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Lionel Sanders wird Hawaiisieger 2017, weil …
In der heutigen Sendung stelle ich einen der Topfavoriten auf den Hawaiisieg des Jahres 2017 vor. Die Titelsammlung des Kanadiers der letzten beiden Jahre ist beeindruckend. Vor allem in diesem Jahr, 2017, ist ein zweiter Platz bei den US-Championships über die Ironman 70.3 Distanz bereits das schlechteste Ergebnis, das er sich geleistet hat. Davon abgesehen, war jeder Start ein Sieg.
Lionel Sanders ist zuzutrauen, dass er gemeinsam mit Sebastian Kienle auf dem Rad in die Spitzengruppe fährt, und die Chance hat, um den Sieg mitzulaufen. Was meint Ihr: Was spricht für einen Hawaiisieg von Lionel Sanders in diesem Jahr, was dagegen? Zur Umfrage: Lionel Sanders und Sebastian Kienle haben oft ähnliche Rennverläufe. Schwimmen in der ersten oder zweiten Verfolgergruppe mit einem Rückstand von einigen Minuten auf die Spitze. Dann eine Aufholjagd auf dem Rad, häufig mit Tagesbestzeit, danach ein starker Kauf. Doch welchen von beiden seht Ihr in Kona vorne, unabhängig von der Gesamtplatzierung? |
Sanders... hat in meinen Augen einfach mehr Biss.
Aber woher dein Sinneswandel? |
Die Rad-Lauf Kombi von Sanders ist auf den langen Distanzen wohl die beste die es gibt. Besser als die von Sebi und wohl auch besser als jene von Frodo.
Und Sanders kann sich quälen wie kein Zweiter. Deshalb sehe ich ihn vor Kienle. Allerdings ist Sanders auch bekannt dafür, dass er teilweise hirnrissige Aktionen startet. Sollte er also auf dem Rad überzocken, könnte er höch gehen. Allerdings ist er in letzter Zeit da erfahrener geworden. Frodeno hat dann natürlich den Vorteil, dass er im Schwimmen weiter vorne ist. Und genau dies kann dazu führen, dass Sanders über den roten Bereich hinaus muss. Es wird sicher interessant. |
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Das habe ich nicht behauptet, aber nun siehst du die Möglichkeit einer battle mit SK. :Blumen:
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Beide gehen hoch. Sanders landet auf Platz 501 und Kienle auf 502.
So wie seinerseits Jürgen Zäck 1998. |
Sanders schlägt Kienle weil:
- er ihn dieses Jahr schon einmal im direkten Vergleich platt gemacht hat (Challenge Samorin) - er diesmal in Hawaii unbedingt Frodo im direkten Vergleich schlagen will, weil er fürchtet, dass dieser dort zum letzten Mal startet....und er damit auch Sebi schlagen muss ;-) - er sich (glaub ich) NOCH mehr quälen kann als Sebi (ist 'ne richtige "Kampfsau") - er einen unglaublich geilen (unästhetischen) Laufstil hat (Stichwort: Tanzbär :Lachanfall:) - ich ihn noch nie so durch/-austrainiert gesehen habe wie aktuell - ICH ihn auf Hawaii Sieg getippt habe ;) . . . ..to be continued |
Weil..
Lional Sanders sich eine Gegenstromanlage in die Wohnung gebaut hat. :Lachanfall: :dresche
Siehe: Sanders Training Day August |
weil er jetzt auch ohne Neo gut schwimmt, Kiehnle sein Zugpferd beim aufholen ist und er sich auch beim laufen richtig gut quälen kann, wenn ihn seine Freundin anschreit.
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... er bereits vor Kienle aus dem Wasser steigen wird und weil er erst kürzlich ein neues Laufband bekommen hat :Cheese:
Außerdem wird Ihm sein WM Titel auf der Langdistanz nochmal ordentlich Rückenwind geben. Seine dortige Performance war auch sehr beeindruckend, bedenkt man seine doch lange Standzeit Aufgrund eines Defektes am Rad. An Frodo kommt er trotzdem nicht vorbei :Lachen2: |
Da bin ich voll bei dir. Sanders traue ich alles zu. Er ist eine Waffe. Im Freundeskreis bin ich gestern übrigens die Wette eingegangen, dass diesmal "Kein Deutscher" gewinnen wird. Ich könnte mir auch Tim Don in der Top 5 vorstellen.
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- befürchte Feuchtigkeits/Schimmelprobleme - die Dinge Sauteuer sind, zumindest teurer als ein Paar Jahr zum Schwimmbad pendeln - es letzendlich auch viel Zeit kostet (Kauf, Einbau, Wartung) Aber als Profi finde ich es eine gute Idee. Und es hat folgenden Vorteil: man kann den Einfluss auf die Geschwindigkeit von etwaige Schwimmstiländerungen sofort feststellen. Im Schwimmbad ist das viel schwieriger. |
Was kaufen die beiden denn nach dem Radfahren?! ;-)
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Welcher Profi sagte im Interview er hatte einen Alptraum, dass Sanders schwimmen kann?... :Lachanfall: |
Ich hab' auf Sanders im anderen Thread getippt, also müsste ich ihn verteidigen, aber ganz sicher mit meinem Tip bin ich nicht.
Die Gegenstromanlage halte ich bei einem Profi für eine hirnrissige Aktion und glaube, dass sie ihm eher schadet als nutzt. Viele Kilometer im Wasser hat Sanders auch in der Vergangenheit abgerissen. Dass er in der ersten Disziplin trotzdem von der Leistung her stagniert hat, lag an fehlender Qualität. Verbessert hat er sich 2017 im ersten Halbjahr im Schwimmen, weil er sich endlich an eine Schwimmgruppe mit Trainer angeschlossen hat, anstatt wie früher alleine zu trainieren. Ab einem bestimmten Leistungsniveau kann man im Schwimmen ohne Konkurrenz im Training sich nicht mehr verbessern. Der endless pool daheim bringt für Sanders die Verlockung mit sich, wieder zu viel Kilometer und zu wenig Qualität im Wasser abzureißen. Muss nicht so sein, aber ich sehe das Risiko. Viele Aussagen, dass sich Sanders im Schwimmen verbessert hat , gründen auf dem geringen Rückstand von ihm und Kienle in Samorin auf Varga und Alistair Brownlee. Da sollte man nicht zu viel hinein interpretieren. Varge ist in diesem Jahr ziemlich außer form und Brownlee hat sich in Samorin das ganze Rennen über geschont für sein Heimrennen in Leeds eine Woche später. Außerdem gab es in der Donau in Samorin Strömungen, die eine Analyse des Schwimmrennnens erschweren. Man sieht ja jetzt, nach dem Rennen von Chattanooga, wo z.B. Kienle immer noch steht im Vergleich zu den Topschwimmern: ungefähr auf dem Niveau von vor drei Jahren, d.h. das Loch zu den Spitzenschwimmern auf dem Niveau von Frodeno ist immer noch riesengroß. Und Kienle schwimmt in Salzwasser ohne Neo nachgewiesenermaßen noch mal besser. Sanders schwimmt im Meer nachgewiesenermaßen schlechter als mit Neo in einem See. Kienle wird mit mindestens 4 Minuten Rückstand in Kona das Wasser verlassen und Sanders eher mit 5 Minuten. Beide werden aber diesen Rückstand beim Radfahren aufholen, nur kostet so eine Aufholaktion eben auch Kraft, v.a. in Kona. Die Position von Frodeno ist viel bequemer, weil er je nach Tagesform unterschiedliche Taktiken wählen kann: er kann mal zur Abwechlung auf dem Rad auch auf den ersten 90 km Dampf machen und Sebi/ Sanders die Aufholjagd entscheidend erschweren. Oder er kann (wie in den Vorjahren) die erste Hälfte des Radfahrens betont locker gestalten und dafür wertvolle Körner für das Laufen sparen. Bei der zuletzt beschriebenen Strategie würde aber aus dem Dreikampf um den Sieg (Frodo, Sebi, Sanders) ziemlich sicher ein Fünfkampf werden (zusätzlich wären dann vermutlich nach dem Radfahren auch Tim Don und Patrick Lange noch Sieganwärter), deshalb halte ich die zuerst beschriebene Strategie für die wahrscheinlichere: Frodeno wird (unterstützt durch Kastelein) in diesem Jahr versuchen, Tim Don und Lange schon beim Radfahren los zu werden, oder zumindest durch das vorgelegte Tempo so müde zu fahren, dass die beiden ihre normale Laufleistung nicht mehr abrufen können und so nebenbei die Aufholjagd von Sanders und Kienle komplizierter als normal gestalten. Getippt habe ich wie gesagt auf Sanders, auch weil es langweilig ist auf den unnumstrittenen Favoriten zu setzen und weil Sanders eine Sahnesaison hinter sich hat. Kann sich irgendjemand an die letzte echte Niederlage von Frodeno in einem wichtigen Rennen erinnern? Das war, wenn ich es richtig in Erinnerung habe 2010. Also vor 7 Jahren, als er beim WM-Finale über die Olympische Distanz als Führender beim Laufen (in Kälte) einbrach und unter ferner liefen finishte. Seitdem hat der Mann bei jedem Großereignis die Erwartungen erfüllt oder übertroffen. Irgendwie ist es mittlerweile schwer vorstellbar, dass Frodo auch noch regulär verlieren kann, weil andere besser sind. |
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War wohl der ungewohnten Sitzposition geschuldet. Anders als in Wiesbaden, wo er sich qualifiziert hatte, fährt man in Henderson 90 km in Aeroposition. |
Prinzipiell ist es doch sogar so, dass ein aufholender auf einen angreifenden Vorausfahrenden noch viel mehr Leistung bringen muss, wenn dieser tatsächlich schneller fährt, denn dann ja erforderliche Gesamtleistung noch einmal steigt.
Sagen wir mal so. Frodo greift direkt ab T1 auf dem Rad an, und Sanders und Kienle n kommen mit 5min aus dem Wasser. Das heißt zum einen, dass der Vorsprung in Zeit und Metern dann noch größer ist als bislang. Sagen wir mal rein theoretisch 3 km. Um diese 3 km zuzufahren muss man ja grundsätzlich eine höhere treten als der Einzuholende. Aber wenn der Einzuholende seinerseits das Tempo forciert, muss der Jäger ja noch mehr investieren und das Delta der aufzubringenden Leistung des Jägers und des Einzuholenden wird aus bekannten Gründen immer größer. Allerdings steigen natürlich dadurch die Chancen von Leuten wie Patrick Lange, die es auf eine Laufentscheidung anlegen können und damit im Windschatten von Frodo, der vorn ackert profitieren. Könnte eine interessante Konstellation bezüglicher einer mögliche noch Renntaktik geben |
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Fakt 1: SK hat in 2016 lange mit Fodo mitgehalten, und Frodo sah im Ziel nicht ausgeruht aus. Fakt 2: War AR in 2015 Frodo nicht dicht auf den Fersen? Unschlagbar ist Frodo nicht, zu schweigen über Pech wie Infekte oder platte Reifen. Ich habe im übrigen nicht abgestimmt, weil ich hätte keine Ahnung wer gewinnen wird. |
Können die genannten Don und Lange denn beim schwimmen+wechseln mithalten? Er ist ja beileibe nicht der langsamste um aufs Rad zu kommen. Kienle verliert da ja locker noch mal 45 sec.
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Wenn ein vermeintlich schlechter Tag bei einer Weltmeisterschaft bei Frodeno bedeutet, dass er das Rennen erst 27km vor dem Ziel entscheidet, anstatt schon auf der Radstrecke wie bei den meisten anderen Meisterschaftsrennen von ihm, dann sollte man im Interesse eines spannenden Rennverlaufs besser nicht auf einen Frodo in Bestform für Kona 2017 hoffen. |
Ich wünsche mir ja insgeheim, dass Frodo, Kienle, Lange und Sanders gemeinsam aus dem Energy Lab kommen...
dann gibt's ein Gemetzel.. :-) Sorry für offtopic:Blumen: |
Wird interessant, ob Frodo es wagt, wenn er als erster oder zweiter aus dem Wasser kommt, wie gewohnt, und auf dem Rad merkt, das er gute Beine hat, alleine ohne Gruppe wegzufahren. Würde ihn eine ganze Menge mehr Watt. als in der Gruppe kosten. Aber er hat ja letztes Jahr gesagt, dass er auch mal was riskieren will auf Hawai, um vielleicht die 8h Stunden zu brechen. Ist schon unheimlich - letztes Jahr nicht in Topform, auf dem Rad nur mitgerollt nach eigener Aussage und trotzdem alle abgezogen.
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ich halte Sanders für zu muskulös für den Kona Titel.
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Sympathischer Typ jedenfalls. Der könnte ruhig mehr Trainingsvideos hochladen. Ich kannte ihn bisher nur von den Wettkämpfen gegen Sebi, da fiel mir hauptsächlich der merkwürdige Laufstil auf. Die Gegenstromanlage find ich ziemlich geil. Sowas hätte ich auch gerne! |
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Bei einem klassischen Rennverlauf mit schnellem Schwimmen und eher gleichmäßig ruhigen ersten 100km reichen 350 Watt für Kienle und Sanders aus, um den Schwimmrückstand in den ersten zwei Rennstunden beim Radfahren zu egalisieren. |
GO CANADA GO!
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Weiß man, warum er so auffällig asymmetrisch läuft? Es sieht so aus als würde er eine alte Verletzung, ein kürzeres Bein oder Ähnliches kompensieren. Bin mal gespannt, ob er es schafft in 2 Jahren im Schwimmen dahin zu kommen, wo er sein möchte. Zitat:
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Alle diese Regeln gelten halt immer nur so lange, bis einer kommt und sie bricht. Was die Muskulatur anbelangt, war Macca auf jeden Fall noch mal deutlich muskulöser als Sanders und Sanders hat schon mehrfach bei Hitzerennen (z.B. in Samorin) nachgewiesen, dass er sich auch bei über 30° quälen (und trotz schlechter Laufästhetik richtig schnell laufen) kann. |
Moin,
sorry - ich finde zwar geil was Lionel abzieht. Er arbeitet an seiner Schwäche & hat seine Stärken dabei anscheinend nicht verloren. Aber: Frodo ist mittlerweile nen alter Hase, nen schneller dazu. 70.3 WM vor ein paar Tagen hat doch erst wieder ein paar Dinge gezeigt: Sebi: Sebi hat seine alte Power auf dem rad zurück, aber beim Schwimmen keine Fortschritte gemacht. In einer Laufentscheidung sehe ich Frodo vorn. Sebi fährt Frodo auf dem Rad nicht weg. Patrick L: sehen wir uns mal die 70.3 WM an & ersetzen Gomez durch Patrick, sprich nen "Uber-Laufer". Mit Patrick möchte keiner auf die Laufstrecke gehen - auch nicht Frodo. Lionel: gefährlich. der wird das Loch auf dem Rad zu fahren ... egal wie groß es ist, der beißt sich ran. Die Frage ist halt: wieviel Körner muss er verschießen & kann er wirklich als 'Kraftläufer' nen richtig guten Marathon laufen? Weiß keiner so genau... Also, wenn ich Frodo wäre: Ich würde dem guten Nick ein paar Sponsorengelder abgeben & ihn einspannen, unter Kumpels versteht sich ;-) Dann wird vorne Gas gegeben. Im Wasser & auf dem Rad ... Sebi & Sanders wollen ran, also sollen sie für ihre Schwimmschwäche bezahlen - so viel wie möglich. Kona ist ein Energierennen. zudem muss Patrick hinten rauspurzeln, Steher-Rennen ist keine Option. Danach gibt es drei Varianten: A. Frodo geht alleine Auf die Laufrunde & verwaltet von vorne. B. Sanders / Kienle sind dabei ... Ausscheidungslaufen C. Patrick ist noch dabei oder nah dran ... Ich glaube an A. inkl. sub8 & Frodo-Rücktritt, das volle Programm. Bei B. & C. (und D-Z ;-)) mach ich noch nen Bier und verfolge das Spektakel - möge der der es am meisten will gewinnen! jan |
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Wir brauchen echt unbedingt ein Feindbild. Das ganze ist doch nur halb so spannend wenn man es jedem möglichen Kandidaten gönnt. Jetzt präsentiert sich sogar noch der LS als klasse Typ. Wenigstens den konnte ich früher unmöglich finden wegen dem furchtbaren Oberlippenbart und dem Laufstil.
Es muss doch auch ein paar A...löcher geben die überragende Sportler sind. :Cheese: |
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:Cheese: :cool: :Lachanfall:
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Der Pool wurde leider frühzeitig geschlossen, wegen Renovation. Dh ich darf mich jetzt wieder indoors mit 50 m Bahnen abquälen. |
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