die Einheit im entsprechenden Bereich durch zuführen. Einen im Wettkampf empfindlichen Magen, kann man so sicherlich auch etwas daran gewöhnen unter Belastung zu Arbeiten. |
Im Sommer bei Hitze nehme ich Wasser mit - das reicht mir aber meist nicht (zumindest bei 28 grad und mehr). Ansonsten hab ich immer mein Telefon dabei mit Apple Pay und wenn’s mir den Stecker zieht gehts ab zu Rewe und ein red bull trägt mich zumindest noch 15-20 Minuten heim. Funktioniert zumindest bei mir besser als Cola.
Hat den Vorteil, dass man mit dem Handy auch gleichzeitig die Frau anrufen kann und scjonmal anmelden kann, dass es dem armen armen Mann ganz ganz schlecht geht und sie mit Haribo mich retten darf (und sich seelisch schonmal auf einen jammerigen/ jämmerlichen Typen einstellen darf, der die nächsten Stunden zu nix zu gebrauchen ist) |
Meine Läufe sind auch im GA1-Bereich geplant, laufe aber immer Gefahr zu schnell zu werden. Ich habe die Befürchtung wenn ich mir noch KH einflöße wird es noch schneller.
Letzte Woche bin ich eine neue Strecke gelaufen, die auf den ersten 10km überraschend hügelig war und teilweise auch eher einem Trail-Run geglichen hat (Komoot kennt manchmal Wege, die kennt sonst kleiner). Das wäre einer der erwähnten Punkte die nicht so optimal liefen letzte Woche. Wenn ich mir die Umfrage anschaue, bin ich mit meinen Läufen ohne Verpflegung ja zumindest keine komplette Ausnahme. Wasser nehme ich sobald es etwas wärmer wird auch immer mit. Das Notfallgel werde ich morgen definitiv auch einstecken. Werde aber erstmal weiterhin versuchen die Nahrungsaufnahme auf ein Minimum zu reduzieren. Das ich wenn es näher Richtung Wettkampf geht auch die Wettkampfverpflegung testen muss versteht sich von selbst. Das habe ich beim letzten mal dann bei den Koppeleinheiten erledigt. |
Notfallgel einstecken und 1 oder 2 Euro in die Tasche, damit man notfalls bei Rewe oder der Tanke was zu trinken kriegt. Flasche in nennenswerter Größe (also nicht nur 0,1 l) mitschleppen war mir immer zu unhandlich.
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Viele überschätzen sich was "lang&locker" angeht. |
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Am Abend vor dem Lauf KH essen und am Morgen zwei Tassen Kaffee und zwei Brötchen mit Honig. Bei Trainingsläufen bis 38 km nehme ich nichts mit. Ich komm gut damit zurecht und freu mich dann immer schon auf das Mittagessen. :Lachen2: |
Triduma, Du bist ja auch ein Lauftier!
Ich packe bei mehr als zwei Stunden zumindest zwei Gels ein, Espressogeschmack und Koffein! :cool: Bin zwar eigentlich bei 78kg und 178cm eh mit zu viel Reserven ausgestattet, verhindere mit dem Gelkonsum aber die Fressattacken Stunden nach dem Lauf... |
Hallo :-) ein langer Swim von 2,5-3 Std ist ähnlich wie ein langer Lauf (mal abgesehen von der km-Zahl :-) - ich habe gelernt, Gel alle 45-60 min zu nehmen, hinterher geht es mir dann besser. Viel Erfolg!
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im Sommer mit Wasser aus Brunnen....
bis 2 Stunden alles ohne (ausser Wasser). Ich habe jetzt aber angefangen AB 2 Stunden (die langen Läufe um 5.15-5.30 proK) ein paar Gummibärchen (rund 5 Stück) zu futtern, da ich ab 2.15 Stunden doch eher "mühe" hatte alles total nüchtern durchzustehen (starte am Morgen mit Wasser - fertig). Im Moment gehen die langen Läufe bei mir 27 bis 29K. Muss wohl nächsten den 30K wiedereinmal "knacken"..... |
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viele laufen die Langen zu schnell...und die kurzen zu langsam. Ich leider oft auch. Das Bewusstsein darüber ist aber doch ein kleiner Anfang.... Trainingsreize setzte ich mit kurz und schnell. Damit das aber geht (ohne Verletzung) muss ich die laaangen eben laaangsam machen. Das obere Ga1/untere Ga2-getrampe ist total wertlos - für mich. |
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Mein Tipp: HF Anzeiger mit, und unterhalb einem bestimmten HF-Wert bleiben. Wenn nötig mit Alarm-Einstellung. Dann ist man nie zu schnell und braucht auch keine KH-Hinzufügung. Den richtigen HF-Wert muss man wissen. Dazu gibt es Leistungstests. Leider wissen die meisten heutzutage nicht mehr wie ihre HF-Bereiche sind, wegen des Leistungsmessers auf dem Rad. Mit dem Badewasser wird das Kind dann weggeschüttet, und das Laufen findet, wie das Radfahren, ohne das lästige HF-Gerät statt. Gelaufen wird dann wieder ohne Trainingssteuerung wie in den Zeiten als es noch keine HF-Messung gab. |
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Was bringt dir das ewige Ga1 Geschlurfe? Außer einer viel zu langen (und intensiven orthopädischen Belastung). Speziell als Triathlet kannst du den Fettstoffwechsel deutlich effektiver auf dem Rad trainieren. Im Laufsport hat man das schon langer erkannt und trainiert die langen Läufe nie unter 80% des Solo MRT. Ich kenne auch einige Triathleten, die damit gute Erfahrungen gemacht haben. Wichtig dafür: der lange Lauf ist ein komplettes Workout - so wie Intervalle - und muss somit in der trainingsplanung vor- und nachbereitet werden. |
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Für mich einfach: Ich kann nur Speed erhöhen über "Intervalle" und dazu muss ich als ü50;-) "muskulär" relativ erholt sein. Wenn ich die meisten Läufe im Ga2 mache, dann bin ich zu "vorbelastet" um effektiv trainieren zu können. "Spreizung" heisst für mich das "Lösungswort". 2.5 Stunden Läufe im GA2 bereich (jede Woche einen davon..) sind für mich zu gefährlich. Darum schauen ich wenn immer möglich die laangen im 130 Puls (= 5.15 bis 5.30 Speed). Leider gelingt mir das nicht immer und renne gegen Schluss dann auch oefters um 4.45. Bin mit diesem Konzept als "Läufer" den HM in 1.14 gelaufen. OK, das war vor 30 Jahren.....;-)))))) |
ich schlurf auch nicht.
mir macht das keinen Spaß und die Sinnhaftigkeit bezweifel ich auch. wenn ich 5:30min/km laufe an Stelle 4:20min/km bin ich für 25km eine halbe Stunde länger unterwegs. Das ist dann auch wieder orthopädisch anstrengender. Außerdem bezweifel ich zusätzlich ob es sinnvoll ist für einen Marathon im IM 1000er oder 3000er Intervalle zu prügeln. Den Marathon läuft man in der Regel im unteren GA1. Die einzige Stellschraube die wichtig ist, ist wie vorermüdet man vom Radfahren kommt. Wenn man da platt ist braucht man für den Lauf keine Wunder mehr erwarten, egal wie und was man vorher trainiert hat. |
na ja sinnvoll oder nicht?
es btrainert ja nicht jeder nur für den Marathon im Ironman. ZUmindest meine Kollegen trainerien für alle möglichen Wettkampfdistanzen im Jahr. Ausserdem bringen solche Intervalle auch etwas Abwechslung ins Training. |
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Ein schwieriges Feld, das sich immer weiterentwickelt. |
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Einen Müsliriegel habe ich beim langen immer eingesteckt. Und dank der Fenix 5 Plus mit Garmin Pay auch jederzeit Geld dabei, um etwas zum trinken kaufen zu können. Da aber ausschließlich Mineralwasser!
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Fazit: kann man machen, Verpflegen, meine ich, oder eben auch nicht. Eine pauschale Beantwortung der Frage mit ja oder nein ist Quatsch. Im Winter geht auch der 30Km-Lauf ohne Verpflegung und nüchtern. Ab Januar heuer bei mir, da kann man dann auch gut die Feiertagsplauze wegtrainieren. Muss ja, (m)eine Frau hat mir ein nagelneues Funktionsshirt geschenkt. Da sieht man den noch so kleinsten Ansatz einer Wampe. So'n Mist! :( Muss ich gleich mal nochmal 2x2 Liegestützen extra machen. :Huhu: |
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Ich hab heute am Vormittag einen XL Trainingslauf gemacht. 43 km in 3Std.43. Zum Frühstück gab es wie üblich 2 Tassen Kaffee und 2 Brötchen mit Honig. Außerdem 400ml Wasser mit ner Magnesium Brausetablette. Beim Lauf selbst hatte ich nichts dabei. Wasser an der Laufstrecke zu deponieren wäre kein Problem weil ich fast immer auf einer 6,5 km Runde laufe. Ich weis aber dass ich ohne gut durchkomme. Musste sogar noch 3 mal anhalten um zu pinkeln. :Lachen2: |
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